Wir sind wohl doch nicht allein...

Henry Kirsch

Vereinsmitglied
Bei einem auf der Erde, im Dezember letzten Jahres eingeschlagenen Meteoriten, sind fossile Zellhüllen von Algen entdeckt worden.
Wissenschaftlich eine Sensation !
Damit ist erstmals bewiesen worden das es nicht nur auf der Erde Leben gibt.
>>> Klick <<<

Gruß
Henry
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei einem auf der Erde, im Dezember letzten Jahres, eingeschlagenen Meteoriten, sind fossile Zellhüllen von Algen entdeckt worden.
Wissenschaftlich eine Sensation !
Damit ist erstmals bewiesen worden das es nicht nur auf der Erde Leben gibt.
>>> Klick <<<

Gruß
Henry

Henry ich bin überzeugt, dass wir nicht alleine sind, aber bei diesem Artikel habe ich ernsthafte Bedenken.
Das Thema ist ja extrem brisant und nobelpreisverdächtig. Was mich da wundert ist, dass der Artikel auf wesentliche mögliche Probleme und Kritikpunkte nicht eingeht.
Je wichtiger ein Thema ist umso vorsichtiger und gewissenhafter geht ein Wissenschaftler normalerweise damit um.
Das ist hier nicht erkennbar.
Ein Beispiel: Kontamination.
In jeder guten Zeitschrift hätten die Gutachter oder der Editor alle Details der Probennahme vor Ort, der Verpackung und des Versands zum Labor eingefordert.
So etwas gehört an den Anfang einer Publikation im Bereich "Material und Methoden"!!! (Ja mit drei !!!)
Schließlich sind Algen überall zu finden. Sicherlich in einem feuchten Boden wo die Proben gefunden und befingert wurden.
Wenn die extraterristischen "Algen" dann unseren Algen sehr ähnlich sehen kommt doch schon die Frage auf, ob da nicht einzelne Algen als Verunreinigung auf die Probe gelangt sind. Damit wären sie nicht extra-terrestrisch sondern extra-dörflich.

Mit Sicherheit kein Beweis für das Gegenteil aber erheblicher Grund für Skepsis und Warten auf Bestätigung, hoffentlich in einem angemessenen Journal mit gutem Ansehen.
Grüße
Walter
 
Walter,

wie soll eine Kontamination mit "fossilen Zellhüllen" stattfinden????

Ich habe eine andere These weshalb ich nicht an einen außerirdischen Ursprung glaube:
wir wissen daß auch Gesteinsbrocken vom Mars den Weg auf unsere Erde gefunden haben.
Wir wissen auch daß es auf der Erde schon gewaltige Meteoriteneinschläge gegeben hat, so gewaltig daß sogar die Saurier ausgestorben sind.
Wäre es nicht denkbar daß bei einem dieser Einschläge Material bis ins Weltall geschleudert wurde und sogar der Schwerkraft des Planeten entkommen konnten?
Und eben zurückkehrten?
Daher die Übereinstimmung?

Erst wenn man "vor Ort" solche Strukturen oder gar Leben findet läßt sich eindeutig extraterristisches Leben beweisen.
Und das ist eigentlich nur eine Frage der Zeit und der Überbrückung von Entfernungen, sofern es die Menschheit so lange noch gibt;)

OLiver
 
Wir könnten doch mal wieder einen "Verschwörungs-Thread" aufmachen.

Ich fange mal an:
Kann mir jemand stichhaltig erklären, weshalb die Amerikaner ihre Space Shuttle Flotte so bereitwillig in den Ruhestand geschickt haben, ein halbes Jahrzehnt bevor eine "runderneuerte Apollo-Kapsel" als Ersatz bereit steht?
Warum macht sich die führende Nation des Planeten ausgerechnet von den Russen auf Gedeih und Verderb abhängig, wenn Menschen und Material zur ISS rauf oder runter müssen?
Warum macht man mit dem Orion-Programm technisch gesehen einen großen Schritt rückwärts gegenüber dem Space Shuttle anstelle Fortschritt zu demonstrieren?

Nach meiner Theorie ist dies nur dadurch zu erklären, dass man längst etwas wesentlich Leistungsfähigeres im Hangar stehen hat, das die Öffentlichkeit derzeit aber nicht erfahren soll. Das Orion-Programm ist nur noch Alibi zur Vertuschung, daher hat auch keiner Blutdruck wenn es sich verzögert...

Gruß Gerd
 
Walter,

wie soll eine Kontamination mit "fossilen Zellhüllen" stattfinden????

Dass die Zellhüllen fossil sind ist ja nur eine Vermutung, die nicht bewiesen ist. Eine vernünftige wissenschaftliche Zeitschrift hätte so etwas ohne Beweis niemals durchgehen lassen.
Aber selbst wenn, macht das in der Interpretation des Ursprungs keinen Unterschied.

Oliver werfe einen Stein in den Sumpf und hole ihn heraus. Was findest Du auf dem Stein wenn Du ihn untersuchst? Extraterrestrischen Leben? Nur weil der Stein von weither geworfen wurde? :D

Eine Kontamination bestünde vermutlich aus Zellhüllen von der Erde, seien nun lebende Zellen oder tote das Ausgangsmaterial. Die Zellhüllen bestehen hauptsächlich aus Si-Verbindungen, die so dauerhaft sind wie Kieselsteine auf der Erde. Diese können einen Tag alt sein oder viele hundert Millionen Jahre. Mit solchen Fossilien terrestrischen Ursprungs haben wir in der Schule auf der Tafel geschrieben. Natürlich wird man am Meteoriten überwiegend totes Material finden da ja der Meteorit extrem heiss war. Aber tot heisst ja nicht "fossil".

Meine Argumente sind kein Gegenbeweis, nur ein Hinweis auf geringe Glaubwürdigkeit - also wer auf extraterrestrisches Leben hofft kann weiter hoffen.;)

Früher oder später werden wir einen Beweis für Leben ausserhalb unseres Planeten finden. Es ist zumindest höchst wahrscheinlich. Dieser Meteorit liefer vermutlich nicht den Beweis. Aber nur meine persönliche Meinung, bisher kein Faktum.

Cheers
Walter
 
Hier ist der englische Originalartikel, scrollt man runter kommt man zu den Bildern.
Wird sicher noch sehr kontrovers diskutiert werden.

Walter:
Früher oder später werden wir einen Beweis für Leben ausserhalb unseres Planeten finden. Es ist zumindest höchst wahrscheinlich. Dieser Meteorit liefer vermutlich nicht den Beweis.

Ganz deiner Meinung.

Gerd:
Kann mir jemand stichhaltig erklären, weshalb die Amerikaner ihre Space Shuttle Flotte so bereitwillig in den Ruhestand geschickt haben, ein halbes Jahrzehnt bevor eine "runderneuerte Apollo-Kapsel" als Ersatz bereit steht?

Na ja, stichhaltig: Es ist kein Geld da. Das Shuttle war ein sehr beeindruckendes Stück Technik, ob es insgesamt als Fortschritt gegenüber den früheren Raketen bezeichnet werden kann, ist nicht so ganz klar.
Es war nie so kostengünstig wie geplant, hat auch nie den engen Flugplan halten können, mit dem man gerechnet hat. Operative Einschränkungen waren immer durch Wetterfenster gegeben: Das Wetter sowohl im Kennedy Center als auch auf Notlandeplätzen in Europa musste immer die Anforderungen für eine Notlandung erfüllen, sollte nach dem Start ein Triebwerk den Geist aufgeben. Im Gegensatz zur Saturn V und sogar ihren Vorgängern gab es beim Shuttle kein Rettungssystem für die Besatzung, sollte sich das Gemisch aus Wasserstoff und Sauerstoff im Tank selbstständig machen.
Die alten Trägersysteme hatten eine kleine Feststoffrakete, die die Kapsel samt Besatzung im Fall des Falles aus dem Inferno gezogen hätte.
Klar ist es peinlich, dass man nun ein Ticket für die Sojus kaufen muss - Kennedy würde sich im Grab umdrehen:)

Aber ist es denkbar, dass man schon was ganz Neues im Hangar hat, und es nicht einsetzt? Lieber eine Fahrkarte bei der Konkurrenz kauft, ohne mit dem neuen Vehikel anzugeben?
Kann ich mir nicht vorstellen:)

Grüße
Andi
 
Zuletzt bearbeitet:
... Das Shuttle war ein sehr beeindruckendes Stück Technik, ...
Und derartig veraltet, das einfach keinen Sinn gemacht hätte mit dem ollen „LKW“ noch weiter zu machen. Zudem war die „Abnutzung“ deutlich höher als jemals geplant.

gab es beim Shuttle kein Rettungssystem für die Besatzung
Doch das gab es (in der Planung und bei den ersten Display -Modellen), nur wurde es aus Kostengründen nicht eingebaut: Viel zu schwer, was die Transportkosten, per Kg, noch weiter in die Höhe getrieben hätte.

Aber ist es denkbar, dass man schon was ganz Neues im Hangar hat, und es nicht einsetzt? Lieber eine Fahrkarte bei der Konkurrenz kauft, ohne mit dem neuen Vehikel anzugeben?
Kann ich mir nicht vorstellen
Das die NASA ein einsatzbereites modernes System im Keller stehen hat, das wage ich mal als zu bezweifeln an. Die haben schlicht und einfach kein Geld für so was.
Da werden die Privaten eher dran sein: Bei denen kostet ein simpler Hammer auch nicht gleich 10000.00 Dollars an Steuergeldern.
 
Ich sag's mal deutlicher:
Es hätte sicher nicht die Welt gekostet, die Shuttle-Flotte zumindest offiziell (auf dem Papier) so lange einsatzbereit zu halten (was ja nicht heißt dass auch geflogen werden muss), bis die Apollo-Kapsel Next Generation einsatzbereit ist.
Dann wären die Shuttles eben 2-3 Jahre später in die Museen gewandert, so what?

Für mich ist das sehr vergleichbar mit der Außerdienststellung der SR71, für die es ja offiziell auch keinen Nachfolger gab. Inoffiziell gibt es diesen mit der nach wie vor top-secret Aurora jedoch so gut wie sicher...

Gruß Gerd
 
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