Zurück in die Zukunft...(Skateboard, Supraleitung)

ta-uli

User
Cool !!!

wie funktioniert das ?

Helmut

Hallo allerseits,
um schweben zu können, müssen die Supraleitenden Magnete im Board sich "abstossen" können.
Dazu muss der Boden, über dem geschwebt werden soll, ebenfalls mit Magneten gepflastert sein!! :cry:
Der im Artikel angesprochene Skate-Parcourt ist vollständig auf diese Art umgebaut!

Ich hätte keine Lust, mit ein paar Tonnen Gewicht zum Platz zu fahren, die Magnete auszulegen, um dann ein bisschen zu hovern...
Und hinterher alles wieder einpacken!?

Das scheitert wohl, weil es sehr unpraktisch ist!
Aber trotzdem eine interessante Sache.
(Der Transrapid schwebt ja so ähnlich, hat sich aber auch nicht so richtig durchgesetzt )

Es lebe die Antischwerkraft ;)

Uli
 

Dix

User
Ich bin echt erstaunt, dass der Energiebedarf immerhin für 7 Minuten reicht.
Ich frage mich aber auch, warum man nicht Permanentmagnete auf die Boardunterseite macht und den Boden gleichpolig ebenfalls mit den gleichen Magneten ausstattet. Der Effekt wäre der gleiche, man kann sich das Supra- und Kühlungsgedöne schenken und das Board hätte eine Betriebsdauer von unendlich... :rolleyes:

Wo ist der Unterschied?
 

ta-uli

User
Hi

@Dix: Die supraleitenden Magnete sind glaube ich viel stärker als normale (bei gleichem Gewicht!). Daher der Aufwand.

Uli
 

Dix

User
Der Abstand geht mit 1/r² in die resultierende Magnetkraft ein.
Da sollte es nicht zu schwer sein 150-200kg magnetisch "schweben" zu lassen, so dass noch eine BAMS dazwischen passt oder noch genügend Federweg übrig ist.
http://www.supermagnete.de/quaderma...odym-n45-epoxidharz-beschichtet_Q-111-89-20-E

Sowas unter das Board geklebt, die Bahn damit gepflastert und ab dafür...

Wobei ich mir so einen Flip ziemlich witzig vorstelle.
* Hepp * Board macht ne Rolle * Klack, Rolle ist bei der Hälfte beendet * Board klebt am Boden * Skater flucht!
 
Hi,
Um Eigenstabilisiert Schweben zu können braucht es eben noch die Regelnde Komponente . Einfach Die Magnete in Abstoßender Polung einsetzen geht deshalb nicht . Das Bord würde sich sofort umdrehen wollen und der Skater hätte soviel mit ausgleichsregeln zu tun ,das er gar nicht zum Skaten kommen würde . Das hat vor langer Zeit ein Hr. Ernshaw festgestellt und ein passendes Gesetz dazu formuliert . Die Supraleitenden Keramiken bzw. Spulen regeln quasi einfach so ,weshalb es nur damit geht oder eben mit einer Regelelektronik oder wie bei schwebenden Kreisel der Kreiseleffekt dazu hilft. Magnetschwebebahnen sind partu nicht out. Die werden schon noch kommen . Erst hat ein Japanischer Zug einen neuen Geschwindigkeitsweltrekord aufgestellt und wären hier in Deutschland nicht soviele Querköpfe würde hier ja auch sowas herumschweben . Es würde ja zur angestrebten Energiewende passen da man die Schweber ausschließlich mit Regenerativen Strom fahren lassen könnte und somit einige Flieger am Boden bleiben könnten . Die Japaner schweben eigentlich wie das Hoverbord wärend die Deutschen nicht per abstoßung schweben sondern per Anziehung . Anziehung macht wesentlich weniger Störfelder ausserhalb der Trassen und Züge.
 

sonouno

User
Hauptproblem mMn ist mit Sicherheit der flüssige Wasserstoff....:rolleyes:
grüssle, Christof ;)
 
Netter Werbegag, nichts anderes in meinen Augen. Hat mit dem Hoverboard aus dem zitierten Film aus den 80zigern nicht wirklich viel zu tun. Die Technik ist alt und für diese Anwendung ziemlich sinnlos. Könnte mir höchstens eine Sporthalle vorstellen, in der man das einsetzt. Ich denke bis man wirklich die Schwerkraft so manipulieren kann, dass schweben auf einem beliebigen Untergrund möglich ist, vergehen noch einige Jahrzehnte. Wenn es denn überhaupt machbar ist. Vor vielen Jahren gab es mal eine "wissenschaftliche" Sendung über Experimente mit Antischwerkraft. Das sah alles ziemlich nach Betrug aus und einen echten Ansatz konnte ich da nicht erkennen...eher Zaubertricks ;) Aber für ausgeschlossen halte ich das nicht. Schließlich hat die Menschheit fast alles irgendwann hinbekommen, was man vorher für unmöglich hielt.
 
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