Zwei Lipos für Empfängerstromversorgung

Hi

Ich hab mich mal erkundigt und halte einen Festspannungsregler LT 1084-5 CP (5V 5A) mit Aussenbeschaltung für eine Möglichkeit die Spannung hinunterzuregeln.
Frage 1: Reichen 5A für 6 Servos eine F3Jlers?
Frage 2: Welche Kondensatoren brauche ich bzw. von was ist die nötige Kapazität abhängig?
 
Hallo Philipp

Habe für verschiedene Modelle auch 2 LiPo mit Linear-Spannungsregler genommen. Für die Alpina habe ich einen LT 1083CP genommen, geht bis 7.5A, habe auf 5.6V eingestellt. Habe über beide Vs je einen 100uF und 100nF SMD gelötet.
Bei den anderen Flugzeugen nehme ich von Reichelt den LM 1084 IT5,0 für 1.15Euro. Dort löte ich je diese SMD-Kondensatoren an, sonstige Beschaltung wird keine gebraucht. Geht bei 5 V bis 5A.
Schraube diese immer an ein kleines Kühlblech und hatte bis jetz keine Probleme. Vorallem muss ich vor dem Fliegen die Akku nicht mehr laden und überwachen.

Wenn Du noch etwas genauer Angaben möchtest, so muss ich zu Hause erst die Unterlagen hervor suchen.

Viele Grüsse Silvan

[ 16. Juni 2005, 12:21: Beitrag editiert von: Silvan Borer ]
 
Hallo

Mal ein kleines Feedback.
Ich habe inzwischen Lösung in Betrieb:

Zwei Lipos an einem LT1083-5 (regelt auf 5V bei Strömen bis zu 7,5A) und zwei SMD-Kondensatoren 22 und 10uF.

Diese Einheit funktioniert einwandfrei.

Allen, die sowas auch vorhaben, würde ich raten, folgendes zu beherzigen:

1. Eine solche Einheit rentiert sich erst ab Akkukapazitäten von 1500 mAh, andernfalls ist ein 4-zelliger NiMH gewichtsmäßig ebenbürtig.

2. 5A reichen für einen Segler mit 6 Servos völlig aus, man spürt auch ohne Kühlkörper kaum eine Erwärmung des ICs.

3. Als Betriebsakku ist ein LiIon-Akku sicher schlauer, da er robuster im Ladeumgang ist, ausreichende Belastbarkeit und Kapazitäten bereitstellt und dabei das Gewicht annähernd gleich ist und er nicht ganz so teuer wie ein LiPoly ist. Die geringere Spannung ist unwesentlich, weil der vom Festspannungsregler benötigte Spannungsabfall eh so klein ist, im Gegensatz, man verbrät durch einen LiIon sogar weniger Leistung.

4. Um nicht wie angesprochen so viel Leistung sinnlos zu verbraten und schnellere Servos zu erzielen, ist eine Ausgangsspannung von knapp 6V ratsam. Dazu benötigt man aber einen einstellbaren Linearspannungsregler, die gängigen Festspannungsregler haben andere Normwerte.

5. Man sollte im Vornhinein die Kosten des Selbstbaus abwägen, inzwischen gibt es Produkte am Markt, die einen Selbstbau preislich schlagen ((sogar) Conrad ;) ).
 
Servus Philipp,
in alten Zeiten haben wir oft die Linearregler mit einer Diode am Masseanschluss um 0,7 Volt "hochgeklemmt". Damit koenntest du leicht aus einem 5V Festspannunsgregler einen 5,7 Volt machen.

Ob das mit den heute aktuellen Linearreglern auch geht bzw wie die ggf dann zu beschalten sind oder es zu Stoerungen kommt muesste mal gemessen werden.

Im Datenblatt des LT1083 ist sogar ein Vorschlag zu finden bei welchem mit ein 10uF und einem 1K Trimmer die Ausgangsspannung frei einstellbar gemacht wird.

So long
 
Hallo,
hat jemand bereits geaetzte oder sogar bestueckte Platinen?
Vielleicht auch ein Bildchen?
Was ist genau der Vorteil von LiIon?
Und wo bekommt man diese? Ich kenn sie nur von Kameras und Handys??
Gruss
Juergen
 
Die 2 Bauteile kommen in einen Schrumpfschlauch, der Regler auf einen Kuehlkoerper. Leider kein Bildchen vorhanden.

Lipo geht auch, der Regler muss dann halt 0,2 Volt mehr wegheizen . Lipo/LiIon bringt dir unter Umstaenden Gewichts-/ Platz-vorteile. Trifft jedoch nicht immer zu da zB die sanyo AA 2500 auch schoen kompakt sind und 4x Stueck nur 100Gramm auf die Waage bringen. Und der Regler mit Kuehlblech wiegt auch noch was. Philipp hat die Vorteile prima beschreiben.

Desweiteren haben die so gut wie keine Selbstentladung und keinen Memoryeffekt. Ueber die Spannung ist ganz gut der Ladezustand ablesbar.

Ist halt auch ne Glaubensfrage/Hype. Ich denke wer mit NiMh gut klar kommt muss nicht unbedingt auf LiIon/Lipos wechseln.

Bei LiIons wird meist die Variante 18650 (18mm Durchmesser, 65mm lang) verschachert. Manche nennen die Konion, Liionmax oder XION. Es gibt die LiIon Variante (3,6 Volt) und die Lipo-Variante (3,7 Volt Nennespannung) in derselben Bauform, LiIon wird immer seltener. Graupner hat die auch aber nicht ganz preiswert. Sind halt keine Suppentueten und fuer "Akku-in-den-Koffer-Schmeisser" geeignet. 2200mAH 2-3C Zelle aus dem Notebookbereich gibts ab 6.80 Euro auf einer elektronischen Handelsplattform (die reichen dicke) . . . 1400mAh 10C max 20C bei Hopf fuer 7.40. Ich habe gute Erfahrungen mit den Hopf-Teilen gemacht. Die darf sogar mein Junior im E-Auto / Bootchen fahren, was ich mit Suppentueten nicht zulassen wuerde.
 
Erst mal alle einzeln mit 1C (1,4A). Dann Pack fertig machen, 1-2 mal nutzen und mit 1C laden. Wenn das Pack sich OK verhaelt dann lade ich die mit 2C. In deinem Fall also mit 5,6 Ampere.

Ich mache pro an die Packs immer noch je ein BEC Kabel dran, eines pro 4,2 Volt, bei deinem 4S2P also 4 Stueck. Darueber kann ich einzeln messen und laden.

Bei Packs welche geqaeult werden (ueber 10-12 C) pruefe ich jede dritte Ladung ob noch in Balance und lade ggf mit kleinem Strom einzeln da, je nach Ladegeraet, die Abschaltung bei zB 1/20 vom maximalen Ladestrom erfolgt.

Da Lipos bei hohen Stroemen sowieso nicht ganz leer gemacht werden koennen habe ich bei 2C Ladung nach ca 20 Minuten wieder bis zu 90 Prozent drin und es kann weitergehen.

Habe mir inzwischen noch den Graupner Lipocharger 4 besorgt (knapp 20 Euro fuer 1-4 Zellen und max 3 Ampere) = unschlagbares Preis/Leistungsverhaeltnis. Der wird, da er gegen Ende sehr "zaertlich" laedt, ein Pack wie deines in circa 1,4 - 2 Stunden voll haben.
 
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