Zündspannung 4,8V oder 6V

Hallo Kollegen,

ich habe einen DLE55 im Einsatz. Gibt es Erfahrungen mit der Zündspannung von 6V ?
Verändert sich das Anspringverhalten oder die Leistung ?
Zündkerzenverschleiß höher ? Lohnt sich ein Wechsel von 4,8V auf 6V ?

Für Eure Info besten Dank im voraus.

Grüße,
Peter
 

BNoXTC1

User
Hallo,

die Zündung meines DLE 111 versorge ich mit 4 NiCD-Zellen 1700mAH, also 4,8V. Läuft ohne Probleme.
Ob die Zündungen auf Dauer 6V vertragen wage ich zu bezweifeln, da hat man schon einiges gelesen.
Hallo Armin,

habe mich umgehört. Die meisten betreiben den DLE mit 4,8 volt.
Ach mein Lieferant hat gesagt am besten mit 4,8V. Es hat da schon defekte Zündungen gegeben.
Auch wäre die Zündspannung an der Kerze bei 4,8V geringer, was sich aber nicht auf den Lauf des des Motors auswirkt.
hab ich malso gefunden ;) ich betreibe meine auch mit 4 zellen
 
Hallo Peter,

soweit ich weiß ,setzen die meisten Kollegen einen 4 Cellen Eneloop 2000 ein,ich selber habe einen Zündschalter von Deutsch eingesetzt (5,9V)mit einem 2 S Lipo(1800)!


Gruß Lothar....
 
Also ich habe den selben Motor und betreibe die Zündung mit 4 Zellen Eneloop 2200 mAh wenn ich die ordentlich lade komme ich auf 6 V ,da spürt man keinen Unterschied. Gruß Jens
 

BNoXTC1

User
Also ich habe den selben Motor und betreibe die Zündung mit 4 Zellen Eneloop 2200 mAh wenn ich die ordentlich lade komme ich auf 6 V ,da spürt man keinen Unterschied. Gruß Jens
unter last hast aber keine 6V mehr ;)

nachdem ein zündschalter meiner meinung nach sowieso pflicht ist, kommt man ja nie über 6V und das sollte die zündung ja "ewig" aushalten??!!
 
Wie unter Last ? Das verstehe ich jetzt nicht. Ich habe ja auch nur die 6 V nach dem Laden ,im Betrieb max 5,6 V ist richtig. Ich wollte nur damit sagen das kein Unterschied zu spüren ist . Wenn man natürlich sensieble Meßgeräte zum Einsatz bringt dann sieht das anders aus. Aber auf so einen Quatsch wird ja hoffentlich keiner kommen .Betreibt Eure Zündanlagen so wie es der Hersteller vorschreibt dann ist alles in Ordnung .....Gruß Jens
 

Rolf Germes

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Hallo, betreibt jemand die Zündung mit 5 Zellen Eneloop?
Sicher nicht lange, denn Eneloops sind spannungsstabieler als andere Nicd-Akkus und damit dürfte bei 5 Zellen die Spannung deutlich über 6V liegen, eher 7V.;)
 
Tachauch.

Was sagen denn die „Fachleute“ ;) dazu:
Ich fliege meinen 120ziger SpaceWalker II schon seid 3 Jahren mit einer 1250mA LiPo Zelle. Motor: 26ziger RCGF mit einer Standard Rcexl Zündung.
Mein Pfundiger Haus und Hof Lieferant hatte damals gemeint, es geht so auch. Also habe ich es auch so gemacht... erst mal als Test... und bin dabei geblieben.
Tatsache: Völlig problemlos dass ganze. Weder am Boden noch in der Luft.

Erstaunlicherweise macht es keinen Unterschied ob die Zündung mit eben diesen 3.7 oder 6V „befeuert“ wird. Neulich hatte ich diesen flachen Winzling von LiPo zu Hause vergessen, aber eine 2500mA 6.6V LiFe (mit Diode) mit.
Starten und Motorlauf... man merkt es nicht mal.

Ich überlege ernsthaft, es vielleicht auch auf die anderen Maschinen in meinen Hangar anzuwenden, so sie mal eine neue Zündstromquelle benötigen.
 
Richtig. Das frage ich mich auch.

Ich habe dazu nur eine Idee:
4.8V war (ist) die Standard Stromversorgung. Davon sind der/die Hersteller ausgegangen. Das sie genauso gut auch mit 3.7V arbeiten... nie geprüft worden.
Und über 6V ist eben zu viel (vielleicht auch nicht, was immer die Bauteile aushalten?) für die Dinger.
In der heutigen Zeit, wo alles auf LiPo oder/und LiFe umsteigt, werden die Hersteller sicher bald umrüsten. (Andere Aufkleber?)
 
Siehe ZG 20.........die Zündung wird auch mit einer Lipo Celle befeuert !;)

Es werden wohl auch andere 4,8V Zündungen mit einer Celle laufen,nur die eine Celle wird scheller leer.

Gruß Lothar....
 
Hallo Lothar,

wird sie nicht! Sind mehrere Zellen vorhanden, dann sind diese in Reihe geschaltet, um die Spannung zu erhöhen. Die zur Verfügung stehenden Ampere ändern sich dadurch nicht. Dazu müßte man die einzelnen Zellen parallel schalten. Was aber bei unserem Anwendungsfall keinen Sinn macht, man bleibt dann ja auf 3,7 V stehen.

Gruß,

Robby
 

Rolf Germes

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Es werden wohl auch andere 4,8V Zündungen mit einer Celle laufen,nur die eine Celle wird scheller leer.
Nach meinem Wissen über Schaltwandler ist die Aussage korrekt!
Weniger Spannung, mehr Strom oder längere Ladezeiten des Kondensators, letzteres könnte eng werden.

Edit:
Ob die Ausgangsspannung konstant bleibt oder nicht, ist von der verwendeten Topologie und deren Regelung abhängig und daher kann man keine pauschale Aussage treffen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hmm...
V x A = W... zu deutsch: braucht die Zündung eine Leistung, holt sie die sich. Mehr V bei gleichen A macht natürlich auch mehr W.
Nur, ich benutze diese 3.7V Zelle für 3 ~ 5 a 10 ~ 15 Minuten Flüge am Wochenende, und habe sie noch nie richtig leer geflogen. (Jedenfalls ist der Motor deswegen noch nie stehen geblieben.:p)

Von früher her, also aus dem düsteren Mittelalter, der Zeit, als noch die bösen NiCd benutzt werden mussten, bin ich gewohnt am Abend vorher meine Akkus zu Prüfen bzw. zu Laden. Klar, damals waren 600mA Standard.
Witzigerweise machen es viele der „jüngeren“ Piloten, trotz Einsatz von modernen Leistungsstarken Lixx/NiMh Packs, genauso; obwohl die so grade mal ein bisschen an Ladung „Verzündelt“ haben: Man weis schlicht und ergreifend nicht wie viel „da noch drin“ ist... und ladet sicherheitshalber.
Ok, nach dem Laden stellt man dann vielleicht fest: 550mA sind reingegangen... bei 6V/2500mA. Toll.
Ich hätte also noch gar nicht laden brauchen und noch weis der Geier wie viele Flüge machen können. Macht bei X Flügen den „Verbrauch“ von soundso- viel Ampere.
Sollte man sich doch merken können, oder?
Aber was kommt? Nachladen: Sicher ist Sicher!

Mal „Ährlich“... wer macht es nicht auch so? ;)

Ich will keinen irgendwie überzeugen wollen: Gebrauche eine Zelle mit 3.7V das reicht (womöglich noch aus einem alten Lipo – Pack, in dem X Zellen „gestorben“ sind, aber eine noch ganz gut ist...).
Ich finde es nur erwähnenswert, und würde gerne wissen warum es trotz vorgeschriebener 4.8 bis 6V so gut geht.

Eine kleine Notiz noch: Ich habe den Eindruck...dass Gefühl, das die Zündung mit schlappen 6V betrieben, weit wärmer wird als nur mit 3.7V. Nicht das da Sinnlos was „verheizt“ wird um die Spannung runter zu bekommen.:confused: Dann helfen die höheren Volt auch nicht: Watt bleibt Watt.
 

Rolf Germes

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Ich habe den Eindruck...dass Gefühl, das die Zündung mit schlappen 6V betrieben, weit wärmer wird als nur mit 3.7V. Nicht das da Sinnlos was „verheizt“ wird um die Spannung runter zu bekommen. Dann helfen die höheren Volt auch nicht: Watt bleibt Watt.
Da darfst du von ausgehen.

Um aber eine konkrete Aussage zu treffen, muss die Topologie bekannt sein, die Art der Regelung der Ladeschlußspannung des Kondensators, die Ladeart des Kondis usw.

Der µC benötigt eine Mindestspannung um zu arbeiten und hat ebenso eine maximal zulässige Spannung. Innerhalb dieses "Fensters" sollte er einwandfrei funktionieren. Wenn für den µC seitens des Herstellers eine Spannungsregelung vorgesehen ist, kann die Zündung auch mit mehr Spannung betrieben werden, es wird der Überschuß verbraten, in Wärme umgesetzt. Auch die Verluste in den Halbleitern(e-Schalter) steigen mit dem Anstieg des Stromes.

die Art der Regelung der Ladeschlußspannung des Kondensators
Auch hier gibt es selbstregelnde und nicht selbstregelnde Möglichkeiten, die wiederum eine Zusatzbeschaltung benötigt( Kostenfrage).

Der Kondensator ließe sich auch mit 1W Ausgangsleistung in 1ms laden, alles eine Frage der Auslegung und Anforderung (Mehrfachzündung, Effizienz).

Der Markt hat genug Auswahl bei den Zweitzündungen, da kann sich jeder frei entscheiden.;)
 
Danke Rolf.
Aber ich hab` von Elektronik soviel Ahnung wie ein Hahn vom Eier legen. Du hättest auch was von Quantenreglung in Verbindung mit Nanozeit – Matrix Schaltern schreiben können, ich müsste es glauben. :D

Frage ist also, wie groß dieses Fenster ist. Wie viel Volt sind Minimum und wie viel Watt werden benötigt um eine einwandfreie Zündung zu gewährleisten. Es hilft mir ja nicht, ich „heize“ mit 6V pro Flug 400mA weg, und gebrauche mit 3.7V nur 100mA. Bei einem Akku mit 1500mA wird’s dann echt interessant.

Außerdem braucht’ s dann auch weniger teuren Dampf aus der Steckdose, der vom Ladegerät vorgekaut in den Akku gepresst werden muss. Dass „relativ“ vernachlässigbare Akkugewicht, eventuell Dioden oder Regler (auch noch mal Ström verbrutzeln) und Ladezeiten nicht mit eingerechnet.

Ist weniger also mehr?

Ich kann mir nicht helfen, aber vielleicht von ein paar Exoten, DIY Dingern mal abgesehen, kommen doch die meisten Zündungen aus... nein, ich sag’s nicht... fallen im Sekundentakt vom Fließband.
Andere Namens - Aufkleber darauf: Schwups ist die eine von Hinz und Kunz Elektronik, Wurm in Germany. Und natürlich, ein selbst entwickeltes und streng geheimes Hochleistungsgedöns, damit sich der Mehrpreis auch gut verkaufen lässt.

Ich hatte noch nicht das Vergnügen, aber hat schon mal jemand diese schicken (Sind die alle verchromt? Gibt es eine internationale Befestigungsschraubenloch-Abstandsverordnung?) Zündungsgehäuse mal aufgesägt und mit denen von „anderen“ Herstellern verglichen?

Oder bin ich da so weit falsch, dass es fast schon wieder richtig ist? Grinst sich grade ein Hersteller Falten ins Gesicht weil er weis dass die auch noch mit 1.5 Volt arbeiten, aber aus „Sicherheitsgründen“ mit 4.8V als Minimum angegeben werden damit die Modelle nicht gleich in Schwärmen vom Himmel fallen, falls die Spannung mal einbricht?

Hach... was wäre dass Leben ohne Fragen langweilig.;)
 

Rolf Germes

User gesperrt
Moin Thomas!

Frage ist also, wie groß dieses Fenster ist. Wie viel Volt sind Minimum und wie viel Watt werden benötigt um eine einwandfreie Zündung zu gewährleisten. Es hilft mir ja nicht, ich „heize“ mit 6V pro Flug 400mA weg, und gebrauche mit 3.7V nur 100mA. Bei einem Akku mit 1500mA wird’s dann echt interessant.
Keine allgemeingültige Aussage möglich, da es unterschiedliche µCs der Hersteller gibt, mit Vorsicht zu genießen ca 3-6V, je nach Hersteller der µCs.

Ist weniger also mehr?
Wenn es bei deiner Konstellation passt?!

Bedenke auch, das auf einem Lipo zwar 3,7V draufsteht, aber geladen bis zu 4,2V anstehen. Dann hast du bei Zündungen nur Impulsbelastung, keine Dauerbelastung, es fließt kein konstanter Strom, wie viele glauben.

Reine Zündenergie für das Zünden eines optimalen Gemischs ca 0,3mJ, bei schwankender Gemischzusammensetzung mehr als 3mJ. Beim Kfz mit HKZ etwa 50-70mJ, ca 0,05-0,07W. Wie hoch nun die Eingangsleistung sein muss, damit an der Zündkerze ausreichend Zündenergie zur Verfügung steht, ist abhängig von der Effizienz des Wandlers, des Ladevorganges des Kondensators und der Zündspule.
Möglichkeiten zur Energieverschwendung gibt es genug, ebenso Möglichkeiten der Einsparung! Solange du den hervorgehobenen Bereich einhalten kannst, kannst du eventuell sparen.

Hersteller gehen auf Stückzahlen, somit muss die Zündung einen weiten Bereich abdecken.;)
 
Hallo Rolf.

Na, dass ist mal eine Aussage: Grobe 3 ~ 6V. Daher weht also der Wind. Gut zu wissen. Wieder mal ein =Aha!= Ergebnis.

Somit ist es egal ob ich 3.7 oder 6V bereitstelle; Ich habe bei höherer Spannung nur eine recht Witzlose „On Board Heizung“ weil die Zündungselektronik dieses an Mehr gar nicht „gebrauchen’ kann und Sinnlos verbraten muss. Ein besser Funke zum eventuell besseren Zünden wird’s nicht werden, denn solange die vom Hersteller verbastelten Bauteile in der Zündung mit der zugeführten Leistung auskommen (und Effizient arbeiten), funkt es und der Motor läuft. Reicht die zugeführte Leistung nicht... geht eben gar nix.
Dann stimmt meine Rechnung: Mehr Volt bei gleicher Kapazität der Akkus, kostet nur mehr Energie und verringert am Ende nur die Gesamtbilanz: Ich kann mit einem 6V Akku weniger fliegen als mit einem 4.8V oder gar 3.7V Akku. Irre! :eek:(wenn’s stimmt).

Schönes Wochenende. (Wir haben Samstag/Sonntag Klubweihnachtsfeier, und es sieht nach Regen aus... na ja, bei 33°C sollte es uns nicht sonderlich stören). :D:D
 

Rolf Germes

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Ein besser Funke zum eventuell besseren Zünden wird’s nicht werden, denn solange die vom Hersteller verbastelten Bauteile in der Zündung mit der zugeführten Leistung auskommen (und Effizient arbeiten), funkt es und der Motor läuft. Reicht die zugeführte Leistung nicht... geht eben gar nix.
Pauschalisieren geht nicht, nach deinen Angaben passt es bei dir!

Dann stimmt meine Rechnung: Mehr Volt bei gleicher Kapazität der Akkus, kostet nur mehr Energie und verringert am Ende nur die Gesamtbilanz: Ich kann mit einem 6V Akku weniger fliegen als mit einem 4.8V oder gar 3.7V Akku. Irre! (wenn’s stimmt).
Vorausgesetzt deine Messungen sind korrekt, sieht es bei dem von dir verwendeten Equipment zumindest so aus, bedeutet auch, es findet keine effiziente Regelung statt!
Deine Zündung wäre mit höherer Spannung betrieben ein Energieverschwender!;)

Nachtrag:

Somit ist es egal ob ich 3.7 oder 6V bereitstelle; Ich habe bei höherer Spannung nur eine recht Witzlose „On Board Heizung“ weil die Zündungselektronik dieses an Mehr gar nicht „gebrauchen’ kann und Sinnlos verbraten muss.
Kann man ebenfalls nicht pauschalisieren!

Etwas Lesestoff:

Erklärung der Topologien der Schaltwandler

ungeregelter Eintaktflusswandler

Dimensonierung von Schaltwandler

Letzteres ist ein Berechnungstool für Schaltwandler. Mit dem kann man etwas spielen und die Vor- und Nachteile der erschiedenen Topologien erkennen, sofern man etwas Grundlagenwissen hat.
 
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