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Zorro light von R.Schweißgut

Tucanova

User
das heißt also

das heißt also

Scharnierlinie unten - ist eh besser für eine saubere Strömung an der Unterseite - Ruderhorn oben. Das Servogestänge dann "über-kreuz", d.h. am Servo Richtung Flügelunterseite einhängen und steil nach oben aus dem Flügel zum Ruderhorn führen. So gibt es auf alle Fälle nie Probs beim Landen (Hindernisse).
Meine favorisierte Lösung bei Brettern..... :)
Karl-Hienz
 
Danke für die interessanten Beiträge.
Die Überkreuzlösung erscheint mir am plausibelsten: Störungen an der relevanten Unterseite werden vermieden und auch "verhakeln" im Gras etc. (Tatsächlich hat das Gras sogar einmal bereits eine QR-Aufhängung heimlich bei mir, ähm meinem Flieger, ausgehängt.)

Noch ne Frage: Ich wundere mich, warum RS die Gfk-Rohre nicht zur Flächenaufhängung nutzt und stattdessen extra Messingrohre einzukleben sind.
Könnte man nicht wenigstens einfach die Messingrohre in (!) die Gfk-Rohre einkleben und dann die Stahlstifte dahinein fahren lassen? Und vor allem: Die Gfk-Rohre erst mittig im Rumpf enden lassen, d.h. im Rumpf aufeinanderstoßen lassen? Das würde doch die Messingrohreinkleberei vor allem aber die vier weiteren, den Rumpfbau aufwändiger machenden Löcher für die Stahlstifte/Messingrohre ersparen?

(Im Übrigen und insgesamt bin ich total begeistert von RS-Modellen, seinen Baukästen, Anleitungen, seinen Preisen und seinem Service! Es ist also "Kritik" auf "hohem Niveau", also an meiner (!) "Sichtgrenze"! ;-) )
 

Mario12

User
Könnte man nicht wenigstens einfach die Messingrohre in (!) die Gfk-Rohre einkleben und dann die Stahlstifte dahinein fahren lassen? Und vor allem: Die Gfk-Rohre erst mittig im Rumpf enden lassen, d.h. im Rumpf aufeinanderstoßen lassen? Das würde doch die Messingrohreinkleberei vor allem aber die vier weiteren, den Rumpfbau aufwändiger machenden Löcher für die Stahlstifte/Messingrohre ersparen?
Hallo Edouard,
ich würde sagen, du bekommst keine gute Verbindung hin, wenn du einen Bolzen direkt in das CFK Rohr steckst. Die Passung der Messingbuchsen ist einfach viel besser. Und da soll ja nichts rumschlabbern.
Außerdem wird es dir sicherlich mit der Zeit den Rohrholm zerlegen. Das Material (CFK Rohr) ist für sowas einfach nicht gemacht.
Die Messingbuchsen direkt in die Rohre einlassen sollte gehen, wenn es von den Maßen machbar ist.

Grüße
Mario
 
Danke für die Einschätzung!

ps. Im Übrigen teile ich deine Einschätzung wg. des Screenshots in einem anderen Thread und meine, dass wer heutzutage nicht paranoid ist, verhaltensauffällig ist! ;-)
 
Bei "meiner" Idee müsste man die Stahlsteckungen zwecks V-Form biegen.
Das ist wohl der Grund warum es nicht realisiert wird.


ps. "ps-Anmerkungen" sind nebensächlist, sollen den Thread nicht entführen.
 
Übergangsleiste

Übergangsleiste

Hallo,

wie schätzt Ihr ein, dass - wenn ich das richtig beurteilte - auf der Unterseite doch ein recht großer Ruderspalt vorgesehen ist? Siehe Bild - Ruder blau, Übergangsleiste rot, Fläche grün.

Übergangsleiste.jpg

Es ist doch leicht möglich, die Situation umzudrehen, im wahrsten Sinne des Wortes und der Ruderspalt ist oben. Dann ist er an der aerodynamisch doch viel weniger relevanten Oberseite? Wenn man dazu die Anlenkung hochlegt dürfte das doch ein aerodynamischer Gewinn sein? Klar, wenn er im Gras liegt, sieht er dann nicht so schön aus ...:

Übergangsleiste gedreht.jpg
 

Ecki40

User
Nicht auf der Oberseite sondern auf der Unterseite passiert Auftriebsmässig weniger.
In Deiner Zeichnung stimmt was nicht, die Endleiste müßte ca. 4-5mm nach oben stehen. Die Unterseite ist nicht komplett gerade.
Einfach so bauen, wie Robert Schweißgut dies in seiner Bauanleitung geschrieben hat. Dann fliegt der Vogel auf Anhieb!

Die Größe der Störklappe wurde geändert, sie ist nur noch 1 Rippenfeld breit, eben weil die Wirkung der ursprünglichen Klappe zu extrem war. Der Einbau der Störklappen ist zu empfehlen, gerade in den Alpen ist die Thermik oft sehr mächtig, da brauchst Du definitiv die Abstiegshilfe.

Wegen der Anlenkung auf der Unetrseite mache ich mir keine Sorgen, ich setze bei meinem Zorro nur Servos mit Metallgetriebe ein, das Exxpert MEX-85 vom Schweighofer.
Das empfohlenen Servo HS-81 von Hitec ist vom Getriebe her zu lausig ausgelegt, und das HS-82 MG hat leider zuviel Spiel.

Viele Grüße, Ecki
 

catdog

User
Dem eben geschriebenen kann ich mich nur anschliessen.
Und baut bitte die Flieger so wie vom Robert dem Hersteller auch vorgesehen dann fliegen die immer.
Solche Experimente fueren nur zu Frust und vielleicht sogar Verlust des schoenen Nuri.
 

UweH

User
Es ist doch leicht möglich, die Situation umzudrehen, im wahrsten Sinne des Wortes und der Ruderspalt ist oben. Dann ist er an der aerodynamisch doch viel weniger relevanten Oberseite? Wenn man dazu die Anlenkung hochlegt dürfte das doch ein aerodynamischer Gewinn sein?
In der Konkavzone des S-Schlags liegt bei den meisten Brettern eine kleine Ablöseblase oder zumindest ist die Strömung hier schon turbulent, weil die laminare Laufstrecke auf der Oberseite von S-Schlagprofilen niemals so weit gehen kann. Deshalb stört der Ruderspalt auf der Oberseite weniger als auf der Unterseite.
Auf der Unterseite ist die laminare Laufstrecke auch bei S-Schlagprofilen recht lang, aber an einem breiten V-Ruderspalt ist definitiv Ende laminar.
Deshalb ist es sinnvoll die Ruder bei einem Brett spaltfrei unten anzuschlagen und für günstige Ruderhebelverhältnisse oben anzulenken. Mit einer Überkreuzanlenkung, die sich in einem Rippenflügel besonders einfach umsetzen läßt, ist der Servoeinbau trotzdem von unten, oben schaut dann nur wenig mehr als der Gabelkopf und das Ruderhorn aus der Fläche.

Wer nicht glaubt dass diese Regeln auch für einen Rippenflügel gelten wenn er sauber gebaut ist, der sollte mal Flugversuche mit abends taubeschlagenem Flügel machen, da lassen sich nach einer gemütlich geflogenen Runde die Bereiche mit laminarer Strömung, Ablöseblase und dem Bereich des turbulenten Wiederanlegens mit etwas Glück sehr genau an der Abtrocknung der Oberfläche ablesen.

Gruß,

Uwe.
 

Ecki40

User
Aus dieser Sicht habe ich den Vorschlag von Edouard nicht betrachtet, schliesslich hat Schweißgut auch den Übergang so simpel ausgelegt. Es ist definitiv einfach zu bauen.
Könnte mir aber auch gut vorstellen, das Ruder unten mit Silikon anzuschlagen.

Ich habe der Einfachheit halber den Zorro nach den Herstellerangaben gebaut und mit den vorgegeben Einstellungen bei mäßiger Brise eingeflogen. Ich mußte lediglich zwei Zacken auf Tief trimmen und ab ging die Luzie....Das Teil läuft gut und ist recht stabil. Einzig und allein würde ich den Rumpf aus heutiger Sicht noch mit 49gr. Glasfaser überziehen, bei harten Landungen ( die am Hang vorkommen) reist das Balsa im Berich der Rumpfnase/Kabinenhaube auf.

Viele Grüße, Ecki
 
Mein Vorschlag ist nicht mit irgendeinem Zusatzaufwand verbunden.
Man muss ja nur die Zusatzleiste umdrehen und eben das QR-Blatt.
Man kann die Öffnung für das Servo auf der Unterseite einfach überbespannen und macht stattdessen einen ca. 3 cm langen Einschnitt auf der Oberseite, den man zuvor mit einem etwas längerem Tesastreifen sicherheitshalber noch einmal überklebt.
Servohebel schaut oben aus der Fläche heraus und bewegt sich durch einen Schnitt in der Folie. Die Verwirbelung dürfte minimal sein. Vom Servohebel geht waagerecht der Anlenkungsdraht an die Oberseite der Ruderklappe. Das ist keine Überkreuz-Lösung!

Siehe Foto hier:

http://www.rc-network.de/forum/show...t-Schweißgut?p=3683415&viewfull=1#post3683415

(Ich kann die Links auch hinter Worte legen, aber das mache ich nur, wenn ich ausnahmsweise die hiesigen Sicherheitseinstellungen abgeschaltet habe, die u.a. vor der hier stattfindenden, völlig unnötigen ständigen Übermittlung von personenbezogenen Daten an Google schützen. Das will ich nicht immer ... )

Leider habe ich meinen eigenen Gedanken nicht mehr umsetzen können, die Ruderklappen unten anzuschlagen, weil die Endleiste schon verleimt war.

@Ecki40: Du hast oben übersehen, dass ich die Ruder zeige, nicht das Gesamtprofil.

Ich bleibe auch bei meiner Meinung, dass die Oberfläche weniger "empfindlich" für "Störungen" ist, als die Unterseite. Das dürfte doch schon deswegen einleuchten, weil der Luftdruck unten höher ist als oben, was ja den Auftrieb bewirkt?

Und, ja, ich überlege auch, den Eyecatcher 2 auf dem Motorrad mal mitzunehmen, also auf dem Rücken. Die Tragflächen kann man mit "Anlenkungen oben" schön bündig zusammenlegen, da die Unterseiten dann (fast) völlig eben sind. Der Rumpf passt in einen Seitenkoffer ...

Das wurde hier von quaxxx auch schon vorgemacht, sehe ich gerade:

http://www.rc-network.de/forum/show...R.Schweißgut?p=3128910&viewfull=1#post3128910

Robert Schweißgut hat meinen höchsten, echten Respekt, aber wieso soll man denn das Selbstdenken deswegen unterlassen?
 

UweH

User
Ich bleibe auch bei meiner Meinung, dass die Oberfläche weniger "empfindlich" für "Störungen" ist, als die Unterseite.
Das Gegenteil ist der Fall und das liegt daran dass Bereiche mit geringerem Druck empfindlicher gegen Störungen sind als Bereiche mit hohem Druck. Im hinteren Bereich des Profils entsteht genau aus diesem Grund bei bestimmten Anstellwinkeln bereits aus der Profilumströmung eine Ablöseblase oder die Strömung wird vor der Endleiste turbulent und erzeugt damit eine Widerstandserhöhung. In diese sowieso vorhandene Störung eine weitere Störung in Form eines Gabelkopfs oder eines breiten Ruderspalts einzubauen ist deshalb nicht mehr mit einem relevanten zusätzlichen Verlust verbunden.
Die Strömung auf der Unterseite mit höherem Druck ist zwar weniger empfindlich gegen Störungen, aber das führt auch dazu dass bei möglichst glatter Unterseite keine Störungen durch die Profilumströmung entstehen und typischerweise geringe Widerstände vorhanden sind. Baut man hier einen Pfosten in Form der Rudranlenkung oder einen quer liegenden Grand Canyon in Form eines breiten V-Spalts ein, dann hat man plötzlich beidseitig des Flügels Störstellen statt nur auf der Oberseite, von denen man die unterseitige auf ganz einfache Weise vermeiden könnte indem man die Ruder unten anschlägt und oben anlenkt.

Gruß,

Uwe.
 

heal

User
Hallo Ecki,


Einzig und allein würde ich den Rumpf aus heutiger Sicht noch mit 49gr. Glasfaser überziehen, bei harten Landungen ( die am Hang vorkommen) reist das Balsa im Berich der Rumpfnase/Kabinenhaube auf.
Genau dieses Problem beobachte ich auch bei meinen beiden Gurken von Tim Weißbach. Da mein Zorro, aufgrund momentaner massiver Schleifunlust;), noch sein Dasein als Rohbau fristet, könnte ich den Rumpf noch mit Glasfaser überziehen.

Ich habe aber noch nie mit Glasmatten gearbeitet. Gibt es eine Gewebeart die sich für den Rumpf besonders eignet?
Wie geht man prinzipiell vor. Gewebe in etwa wie Folie zurechtschneiden, auflegen und dann mit Harz tränken?
Gibt es irgendwo eine Anleitung im Netz die empfehlenswert ist?
Die Sicherheitsaspekte bei der Arbeit mit Harz sind mir bekannt.

Beste Grüße

Alex
 
Das Gegenteil ist der Fall und das liegt daran dass Bereiche mit geringerem Druck empfindlicher gegen Störungen sind als Bereiche mit hohem Druck. Im hinteren Bereich des Profils entsteht genau aus diesem Grund bei bestimmten Anstellwinkeln bereits aus der Profilumströmung eine Ablöseblase oder die Strömung wird vor der Endleiste turbulent und erzeugt damit eine Widerstandserhöhung. In diese sowieso vorhandene Störung eine weitere Störung in Form eines Gabelkopfs oder eines breiten Ruderspalts einzubauen ist deshalb nicht mehr mit einem relevanten zusätzlichen Verlust verbunden.
Die Strömung auf der Unterseite mit höherem Druck ist zwar weniger empfindlich gegen Störungen, aber das führt auch dazu dass bei möglichst glatter Unterseite keine Störungen durch die Profilumströmung entstehen und typischerweise geringe Widerstände vorhanden sind. Baut man hier einen Pfosten in Form der Rudranlenkung oder einen quer liegenden Grand Canyon in Form eines breiten V-Spalts ein, dann hat man plötzlich beidseitig des Flügels Störstellen statt nur auf der Oberseite, von denen man die unterseitige auf ganz einfache Weise vermeiden könnte indem man die Ruder unten anschlägt und oben anlenkt.

Gruß,

Uwe.
Hi Uwe,

danke für deine abermalige Begründung und Analyse. Aber kannst du noch einmal genauer erklären, was du meinst?

Immerhin habe ich verstanden, dass du in deinen letzten Sätzen klar den "Grand Canyon", also den oberseitigen Anschlag des QR vermeiden würdest. Ok, das ist die ursprünglich von mir aufgeworfene Frage und damit stimme ich überein.


Bezüglich des zweiten Punktes "Anlenkung durch das Servo oberseitig/unterseitig/gekreuzt" kann ich verständnismäßig nicht folgen:

Du beginnst mit: "Das Gegenteil ist der Fall", was sich auf meine Aussage bezieht: "Oberseite weniger empfindlich gegen Störungen", also müsste deiner Meinung nach, die Oberseite empfindlicher sein gegen Störungen.

Dann schreibst du aber:

- "geringerer Druck empfindlicher gegen Störungen als Bereiche mit hohem Druck" und dort später

"Strömung auf der Unterseite mit höherem Druck ist zwar weniger empfindlich gegen Störungen".

Das liest sich widersprüchlich?

Du heißt den oberseitigen Einbau also nur gut, weil "In diese sowieso vorhandene Störung eine weitere Störung in Form eines Gabelkopfs oder eines breiten Ruderspalts einzubauen ist deshalb nicht mehr mit einem relevanten zusätzlichen Verlust verbunden."? Gehe ich recht in der Annahme, dass du eine Überkreuz-Anlenkung empfehlen würdest?
 

UweH

User
Bezüglich des zweiten Punktes "Anlenkung durch das Servo oberseitig/unterseitig/gekreuzt" kann ich verständnismäßig nicht folgen:

Du beginnst mit: "Das Gegenteil ist der Fall", was sich auf meine Aussage bezieht: "Oberseite weniger empfindlich gegen Störungen", also müsste deiner Meinung nach, die Oberseite empfindlicher sein gegen Störungen.

Dann schreibst du aber:

- "geringerer Druck empfindlicher gegen Störungen als Bereiche mit hohem Druck" und dort später

"Strömung auf der Unterseite mit höherem Druck ist zwar weniger empfindlich gegen Störungen".

Das liest sich widersprüchlich?
Hallo Edouard, Du schreibst dass die Oberseite weniger empfindlich gegen Störungen ist, ich schreibe dass die Oberseite empfindlicher gegen Störungen ist, damit widerspreche ich Dir.
Die Folge für die Anschlagseite des Ruders und die Anlenkung ist aber die gleiche, hier ist kein Widerspruch. Ich denke ich habe das Thema ohne in die tiefen der Aerodynamik einzusteigen ausreichend verständlich erklärt. Weitere Erklärungen würden genauere Erklärungen der Aerodynamik erfordern und angesichts dessen dass ich hier eigentlich gar nichts mehr schreiben möchte werde ich diese nicht liefern.



Du heißt den oberseitigen Einbau also nur gut, weil "In diese sowieso vorhandene Störung eine weitere Störung in Form eines Gabelkopfs oder eines breiten Ruderspalts einzubauen ist deshalb nicht mehr mit einem relevanten zusätzlichen Verlust verbunden."? Gehe ich recht in der Annahme, dass du eine Überkreuz-Anlenkung empfehlen würdest?
Guggst Du Überkreuz-Anlenkung bei ARES mit beplanktemn Servo-Einbaubereich: http://www.rc-network.de/forum/show...m-RES-Klasse?p=2760299&viewfull=1#post2760299

und Überkreuzanlenkung bei Mimares mit offener Rippenbauweise: http://www.thermik-board.de/viewtopic.php?f=27&t=1177&start=80#p36024


Das ist meine bevorzugte Anlenkung bei Brettern und Pfeilen und so fliegt sowas dann, aber ich will kein Thread-Napping betreiben: https://vimeo.com/114925790

Gruß,

Uwe.
 

heal

User
Hallo,

Ich habe inzwischen die Anleitung "Tragflächenbeschichtung mit GFK" von R&G gefunden und würde die Epoxydharz-Methode anwenden. Harz und Härter L (40min) und als Gewebe das Glasgewebe 49 g/m² (Finish FE 800, Leinwand). Gibt es da Einwände?

Ich würde dann jeweils Ober-, Unterseite und dann die Seiten beglasen. Fällt ein Überlapp der einzelnen Matten stark auf oder kann dieser leicht verschliffen werden?

Wie gesagt, ist mein erstes mal;)

Grüße

Alex
 

Ecki40

User
Die Frage zum Gewebe: da nehme ich normales "Leinwandgewebe" 49gr von R&G , das habe ich auf der Messe bei emc-vega erstanden.
Das Harz mit dem Härter L ist ok!
Zuerst belegt man die Unterseite , danach die Oberseite und die Seitenteile in einem Stück, den Überstand schneidet man dann ziemlich bündig ab.
Zuerst den Rumpf einstreichen und das trockene Gewebe auflegen und dann das Gewebe mit einem 12er Ausbesserungspinsel fest tupfen. Das Gewebe nur tränken, nicht ersäufen sonst läuft die ganze Soße weg. Mit etwas Tixotropiermittel kann man das Harz auch zäher machen. Verschleifen lässt sich das ausgetrocknete Harz nicht gut. Für solche Zwecke (als Spachtelmasse) mischt man Microballoons und Tixo dazu.

Zur Aerodynamic an dem Nurflügel gabs schon mal einen thread , da ging es um den Eyecatcher (1. Version) der dem Zorro light sehr ähnlich ist...

Die Überkreuzanlenkung werde ich bei meinem nächsten Nuri auch mal ausprobieren, guter Tipp Uwe!

Viele Grüße, Ecki
 

heal

User
Hallo Ecki,

Vielen Dank für die Info's. Materialbestellung ist raus. Ich werde dann von Erfolg oder Misserfolg berichten.

Gruß Alex
 

SirToby

User
@ Ecki40:

Ich würde Glasgewebe in Köperbindung nehmen, das läßt sich wesentlich leichter "drappieren", sprich, sphärisch (dreidimensional) formen/legen - Gewebe in Leinwandbindung ist zum Rumpfbeschichten zu "sperrig" und wirft gerne mal Falten, wenn es enger "rum" muß...

Grüße
Tobias
 
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