PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gnumpf elektrisch – er kommt!



em.ka.
09.08.2011, 20:09
Hallo Freunde des Budget-Rennsports,
aufgrund zahlreicher Anfragen ist für die Saison 2012 geplant, die Gnumpf-Szene um die Klasse Gnumpf-E zu erweitern.
In Sachen Leistung an die Sportklasse angelehnt, handelt es sich dabei jedoch um eine autonome Klasse mit extra Wertung – und extra „Treppchenplätzen“.

Hier die vorläufige Regelung des Antriebs:
683896

Bei ausreichend Interesse wird die neue Klasse bereits ab dem kommenden Rennen am 10. bis 11.09.2011 in Oberhausen (http://www.msv-o.de/) versuchsweise mitgeflogen. Um ordentlich planen zu können, werden Interessenten gebeten, sich hier unverbindlich anzumelden:

http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/280486

spacy
09.08.2011, 21:49
-Minimalgewicht für E ?
-gibts irgendwo Gnumpfbausätze zu kaufen?
-das wird bei dem erlaubten Akkugewicht ein bisschen müde, so 140-150 km/h max dürfte man wohl schaffen wenn man über die Zeit kommen will, mehr aber auch nicht.
ich weiß aber nicht, ob die Sport Gnumpfs nun schneller sind oder nicht

Halbes Hähnchen
09.08.2011, 21:53
Hallo,

Mal so ne Frage am Rande:
Warum hast du den Thread denn bitteschön 4x erstellt?
Ein mal hätte gereicht ;)

Grüße Timo

178
09.08.2011, 22:51
...
Gewicht: Entspricht dem Sport-Modell 4ccm (1100g), glaube ich....
Bausätze: http://mdf-modelltechnik.de
...

Grüße Harry

em.ka.
10.08.2011, 00:38
@ Spacy:
Hier die Berechnungsgrundlage:
Durchschnitts-Wellenleistung von 9 Motoren der Sportklasse (3x Webra Speed 25, 3x OS MAX 25 FX, 3x GMS 2000, 4,2) = 340 Watt
Bei einem Wirkungsgrad von 82% (Motor + Regler) ergibt das eine benötigte elektrische Leistung von 415 Watt.
Die maximale Motorlaufzeit beträgt 4'10" (4' dauert ein Lauf, <10" die Einlaufzeit im Endlauf)
Das ergibt eine benötigte Energie von 33,5 Wh.
Bei einer Energiedichte von durchschnittlich 137,5 Wh/kg und 85% Entladung ergibt sich ein Akkugewicht von 244 g. Stecker und Kabel mit 20 g veranschlagt ergibt 264 g. Der Rest ist Sicherheit.
Die Daten habe ich aus totsicheren Quellen.

Sportgnümpfe fliegen nach Messungen über den Speed-Kurs in der Horizontalen etwa 160-170 km/h, im Kurs durchschnittlich 140-150 km/h. > passt!

Wer genau hinkuckt liest: "vorläufige" Regelung.
Ganz ohne Regel starten macht überhaupt keinen Sinn.
Sollten nach den ersten Versuchen Diskrepanzen auftauchen, kann immer noch daran gefeilt werden. Deshalb wollen wir bereits dieses Jahr mit der "Versuchsreihe" starten.
Je reger die Teilnahme hierbei ist, umso besser wird das Ergebnis für den Saisonstart 2012 werden.

@ Timo:
Wer nicht wirbt - stirbt! ;)

em.ka.
10.08.2011, 00:56
...
Gewicht: Entspricht dem Sport-Modell 4ccm (1100g), glaube ich....
Bausätze: http://mdf-modelltechnik.de
...

Grüße Harry

Ja, sag bloß, Du hast das Reglement NICHT auswendig gelernt??? :mad::mad::mad:

Aber Deine Annahme stimmt, das Mindestgewicht beträgt 1.100 Gramm - unbetankt ;)

Gruß
Martin

PS: Ist Dein UL-Renner schon wieder heil?

spacy
10.08.2011, 07:26
@ Spacy:
Hier die Berechnungsgrundlage:
Durchschnitts-Wellenleistung von 9 Motoren der Sportklasse (3x Webra Speed 25, 3x OS MAX 25 FX, 3x GMS 2000, 4,2) = 340 Watt
Bei einem Wirkungsgrad von 82% (Motor + Regler) ergibt das eine benötigte elektrische Leistung von 415 Watt.
Die maximale Motorlaufzeit beträgt 4'10" (4' dauert ein Lauf, <10" die Einlaufzeit im Endlauf)
Das ergibt eine benötigte Energie von 33,5 Wh.
Bei einer Energiedichte von durchschnittlich 137,5 Wh/kg und 85% Entladung ergibt sich ein Akkugewicht von 244 g. Stecker und Kabel mit 20 g veranschlagt ergibt 264 g. Der Rest ist Sicherheit.
Die Daten habe ich aus totsicheren Quellen.

Sportgnümpfe fliegen nach Messungen über den Speed-Kurs in der Horizontalen etwa 160-170 km/h, im Kurs durchschnittlich 140-150 km/h. > passt!

Wer genau hinkuckt liest: "vorläufige" Regelung.
Ganz ohne Regel starten macht überhaupt keinen Sinn.
Sollten nach den ersten Versuchen Diskrepanzen auftauchen, kann immer noch daran gefeilt werden. Deshalb wollen wir bereits dieses Jahr mit der "Versuchsreihe" starten.
Je reger die Teilnahme hierbei ist, umso besser wird das Ergebnis für den Saisonstart 2012 werden.

@ Timo:
Wer nicht wirbt - stirbt! ;)

Ok, ja dann passt es ja, auch wenn 82 % Wirkungsgrad durchaus ambitioniert sind, dann fallen alle günstigen Motoren raus und es geht nur noch Scorpion und die deutschen Hersteller
Ich hatte nicht mehr so im Kopf, was die Sport Klasse so fliegt - die Eindrücke der unlimited Klasse bleibt eher hängen :rolleyes:

spacy
10.08.2011, 07:28
...
Gewicht: Entspricht dem Sport-Modell 4ccm (1100g), glaube ich....
Bausätze: http://mdf-modelltechnik.de
...

Grüße Harry

danke

was wiegt denn so eine Gnumpfzelle leer?

em.ka.
10.08.2011, 09:41
Ok, ja dann passt es ja, auch wenn 82 % Wirkungsgrad durchaus ambitioniert sind, dann fallen alle günstigen Motoren raus und es geht nur noch Scorpion und die deutschen Hersteller

Hallo Peter,
das würde ich so nicht stehen lassen. 82% ist ein Durchschnittswirkungsgrad aus einer breiten Palette. Die 85% Entladequote ist auch nicht grenzwertig, das kann noch etwas ausgereizt werden. Zudem hast Du etwa 10% Sicherheit mit drin.

Es ist also wie beim Verbrenner-Gnumpf:
Guter Motor mit gutem Akku > Schneller
Billigmotor mit Billigakku > Langsamer
> Wer nur Spaß haben möchte, kann dieses Ziel sehr budgetschonend erreichen, wer gewinnen möchte, muss ein wenig mehr investieren.

Ich gebe noch zu bedenken, dass ein schneller Flieger noch keinen Sieg garantiert. Viel wichtiger ist es, den Kurs ordentlich zu treffen, was mit einem langsameren Flieger anfangs wesentlich besser gelingt.


... die Eindrücke der unlimited Klasse bleibt eher hängen :rolleyes:

Ein Unlimited Gnumpf fliegt auf dem Speed-Kurs um die 200 km/h, im Pylonkurs etwa 170 km/h.

Gruß
Martin

TheoKamikaze
10.08.2011, 12:34
Hallo Martin,
vielleicht solltet ihr es etwas anders beginnen.
Ihr wollt die Eingangsleistung begrenzen. Das haben wir im Aircombat auch gemacht, was aber vor 5-6 Jahren nur so möglich war.
Heute würde ich es anders machen. Mit einer Limitierung der Ausgangsleistung.
Die wirkliche Limitierung bekommt man mit einem fest vorgegebenen Propeller und einer maximalen Drehzahl hin. ( Man muß ja nicht mit den Verbrennern gleichzeitig fliegen.)
Heute gibt es Drehzahlsteller mit Drehzahlbegrenzungen, die könnte man einsetzen.
Ein solcher Steller ist auf Dauer preiswerter, als erst mal einen Sack Motoren kaufen, bis man weiß, was optimal ist.

Dem kompletten Neueinsteiger schraubt man DEN Speziellen Propeller drauf und schaut ob sein Motor einigermaßen im Limit ist.
Hat er Lust weiter mitzufliegen, muß er sich den passenden Steller dazubesorgen.

Dann bleiben nur die Optimierungsbereiche beim Modell und der eigenen Flugleistung.

Rainer,
der Regelheini vom Aircombat. :D

SU31
10.08.2011, 12:51
Finde den Vorschlag von Rainer nicht schlecht. Momentan habe ich noch keine Idee, mit welcher Motor / Luftschraubenkombination man starten könnte. Bei der Leistungsbegrenzung könnte man ja die APC 8x6 nehmen mit einer Drehzahl von 15000 wie bei Sportgnumpf üblich. Hat schon jemand Erfahrung mit Motoren, die da Verwendung finden könnten?

Gruß
Walter

spacy
10.08.2011, 13:29
Hmm
Da man eine eigene E-Klasse aufmacht ist eine identische Leistung von E und V eigentlich auch nicht nötig, da habe ich vielleicht zu sehr vom AC her an den E-V Vergleich gedacht und dann hat em.ka völlig recht, dass diese Regel ausreicht.
Man ist immerhin sehr frei bei Motor und Propwahl und Drehzahl, das ist ein großes Plus.

Wollte man E und V Sport mal irgendwann zusammenführen, was ja eigentlich ziemlich interessant wäre, wird es echt schwierig. Denn Verbrenner touren in der Luft deutlich mehr auf als E. Das gleich sich im Aircombat beim hoch-runter durch den besseren Durchzug von E wieder halbwegs aus bzw ist nicht so relevant.
im Horizontalflug dagegen wäre eine für E und V identische Bodendrehzahl ein großes minus für E, weil Elektro durch die nachlassende Akkuspannung im Flug kontinuierlich Drehzahl verliert

Geeigneter E Motor ist jeder, der ab 45 A (bei 3s) aufwärts Dauerleistung verträgt und dann kommt es nur auf die Zellenzahl an, welcher Prop drauf soll. Da hilft nur rumspielen in Drivecalc, so ca 3:40 Laufzeit im Stand sollte dann schon mit dem gewählten Akku rauskommen um 4:10 zu schaffen

spacy
10.08.2011, 13:46
was wiegt denn so eine Gnumpfzelle leer?

ich meine so eine nackige GTS Zelle :cool:
http://mdf-modelltechnik.de/html/gnumpf_cupgt.html

kalle123
10.08.2011, 14:00
Hallo,

Mal so ne Frage am Rande:
Warum hast du den Thread denn bitteschön 4x erstellt?
Ein mal hätte gereicht ;)

Grüße Timo

Das Timo, hab ich mich auch gefragt. :confused:

cu KH

em.ka.
10.08.2011, 15:14
@ Kalle:
Klappern gehört zum Handwerk ;)

@Rainer:
Vielen Dank für Deinen konstruktiven Input.
Darüber hatten wir bei der Beschlussfassung auch nachgedacht. Gleichzeitig hatten wir etwas Bammel, dass viele bestehende E-Gnumpf Besitzer (und die gibt es massenhaft) von einer Wettbewerbsteilnahme absehen, wenn sie gezwungen sind, das ganze Antriebsset neu zu kaufen. Nur ein neuer Akku wird dagegen wohl eher toleriert. Zudem sollte etwas Experimentierspielraum zur Verfügung stehen.
Da es aber nur eine vorläufig Regel für die ersten Versuche ist, kann ich nur jeden hier mitdiskutierenden anspornen, bei einem dieser Probeläufe anzutreten und Erfahrungen zu sammeln.
Wie beim Gnumpfcup bisher üblich, wird am Abend des Saisonabschlussrennens in der Runde der aktiven Piloten über gewünschte oder notwendige Regeländerungen diskutiert und abgestimmt.
Da gibt´s bei der neuen E-Klasse dann sicherlich ordentlich Stoff.
Aber: Nur, wer mitmacht, kann dabei auch - völlig demokratisch - mitbestimmen .

Ich würde mich freuen, Euch auf diese Weise mal zu treffen.
Martin

SU31
10.08.2011, 18:54
was wiegt denn so eine Gnumpfzelle leer?

Ein Rumpf + Leitwerk fertig mit Folie bespannt wiegen bei mir je nach Holzqualität etwa 230g, die Styrofläche mit Folie und einem Servo je nach Holz und Harzanteil 250-300g

Gruß
Walter

spacy
10.08.2011, 19:27
danke
geht ja grad noch, an die 600 g wiegen RC + Antrieb sicher auch

SU31
10.08.2011, 20:46
danke
geht ja grad noch, an die 600 g wiegen RC + Antrieb sicher auch

ja ein Gewicht möglichst nahe an 1100g bringt schon Vorteile, besonders bei der Beschleunigung aus den Ecken. Gewogen wird natürlich mit leerem Akku :D

Gruß
Walter

Halbes Hähnchen
10.08.2011, 23:40
Jo lieber Kalle :D,

Mich wunderts, dass noch keiner der lieben Modis gekommen ist und die anderen dicht gemacht hat ;) aber ja....sind ja nur Regeln....


Timo

em.ka.
11.08.2011, 08:45
@ Spacy:
Hallo Peter,
um Licht in die Gewichtsdebatte zu bringen habe ich eben mal alle für einen V-Antrieb der Sportklasse notwendigen Teile (Tank, Schläuche, Motorträger, Motor, Schalldämpfer, Befestigungsschrauben, Gasservo, Gestänge, Luftschraube, Spinner) gemeinsam auf die Waage geschmissen.

Das Ergebnis: 530 Gramm

Hinzu kommen dann noch etwa 130 Gramm Sprit, die im Laufe eines Laufs auf etwa 30 Gramm schwinden (Analog zum LiPo kann auch der Sprittank nicht wirklich ganz leergeflogen werden) - im Schnitt also 80 Gramm.

Endergebnis:
Der komplette Antriebssatz eines Sportgnumpfs wiegt etwa 600 Gramm.

Nach meinen Recherchen liegt ein vergleichbarer E-Antrieb ohne Akku in der Größenordnung von 300 Gramm.
Mit 280 Gramm Akku spielen wir dann wieder in der gleichen Liga:
> ca. 1.200 bis 1.400 Gramm Fluggewicht - je nach Bauweise.

Gruß
Martin

PS: Die Erfahrung zeigt:
Ein sauberer Flugstil bringt wesentlich höhere Rundenzahlen als gesparte 100 Gramm

SU31
11.08.2011, 12:50
@ Spacy:
PS: Die Erfahrung zeigt:
Ein sauberer Flugstil bringt wesentlich höhere Rundenzahlen als gesparte 100 Gramm

wenn man aber so fliegt wie ich :) ist es gut wenn der Flieger nicht zu schwer wird.

Gruß
Walter

em.ka.
15.08.2011, 11:13
Hallo Walter,
jetzt habe ich kapiert, warum du so hoch fliegst - damit dein Flieger leichter wird ;)

Da du´s damit immer wieder in den Enlauf schaffst, ist die Taktik vielleicht gar nicht so verkehrt - und Flieger schonend.

Muss mal intensiv darüber nachdenken :rolleyes:

Gruß
Martin

178
15.08.2011, 20:20
...da wurde ein ganz schön interesantes "Fass aufgemacht"!?
...liegen schon E-Anmeldungen für Oberhausen vor?

Grüße Harry

spacy
15.08.2011, 20:56
vor nächstes Jahr schaff ich nicht in die Richtung was zu machen :(

SU31
17.08.2011, 17:20
Hallo Walter,
..... ist die Taktik vielleicht gar nicht so verkehrt - und Flieger schonend.

Muss mal intensiv darüber nachdenken :rolleyes:


lass gut sein Martin, du kannst gerne unten rum fliegen. Wir hatte ja bereits ein Treffen letztes Jahr im Finale in Altensteig am Spitzpylon. Hat mich eine guten Gnumpf gekostet:cry:


...liegen schon E-Anmeldungen für Oberhausen vor?


bei mir hat sich noch keiner mit einem E-Gnumpf gemeldet. Ist ja aber noch ein bisschen Zeit. Hab mir schon überlegt selber einen ausurüsten, bin mir aber mit dem Antrieb noch nicht sicher und Zeit hab ich auch zu wenig

Gruß
Walter

Björn Köster
22.08.2011, 20:52
Heute würde ich es anders machen. Mit einer Limitierung der Ausgangsleistung.
Die wirkliche Limitierung bekommt man mit einem fest vorgegebenen Propeller und einer maximalen Drehzahl hin. ( Man muß ja nicht mit den Verbrennern gleichzeitig fliegen.)
Heute gibt es Drehzahlsteller mit Drehzahlbegrenzungen, die könnte man einsetzen.
Ein solcher Steller ist auf Dauer preiswerter, als erst mal einen Sack Motoren kaufen, bis man weiß, was optimal ist.

Dem kompletten Neueinsteiger schraubt man DEN Speziellen Propeller drauf und schaut ob sein Motor einigermaßen im Limit ist.
Hat er Lust weiter mitzufliegen, muß er sich den passenden Steller dazubesorgen.

Dann bleiben nur die Optimierungsbereiche beim Modell und der eigenen Flugleistung.

Rainer,
der Regelheini vom Aircombat. :D

Da ich als Zuständiger für die EF1-Klasse ähnlich denke vielleicht noch einen Hinweis von mir den ich auch bei der elektrischen EF1lern ein paar mal angebracht habe:
Die Frage, die sich stellt ist die, welches Ziel man mit den Reglement erreichen möchte - möchte man erreichen, dass die Modelle gleich schnell sind, oder möchte man einen raum schaffen in dem man sich im Tuning austoben kann.
So wie ich das Reglement lese würde ich auf letzteres tippen ;)
Das Problem fängt, meiner Meinung nach, schon damit an wie sehr ich meine Akkus quälen möchte - ist mir die Lebensdauer meiner Akkus egal kann ich sie munter einfach komplett leer fliegen, ist sie das nicht habe ich schon ein Problem gegenüber denen, denen es egal ist.
Bei dem angepeilten Akkugewicht passen etwa 4S 2200er oder 3S 3000 die beide eine ähnliche Energiemenge bereitstellen - etwa 32-33 Wh - wenn ich den Akku bis auf 0 leere kann ich also etwa 8Wh/min nutzen, möchte ich wenigstens 15% im Akku lassen kann ich lediglich 6,8Wh/min nutzen. In Strom gesagt bei einem 3S Akku kann ich im ersten Fall mit ca. 43,3A durch die Gegend gondeln, während ich im zweiten Fall lediglich ca. 36,8A zur Verfügung habe. Die Werte sind natürlich nur gerundet und berücksichtigen einige Aspekte nicht, aber die Tendenz sollte klar sein denke ich.
Bei einem Preis von ~ 30$ für einen Turnigy nano-tech 3300mah 3S 35~70C liegt der Trend zum Wegwerfakku für einen Sieg nahe...

Bei EF1 sieht das Setup so aus, dass jeder jeden Motor einsetzen kann, der Regler aber die Drehzahl auf 15.500 Umdrehungen begrenzt und die Referenzluftschraube (APC-E 8x6) wird auf jedem Wettbewerb neu ausgegeben.

;)
Björn

em.ka.
23.08.2011, 11:17
... Die Frage, die sich stellt ist die, welches Ziel man mit den Reglement erreichen möchte - möchte man erreichen, dass die Modelle gleich schnell sind, oder möchte man einen raum schaffen in dem man sich im Tuning austoben kann.
So wie ich das Reglement lese würde ich auf letzteres tippen ;)


Hallo Björn,
das siehst Du völlig richtig.
Wir hatten die andere Variante auch im Visier - angelehnt an Q500E - aber uns ganz bewusst nicht dafür entschieden.

Mit entscheidend dafür war ein weiterer Aspekt:
Nach unserer Erfahrung sind bereits jede Menge Elektrognümpfe im Einsatz. Um deren Besitzern den Einstieg ins Wettbewerbsgeschehen möglichst unkompliziert und kostensparend zu ermöglichen, ließen wir alles offen, was geht.
Da es aber nicht ganz ohne Regelung funktioniert, brauchten wir eine "Start-Hausnummer". Diese haben wir bei den Rennbootfahrern gefunden und die bewährte Regel der ECO-Szene quasi 1:1 übernommen.
Das Akkugewicht wurde aus den bekannten Leistungen der V-Gnümpfe berechnet und großzügig ausgelegt (s.o.).
Wer also einen E-Gnumpf mit preiswerten Komponenten ausrüstet und seinen Akku schonend behandelt, wird (mit einem anständigen Flugstil vorausgesetzt - ganz nebenbei bemerkt) ähnliche Rundenzahlen erreichen wie ein Sportgnumpf.

Sobald sich eine Gruppe E-Gnumpfer etabliert hat, können sich die Jungs selbstständig austoben, was die zukünftigen Regeln betrifft, und gern auch eine "unlimited Klasse" anregen. Da werden sich die V-Flieger eher wenig einmischen - leben und leben lassen ist die Devise.

Gruß
Martin

SU31
30.08.2011, 12:41
Hallo Björn,

kannst Du mir sagen, welche Antriebe und Regler in der Klasse EF1 eingesetzt werden?

Gruß
Walter

Björn Köster
05.09.2011, 00:14
Hallo Walter,
in der EF1-Klasse werden zur Zeit quasi ausschließlich Castle Creations Regler eingesetzt. Als Motoren sind diverse 3026er Scorpion-Typen und entsprechende 3025er Hyperion-Modelle eine gute Wahl. Als Akkus nutzen die meisten Teilnehmer 2650er SLS oder Turnigy-Zellen.

;)
Björn

SU31
08.09.2011, 20:16
Hallo Björn,

danke für die Antwort. So wie ich gesehen habe, gibt es die Antriebe mit unterschiedlichen Drehzahlen (KV). Welche werden den genau verwendet und mit welcher Zellenzahl?

Gruß
Walter

Ralf_Ki
12.09.2011, 20:58
Hallo
Am letzten WE in Oberhausen wurde ein elektrischer Gnumpf im Rennen vorgeflogen. Die Geschwindigkeit war subjektiv etwas höher als bei einem Sport-Modell. Das sah richtig gut aus ! Der Resonanz aus den verschiedenen "Lagern" nach zu urteilen kommt das eine Welle auf uns zugeschwappt :)

699913

Vieleicht liest der Pilot hier mit und kann etwas über die eingesetzten Komponenten schreiben ?!?!?!!

Gruß Ralf

Achim H.
13.09.2011, 21:24
Hallo,
es hat mich gefreut, dass ich am Samstag einen Durchgang mitfliegen durfte. Mein Gnumpf ist ein Eigenbau nach dem Plan vom Timo. Das Gewicht ohne Akku beträgt 900gr. Als Antrieb wird ein günstiger Motor (E-Max 2626) mit 600 W verwendet, der Regler ist ein 60 A Turnegy, Luftschraube APC-E 10X10, Drehzahl ca. 10.000 U/min, Akku 4S 4000. Der Stromverbauch liegt bei ca. 44 A. Der Akku reicht für mehr als 8 min Vollgas-Flugzeit. Der Preis für Motor und Regler liegt bei ca. 95€.

Viele Grüße
Achim Hackenberg
MFF Haselbach
(http.//www.mff-haselbach.de)

em.ka.
14.09.2011, 11:58
Hallo Achim,
vielen Dank für die Daten.
Nun wäre noch interessant, wieviel Dein Akku inkl. Kabel wiegt? Müssten so Anfang bis Mitte 400 Gramm sein.
Gruß
Martin

spacy
14.09.2011, 13:09
Hallo Achim,

mal eine Frage:

4s 4000 mah reichen für 8 min Vollgas. Das wären 500 mah pro Minute x 60 min = 30 A Stromaufnahme im Schnitt im Flug.
Mal ca 14 Volt Akkuspannung = 420 Watt Eingangsleistung im Flug.
Sind die angegebenen 44A der Standstrom und die Drehzahl am Boden gemessen?

Ralf_Ki
14.09.2011, 14:43
Hallo
Den Angaben zur Folge muss es einen starken Rückgang des Stromes während des Fluges geben. Als Faustformel ist von 10% bis 20% Rückgang bei Direktantrieben zu lesen. Hier wären es etwas über 30%, was evtl. mit der Monstersteigung des Props in Kombination mit der relativ niedrigen N/S des Motors zusammenhängen könnte.....
Sieht aus als wäre mit dieser Motor/Prop Kombi in Verbindung mit einem 4S ~2500mAh Akku recht gute und "Reglementgerechte" Flugleistungen erreichbar sind....

Gruß Ralf

spacy
14.09.2011, 16:06
Ich weiß, genau darauf läuft meine Frage hinaus...

Allerdings vor dem Hintergrund, daß der Scorpion Calc ein relativ genaues Tool ist, weil es vom Hersteller der Motoren kommt und daß Scorpion Motoren einen relativ hohen Wirkungsgrad haben.
700810

30 % Rückgang sind durchaus möglich bei widerstandsarmen Fliegern,
nur die 10000 rpm mit der APC-E 10x10 bei 44 Ampere/4s mit einem eher Low Cost Motor, die wundern mich

Achim H.
14.09.2011, 20:53
Hallo,

das Gewicht des Akkus liegt bei ca. 400 gr. Die Drehzahl und die Stromaufnahme wurden am Boden gemessen. Ich habe 4 von diesen Motoren, zwei davon mit der 10X10 APC ausgerüstet, hier sind die Flugzeiten identisch. Die anderen beiden Modelle sind mit 12X6 bzw 12X8 Luftschrauben ausgestattet.
Die Flugzeit bei diesen Modellen ist erheblich kürzer - ist einmal ein Doppeldecker und ein Kunstflugmodell. Mit dem Kunstflugmodell mach ich überwiegend Nachtflug - da liegt die Motorlaufzeit bei 6 min. mit ca. 2/3 Vollgasflug. Der Stromverbrauch bei diesen Modellen liegt jeweils zwischen 45 - 50 A, Drehzahl weiß ich nicht mehr.

Viele Grüße
Achim

spacy
14.09.2011, 21:04
ok, danke :)

em.ka.
14.09.2011, 22:02
Na, dann scheinen die 280 Gramm zulässiges Akkugewicht doch realistisch zu sein, um mit guter "Sportgnumpf-Geschwindigkeit" durch die 4 Minuten zu kommen, ohne den Akku über Gebühr zu plagen.
Ich bin schon sehr gespannt auf die ersten "amtlichen" Flüge.

Martin

em.ka.
22.09.2011, 00:43
Es ist soweit,
bei ausreichend Teilnehmer wird das erste offizielle Elektrognumpf-Rennen ausgerichtet.

Näheres hier:
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/287943

Martin

Helihubi
09.11.2011, 10:38
Also ich hätte am E-Gnumpf auch interesse. Es müsste nur einen Wettkampf im Nord-West-Deutschen Raum geben ... ; )

Da ich nicht der Verbrenner-Kenner (das reimt sich ...) bin, wäre das mein Einstieg in die Gnumpf-Flieger.

Grüße

em.ka.
09.11.2011, 16:34
Hallo,
die Braunschweiger waren schon mal mit mehreren Mann auf einem Gnumpf-Wettbewerb. Leider habe ich von den Jungs seit dem nichts mehr gehört, schade. Aber da es eher Deine Richtung ist, kannst Du da ja mal anklopfen.

http://www.mfsg.de/

Gruß
Martin