Wie viel Strom brauchen vier Digital-Servos im F3K Flieger?

Gebe ich dem Empfänger weniger Spannung, muss er mehr Strom erzeugen um zur erforderlichen Leistung zu kommen.
Hallo Uli,

ein Emfänger erzeugt keinen Strom, er leitet nur die angeschlossene Versorgungsspannung weiter an die Servos.
Der max. Strom eines Servos ergibt sich durch den ohmschen Widerstand R der Motorwicklung.

Die max. Leistung (Scheitelwert) ist (U^2)/(4*R) vom Servomotor. Betreibe ich ein Servo mit 1S anstatt 2S, dann reduziert sich die
Leistung vom Servo um den Faktor 4. Das max. Drehmoment halbiert sich, da der max. Strom nur die hälfte beträgt.

Gruss
Micha
 
Ja Micha, hab meinen Denkfehler bemerkt, war noch nicht ganz wach heute Morgen :D
Je geringer die Spannung, desto geringer die Stellkraft (Ncm) und um so höher oder länger die Stellzeit
Recht so? 😁 😁 :D

Das sind die Werte des KST Servo X08 N, um das es ja hier geht.

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felixm

User
Hallo zusammen,
die 1S-Lösung hat sich im F3K-Bereich absolut bewährt, meist mit einem 1S 600mAh.
Auch bei uns im F3K Wettbewerbsbereich ist dieses die Lösung, die am häufigsten eingesetzt wird.
Die etwas geringere Stellgeschwindigkeit ist im F3K-Bereich völlig unproblematisch, selbst im hektischeren Wettbewerb.
Ich hoffe, ich konnte damit weiterhelfen.
Nette Grüße
Felix
 
Hallo Uli Zloch,
Ich Lese deine Kommentare und frage mich ob Du Je einen HLG gesehen hast.
Das KST x08 ist das Standard Servo im HLG, normalerweise mit 1S600 mah. Das Geht mindestens 2Std. 2S sind kein Gewinn im HLG. Da ist wenn alles Mechanisch OK ist kein Kondensator( passt eh nicht Rein)Nötig.
Ich Vermute das die Querruder Lagerung nicht Korrekt ausgeführt wurde und es Mechanisch schwer geht. Sonntag werden in Uetze 30HLG auf dem Platz sein und mindestens 25 werden mit KST und 1S 600 unterwegs sein.

Deine Rechnung Aus Strom und Kraft solltest Du auch nochmal durchdenken, weniger Spannung -Weniger Kraft -weniger Stromaufnahme. So wird ein Schuh draus.
Gruß Manuel
 
weniger Stromaufnahme. So wird ein Schuh draus.
Lese doch bitte mal meine Posts #23 und #24
Habe ich doch alles richtig gestellt.
Deswegen wundere ich mich ein wenig über dein nachkarten :confused:

Und ja, ich habe schon mal einen HLG in der Hand gehabt und auch gestartet.
Hatte den Flieger mal für einen Kumpel repariert, weil das Karbonteil am Flächenende rausgebrochen war.
(da wo man anfasst zum schleudern, das Teil hat bestimmt einen Namen, würde mal auf "Launcher" tippen)
War allerdings nicht meiner.
Das ändert aber nichts an dem Problem mit den Spannungsspitzen, die von den Servo´s ausgehen.
Das ist nunmal eine Tatsache aber das war auch nicht Gegenstand des Themenstarters hier.
Wenn du natürlich keinen Platz für einen kleinen Elko hast, dann bleibt das Risiko halt.
Ich hatte ja Eingangs berichtet, das mir deswegen ein Flieger runtergefallen ist und das waren vergleichbare Servos (Graupner DES 488)

Muss jeder selber wissen, was er macht; der Elko kostet weniger als 50 Cent und hat die Größe eine Zigarettenfilters, eher kürzer.
Ich muss das nicht nochmal haben
 
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Lownoise

User
Was spricht dagegen, bevor es hier völlig eskaliert, einfach den Strom zu messen? Ich verstehe das Problem nicht... Jeder Modellbauer sollte ein Multimeter haben und andere Möglichkeiten (Telemetrie, Watt's up usw.). Mit einem Multimeter kann man zumindest den Strom am Boden messen, und verschiedene Ruderbewegungen machen und gucken und vergleichen. Dann wird man ja sofort sehen, ob hier was nicht stimmt wie klemmende Anlenkungen oder immer nur hoher Strom z. B. bei Querruderendausschlag oder Landestellung usw.

Die 2s ist besser als 1s (oder umgekehrt) Diskussion hatten wir hier schon viele Male, führt zu nix...
 
Das lässt sich mit einem Multimeter nicht messen, die sind zu Träge
 
Das lässt sich mit einem Multimeter nicht messen, die sind zu Träge
Die Eingangsfrage war, wieviel Strom zieht ein Servo.
Denke, damit meint er den maximalen Strom.
Ich hatte auch schon empfohlen, schlicht und einfach zu messen.
Es sollen ja keine Lastwechselreaktionen gemessen werden sondern der maximale Strom wäre auch eine Aussage.
Der Leerlaufstrom und der Blockierstrom werden schon mit einem Multimeter angezeigt.
Dann simuliere ich den Blockierstrom, indem ich das Servo am Hebel festhalte oder lasse es auflaufen und dann wird auch das Multimeter etwas anzeigen
 

Patman

User
Hallo,
nun melde ich mich mal wieder. Danke für die vielen Erklärungen. Den Strom messen finde ich nicht trivial. Ein Multimeter bringt nach meiner Meinung nichts. Ich habe nun den SM Unilog rausgekramt. Dami könnte man auch den Durchschnitt ermitteln. Leider gibt es für Mac keine Software mehr zum auslesen der log Datei. Ich hatte noch keine Zeit mich weiter damit zu beschäftigen.
Grüße
Patman
 
Moin Moin in die Runde,

ich verstehe den Sinn des Threads immer noch nicht. Wie hier schon mehrmals geschrieben wurde, ist das KST x08 das Standard-Servo bei den DLG´s und mit einem 1S 600 mAh hat man eine Flugzeit von ca. 2h. Damit hat man doch den mittleren Strombedarf an 1S. Wenn sich hier nochmal ein Pilot mit 2S melden könnte, dann hätten wir auch den Wert.

Mehr hilft doch eh nicht, da jeder Flieger einzigartig ist. Und auch den maximalen Strom zu wissen bring nichts, da dieser ja nur ganz kurz in einigen Situationen anliegt.
 
Natürlich kannst Du da was Messen, aber nicht den Spitzen Strom. Das geht nur mit einem Oszilloskopen,ein Multimeter ist da einfach zu Träge. Und jetzt mal Ehrlich, was sagen Dir die abgelesenen Werte? Wieviel Strom wird den. Gezogen? Der Wert schwankt so Stark das da genau keine Information draus zu ziehen ist.
Ich sehe einen Spitzen Strom der nicht Korrekt dargestellt wird da zu Träge und sonst nur Unruhe in der Anzeige.
Ich bekomme einen Eindruck in welcher Region die Ströme so angesiedelt sind, mehr aber auch nicht. Wenn er jetzt Selber misst kommt mit einem anderen Messgerät ein anderes Ergebnis raus. Die Qualität mancher Multimeter ist so Schlecht das nicht vergleichbar ist. Ein Fluke für 2-300€ ist da einfach was anderes als eins von Ald….. für 4,99€. Sollen aber beide das gleiche können.

Schau mal in deiner Region wo HLG Geflogen wird und lass da mal jemand anderes drüber Schauen. Vielleicht sind die Federn auch viel zu Stramm, oder ……
Gibt viele Möglichkeiten
Gruß Manuel
 

Walther Bednarz

Moderator
Teammitglied
Mit dem richtigen Tool kann man den Servostrom relativ gut messen. Das schaffe sogar ich als Otto-Normal-Bastler. :)
Bei maximaler Geschwindigkeit liegt der Strom bei 5 V bei den X08 bei ca. 346 bis 364 mA und bei den X06 bei ca. 385 mA.
Der Ruhestrom beim X08 liegt bei 23 bis 29 mA und beim X06 bei 12 bis 16 mA.
Der Haltestrom wenn ich mit meinen Fingern dagegen arbeite, liegt zwischen 40 und 80 mA.
Also ist die Federanlenkung von der Stromaufnahme her kein Stress.
Blockierstöme beim X08 und X06 gehen maximal auf 600 mA und das nur für ganz kurze Zeit im Peak.
Kondensatoren habe ich im Einsatz aber nur bei F5J Modellen, in denen ich Kopterregler eingebaut habe. Dort ist der Anlaufstrom einfach zu hoch für den 650 mAh 4S Akku mit bis zu 70A. Dort macht der Stütz-Kondensator sind.

Also meiner Meinung nach braucht es definitiv keinen Kondensator im DLG. Wenn es da Problem gibt, liegt es wohl eher am Akku oder an defekten Komponenten. Aber wenn man sich wohler fühlt und noch etwas Ballst braucht, tuts vielleicht auch der Kondensator. Wer weiß, was manche Piloten in ihre Modelle legen, um ein gutes Gefühl zu haben. Sind wir nicht alle etwas abergläubisch? :D

KST Servos laufen ungefähr von 3,2 - 3,0 V runter und nehmen bei dieser Spannung natürlich deutlich weniger Strom auf.
Ein 600 mAh 1 S Akku hat meist mind. 30 C und gibt kurzfristig auch mal 60 C ab. Das wären dann 18 bzw. 36 A. Und auch bei 3,5 V Akku-Spannung schafft der Akku immer noch locker die paar wenigen Ampere ohne große Spannungseinbrüche im DLG.

Normalerweise habe ich beim Graupner Hott immer die Telemetrie in Betrieb und überwache die Empfänger-Spannung ständig mit Warnschwelle bei 3,5 Volt. Dies spricht meist schon an, wenn der Akku bei 3,6 V ist und viel geknüppelt wird. Dann habe ich aber je nach Akku immer noch mind. 10 Minuten Reserve.
Ab 3,5 V geht aber dann die Entladekurve doch schnell nach unten. Da bressierts dann, wie wir in Bayern sagen, das Modell zu landen.

Anbei mal ein paar Messungen mit 5 V Spannung über meinen genialen Servotester, den ich nicht mehr vermissen möchte. Vor allem beim Einbau von Servos leistet er geniale Dienste...

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Messungen mit 8,4 V reiche ich bei Gelegenheit nach.
 
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