Xplorer Q 4

Hallo in die Runde,

ich möchte hier mal Erfahrungen mit dem neuen Xplorer Q 4
von der Fa. Nan abfragen.

Also wer den Flieger hat bitte melden.

Gruß
Peter
 

Desmo

User
Hallo Peter,
ich hatte den Q seit Anfang Dezember flugfertig auf Standby.
Letzte Woche war dann endlich Erstflug. Seither gute 3 Stunden in der Luft gewesen.
Selbst im Vergleich zum BigFlap eine sehr starke Verbesserung beim Kreisflugverhalten und auch noch besser beim Langsamflug- obwohl ja eigentlich hauptsächlich nur der äußere Bereich der Tragflächen modifiziert wurde und die Mini-Querruder eingeführt wurden.
Sehr beeindruckend das Teil!
Gruß Jan
 
Hallo Jan,
hört sich gut an was du berichtest.
Mich würde noch dein Motorsetup und der Schwerpunkt interessieren.

Gruß
Peter
 

Desmo

User
Ich nutze von Reisenauer einen Tenshock 1515-15 mit Micro 5:1 an 14x7,5 Nan-Luftschraube. Tattu 3S1050, YGE35LVT.
Im BF hatte ich das identische Setup nur mit der 1A-Luftschraube von Julian. War auch sehr gut, subjektiv sehr ähnlich zur Nan).
SP habe ich bei 108mm gestartet (so war mein BF prima eingestellt).
Wirklich rumprobieren musste ich nicht, liege nun bei etwas über 107mm und finde es perfekt.
Achso, die Werte beziehen sich natürlich auf V-Leitwerk.
 
Vielen Dank für die schnelle Antwort,
das Setup ist wirklich gut, habe ich auch im BF verbaut.

mich würde noch der Schwerpunkt bei der KLW Version interessieren.

kann jemand weiterhelfen ?

Peter
 

Gorbi

User
Hallo Peter
Bin aktuell auch am Aufbau eines Q. Mein Setup ebenfalls Tenshock 1515-15 aber mit einem VM-Pro Spinner und einer VM-Pro 16x8 Luftschraube an 3s1000mAh und einem YGE65 LVT. Habe bezüglich Kühlung auch eine Lüftung (Loch im Spinner und Motorspant) vorgesehen. Bezüglich Schwerpunkt liest man von ca. 120mm bei der Kreuzleitwerks-Variante. Nach Erstflug kann ich hier dann darüber berichten.
 

Gorbi

User
Hallo Peter
es handelt sich um einen Fullymax 70C (von Leomotion geliefert). Ist aber schon älter und ich weiss nicht, ob dieser identisch mit dem aktuell auf der Leomotion Homepage gelisteten ist. Habe den Antrieb mit meinem Motorenprüfstand vermessen und komme so auf ca. 2.1 Kg Schub bei ca. 43 A. Dabei handelt es sich aber um Standschubwerte. Diese müssen dann um ca. 10-20% im Flug reduziert werden (Schub sowie gemessene Ampere). Dieser Akku passt auch gut hinein und kann bei Bedarf bis zum Verbinder geschoben werden.

Es sollten aber auch 3s Lipos von SLS passen (sofern die angegebenen Masse auf der SLS Homepage stimmen)

Viele Grüsse
Gorbi
 

Desmo

User
Der 1515-15 zieht bei mir mit der 14x7,5 schon ca. 42A im Peak und geht dann auf ca. 35/36A runter.
Die 16x8 sollte in der Praxis vermutlich anfangs eher Richtung 50A liegen. Der Lipo sollte das aber abkönnen.

Beim Explorer mit Kreuzleitwerk hatte ich nach Empfehlung von Arijan zwischen 120-135mm alles mal ausprobiert. Am passabelsten flog er für mich letztlich mit 128mm.
 
Hallo,
ich habe mich hierfür entschieden (Tenshock-VIPER-CC-br-1030-12T-3500KV-br-mit-Micro-Edition-5-1)
das ganze an 4 S von Hacker mit 1300 mAmp und YGE 65 LVT Regler.
Gibt einen Standschub von 2700 g mit Luftschraube von Servorahmen.
Im Flug gemessen 48 Amp bei 8300 upM
Steigflug ist fast senkrecht.
Mein Q 4 mit langem Rumpf und 4 m Spannw. wiegt incl. Akku 1460 g
und der Schwerpunkt ist 119 mm.


Gruß
Peter
 

Chrima

User
Hallo Zusammen

Darf ich mal so Eure Gründe hören zur Wahl einer der vier möglichen Spannweiten ?

Grüsse
Christian
 
Na ja ,
ist wie beim Motorrad. Hubraum ist nur durch mehr Hubraum zu ersetzen.
das gleiche gilt für mich bei der Spannweite.
Die 3,8 m Version ist für viel Wind, da der Flieger dann wendiger ist

Peter
 

Chrima

User
hm, Danke !
Mit Spannweite wäre ich schon einverstanden, aber weniger Fläche.
So wie die anderen F5J-Modelle, welche höher gestreckte Geometrien aufweisen !?

Mit grösserer Fläche benötige ich auch wiederum mehr Flächenbelastung damit der Flieger auch noch ordentlich marschiert, wenn man auch mal noch Strecke machen will.
Deshalb meine Unsicherheit.

Gruss
Christian
 

Desmo

User
Grundsätzlich kann man ja sagen:
Je größer die Spannweite, desto besser die Gleitzahl.
Kleinere Spannweite bringt mehr Handlichkeit beim Thermikkurbeln/-zentrieren bzw. Richtungswechsel.

Meine Erfahrung (als Nicht-Wettbewerbspilot) von Xplorer F5J (3.5 und 3.8m) und Explorer 3.8m waren, das die 3,8m Variante eine "goldene Mitte" darstellte, also gute Leistung bei noch guter Handlichkeit.

Seit BigFlap/Q empfinde ich die Handlichkeit enorm verbessert und es gibt eigentlich keine Notwendigkeit mehr, Leistung für mehr Wendigkeit einzutauschen. Die größeren angesteuerten Ruderflächen (speziell bei Wölbklappen-Mitnahme) bewirken einiges.
Meine BF und Q mit 4m sind locker so handlich wie meine bisherigen X/Explorer.

Auch das Wölben ist seit BF/Q noch effektiver geworden, so dass man seltener aufballastieren müsste um vorwärts zu kommen.

Gruß Jan
 

Chrima

User
Scheinbar gibt es noch den Unterschied mit den Gigaflaps.
Also 3.5 / 3.8 ohne und 3.7 / 4.0 mit.

Und die Unterteilung / Verhältniss von Innen- zu Aussenflügel, könnte natürlich Unterschiede bei der Bremse oder Wendigkeit ergeben.

Ich denke für den Hangpiloten, der eher im oberen Geschwindigkeitsbereich fliegt, würde dies dann die Spannweite 3.7m ergeben. Kürzerer Innenflügel mit längeren Aussenflügel. Dadurch Giga-Flaps, längere Querruder, spitzere Wing-Tips...

🤔


Grüsse
Christian
 
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