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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Turbinenflieger ohne Versicherungsschutz ?



Gast_102
27.04.2002, 18:08
Hi,

Ich habe selber noch keinen solchen Flieger am Start, welches sich aber in näherer Zukunft ändern könnte, deswegen meine Frage.

Ich habe in einer Zeitschrift gelesen das Turbinenangetriebene Modellfluggeräte egal ob strahlgetrieben oder Wellenleistung getrieben als Raketenmodell gelten und dementsprechend als Raketenmodell versichert werden müssten. Heisst das nun wenn ich einen Jet mit Biene starten würde ich nun mit meiner normalen Luftfahrthaftpflichtversicherung ohne Versicherungsschutz durch die Gegend fliegen ? :confused:
Wobei sich mir nun auch die Frage stellt : da diese von mir angesprochenen Modelle Luftfahrttechnisch als Flugmodelle mit verbrennungsmotor gelten ... von wem wurde diese Regelung wann ins Leben gerufen, und warum habe ich zuvor nie was davon gehöhrt und /oder gelesen ?

! Ich beziehe mich auf einen kurzen Artikel in der FMT 5/2002, Seite 9 unter dem Namen 'Versicherung von Turbinen' !

Bin ich nun der einzige dem das nicht klar war oder sind da noch mehr ? :confused:

Spunki
27.04.2002, 18:47
Hallo Peet

Ich kenne zwar den Artikel in der MFI nicht aber per Definition sind Turbinen natürlich klassische Verbrennungsmotoren ... aber ganz sicher keine Raketenmotoren! ... Raketenmotoren führen ihren Oxidator (sprich Sauerstoff) in fester oder flüssiger Form mit on board - hingegen Verbrennungsmotoren beziehen ihren Sauerstoff aus der Umgebungsluft ... und genau das machen auch unsere Turbinen, genauso wie Pulso und natürlich auch sämtliche unserer Methanol- und Benzinkolbenmotoren ...

Das Argument vom "Rückstoß" gilt leider auch nicht - jeder normale Propeller erzeugt den genauso ...

Kann sich nur um einen verspäteten Aprilscherz handeln ;) ... oder der Versuch der Versicherungen Turbinenmodelle aus der "normalen" Haftpflicht auszuschließen ... dann aber bitte mit anderen Argumenten wie "Raketenmodell" ;) ...

Grüße Spunki

Gast_102
27.04.2002, 19:00
Hmm,

Scherz ?, ich denke nicht .. iss die Mai Ausgabe der FMT !!! Da steht Willi Wahl hatte das für die Sportfachgruppe Modellflug im DAeC mit der Versicherung geklärt/erfragt.
Ich sage jetzt einfach mal : Damit scherzt man nicht !!!

Niko Gelius-Dietrich
27.04.2002, 20:49
Hallo Peet,

von rechts wegen sind Turbinen Verbrennungsmotoren und keine Raketenantriebe. Diese Art von Kirremacherei habe ich mittlerweile schon in verschiedenen Modellbauzeitschriften gelesen.
Nur nicht bangemachen lassen.

Gast_102
28.04.2002, 13:55
Das hat nix mit Kirremachen zu tun, wir sind in unserem Verein über den DAeC sammelverichert, und ich möchte das wirklich wissen.
Es sah nicht wie eine Ente aus, zumal die Deckungssumme incl. der höhe der Beiträge abgedruckt wurden. :confused:

Andreas U.
28.04.2002, 18:54
Hallo Peet,

es gibt da kein Vertun. Eine Turbine ist ein Verbrennungsmotor. Versichert seid ihr für Modelle bis 20 (25?) kg durch Verbrennungsmotoren (und natürlich auch ohne).
Somit gibt es da keinen Zweifel!

Raketengetriebene Modelle sind wie schon erwähnt in der Regel durch Festtreibstoff (schwarzpulver oder ähnl.) angetrieben und nicht versichert.

Das es sich hier um dummes Zeug handelt sollte Dir schon dadurch klar werden das der DAec Jetwettbewerbe organisiert (6/7.07 Ansbach)
Es sollte wohl klar sein das ein Verband keinen offiziellen Wettbewerb veranstaltet in dem nicht versicherungsfähige Modelle starten!?

Andreas

Konrad Kunik
28.04.2002, 19:06
Moin Peet,

in Deinem Fall würde ich Deinen Verband direkt ansprechen und um Aufklärung bitten, und zwar mit Nachdruck unter Hinweis auf die Veröffentlichung in der/den Zeitschrift/en. Alles, was hier von den Nichtauthorisierten (ich bitte um Entschuldigung) zu dem Thema gesagt wird, sind aus meiner Sicht Annahmen.

Da sich Dein Verband auch hier im Forum tummelt, würde ich auch darum bitten, daß er die Antwort, die er an Dich richten wird, gleichfalls in die ihm eigene Rubrik stellt, damit auch die Gemeinschaft über die Tatsachen informiert wird.

Mal sehen, was dabei heraus kommt... ;)

Gast_102
28.04.2002, 19:57
Konrad,

Ich fragte auch danach ob ich der Einzige bin dem das nicht klar war ... ! Ich denke mal das es alle etwas angeht wenn da etwas nicht stimmen sollte, deswegen mein Posting zu dem Thema.

Ich habe mal die Frage dem Verband gestellt, mal sehen was die zu dem Thema zu sagen/schreiben haben.

Was mich aber wundert, das ich Anscheind der einzige bin dem das aufgefallen ist :confused:

Winfried Ohlgart
29.04.2002, 08:39
Hallo Zusammen !
Gasturbinen zählen zu den Verbrennungsmotoren und sind über den DMFV ohne Mehrkosten in vollem Umfang mitversichert.
Gruß
Winfried

Helmut Steinigeweg
29.04.2002, 11:59
Hallo Freunde,

die Problematik wurde sehr ausführlich hier:

http://www.rclineforum.de/cgi-bin/YaBB.pl?board=HeliAllg&action=display&num=8930

diskutiert.

Schaut doch mal rein.

In diesem Sinne

Helmut Steinigeweg

Gast_102
29.04.2002, 16:36
Also ,
Nachdem ich mir das durchgelesen habe frage ich mich wer überhaupt auf die Idee gekommen ist das ein Turbinenmodell wenn es doch rechtlich als Modell mit Verbrennungstaktmotor gilt anders versichern zu müssen.
Wer ist denn nun da auf wen zugegangen und vor allen Dingen warum ? :confused:
Und wenn ich nun Jet mit Turbine fliegen würde wäre ich über den DAeC nicht versichert und fliege ohne Versicherungsschutz. :mad:

Konrad Kunik
29.04.2002, 19:02
Moin Peet,

bei Deiner Frage, wer denn auf die Idee gekommen ist mit der Einordnung zu den Raketenantrieben, kann die Antwort eigentlich nur lauten: der Versicherungsrepräsentant in Bayern. Es kann ja sein, daß Raketenantriebe im Vergleich zu den normalen, von uns benutzten Verbrennerantrieben ein höheres Gefährdungspotential aus seiner Sicht beinhalten, folglich müssen auch höhere Prämien gezahlt werden. ;)

Dann noch etwas:

Nach einem Haftpflicht-Rahmenvertrag fuer den Luftsportverband Bayern betragen die Versicherungspraemien für Halter von Flugmodellen in 2002 bei einer

Deckunssumme von EUR 1.279.000,00 EUR 14,95
und für Flugmodelle mit Raketenantrieb EUR 19,08

und einer Deckungssumme von EUR 2.557.000,00 EUR 24.24
und fuer Flugmodelle mit Raketenantrieb EUR 28,37

Die angegebenen Versicherungspraemien gelten innerhalb des LV-Bayern und koennen in den Landesverbaenden des DAeC, abhaengig von den abgeschlossenen Versicherungsvertraegen, unterschiedlich hoch sein . Hier wird vom Luftsportverband Bayern gesprochen mit dem Hinweis, daß es bei anderen Landesverbänden zu unterschiedlichen Prämien kommen kann, je nach den abgeschlossenen Versicherungsverträgen. Das gibt mir doch sehr zu denken...

Da gibt es den pfiffigen Modellflugfunktionär in einem Landesverband mit vielen Turbinenfliegern – er handelt einen günstigen Versicherungsvertrag aus.
Bei einem anderen Landesverband, der nur über wenige Turbinenflieger verfügt, wird die Versicherungslast mit ihrem Risiko auf wenige Schultern verteilt – höhere Prämien zu Lasten des einzelnen Mitgliedes, das mit seinem Mitgliedsbeitrag auch die übergeordneten Ebenen finanziert.

Normalerweise sagt man ja, daß die Gemeinschaft stark macht, auch bei den Versicherungen. Hier habe ich aber den Eindruck, daß der viel gepriesene Föderalismus der Gemeinschaft der Modellflieger im DAeC zum Nachteil gereicht.

Gast_102
30.04.2002, 21:00
Hallo,

Da kommt mir folgendes in den Sinn !

1. Wie gedenkt der DAeC sicher zu stellen, daß seine Mitglieder über die Änderung der Versicherungssituation zuverlässig informiert werden?
2. Wie wird mit dem Mitgliedern verfahren, die zwischenzeitlich in einen Schadensfall verwickelt sind, aber nicht zeitgerecht über die Änderunge informiert wurden?

würde mich schon mal interessieren, und wie halten es die anderen Versicherer ?

Niko Gelius-Dietrich
30.04.2002, 21:56
AHA hmmmmm,

wenn ich das richtig sehe, sind luftrechtlich Modelle mit Turbinenantrieb, ob Fläche oder Heli, Flugzeuge mit Verbtrennungsmotorantrieb. Der Versicherer ignoriert das Luftrecht und bastelt sich eigene Kriterien, indem er Modelle mit Turbinen (Fläche oder Heli) zu den Raketenmodellen zählt. AHA soweit so gut. Ein Schelm, wer arges dabei denkt.
Ich denke daß dann ca 99% der Besitzer von Turbinenmodellen ohne Versicherungsschutz fliegt. Ich eingeschlossen. :eek:
Mich würde mal interessieren, wer das überhaupt weiß, bevor das hier oder bei RC-Line diskutiert wurde.

Charly
10.05.2002, 12:10
Gestern beim Anfliegen hab ich mit Begeisterung einem unglaublich angestochenen HotSpot zugeschaut. Knapp 3 Meter über dem Boden und nur gute 10m vom Zuschauerschutzzaun entfernt.
Wahnsinn, was für eine Speed.
Nicht auszudenken wenn da mal eine Störung zwischen den Ohren, oder ein defektes Servo......
Bei dem Kampfgewicht hält auch kein Zaun mehr und dann allen ernstes nicht versichert ???? :eek:

Keine schöne Vorstellung :confused:

Gast_102
10.05.2002, 17:08
Och Charly,
Stell Dir vor Du fährst mit dem Motorrad durch die Stadt... ein Linksabbieger übersieht Dich ... dann bist tot. vor drei Tagen hier passiert.
Stell Dir vor ein LKW-Fahrer schläft auf der Autobahn beim fahren ein ... dann sterben auch welche, letzte Woche passiert ...
Stell Dir vor Ein Flugzeug stürzt miten in der Stadt ein, tote über tote ... diese Woche passiert.
Und nun stelle ich mir vor das ein Hotspot in die Zuschauer fliegt ... kann ich net. Auch nie von gehört. :o meistens ist die Flugbahn so gewählt das die vom Zuschauer weg fliegen ... wenns dann ne störung beim anflug gibt fallen die in den Acker .. denn wenn der schon auf den weg am zuschauer vorbei ist kann dem eh nix mehr passieren !!!

Und was hat deine Anmerkung mit meiner Eingangsfrage zu tun ? :confused:

Charly
13.05.2002, 11:55
Jau Peet,

die von Dir genannten Verursacher sind halt ausnahmslos irgendwie versichert... da wären wir wieder

Aber hast recht, ich halt mich raus bevor ich hier mit den Äpfeln und Birnen durcheinanderkomme.

Juten Fluch :D

[ 13. Mai 2002, 11:56: Beitrag editiert von: Charly ]

Gast_102
23.05.2002, 22:21
Hallo,

Was ist denn nun ?? he Ihr wolltet doch mal eine Meldung bringen wer wo wie versichert ist, da anscheind von Bereich zu Bereich andere Versicherungsbedingungen herrschen... ich würde schon gerne wissen ob der Daec eine Unterlassung begeht wenn der den Mitgliedern nicht mitteilt ob die nun versichert sind oder nicht ?
Das Thema ist für mich nicht abgeschlossen so lange das nicht geklärt ist ...

Günther Knörr
04.06.2002, 20:30
Hallo,

Das hat weniger mit dem Daec zu tun als mit den Landesverbände. Da die Landesverbände bei verschiedenen Versicherung sind, ist auch Stellenweise die Leistung bzw. die Anforderung anders. Beim Luftsport Verband Bayern müssen wir für 1,279 Mio.€ Versicherungssummen für Jetflug ca 19,00 € jährlich bezahlen. Was ich in Ordnung finde.

Gast_102
04.06.2002, 20:56
Hi,

Ich sage jetzt mal das mich das überhaupt nicht interessiert, ich bin im DAEC und weiss nicht ob ich ausreichend versichert bin.
Ich erwarte ganz einfach b.z.w. wage es mir herrauszunehmen das ich verlange das ich über die Tarife unterrichtet werde, in welcher Form auch immer.
Da ich im DAEC bin interessiert es mich nicht sonderlich wo wie welche Verträge mit wem gemacht werden, sondern nur ob ich mit meinem Beitrag ausreichend versichert bin.
ich muss mich ja schliesslich auch nicht um eine Bootsversicherung kümmern wenn ich mit einem Jeep die möglichkeit habe aufgrund der Bodenfreiheit mal durch tieferes Wasser zu fahren.

Ist es denn so schwer eine Liste heraus zu geben auf der steht wo für was welcher tarif nötig ist ?

Ausserdem handelt es sich nicht um eine Versicherung für Jets sondern um eine Versicherung für Raketenmodelle in der für mich vollkommen an den Haaren herbeigezogen z.b. wellenleistungsbetriebene Helikopter eingestuft werden.

was bitte schön hat ein Heli mit einer Rakete gemeinsam ?

ghoster
04.06.2002, 21:44
Hallo Peter,

was haben Raketen und Hubis gemeinsam? Ist doch ganz klar ersichtlich.

Beide starten SENKRECHT!!!

Wenn man jetzt Versicherer ist, dann kann man schon mal glauben, dass eine Hubi eine Rakete ist. Jedenfalls solange, bis dann ein Schadensfall eintritt. Dann könnte der Turbinenhubi ja plötzlich doch irgend etwas anderes sein. Vielleicht ein Monsterzäpfchen???

Wir werden sehen. Aber eines würde ich ja doch gerne wissen. Der DAEC veranstalltet doch einen Jetwettbewerb. Sind dann plötzlich alle versichert oder wie?

Gruß

Guido

P.S.!!! Wenn jetzt einer versucht, einen Hubi als Zäpfchen zu benutzen, dann bin ich NICHT haftbar zu machen. Auf keinen FALL!!!!!!

[ 04. Juni 2002, 21:50: Beitrag editiert von: ghoster ]

Gast_102
12.06.2002, 20:58
und ?

Gast_282
13.06.2002, 08:42
@peet - tja wohl im falschen verband - grins

nee mal im ernst - kann das nicht nachvollziehen daß ihr nicht in erfahrung bringen könnt - wer nun mit was versichert ist und wogegen :)

-tip von mir: kurzfristig auch noch dem dmfv beitreten, versicherung abschließen - und zwar für verbrenner nix rakete - dann seid ihr aus allem raus

Gast_102
13.06.2002, 17:00
Hi,
Ich selber bin ja noch Privat - Luftfahrhaftpflichtversichert, aber kann selber nicht so recht nachvollziehen das wir die einzigen sind die es interessiert. Langsam habe ich das Gefühl das die ganze Sache anscheinend aktiv ignoriert wird :(

Niko Gelius-Dietrich
13.06.2002, 17:04
Hallo Leute,

ich habe gerade den Geschäftsführer des DAEC NRW angemailt und um Klärung des Sachverhalts gebeten.
Mal schauen, wann eine Antwort eintrifft, ich werde dann berichten.

Niko Gelius-Dietrich
16.06.2002, 22:43
bisher noch keine Antwort vom DAEC

Eberhard Mauk
16.06.2002, 23:58
Hallo Versicherte,
also ich versteh eines nicht, warum wendet Ihr euch nicht während der ganzen Diskusionszeit nicht einfach mal an den Versicherer direkt und verlangt schriftlich Auskunft von EURER Versicherung warum uferlose langwierige Diskusionen im Kreis mit dem Ergebniss nix genaues weis mann jetzt immer noch nicht und der Gefahr das der Eine oder Andere im Schadensfall ohne Versicherungsschutz da steht.
Normalerweise reicht zur Klärung ein Telefongespräch in so ner Sache aus.
Gruß
Eberhard Mauk

PS: Beim DMFV sind Jets ohne wenn und aber mitversichert. Siehe DMFV Forum

Andreas Scholl
17.06.2002, 15:30
Ja aber: In der Ausschreibung für den Jet-Wettbewerb steht: "ausreichende Haftpflichtversicherung (doppelte Deckungssumme für Jetmodelle)"

Häh??? Doppelt von was? Wenn ich also beim DMFV versichert bin, muss ich da noch was drauflegen?
Ich denke mal nicht, da meine Versicherung weltweit auf allen Modellflugplätzen gilt und somit auch auf DAeC-Plätzen...

Andreas

Niko Gelius-Dietrich
17.06.2002, 16:10
Hallo Eberhard,

du hast recht, aber dazu müßte ich wissen, wo der DAEC die Versicherung abgeschlossen hat. Wenn ich das weiß, dann kann ich den Versicherer fragen.

Gast_102
17.06.2002, 16:43
Nun ,

Ich habe auf meine Frage hin vom Daec bescheid bekommen und gleichzeitig die Aufforderung es auf keinen fall zu veröffentlichen !?!

fb0816
17.06.2002, 17:34
Wenn ich diese Aussage richtig deute, dann scheint es "Vorteile" zu haben, z.B. beim DMFV versichert zu sein als "Turbinenflieger mit Jet oder Heli"!?

[ 17. Juni 2002, 17:35: Beitrag editiert von: Dieter F. Heinlin ]

Gast_102
17.06.2002, 17:44
Das weiss ich nicht ...

fb0816
17.06.2002, 17:50
Wer dann?
Nicht nur in Köln scheint die Sonne!

Gast_102
17.06.2002, 17:58
Ich hoffe ja immer noch auf eine Bekanntmachung durch den Daec...
Mittlerweile wunder ich mich schon sehr das da noch keine Antwort zu da ist ? welche dann auch an die breite öffentlichkeit kann

Günther Knörr
17.06.2002, 19:40
Hallo,

Wenn man keine anderen Probleme hat dann gestalten man sich eines über Wochen!
Jeder der der DEUTSCHEN SPRACHE MÄCHTIG IST und ein Telefon beherrscht, hat innerhalb von
Minuten die Auskunft seiner Versicherung was und wie hoch Sie versichern. Ob hinter der
Versicherungsnummer ein R oder Form 1/ Form 2 oder Form 3 steht glaube ich ist unwichtig, denn
nur die Versicherungsleistung zählt. Bei dieser Aussage gehe ich davon aus, dass ein Modellflieger
weis bei welcher Versicherungsgruppe sein Landesverband versichert ist, denn als Verkehrsteilnehmer
achten wir ja auch darauf wo wir versichert sind.

Gast_102
17.06.2002, 20:14
Hi

Aber bitte Ich habe das Problem mit den Versicherungen nicht geschaffen, das war der Verband in dem einer der Funktionäre sich 'nach den Versuicherungsschutz für uns' erkundigt hat. Ich frage mich ernsthaft was hat der zu fragen wenn die Luftfahrtrechtliche Lage klar ist ! Da gab es überhaupt keinen Handlungsbedarf um nach irgendetwas zu fragen. Darüber bin ich Sauer. Ich frage mich auch weiter hin : was hatte der Nachfragende oder die Menschen in Seinem Umfeld davon nach einer Sache die eh klar definiert ist zu fragen ?
Genau wie der Schwachsinn der immer wieder hoch kommt das Modelljetfliegerei eigentlich garnicht erlaubt ist ... wenn man das aber nicht getrennt betrachtet würde das aus gewinntechnischen Gründen schon sinn machen. Aber : Was soll der Verband davon haben ? Fragen über Fragen. Sollte ich es schaffen das mein Verein meine Private Luftfahrthaftpflicht anerkennt werde ich selbstredend die Sammelmitgliedschaft aufkündigen, weil da fühle ich mich verarscht.
Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los das der Flugmodellbau beim DaeC wie eine Krabbelgruppe mit Spielzeug behandelt wird welche nicht wirklich ernst genommen werden muss. Ansonsten hätten wir doch schon längst bescheid bekommen über unsere Anfrage beim Verband zu den Versicherungsfragen.

[ 17. Juni 2002, 20:50: Beitrag editiert von: Peet ]

Günther Knörr
17.06.2002, 21:26
Hallo Peet,

Deinen letzten Absatz kann ich nur unterstreichen.
übrigens vom Grundsatz her kann jeder Verein eine solche Versicherung anerkennen. Wir haben einige solcher Fälle im Verein die nicht beim DAEC versichert sind.

Gruß Günther