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Wie lange haben wir noch den Euro

udogigahertz

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Hallo,
Und noch ne Verschwörungstheorie.
Ich glaube mich zu erinnern, dass Saddam einer der ersten war, der anregte, Erdöl in Euro abzurechnen. Kurz danach erfolgte der Einmarsch der USA.
Gruß Werner am NO-Kanal
Nö, das ist überhaupt keine Verschwörungstheorie, das ist alles richtig. Was glaubst Du, wird das Ansehen des Euros noch Wert sein, wenn die Griechen erstmal ihre Drachme wiederhaben? Den anderen Ländern wird nichts anderes übrig bleiben, als ihrerseits ihre bewährten nationalen Währungen wieder einzuführen. Wenn diesmal die Finanzmanager der Regierungen halbwegs ihre Aufgaben gemacht haben, werden sie überall zeitgleich wieder die nationalen Währungen einführen. Am besten über ein Wochenende, Freitag nach Börsenschluss ankündigen, am Samstag die bereits gedruckten Scheine an die Banken ausliefern und am Sonntag Währungsumtausch, alles machbar, die Umstellung der Konten ist eh nur ein Knopfdruck.

Also aufgepasst in der nächsten Zeit, ich rechne noch dieses Jahr mit dem Rücktausch.


Grüße
Udo
 

uscha

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.. die braucht uns doch nur als Kalb zum melken... Machen wir´s wie die Schweizer.
Sorry, das eine geht nicht, lernt man schon ganz früh in Bio. Sollte man auch im gesetzten Alter noch wissen.
Kälber werden groß und sind dann was anderes - oder werden vorher geschlachtet.
Das andere und der Rest sind genauso bauchnabelschauende Stammtischbetrachtungen wie vieles andere dazu.

Das einzige, was helfen würde, ist die Abschottung und komplette Regulierung von Märkten. Das ist schon mal ganz grandios
gescheitert. D ist da übrigens das einzige Land mit fundierter Erfahrung darin - gelernt hat man trotzdem nicht genug daraus.:D
Jedenfalls haben einige das offensichtlich schon wieder vergessen.
Die Abschottung könnte nur ein Wirtschaftsraum durchstehen, der im eigenen Zugriff alle benötigten Ressourcen hat, inklusive
der Abnehmer. Jetzt können die ganz Schlauen hier sich ja mal auf dem Globus umschauen, wo das denn ginge.
Die Bunte Republik D gehört jedenfalls nicht dazu.
 

uscha

User
Nee, das ist eben nicht richtig Thomas, denn was ist eine Währung? Genaugenommen doch nur wertloses bedrucktes Papier oder eben Münzen, die aber (mit Ausnahmen) fast nie den Gegenwert in Metall widerspiegeln, das heißt, der aufgedruckte Wert ist meistens höher als der Metallwert. Was veranlasst die Leute aber, für son wertloses Stück Papier dafür reale Werte zu verkaufen? Doch nur die Gewissheit, dass sie dafür andere reale Werte kaufen können, also die Gewissheit, dass man dafür (zumindest für einen überschaubaren Zeitraum) wiederum reale Dinge kaufen und bezahlen kann.
UdO, es gibt einige Begriffe, die man besser erst mal gründlich eruieren sollte, bevor man solche Klamotten vom Stapel lässt. Währung ist weit mehr als die paar Dinge, die Du damit verbindest.:D Dieter Nuhr: " Keine Ahnung?..."
 
Nee, das ist eben nicht richtig Thomas, denn was ist eine Währung? ....
Nöö Udo. Du hast mich nur nicht verstanden: Der gebrauch von Geld hat nix mit einer Wirtschaftsleistung zu tun. Erst wenn sich ein Staat einer Wirtschaftsunion anschließt, kommt es auf seine Wirtschaftsleistung an.

Bleistift: Eine Waschmaschine Made in Germany kostet in D 100 Euro. In NAM z.Z. 1000 Nam- Dollars. (Tatsache, ist so! Trotz der horrenden Transportkosten etc.) Hätten wir hier den Euro, würde sie auch 100 Euro kosten. Obwohl die Wirtschaftsleistung von Namibia mit der deutschen nicht einmal annährend vergleichbar ist. (Moskito gegen Elefant)
Allerdings verdient ein Deutscher viel mehr Euros im Monat, somit ist die Maschine für ihn ein Schnäppchen. (Obwohl der Hersteller mehr an den Verkauf in D verdient.) Für den Namibindianer allerdings eine teure Anschaffung, er verdient eben nicht so viel, obwohl er die gleiche Arbeit macht. (Daher ist die Maschine hier „billiger“, sonst konnte der Hersteller sie gar nicht verkaufen.)

Klar?
:D
 

udogigahertz

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UdO, es gibt einige Begriffe, die man besser erst mal gründlich eruieren sollte, bevor man solche Klamotten vom Stapel lässt. Währung ist weit mehr als die paar Dinge, die Du damit verbindest.:D Dieter Nuhr: " Keine Ahnung?..."
Ach Uschi, in dem Wiki-Artikel steht doch auch nichts anders drin, als das, was ich bereits geschrieben hatte. ZUgegeben, man hat dort noch Abhandlungen drin über gebundene Währungen und ungebundene und über die Münzwährungen in früherer Zeit. Das alles interessiert uns aber bezüglich unsere heutigen Währungen nicht mehr, da inzwischen alle Währungen ungebunden sind, also von den jeweiligen Notenbanken frei nachgedruckt werden können, ohne dass dahinter irgendein reeller Wert stecken müsste.

Also ist es genau so, wie ich das bereits ausgeführt hatte: Unsere Währungen sind im Grunde nichts wert, nur den Materialwert des bedruckten Papiers eben, alles andere ist Vertrauenssache.
Zur Zeit schwindet das Vertrauen in den Euro massiv, auch Deutschland wird von den Ratingagenturen laufend abgewertet, jetzt hat man die Landesbanken und die Bundesländer abgewertet in ihrer Kreditwürdigkeit und das wird so weitergehen.


Grüße
Udo
 

udogigahertz

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Nöö Udo. Du hast mich nur nicht verstanden: Der gebrauch von Geld hat nix mit einer Wirtschaftsleistung zu tun. Erst wenn sich ein Staat einer Wirtschaftsunion anschließt, kommt es auf seine Wirtschaftsleistung an.


Klar?
:D
Entschuldige Thomas, aber wie ich sehe, ist es wenig sinnvoll, mit Blinden über Farbtöne zu diskutieren. Wenns Dich beruhigt: Du hast Recht.



Grüße
Udo
 

uscha

User
Entschuldige Thomas, aber wie ich sehe, ist es wenig sinnvoll, mit Blinden über Farbtöne zu diskutieren.
Wenns Dich beruhigt: Du hast Recht.
UdO, das schöne bei Dir ist, dass man deine Sprüche immer nach dem Motto mit dem Zeigefinger und den restlichen Fingern auf Dich selbst
anwenden kann. Aber ein Anfang ist ja gemacht: Einsicht ist der erste Weg zur Besserung.:D:D Oft hilft auch der Gang zum Optiker.:D:D:D
Hilft dann eventuell auch dabei, ein kleines Wörtchen an der richtigen Stelle einzusetzen, obwohl eigentlich eher zwei fehlen.
Und Du glaubst gar nicht, was Blinde alles in Farben beschreiben können - geht allerdings wohl über deinen Horizont hinaus.:D:D:D
 
Nöö Udo. Du hast mich nur nicht verstanden: Der gebrauch von Geld hat nix mit einer Wirtschaftsleistung zu tun. Erst wenn sich ein Staat einer Wirtschaftsunion anschließt, kommt es auf seine Wirtschaftsleistung an.

Bleistift: Eine Waschmaschine Made in Germany kostet in D 100 Euro. In NAM z.Z. 1000 Nam- Dollars. (Tatsache, ist so! Trotz der horrenden Transportkosten etc.) Hätten wir hier den Euro, würde sie auch 100 Euro kosten. Obwohl die Wirtschaftsleistung von Namibia mit der deutschen nicht einmal annährend vergleichbar ist. (Moskito gegen Elefant)
Allerdings verdient ein Deutscher viel mehr Euros im Monat, somit ist die Maschine für ihn ein Schnäppchen. (Obwohl der Hersteller mehr an den Verkauf in D verdient.) Für den Namibindianer allerdings eine teure Anschaffung, er verdient eben nicht so viel, obwohl er die gleiche Arbeit macht. (Daher ist die Maschine hier „billiger“, sonst konnte der Hersteller sie gar nicht verkaufen.)

Klar?
:D
Ich kann dir zwar auch nicht ganz folgen ....aber wenn der (deutsche) Hersteller eine Produktionsstätte in Namibia hätte, könnte dieser die baugleichen Geräte in Namibia eben auch billiger verkaufen ...wobei er in Folge die Geräte dann nach Deutschland importieren würde und NOCH billiger verkaufen würde ;) Aber nunja, Tiefkühlgeflügel aus der EU gibts ja auch zum Spottpreis in Afrika, womit KEIN dortiger Züchter konkurrieren kann.

Ne, da drehen wir uns im Kreis.

Wo ich aber bei dir bin ist die globale Währung. Der einzige Nachteil dabei wäre aber dass sich die Minderbemittelten noch weniger leisten könnten und das täglich Brot übermäßig teuer würde, denn der Grundsatz müsste dann auch sein, dass jede Ware global den gleichen Preis hat (transportkostenbereinigt).
Ansonsten wäre der "Globi"-Ansatz nicht schlecht ...die Wirtschaftsleistung eines Landes würde sich dann eben im Stundenlohn abbilden. Aber das wäre dann eine ECHTE, transparente Wirtschaftsleistung.

Im Grunde wäre das der Anfang vom Ende des globalen Handels ...und der Anfang vom Ende des ach so gelobten Wirtschaftswachstums (was soooo schlecht nicht wäre).

Klaro, gibt viele Pro´s und Kontra´s ...aber infach mal wirken lassen! :)

Gruß Dieter

Gruß Dieter
 

udogigahertz

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Das musst Du UdO erklären, er kapiert das so nicht.;)
Obwohl - kannst Du dir auch sparen.:D Müsste heissen sowieso..:D:D
Es ist falsch, dass einzelne Landesbanken abgewertet wurden? Dann ist diese Meldung falsch?:
Die Ratingagentur Moody's senkt nun auch die Aussichten für die Kreditwürdigkeit des EFSF-Rettungsschirms und mehrerer Bundesländer. Finanz-Experten warnen vor „Katastrophe“.
Quelle: http://www.taz.de/EFSF-Rettungsschirm-droht-Abwertung/!97975/


Grüße
Udo
 
Ich frag mich immer:
wer ratet eigentlich die Ratingagenturen?
Oder is das alles ein RATEspiel? ...man erkennt quasi die Wurzeln unserer eigentlich recht unterschiedlichen Sprachen :D
 
Ich kann dir zwar auch nicht ganz folgen ....
Was ist daran so schwer zu verstehen? Mit dem Einkommen das ein Deutscher erhält kann er mehr bezahlen. Das Verhältnis Ware/Wert ist aber verschoben. Obwohl man die Waschmaschine zum Schnäppchenpreis kauft, wird man über den Tisch gezogen. Die Maschine „könnte“ eigentlich NOCH billiger sein. Aber du „denkst“ einfach noch nicht Global genug, denn:
... Der einzige Nachteil dabei wäre aber dass sich die Minderbemittelten noch weniger leisten könnten und das täglich Brot übermäßig teuer würde, denn der Grundsatz müsste dann auch sein, dass jede Ware global den gleichen Preis hat (transportkostenbereinigt).
Falsch. Denke mal Größer/Weiter: Der Lohn (Gehalt... Einkommen) ist doch regional (allein) in Deutschland auch schon Unterschiedlich. Für die selbe Arbeit bekommt man in X mehr als in Z (oder eben weniger).Global gesehen ist die „Region“ eben nur größer. In den „Regionen“ gibt es dann auch wieder regionale unterschiede, na und? Wo soll da ein Problem sein?

Nahe der Fabrik kostet die Waschmaschine „gefühlt“ (im Verhältnis) weniger, so sie in einer Region hergestellt wird wo die Leute viel verdienen. Weit weg von der Fabrik, in der Pampa, kostet sie aber nicht sehr viel mehr, obwohl die Löhne dort (im Verhältnis) niedriger sind. Denn der Hersteller muss gezwungenermaßen seine Preise so gestalten, das er sie überall verkaufen kann, sonst kommt die Konkurrenz zum Zuge.
Die Maschine ist somit in der Pampa zwar tatsächlich etwas teurer, aber nicht so viel teuer als das sich der Pampabewohner keine mehr leisten kann: Der Hersteller bleibt auf seinen Waschmaschinen sitzen. Produziert er aber weniger Maschinen, wird es für die „Reiche“ Region wieder teurer. Denn nur die Masse macht’s halt billiger.

Ein witziger Nebeneffekt der Globalisierung, den die „Fachleute“ total unterschätzt haben:
Die Reichen Regionen unterstützen so ungewollt und ganz automatisch die Armen Regionen.:D
One World. Langsam aber sicher! :)
Ansonsten wäre der "Globi"-Ansatz nicht schlecht ...die Wirtschaftsleistung eines Landes würde sich dann eben im Stundenlohn abbilden. Aber das wäre dann eine ECHTE, transparente Wirtschaftsleistung.
Dein „Globi“ kommt... fragt sich nur wann. (Wahrscheinlich zu spät > Überbevölkerung!)
Im Grunde wäre das der Anfang vom Ende des globalen Handels ...
Nein, der richtig echte globale Handel hat erst begonnen!
...und der Anfang vom Ende des ach so gelobten Wirtschaftswachstums (was soooo schlecht nicht wäre).
Richtig: Beim Wort „Wachstum“ bekomme ich auch einen Tracktorreifenhals!

Klaro, gibt viele Pro´s und Kontra´s ...aber infach mal wirken lassen! :)
Peng!Peng! Du bist Tot. .... Was? Du bist nicht tot? Dann spiele ich nicht mehr mit dir. :cry:....;)
So in etwa werden die nächsten Antworten sein.
Denn fast keiner schaut mal über den Tellerrand...:rolleyes:
 
Die Ratingagenturen sind sicher nicht unvoreingenommen, da es alle amerikanische sind.

Ansonsten kommt mir das Schimpfen auf die Ratingagenturen vor wie der Brauch früherer Zeit, die Überbringer schlechter Nachrichten zu köpfen.

Wenn man versucht, Illusionen aufrecht zu erhalten, sind die Ratingagenturen allerdings unangenehm.
 
Obwohl man die Waschmaschine zum Schnäppchenpreis kauft, wird man über den Tisch gezogen.
Korrekt ...allerdings gilt das nur für Branchen, die über einstellige Renditen hinauskommen ...mag vielleicht (noch) für die Weißgeräteindustrie gelten.

Falsch. Denke mal Größer/Weiter: Der Lohn (Gehalt... Einkommen) ist doch regional (allein) in Deutschland auch schon Unterschiedlich. Für die selbe Arbeit bekommt man in X mehr als in Z (oder eben weniger).Global gesehen ist die „Region“ eben nur größer. In den „Regionen“ gibt es dann auch wieder regionale unterschiede, na und? Wo soll da ein Problem sein?
Nunja, im Grunde drückt das dann schon im regionalen Bereich die Wirtschaftsleistung der Region oder die Leidensfähigkeit der Einwohner dar ;) Das darf halt ein Leidenstoleranzgrenze nicht überschreiten, ansonsten droht (global betrachtet) die Völkerwanderung.

Nahe der Fabrik kostet die Waschmaschine „gefühlt“ (im Verhältnis) weniger, so sie in einer Region hergestellt wird wo die Leute viel verdienen. Weit weg von der Fabrik, in der Pampa, kostet sie aber nicht sehr viel mehr, obwohl die Löhne dort (im Verhältnis) niedriger sind. Denn der Hersteller muss gezwungenermaßen seine Preise so gestalten, das er sie überall verkaufen kann, sonst kommt die Konkurrenz zum Zuge.
Die Maschine ist somit in der Pampa zwar tatsächlich etwas teurer, aber nicht so viel teuer als das sich der Pampabewohner keine mehr leisten kann: Der Hersteller bleibt auf seinen Waschmaschinen sitzen. Produziert er aber weniger Maschinen, wird es für die „Reiche“ Region wieder teurer. Denn nur die Masse macht’s halt billiger.
Siehe meine erste Antwort

Ein witziger Nebeneffekt der Globalisierung, den die „Fachleute“ total unterschätzt haben:
Die Reichen Regionen unterstützen so ungewollt und ganz automatisch die Armen Regionen.:D
One World. Langsam aber sicher! :)
Dank Länderfinanzausgleich ist das schon geraume Zeit sowiso der Fall ...warum also nicht auch global?!

Nein, der richtig echte globale Handel hat erst begonnen!
Jein ...wenn kum mehr Preisgefälle der Erzeugnisse vorhanden sind lohnt der globale Handel eben nicht mehr und wird folglich schrumpfen ...aber das setzt voraus dass jedes Land das produziert was deren EInwohner benötigen ...okok, ich seh grad, da hatte ich nen Denkfehler ;)

Peng!Peng! Du bist Tot. .... Was? Du bist nicht tot? Dann spiele ich nicht mehr mit dir. :cry:....;)
So in etwa werden die nächsten Antworten sein.
Denn fast keiner schaut mal über den Tellerrand...:rolleyes:
Früher war man radikaler (Hexenverbrennung und so) ;)

Gruß Dieter

P.S. ...Sonnenstrahllieferung is angekommen ...danke! ;)
 

uscha

User
Es ist falsch, dass einzelne Landesbanken abgewertet wurden?
Dann ist diese Meldung falsch?: Quelle: http://www.taz.de/EFSF-Rettungsschirm-[B][U][SIZE=6]droht[/SIZE][/U][/B]-Abwertung/!97975/


Grüße
Udo
Ja, UdO. Die Meldung ist richtig, deine Interpretation ist falsch. Aber das kennen wir ja schon.:D
Mit Leseverständnis und Sachkenntnis von der Materie wärst Du ohne Hilfe darauf gekommen, dass die Aussichten auf negativ gesetzt wurden.
Das Rating ist (erst mal) nach wie vor das gleiche.:D
Kennst Du doch: denken - drücken - sprechen.:D Hier ist dann neben dem Leseverständnis auch noch Verständnis der Materie gefordert.;)
Ich würde mal öfters den Schreibreflex unterdrücken und erst mal nur das Ding zwischen den Ohren benutzen.;)
Ansonsten nach Dieter Nuhr: Keine Ahnung? Dann ...:D
 

Claus Eckert

Moderator , Hangflug, GPS-Modellfliegen, Computer
Teammitglied
Hallo

Zitat von Bushpilot:
..... Denn nur die Masse macht’s halt billiger.
Nein. Wird ein Artikel massenhaft verkauft, muss man ihn zur Gewinnmaximierung teurer machen. Dazu gibt es veschiedenste Möglichkeiten. Packungsgrößen verkleinern, mehr Luft weniger Ware, Dosierungsanleitungen erhöhen, volle Ausnutzung der Herstellungskostensenkung, Zubehör einschränken und als "unverzichtbares Add-On" verkaufen, neues Label kreieren und darunter teurer anbieten und und und. Mir würden da noch einige "Schweinereien" einfallen. :D

Eigentlich alles nichts Neues, nur wir nehmen den täglichen "Beschiss" gar nicht mehr wirklich wahr. Wir müssten alle mit dem "Traktorenreifenhals" rumlaufen. ;)

Und der Euro? Naja, das bleibt mehr als spannend.
 
Hallo

Zitat von Bushpilot:


Nein. Wird ein Artikel massenhaft verkauft, muss man ihn zur Gewinnmaximierung teurer machen. Dazu gibt es veschiedenste Möglichkeiten. Packungsgrößen verkleinern, mehr Luft weniger Ware, Dosierungsanleitungen erhöhen, volle Ausnutzung der Herstellungskostensenkung, Zubehör einschränken und als "unverzichtbares Add-On" verkaufen, neues Label kreieren und darunter teurer anbieten und und und. Mir würden da noch einige "Schweinereien" einfallen. :D

Eigentlich alles nichts Neues, nur wir nehmen den täglichen "Beschiss" gar nicht mehr wirklich wahr. Wir müssten alle mit dem "Traktorenreifenhals" rumlaufen. ;)

Und der Euro? Naja, das bleibt mehr als spannend.
Kein Hersteller hat was zu verschenken.
Aber im Grunde gings ja um Stückkosten in Relation zur Produktionsstückzahl.

Gruß Dieter
 

udogigahertz

User gesperrt
Ja, UdO. Die Meldung ist richtig, deine Interpretation ist falsch.
Die Meldung allein, dass man deutsche Einrichtungen abwerten wird, ist finanztechnisch doch genau das gleiche, als wenn man die Abwertung bereits vorgenommen hätte. Die folgt sicherlich bald.

Mit Leseverständnis und Sachkenntnis von der Materie wärst Du ohne Hilfe darauf gekommen, dass die Aussichten auf negativ gesetzt wurden.
Das Rating ist (erst mal) nach wie vor das gleiche.
Genau ...... aber wie lange noch? Finanzjongleure können sich nun darauf vorbereiten, dass deutsche Einrichtungen bald ihren AAA plus-Ratingstand verlieren werden. Was, glaubst Du, werden die nun machen? Genau: Verkaufen was das Zeug hält, solange die Zinsen noch so niedrig sind, denn bald werden höhere Zinsen für deutsche Anleihen verlangt werden, man könnte alo mehr verdienen ..... wenn man vorher die billigen Papiere abgestossen hat. Was aber verursacht ein massenhaftes Verkaufsangebot von deutschen Anleihen? Nun? Genau: Ein Abstürzen des Kurses. Sowas nennt man dann: Selbsterfüllende Prophezeihung.

Ich würde mal öfters den Schreibreflex unterdrücken und erst mal nur das Ding zwischen den Ohren benutzen.
Das fällt mir zur Zeit bei den hohen Temperaturen etwas schwer. Erstaunlich, das Du damit keine Probleme zu haben scheinst.

Ansonsten nach Dieter Nuhr: Keine Ahnung? Dann ...
Genau ..... merk Dir das mal.


Grüße
Udo
 

Ost

User
Eigentlich alles nichts Neues, nur wir nehmen den täglichen "Beschiss" gar nicht mehr wirklich wahr. Wir müssten alle mit dem "Traktorenreifenhals" rumlaufen.
Gestern im Baumarkt hab ich eine Sprühfarbe gesucht,
Da ich eine Styroleiste schwarz spritzen wollte hab ich mit einen Aqua Sprühlack ausgesucht.
Der sollte 9,50 kosten- scheint Gold drin zu sein:D
Hab dann zur billigeren Normalosprühfarbe gegriffen, kostet 6,50.
Man muß halt den Abstand etwas vergrößern dann passiert dem Styro auch nix.
Irgendwie kam mir die Aqua Farbe auch leicht vor, schnell mal nachgeschaut:
statt 400ml in der Normalausführung nur 350ml in der Aqua.
Also nicht nur unverschämt teuer sondern auch noch weniger drin!

Oliver
 
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