*** WOM Rafale 1:9 an JetsMunt M70XBL ***

hps

Vereinsmitglied
Servus zusammen,
Jahre ist es her, dass ich mir eine Rafale von "Wingsofmadness" aka "WOM" (bekannt unter Sebi!) gekauft hatte ;). Damals wurde der Bau begonnen, jedoch kurz darauf wieder eingestellt. Andere Projekte kamen dazwischen, Freude verloren, unschlüssig welches Triebwerk verbaut werden sollte usw.! Ich hätte zwar eine arbeitslose Kolibri T25, mit der das Modell zwar fliegt, jedoch würde damit bei mir sicher keine rechte Freude aufkommen; kurzzeitig hatte ich mir für diese Rafale auch eine Wren44 besorgt, welche aber letztlich auch nicht meinen Vorstellungen hinsichtlich kraftvollen dynamischen Flug mit deutlich über 1:1 Schub entsprach.
Mit der JetsMunt M70XBL kommt aber nun endlich der Antrieb, den ich mir für diese kleine Rafale wünsche. Moderne Brushless-Technik und sehr leicht. Es muss für mich möglich sein, aus high alpha senkrecht nach oben zu beschleunigen. Gerade ein Deltamodell ist für das prädestiniert. Ich kenne das auch von meiner kleinen FF Mirage mit Kolibri. So soll das auch bei der Rafale sein :cool:.
Hinsichtlich Design habe ich mich für die "30.000 heures" Variante entschieden. So kommt der Bausatz ins Haus und das soll daraus werden:

Bild002a.jpg

Es wurde bereits über die WOM Rafale im RCN berichtet, deshalb weiß ich nicht, ob eine Baubeschreibung noch viel Sinn macht. Ich warte einfach mal ein wenig die Reaktion ab und entscheide dann :D.
Jetgruß Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Peter,

jeder hat seinen eigenen Style! Von daher kann es sowieso nicht 2 gleiche Bauberichte geben.
Freue mich dein Vorhaben zu verfolgen - ist jedenfalls ein cooler Flieger!

VG Markus
 
Servus Peter,

kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Deine detaillierten Bauberichte sind eine Bereicherung und sehr hilfreich.
Falls es dir zeitlich möglich ist, bitte einen kompletten Baubericht erstellen.

Gruß Wolfgang
 
Servus Markus, Rainer, Wolfgang und "stille Mitleser" :)!

Danke für euer Interesse. Ich werde mich bemühen, mein bescheidenes Werken ein wenig in Bild und Text zu verpacken ;). Gleich vorweg: Dieses Modell soll ein Alltagsmodell werden. Ich habe keine Semiscale- oder gar Scale-Ambitionen. Es soll einfach ein netter Jet werden, der aus 2m Entfernung eindeutig als Rafale zu erkennen ist - nicht mehr und nicht weniger.
Zudem möchte ich so leicht wie möglich bauen. Diese Rafale flog man ja schon mit Kolibri T25 und 3,5Kg nass! Es gibt auch eine, die an die 9Kg wiegt und auch anstandslos fliegt. Nun, meine Zielsetzung liegt mit der JetsMunt M70 nass bei 5,5Kg. Da heißt es mit den Gewichten haushalten.

Da ich ja schon einige Erfahrung mit dem Folieren sammeln konnte, möchte ich auch dieses Modell aus Gewichtsgründen mit Folie beschichten. Wobei dies das erste Mal ist, dass ich einen GFK-Rumpf foliere. Besonders das geschwungene zweifärbige Design im Nasenbereicht wird nicht einfach werden. Auf jeden Fall aber eine Herausforderung :D.

Zuerst geht es aber einmal um den Aufbau. Wie schon erwähnt wurde schon vor Jahren ein wenig begonnen, deshalb darf ich hier im Schnelldurchlauf die bis jetzt erledigten Arbeiten zeigen. Gleich vorweg, der Rumpf in Sandwich-Laminat Bauweise ist von ausgezeichneter Qualität und superleicht. So präsentierte sich das Modell nach dem Auspacken:

Bild004.jpg

Was bisher geschah:
Als Erstes wurde das Seitenleitwerk gebaut. Dies besteht aus dem großen styro-/balsabeschichteten SLW-Teil, einem großen massiven Balsaklotz und dem profilierten oberen SLW-Teil, ebenfalls aus Balsa. Der Balsaklotz wurde entsprechend in Form gebracht und zusammen mit den beiden anderen SLW-Teilen verklebt und verschliffen:

Bild006a.jpg

Da das SLW keine gerundete Anformung zum Rumpf hin besitzt, musste hier auch nachgebessert werden. Aus 10mm Balsaholz wird eine entsprechende Anformung erstellt, noch etwas mit 2mm Balsa aufgedoppelt, gespachtelt und geschliffen. So schaut das schon viel besser aus:

Bild047a.JPG

Die vorderen linken und rechten Einlaufteile sind noch anzukleben. Dies wird mit 24h Harz erledigt, verspachtelt und verschliffen. Würde das Modell für Impeller-Antrieb gebaut werden, so müssten die scharfen Kanten an den Einläufen zur Optimierung gerundet werden. Bei Turbinenantrieb erspare ich mir das:

Bild039a.JPG

Als nächstes wurden in den Flächen die Querruderschächte ausgeformt, Hölzchen zum Verschrauben der Querruder eingeklebt, aus 1,5mm Carbon passende Ruderhebel ausgefräst, Anlenkgestänge angefertigt und ein Servodeckel aus GFK angepaßt. Diese Deckel stellt ein netter Modellbaukollege her und hat mir zwei davon überlassen, thx!

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Bild014.jpg

Dann wurden für die Flächen zwei Raketenträger angefertigt. Diese entstehen aus 10mm Balsaholz und werden nach dem Profilieren mit 25g GFK-Gewebe beschichtet, 2x grundiert und letztlich mattschwarz lackiert. Das Befestigen an den Flächen geschieht dabei mittels zweier Carbonröhrchen respektive Carbonstifte. Dabei sollte man darauf achten, dass das Einstecken etwas schwergängig ist. Somit ist keine zusätzliche Fixierung notwendig!

Bild016a.jpg

Wenn schon Raketenträger, dann müssen auch Raketen her :). Damit das alles schön leicht wird, habe ich einfach Zigarrenbehälter aus Alu zweckentfremdet. Die sind super leicht! Die Röllchen werden also passgenau verklebt, aus Balsa eine Spitze geformt, Carbonröhrchen zum Aufstecken auf die Raketenträger eingeklebt, aus einer alten Kreditkarte die Finnen gestaltet und alles silber lackiert. Fertig sind die superleichten Raketen:

Bild030a.jpg

Fortsetzung folgt ;)!
Jetgruß Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Machst Du Akkord? :D

Scherz...
Gefällt mir was Du machst.
Immer mit gewissen Mindeststandard an Qualität.

Legst aber ganz schön vor.
Wie soll man das toppen? :p
 
Das Verpressen der Balsabeplankung an den Canards dürfte nicht 100%ig funktioniert haben. Es waren leichte Dellen zu spüren. Nichts Tragisches, dies wurde jedoch mit Leichtspachtel ausgebessert und so standen die Canards bald fertig zum Folieren bereit. Es musste sofort mit der Oracal 631 Folie probiert werden, wie sich die Folie auf Balsa verkleben läßt. Was soll ich sagen, das hat gut funktioniert ;). Das war vor 4 Jahren und das sieht immer noch gleich aus und hält!

Bild019a.jpg

Jetzt mussten auch gleich die Flächen beschichtet und die vorbereiteten Design-Decals aufgeklebt werden. Raketenträger und Raketen drauf, dann schaut das schon mal ganz gut aus:

Bild023a.jpg

Weiter geht es am Rumpf. Für den Rumpfabschluss musste noch ein "Bürzel" aus Balsa designt werden. Dieser wurde aus Gewichtsgründen innen hohl angefertigt, hinten im Rumpf eingeschoben und mit Harz verklebt, verpachtelt und verschliffen.
Normalerweise gehen bei der Rafale die Querruder noch weiter zum Rumpf. Dazu müsste man jedoch an der Fläche am Querruderende extra ein Stück Balsa ankleben und dem Profilverlauf passend verschleifen. Da ist aber beim Transport der Flächen die Gefahr groß, dass dieses überstehende Teil beschädigt wird. Ich habe mich daher entschlossen, den umgekehrten Weg zu gehen und rumpfseitig das Balsa-Füllstück anzubringen. Dies wird der Kontur des Rumpfes angepasst, verspachtelt und verschliffen. Sieht dann natürlich nicht ganz so elegant aus, mit dem Kompromiss kann ich aber leben :D:

Bild048b.JPG

Fortsetztung folgt ehest!
Jetgruß Peter
 
Machst Du Akkord? :D
Scherz...
Gefällt mir was Du machst.
Immer mit gewissen Mindeststandard an Qualität.
Servus und danke,
nein, nix Akkord :). Nur ganz ohne Bauen gehts auch nicht; und irgendwann sollten ja mal alle angefangenen Projekte auch fertig werden. Und jetzt hat es eben mit der neuen leichten M70 den letzten Anstoß gegeben :D. Jetzt macht es auch richtig Spaß!
Jetgruß Peter
 
Rafale mit K70

Rafale mit K70

...habe dasselbe Dilemma bei mir daheim, jetzt eine K 70 bereit - bin gespannt wie du das Fahrwerk einbaust! Angedacht ist ein 60-120 iger von E-Flight. Meine Turbine sitzt so das mittig das Schubrohr von Turbo mit 50 cm Länge gedacht ist....

Ciao Chris
 
... Angedacht ist ein 60-120 iger von E-Flight. Meine Turbine sitzt so das mittig das Schubrohr von Turbo mit 50 cm Länge gedacht ist....
Hi Chris,
das EFlite 60-120 ist sicher ein gangbarer Weg und wollte ich auch erst einsetzen. Ich habe mich jetzt jedoch für eine andere Variante entschieden. Details dazu wird in Kürze gepostet.
Btw, bei mir kommt die Turbine hinter den Steckungsrohrspant und dem Spant dahinter. Dafür wird von der Rumpfunterseite ein geeigneter Deckel vorgesehen. Das ergibt dann eine Schubrohrlänge von ca. 25cm und dieses wird so gut es geht zwischen den zwei Triebwerksauslässen „versteckt“.
Wie kommst du übrigens auf eine Schubrohrlänge von 50cm? Reden wir da vom gleichen Modell?
Jetgruß Peter
 
nice project!!!��������
Thx Mugurel!
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So, obige Arbeiten wurden wie bereits angemerkt schon vor 4 Jahren gemacht, nun geht es aber wieder in "Echtzeit" weiter!

Befor es nun mit dem Anfertigen eines Spantes für die Fahrwerksaufnahmen geht, werden zuerst die FW-Klappen ausgeschnitten und angelenkt. Dies ist in diesem Stadium einfacher, da ohne Spant mehr "Bewegungsfreiheit" im Rumpf gegeben ist.

Für das Ausschneiden der Klappen habe ich mir aus einem normalen kleinen Sägeblatt eine "manuelle Stichsäge" :) angefertigt. Mit dieser hat man weniger als 1mm Schnittbreite und es läßt sich sehr gut und genau damit arbeiten. Ich werde übrigens nur Klappen für das Hauptfahrwerk machen, für das Bugfahrwerk werde ich nur konturengerecht die notwendige Öffnung für das Bein und Rad vorsehen.
Nach dem Ausschneiden werden die Klappen mit herkömmlichen Klappenscharnieren angeschlagen und gleich mal schwarz lackiert. Für die Anlenkservos werden geeignete Rahmen aus Pappelsperrholz ausgesägt und mit 20Min Epoxi verklebt. Dabei habe ich das linke und rechte Servo um 180 grad versetzt/gedreht, damit mit einem V-Kabel gearbeitet werden kann und trotzdem die Servorichtung stimmt. Im eingefahrenen bzw. geschlossenen Zustand ist das Servo durch die Stellung des Servohebels ohne Last!

Bild067a.JPG

Ein kleines Video verdeutlicht dies und zeigt die Funktion der Klappen:


Jetgruß Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
falls du eh vorne gewicht noch brauchen solltest, würd ich mir an deiner stelle doch ne bfw-klappe überlegen. macht nen besseres gesamtbild:).
 
Da beim Rumpf vorne im BR-Klappenbereich kein Herex eingearbeitet war, habe ich an dieser Stelle vorsorglich schon mal 1mm Balsa, welches mit 80g Gewebe beschichtet wurde, einlaminiert (das dünne GFK-Laminat alleine würde für eine Klappe nicht ausreichend dimensioniert sein). Die Option einer BR-Klappe habe ich also noch; mal schaun :).
Jetgruß Peter
 
Kleiner Fortschritt!
da der Originalspant, welcher dem Bausatz beiliegt, teilweise relativ viel Spiel zum Rumpf aufweist und ich sowieso das Fahrwerk ca. 3cm zugunsten besseren Rotierens weiter nach vorne verbauen wollte, habe ich mir einen neuen Spant sowie FW-Aufnahmen angefertigt. Den Originalspant hätte man dafür an einigen Stellen aufdoppeln müssen und das hat mir dann letztlich nicht gefallen ;) (siehe Bild rechts unten). Für die "Kopie" habe ich den Originalspant verwendet und mit etwas Übergröße auf einen Karton übertragen und ausgeschnitten. Dieser wurde dann durch Probieren schrittweise der Rumpfkontur angepaßt.
Nachdem dies erledigt war, wurde die so erstellte Schablone auf 5mm guten Pappelsperrholz (Original 4mm) übertragen und das "Spantenbrett" mal erstellt. Nun wurden die Ausschnitte ausgemessen, eingezeichnet und mit Dekupiersäge ausgesägt:

Bild061a.JPG

Nun wurden auch noch die Brettchen für die FW-Aufnahmen gezeichnet und ebenfalls aus 5mm Pappelsperrholz ausgesägt. Da ich später die Fahrwerke mit Holzschrauben befestigen will, habe ich noch 6mm Birkensperrholzbrettchen aufgeklebt. Damit sollten die Holzschrauben ausreichendes "Fleisch" haben. Alles mal zusammengesteckt - zufrieden - passt saugend in den Rumpf - hat mich aber auch einen vollen Nachmittag gekostet :)! Extra für einen Spant eine Fräsdatei zu zeichnen und die Fräse anzuwerfen zahlte sich nicht aus. Zudem sollte man zwischendurch auch mal wieder die "manuellen" Fähigkeiten trainieren :D:

Bild063a.JPG

Die Fahrwerksklappen hatte ich natürlich bereits um diese 3cm noch vorne verlegt, sodass der vorverlegt FW-Spant dafür paßt. Ich werde mit dem Einkleben des Spants noch etwas warten, damit das Handling zum Bau der Turbinenbefestigung leichter erfolgen kann.
Als nächstes werde ich mich mit der Fixierung und Anlenkung der Canards befassen. Dafür wird ein Drehteil anzufertigen sein.
Jetgruß Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein paar Überlegungen noch zum Cockpit-Ausbau; ein wenig muss schon sein :). Ich hatte mir vor Jahren mal die Cockpit-Tiefziehteile von der Aeronaut Rafale besorgt. Die ist zwar etwas kleiner, dachte mir aber, dass man das Cockpit evt. verwenden könnte. Auch ein Tiefziehteil eines Piloten hatte ich noch in meiner "Wühlkiste" ;). Also schnell die Teile grob ausgeschnitten und testen, ob das unter der Haube in etwa paßt.
Mir kommt das alles um eine Spur zu klein vor und ich kann mich nicht wirklich damit anfreunden. Zufällig hatte ich auch noch einen (Co-)Piloten mit Sitz einer Phoenix Sea Hawk rumliegen, der beim Bau aus Gewichtsgründen seinen Platz im Modell verlor. Der ist ein klein wenig größer und düfte eigentlich gut passen. Das Cockpit aus 6mm Depron aufzubauen stellt keine unlösbare Aufgabe dar :D. Noch ist es ja nicht so weit; da hab ich noch reichlich Zeit zum Überlegen:

Bild073a.JPG

Bild074.JPG

Noch einen schönen Sonntag und
Jetgruß Peter
 
... und weiter geht es mit der Kabinenhaube. Mittels eines stärkeren Kartons konnte ich die ungefähre Fläche der Kabinenhaubenauflage abnehmen. Dann wurde diese noch übergroße Schablone auf einen Zeichenkarton übertragen und das Teil ausgeschnitten. Diese Vorlage wurde dann Schritt für Schritt der tatsächlichen Auflage angepaßt. Ja, ist etwas mühsam :(. Auf Grund dieser Zeichenkartonvorlage konnte dann aus 5mm Pappelsperrholz der Kabinenrahmenboden angefertigt werden. Aus Stabilitätsgründen ließ ich in der Mitte einen Steg stehen, nachdem ich vorher überprüft hatte, dass trotz diesen Stegs der Pilot an seiner richtigen Position zu sitzen kommt ;).

Bild078a.JPG

Da der Kabinenrahmenboden nicht 100%ig eben ist und auch das Sperrholz etwas verzogen war, wurde dieses mit Wasser befeuchtet und am Rumpf zum Trocknen fixiert. So erhoffe ich mir, dass das Kabinenrahmenbrett nach dem Trocknen mit der Auflage bündig ist:

Bild079.JPG

Jetgruß Peter
 
... und zwischenzeitlich wurde während der "Trocknungsphase" des Kabinenhaubenbrettchens ein Drehteil für die Klemmung der Alurohre der Canards angefertigt. Nach einer simplen Zeichnung wurde aus Alu-Rundmaterial das Teil gedreht und mittig ein Alu-Servohebel verschraubt. Damit dürfte eine genaue, spielfreie und sichere Anlenkung der Canards gegeben sein:

Bild035a.JPG

Bild032.JPG

Jetgruß Peter
 
... dann wurde wieder an der Kabinenhaube weitergearbeitet. Das Nässen und Trocknen des Haubenrahmenbrettes hat gehofen; liegt zwar noch nicht ganz plan auf, aber nach dem Verkleben der Haube wird das gut passen. Es sind noch die vorderen und hinteren Haubenrahmenteile gezeichnet, ausgeschnitten und verklebt worden. Frischhaltefolie schützt davor, dass beim Verkleben der Rahmenteile diese nicht am Rumpf festkleben ;). Dann wurde die Haube schrittweise mehr und mehr angepaßt, bis alles bündig mit dem Haubenrahmen abschloss. Das hintere halbrunde Haubenrahmenbrett reicht übrigens ca 2mm in den Rumpf hinein und somit ist die Haube hinten schon mal "verriegelt". Für den vorderen Verschluß muss ich mir erst etwas einfallen lassen ;):

Bild083a.JPG

Gefühlt hat das Stunden gedauert :(, bis die Haube ordentlich passte. Verklebt kann die Haube jedoch erst werden, wenn der obere Cockpit-Bereich geschaffen und lackiert wurde. Der Pilot mit Sitz und Cockpit-Wanne kann dann nachträglich gebaut werden, da dieses Teil später von unten eingeschoben und fixiert wird.

Ich habe mal einige Cockpit-Teile mir zurechtgeschnitten und angepaßt, welche in Frage kämen. Mit der leichten Maßstabdifferenz kann ich leben :D. All das liegt jetzt nur lose für die Planung auf dem Brett; Einiges gehört angepaßt und erweitert (HUD ;)). Aber im Großen und Ganzen gefällt mir das ganz gut:

Bild085.JPG

Jetgruß Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
So, ein wenig Cockpitbasteln ;). Damit die Tiefziehteile (Aufbauten) am Haubenrahmen verklebt werden können, wurden 6mm Depronleisten an den Seitenteilen aufgeklebt. Das Cockpit-Tiefziehteil war vorne zu breit, deshalb habe ich es schmäler machen müssen und mit einem Styrodurklotz aufgefüllt.
Ich möchte dann den Haubenrahmen mit einem dunklen Gunmetallik- und die Aufbauten/Cockpit mit dem helleren Gunmetallik-Lack lackieren. Da ich mir nicht sicher war, ob die Tamya-Sprays Styrodur angreifen, habe ich dieses Teil 2x mit Parkettlack als Versiegelung gestrichen. Der Haubenrahmen wurde quasi als Grundierung 1x schwarz gestrichen und geschliffen. Morgen wird dann lackiert!

Bild091a.JPG

Schönen Abend und
Jetgruß Peter
 
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