Zeigt doch mal eure "Goldene Ära Racer" aus den 1920er und 1930er Jahre

PeGru

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Nachdem Claus die Anregung zum Austausch über Oldtimer der frühen Jahre bis 1918 gegeben hatte, stellt sich möglicherweise die Frage: Was ist aus den arbeitslosen Piloten nach 1918 geworden. In den 1920er und 1930er Jahren erlebten Flugzeugrennen ihre Goldene Ära. Pulitzer Trophy Races, Thompson Trophy, Bendix Trophy, Schneider Pokal, McRobertson Luftrennen, Women´s Air Derby. Personen und Flugzeuge sind legendär.

Zitat frei nach Claus: "schön wäre ein Austausch über Racer jeder Art - vom „Wedell-Williams Model 44“ über „GeeBee R2“ oder freie Nachbauten bis zum Scale Modell - alles ist möglich - Hauptsache „GOLDEN AGE".
 
Ich fang mal an mit meiner Percival P6-Mew Gull. Entstanden und geflogen im Jahr 1963 aus einem Bausatz von Graupner Kirchheim. Antrieb
ein Taifun Rasant II, gemessene Geschwindigkeit sagenhafte 115 km/h, Flugbetrieb auf dem Sportplatz des lokalen Fußballclubs.

Über den Verbleib der Mew Gull ist leider nach 63 Jahren nichts bekannt. Immerhin existiert der Bau-
plan von damals noch.

MewGull_b.jpg


MewGull_1.jpg
Plan 1.jpg
 
Hi
Freier Nachbau im Stil der 30er Jahre der Speedwing von Tanzer Bauplan aus
Amerika leider habe ich keine fertigen Bilder und habe dann später das Modell verkauft.
Speedwing.jpg
So sollte er aussehen
P8190070.JPG
soweit war ich dann und habe das Design nicht vollendet Plan habe ich noch und auch
die Radpushen mit Haube die fehlten mir damals.
Speed.jpg
Das war der Aufmacher der Modellzeitschrift.
 
Die Einladung zum „golden Age“ nehme ich gerne an…. Anbei Howard DGA „Ike“ ( Thompson Trophy ) (im Original mit Menasco 6 - Zylinder ) - Der Flieger wurde um den Piloten herum „maßgeschneidert“ - Hier M1/2,5 mit Valach 60 ccm - hat
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viele Flüge und Reparaturen hinter sich ( wie das Original) LG, Claus
 

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D.H.88 Comet mit Saito Viertakter

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noch die kleine DH.88 von Het

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]

Wedell Williams Racer " Gilmore Red Lion" mit 50ccm Saito Boxermotor

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Überflug (2).JPG


Flying Aces Sportster, ein vergrößerter Nachbau eines Gummimotormodells der 30er Jahre, das ein freier Nachbau der Racer dieser Zeit war

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Zuerst hatte ich einen E.D. Super Hunter eingebaut, bin aber dann noch vor dem Erstflug auf einen E- Antrieb umgestiegen.

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Golden Age?

Da hab ich doch was:
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Die Bugatti 100 bereichert seit Weihnachten 2012 meinen Hangar und ist das einzige Modell dort, das ein manntragendes Vorbild hat. Bei dieser Form konnte ich nicht widerstehen.

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Sie fliegt wie ein Racer fliegen muss: gutmütig (wenn man die Grenzen kennt) und schnell. Die Replica des Originals hat gut 75 Jahre nach dessen Entstehung nachgewiesen, dass das Konzept minimale Zelle zum maximalen Motor fast zwangsläufig Selbstmordgeräte hervorbringt. Zum Glück ist das als Modell kein Thema.

Nach einer Grundüberholung ist meine "grosse" Blaue im F-250 Limit angekommen, was die Gebrauchsdauer und -häufigkeit sehr günstig beeinflusst hat.

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No scale!

Das Konzept der Bugatti datiert von 1937 und zeigt eindrucksvoll, mit welcher Geschwindigkeit die Entwicklung in der Luftfahrt voranging. Am deutlichsten wird das etwas später auf Bildern der NASA Mercury und Gemini Projekte, auf denen neben den Raumfahrzeugen die ebenfalls abgebildeten Autos und LKWs wie Relikte aus der Steinzeit erscheinen, obwohl sie fast zwei Jahrzehnte mehr Entwicklung hinter sich hatten.

Ein nicht ganz so fortschrittlicher Zeitgenosse der Bugatti hätte vielleicht so ausgesehen:
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Mit dem C'MON wollte ich die Formensprache der hier gefeierten Ära in eine handliche Grösse übersetzen. Das ganze bei möglichst alltagstauglichen Flugeigenschaften, was auch voll gelungen ist.

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Das Ding ist voll kunstflugtauglich, geht wie die Pest und kann auch sehr langsam fliegen. Seit 2020 hat der einen Stammplatz im Kofferraum.
 
Gee Bee R2 mit OS FT 240, später habe ich dann einen MVVS Zweitakter eingebaut

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und noch eine Gee Bee E Sportster, entstand Ender der 80er aus einem Coverite Bausatz und hatte zuerst einen OS Viertakter drin, dann einen Saito, jetzt ist schon länger ein Enya 53-4C eingebaut. Von dem Modell habe ich sogar noch einen Bausatz von Brodak, der dieses Coverite Modell noch mal auflegte

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Meine GeeBee R1, entstanden aus einem CARF Bausatz. Mittlerweile ist das die dritte, meine erste hab ich 1996 auf der Messe in Sinsheim gekauft, damals war das noch Fiberclassic. Macht immer wieder Spaß und ist immer ein Flug und vor allem Landeerlebnis.

@PeGru du erinnerst dich bestimmt noch, wie die erste in Ofterdingen geendet hat :eek:

Gruß Holger

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Kann mich gut daran erinnern, Holger.
Brandschutt mit Motor einsam im Acker liegend.
Gibt sogar noch irgendwo Bilder vom Elend.
Sie kam nicht weit.

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Kann es nicht sein, dass Du auf dem Übersberg mit einer
weiteren R1 Pech hattest? Bäume südlich der Startstelle 08?
Gruß Peter
 
In Ofterdingen ist damals nicht viel übrig geblieben. Die zweite ist auf dem Übersberg nach Motorabsteller in den Wald eingeschlagen. Die hatte ich damals allerdings wieder repariert.

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Ich hab auch noch eine kleinere R2 von JR Modellbau.

DSC_3536~3.JPG
 
Zuletzt bearbeitet:
Dramatische Absturzdoku - mein Mitgefühl im Nachhinein - großartig mit der Gee Bee erneut zu starten - Respekt . Anbei eine kleinere Gee Bee Z - mittlerweile im 23. „Überlebensjahr“ . Motorisiert mit OS 10 ccm - der Rumpf ist ein schöner Resonanzkörper. ( Aber auch hier gilt: Gee Bee fliegen, heißt Gee Bee landen ) Lg, Claus
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Zuletzt bearbeitet:
G M D Granville Miller Delackner GeeBee R6H QED redesigned to the Super QED II by Jim Moss Seattle flown by Rich Aldredge. Jim hat die Seitenlinie leicht verändert um die Seitenleitwerksfläche zu
vergrössern. nach seinem Tod stand der Flieger eine Weile im historic flight center Seattle und ist dann verkauft worden, der neue Besitzer ist in Urubana/ Ohio:




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Quelle: https://outerzone.co.uk/plan_details.asp?ID=14695

Interessant wäre vielleicht auch mal ein Nachbau der R5 mit Reihenmotor. Grade die ganz seltenen Modelle kann man als RC Modell super wieder zum Leben erwecken ;-)
 
Hier mein aktuelles Wettbewerbsmodell für Semi-Scale Fesselflug : eine Cessna GC-1, ein wenig erfolgreiches Rennflugzeug von 1930. Ein paar Details: Maßstab 1:5,1, 1,58m Spannweite, Saito 72 über RC gedrosselt, HK-Folie. Fliegt toll.

Karl-Georg
 

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Vor vielen Jahren habe ich diesen "Renner" nach den Plänen eines Kollegen gebaut. Soweit ich weiß, war es sein eigener Entwurf ohne direktes Vorbild, würde aber m.E. zur Überschrift passen. Die Spannweite beträgt 2,20 m...
VG Stefan
 

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