wie funktiniert Anti Blitz beim Regler?

hul

User
hat jemand ein Schema aus dem ersichtlich ist, wie das funktioniert? Nur interessehalber.
Ich weiss, dass mit externen Widerstaenden der Funke verhindert werden kann.

Besten Dank, Hans
 

Gerd Giese

Moderator
Teammitglied
... ganz einfach Hans,
die Kondensatoren sind im Ansteckmoment per Leistungs-FET noch nicht zugeschaltet,
das geschieht unmittelbar erst danach. Somit gibt es keinen Ansteck-Funken ...
 

Gerd Giese

Moderator
Teammitglied
Da ein Fet den Strom ja nur in einer Richtung leitet, müssten dann ja zwei vorhanden sein ?
... nein, falscher Gedankengang - deine Skizze ist richtig:
Hier handelt es sich um eine "Gleichspannung, die mit Wechselspannung (=> Ripple) überlagert ist"!;)
... und: Auch die Elkos sind gepolt ... deshalb ja ... siehe Milan, hat dazu ein schönes Bild gezeigt.:)


PS: dieser Antiblitz funktioniert 100% und ist so was von gut, zuverlässig und praktikabel ... :) ... einen Test dazu die Tage:
1024_ha-je-4mm_0_2mOhm.jpg
... gibt es auch in 5,5mm!
 
Zuletzt bearbeitet:
praktikabel, gut, zuverlässig

praktikabel, gut, zuverlässig



@Gerd
Dieser Aussage stimme ich 100% tig zu. Wobei auf deinem Bild die elegante Lösung im Vergleich zu den einfachen Versionen mit bedrahteten Widerständen zu sehen ist.
In der Erklärung zum Ripplestrom steht:
"Eine der Gleichspannung überlagerte Wechselspannung bewirkt in einem Kondensator Lade- und Entladevorgänge"
An diese "Entladevorgänge" hatte ich gedacht bei meiner Frage zu Anzahl/Leitfähigkeit der Fets.
Milu hat in seinem Bild ein Bauteil markiert, mit den 8 "Beinchen" ist das doch kein normaler Fet ?

Gruß

Anton
 

Gerd Giese

Moderator
Teammitglied
... doch, das sind "gängige" Leistungsfets! Egel ob Lade-/oder Entladevorgänge,
es bleibt eine "überlagerte -> Pipple" Gleichspannung die eine FESTE Grundpolarität hat
(... und NUR darauf kommt es an!). Der FET ist voll durchgeschaltet und dann nur
wenige Milliohm Widerstand - wirkt wie ein Stück Leiterbahn!

Ripple - hier gut sichtbar, rechts: https://en.wikipedia.org/wiki/Ripple_(electrical)
grau/gestrichelt -> pulsierende Gleichspannung
rot -> Ripple
Klar ändert sich die Spannung, aber nur im (hier) Positiven mal mehr, mal weniger! ;)
Es ist und bleibt somit eine Spannung mit einer gerichteten Grundpolarität und MITTLERER Gleichspannung!
 
... nein, falscher Gedankengang - deine Skizze ist richtig:
Hier handelt es sich um eine "Gleichspannung, die mit Wechselspannung (=> Ripple) überlagert ist"!;)
... und: Auch die Elkos sind gepolt ... deshalb ja ... siehe Milan, hat dazu ein schönes Bild gezeigt.:)


PS: dieser Antiblitz funktioniert 100% und ist so was von gut, zuverlässig und praktikabel ... :) ... einen Test dazu die Tage:
Anhang anzeigen 776310
... gibt es auch in 5,5mm!
Das kann ich nur bestätigen. Habe den Stecker mit 5,5mm in einem 8s Modell verbaut und da blitzt gar nichts mehr beim anstecken. Und preiswert ist es auch, dafür fange ich zumindest nicht selbst an zu löten... :D

Grüße,
Ralph
 
...wie lösen denn die gezeigten Stecker das Problem?

Gruss Markus
Hier mal der Beschreibungstext:
"Um das lästige und steckerzerstörende Blitzen beim Anstecken des Akku an den Regler zu vermeiden, wurde die AFC Buchse entwickelt. So werden auch die Stützkondensatoren am Regler geschont.
In der AFC-Buchse sind spezielle SMD-Widerstände eingebaut, welche den Ansteckblitz wirkungsvoll verhindern. Diese AFC Buchse wird an einem der Reglerkabel (Plus oder Minus, je nach persönlicher Steckerbelegung) angelötet. Es ist also pro Modell nur eine dieser AFC Buchsen erforderlich. Außerdem ist das JETI AFC 5,5mm System voll kompatibel zu den bestehenden 5,5mm Goldsteckern/-buchsen."
Quelle: Hoelleinshop.com
JETI AFC 5,5mm (Anti-Blitz-Steckersatz 5,5mm)

Vermutlich kann man sich das auch selbst löten, die Frage ist nur, ob sich das lohnt... keine Ahnung was diese SMD-Widerstände kosten.
 
Vieleicht sollte man mal erklären warum der Blitz zustande kommt.
Für dijenigen (wenige) die es nicht wissen.
Parallel zum Regler, direkt an Plus und Minus angeschlossen sind die Elektrlyt Kondensatoren.
Die Kondensatoren laden sich mit einer Art Kurzschlusstrom schlagaertig auf, im ersten Moment fliest der max. mögliche Strom. Danach sinkt der Stromfluss je voller die Kondensatoren werden.
Das bedeutet je größer die Kapazität und je höher die Spannung, je größer der Strom, der sich durch das blitzen bis hin zum verschmoren des Steckers bemerkbar macht.
Um diesen Kurzschlusstrom zu vermeiden nimmt man einen Widerstand (oder entsprechende Elektronik), der im ersten Moment den hohen Strom begrenzt.
Empfelenswert ab 5 S
Hoffe das ich das richtig dargestellt habe, ansonsten haut auf mich drauf.
Viele Grüße Wolfgang
 

Nice

User
Edel Edel
und eine Wissenschaft für sich.
Das "alte" AVS habe ich auch noch liegen.
Das mit dem SMD Widerstand ist eine feine Sache wenn man auch die Steckertypen verwendet.
Ich dagegen habe z.Z. nur Dean und MPX im einsatz, wie soll ich das den Lösen?
Bei 12S und 5,5er Stecker (Lehner oder so was) (im Speedboot bereich) habe ich nun beidseitig eine 2mm² Abzweigleitung an Plus mit 2mm Buchse-Stecker und einem 2Watt Widerstand dazwischen im Einsatz, glaube so um die 6 Ohm.
Das Funzt super.

Wenn jamand eine Idee für Dean und/oder MPX ohne gleich noch ein Paar Stecker dazwischen zu bauen, würde mich das freuen.

MFG
 

Gerd Giese

Moderator
Teammitglied
,,, tja Dennis, das suche ich auch noch und willkommen im Boot mit MPX (Doppelzungen)!

Die 4mm Hülsen sind 100% kompatibel mit denen des 4mm Standard-Stecksystems!
 
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