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WWI Flieger Auswahl

Unk

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Hallo, ich bin recht neu hier im Forum und mir haben es die WWI Flugzeuge angetan -> vielleicht ist das hier fehl am Platz, weil es nicht direkt Aircombat betrifft, aber ich probiers trotzdem mal: Ich habe von einem Bekannten einen alten HP vt 0.21 4 Takt Motor bekommen. Der war völlig verharzt, wurde früher in einem Auto (!!!) gefahren und läuft jetzt nach div. Nächten voller "Gefriemel" wieder.

Mit RC Autos kann ich nicht viel anfangen und ich spiele daher mit dem Gedanken, dem Oldtimer Motor ein schönes Oldtimer Flugzeug zu bauen.

Da der Motor wohl recht "klein" ist (ca. 3,5ccm) wäre zum einen die Frage, wie groß das WW1 Flugzeug sein darf, damit es überhaupt abhebt? Ich habe dazu schon diverse Meinungen aus diversen Foren verglichen und es scheint als wäre wohl 1:8 ziemlich gut (daher auch der Post hier).

Und zum anderen habe ich öfters hier im Forum von sogenannten Frästeilsätzen gelesen. Heisst das, es gibt Leute die für bestimmte Flugzeugtypen die Holzteile fräsen und man die dann "nur" noch zusammenbauen muss? Wenn ja, wer macht sowas, welche Flieger gibt es als Frästeilsatz, was kostet das, und wann kanns losgehen? :D
 

Unk

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Ich weiß nicht so recht -> hatte tatsächlich eher mit einem deutschen Flieger geliebäugelt ;)

Aber ich konnte in dem Nieuport Thread auch nirgens finden in welchem Maßstab das Flugzeug grob ist. Das wäre ja ein Ansatzpunkt für eine Entscheidung (Pläne hab ich schon diverse gefunden, die man sicher auch entsprechend vergrößern oder verkleinern kann).

Kann irgendwer was zu besagten Frästeilsätzen sagen? Gibt es Leute die sowas machen?
 
Hallo Unk,
ich weis ja nicht wann du mit dem Teil anfangen willst, bei mir wird es vor dem Winter nix mit irgend welchen Teilen für andere Leute zu fräsen. Mit etwas Glück bekomme ich noch eine Fokker D VII als Frästeilsatz aus Altbeständen zusammen oder muß nur weniges neu fräsen. Die Fokker ist als 1:8 aber nicht die kleinste Maschine und dein .21 sollte schon gut bis sehr gut laufen um das Gerät Artgerecht zu bewegen.

Die Fokker Dr.1 vom Modellstudio ist aber mal richtig klasse gemacht und dürfte mit deinem Motor auch richtig gut gehen. Sie ist klein (weil Dreidecker), sie ist sehr leicht, da fast alles aus Balsa ist und sie ist sehr gut in den Teilen gelasert. Der Plan ist leicht verständlich und es ist fast alles dabei was du brauchst um einen kleinen feinen wendigen WW1 Flieger zu bauen. Preislich ist sie dazu noch sehr günstig und er liefert sehr schnell.
http://modellstudio.de/epages/4ff94...-bf56-4d4d-aa64-4d6b82888e52/Products/0150250

Früher gab es sie mal stark ähnlich gemacht als ARF und meine fliegt immer noch, der Bausatz liegt auch bei mir und soll über den Winter gebaut werden.

Gruß, Daniel

PS: wenn du von einem Modell im Aircombat Bereich liest, so wie bei der Nieuport 28 von Timo, dann kannst du davon ausgehen das der Maßstab passt.......
 

Unk

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Vielen Dank, für die tollen Kommentare. Die Fokker DR1 Mini hatte ich auch schon mal im Browserfenster, aber war mir nicht sicher, ob mein Motor da rein geht. Der Preis ist unschlagbar, so das ich das wohl mal zum Anfang probieren werde, wenn du sagst mein Motor müsste das schaffen :)

Der Motor läuft, wie ich finde (und ich hab davon keine Ahnung :D ) ganz gut. Muss aber noch viel am Vergaser spielen, bis der optimal läuft. Einen Flieger mit E-Motor kann ich mir im Moment grad im WW1 Segement allerdings nicht vorstellen (Das Ohr fliegt ja mit). Daher brauch ich auch auf jedenfall ein Modell, was ich mit dem Verbrenner bewegen und hoffentlich auch fliegen kann.

ich geh dann mal einkaufen... :)

Ach ja, Daniel, wenn du ein ähnliches Modell schon hast -> was für Servos sind denn zu empfehlen (ist mein erster Flieger ;) )?
 
Bin E-Flieger und nicht so auf dem laufenden was da gerade taugt. Da fragst besser jemanden der Verbrenner fliegt. Verbaue aber gerade Turnigy 939 bei einem Kollegen in seiner Verbrenner Pfalz D3 .Die DR1 ist auch für E-Motor gedacht also mußt dir da noch was einfallen lassen wie du Tank und Gasservo anordnest, Schwerpunkt kann man ja gut durch verschieben der Empfängerbatterie einstellen. Motorträger und Tank mußt also extra ordern, 150ml sollte dicke reichen, sollte ich mich irren, korrigieren mich hier hoffentlich die Kollegen.

Gruß, Daniel
 

Krauti

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100ml reichen für 8-9min vollgas bei mir mit dem 5ccm von OS. Mehr braucht man eigentlich nicht. Mit der Dr 1 aber mit genug Rest landen, segeln tut sie nur schlecht.

Gruß Wilhelm
 

Waco

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Mal ne andere Frage:
Du schreibst, das ist dein erster Flieger!
Wie ist denn das zu verstehen? :confused:

Als "Schulungsflugzeug" würde ich eine DR.1 jetzt gerade nicht bezeichnen!

Fliegst du schon oder fährst du noch?

Gruß
Roland
 

Unk

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Hehe :) Ich fahre nicht mal, bisher habe ich nur einen Motor (siehe erster Beitrag). Hab auch schon per PN den netten Hinweis bekommen, das die DR1 nicht gerade das "optimale" Erstflugzeug ist. Ich hätte tatsächlich auch lieber nen Zweidecker, aber hab bisher keinen Bausatz gefunden, der mit meinem Motor auch tatsächlich abhebt.

Ich interessiere mich aber eh in erster Linie erst mal fürs Bauen. Vor nächstem Frühjahr wird da nix mit Fliegen. Und bis dahin hab ich noch genug Zeit mit dem Simulator zu üben und werd mir vorher auch ne günstige RTF E-Maschine holen (das tut nicht ganz so weh, wenn ich die in die Erde stecke) :D Außerdem gabs noch den Tip, den ersten Flug mit nem erfahrenen Piloten im Trainermodus zu machen.

Wenns dann doch ein Häufchen Balsaholz wird, muss ich halt ne neue bauen, könnt mir Schlimmeres vorstellen ;)
 
Wenns dann doch ein Häufchen Balsaholz wird, muss ich halt ne neue bauen, könnt mir Schlimmeres vorstellen ;)
Dann ist ja gut. So ein WW1 Fliegerchen kann ganz schön quirlig sein und da sollte man auch gewohnt sein alle Achsen zu steuern. Einen Tiefdecker sollte man da schon steuern können, Hochdecker ist ja keine Kunst.
Gruß, Daniel
 
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