Wieviel Einfluss haben Luftspaltunterschiede beim AL auf Leistung und Wirkungsgrad?

axl*

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Ich habe den AL im Anhang gerade geliefert bekommen. Soll absolutes High-End sein. Allerdings sind die Abstände der Magneten doch sehr unterschiedlich. Die Aufnahme erfolgte zentriert, es sieht in natura genauso aus. Theoretisch müssten sich dadurch Magnetfeldschwankungen und Wirkungsgradverlust ergeben. Ich bin aber nicht sicher wie groß die Toleranzen bei einem auf höchsten Wirkungsgrad getrimmten Motor sind und ob das in der Praxis überhaupt relevant ist. Der Durchmesser der Glocke beträgt 32mm. Vielleicht kann ja mal jemand von den Motor-Spezies was dazu sagen.
 

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Ich meine, dass die Magnete am Stator schleifen, sobald die Glocke anfängt zu schwingen.
Der Spaltunterschied ist schon mächtig...

Wie sieht die Sache aus, wenn du die Glocke um 180° drehst? Wo ist dann der Spalt größer? Immer noch oben rechts oder dann unten links? Du musst herausfinden, ob Rotor oder Stator ungenau ist. Hast du den Rundlauf überprüft? Schön langsam an wenig Zellen drehen lassen. Besonders beim Einschalten und Ausschalten erkennt man "eiernde" Glocken.

Wenn nicht, ist irgend etwas am Stator schief. Entweder Blechpaket selbst nicht ganz zentrisch oder die Kugellager im Paketträger. Da es Drehteile sind, tendiere ich zu ersterem.

Würde an deiner Stelle den Händler anschreiben und um Umtauch bitten. Oder nur davon in Kenntnis setzen und fliegen.

Gruß
Martin

PS: Multifilarwicklung und blankes Aluminium halte ich nicht für "High-End"
 
Hallo

Unterschiedlich Luftspalte, werden nur ein Elektrisches Proplem, bei 2 Parallelmotoren, die dann gegenüber gewickelt sind.
Sie haben dann eine mit der Drehzahl wechselnde, unterschiedliche Spannung.
Das fürt, dank der Parallelschaltung zu Ausgleichsströmen zwischen den beiden Motoren, und das mag niemand.
Bei einfach Motoren wo alle Spulen einer Phase in reie sind, spielt es keine Rolle welche Spule wieviel Spannung erzeugt, insgesammt ja immer das gleiche.
Die Magnetisierung des Stators ist natürlich auch wechselnt, das kann schon, bei den Unterschieden auf dem Bild 10 % ausmachen.
Also die eine hälfte der Stege mehr und die andern weniger, insgesammt etwas mehr Ummagnetisierverluste.
Wenn die Welle aber eiert, ist die Welle krum, oder unwuchtig und neigt eher zum anschlagen an die Magnete, die dann losgeschlagen und zerstört werden können.

Gruß Aloys.
 
Ich habe das Dank eurer Beiträge weiter geprüft. Die Glocke scheint ok, der Stator nicht. Es ist immer der gleiche Zacken mit dem geringen Abstand. Beim Drehen der Glocke von Hand mit leichtem Druck gibt es leichte Schleifgeräusche. Der Verkäufer hat nun E-Mail und einen Link hierher.
 
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