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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : BL als Generator !



FamZim
07.04.2010, 17:46
Hallo zusammen.

Es kommt ja vor das ein BL Motor mal als Generator zweckendfremdet wird.
Man denkt der kann als Motor ja 1 kw !!!!! geht als Generator sicher auch !
Leider ist das ein Trugschluß wie ich feststellen muß .

Auf meinem Motorprüfstand versuche ich einen Motor an seine Grenzen zu treiben.
Leider finde ich offenbahr nur die Grenze des Generators.
Die liegt aber leider weit unter der des Motors.

Belastet hab ich nur mit ohmschen Widerständen.
Das geht bis zu einer bestimmten Leistung.
Danach steigen nur noch die Ströme im Generator, wärend der Antriebsmotor weniger Leistung abgeben muß ?????

Darum habe ich eine Messspule auf einen Steg gewickelt, an der ich Spannung messen kann.

440011

Links neben der Schraube ist sie etwas zu sehen.
Mit 0,2 mm Draht und 15 Windungen messe ich im Lehrlauf 3,2 V .
Da sind die Ableitungen::

440016

Nun Belaste ich jede Phase mit ~ 10 A und die Spannung sinkt auf 2,2 V.
Antriebsmotor ~ 15 A Eingang.
Dann kommt an 2 Phasen mein 400 W Poti parallel und die Belastung steigt bist 17 A an.
Drehe ich das Poti weiter hoch steigt auch der Strom in dieser Ableitung bis über 20 A an (22 bis 25 A ~ Kurzschluß), aber der Motor wird weniger belastet, und zieht nur noch 12,5 A bei wieder höherer Drehzahl.
Meine Messspule zeigt nur noch 1,45 V, also nicht mal die hälfte !
Mir gehen leider die Messgeräte aus, es muß ja alles gleichzeitig gemessen werden.
Heis wird da auch nichts so das zeit genug ist zum messen.

Laut Messspule ist in den Stegen das Feld nicht einmal halb so stark wie ohne Last.
So muß ein Generator wohl wesendlich grösser ausgelegt werden.

Ich denke das !!! bei Motorbetrieb die Spulen ein Feld aufbauen, welches sich mit den Magneten in reie schaltet, und das Feld im Steg verstärkt .

Bei Generatorbetrieb versucht das Elektromagnetfelt gegen jede Feldänderung (Polwechsel) anzugehen und schwächt das Feld im Steg ! ? ! erheblich!

Soweit meine Überlegungen !
Was denkt Ihr darüber?

Gruß Aloys.

Gerd Giese
07.04.2010, 18:30
... :) ... das ist völlig normal und fast ohmsches Gesetz!

Willst Stichwort wissen: Leistungsanpassung!

(ri - Generator ... Ra-Lastwiderstand)
Die umgesetzte Leistung ist bei ri = Ra am größten!;)

... eben bei: Umax/2 und Imax/2 :D

Sinkt Ra unter Ri oder steigt Ra über ri wird IMMER die Leistung sinken!

... rechne das mal "fiktiv" durch ... ;)

FamZim
07.04.2010, 19:46
Mmmmmm

Diese Formel ist mir unbekant :D , die hat ralf ja auch schon geschrieben.
Muß den Grund noch begreifen :D
Gebt mir ein bischen Zeit !!!!

Gruß Aloys.

Gerd Giese
07.04.2010, 19:57
... äh genau (nachguck) , stimmt ... er meint vermutlich das Gleiche.

X-Wing
07.04.2010, 21:20
Nur 3,3V? Wie hoch war denn die Drehzahl (vor allem im Vergleich zum Motorbetrieb)?

FamZim
08.04.2010, 00:33
Ups schon so spät ??
Besuch grade gegangen!

Die Messspule ist nur um einen Steg.
4 Stück in reie und dann im Y macht teoretisch 22,1 V .
Widerstand mess ich wenn die Augen wieder auf sind :D.

Gruß Aloys.

RdS
08.04.2010, 00:51
... äh genau (nachguck) , stimmt ... er meint vermutlich das Gleiche.

jep, ich meine genau das gleiche!
vg
ralf

ps: mit der 2. kirchhoffschen regel kannst du dir es herleiten....

FamZim
08.04.2010, 11:30
Moin

Der Innenwiderstand ist der gleiche wie beim Antriebsmotor ! genau 0,03 Ohm pro Phase .
Im Stern dann 0,06 Ohm zu messen.
Mein Aussenwiderstand ist aber 1,2 Ohm und nach dieser Formel noch viel zu hoch ??
Fragen über Fragen sind die Folge :D

Das Innen und Aussenwiderstand sich im Ernstfall die erzeugte Generatorspannung teilen ist für mich einleuchten.
Das betrifft aber nur die belastbarkeit der Wicklung.
Das Magnetfeld und die Feldstärke muss dafür aber immer die Stärke wie bei Lehrlauf garantieren.
Das scheint aber nicht der Fall zu sein wie die Messung an der zusätzlichen Messspule zeigt.
Die erzeugte Spannung sinkt von 3,2 V auf 1,45 V ab, was nicht auf Drehzahlabfall zurückzufüren ist.
Da bleiben nur noch 45% der Feldstärke über !

Da erhebt sich die Frage WO IST DAS FELD geblieben.

Ich tippe da auf UMGELEITET zu den Nachbahrmagneten, ohne durch einen Steg zu fliessen!

Das ist bei Einzelzahnbewicklung ja leichter möglich als bei herkömlichen Generatorwicklungen.
Die haben ineinander verschachtelte Wicklungen und reichen darum das Magnetfelt durch zur nächsten Phase.
Das kann nicht zum Nachbarmagnet ! da ist ja noch keiner.

Diese Generatoren werden durch Elektromagnetfelder, hochgefahren bis die Netzspannung erreicht ist.
Dann Synkronisiert, und die Last übernehmen sie durch weitere Feldverstärkung, jedenfals an Ohmscher Last.
Da ist das Feld bei Belastung also IMMER stärker als bei Lehrlauf.
Bei Erregung durch Magnete sinkt das Feld ständig ab, wie stark hat mich dann doch überrascht.

Meine Schlussfolgerung ist nun das sich Einzelzahnwicklung hochpolig nicht als Generator eignet, wegen der Magnetfeldprobleme und folglich auf die andere, alte, verschachtelte Wickelart ausgewichen werden muss.
Also 3 Nuten und ein Magnet (natürlich Pärchenweise).

Da wäre mein 24 Nuter nur noch ein 8 Poler .
Würde der Blechschnitt auf 48 Nuten geändert dann schon mal 16 Polig.
Nuten und Stege etwa 2 mm Breit :D
So weit meine Erkentnisse.

Gruß Aloys.

Die Rechtschreibung bringt mich noch um:D

RdS
08.04.2010, 12:56
wie hast du den last/aussenwiderstand verschaltet?
stern?

FamZim
08.04.2010, 13:36
Hi

Alles im Stern mit Ableitung:

440289

Das ist die Säule, die kann ein paar KW ab :D
Ein A Meter hab ich auch schon gepimpt für 30 A :

440290

Das sind die gleichen drähte (1,14 m lang ) wie in Motor und Generator (2,4 m Pro Phase).
Ich überleg auch, ob eine parallelschaltung von Kondensatoren was bringt ????
Die müssen aber einiges vertragen können.
Kurzschlußläufer laufen ja auch so, vollkommen ohne Magnete ? ! ?
Die stricken das Feld selber :D

Gruß Aloys.

Michael Schöttner
08.04.2010, 23:50
Hi

...Ein A Meter hab ich auch schon gepimpt für 30 A :

440290

...
Gruß Aloys.

Hallo Aloys,
Dein Shuntwiderstand für das A Meter ist aber stark Temperaturabhängig und bei 30A muss er 900A² x Rshunt verheizen.

Gruß,
Michael

FamZim
09.04.2010, 10:46
Hallo Michael

Das sind 2 mal 0,95 D Kupfer, je 1,14 m lang. ( 1,416 mm² ).
Mit Messgerät parallel 0,01 Ohm.
30 A dadurch, bringen 0,3 V Spannungsabfall bei 30 A, sind dann 9 W Verlust und Wärme :D
Da hab ich keine Bedenken !

Gruß Aloys.

Michael Schöttner
10.04.2010, 13:12
Na ja,
bei 10K Erwärmung Deines shunts stimmt der Strom schon um 4% nicht mehr. 9W erwärmen den Kupferdraht schon ganz schön! Rechne mal nach.
Nicht umsonst kostet ein 0.01 OHM Messwiderstand weit über 20,- €.

Um einen Motor zu belasten, muss die Lastmaschine nach Möglichkeit doppelt so groß sein. Der Generator ist ja auch einem Wirkungsgrad unterlegen.

Gruß,
Michael

FamZim
10.04.2010, 14:34
Nichts desto trotz

Hab ich eben Messungen gemacht um dem "Magnetfeldschwund" auf die Spur zu kommen.
Die Messspule ist im 28 poler geblieben, nur hab ich den auch mal als Motor laufen lassen und den 32 poler als Generator.
Erste reie mit 32 pol Motor und 28 pol Generator (mit Messspule).

.....Generator 28 pol...................................................Motor 32 pol
..Drehzahl....Spannung....Strom....Messspulenspannung---Spannung....Strom
...3470...........21,7V.........0...............3,189V.-----------33,4V........1,7A
...2840...........14,7V.......10,5A...........2,260V.-----------30,5V.......12,7A
Nur durch den Drehzahlverlust sollten Diese Werte heraus kommen!
....................17,7V..........................2,600V
Die Feldstärke liegt bei dieser Belastung also nur noch bei ~87% !

Dann der 32 pol Generator mit 28 pol Antriebsmotor.

.....Generator 32 pol....................................................Motor 28 pol
..Drehzahl....Spannung....Strom----Messspulenspannung...Spannung....Strom
...3840...........26,3V........0....---------3,545V.................33,3V.........1,9A
...3150...........16,6V......11,0A---------3,263V.................30,2V........15,5A
Nur durch den Drehzahlverlust sollten Diese Werte herauskommen!
.....................21,6V............----------2,900V
Die Feldstärke ist aber bei Motorbetrieb noch gestiegen um 12,5 %

Ich sehe das als Beweis, das bei Generatorbetrieb das Feld stark abnimmt, und bei Motorberieb zunimmt. Der Unterschied ist immerhin bei dieser "geringen" Last schon 25 % :D
Das ist eventuel auch nicht Linear ? ! ?
Das deutet auf einen grösseren Generator hin als anfangs gedacht!
Dickere Magnete mildern es bestimmt, ändern aber am System nichts.

Gruß Aloys.

FamZim
13.04.2010, 21:18
Hi
Der nächste Versuch ?
Der soll mal mit Standart Drehstromwicklung gemacht werden (worauf hab ich mich da bloss eingelassen).
Erstmal die Mags wieder raus !

444415

Ging ganz gut in kochendem Wasser und mit Knippstange :D
Dann als 8 Poler wieder rein (profisorisch).

444425

Besteht NATÜRLICH den Büroklammer Test nicht :D
Blumendraht ??????????????
Mal sehen! Wickeln mal mit 10 parallelen 0,3 mm D.
Alle drei Phasen gleichzeitig in 2 Schicht .
erst mal Draht umtrommeln je 4 m :

444426

Damit alle schön zusammen bleiben, geht auch zufriedenstellend.
Wickeln geht natürlich dann anders.
Ausserdem nicht alle Windungen hintereinander da ich Platzprobleme befürchte !
Es sollen auch wieder 15 Windungen drauf, aber eben um 3 Stege.
Erste Phase 5 Windungen, daneben die dritte Phase.
Die zweite dann da drauf und die 2 ten 5 Windungen neben die Spule der 3 ten Phase wieder unten.
Langer Rede kurzes Bild:

444446

Sieht nach 2 Runden dann so aus:

444448

Da kommt noch eine Runde drauf (Windung 11 bis 15) und dann hab ich erst den halben Leiterquerschnitt wie vorher mit 0,95mm Draht doppelstern !
Ich glaub DAS krieg ich nicht rein :D :D :D

Gruß Aloys.

rata i16
13.04.2010, 22:13
hallo fanzim
ich bin bestimmt nicht der der vom strom die ahnung hat, aber im kfz bereich, bei den limas oder generatoren ( drehstom) ist es mit der leistungsabgabe auch so, daß ab einer bestimmten drehzahl weder spannung noch strom zunehmen, klar die sind geregelt über die spannung.
ich kenn auch keine leistungprüfstände die über drehstom abgebermst werden, da gibt es wasserwirbellbremsen ,wirbelstombremsen und selbst bremsen mit gleichstromgeneratoren oder hydraulischen wandlern, die den wasserwirbelbremsen wieder sehr ähnlich sind.
selbst notstromgeneratoren laufen bei etwa 1500 bis 3000 umdrehungen/min,
mit der drehzahl wird aber da nur die frequenz geregelt nicht aber die spannung oder leistung,.
gruß christian
ich finde das toll was du und die anderen hier im forum machen

FamZim
09.06.2010, 10:07
Moin

Mit dem 8 Poler bin ich noch nicht weiter gekommen da ich wohl einen längeren Statorträger brauche, den die "Ausladung" der Wicklung ist etwas grösser!
Die Mags sind darum schon weiter an den Rand geklebt um der "schönen" Seite platz zu schaffen.

Aber noch was anderes!
Ich hab den 32 Poler gestern mal kurz geschlossen Laufen lassen, der Strom max 23 A bei 3950 U/min.
Beim abregeln des Antriebsmotors stieg er noch etwas an und hielt sich sehr lange, trotz stark gesunkener Drehzahl) über 20 A.
Dazu dachte ich dann an die Formel Innenwiderstand = Aussenwiderstand ????!!!!
Dabei soll die max Leistung des Generators abgegeben werden.
Das kann aber so nicht stimmen.
Darum stelle ich sie mal UM !
AUF:
--- Max Laststrom gleich halber Kurzschlußstrom ---
Da ist ja auch 1te hälfte für Innen, und die andere hälfte für Aussen verschlüsselt !
Das beinhaltet dann auch Alle Magnetfeldänderungen im Generator, ohne sie mühselig berechnen (wer kann das schon) zu müssen !

Gruß Aloys.

Madmoony
09.06.2010, 10:25
Hi Aloys,
ok halber Kurzschlussstrom als Laststrom.....wenn ich das mal durch ne konstandstrom Senke festlege muesste ich doch ne staendig steigende Ausgangsleistung ueber die Drehzahl haben.
Irgentwie glaube ich aber nicht das es dann eine lineare Gerade wird,eher sowas wie unsere Wirkungsgradkurven.....oder?

gruss Burkhard

FamZim
09.06.2010, 16:25
Hallo Burkhard

So sehe ich es auch .
Relativ linear steigend und dann wie die Sättigungskurve von FE bis nur noch die Drehzahl steigt ohne weitere Leistung.
Da steigen die Ummagnetisierverluste ja ständig !
Bei gleich bleibendem Strom (Stromsenke), kann es an der Spannung gemessen werden!

Gruß Aloys.

FamZim
29.06.2010, 21:35
Hallöchen

Nach ein paar Vorbereitungen um die Phasen immer gleich zu belasten:

487160

Wurde ein fetter Gleichrichter gebaut.

Heute dann endlich wieder gemessen!
Als Motor-Generator Gespann.
Motor 28 Pol und Generator 32 Pol.
Drehmoment bei Lehrlauf für den Gen = 14 Ncm
Gemessen dann alle 20 Ncm.
Startdrehzahl = 4060 U/min bei 35,7 V und 3,4 A Motoreingang und 20 Ncm .
Steigend bis 80 Ncm bei 3650 U/min.
Motor bei 33,9 V und 19,9 A, Gesammt ETA In-Aut = 67 %
Max ETA bei 100 Ncm bei 3550 U/min (33,4 V 13 A ) = 68 %
Danach wieder fallend bis 3260 U/min 32,1 V und 21,2 A am Motor.
Die Generatorspannung ist schon von 28,9 V Lehrlauf auf 14 V abgefallen, Strom je Phase 17 A, gesamt ETA noch 60 %.
Drehmoment dabei 170 Ncm !!
Bei weiterer Belastung um auf 180 Ncm zu kommen bricht die Generatorspannung auf 3 V~ ein, Generatorstrom weiter gestiegen.
Alle Belastungswiderstände duften schwer nach Ampere.
Motor und Generator etwas mehr als Handwarm ~ 45 Grad .
Testzeit geschätzt 10 min durchgehend ohne was abzustellen !!

Gruß Aloys.

Madmoony
29.06.2010, 23:05
Hm, ohne jetzt ne Kurve gesehen zu haben scheint es auch die halbe Leerlaufspannung zu sein die den Knickpunkt ankuendigt...

grz Burkhard

FamZim
30.06.2010, 09:01
Moin

Ja sieht so aus !!
Ich werde mal den Kippunkt genauer abgestuft messen, mit Messspule im Gen. die ist noch im Motor.
Hoffe dadurch die Magnetfeldstärke messen zu können.
Dazu einfach mal M und G getauscht anschliessen.
:D mein armes Poti :D

Gruß Aloys.

Madmoony
30.06.2010, 09:25
Moin,
wie ich das sehe liegt die erzielbare Leistung eher an konstuktiven Details als an der Bewicklung.
Die Magnetabdeckung,der Luftspalt und die Hammerkopfbreite sind da wohl die Hauptverantwortlichen.
Es müsste so sein das die stark rastenden Maschinen eine höhere Leistung bereitstellen können als die die ohne rastung laufen.
Kupfer Ri ist dann nur eine lineare Komponente.

grz Burkhard

FamZim
30.06.2010, 23:11
Nochmal Messungen:
Motor nun der 32 Poler und Generator 28 Pole.
Darum die etwas niedrigeren Drehzahlen!
Drehzahl--- Moment--- Motor V--- Motor A--- Gen.V (Y)- Gen.Strom- Mess Spule
3500 --------20 -------34,4------3,3---------22,6------------0------3,25
3370 --------40 -------33,9------5,5---------21,0------------0------3,09
3010 -------120--------32,6-----13,6---------15,2-----------11,4----2,41
2930 -------140--------32,0-----15,7---------14,0-----------13,7----2,21
2870 -------160--------31,6-----17,9---------11,9-----------17,1----1,9
2860 -------164--------31,5-----18,4---------10,0-----------19,4----1,62
2880 -------160--------31,7-----17,7----------8,5-----------21,0----1,41
3070 --------97--------32,5-----11,2----------2,9-----------24,0----0,75
U/min-------Ncm---------V--------A------------V-------------A-------V

Ich denke man kann die untereinander stehenden Werte auch gut ohne Kurve sehen!
Das höchste Drehmoment mit 164 Ncm bei 2860 U/min.
Generatorspannung schon unter 50 %.
Motor max Leistung.
Auch die Messspule zeigt 50 % Spannung.
Danach sinkt die Antriebsleistung bei wieder steigender Drehzahl.
Das Drehmomend sinkt auf 97 Ncm trotz steigendem Generatorstrom.
Bei Kurzschluß am Gleichrichter zeigt das V Meter 2,9 V am Y Phasenausgang.
Messspule auch nur noch 0,75 V für das wirksame Magnetfeld, im gegensatz zu 3,25 V im "fast" Lehrlauf.

Ja so sieht es aus am BL Generator.

Gruß Aloys.

Gerd Giese
01.07.2010, 06:10
... Bingo, (unter uns) datt sind Versuche zum ersten Lehrjahr "Grundstufe Elektrotechnik" (Anpassung von U/I/P) - s. schon Post #2:;)
http://www.elektroniktutor.de/analog/anpass.html

Entscheidend der Satz: >>Bei Leistungsanpassung beträgt der Wirkungsgrad nur 50%.<< :(

Äh, wo ist eigentlich das Problem dieses Versuchs?

... darum doppelte Auslegung als Bremsgenerator für mich - hier die geballten 850g (Über 3KW)
die mittels der DC-Last im "P-Konstant" Programm abgestuft eingebremst werden sollen:
487567
... den Lehner hat mir Thomas A. gewickelt!
487568

... und die 3P Brücke für die DC-Last:
487569

FamZim
01.07.2010, 09:10
Moin

Das Problem ist, das ein Motor der, von Prop oder Schwung angetrieben wird, sich nicht durch ein paar hundert A selber durch brennt, sondern vom Steller ruiniert wird nach dem Abstellen!
Das kann der gar nicht !!!!!!!

Gruß Aloys.

Madmoony
01.07.2010, 12:55
Wenn der Motor gebremmst wird,gibt es ja zwei möglichkeiten.
1.Es werden eine oder mehrere Phasen kurzgeschlossen.

2.Es werden die Phasen statisch(ohne Drehfeld) bestromt um ein Gegenmagnetfeld aufzubauen.

1. variante bremmst wie Alois gemessen hat:ungefährlich für den Motor!!

2. variante bremmst viel stärker,aber hat ungemessene Ströme zur folge die den Motor und Regler toasten können.

Burkhard

FamZim
01.07.2010, 16:01
Hallo Gerd

Danke für die schönen Bilder !
Können wir auch noch Daten dazu finden?

Dann hab ich nochmal in den Beitrag mit der max Leistung für Generatoren reingeschaut!
Da steht :

Die Maximalleistung eines Generators berechnet sich aus seiner Urspannung und dem Kurzschlussstrom.

Wenn ich nun für Spannung die 22,6 V Lehrlauf nehme, und den Kurzschlussstrom von 24 A sind es mal Wurzel 3 dann = 938 W .
Die hälfte dann 469 W ? ! ?
Kann aber alles nicht hin kommen, die Spannung bricht zu stark ein.
Am CU Widerstand liegt es auch nicht, als Motor hau ich den doppelten Strom rein, da wäre ETA gleich null !
Das Problem ist das Magnetfeld , es ist einfach fast weg !!!!jedenfals in den Stegen.
Ich tippe auf die schmalen Mags mit 5 mm und 0,4 mm Luftspallt.
Da weicht es einfach seitlich aus.
Die Spulen haben 15 Windungen und bei YY nur 12 A bestromt, das sind 180 Amperwindungen doch das Feld hat nur noch ~ 25 % stärke ?????
Wie sieht es den mit einer verschachtelten Wicklung aus ?
Da sind die Mags viel breiter, das wäre schon interessant zu vergleichen !

Gruß Aloys.

Gerd Giese
02.07.2010, 06:37
Hallo Gerd

Danke für die schönen Bilder !
Können wir auch noch Daten dazu finden?

Dann hab ich nochmal in den Beitrag mit der max Leistung für Generatoren reingeschaut!
Da steht :

Die Maximalleistung eines Generators berechnet sich aus seiner Urspannung und dem Kurzschlussstrom.

Wenn ich nun für Spannung die 22,6 V Lehrlauf nehme, und den Kurzschlussstrom von 24 A sind es mal Wurzel 3 dann = 938 W .
Die hälfte dann 469 W ? ! ?
Kann aber alles nicht hin kommen, die Spannung bricht zu stark ein.
Gruß Aloys.

Moin Aloys, genau am max. Punkt der Leistungsanpassung hat die Generatorspannung:
U_Leerlauf/2, in deinem Fall also theoretische 22,6V/2 = 11,3V wäre der Punkt der höchsten Leistung! !

... und schau selbst - diesmal in der Praxis, also incl. des Wirkungsgrades: ;)
(...)
2870 -------160--------31,6-----17,9---------11,9-----------17,1----1,9
2860 -------164--------31,5-----18,4---------10,0-----------19,4----1,62
2880 -------160--------31,7-----17,7----------8,5-----------21,0----1,41
(...) ;)

... weitere Daten und Bilder zum Messstand folgen!

FamZim
02.07.2010, 10:01
Hi

Ja sehr ernüchternt !
Ist das jetzt nur bei einzelzahn Wicklung oder auch bei normaler Wicklung (3 Nuten pro Pol und Phase) ?
Bei einer Abwanderung des Magnetfeldes zum Nachbahrzahn ist dieser ja noch in der gleichen Spule, und der 3 te auch noch.
Darum nehme ich an das diese Wicklung überlegen ist !
Das interessiert mich !
Die Wicklung vom Innenläufer hab ich erstmalig vor 50 Jahren in diesem Motor gesehen:

487917

Gruß Aloys.

Gerd Giese
02.07.2010, 10:10
OT:
:cool:... mein Traummotor, der DISTLER (Glockenanker) und dann noch mit Verpackung!:eek:

Was gäbe ich darum so einen in die Hobby-Vitrine zu stellen. ... brauchst vielleicht LiPos? :D
... das war MEIN EIN&ALLES Spielzeug: ;)
http://www.schumnig.de/modellbau/autos/distlerporsche/distlerporsche.html

Es war der einzige, der es schaffte, aus "angeblich leeren" Batterien so
manches Spielzeug noch länger am Zappeln zu halten!;)
/OT:

Äh, Dein "Problem" (Leistungsanpassung) ist völlig unabhängig vom Typ und Aufbau des Generators
bzw. deiner Wicklungen oder Statorformen! Einzig der Wirkungsgrad ist davon abhängig - mehr NICHT!!!
welche Wicklungsform oder Verschaltung etc... nun die effizientere ist kann ich nicht sagen. Das müssen
andere (eventuell Christian) dir sagen!
Fakt ist jedenfalls eines beim Motor - je höher dessen Antriebsumsetzung ist, je höher ist auch im
Umkehrschluss dessen Effizienz als Generator (innerhalb seines Leistungsdurchsatzes)! ;)

FamZim
02.07.2010, 10:44
Hi

Ja der DISTLER liegt bei mir nur ungesehen im Keller !

Wegen dem Magnetfeld noch mal der Vergleich M und G !!!

Erste reie mit 32 pol Motor und 28 pol Generator (mit Messspule).

.....Generator 28 pol...................................................Motor 32 pol
..Drehzahl....Spannung....Strom....Messspulenspannung---Spannung....Strom
...3470...........21,7V.........0...............3,189V.-----------33,4V........1,7A
...2840...........14,7V.......10,5A...........2,260V.-----------30,5V.......12,7A
Nur durch den Drehzahlverlust sollten Diese Werte heraus kommen!
....................17,7V..........................2,600V
Die Feldstärke liegt bei dieser Belastung also nur noch bei ~87% !

Dann der 32 pol Generator mit 28 pol Antriebsmotor.

.....Generator 32 pol....................................................Motor 28 pol
..Drehzahl....Spannung....Strom----Messspulenspannung...Spannung....Strom
...3840...........26,3V........0....---------3,545V.................33,3V.........1,9A
...3150...........16,6V......11,0A---------3,263V.................30,2V........15,5A
Nur durch den Drehzahlverlust sollten Diese Werte herauskommen!
.....................21,6V............----------2,900V
Die Feldstärke ist aber bei Motorbetrieb noch gestiegen um 12,5 %

Ich sehe das als Beweis, das bei Generatorbetrieb das Feld stark abnimmt, und bei Motorberieb zunimmt. Der Unterschied ist immerhin bei dieser "geringen" Last schon 25 %

Darum sind wesenlich grössere Last für den Motor möglich.
Sind da nun die Einzelzahn-- als G im Nachteil ? und normalos bringen grössere max Last ?
Ich glaub das muß ich mal versuchen, bin noch nicht so richtig weiter mit dem 8 poler.

Gruß Aloys.

Motor gegen Lipo kuhl :D

FamZim
09.07.2010, 19:53
Hi
Ich will ja gar keinen Generator !! ist aber interessand :D
Also erst mal fertigmachen , das Teil aus Post 15 !

490876

Noch eine Meßspule mit 15 N um einen Steg:

490877

Den ganzen Kram auf den Motor-Generator-Prüfstand und GAS :D
Im Lehrlauf bringt die Meßspule mit 8 Pol Gen. dann 1,24 V, zum Vergleich im 28 Poler ~3,3 V.
Berücksichtigt man die Frequenz der verschiedenen Polzahlen sollten 4,34 V beim 28 Poler rauskommen,aber die Drehzahl lag auch ~ 4 % höher (mannnn wat ne rechnerei).
Also 4,16 V, daraus schlies ich eine höhere Sättigung beim 8 Poler obwohl der RR zu dünn ist und Aussen reichlich Anziehungskraft ist !! da geht noch mehr.

Mal ein Vergleich bei 40 Ncm Drehmoment:
3370 U/min am 28 Poler - Meßspule =3,09 V durch 28 Pole = 0,11 V/Pol
3440 U/min am 8 Poler - Meßspule = 1,16 V durch 8 pole = 0,145 V/Pol
Drehzahlkorektur nur 2 % aber 23 % ? Höheres Feld am 8 Poler ganz schön schon.

Durch den geringeren CU Querschnitt hat der 8 Poler auch einen R von 0,205 Ohm.
Der 28 Poler = 0,069 Ohm, das ist drei mal so fiel.
Hab IHN dann gequält :D

Sowas passiert dann bei dicker Wicklung ohne Distansscheiben:

490893

Aber nur komische Werte und ein paar Funken :D
Alles ohne Dauerschluß .

Die Generatorspannung ist wie erwartet wesendlich niedriger .
Der Unterschied der Pole ist ja 28 : 8 = 3,5 fach.
Die Frequenz nur 1/3,5 tel aber trotzdem bei 40 N/cm und ~3400 U/min nur 21 V zu 12,2 V ist noch mehr als die hälfte !
Weiter belastet bis zu 6,9 V Generatorspannug bei 15 A Strom blieb die Meßspule immer noch bei 1,03 V, ? selbst bei nur noch 3,15 V Spannung und 19,7 A zeigt sie 0,95 V ???

Der G Strom ist auch mit 19 A zu 12 A beim 28 wesendlich höher (gleiches Moment).

Da gibt es wieder neue Fragen ?
Die Spulen im 8 P sind ja um 3 Stege .
Meine Meßspule ist um den mittleren an einer Phasenspule.
Also nur von EINER Phase beeinflußt!
Mache ich sie um einen Aussenzahn der Dreiergruppe, wird sie von 2 Phasen "eingewickelt"
Werde mal noch ein paar Spulen drummachen, ist ja Platz genug.
Auch um eine 3 er Zahngruppe mal sehen ?

Ich denke da sind Unterschiede.
Auch war der G nach dem Test wesenlich heißer aussen als der M ! Kaum Külluft durch die Holz verstopften Nuten, fühlbar deutlich am Lüfter !!

Wo rauf hab ich mich bloß eingelassen :D

Gruß Aloys.

FamZim
12.07.2010, 19:22
Hi

Zusätzliche Meßspulen sind nun drauf.
Links um den nächsten Steg eine mit 15 Windungen, und eine um 3 Stege, so wie die Spule auch ist, ebenfals 15 Windungen.
Dann wieder an den Motor.

Drehzahl--Moment--Mittelspule--Aussenspule--Ges.spule--Gen.V--Gen.A
--3410----20Ncm-----1,13V-------1,20V-------2,18V-----12,1V----~2A
--3290----40Ncm-----1.09V-------1,16V-------2,10V-----10,5V-----6,3A
--3180----60Ncm-----1,04V-------1,10V-------2,04V------8.9V-----9,4A
--3080----80Ncm-----0,99V-------1,05V-------1,93V------7,0V----12,9A
--3000---100Ncm-----0,95V-------1.02V-------1,79V------5,5V----15,9A

Dabei fällt auf das die Mittelspule die niedrigste Spannungslage hat, (ich habe den R der Spulen gemessen , der ist gleich), nur die 3 Zahnspule hat mehr!
Ursache ? schwächeres Feld in der Mitte ( RR zu dünn) ? .
Der RR wird bei Last sehr heiß ? Magnetischer ausgleich zwischen den 3 Stegen ?.

Ich werde mal eine Blumendrahtbandage draufmachen ! bis er die Büroklammerprobe besteht :D
Hab " Früher " Drahtbandagen auf Erregermaschienen mit 700 mm D gemacht.
Da werd ich die kleine auch hin kriegen, ist auch NUR für 3000 U/min.

Gruß Aloys.

FamZim
13.07.2010, 18:43
Hi

Ich hab mich eines besseren besonnen und einen Zusatzring gedreht.
Ich bin sehr geizig mit dem Material für RR s da es nur ein Rest von meinem Bruder wahr.
Aber Sicherheit geht vor, und eine Vorrichtung zum Bandagieren müsste ich auch erst noch basteln.
Also ein Ring, jetzt fast doppelt so dick (zusammen) .

492727

Aber nur über den Mags.
Ein wenig verklebt, zum Antiwanderring :D .
Und Morgen nochmal die selbe Messreie .

Gruß Aloys.

FamZim
14.07.2010, 21:51
Hi

Eben einen Probelauf gemacht mit 60 Ncm ein paar min!
Die Spannung an den beiden Einzelzahnspulen stieg nur 1 bis 1,5 % grob.
Die Spannung über die drei Stege aber fast 20 % .
Der RR wird auch nicht mehr heiß ? ! ?

gruß Aloys.

FamZim
03.03.2011, 11:05
Moin

Durch eine Diskusion über Motorprüfstand mit Generator mache ich mal weiter.
Da mein G immer in die Knie geht bei Belastung wurde über eine Inteligente Generatorsteuerung geschrieben die eine Leistungssteigerung bringen wird.
Ich hole mal eine solche Aussage rüber:

--------- (aus 65/15 Motorbau)
Generatorischer Betrieb ist nichts anderes als motorischer Betrieb mit 180° phasenverschobenen Strom.

Oder diese Aussage:
Hi Aloys,
das kannst Du dem Fitten so Glauben wie er es schreibt.Wir haben auf den Prüfständen auch nur zwei gleiche Maschinen gegenüberstehen die durch eine Drehmomentmesswelle mitteinander verbunden sind.Bei 300 KW Maschinen macht auch eine Rückspeisung ins Netz Sinn ,senkt die Stromkosten ungemein. In den Hybridfahrzeugen fallen die Generatoren sogar noch kleiner aus ,da ja die Generatoren mit Motordrehzahl laufen und die Radnabenmaschinen nur mit weniger als einem 4tel der Drehzahl.So reicht ein Generator der so groß wie die Radnabenmaschinen ist aus alle 4 Radnabenmaschinen zu versorgen.
Und diese Aussage noch :
Hi Christian,

danke für Deine Unterstützung!
Wir haben auch einige high-speed Geratoren in Betrieb genommen, die über einen meist sensorlos geregelten Umrichter mit einem top Wirkungsgrad Energie zurück ins Netz speisen. Funktioniert tadellos. Aber auch in solchen Industrieprojekten müssen wir immer einige Überzeugungsarbeit leisten um den Kunden von der Idee, den Generator in eine vermeintlich preiswertere passive Gleichrichterbrücke einspeisen zu lassen, abzubringen. Der reduzierte Wirkungsgrad ist dann aber meist ein wirkungsvolles Argument. Aber wem erzähl ich das...
Meine Wenigkeit noch :
Kann das sein das wir über sehr verschiedene Generatoren argumentieren ??
Bei BL Motoren, und damit auch Generatoren, wird das Magnetfeld bei Motorbetrieb verstärkt, bei Generatorbetrieb aber geschwächt. (Ich dachte das hätte ich nachgewiesen).
Ausserdem sinkt die Antriebsdrehzahl stark. (bei Versuchen wie den meinen).
Bei Industrieanwendung wird mit Elektromagneten magnetisiert, die bei Belastung das Feld verstärken.
Dadurch läst sich die Abgabeleistung auch bei gleicher Drehzahl beliebig erhöhen.
Ich denke das läst sich nicht einfach vergleichen.
Mit Elektromagneten ist aber auch irgenwann Schluß.
Alle Lichtmaschinen haben eine max Leistung, die auch mit höherer Drehzahl, und voller Erregung mit 12 V, nicht überschritten wird.
Irgenwo ist immer eine Grenze.
Noch eine Antwort, und hab ichs !
Hi Aloys,

Deine Versuche sind vollkommen richtig und Deine Schlussfolgerungen ebenfalls! Sie gelten aber nur für den ungeregelten Lastbetrieb. Sobald du eine geregelte Last am Generator verwendest, verhält sich alles anders. Dann gibt es eigentlich nur noch 2 Faktoren, die die Leistung begrenzen: Es brennt etwas ab oder die Magnete entmagnetisieren.

Mit Ersatzschaltbild und Zeigerdiagrammen könnte man den Unterschied wunderbar zeigen. Wer hat Lust?
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Da ist ne Menge zum Nachdenken für mich, was mich auch sehr beschäftigt.

Ich kenne eigendlich nur G die über die Erregung gesteuert werden, also änderung der Feldstärke mit Elektromagneten.
Die können ja (fast) beliebig das Feld ändern, soweit sie dafür ausgelegt sind.
Aber bei Permanent erregten BL Motoren ist das im Generatorbetrieb nicht möglich.
Man kann zwar Elektronisch das Feld unterstützen, brauch dazu aber Energie die wieder Eingespeist werden muß.
So ähnlich wie in einen Trafo.
So kann vieleicht die erregte Spannung erhöht werden, verbraucht aber mehr als es bringt.
Denn höhere Ströme in der Wicklung, gleich mehr Verluste in der Wicklung und zwar Quadratisch.
Auch ist es möglich mehr gegen-Drehmoment zu bekommen bei gleichzeitigem Verlust von Generatorleistung.
Das meinte ich mit Gegenstrom, und aktivem Bremsen dadurch.
Dazu kann ja auch (zwischengespeicherter) Generatorstrom genutzt werden durch die Elektronik, senkt aber doch die abgebbare Generatorleistung (denk ich ) .
Das die Wicklung überlastet werden kann, kann ich mir gut vorstellen, aber die Magnete zu endmagnetisieren nicht .
Da hab ich auch Versuche gemacht, mit einer Spule mit 220 Windungen. (schlappe Magnete reparieren).
Bei 50 A passierte da noch nichts, das sind 11000 Amperwindungen !! hätte ich auch nicht gedacht.
Bei den paar Windungen unserer Motore müßten über 1000 A eingespeist werden damit da was passiert.
Dazu braucht man schon mehr als die mögliche Generatorleistung.
Mit NUR Permanentmagneten kann das Feld nicht in ausreichender Stärke erhalten werden, oder es wird verschoben Richtung Blindstöme.

Ein grösserer G ist sicher die einfachere und billigere Möglichkeit, oder ein V Prop der kühlt auch den Steller !

Gruß Aloys.

Fitten
03.03.2011, 19:29
Hi Aloys,
da ich mir nicht ganz sicher war, ob das Bremsen auch mit einem Modellbauregler funktioniert, hab ich mir jetzt einen einfachen Prüfaufbau zusammen"gekloppt". Hab zwei grosse Turnigys auf eine Welle gesteckt und irgendwie mit zwei Winkeln am Tisch befestigt. Naja, für einen ersten Versuch reichts, hohe Drehzahlen sind aber damit definitiv nicht möglich.:)

614060

Den Motor hab ich am Jazz und der Generator speisst in einen GM-Genius 85, der DCseitig parallel zum Jazz angeschlossen ist (Rückspeisung). Das Bremsen funktioniert einwandfrei! Ich bin selber überrascht wie sauber sich die Belastung über den Genius einstellen lässt. Selbst bei niedrigster Drehzahl ist es nun möglich, den Motor oder den Regler, was auch immer man testen möchte, bis zum Anschlag zu belasten. Macht richtig Spass! Die Temperaturen der Regler und Motoren muss man allerdings aufgrund der fehlenden Kühlung im Auge behalten.
Was ich jetzt noch gebrauchen könnte wäre so ein toller Prüfstand mit Drehmoment-Messeinrichting. ;)

Gruss,
Fitten

FamZim
04.03.2011, 10:22
Moin

Sieht ja gut aus, bin schon auf ein paar Meßwerte gespannt !
Prüfstand ist schon hilfreich und selbst gebaut, aber eine Drehmaschine braucht man schon.
Und Radiallüfter an den Motoren sind Flicht, die bleiben nicht kalt ! selbst bei 30 V und 2 --- 3 A im Lehrlauf, da sind schnell 100 W im Spiel !!

Mein Stand ist so auf gebaut:

614205

Gedreht mit einer Hilfsvorrichtung (die runde Scheibe) direkt aus 2 Teilen zusammen geschraubt, eine seite des Lagers ist offen (2 Stück).
Lagerinnenringe auf die Welle (30mm Baumarkt) geklebt und leicht stramm eingepasst. das soll sich noch einlaufen !

614206

Der Drehmomenthebel ist auch 2 Teilig und klemmt das Rohr von aussen.

614207

Auf den Zapfen kommt dann der Hebel zur Wage.
Das ganze auf ein Brett mit Schubladenfürung zum Zug messen, wenn ein Prop drauf ist.
Das hab ich dann nur "erweitert" mit einer zweiten Motorbefestigung für den G .

Gruß Aloys.

Fitten
04.03.2011, 14:01
Hi Aloys,

eine Drehbank alleine hilft auch nicht weiter, man muss sie auch noch bedienen können....und ich hab noch nie mit einer Drehbank gearbeitet.

Ich hab keine Lust einen Lüfter zu verwenden... der ist laut und alles in der Nähe muss fest sein weil es sonst weg fliegt. Aber ohne Kühlung geht es eben nicht. Ne Wasserkühlung wäre Klasse. Macht es Sinn einen AL über eine wassergekühlte Aufnahme stirnseitig zu Kühlen (wie im Boot)?

Gruss, Fitten

FamZim
04.03.2011, 14:36
Hallo Fitten

Achsiallüfter sind kaum zu hören und brauchen nicht viel Platz.
So dicht wie bei Dir die Motoren zusammen sind, machen sie es fast schon alleine! (beim 65/15 sind sie ja die Glocke).
Es muß nur die Luft zwischen den Motoren nach aussen geschleudert werden.
Wie sind die eigendlich gekoppelt, vieleicht gibt es ne einfache Lösung an der Achse.

Gruß Aloys.

Nice
01.04.2011, 17:12
Hi Aloys,

eine Drehbank alleine hilft auch nicht weiter, man muss sie auch noch bedienen können....und ich hab noch nie mit einer Drehbank gearbeitet.

Gruss, Fitten

Hi
bei mir ist genau anders herum :D

Aloys
ich mach mal hier etwas weiter und hole noch etwas weiter aus, bzw, gehe ich mal einen anderen Weg.
Da ich dir ja schon sagte, "ich sage mal lieber erst mal wenig"
Sage ich nur, meine Idee geht dahin, ohne Magneten zu arbeiten.
Das hatte ich vor nem Jahr schon vor, nur ohne Drehe geht da nix.
Erstmal versuche ich meinen Drahtlieferanten ans Tel zu bekommen, dann weiß ich mehr.

Wie weit ist den dein Motor, schon erste Test fahren können?

FamZim
01.04.2011, 20:15
Hallo Dennis

Ohne Magnete geht auch, wird aber um ein mehrfaches grösser und schwehrer.
Ich denke da an Lichtmaschinen, aber gut regelbar !
Mach dich mal über Elektromagnetissmuß schlau, das wirst Du brauchen !

Gruß Aloys.

Nice
01.04.2011, 22:56
Ja da war ich auch schon mal dran, hatte dann aber anderes zu tun und keine Zeit mehr gehabt für.
Im gunde verstehe ich das ja schon.
Mein Kupfer Dealer konnte mir leider nicht weiter helfen, bzw hat er grade nix passendes liegen.
Hat mir aber eine andere Adresse gegeben, da mach ich mich Montag dann mal schlau.
Das der größer wird, ist ja egal, der fliegt ja nicht mit:D
Lima habe ich zwar welche liegen, ist aber viel zu viel Masse die gedreht werden muss.

Mal schauen

FamZim
13.04.2011, 21:30
Nabend

Ich habe mal Messungen gemacht um der max Leistung auf die Spur zu kommen.
Diesmal mit festen Drehzahlen, um die Lehrlaufspannung und den Kurzschlußstrom zu messen!
Diese multibliziert durch 2 soll ja die max Leistung sein !
Denn mal loß .
Prüfstand wieder mit Motor Generatorkombi bestückt.
Am G einen 3 Phasen Brückengleichrichter mit A Meter und Poti dahinter gestöpselt, und ein paar Spannungsmesser drann!
Gemessen dann in 1000 U/min Schritten, bei möglichst genauen Drehzahlen, aber mach das mal mit dem Steller bei extremen Lastwechseln :D
Motor und Steller haben es aber weggesteckt !!!!
Also mit 1 000 U/min gleichstrom-Lehrlauf 4,35 V
Dann mit Poti Kurzschluß noch 1,8 V und 26,6 A -- der Zuleiter zum Schleifkontakt ist der Übeltäter, (wuste ich aber noch nicht). Dieses Bauteil hat dann später munter geglüht :D muß ich wohl ne CU Brücke drann löten.

1 000 U/min ---4,35 V ------26,6 A---= 115,7 : 2 = 57,8 W
2 000 U/min ---10,1 V ------57,8 A---= 583,8 : 2 = 292 W
3 000 U/min ---14,5 V ------70,9 A --- = 1028 : 2 = 514 W
4 000 U/min --- 20,3 V -----77,8 A --- = 1579 : 2 = 789,7 W
5 000 U/min --- 25,9 V -----80,6 A --- = 2087 : 2 = 1043 W

Das sind die Messungen , nagelt mich bitte nicht darauf fest, da gibt es ja unstimmigkeiten !
Ich werden dann noch eine Messreihe machen, wieder mit festen Drehzahlen aber mit steigenden G Strömen in ich sag mal 2 A Schritten !
Mal sehen ob ich es hinkriege !

Die Motorglocke war übrigens immer an wärmsten, und der Steller bei 1 000 U/min und Kurzschluß :D
Haben aber schön mitgemacht, ein gutes Team :D

Gruß Aloys.

bee2
14.04.2011, 15:06
nur mal so aus interesse, du hast ein Poti als Last an deinem Generator? Das mal munter 1KW Leistung verbrät? Was isn das fürn Poti? Oder ist das ein Heizstrahler mit variabler Stromeinspeisung?

FamZim
14.04.2011, 15:52
Hi

Das Poti ist für 400 W und hat 250 Öme :D es ist abgestuft im Querschnitt des Drahtes (Flachdraht) und hat "" bis gestern "" alles mitgemacht.
Heute war der Ableiter zum Schleifer aber durchgebrannt bei " über 80 A ", das ist wohl beim runterdrehen passiert.
Der Ableiter war , nach Kurzschluß, eben das einzige Element mit Widerstand :D im Stromkreis .
Da hab ich jetzt 2,5 mm² CU genommen.
Ich will ja die max Leistung in Spannung und Strom heraus messen, bei verschiedenen festen Drehzahlen.
Zum Prüfen ob man mit Lehrlaufspannung und Kurzschlußstrom die Leistung bestimmen kann !
Es soll eigentlich gleich weiter gequält ÖM gemessen werden !
Zum schutz des Potis, werd ich aber dann " im eigendlichen Lastfall " ein paar dicke Birnen zur Entlastung parallel nehmen!
Das Poti nahm ich auch, um nicht den Generator mit einem Schlag kurz zu schliessen , das mag der Steller auch nicht .
Also das Poti zur Belastung hochdrehen und den Motor mit Servotester auf Drehzahl halten ging synkron so gut es ging !
Nun sollen aber Zwischenmessungen gemacht werden !
Das wird dann komplizierter .
(Das Poti ist auf diesem Bild zu sehen:http://www.rc-network.de/forum/attachment.php?attachmentid=440289&d=1270726100 ).

Gruß Aloys.

FamZim
14.04.2011, 17:40
Hi

Poti hin und Poti her :D
Es läst sich nur in Stufen regeln durch die niedrige Spannung von ~ 3 V bei 1 000 U/min. (Auf den letzten 5 Windungen des Potis ).
Und bei Srömen bis 20 A --- ich hätte ja mal rechnen können.
Nun hab ich mal einen 1,8 mm Konstantandraht in meinen Schneidebogen zum halten gespannt, der ist wieder erst ab 8 A zu gebrauchen -- aber es wird !!

Gruß Aloys.

FamZim
15.04.2011, 20:16
Hi

Ich habe heute weitere Tests gemacht mit einem Jeti ADVANCE Opto 70 pluß.
Bei den niedrigen Drehzahlen bis 3 000 U/min dachte ich reichen 6 Lipos für den Antriebsmotor.
Es geht alles ein wenig quängelich, läuft aber, und haubtsächlich der Steller wird schnell heiß.
Hab immer wieder eine Pause gemacht und dann einen Lüfter zu hilfe gehohlt.
Die gleichstrom Generatorspannung (hinter dem Gleichricher), viel von 3,66 V und 2 A auf 2,41 V bei 26 A, das war aber noch nicht die Leistungsgrenze !
Da mit 2 V keiner viel anfangen kann, wurde mit 2 000 U/min weiter gemacht.
Da sind es dann knapp 9 V bei 2 A, und noch 7,4 V bei 20 A, wirkt doch ganz stabiel die G Spannung.
Der Jeti Steller ist aber dann Ausgestigen, obwohl erst 9 A Motorstrom anlagen.
Er regelte nicht weiter hoch !
Ich habe dann doch auf 9 Zellen (sonst muß ich den Steller auf 6 Zellen umprogrammieren) mit dem YGE 80 HV gewechselt und bin bis 200 W Verlustleistung gekommen.
Der Widerstant wird aber so heiß das ich das Regeln nicht mehr ohne Verbrennungen :D händeln kann !
6 Meßgeräte ablesen und aufschreiben, dazu mit Steller und Poti die Drehzahl und den Generator-Strom einstellen, das dauert, (bin ja nicht mehr der jüngste :D ), alle 2 A messen werd ich mir auch verkneifen !
So überlege ich ob nicht besser ein paar dicke Transistoren die Leistung verbraten sollten.
So 10 Stück für 100 W und 10 A, alle parallel ????
Mal sehen ob ich genug in der Kramkiste habe .
Bei einer Vestärkung von 30 reicht dann ein Steuerstrom von 2 A aus für 60 A ! das schaft das Poti dann wieder.
Der Generator scheint doch besser als ich gedacht habe, na ja, die Drehzahl kann ich ja jetzt höher fahren, da der Motor von YY auf DD geschaltet ist .

Gruß Aloys.

FamZim
26.05.2011, 18:51
Hallo zusammen

Ich habe nun weitere Leistungstests , dieses mal bei angestrebten 3000 U/min gemacht und in Ecel Liste eingetragen.
Klappt aber nicht so wie gedacht und eine Gravikkurve schaff ich noch nicht alleine :D !!
Aber erstmal die Liste pur !

649748

Da sind alle Daten die ich gemessen habe. ( Ich mußte doch glatt ein Bild machen :D ).
Auf eine Kurve sollten aber nur auf X Achse der Generatorstrom, und auf Y Spannung und Leistung!

Sehr schön sieht man mit steigendem Strom auch die Leistung steigen.
Die Spannung sinkt anfangs noch wenig, wenn der Gleichrichter bestromt ( 5 A ) wird.
Die Wechselspannung der Phasen steht ja auch dabei und die Frequenz ist etwas über 800 Hz (zeigte das Gerät auch noch.
Die Leistung steigt dann bis etwa 45 A Laststrom und sinkt ab 50 dann stark ab.
Das Antriebs-Drehmoment sinkt trotz steigendem Generatorstrom und der Motor muß kaum noch nachgeregelt werden.
Der max Strom mit nur dem A Meter am Gleichrichter ist dann trotz steigender Drehzahl nur 70 A. mehr kommt nicht.
Spannung dann nur für die Zuleitungen und das A Meter (habe ich nicht gemessen) geschätzt nur 0,2 V noch !
Nächste Woche versuche ich nochmal ein Diagram .

Gruß Aloys.

Der 7. Jan ist 7,05 V ???????????????????????

FamZim
29.05.2011, 18:19
Hi

Erste Grafik mit Strom Spannung und Leistung.

650735

Drehmoment ist auch noch drauf !!

Gruß Aloys.

FamZim
08.06.2011, 21:49
Hallo zusammen

Ich habe den Motorgenerator noch ein mal gequält und folgendes heraus gefunden .

Drehzahl--Kurzschlußstrom-- Drehmoment !
1000 U/min-----43 A-------------164 Ncm
2000 U/min-----66,2A-----------146 Ncm
3000 U/min-----71 A------------111 Ncm
4000 U/min-----72,3A-----------88,8 Ncm
5000 U/min-----72 A------------75,2 Ncm
6000 U/min-----72 A------------65,8 Ncm

Wie man sieht, steigt der Strom nicht weiter an, auch bei erheblich höherer Drehzahl.
Wobei "erheblich", das DREIFACHE ist, und nicht einzelne Prozente !!!!!!
Das Drehmoment sinkt aber fast so stark wie die Drehzahl zu nimmt .

Ich sehe somit auch erwiesen an, das ein Motor, der durch den Steller ganz kurz geschlossen wird sich nicht selbst zerstören kann.
(Der gemessene Strom ist Gleichstrom hinter dem 3 Phasen Gleichrichter am Generator.)

Gruß Aloys.

Weitere Messungen demnächst (irgentwelche Wünsche ?)

FamZim
09.06.2011, 12:59
Moin

Zum Beispiel Akkuladen !
Ein 100 Ah Akku , leider grade voll mit 10 A einwenig endladen !
In der Zeit dann alle Meßgeräte und Antrieb fertig gemacht !
Spannung wird am Gleichrichterausgang gemessen, ebenso der G Strom !

Bei 2660 U/min beginnt der Ladevorgang mit 1 A .

2800 U/min----5 A----12,75 V----63,0 W----32 Ncm
2980 U/min---10 A----12,85 V---128,5W----53,4 Ncm
3200 U/min---15 A----13,20 V---198,0W----75,6 Ncm
3460 U/min---20 A----13,69 V---273,8W----93,8 Ncm
3880 U/min---25 A----14,87 V---371,7W---110,0 Ncm
Das war mir dann zu viel für den Akku und in einer Pause noch mal 10 A stärker endladen.
Also mit 20 A , auch wärend der weiteren Tests !
Noch mal mit 25 A Ladestrom beginnend .
3570 U/min---25 A----13,40 V---335,0 W---107,4 Ncm
3850 U/min---30 A----13,85 V---415,5 W---125,6 Ncm
4230 U/min---35 A----14,87 V---520,0 W---141,0 Ncm
4920 U/min---40 A----16,55 V---662,0 W---153,6 Ncm

Ich habe dann wieder abgebrochen, da ich diese Stomstärke für sinnvoll und geeignet halte, bei 72 A Kurzschlußstrom.
So kann jeder für sich rechnen was er braucht.
Zur Erinnerung , der G ist der gleiche wie bei " 65/15 Motorbau " , in YY Ausfürung.
Da steht auch die Drehzahl pro Volt im Motorbetrieb !!

Gruß Aloys.

Heavyq
11.06.2011, 16:14
Hallo Aloys
Ein Gen. Projekt steht bei mir auch demn. an also weiter so ;).
Was mir auffällt - bei 45A und 362W ist der Knick. Wie schaut es mit der Drehzahl aus - wann ist da der Knick?
Ebenso wäre die Temp. ein Faktor da ja die Motoren nach 5-10 Min. wieder auskühlen können , sprich welch Stromstärke kann der Gen. ab ohne zu überhitzen (Daumen mal PI 60°C) bei 30min.
lg. Alex

FamZim
13.06.2011, 15:32
Hallo Alex

Der Leistungsknick bei 45 A und 362 W war bei der festen Drehzahl von ~ 3 000U/min.
Das ist die max Leistung bei 3 000 !
Die Spannung liegt aber nur bei 8 V , wer braucht schon sowas.
Also geht man an die Zielspannung und Stom und sucht die Drehzahl dazu ?
Oder gibt die Drehzahl vor und sucht die Windungszahl um Spannung und Strom zu erreichen.
Zur Kühlung gibt es ja verschiedenes.
Windkraft bei 6 m /sek mit offenem Generator, oder Stationär in ruhiger Umgebungsluft, dann mit Eigenkühlung (Radialgebläse) oder sonstwas.
Auf dem Prüfstand war der Motor immer wärmer als der Generator bis zur max Leistung.
Nur bei Kurzschlußstrom ( 60 A und mehr ) wurde der G heisser als der M .

Die Drehzahl so hoch fahren bis die "sinnvolle" Ummagnetisierung versagt wollte ich eigendlich nicht, da hab ich auch kein Antriebsmotor für.
Durch steigende Drehzahl wird auf jeden Fall die Sätigung immer schwächer, und der Generatorstrom begrenzt dann weiter .
Die Frequenz war bei 4920 U/min ja schon 1312 Hz !

Gruß Aloys.

onki
14.06.2011, 13:56
Hallo

Nur mal so als Frage in den Raum.
War das nix für die Verbrennerfraktion?
Wo liegt da das Problem?
Dann wäre der Zündakku, wenn man einen Goldcap als Puffer verwendet eigentlich überflüssig. Oder für die Beleuchtung.
Natürlich nicht für die Empfängerversorgung.

Gruß

Onki

FamZim
15.06.2011, 21:22
Hallo Onki

Dem Generator ist es wurscht WER oder WAS seine Welle dreht.
An einem Verbrenner mit Prop geht es sicher auch irgentwie.
Man braucht auch kein riesen Teil ! Pro Watt ein Gramm Generator.
Nachteil ist die sehr schwankende Drehzahl, es sei denn man betriebt den G kurz vor dem Kurzschlußstrom.
Da ist die Leistung ziemlich konstant, auch bei wechselnder Drehzahl.
Nur die Spannung muß schon bei der normal niedrigsten Drehzahl erreicht werden.

Gruß Aloys.