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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Interesse an E-RES?



cumulusxp
04.12.2014, 11:54
Hallo RES Gemeinde,

ich habe hier ein neues Thema aufgemacht um erst mal die allgemeine Stimmung dazu abzuklopfen. Wenn einhellig niemand Interesse daran hat dann stirbt es halt. Und wenn ihr meint es gehört nicht hierher dann kann’s der Modi in E-Segler verschieben.
Ich wollte anregen ob man sich nicht mal über eine E-Flug Variante unserer RES Wettbewerbe Gedanken macht. RES verbreitet sich ja ziemlich schnell und gerade jetzt sind einige neue Typen am werden.
Bei einigen Konstruktionen gibt es bereits Elektrovarianten, oder sind in Planung. Und etliche private Umbauten sind hier auch schon vorgestellt worden. Das Interesse ist also schon da. Die Frage ist ob auch Wettbewerbe dafür angeboten werden sollten? Oder sind die E-Versionen nur als Feierabendflieger gebaut worden?
Also wenn ihr meint dass man sich darüber abstimmen sollte könnt ihr ja hier was posten. Dann kann man sich über ein provisorisches Regelwerk unterhalten. Und dann könnte im nächsten Jahr vielleicht im Nachgang zu normalen RES Wettbewerben mal ein Durchgang danach geflogen werden. Wenn es genug Erfahrungen gibt und alle meinen das gehört weiterverfolgt dann für 2016 ein Regelwerk aufstellen und Wettbewerbe ausschreiben.
Warum ich das unterstützen würde? Ganz klar, der Hochstart mit Gummiseil und Segelflug ist die Königsklasse ( na ja bei den Ein- oder Aussteigern )
Jedoch (meine Brille) für Jugendarbeit ist eine E-Variante, die preisgünstig eine zweite Wettbewerbsreihe eröffnet schon charmant. Und für Vereine deren Platzverhältnisse beim besten Willen keinen Seglerwettbewerb zulassen wäre das die Möglichkeit sich auch zu engagieren. Ich würde es als Ergänzung, nicht als Konkurrenz verstehen und ich denke außer den Hardcore Seglern würde es bei entsprechendem Reglement die gleiche Klientel ansprechen. Ich denk mir viele haben das Problem das sie beim Auslegen des Hochstartseiles den anderen Flugbetrieb stören, die könnten derweil mit Antrieb trainieren.

Schönen Gruß
Jörg

Laddl
04.12.2014, 12:03
Hallo

Gibt es eigentlich schon ..... F5J-400, eine Klasse bis 250cm Spannweite und einfachen Antrieben. Regelwerk entspricht etwa dem des F5J. Wird z.Z. fast ausschliesslich in den östlichen Ländern geflogen!

Gruß
Laddl

Laddl
04.12.2014, 12:09
Hallo nochmal ...

... und Bausätze gibt es auch schon .... PicaRES EVO als E-Version mit eben 200cm oder den PicaRES EVO "Langohr" mit 250cm -Spannweite! ;)

Gruß vom Laddl

Phoenix35
04.12.2014, 18:22
Zitat Jörg: Ich denk mir viele haben das Problem das sie beim Auslegen des Hochstartseiles den anderen Flugbetrieb stören, die könnten derweil mit Antrieb trainieren.

Ich habe immer eher das Gefühl gehabt, als störe der andere Flugbetrieb das Auslegen des Hochstartseils :-)

Viele Grüße

Uli

st_canoe
04.12.2014, 20:22
Hallo zusammen,

ich finds 'ne Überlegung wert! Ich könnte mir vorstellen, das so die RES Fliegerei noch mehr Interessierte anziehen wird.

Außerdem sind einfache Elektroantriebe günstiger als das RES Hochstart Set ;)

Grüße, steve

Peter Stöhr
04.12.2014, 22:53
Hallo,

ich finde die Idee mit E-RES gut und bin der Meinung, dass da ein großes Potential vorhanden ist.

So als erste Idee für die Regeln könnte man ja "das Beste" von RES und das notwendige von F5J kombinieren.

Die Festlegung über die Bauweise der Modelle wie bei RES.
Flugaufgabe, Punktevergabe und Einsatz eines Loggers wie bei F5J


Die Klasse F5J-400 hat dabei den dezenten Nachteil, dass die Modelle inzwischen auch schon sehr hochpreisig sind, mit der kompletten Elektronik kommt man da in finanzielle Bereiche die für Einsteiger womöglich uninteressant sind.

Viele Grüße
Peter

Gast_53593
05.12.2014, 08:04
Hi
und nach und nach wird es dan keine einfachklasse mehr werden und es ist ein Voll Gfk Cfk Flieger
wollen wir das ?

Norbert

Hans Rupp
05.12.2014, 08:49
Hallo,

F5J-400 - mit 2,5m Spannweite, Composite Bauweise in absolutem Leichtbau, Querruder und Wölbklappen, Schalenbauweise , Preise für Highendmodelle (Nymbus bei Pollack...) 500 € + x + Motor + RC ~ 800 € +x
Elektro-RES - egal ob 2 oder 2,5m Spannweite einfache Bauweise, keine Querruder und Wölbklappen, Modellpreise 130 € +x + Motor + RC ~ ab 350 €

Außer bei der Flugaufgabe und Spannweite finde ich da nicht viel Ähnlichkeiten.

Hans

Peter Stöhr
05.12.2014, 11:03
Hi,

deswegen:

Modelle nach den RES Regularien
Flugaufgabe bei bei F5J


Just my 2 Cents
Peter

Papa14
05.12.2014, 16:48
Dann kann man sich über ein provisorisches Regelwerk unterhalten. Und dann könnte im nächsten Jahr vielleicht im Nachgang zu normalen RES Wettbewerben mal ein Durchgang danach geflogen werden. Wenn es genug Erfahrungen gibt und alle meinen das gehört weiterverfolgt dann für 2016 ein Regelwerk aufstellen und Wettbewerbe ausschreiben.

Klingt ein wenig danach, als würde sich da jemand ein neues Gericht auf der Speisekarte wünschen ... um dann später zu entscheiden, ob er es auch essen würde ... aber zuerst sollen Koch und Kellner die Vorarbeit leisten :D.

Bau doch mal eine E-RES Segler zusammen, überzeuge ein paar Gleichgesinnte, das auch zu tun und veranstaltet dann einen Mini-Bewerb. So würde ich die Entstehung einer Klasse sehen. Aber zuerst die Regeln aufstellen und dann darauf warten, dass die bewerbswilligen Starter reihenweise kommen und sich anmelden, finde ich irgendwie grundverkehrt. Oder würdest du einen E-RES erst bauen, wenn es eine Wettbewerbsklasse dafür gibt? :eek:

Davon abgesehen halte ich die Idee vom RES Reglement ausgezeichnet, so einen Minimalismus wirst du mit E Komponenten niemals zustande bekommen. Nicht falsch verstehen, ich habe mir auch einen F5J-tauglichen Segler zugelegt, weil mir die Klasse gefällt. Und ich war ganz hin und weg, wie ich meinen Erwin XLUL in Händen gehalten habe, weil der nur 800g Leergewicht hatte. Die Ernüchterung ist gekommen, wie ich einen gleichgroßen Wettbewerbssegler gesehen habe, der nur 10% schwerer war ... aber flugfertig!

Damit war für mich klar, dass das Wettrüsten schon wieder losgeht. Deswegen werden ich mich auf die Freude des Wettbewerbsfreien Fliegens konzentrieren, einen RES habe ich mir ja auch schon bestellt. Aus Spaß an der Freude :cool:

cumulusxp
05.12.2014, 17:36
Klingt ein wenig danach, als würde sich da jemand ein neues Gericht auf der Speisekarte wünschen ... um dann später zu entscheiden, ob er es auch essen würde ... aber zuerst sollen Koch und Kellner die Vorarbeit leisten :D.

Bau doch mal eine E-RES Segler zusammen, überzeuge ein paar Gleichgesinnte, das auch zu tun und veranstaltet dann einen Mini-Bewerb. So würde ich die Entstehung einer Klasse sehen. Aber zuerst die Regeln aufstellen und dann darauf warten, dass die bewerbswilligen Starter reihenweise kommen und sich anmelden, finde ich irgendwie grundverkehrt. Oder würdest du einen E-RES erst bauen, wenn es eine Wettbewerbsklasse dafür gibt? :eek:

Davon abgesehen halte ich die Idee vom RES Reglement ausgezeichnet, so einen Minimalismus wirst du mit E Komponenten niemals zustande bekommen. Nicht falsch verstehen, ich habe mir auch einen F5J-tauglichen Segler zugelegt, weil mir die Klasse gefällt. Und ich war ganz hin und weg, wie ich meinen Erwin XLUL in Händen gehalten habe, weil der nur 800g Leergewicht hatte. Die Ernüchterung ist gekommen, wie ich einen gleichgroßen Wettbewerbssegler gesehen habe, der nur 10% schwerer war ... aber flugfertig!

Damit war für mich klar, dass das Wettrüsten schon wieder losgeht. Deswegen werden ich mich auf die Freude des Wettbewerbsfreien Fliegens konzentrieren, einen RES habe ich mir ja auch schon bestellt. Aus Spaß an der Freude :cool:

Zunächst ging es mir darum Meinungen zu sammeln um zu sehen ob eine solche Klasse auf Interesse stoßen würde. Denn die Modelle gibt es schon, die Leute die Spaß dran haben solche Modelle zu fliegen gibt es auch. Es geht nur darum ob die Leute mit dem Spaß und den Modellen auch Lust haben damit Wettbewerbe zu fliegen (mit den Seglern machen sie's ja schon), und wenn ja nach welchen Regeln.

Der Peter hat's auf den Punkt gebracht:




So als erste Idee für die Regeln könnte man ja "das Beste" von RES und das notwendige von F5J kombinieren.


Genau so hatte ich mir das auch vorgestellt.
Und ja, ich würde mir erst dann einen RES Elektrosegler bauen wenn der Rahmen z.B. für den Antrieb abgesteckt ist. Nachbessern kann man immer noch wenn sich was nicht als praktikabel erweist. Die Diskussion über Details gibt's bei den Seglern ja auch z.Zt.
Gerade bei der RES Klasse wird hoffentlich das Wettrüsten durch die Baubeschränkungen zumindest gehemmt. Wer weiß wie in 5 oder 10 Jahren, wenn es die Klasse dann noch gibt, die Modelle aussehen und ob ich sie dann noch bauen könnte. Aber derzeit kriege ich das hin, und wenn die Regeln für Elektro genau so genial einfach würden wie für die Segler dann hätte ich da auch keine Bedenken.

Und wer keine Wettbewerbe fliegen möchte muß ja schließlich nicht, das geht heut schon.:)

Schönen Gruß
Jörg

plastikmann
05.12.2014, 18:02
Wo liegt das Problem mit dem Antrieb ? Liegt im J-400 schon reglementiert vor.
Ob das Ding jetzt 2,50 oder 2m hat ist letzten Endes wurscht, die Modelle werden sehr ähnlich wenn nicht gar identisch sein.

Laddl hats ja schon erwähnt so in etwa.

Hochrüsten macht kein Sinn, da Laufzeit belanglos, max. 30sec oder sowas, macht heutzutage nicht mehr die Bohne aus.

Leichtantriebe die ein solches Modell auf 150m bringen gibts von der Stange in aller beliebiger Auslegung. 2S Lipochen dran und fertig.

Passt alles in bestehende RES.

Einzig was man braucht - den Logger der bei 150m dicht macht, und den sollte meiner Meinugn nach sowieso jeder haben der irgendwas elektrisches bewegt, so ne gigantische Investition ists dann auch nicht. Und bevor das Gejammer dann doch wieder los geht... die kann man auch untereinander mal eben borgen.

p.s.: Ja ja ja man kann alles mogeln und manipulieren, aber mal ehrlich wer auf nem mini-elektro-zweiachser Wettbewerbchen beduppen müsste wär schon recht bemittleidenswert....

Insofern, einfach machen, gibts doch alles schon.

Liegestuhlflieger
05.12.2014, 18:02
Hallo,
eine solche RES-F5J Klasse wäre bestimmt sehr interessant für viele Seglerpiloten.
Man bräuchte ja nur neue Rümpfe für die RES-Modelle zu bauen und könnte evtl. die schon vorhandenen Flügel benützen.
Finanziell wäre das kein großer Aufwand.
ABER....!! Wenn man nicht ein entsprechendes Mindestgewicht/bzw. Flächenbelastung (z.B. nicht unter 450g - nur mal so angenommen) für die Modelle festlegt, wird das zwangsläufig genauso zu einem Wettrüsten kommen, wie bei F5J.
Die Gewichte der Elektro-RES-Modelle würden immer mehr nach unten getrieben werden, da sie ja keinen Hochstart mehr aushalten müssen. Da geht dann nichts mehr mit derselben Fläche für Segler und Elektro.
Für eine Klasse, wo einfache Modelle gewünscht werden, wäre das nicht sehr dienlich.
Ich weiß, es gibt hier viele, die eine solche Gewichtsreglementierung ablehnen, denke aber, dass wäre die einzige Lösung um die Modelle einfach zu halten.
Bei den Seglern gibt da schon der Hochstart eine gewisse Grenze vor.
Gruß
Dietmar

plastikmann
05.12.2014, 18:07
Glaub ich nicht wirklich.

UweH
05.12.2014, 18:37
Glaub ich nicht wirklich.

Was meinst Du Domi, dass ein Gewichtslimit für E-RES sinnvoll ist?

Man merkt bei RES schon den Unterschied zwischen Modellen für das türkische RES-Reglement mit dem sehr harten Gummi und den Fliegern für den deutschen Softstartgummi, die türkischen Modelle sind durchgehend fester und schwerer.

Wenn die E-RES-Modelle gar nicht mehr auf Hochstartfestigkeit ausgelegt werden müssen, dann werden sich die Bauweisen, Materialien und Fluggewichte innerhalb der Bauregeln daran anpassen.
Ich nehme an dass die Profile damit erheblich dünner und der Aufbau der Teile bei denen Verbundmaterialien eingesetzt werden dürfen komplexer würde um Gewicht und Widerstand zu sparen.

Ob das ein Zugewinn im Holzbau ist oder ein Wettrüsten weiß ich nicht, aber die Top-Wettbewerbsmodelle von RES und E-RES werden sich sicher nach einiger Zeit deutlich unterscheiden.

Gruß,

Uwe.

seppale
05.12.2014, 20:08
Uwe bringts auf den Punkt.
Die E-RESler werden natürlich auf kurz oder lang anders aussehen, und ein auf E-RES umgebauter RES Flieger wird gegen einen für E-RES optimierten Flieger "ganz schwer" zu kämpfen haben.

Bezgl min. Flächenbelastung: Bei F3J und F5J sind min. 12g/dm2 vorgegeben.

Gruß
Sepp






Was meinst Du Domi, dass ein Gewichtslimit für E-RES sinnvoll ist?

Man merkt bei RES schon den Unterschied zwischen Modellen für das türkische RES-Reglement mit dem sehr harten Gummi und den Fliegern für den deutschen Softstartgummi, die türkischen Modelle sind durchgehend fester und schwerer.

Wenn die E-RES-Modelle gar nicht mehr auf Hochstartfestigkeit ausgelegt werden müssen, dann werden sich die Bauweisen, Materialien und Fluggewichte innerhalb der Bauregeln daran anpassen.
Ich nehme an dass die Profile damit erheblich dünner und der Aufbau der Teile bei denen Verbundmaterialien eingesetzt werden dürfen komplexer würde um Gewicht und Widerstand zu sparen.

Ob das ein Zugewinn im Holzbau ist oder ein Wettrüsten weiß ich nicht, aber die Top-Wettbewerbsmodelle von RES und E-RES werden sich sicher nach einiger Zeit deutlich unterscheiden.

Gruß,

Uwe.

st_canoe
05.12.2014, 20:30
Bei F5J-400 gibt es ein Mindestgewicht von 500g. Wenn man sich die aktuellen Konstruktionen so anschaut könnte das auch ein gutes Mindestgewicht für E-RES sein.

Grüße, steve

Liegestuhlflieger
05.12.2014, 20:42
Hallo Sepp,

dann müsste man einen F5J-Segler mit 4m Spannweite und 80qdm Flächeninhalt mit 965g Gewicht bauen um die 12g/qdm zu erreichen. Da sind ja die jetzt geflogenen Modelle mit 1300g richtige Schwergewichte. Viel Sinn hat dieser festgelegte Wert von 12g/qdm bei F5J dann eigentlich nicht.

Bei einem RES-Segler könnte man diese Flächenbelastung übrigens noch ganz gut erreichen.

F5J ist aber eine internationale Wettbewerbsklasse. Es ist klar, dass da der Aufwand wesentlich höher sein darf, als bei der RES-Klasse. Es sei denn, man will die RES-Modelle auch ausreizen bis zum es geht nicht mehr. Will man da vorne mitfliegen, muss man dann wohl auf ARF-Modelle zurückgreifen, die nur noch von wenigen Spezialisten gebaut werden können. Denke nicht, dass das der Sinn der RES-Klasse ist.

Wir sprechen natürlich hier von einer evtl. Elektroklasse, die es ja noch gar nicht gibt.

Bei der Seglerklasse ist das alles so wie es ist, natürlich sehr gut gelöst.



Gruß
Dietmar

UweH
05.12.2014, 20:52
Viel Sinn hat dieser festgelegte Wert von 12g/qdm bei F5J dann eigentlich nicht.

Bei einem RES-Segler könnte man diese Flächenbelastung übrigens noch ganz gut erreichen.

Hallo Dietmar, der Spezial-Gezores von Michael liegt rund 8,5 g/dm² und normaler Hochstartfestigkeit sogar deutlich darunter: http://www.thermik-board.de/viewtopic.php?f=7&t=907&start=470#p43114



Bei der Seglerklasse ist das alles so wie es ist, natürlich sehr gut gelöst.


Finde ich auch ;)

Bei E-RES in Holzbauweise könnte ich mir aber eine Mindestflächenbelastung von 10 g/dm² durchaus vorstellen, besser jedenfalls als eine Mindestflächenbelastung bei Hochstart-RES....aber E-RES wird sicher keine Klasse für mich als Segel-Puristen, deshalb halt ich mich aus der Regeldiskussion raus :rolleyes:

...bis auf einen Punkt: gegen den heckpropeller- und damit nurflügelfeindlichen Start mit laufendem Motor als Pflicht wie bei F5J werde ich mich mit allen Kräften wehren :mad::D

Gruß,

Uwe.

seppale
05.12.2014, 21:03
Griassdi Dietmar,
ich will ja damit nicht sagen, dass bei F3J/F5J an diesem Limit gekratzt wird. Es existiert halt im Reglement.
Bei RES und E-RES wäre das schon eine Limitierung - hier sind < 10 g/dm2 durchaus machbar. Ob das sinnvoll ist oder nicht, sei dahingestellt.

Ich wage mal zu behaupten, dass ein guter Pilot mit einem optimierten E-RESler bei einem F5J Wettbewerb im Revier der 2000 € Flieger durchaus ein wenig herumwildern könnte.
Da muss der RESler dann eben auf die 12g/dm2 achten :)

Gruß
Sepp

Liegestuhlflieger
05.12.2014, 21:09
Hallo Uwe,

Bei einer Begrenzung über die Flächenbelastung müsste der Veranstalter aber immer erst die Fläche der Modelle nachrechnen, um die zulässige Flächenbelastung zu ermitteln. Das wäre ziemlich aufwendig.

Geht man über das Fluggewicht, kann man schnell mal zwischendurch ein Modell nachwiegen

Ich denke wir driften hier schon ein wenig zu sehr in Detailfragen ab.

Der Themenstarter Jörg wollte ja eigentlich erstmal nur wissen, ob Interesse an einer Elektro-RES-Klasse besteht.

Gruß
Dietmar

UweH
05.12.2014, 21:13
Ich denke wir driften hier schon ein wenig zu sehr in Detailfragen ab.

Der Themenstarter Jörg wollte ja eigentlich erstmal nur wissen, ob Interesse an einer Elektro-RES-Klasse besteht.

Hallo Dietmar,

Du hast Recht, und angesichts der regen Diskussionsbeteiligung sollte die Frage ob Interesse an E-RES besteht auch beantwortet sein ;)

Gruß,

Uwe.

Peter Stöhr
05.12.2014, 21:20
Hi Leute,

das sich RES und E-RES Modelle irgendwann voneinander unterscheiden werden ist klar.
Auf Grund der Vorgaben kann ich mir aber nicht vorstellen, dass das "Wettrüsten" zu finanziellen Exzessen führen wird!

Diskutiert die Idee doch nicht schon tot bevor sie umgesetzt worden ist!

Peter

PS: Die 1300g F5J Modelle mit 3.7m Spannweite sind übrigens nicht der Standard! Die würden bei etwas mehr Wind nämlich nur bedingt aus dem Rückraum zurück kommen.
PPS: Das E-RES wohl eher eine nationale Angelegenheit sein dürfte, wird wohl auch keiner der großen Hersteller auf die Idee kommen für die "Handvoll" Piloten extra ein Modell zu entwerfen. Ich vermute, dass sich das ähnlich wie bei dem "Deutschen RES" entwickeln wird.

plastikmann
05.12.2014, 22:39
Was ich meine ist, dass man aus scheinbar aus jeder Mücke nen Elefanten machen kann.

Im Moment ist doch alles da und alle können ne Latte vorne drauf bekommen und dann einfach mal machen.

Die Gründe dafür sind ja schon gegeben, spätestens wenn Seil auslegen andere nervt oder man mal eben ne Runde trainieren will.

Ich glaube auch nicht dass nur wegen einer Variante das Gewicht drastisch purzelt, dazu ist ja jetzt schon recht wenig am Gerippe dran.
Gut, alternativ würde ich jetzt noch argumentieren das die Mehrzahl der Modelle sowieso immer noch nicht am Optimum sind und daher eher bissel gewichtig sind....

p.s.: Ich hab auch noch so ein Dachgepcäkträgergummi wies in der Türkei verwendet wird.... auch damit Starte ich die Klapperkisten.... vielleicht müsst ihr dem Gebauten auch einfach nur bissel mehr zutrauen ;) Geht schon.....

p.s.s.: Ich glaub auch nicht wirklich an dünnere Profile bzw. dass dünnere echte Stabilitätsprobleme verursachen - grad bei den Kohlerohrholmfliegern - ob jetzt 10mm oder 8mm dicke Rippen drumrum sind ist jetzt auch wurscht. ABER - die Spielen dann Ihre Stärke aus wenn mal höher gewölbte Profile sinnvoll nutzbar werden - weil - die würdei ch jetzt nicht gerne in Balsa D-Box bauen wollen, alleine die Erinnerung daran lässt schon Tränen in die Augen schiessen ;)

Papa14
06.12.2014, 10:06
ABER....!! Wenn man nicht ein entsprechendes Mindestgewicht/bzw. Flächenbelastung (z.B. nicht unter 450g - nur mal so angenommen) für die Modelle festlegt, wird das zwangsläufig genauso zu einem Wettrüsten kommen, wie bei F5J.
Die Gewichte der Elektro-RES-Modelle würden immer mehr nach unten getrieben werden, da sie ja keinen Hochstart mehr aushalten müssen. Da geht dann nichts mehr mit derselben Fläche für Segler und Elektro.
Für eine Klasse, wo einfache Modelle gewünscht werden, wäre das nicht sehr dienlich.

Damit hast du es auf den Punkt gebracht! Ohne solche Limits wird die Idee einer "Holzklasse" im Ansatz erwürgt.

Rechenbeispiel:
Mit dem Material von den Shockies kann man das vormachen: Akku 2s/200mAh 13g, Regler 2g, BL Motor 20g, macht zusammen 35g - Schub von 450g sind kein Problem. Bei einem moderaten Schub von 250-300g fliege ich damit in der Halle 8-10 Minuten, bei Vollgas sollten >= 3 Minuten drin sein.

Man kann davon ausgeht, dass ein 2S/200 als Empfängerakku ohnehin schon eine Minimalausstattung ist, beim F3K verwende ich einen 2S/350, zusammen mit einem Spannungswandler bin ich bei knapp 25g. Da müsste ich jetzt nur mehr statt Spannungswandler einen Regler einbauen und vorne einen Miniking einbauen, mit Propeller vielleicht noch einmal 25g, dann sind wir bei 50g für den Antrieb.

Damit erkauft man sich Einsparungspotential beim Gewicht des Seglers, weil der ja keinen Hochstart mehr aushalten muss (siehe F5J) und die Tüftler bringen das Abfluggewicht recht schnell unter 400g. Also wird das Wettrüsten eingeläutet, bevor noch der erste Bewerb geflogen wurde. ;)

UweH
06.12.2014, 10:22
Damit erkauft man sich Einsparungspotential beim Gewicht des Seglers, weil der ja keinen Hochstart mehr aushalten muss (siehe F5J) und die Tüftler bringen das Abfluggewicht recht schnell unter 400g. Also wird das Wettrüsten eingeläutet, bevor noch der erste Bewerb geflogen wurde. ;)

Solange das in billiger Holzbauweise bleibt sehe ich da kein größeres Problem, das ist die eher gewünschte Entwicklung der Modelle, kein unerwünschtes Wettrüsten.
Wenn man zwei verschiedene Klassen RES fliegt wird zwangsläufig das hier passieren, egal ob Mindestgewicht oder nicht:


Ob das ein Zugewinn im Holzbau ist oder ein Wettrüsten weiß ich nicht, aber die Top-Wettbewerbsmodelle von RES und E-RES werden sich sicher nach einiger Zeit deutlich unterscheiden.

Gruß,

Uwe.

Peter Stöhr
06.12.2014, 11:10
Hi Leute,

nochmal:
Wenn man der Idee folgt, den Aufbau der Modelle an RES anzulehnen und das Reglement von F5J zu übernehmen, dann bringt so ein "super gewichtsoptimiertes Modell" nur in besonderen Situationen etwas. Das kann man auch im 12/2014 Aufwind Magazin in dem Artikel von Alex Wunschheim zum super leichten Pike Perfection nachlesen.

Für alle die, die das F5J Reglement nicht kennen, hier ne Kurzfassung:

Logger (für rund 50€) ist Pflicht.
Maximale Motorlaufzeit von 30 Sekunden.
Der Motor kann nur einmal eingeschaltet werden.
Aus der im Zeitraum (Motorlaufzeit + 10 Sekunden) gemessene höchsten Höhe wird der Punktabzug bestimmt.

Bis 200m Höhe sind es pro Meter 0.5 Punkte Abzug.
Ab 200m Höhe sind es pro Meter 3 Punkte Abzug.

Innerhalb der Rahmenzeit von 10 Minuten wird die gesamte Zeit "in der Luft" gewertet.
Zum Schluss gibt es, für Landungen innerhalb der Rahmenzeit, noch Landepunkte.

Es also nicht wirklich Sinn an einem "normalen Tag" mit einem ultraleichten Modell auf 200m zu Steigen und dann die Zeit abzusegeln. Vielmehr fliegt man in niedriger Höhe, sagen wir mal 42m, zur Thermik und kurbelt dann nach oben. Das bringt deutlich weniger Minuspunkte beim Start. Sobald etwas Wind ist, wird man mit dem "400g" Modell so verblasen, dass man einfach Probleme hat zur Landung zurück zukommen.

Das Problem des "super leichten immer gewinnenden Modells" gibt es aus meiner Sicht also nicht. Klar, ein "800g Segler" einfach mit Motor ausgerüstet wird für das mit Fliegen Just for Fun ausreichen, aber aufs Stockerl (wie die Österreicher so schön sagen) kommt man damit nur selten.

Viele Grüße
Peter

plastikmann
06.12.2014, 20:31
Man kann sichs aber auch erstmal ganz einfach machen und baut sich einfach was man will und fliegt halt ohne gross Überlegen und Diskutiererei erstmal einen Jedermann mit.

cumulusxp
07.12.2014, 15:00
Hallo zusammen,

ich hab ja eigentlich gedacht das sich auf meine Frage mehr so Einträge finden von " Auh ja " über " gibt's bei uns in.... schon längst " bis " das braucht kein Mensch, Klassen gibt es schon genug ".
Aber das war wohl etwas blauäugig. Sieht ja so aus als wäre es zumindest mal einen Versuch wert. Zumal es für den Anfang wirklich kein so ein grosser Aufwand ist. Nach einigem Überlegen ist auch meine Überzeugung das es ohne Logger nicht geht, wenn man die Steigleistung irgendwie anders reglementieren wollte wird es viel zu kompliziert.
Ich habe hier in RCN bei den F5Jlern etwas gespickt, es gibt da einige Systeme wobei mir der Altis V4 mit integrierten Display am praktischsten erscheint. Hat jemand von den RES-Piloten Erfahrungen damit? Ich würde mir einfach einen besorgen und testen wie's sich macht. Hab noch nen alten 2 Achser mit Antrieb, allerdings nur RE ohne S. ( NACA4409 wie der Robbe Marabu, das waren noch Zeiten)
Wir planen in 2015 einen RES Wettbewerb in nahen Taunus wenn es mit dem Gelände klappt, da könnten wir einen kleinen Schnupper-Contest im Nachgang austragen. Wenn das mit dem Platz nicht klappt dann E-RES bei uns auf unserem Handtuch.

Schönen Sonntag noch, Jörg

tg1
07.12.2014, 15:21
Hallo zusammen,

nur der Volltändigkeit halber: auch ich die die Idee E-RES interessant, aus denselben praktischen Gründen:
*) macht man sich dem Hochstartequipment bei den Nichtseglern nicht auf allen zur Verfügung stehenden Modellflugplätzen beliebt,
*) für die kurze Runde nach Feierabend.

Daher werde ich mir -- nicht zwangweise für Wettbewerb, aber für mich selbst -- mein Modell mit einem Segler- und einem E-RES-Rumpf ausstatten.
Bei ein paar Modellen gibt es das ja schon zu erwerben, schön.
Bei anderen Modellen muss man halt selber als Modellbauer kreativ werden und dies ausprobieren.

Viele Grüße
Thorsteb

Chandrayaan
07.12.2014, 15:52
Hallo,
Ich bin eine Saison F5J geflogen und besitze sowohl den Altis V4 als auch den SM Unilog.

Der Altis V4 ist schön klein, wiegt 8Gramm, kostet 59 Euro und hat ein integriertes Display. Neuerdings gibt es auch eine Micro Ausführung mit 4,7Gramm aber ohne Display.
Zu beziehen ist der Altis problemlos bei Stefan Eder:
http://www.aer-o-tec.de/de/index.php/zubehoer/2013/12/05/f5j-limiter-und-hoehenlogger-altis-1

Der Logger von Stefan Merz kostet zwar 99 Euro und hat auch kein integriertes Display, kann aber vielseitiger Verwendet werden:
http://www.sm-modellbau.de/shop/product_info.php?products_id=127&cPath=11

Der Logger verhindert ein wieder einschalten des Motors ohne die Spannungsversorgung des BEC vom Regler zu unterbrechen. Der Logger wird also zwischen Empfänger und Regler eingeschleift. 10 Sekunden nach dem abschalten des Motors wird die Höhe abgespeichert.

Mit sinnvollem Reglement fände ich E-RES sehr spannend und ich würde es ausprobieren!

Gruss Martin

Schmirgel
07.12.2014, 16:28
Hallo Leute,
E-RES ist ne Klasse für Feierabendflieger!
Eine Klasse die die Welt nicht braucht!
Ihr wollt wieder reine Jedermann-Landwettbewerbe,
die sind doch ausgestorben wie die Dinosaurier!
Kaum gibts ne geile Klasse mit nem gewissen
Leistungsanspruch, kommen Weicheier und wollen
Sie aufweichen.
So was anspruchsloses wie E-RES braucht die Welt
nicht, schämt euch!


Gruß
Gerhard

Chandrayaan
07.12.2014, 16:50
... kommen Weicheier ...
So was anspruchsloses wie E-RES braucht die Welt
nicht, schämt euch!


Hallo Gerhard,
ich denke so "unüberlegte" Kommentare braucht hier niemand.

"Schämen braucht" man sich wegen einer Anregung über E-RES nachzudenken sicher nicht.

Mein erster Gedanke, als ich hier von "E-RES" gelesen habe war auch negativ. Trotzdem habe ich nicht gleich mit "der Axt" um mich geschlagen.
Mit etwas darüber nachdenken kann man durchaus Vorteile sehen.

- keine Hochstartgummi-Diskussion mehr (ausgelutscht oder neue Gummis, wer stellt die Gummis etc.)
- viele kleinere Plätze wären sofort in der Lage einen E-RES Wettbewerb auszurichten, da nicht 6 Hochstartgummis ausgelet werden müssen
- Training ist überall möglich ... auch am eigenen Modellflugplatz
- Keine unwilliges Getuschel mehr, weil man einen Hochstartgummi am Wochenende auslegt.

Ich finde E-RES einen Gedanken wert und schäme mich nicht darüber nachzudenken.
Ich bin eine Saison F5J Contest Eurotour geflogen. Ich finde F5J extrem spannend! Leider auch extrem teuer und extrem weit entfernte Wettbewerbe. E-RES ala F5J wäre sicher kein Landewettbewerb, da die Starthöhe als Strafpunkte in die Wertung eingeht (bei F5J 0,5 Strafpunkte pro Meter Höhe und 3 Strafpunkte ab 200 Meter Höhe). Die Anzahl und Staffelung der Strafpunkte müsste ggf. für E-RES angepasst werden.

Gruss
Martin

Hans Hoffmann
07.12.2014, 16:57
Hallo Gerhard,

deutliche Worte, aber recht hast Du. Mit einem E-Antrieb ist der Witz raus. Mit Elektro fliegt heute alles, da hätte ich auch weiter Motormodelle
fliegen können:(
E-RES ist für die, die zu faul sind, ein paar Schritte zu laufen, um das Seil zurückzuholen. Und sich damit rausreden, daß auf dem Vereinsplatz
kein Raum für ein Seil wäre:rolleyes: Ich fliege im Verein und es gibt immer eine Möglichkeit, das Seil auszulegen, ohne das es die Piste berührt. Sollte es
extrem eng zugehen, kann man auch flitschen. Das gibt bei 7,5m Gummi und 10m Seil am normalen Hochstarthaken Starthöhen von ca 40m. Und
das Seil fällt auf engstem Raum zusammen.
So, das war, damit Jörg auch mal, wie gewünscht, noch einen "geht garnicht"-Kommentar bekommt:D
Ich denke aber, das RES, zumindest im Moment, einen solchen Run hat, das im nächsten Jahr das eigentliche Problem bei Wettbewerben eine zu
große Zahl von Interressenten ist. Da wird man kaum die Zeit haben, an einem Wettbewerbstag auch noch einen E-RES Wettbewerb mit
reinzuquetschen.

Gruß Hans

bully-billy
07.12.2014, 19:48
Die RES-Szene beobachte ich mit starkem Interesse, obwohl ich leider in absehbarer Zeit aus beruflichen wie privaten Gründen darauf verzichten muß.
Dennoch möchte ich mich hier kurz einklinken.

Das aus meiner Sicht herausstechendste Merkmal dieser Klasse ist der Minimalismus und die Einfachheit.
Ein Flieger aus Holz (tolle Eigenbauten!) mit den grundlegenden Steuerungsmechanismen, ein Startgummi und fertig. Das ist einfach Modellsegeln pur!

Wieso sollte man das aufweichen, fände ich schade!?

SOULFLY08
07.12.2014, 20:34
Das aus meiner Sicht herausstechendste Merkmal dieser Klasse ist der Minimalismus und die Einfachheit.

Und das geht mit einem E-Antrieb nicht??? :confused:


Ein Flieger aus Holz (tolle Eigenbauten!) mit den grundlegenden Steuerungsmechanismen, ein Startgummi und fertig. Das ist einfach Modellsegeln pur!

Wieso sollte man das aufweichen, fände ich schade!?

Das kann man auch weiterhin! ;) Und die Leute die Bock drauf haben starten mit E-Motörchen ohne Gummi...

Jeder wie er will :cool:

cumulusxp
07.12.2014, 21:32
Hallo Gerhard,

.......
So, das war, damit Jörg auch mal, wie gewünscht, noch einen "geht garnicht"-Kommentar bekommt:D
Ich denke aber, das RES, zumindest im Moment, einen solchen Run hat, das im nächsten Jahr das eigentliche Problem bei Wettbewerben eine zu
große Zahl von Interressenten ist. Da wird man kaum die Zeit haben, an einem Wettbewerbstag auch noch einen E-RES Wettbewerb mit
reinzuquetschen.

Gruß Hans

Hallo Hans, alles klar. Du bist ein hardcore Segler, davor habe ich Respekt! Und das hier habe ich schließlich aufgemacht um alle ehrlichen Meinungen zu bekommen und nicht nur die positiven.

Zu Deinem Einwand mit der Zeit am Wettbewerbstag: jepp da habe ich auch schon dran gedacht. Aber vielleicht kommt es auch eher zu einer Dezentralisierung im kommenden Jahr. Wenn die interessierten Piloten nicht nur die bayerischen Events und ein paar wenige im Rest der Republik zur Auswahl haben, wird sich das wachsende Pilotenlager evtl. etwas mehr verteilen. Letztlich muss jeder Veranstalter sehen wie er sein Angebot plant. Mein Vorschlag kam daher das bei einem RES Wettbewerb eh schon alles da ist was man so braucht, von der Infrastruktur über die Teilnehmer bis zu den Modellen, na wenigstens die Flügel gehen schon mal.
Und wenn man um Erfahrungen zu sammeln mit 10 Mann 2-3 Durchgänge fliegt, dann dauert's grad mal ne 3/4 Stunde länger. So viel wie man zum Drucken der Urkunden braucht.

Und ja, ich werde auch weiterhin Seil holen gehen. :) Heute war ich seit ewigen Zeiten mal wieder mir nem E-Segler draussen, hab wirklich was vermisst. :(

cumulusxp
07.12.2014, 21:43
Hallo Leute,
E-RES ist ne Klasse für Feierabendflieger!
Eine Klasse die die Welt nicht braucht!
Ihr wollt wieder reine Jedermann-Landwettbewerbe,
die sind doch ausgestorben wie die Dinosaurier!
Kaum gibts ne geile Klasse mit nem gewissen
Leistungsanspruch, kommen Weicheier und wollen
Sie aufweichen.
So was anspruchsloses wie E-RES braucht die Welt
nicht, schämt euch!


Gruß
Gerhard

Hallo Gerhard,

Dein Leistungsanspruch in allen Ehren. Ich war mir gar nicht bewusst das ich in der letzten Saison in einer so leistungsorientierten und elitären Wettbewerbsklasse gestartet bin. Ich habe mich eigentlich mehr als jedermann gefühlt, weil ich ohne vorherige Qualifikation und riesigen persönlichen und finanziellen Aufwand an ein paar netten Wettbewerben teilnehmen durfte.

Na hoffentlich lesen hier die Weicheier vom F5J Club nicht mit......

Allgemein finde ich das es sowohl in RES als auch in F3J, F5J und F3K usw. vor allem um eines geht: mit Geschick aus der wenigen vorhandenen Energie das maximale an Flugzeit herauszuholen. Dazu brauche ich Erfahrung, muß gut fliegen können, und die richtigen taktischen Entscheidungen treffen.
Die Mittel die man zur Verfügung hat sind je nach Reglement unterschiedlich, dafür gibt's die Regeln. Und die führen zu unterschiedlichem Aufwand den das Material erfordert.
Aber warum zum Beispiel die taktische Entscheidung bei F5J, wann ich den Motor abstelle und dann auf mein Thermikgespür angewiesen bin weicheieriger sein soll als die Entscheidung bei RES ob ich nen Re-Start mache oder nicht das kann ich nicht nachvollziehen.

Schönen Gruß
Jörg

bully-billy
07.12.2014, 22:16
Und das geht mit einem E-Antrieb nicht??? :confused:



Das kann man auch weiterhin! ;) Und die Leute die Bock drauf haben starten mit E-Motörchen ohne Gummi...

Jeder wie er will :cool:
Nun ja......mit motor, regler, limiter, latte, akku kommen viele neue Komponenten in's spiel.
Minimalistisch ist das nicht mehr.
Bei Teil 2 bin ich einig....jeder wie er will, auch ich habe e-segler.
Finde aber einfach, dass der Reiz der RES-Klasse mit Motor verloren geht.

kooboldt
07.12.2014, 22:44
nur mal so als ansatz....wäre es nich einfach den akku und luftschraube zu begrenzen ????
dazu noch ne maximale motorlaufzeit und fertig :p

somit is die leistung begrenz und die (limiter) entfallen

kooboldt
07.12.2014, 22:47
was vergessen....

wenn man dann sagt je weniger motorlaufzeit je weniger punktabzug is das ganze ok

motorleistung is begrenzt und daraus ergibts sich je nach laufzeit ne gewisse höhe

Peter Stöhr
07.12.2014, 23:09
Hallo,

Hallo Leute,
E-RES ist ne Klasse für Feierabendflieger!
Eine Klasse die die Welt nicht braucht!
Ihr wollt wieder reine Jedermann-Landwettbewerbe,
die sind doch ausgestorben wie die Dinosaurier!
Kaum gibts ne geile Klasse mit nem gewissen
Leistungsanspruch, kommen Weicheier und wollen
Sie aufweichen.
So was anspruchsloses wie E-RES braucht die Welt
nicht, schämt euch!


Gruß
Gerhard

bei allem gebührenden Respekt, aber ich hab hier bei RC-Network selten so einen unsinnigen Kommentar gelesen!

Wie kommst Du denn nur auf die Idee, dass E-RES automatisch ein Landewettbewerb ist. Wenn man, wie weiter vorne schon mal geschrieben, die RES-Idee und die F5J-IDee passend kombiniert, dann stehen meiner Ansicht die Chancen gut, dass da etwas sehr interessantes rauskommt!

Des weiteren erschließt sich mir nicht, warum E-RES anspruchslos sein soll? Ich vermute mal, Du bist noch nie bei einem F5J Wettbewerb mitgeflogen. Die taktischen Finessen dieser Wettbewerbsklasse sind nicht ohne! Und wer glaubt, dass man bei F5J mit dem Motor einfach wie blöd nach oben steigt, dann die Zeit absegelt und dann zum Schluss sein Modell für die Landung in den Boden haut hat, mit Verlaub, keinen blassen Schimmer.

Nochmal, ich finde es sehr schade wenn durch unqualifizierte Kommentare eine Idee totgeredet wird bevor sie die Chance hatte ihre Potential aufzuzeigen!

Deshalb:
Schmirgel, schäm dich!

Nichts für ungut
Peter

Peter Stöhr
07.12.2014, 23:15
Ahoi Koobolt,

was vergessen....

wenn man dann sagt je weniger motorlaufzeit je weniger punktabzug is das ganze ok

motorleistung is begrenzt und daraus ergibts sich je nach laufzeit ne gewisse höhe

würdest du dann für die Zeitmessung einen zweiten Zeitnehmer neben den Piloten stellen? Falls ja, dann müsste man dann nicht nur das Akku und die LS festschreiben sondern auch mindestens den Motor! Denn sonst entsteht gerade an dieser Ecke das Problem, dass ein "dezentes Hochrüsten" entstehen könnte!
Oder anders gefragt, was spricht gegen den Einsatz eines Loggers wie den Altis V4? Das Ding ist erprobt, kostet mit 54€ nicht die Welt und aus meiner Sicht ist das Potential, dass die Anlehnung an F5J entsteht, sicherlich sehr interessant! Und so ganz nebenbei wird es mehr oder weniger egal was für einen Motor man einsetzt. Gewertet wird nur die maximal Höhe die man im Zeitraum "Motorlaufzeit+10s" erreicht hat, diese Höhe ist dann für den Punktabzug durch den Start verantwortlich.

Viele Grüße
Peter

Schmirgel
08.12.2014, 08:09
Hallo,

F3B-RES ist übrigens (und Gott sei Dank) ein Teamsport
(wie F3J auch). F5J übrigens nicht.
Der "Markt" wird's eh regeln. Neben dem Mehraufwand
für die Elektrik/Elektronik, wird auch der Kalender
Regelungsmechanismus sein.

Wer möchte, kann ja mal einen E-RES Wbw. aus-
schreiben; da brauchst ja nicht gleich ne neue Klasse.
Macht's doch grad bei den "Minimal-Aufwands-Kasse"-
F5J-Wettwerben mit :)!

P.S. Ich werde meine Meinung weiterhin hier sagen und mir
den Mund nicht verbieten lassen, wenns auch manchen nicht
passt

Schönen Gruß
Schmirgel

Peter Stöhr
08.12.2014, 09:21
Hi,

Hallo,

F3B-RES ist übrigens (und Gott sei Dank) ein Teamsport
(wie F3J auch). F5J übrigens nicht.
...

Stimmt nicht! Wenn Du bei F5J erfolgreich sein willst, dann brauchst Du ne zweite Person! Genauso wie bei F3K übrigens!

Peter

Hans Hoffmann
08.12.2014, 09:24
Hallo,

wir bauen diese Modelle ja nicht nur für die Wettbewerbe, sondern es sind auch Geräte für den ganz alltäglichen Einsatz. Und da fällt mir folgendes auf:
Wird ein reiner Segler gestartet, ist es schon mal interressant, welche Höhe er am Seil erreicht und spannend zu sehen, ob und wo er Aufwind findet.
Startet ein E-Segler, dann ist das einfach nur langweilig, egal ob es ein Radian oder 4m Schlachtschiff ist. Irgendwann nach ner halben Stunde kommt er
eben wieder runter.

Duck und wech
Hans

Hans Rupp
08.12.2014, 09:37
Hallo,

schön, dass hier ein so großes Maß an Toleranz herrscht :cry:
Ich will jedenfalls niemand vorschreiben, was im Spaß zu machen hat und was für ein Wettbewerb Sport und was nicht ist.

Der Markt wird es richten, wurde geschrieben. In dem Sinne kann man nur jeden anhalten Wettbewerbe auszurichten.

Wenn ich irgendwo Jugendliche auf einer Wiese stehen und Fliegen sehe, ist es fast immer was elektrisches. Das geht schnell und ist heuet auch nicht mehr teuer. Auch bei uns im Verein fangen die meisten Jugendlichen mit einer elektrischen Schaumwaffel an. Nur wenige gehen aber am Ende wenige auf Wettbewerbe, der Sprung vom Freizeitvergnügen zu den hochpreisigen und bis zum Erfolge sehr aufwändigen Klassen F3B, F3J, F5J... ist meiner Meinung nach zu groß. Das spricht eher für E-RES.

Die Frage die ich mir aber stelle ist, ob es möglich ist in den Vereinen RES zu etablieren und z.B. regelmäßig interne Vergleichsfliegen zu organisieren um eine Wettbewerbskultur anzuschieben . Da wäre es mir ganz egal, ob per Gummi oder Elektromotor gestartet wird. Wenn die Truppe gut drauf ist würde ich mich da anpassen. Denn das Fliegen, was für mich das Wichtige ist, ist nach dem Start weitgehend das selbe.

Hans

Eckart Müller
09.12.2014, 17:10
Der Thread heißt doch: Interesse an E-RES?

Es geht also schlicht um die Beantwortung einer Frage. Dann bleibt doch auch bitte dabei. Wer also kein Interesse daran hat, kann das natürlich gerne zum Ausdruck bringen.

ABER es ist nicht nur OT sondern auch sehr unhöflich und respektlos, diejenigen, die das interessiert, deshalb als Weicheier o. ä. abzuqualifizieren. Wer es nun für absolut überflüssig, entbehrlich oder blöd hält, also absolut kein Interesse hat, was ihm niemand verbieten kann, muss das ja nicht gleich zum Anlass nehmen, Usern mit einer abweichenden Meinung kräftig vor's Schienbein zu treten. Ein Mindestmaß an Anstand und Toleranz sollte doch im Umgang miteinander aufzubringen sein.

Schmirgel
09.12.2014, 17:52
Hallo Moderator,

bitte setz doch den "Fred" E-RES zum Elektroflug um, da passt er besser!

Schöne Grüße
Gerhard

cumulusxp
09.12.2014, 19:18
Hallo Eckart,

wir können den Thread gern nach E-Flug verschieben, das hatte ich in meinem ersten Beitrag ja schon in Erwägung gezogen. So groß ist das RCN ja nicht, da findet man ihn schon wieder. :)

Ich habe versucht die Meinungen etwas zu sortieren. Wenn ich's richtig überblicke gab es 6 User die sich positiv geäussert haben und da Potential sahen, 6 haben allgemeine Anmerkungen gemacht ohne direkt drauf einzugehen ob sie's gut finden, na ja und 3 die wollen mit so was nix zu tun haben.

Ich würde mich freuen wenn noch weitere aktive Piloten kurz ihr Statement abgeben, egal in welche Richtung.

Und ich möchte darlegen warum ich persönlich es begrüssen würde wenn sich da was entwickelt.

Ich weiß nicht wie bei euch im Verein Jugendarbeit betrieben wird. Aber ich gehe davon aus das es für jeden verantwortungsvollen Vorstand äusserst wichtig ist. Von daher wird es wohl bei jedem einen Jugendleiter oder so geben, der sich mit der Jugend befasst und Ausbildung betreibt usw. Das ist oft ein mühsames Geschäft, und bei jeder Stunde die man investiert ist man nicht sicher das am Ende die Kameraden bei der Stange bleiben oder wie so oft kurz vor oder nach Ende der Ausbildung wieder weg sind.
Mit der RES Klasse hat sich bei uns die Möglichkeit ergeben, mit Jugendlichen in eine bezahlbare und spannende Wettbewerbsszene zu kommen, und das begeistert und bindet viel besser als alles Andere. Und die Erwachsenen können mitmachen und das ist gut für den ganzen Verein.
Mit einem Elektro-RES Modell hätte ich die Möglichkeit, sowohl Baupraxis zu vermitteln als auch die Flugschulung in der Endphase zu machen. Und wenn der Jung sich dann alleine in die Luft trauen kann hat er direkt ein Modell wo Wettkämpfe locken. Und mit einem neuen Rumpf, den er sich dann vielleicht schon alleine bauen kann eine weitere für sportlich Ambitioniertere.

So, das ist MEIN Antrieb für die Initiative. Wenn nix draus wird stirbt auch keiner, aber wenn was draus wird haben vielleicht manche ihren Vorteil davon.

Schönen Abend noch
Jörg

plastikmann
09.12.2014, 20:33
Interesse an E-RES ?

Die Frage an sich beantwortet sich insofern selbst als dass es von den meisten Konstruktionen und Konstrukten gleich eine E-Abwandlung gibt.

Also, ja bitte !

Die ganzen Zwangsreglementierer und Dampfplauderer und Experten im einarmigen Reissen können ja gerne dort bleiben wo der Pfeffer wächst - Hans hat es schön auf den Punkt gebracht - es geht um was ganz anderes als die Sieggarantie für den letzten Honk.



Die Frage die ich mir aber stelle ist, ob es möglich ist in den Vereinen RES zu etablieren und z.B. regelmäßig interne Vergleichsfliegen zu organisieren um eine Wettbewerbskultur anzuschieben


- wobei Jörgs Statement in dieselbe Kerbe haut.

Jungs genau dazu stecht ihr am besten mal den Laddl an - wenn einer weiss wies geht dann der... Jugendfreizeiten, Übungsleiter Lgs ets pp....
Da ist auch schon einiges gelaufen und noch am laufen.

p.s.: Äh ja Jörg... aktiv bin ich in der Klasse nicht, zumindest nicht vorne rum.

falko1964
10.12.2014, 09:18
Hallo,

habe den Thread mitgelese.
Ich habe Interesse an E-RES, da ich nur "Feierabendflieger" bin und dabei auch alleine fliege.
Für mich alleine lohnt sich ein Hochstartset nicht.
Auf längere Sicht werde ich auch kaum an Wettbewerben teilnehmen.

Vielen Dank an die, die alles zerreden müssen. Falko

Yoshio
10.12.2014, 09:42
Möchte mich und kann mich hier Falko "nur" anschliessen.
Ich finde die "reinen" RES-Segler spannend, doch zum Feierabendfliegen od. ohne Hochstartset fände ich, dass die E-RES eine echte Bereicherung wären. Sollte es hier dann auch noch Wettbewerbe dafür geben, denke ich, dass das allgemein gut sein kann.

In diesem Sinne, Holm und Rippenbruch!

Johannes

Schmirgel
10.12.2014, 09:53
Hallo!

Ja genau, 2m-RES-Elektrosegler sind Feierabendflieger! Und die haben für
den schnellen Schuss nach der Schicht ihre unbestrittene Berechtigung.
Entspannendes Abgleiten nach vollbrachtem Tagwerk sei jedem gegönnt.
(Das ist ja auch nicht weiter tragisch;)) Feierabend-Jedermann-Flieger sollen
sie auch gerne bleiben! Jedenfalls zu einem anspruchsvollen Wettbewerb
sind sie völlig ungeeignet. Auch sicher nicht für die aufstrebende Klasse
F5J!
Was die Klasse F5J modelltechnisch interessant macht, können 2m-RES-ler
- schon allein durch ihre geringe Größe und die modelltechnischen Be-
schränkungen - nicht bieten.
Unsere derzeitigen F3B-RES-Flieger (in überwiegender Holzbauweise)
- wohlgemerkt 2 Meter-Modelle - sind reine Wochenendflieger, ja
Sonntagsflieger, denn die Wettbewerbe finden ja meist an Wochenenden
statt. :D

Schöne Bauzeit
Gerhard

Gast_46583
10.12.2014, 09:54
Wir hatten das Thema hier schon mal, damals wurde es abgebürstet.

Ich finde E-RES zeitgemäß und würde es begrüßen.
Ich bin auch sicher, dass es nach einiger Zeit mehr Stromer als GummiFans geben würde.
Um den viel beschworenen Bauaufwand wirklich in Grenzen zu halten,
wäre zu überlegen, ob für die WettbewerbsModelle eine Untergrenze beim Gewicht
vorgeschrieben wird, ähnlich wie bei den Freiflugklassen (ist es noch so ?).

Auch über den Holz/Kohlestab-Rumpf sollte man in Zusammenhang mit dem Antrieb nachdenken.
Ein einfacher GFK-Rumpf würde vieles lösen.

UweH
10.12.2014, 10:14
Um den viel beschworenen Bauaufwand wirklich in Grenzen zu halten,
wäre zu überlegen, ob für die WettbewerbsModelle eine Untergrenze beim Gewicht
vorgeschrieben wird, ähnlich wie bei den Freiflugklassen (ist es noch so ?).

Auch über den Holz/Kohlestab-Rumpf sollte man in Zusammenhang mit dem Antrieb nachdenken.
Ein einfacher GFK-Rumpf würde vieles lösen.

Hallo Wolfgang, ich glaube xxxxxxxxxxxxxxxxx
Das Holz in Zusammenhang mit der Aerodynamik bedingt schon ein gewisses Mindestgewicht damit die Festigkeit, z.B. des Rumpfes bei der Ziellandung im Wettbewerb ausreicht (für die Freizeitfliegerei kann ja eh jeder machen was er will)
Ein Holzrumpf aus Frästeilen ist ähnlich schnell gebaut wie ein GFK-Rumpf, aber billiger und nur in geringem Maß High-Tech-fähig, also was würde ein GFK-Rumpf denn lösen, die Scheine im Geldbeutel? :p

Gruß,

Uwe.

Gast_46583
10.12.2014, 10:46
Sollte es zu einer RES-E-Klasse kommen,
würde ja sofort die Frage nach dem Motorspant auftauchen.
Die meisten würden einen GFK-Spant wollen.

Also: Hinten Kohlerohr, dazwischen Balsa, vorne GFK.
Dann kann man gleich ...

UweH
10.12.2014, 11:04
Sollte es zu einer RES-E-Klasse kommen,
würde ja sofort die Frage nach dem Motorspant auftauchen.
Die meisten würden einen GFK-Spant wollen.

Also: Hinten Kohlerohr, dazwischen Balsa, vorne GFK.
Dann kann man gleich ...

Wieder die Frage, warum nicht an der Stelle Holz? Wenn es im Reglement so drin steht ist Holz eben vorgeschrieben und ein Sperrholzspant ist bei so leichten Modellen nicht schlechter als einer aus GFK, viele jetzt bereits käufliche E-Holzflieger haben Sperrholzspanten.

Wer den Motor lieber in GFK schraubt kann ja seinen F3K motorisieren und hat dann auch einen leistungsfähigen E-Motorsegler, sogar mit Querruder und dem mehrfachem Prestigewert eines RES :p

Die Diskusssion verliert sich wieder im Detail, ich finde den Vorschlag von weiter vorne gut die Bauregeln von E-RES am bewährten Gummistart-RES anzulehnen, bei E-Regeln aus F5J kenne ich mich zu wenig aus um da mit zu diskutieren (.....bis auf den Schwachsinn zwingend mit laufendem Motor starten zu müssen und damit die Pfeilnurflügel und sonstige Hecktriebler aus dem Wettbewerb auszuschließen:rolleyes:)

Gruß,

Uwe.

Hans Hoffmann
10.12.2014, 11:27
Hallo,

Gfk-Rümpfe braucht es absolut nicht. Die Regeln erlauben die Verstärkung des Rumpfes mit Gfk. Und das es auch ohne Kohlerohr geht, beweist der Picares evo.
Für die E-RES-Interressenten: Bei youtube findet ihr, was ihr wollt, unter f5j-400. Wenn man keine Lipo-Brushless-Prop-Allergie hat, kann man sich damit sicher
wohl fühlen;)

Gruß Hans

cumulusxp
10.12.2014, 12:11
Hallo,

Gfk-Rümpfe braucht es absolut nicht. ..........


Gruß Hans

Stimmt! Ein Holzrumpf ist nicht komplizierter Aufzubauen als einen GFK Rumpf auszurüsten. Und da die bestehenden RES Regeln super funzen gibt es keinen Grund dafür eine Änderung vorzunehmen.
Vor allen sollten die Klassen mit soweit wie möglich gleichem Material zu fliegen sein. Auch wenn sich die Modelle vielleicht nach einigen Jahren im Detail unterscheiden um sie für die Anforderungen zu optimieren.



Die Diskusssion verliert sich wieder im Detail, ich finde den Vorschlag von weiter vorne gut die Bauregeln von E-RES am bewährten Gummistart-RES anzulehnen, bei E-Regeln aus F5J kenne ich mich zu wenig aus um da mit zu diskutieren (.....bis auf den Schwachsinn zwingend mit laufendem Motor starten zu müssen und damit die Pfeilnurflügel und sonstige Hecktriebler aus dem Wettbewerb auszuschließen:rolleyes:)

Gruß,

Uwe.

Stimmt. Ich sehe auch nicht warum es nicht erlaubt sein sollte den Motor erst kurz nach dem Start einzuschalten. Aber der Weg wäre ja auch das "Notwendige" aus F5J zu übernehmen, und nicht alles was da steht.
Schließlich gibt es ja noch nix ausser ner Idee, ist also alles offen.

Mahlzeit
Jörg

Karl Hinsch
10.12.2014, 12:39
Hallo,

tja, die Bestimmung in F5J, das der Motor bei Freigabe des Modells laufen muß, liegt an der Vorgabe, dass die erreichte Höhe im Zeitfenster von Start des Motors bis 10 sec. nach Abschalten gemessen werden soll. Wenn nun ein Pilot auf die glorreiche Idee kommt, das Modell ohne laufenden Motor zu werfen und einfach darauf verzichtet den Motor auch nur einzuschalten und danach aus der erreichten Wurfhöhe weggkurbelt, dann gibt´s Schwierigkeiten die erreichte Anfangshöhe zu ermitteln, die ja von der erflogenen Zeit abgezogen werden soll. Man müsste also in diesem Fall nochmals kräftig an den Regeln schrauben.

Ansonsten, warum kann man einen Nurflügel oder eine Ente (also mit Druckantrieb) nicht mit laufendem Motor starten? Ich hatte jedenfalls schon solche Modelle und mir gelang es trotzdem diese zu werfen ohne mich dabei zu verletzen.

Gruß, Karl Hinsch

Kayb
10.12.2014, 12:48
Persönlich reizt mich E-Res nicht. Mit Elektro fliegen kann jeder... wie oft hab ich am Hang schon gehört: "heut ist aber schwach, ich hoff du hast nen Elektro dabei." Oben bleiben kann man aber trotzdem... meistens sogar länger als die E-Motorkollegen. Wenn man mal kämpfen muss lernt man durchaus mehr als wenn surr, surr, surr.


Ich seh die positiven Argumente für E-RES durchaus. Aber das einführen einer neuen Wettbewerbsklasse bringt für die Piloten ohne Wettbewerbsambitionen ne handvoll hochgezüchteter Modelle, mit denen sie weniger anfangen können als mit nem bisherigen RES-Flieger und halt nem Elektrorumpf... gibt ja einige die E-Rümpfe anbieten. Trainieren für normale RES Wettbewerbe kann man damit auch, bis halt den Hochstart.

Der technische Aufwand steigt mit ner Motorisierung, ebenso der Modellpreis widerspricht für mich dem RES-Gedanken. Und dann braucht man noch nen Logger, der da während des Wettbewerbs von der Wettbewerbsleitung ausgelesen werden muss.
Für Jugendförderung also kaum zu gebrauchen.

Kaum fängt eine neue Klasse an sich zu etablieren, schon erscheinen die ersten Schismatiker... Lasst doch RES auf einem Haufen, tut so ner jungen Klasse nicht gut.

Gruß Ruben

UweH
10.12.2014, 12:58
die Bestimmung in F5J, das der Motor bei Freigabe des Modells laufen muß, liegt an der Vorgabe, dass die erreichte Höhe im Zeitfenster von Start des Motors bis 10 sec. nach Abschalten gemessen werden soll. Wenn nun ein Pilot auf die glorreiche Idee kommt, das Modell ohne laufenden Motor zu werfen und einfach darauf verzichtet den Motor auch nur einzuschalten und danach aus der erreichten Wurfhöhe weggkurbelt, dann gibt´s Schwierigkeiten die erreichte Anfangshöhe zu ermitteln, die ja von der erflogenen Zeit abgezogen werden soll. Man müsste also in diesem Fall nochmals kräftig an den Regeln schrauben

Hallo Karl, bei RES ist es auch so dass der Gummistart für einen Wertungsflug zwingend vorgeschrieben ist, deshalb werden Flüge aus dem Handwurf nicht gewertet. Warum geht das bei F5J nicht ebenso dass man einen Flug ohne Motoreinsatz nicht wertet? Die Motorlaufzeit geht doch in die Wertung ein, aber ob der Motor tatsächlich benutzt wurde läßt sich nicht kontrollieren? :rolleyes:


Ansonsten, warum kann man einen Nurflügel oder eine Ente (also mit Druckantrieb) nicht mit laufendem Motor starten? Ich hatte jedenfalls schon solche Modelle und mir gelang es trotzdem diese zu werfen ohne mich dabei zu verletzen.


Ich nehme an die Modelle hatten trotzdem einen Rumpf? Meine letzten Konstruktionen haben möglichst keinen Rumpf, sondern Akku und Elektronik sind im Flügel untergebracht und der Motor sitzt auf einem kleinen Pylon auf der Endleiste oder ist mit Fernwelle sogar ebenfalls innerhalb des Flügels untergebracht, z.B. bei der Horti: http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/208160-HORTEN-Horti-Hortensegler-Micro-Elli?p=2209860&viewfull=1#post2209860

Solche auf geringste umspülte Oberfläche und geringe Interferenzwiderstände optimierten Modelle kann man nicht mit laufendem Motor starten ohne in die rotierende Luftschraube zu greifen. Ich habe das auch mit Wettbewerbspiloten diskutiert und deshalb macht die Entwicklung eines F5J-Nurflügels im Moment keinen Sinn, eine Optimierung ist beim bestehenden Regelwerk nicht möglich.
Ich werde mich dafür einsetzen dass der Start mit laufendem Motor bei E-RES nicht ins Regelwerk kommt.

Gruß,

Uwe.

Karl Hinsch
10.12.2014, 13:50
Hallo Uwe,

Warum geht das bei F5J nicht ebenso dass man einen Flug ohne Motoreinsatz nicht wertet? Die Motorlaufzeit geht doch in die Wertung ein, aber ob der Motor tatsächlich benutzt wurde läßt sich nicht kontrollieren? :rolleyes:
Ich hab nicht gesagt, dass das wertungstechnisch nicht in den Griff zu bekommen wäre, nur müsste dazu das derzeitige Reglement passend geändert werden. Momentan wird die Höhe von einem speziell programmierten Logger erfasst, der eben nur dann die Höhe speichert, wenn der Motor läuft. Wie man als Zeitnehmer nun mitbekommt, dass der Motor gar nicht gelaufen ist und damit auch gar keine Höhenmessung zustande gekommen ist, müsste eben erst durch ein geändertes Reglement mit reingenommen werden. Übrigens, die vom letzten Flug gespeicherte Höhe bleibt so lange erhalten, bis der Motor erneut gestartet wird. Daher kann man derzeit eben nicht genau anhand der gespeicherten Höhe im Logger feststellen, ob der Motor beim laufenden Flug eventuell gar nicht gestartet wurde.


Ich nehme an die Modelle hatten trotzdem einen Rumpf? Meine letzten Konstruktionen haben möglichst keinen Rumpf, sondern Akku und Elektronik sind im Flügel untergebracht und der Motor sitzt auf einem kleinen Pylon auf der Endleiste oder ist mit Fernwelle sogar ebenfalls innerhalb des Flügels untergebracht, z.B. bei der Horti: http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/208160-HORTEN-Horti-Hortensegler-Micro-Elli?p=2209860&viewfull=1#post2209860

Solche auf geringste umspülte Oberfläche und geringe Interferenzwiderstände optimierten Modelle kann man nicht mit laufendem Motor starten ohne in die rotierende Luftschraube zu greifen. Ich habe das auch mit Wettbewerbspiloten diskutiert und deshalb macht die Entwicklung eines F5J-Nurflügels im Moment keinen Sinn, eine Optimierung ist beim bestehenden Regelwerk nicht möglich.
Ich werde mich dafür einsetzen dass der Start mit laufendem Motor bei E-RES nicht ins Regelwerk kommt.
Tja, Pech gehabt würde ich da wohl sagen. Viel Spaß beim Feilen am Reglement für E-RES, damit sowas auch sicher gehandhabt werden kann.

Gruß, Karl Hinsch

Wimh
10.12.2014, 20:20
Ich habe das auch mit Wettbewerbspiloten diskutiert und deshalb macht die Entwicklung eines F5J-Nurflügels im Moment keinen Sinn, eine Optimierung ist beim bestehenden Regelwerk nicht möglich.

Gruß,

Uwe.OT, aber auch nicht mit klapptriebwerk? Ich verstehe ubrigens auch nicht warum es bei F5j noch keiner gemacht hat...

UweH
10.12.2014, 20:46
OT, aber auch nicht mit klapptriebwerk? Ich verstehe ubrigens auch nicht warum es bei F5j noch keiner gemacht hat...

Wenn man sich die aktuell bei F5J geflogenen Modelle anschaut ist ein Klapptriebwerk im Vergleich zu den Leitwerkern zu viel Gewicht, Leitwerksmodelle brauchen das ja nicht weil der Prop vorne da bereits die beste Lösung ist.
Überlegungen zu einem F5J-Nurflügel gab es einige, Bernd Bossmann hat auch ein paar Möglichkeiten aufgezeigt mit dem bestehenden Reglement zurecht zu kommen, aber letztlich möchte keiner den Aufwand für ein solches Formenmodell treiben um dann fest zu stellen dass es durch das Regel-Handicap doch nicht geht.
So ist das nun mal mit den Wettbewerbsregeln, die Piloten setzen die Modelle ein mit denen sie für sich einen Vorteil erwarten.
Bei E-RES wäre ein sehr leichter und darauf optimierter CFK-Flieger auch im Vorteil, aber das Regelwerk in spe erlaubt ihn nicht.
Da das Regelwerk in F5J für einen Nurflügel keinen Vorteil, sondern im Gegenteil sogar ein Handycap bedeutet, werden da keine Nurflügel eingesetzt.
Wie Karl Hinsch richtig geschrieben hat:


Tja, Pech gehabt würde ich da wohl sagen.

:rolleyes:

OT Ende



Gruß,

Uwe.

plastikmann
10.12.2014, 20:58
Im Grunde gehts ja nur darum eine identische Vorraussetzung für alle Gewillten beim Start zu bekommen, oder ?

Vielleicht ein einfacher Ansatz, genauso zielführend - Max- Antriebslaufzeit x-Sekunden plus Maximalhöhe x-Meter.
Je nachdem was zuerst eintritt Motor aus, und bleibt aus. Klassische Unilog Anwendung.

Wimh
10.12.2014, 21:19
So macht man es in die USA beim ALES, 200m und 30 Sekunden...

Stefan Siemens
11.12.2014, 08:55
Hallo,

ich finde die Idee gut:
- Training auf kleinen Modellflugplätzen möglich, beim Training stört man den normalen Motorflugbetrieb nicht
- Noch wichtiger: Wettbewerb auf kleinen Plätzen möglich, da nur genügend Landepunkte benötigt werden
- Die Zelle sollte dem RES entsprechen, Faserverbund ist weder nötig noch sinnvoll
- Eine Reglementierung des Antriebs ist nicht nötig, da ein sehr aufwändiger Antrieb keine Vorteile bringen wird (Höhe bei Motor aus bestimmt die Punktzahl
- Grundsätzlich Flugaufgabe wie bei F5J, jedoch mit anderen Zeiten, Motorlauf max. 15 Sekunden, Gesamtflugzeit 6 Minuten. das müsste man ausprobieren
- Motor "An" beim Start? Ein Problem für alle Pusher Antriebe? Ist vielleicht gar nicht nötig, wenn Motor "An" max. 5 Sekunden nach der Modellfreigabe, hier lassen sich andere Varianten denken

Zusammenfassend: F5J hat sich nach meinem Eindruck sehr schnell als anspruchsvolle Klasse neben F3J etabliert, warum keine Parallele bei RES. Der Mehraufwand für eine Antrieb und den Logger hält sich in Grenzen, die Spritkosten zum Wettbewerb dürften ähnlich hoch sein,
Stefan

Hans Rupp
11.12.2014, 10:34
Hallo,

ich sehe es genau wie Stefan. Nur bringt es nichts nur zu diskutieren, diejenigen die für E-RES sind sollten einfach Wettbewerbe organisieren und ausschreiben, ein praktikabler und einfacher Regelvorschlag hat Stefan ja gemacht.

In F3F gibt es die Möglichkeit kleiner Anpassungen per Lokalregeln zu machen. Solange man sich nicht zu weit von dem Regelvorschlag Stefans entfernt ist das ja da es noch keine offizielle Klasse ist jedem Veranstalter auch bei E-RES überlassen. So. z.B. ob er Schaummodelle wie Easyglider etc. auch zulässt.

Übrigens war ich gestern bei uns im Vereinsheim und was sehe ich, eine Jugendlichen der eine Resolution baut - mit E-Motor...



Gruß
Hans

plastikmann
11.12.2014, 12:27
Macht ja auch Sinn Hans.... irgendwo sinds doch letzten Endes alle perfekte, leicht zu bauende, super und leicht zu fliegende Anfängersegler, oder ?

Aerofred
13.12.2014, 16:05
Hallo zusammen,

im RC soaring digest war ein Artikel über die Flugtaktik in F5j, von Marc Pujol, wenn ich mich richtig erinnere. Als Fazit habe ich mitgenommen, daß die Taktik eher anspruchsvoller als im F3B ist.
Da ich trotz entspanntem Bauern und toleranten Vereinskollegen kann ich nicht an jedem Tag den Gummi auslegen. Wenn ich dann zum E-Segler greife, kann ich auch für einen E-Res Wettbewerb trainieren.
Ich wäre also interessiert.
Und für Uwe finden wir auch eine Regel.

Grüße
Christoph

UweH
13.12.2014, 16:34
Und für Uwe finden wir auch eine Regel.


Hallo Christoph, das glaube ich nicht, E-RES ohne Motor macht nicht wirklich Sinn :D

...aber klar, bei meinen Nurflügeln ist komischerweise immer die erste Frage obs auch einen E-Rumpf dafür gibt und das kommt noch vor der Frage wie das Modell denn fliegt :rolleyes: ....es scheint nicht viele Nurflügel in der RES-ähnlichen Konstruktionsweise zu geben die man auch vernünftig ohne Motor fliegen kann.
Für den ARES hat Michael einen E-Rumpf gemacht, aber der ist aus GFK und deshalb nicht regelkonform, auch Michaels Holz-Mittelteil beim neuen X-RES (http://www.thermik-board.de/viewtopic.php?f=27&t=1459) ist nicht regelkonform, weil es zusätzlich zwischen die Flächen der 2 m Seglerversion gesetzt und damit die Maximalspannweite überschritten wird.
Wenn es eine pusherfreundliche Regel gibt konstruiere ich auch mal wieder ein "E-Gehäuse" für die RES-Nuris aus meiner Auslegung ;)

Gruß,

Uwe.

Aerofred
13.12.2014, 21:47
Hallo Uwe,
als Regelvorschlag: Innerhalb von 10 sec. nach dem Wurf muß der Motor 1x gestartet werden, damit der Logger aktiviert wird. Wenn Du 1 sec. Motorlaufzeit in die Termik kommst, bist Du sowieso ein Held. Wäre schade um die Nuris, ich denke, eine solche Regel stellt keinen Nachteil für die Allgemeinheit dar.

btw: F5j 400 ist kein Vergleich mit RES, Modelle kosten so 500Eu aufwärts und enthalten viel edle Fasern in der D-Box. Eher wie F3k mit 2,5m Spannweite.

Grüße
Christoph

UweH
14.12.2014, 00:48
als Regelvorschlag: Innerhalb von 10 sec. nach dem Wurf muß der Motor 1x gestartet werden, damit der Logger aktiviert wird. Wenn Du 1 sec. Motorlaufzeit in die Termik kommst, bist Du sowieso ein Held.

Hallo Christoph, bisher starte ich mit Gummi oder noch häufiger am flachen Hang aus dem Handwurf in die Thermik, also mit weniger als 1 sec. Motorlaufzeit, bin ich damit auch ein Held? :rolleyes::D
Ansonsten hört sich der Regelvorschlag für mich gut an, aber wie schon erwähnt kenne ich mich mit Elektroflugwettbewerben nicht gut aus.


Wäre schade um die Nuris, ich denke, eine solche Regel stellt keinen Nachteil für die Allgemeinheit dar.

Ich finde es schade wenn durch eine solche Regel die irgendwie mal schief ging, ganze Flugzeugklassen aus dem Wettbewerb ausgeschlossen werden, vielleicht auch nur aus Versehen!?
Es geht ja nicht nur um Nuris, ich denke da z.B. an die RES-Ente von Nuri-Klaus und die ganzen anderen schrägen Ideen im Geburtsjahr von RES, gerade in so einer kleinen Holzklasse ist Raum für Experimente und Entwicklungen wenn die Modellbauer den Mut dazu haben......und wenn das Reglement das nicht behindert.

Gruß,

Uwe.

Peter Stöhr
14.12.2014, 04:18
Ho,

Hallo Uwe,
als Regelvorschlag: Innerhalb von 10 sec. nach dem Wurf muß der Motor 1x gestartet werden, damit der Logger aktiviert wird. ...
...

das würde man sogar mit dem Logger-Equipment von F5J hinbekommen!
Und den Ablauf der 10s könnte man durch ein zweites Signal des offiziellen Zeitnehmers hinbekommen. Und wenn Motor und Luftschraube nicht "zu klein" sind, kann dass der Zeitnehmer auch überwachen.

Mal sehen, ob dann auch wirklich solche "Spezialkonstruktionen" entstehen und mitfliegen.

Viele Grüße
Peter

st_canoe
15.12.2014, 08:24
- Eine Reglementierung des Antriebs ist nicht nötig, da ein sehr aufwändiger Antrieb keine Vorteile bringen wird (Höhe bei Motor aus bestimmt die Punktzahl
- Grundsätzlich Flugaufgabe wie bei F5J, jedoch mit anderen Zeiten, Motorlauf max. 15 Sekunden, Gesamtflugzeit 6 Minuten. das müsste man ausprobieren


Hallo zusammen,

warum sind dann die Antriebe in F5J-400 reglementiert? Wenn ein aufwändiger Antrieb nichts bringt ....

Vielleicht hat einer der F5J Experten hier eine Antwort darauf.

Grüße, steve

Laddl
15.12.2014, 08:37
Hallo

Soweit ich informiert bin gibt es kein für Old Germany geltendes Reglement in F5J-400!? Da ist also noch alles möglich ... ;-)

Gruß vom Laddl

Peter Stöhr
15.12.2014, 08:44
Hi,

beim F5J-400 ist es so, dass eine beliebige Motorlaufzeit erlaubt ist, diese Zeit aber nicht zur "Flugzeit" zählt. Wenn man hier also nen "Power-Motor" einsetzt der das Modell in "2s auf 467m" bringt, dann stehen die Chancen wohl nicht schlecht. Außer man hat nen Konkurrenten der in den "2s" auf "523m" kommt ;-)

Bei F5J wird dagegen ein Logger verwendet der eine maximale Motorlaufzeit von 30 Sekunden erlaubt. Außerdem loggt er die maximale erreichte Höhe, die vom Start bis "Motor aus"+10s erreicht wird. Aus dieser Höhe wird ein Wert berechnet der dann von den im Flug und der Landung erreichten Punkte abgezogen wird. hier spielt der Motor dann eine untergeordnete Rolle. Klar, dass Modell soll gut steigen, dass geht inzwischen aber auch mit recht preiswerten Innenläufern (da gibt's im F5J-Bereich nen netten Thread zu).

Viele Grüße
Peter

cumulusxp
20.12.2014, 11:14
Hallo zusammen,

hier und in den meisten anderen Threads ist es ja etwas ruhiger geworden. Das ist sicher ein Zeichen das alle im Keller verschwinden?
Wie dem auch sei, im allgemeinen haben mir die Reaktionen auf meine Frage von vor zwei Wochen gezeigt das sich schon einige von der Idee angesprochen fühlen. Ob es letztlich dafür reicht das sich genug Interessenten finden um Wettbewerbe zu fliegen (von einer Klasse will ich gar nicht sprechen ) kann eh nur der Versuch zeigen.
Ich habe mir das so gedacht: ich will mir als erstes 'nen Logger besorgen um etwas Erfahrungen zu sammeln, im Frühjahr baue ich einen E-Rumpf für meinen Pures damit ich die Regeln richtig durchtesten kann.
Parallell werde ich dran arbeiten das wir hier in Schwalbach einen Wettbewerb organisieren um die Interessierten mal auf einen Haufen zu bringen. Wenn's klappt wird der Termin Ende Januar hier veröffentlicht, dann könnt ihr schon mal überlegen ob das in eure Planung passt und ihr die Fahrt ins Rhein Main Gebiet auf euch nehmen wollt. Bis dahin sind sicher auch die meisten RES Termine draussen, da möchte ich nicht mit kollidieren.

In der Ausschreibung werden die Regeln bekannt gegeben. Vom Ansatz her, wie hier schon vorgeschlagen, die Bauausführung analog zu RES. Antrieb frei. Einsatz des Loggers wie bei F5J. Flugzeitwertung wie F5J, wobei ich die Parameter wie Zeiten und Höhen erst selbst austesten möchte. Start wie vorgeschlagen für Pusher mit stehendem Prop und Motorstart unmittelbar danach.
Landewertung analog zu RES.

Soweit erst mal,
schönen Gruß
Jörg

st_canoe
20.12.2014, 20:15
Hallo zusammen,

ich habe mal 'ne Frage an die Motorexperten. In dem MotorLuftschraube Thread (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/367765-F5J-Wahl-des-Motors-der-Luftschraube) zu F5J kristallisieren sich ja Getriebemotore als die empfehlenswerten Antriebe heraus. Und hier (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/363831-Pures-V2?p=3580612&viewfull=1#post3580612) wurde ein Pures mit einem Hacker A10+Getriebe elektrifiziert. Das sieht schon sehr stimmig aus, da durch den schlanken Getriebemotor der Rumpf auch schön schlank bleiben kann. Außerdem ermöglicht der hervorragende Wirkungsgrad so eines Antriebs sehr kleine Akkus, die wenig wiegen. Auch von anderer Seite wird dieser Motor als optimal empfohlen. Leider kostet das edle Teil ganz ordentlich und ich frage mich, ob das nicht günstiger geht.

Daher meine Frage ob es andere, günstige Getriebemotore gibt. Oder ähnlich schlanke Außen/Innenläufer die eher im Bereich 25€ liegen und vergleichbare Steigleistungen bei ähnlich geringem Verbrauch ermöglichen. Vielleicht hat da ja jemand eine gute Idee. Konkret geht es um meine RES Horten (HoRES), (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/303426-Horten-HoRES-2m-Horten) die einen schlanken Motor mit Fernwelle braucht. Da sie beim Hochstart mit dem RES Set flattert wäre die E Klasse eine Möglichkeit das filigrane Teil noch einzusetzen.

Grüße, steve

P.S. Mir persönlich würde übrigens eine Beschränkung auf einen Direktantrieb vernünftig erscheinen, da sich dann die Kosten für den Motor schon mal dritteln und sich eine Unmenge preiswerter Antriebe anbieten. Das das durch den Logger eigentlich keine Rolle spielen sollte ist mir schon klar, aber bei F5J werden ja auch superteuere Getriebemotore eingesetzt, obwohl es eigentlich nicht nötig sein sollte. Besonders die so viel angeführten Jugendliche würden das sicher auch begrüßen :)

Peter Stöhr
20.12.2014, 21:44
Hi Steve,


...

P.S. Mir persönlich würde übrigens eine Beschränkung auf einen Direktantrieb vernünftig erscheinen, da sich dann die Kosten für den Motor schon mal dritteln und sich eine Unmenge preiswerter Antriebe anbieten. Das das durch den Logger eigentlich keine Rolle spielen sollte ist mir schon klar, aber bei F5J werden ja auch superteuere Getriebemotore eingesetzt, obwohl es eigentlich nicht nötig sein sollte. Besonders die so viel angeführten Jugendliche würden das sicher auch begrüßen :)

aktuell geht bei leichten F5J Modellen eh der Trend zum Direktantrieb, da werden inzwischen gerne die Motoren von Mega eingesetzt.
Wer nen Getriebemotor bei E-RES einsetzen will kann es. Wenn man bei den F5J-Regeln zum Einsatz eines Loggers bleibt, dann dürfte der Einsatz von Getriebemotoren eh unwahrscheinlich sein.

Peter

Peter Stöhr
20.12.2014, 21:46
Hi Jörg,

ich würde die maximale Motorlaufzeit bei 30 Sekunden belassen. Dann kann mal alle F5J Logger problemlos einsetzen.

Just my 2 Cents
Peter

st_canoe
20.12.2014, 22:06
Hi Peter,

vielen Dank für diese Einschätzung. Mal sehen wie die erfolgreichen wettbewerbsmäßigen Elektrifizierungen so aussehen. Sofern es dazu kommt.

Viele Grüße,

steve

pfeiferl
21.12.2014, 09:29
hallo,

ich verfolge das Thema mit großem Interesse.
Meine Idee wäre, die Stromaufnahme zu begrenzen.
ZB: auf 10A. könnte auch weniger sein. Leicht mit einem Zangenampermeter bei der Modellabnahme zu messen.
Keine teuern Logger.
10—15 sec Motorlaufzeit um auf etwa die Höhe wie beim Hochstart zu kommen.
Zeit beginnt beim Start des Modells. Motorlaufzeit wird wird vom Zeitnehmer gestoppt. Beim Überschreiten der vorgegebenen Motorlaufzeit muss neu gestartet werden.
Damit kann die Flugaufgabe taktisch gleich bleiben. So viele Starts wie "Lustig" und der letzte zählt.

Bei nur einem Start verliert man die taktischen Möglichkeiten, die auch den Reiz dieser Klasse ausmachen.

Wenn ich mir den Logger spare, ist vielleicht auch ein Einheitsmotor, wie der kleine Hacker Getriebemotor drin.

Bei einer Strom und Laufzeitbegrenzung, könnten die Regeln bis auf den Hochstart gleich bleiben.

Viele Grüße, Georg

Chandrayaan
21.12.2014, 11:32
Hallo,
sollte es eine E-RES-Klasse geben, dann macht es meiner Meinung nach nur mit Logger Sinn! Der entsprechende Logger kostet 50 Euro und wird nur zwischen Regler und Empfänger eingeschleift. Jeder, der dieses Hobby betreibt wird sich diese Investition leisten können.

Alle anderen Versuche mit Einheitsmotor, 10A Maximalstrom, Laufzeit etc. bietet nur eine grosse Spielwiese zur Selektion, Optimierung ... bis hin zur Manipulation.

Der Einsatz eines Loggers ist da einfach. Die Höhe wird festgestellt und geht in die Wertung mit ein. Motor/Regler/Luftschraube/Akku kann frei gewählt werden, weil die Leistung des Antriebs nur eine Untergeordnete Rolle spielt.

Warum soll das Rad hier neu erfunden werden?

Gruss
Martin

pfeiferl
21.12.2014, 12:07
Und wieviele Starts sind dann pro Durchgang erlaubt?

Etwa nur einer?

Dann ist es eine andere Klasse... Und hat mit RES taktischem Fliegen nichts mehr gemein.

Außerdem wird die Auswertung aufwendig


VG Georg

seppale
21.12.2014, 12:23
Servus,

gerade mit einmal Einschalten spielt die Taktik eine große Rolle.
Du kannst Zocken und früher ausschalten, oder auf Nummer sicher gehen, und von den anderen gezockt werden :)
Mit der Auswertungssoftware sollte das dann ähnlich einfach sein, wie bei einem normalen RES-Wettbewerb. Es geht dann ja nur noch die Starthöhe mit in die Wertung ein - und die liefert der Logger.

Gruß
Sepp


Und wieviele Starts sind dann pro Durchgang erlaubt?

Etwa nur einer?

Dann ist es eine andere Klasse... Und hat mit RES taktischem Fliegen nichts mehr gemein.

Außerdem wird die Auswertung aufwendig


VG Georg

pfeiferl
21.12.2014, 13:32
dann wird die Klasse wohl F3B–F5J 2m heißen ;)

Viel Grüße, Georg

Stefan Siemens
21.12.2014, 14:01
Hallo,
sollte es eine E-RES-Klasse geben, dann macht es meiner Meinung nach nur mit Logger Sinn! Der entsprechende Logger kostet 50 Euro und wird nur zwischen Regler und Empfänger eingeschleift. Jeder, der dieses Hobby betreibt wird sich diese Investition leisten können.

Alle anderen Versuche mit Einheitsmotor, 10A Maximalstrom, Laufzeit etc. bietet nur eine grosse Spielwiese zur Selektion, Optimierung ... bis hin zur Manipulation.

Der Einsatz eines Loggers ist da einfach. Die Höhe wird festgestellt und geht in die Wertung mit ein. Motor/Regler/Luftschraube/Akku kann frei gewählt werden, weil die Leistung des Antriebs nur eine Untergeordnete Rolle spielt.

Warum soll das Rad hier neu erfunden werden?

Gruss
Martin
Sehe ich auch so. Wiederspricht auch nicht dem RES Gedanken. Stefan

st_canoe
21.12.2014, 15:27
.9
Hallo,
sollte es eine E-RES-Klasse geben, dann macht es meiner Meinung nach nur mit Logger Sinn! Der entsprechende Logger kostet 50 Euro und wird nur zwischen Regler und Empfänger eingeschleift. Jeder, der dieses Hobby betreibt wird sich diese Investition leisten können.

Alle anderen Versuche mit Einheitsmotor, 10A Maximalstrom, Laufzeit etc. bietet nur eine grosse Spielwiese zur Selektion, Optimierung ... bis hin zur Manipulation.

Der Einsatz eines Loggers ist da einfach. Die Höhe wird festgestellt und geht in die Wertung mit ein. Motor/Regler/Luftschraube/Akku kann frei gewählt werden, weil die Leistung des Antriebs nur eine Untergeordnete Rolle spielt.

Warum soll das Rad hier neu erfunden werden?

Gruss
Martin

Das sehe ich auch so. Es ist beeindruckend zu sehen, wie niedrig die Ausgangshöhen der Spitzenleute bei einem F5J Wettbewerb oft sind. Das sieht höchst anspruchsvoll aus, vielleicht mehr als beim Hochstart. Nur zuschauen ist langweilig, denn es läuft alles seeehr ruhig ab :)

Auch wenn ich mich unbeliebt mache, aber ich würde von vornherein einen Direktantrieb vorschreiben. Das ist günstig, einfach und entspricht so eher dem RES Gedanken.

Grüße, steve

airfish27
21.12.2014, 15:43
.9


Auch wenn ich mich unbeliebt mache, aber ich würde von vornherein einen Direktantrieb vorschreiben. Das ist günstig, einfach und entspricht so eher dem RES Gedanken.

Grüße, steve

Dann bin ich draußen; denn ich habe weder Lust noch Zeit wieder alles umzubauen, nur um an einem Wettbewerb teilnehmen zu können.

st_canoe
21.12.2014, 16:04
Nur die Ruhe, bisher hat noch niemand auf mich gehört ;) Sonst hätten wir heute noch das türkische Hochstartset und RES würde mit Holzmodellen ohne CFK Holme und CFK Heckrohre geflogen :) Also stehen Deine Chancen nicht schlecht an einem Wettbewerb, so er denn jemals stattfinden sollte, teilnehmen zu können.

Ich hab ja auch nur geschrieben was mir so durch den Kopf geht. Außerdem geht es ja nicht darum für möglichst viele vorhandene Modelle einen Nenner zu finden, sondern die Weichen für die Zukunft richtig zu stellen.

Grüße, steve

Friwi
23.12.2014, 09:55
Hallo,
lese schon eine ganze Weile in diesem Tread mit, möchte mich jetzt mal kurz mit einer Frage an diejenigen wenden, die bereits ein RES Modell mit Motor ausgestattet haben.

Gibt es ausser dem bereits mehrfach genannten Hacker A10 mit Getriebe noch andere vergleichbare Antriebe ?
Mich würde insbesondere ein AL im Direktantrieb an 2s interessieren (könnte dann die vorhandenen 800er/1000er Empfänger Lipos verwenden)

Danke an alle ein schönes Weihnachtsfest

Hans Rupp
23.12.2014, 15:03
Gibt es ausser dem bereits mehrfach genannten Hacker A10 mit Getriebe noch andere vergleichbare Antriebe ?
Mich würde insbesondere ein AL im Direktantrieb an 2s interessieren (könnte dann die vorhandenen 800er/1000er Empfänger Lipos verwenden)

Danke an alle ein schönes Weihnachtsfest

Vergleichbare Antriebe als Aussenläufer nicht, wenn es mit einem so kleinen Durchmesser sein soll.

Ich habe vor mir für meinen HaNoRES den Dymond AL-2822 V3 Combo mit 18A Regler (http://www.modellhobby.de/DYMOND-AL-2822-V3-Motor.htm?shop=k_staufenb&SessionId=&a=article&ProdNr=03121660C&t=11&c=3258&p=3258) einen E-Rumpf zu bauen. Das ist überhaupt nicht mit dem Hacker vergleichbar, als Aufstiegshilfe sollte es aber reichen.

Hier im Forum hat einer seinen RES mit der größeren Combo AL 2830 V3 mit 30A Regler ausgerüstet und war zufrieden. Wäre mir aber zu schwer, mein RES-Modell soll in erster Linie ein Segelflugmodell bleiben.

Hans

Gast_53593
23.12.2014, 15:20
Hi
also definitiv wird es für HaNo-Res ein Motorrumpf geben wo Motoren bis 28 mm Außenläufer reinpassen werden

Konstruktiv ist das soweit schon erledigt , nur mit den Flächen anstecken da mache ich mir noch meine Gedanken

NOrbert

Schmirgel
23.12.2014, 15:24
Hallo lieber Moderator,

nochmal meine Bitte, E-RES zum "Elektroflug" umsetzen!

Hier geht es inzwischen nicht mehr um Segelflug - Antriebs-
probleme haben Elektroflieger!

Schöne Grüße
Gerhard

Hans Rupp
23.12.2014, 15:55
Hallo,

das es vorwiegend um E-RES als Wettbewerbsklasse geht sollte der Beitrag hier stehen bleiben. Spezielle Motoren- und Akkufragen sollten aber auch meiner Meinung nach bei E-Flug diskutiert werden.

Gruß
Hans

Eckart Müller
24.12.2014, 11:21
Hallo lieber Moderator,

nochmal meine Bitte, E-RES zum "Elektroflug" umsetzen!

Hier geht es inzwischen nicht mehr um Segelflug - Antriebs-
probleme haben Elektroflieger!

Schöne Grüße
Gerhard

Ich habe Deine Meinung zur Kenntnis genommen, teile sie aber nicht.

Angenehme Feiertage und einen Guten Rutsch!

Aerofred
15.01.2015, 22:36
1286334

Hallo zusammen,
ist ja recht ruhig geworden zum Thema.
Der Motor kostet 15 Eu von 321, Regler ca.15, Akku 10Eu bei SLS.
Von den 120g können 50g für den Empfängerakku abgezogen werden, so daß mit 80g Mehrgewicht gerechnet werden kann.
Für eine "einfache" Klasse bestimmt nicht zu viel Aufwand.

VG
Christoph

Gast_2783
16.01.2015, 17:49
Servus.

Die sind ähnlich den Flyware Micro Rex http://www.dys.hk/ProductShow.asp?ID=27 so einen werde ich in meinen Callistik einbauen.

MfG Niels

cumulusxp
16.01.2015, 17:59
Hallo Christoph,

im Thread ist es zwar ruhig, im wahren Leben ging es bei mir aber weiter.
Im Keller liegt ein Altis V4, ein Antriebsset und ein Rumpfbausatz für meinen Pures.
Das muss jetzt nur noch zusammengefügt werden, danach kann ich testen und berichten. Dazu werde ich in der Rubrik E-Segler ein Thema aufmachen, wo wir uns dann darüber austauschen können.
In zwei Wochen weiß ich auch ob und wann wir einen Wettbewerb veranstalten.

Ihr dürft also gespannt sein

Schönen Gruß
Jörg

wingman3
16.01.2015, 21:09
In zwei Wochen weiß ich auch ob und wann wir einen Wettbewerb veranstalten.




Hallo Jörg,

jetzt nicht mehr kneifen!!

In meinem Keller liegt ebenfalls ein E-RES-Rumpfbausatz - und ein arbeitsloses Altis.

Und Schwalbach liegt so schön zentral.

viele Grüße
Helmut

Aerofred
16.01.2015, 22:42
Hallo,

Altis V4, yeah, aber sind auch noch Südländer dabei? Uwe? St.Canoe? Mein Resolutionrumpf hat auch schon Angst vor der Säge, der Motor liegt ja da.

Grüße
Christoph

UweH
16.01.2015, 22:59
Uwe?

Hallo Christoph, ich bin kein Südländer mehr und wieder ausschließlich in der Urheimat (berufs-)tätig.
Schwalbach ist zwar für mich jetzt wieder vor der Haustür, aber weil ich fast nicht elektrisch fliege lasse ich mich von meinem Vereinsvorstand Helmut "wingman3" würdig vertreten ;)
Wenn es sich zeitlich einrichten lässt komme ich aber gerne zum zuschauen und als Seilschlampe vorbei :D

Gruß,

Uwe.

st_canoe
17.01.2015, 09:41
Hi Christoph,

das Antriebsset gefällt mir :) Günstiger als das RES Hochstartset und sicher vollkommen ausreichend. Besonders die immer gerne angeführten Jugendlichen werden damit eher zu locken sein, als mit Hacker und Co. Irgendwie sollte man es schaffen das Reglement so zu stricken, das es auf so eine Lösung hinausläuft.

Einen Altis V4 werde ich mir bei Gelegenheit mal zulegen und einen E-Rumpf für Zanzara bauen. Sollte sich das Reglement dann noch vernünftig entwickeln bin ich dabei :)

Reicht es eigentlich das Altis V4 zu kaufen, oder brauche ich noch das Keypad dazu?

Grüße, steve

Chandrayaan
17.01.2015, 11:06
Hallo Steve,
nein, das Keypad ist nicht nötig.
Der Altis V4 kann über einen Micro-USB Anschluss mit einem PC (Windows!) verbunden und konfiguriert werden.
Gruss
Martin

cumulusxp
17.01.2015, 16:45
So,

heute wurde mein V4 auch zum ersten Mal gelüftet.
Allerdings schmählich in 'ner Schaumwaffel. Ich habe den Trainingsmodus eingestellt, da kann man den Motor wieder starten. Er gibt u.a. die grösste Höhe überhaupt, die Höhe mit Motor und die F5J Höhe aus. Wenn man keine Thermik hat und den Motor nicht wieder anmacht sind alle gleich. Wenn der Motor noch mal gestartet wird dann wird die F5J Höhe gelöscht.
Für's Training ist das ganz praktikabel.

Jetzt werde ich mal die andere Software drauf spielen für die "scharfe" F5J Konfiguration.

Schönen Gruß
Jörg

cumulusxp
17.01.2015, 16:53
Hallo Jörg,

jetzt nicht mehr kneifen!!

In meinem Keller liegt ebenfalls ein E-RES-Rumpfbausatz - und ein arbeitsloses Altis.

Und Schwalbach liegt so schön zentral.

viele Grüße
Helmut

Ja Klasse, dann sind wir wenigstens zu zweit ;)


.....
Wenn es sich zeitlich einrichten lässt komme ich aber gerne zum zuschauen und als Seilschlampe vorbei :D

Gruß,

Uwe.

Na, da hast Du ja nicht viel zu tun. :( Dabei würd ich echt gern den Ares als Pusher erleben.

Bis denne
Jörg

Mister 123
19.01.2015, 13:41
Je nachdem wann es ist und Helmut evtl noch Platz im Auto hat, würde ich auch mitkommen. Allerdings hab ich keinen logger....

Gruß Tobi

wingman3
19.01.2015, 15:45
Allerdings hab ich keinen logger....

Gruß Tobi

ganz "logger" bleiben Tobi. Kauf Dir so´n Ding, wiegt nix, kostet nur soviel wie ein gutes Servo, Du kannst es in jedem Flieger einsetzen und Du hast am Ende des Tages wunderschöne Diagramme über Deine "Thermikleistung".
Für Schwalbach könnte ich Dir auch meins ausleihen. Aber bei der von Jörg befürchteten Teilnehmerzahl fliegen wohl alle in einer Gruppe.

Gruß
Helmut

Laddl
19.01.2015, 15:52
Hallo

Wäre ebenso gerne als Teilnehmer dabei, sofern es bald einen Termin gibt um planen zu können!

Gruß
Laddl

cumulusxp
19.01.2015, 15:54
Jau ganz entspannt,

schaun mer mal wer sich so alles meldet und dann mal sehen klappts vielleicht auch mit'm Logger. Wir haben ja auch Verleihbedarf.

Ich habe gestern erstmals den F5J Modus drin gehabt. 30 Sekunden ist doch gar nicht mal so viel. Der Solius kam jedenfalls nur auf 140m in der Zeit, hat halt auch keinen Raketenantrieb.
Auf jeden Fall werde ich mal ausgiebig testen was so ein Low-Budget Antrieb im RES-Modell für Höhen bringt.
Eigentlich wollte ich an der Flugaufgabe gar nix ändern. Aber ich denk man sollte schon zumindest die Höhe locker erreichen ab der es "teuer" wird. Evtl. muss die dann doch unter 200m liegen. Die 30s Motorlaufzeit will ich auf jeden Fall beibehalten da sonst der Logger nicht geht.

Schönen Gruß
Jörg

cumulusxp
19.01.2015, 16:07
Sorry,

ich muss euch auf nächsten Freitag vertrösten. Am Donnerstag den 29.1. werden wir unsere Vereinstermine abstimmen, dann kann ich den Termin verbindlich veröffentlichen.
Meine Idee war der 12.Juli, aber das jetzt nur mal unterm Ladentisch da möchte ich noch nichts versprechen.
Da liegt bis jetzt kein mir bekannter RES Termin, und es ist noch vor den Hessischen Ferien.
Aber ich finde es super das ihr euch schon meldet, das ist für mich auch ein sehr gutes Argument für den Wettbewerb und die Klasse überhaupt.

Schönen Gruß
Jörg

st_canoe
19.01.2015, 20:23
Hallo zusammen,

ich hab für meine FrSky Taranis ein LUA Script gefunden, das zum f5j Training gedacht ist. Ich hätte auch noch 'nen Flieger mit dem FrSky Vario mit der ich das Script testen könnte:

http://rcsettings.com/index.php/viewdownload/13-lua-scripts/163-f5j-training

Sollte das Wetter mitspielen werde ich am WE berichten.

Grüße, steve

Gast_53593
19.01.2015, 20:46
Hi
Mich würde Interessieren wie das genau funktioniert schaltet der Altis dan nach 30 Sek den Motor aus?
ist das fest programmiert oder muss das programmiert werden ?
kenne mich damit Überhaupt nicht aus .
Norbert

cumulusxp
19.01.2015, 22:13
Hallo Norbert,

ich bin ja auch grad erst am Kennenlernen von dem Ding, aber ein wenig habe ich schon gespielt.

Es gibt zwei Firmwares, also Betriebsarten die man wahlweise am PC draufspielen kann. Das geht ziemlich simpel mit nem USB Kabel und dauert 2 Minuten.
Die eine ist für Wettbewerbe, da schaltet er den Motor nach 30 Sek. aus. Die Zeit ist fest weil das so in den F5J Regeln steht. Kannst auch früher ausschalten wenn Du willst, einschalten geht auf keinen Fall mehr.
Die andere ist mehr für den Alltag. Da kann man sich verschiedene Funktionen einstellen, ob man den Motor im Notfall wieder einschalten möchte oder nicht, ob die Motorlaufzeit begrenzt wird und wie lang, usw. Ausserdem kann man sich verschiedene Werte anzeigen lassen wie maximale Höhe, aktuelle Spannung, alles mögliche. Da habe ich noch nicht alles durchprobiert.
Ausserdem kann der Altis mit einigen Anlagen als Telemetriesensor betrieben werden, mit Jeti, Multiplex und Hott.
Da kann man ihn dann statt Vario verwenden.
Am Ende des Tages kannst Du Dir dann Deine Flüge zu Hause als Diagramm ansehen.
Und das alles in Briefmarkengrösse, faszinierend.

Schönen Gruß
Jörg

Gast_53593
19.01.2015, 22:56
Hallo Jörg
danke erst mal für die Erklärung ,
Nun Gibt es zwei von den Guten teilen welchen Testest du den Gerade ?

Nun zum Auswerten und einstellen , kann man sich das Programm vorab anschauen am Pc oder wird das bei kauf mitgeliefert?

Norbert

cumulusxp
20.01.2015, 12:02
Hallo,

auf der Seite gibt es im Download die Anleitung (in Englisch) und auch das Programm "Altis Flight Manager v3.2.2":

http://www.aerobtec.com/products/rc-electronics/altis-v4/

das kann man sich vorher schön angucken.

Gruß
Jörg

Gast_53593
20.01.2015, 13:47
Hi Jörg
danke für den Link werde ich mir anschauen
Norbert

Aerofred
20.01.2015, 22:06
Hallo zusammen,
die 140m Steighöhe in 30 sec. sind mehr, als mit Gummistart zu holen sind. Ich meine, die Höhe, ab der die Strafepunkte höher werden, sollte unter 200m liegen, da die RES-Modelle kleiner sind als F3J und daher schlechter zu sehen.
Anders gerechnet: 200m mit 0,3m/s Sinken sind 600 sec. abgleiten ohnen Thermik und nicht sonderlich anspruchsvoll.

VG
Christoph

Laddl
21.01.2015, 07:28
Hallo

Ich schlage mal 75m als magische Höhengrenze für E-RES vor. Dies ist allemal mehr als am Seil erreicht werden kann und absolut ausreichend um in die Thermik einzusteigen. Rechnet man die Grösse der Modelle ist eine gute Sicht auf die Dinge recht gut zu halten. Also auf zum Wettstreit mit Gleichgesinnten ... ;-) Ein bisschen kämpfen sollte man auch, sonst ist es doch viiiiieeeeeeeel zu einfach :D

Gruß
Laddl

Peter Stöhr
21.01.2015, 08:37
Hi,


...
Anders gerechnet: 200m mit 0,3m/s Sinken sind 600 sec. abgleiten ohnen Thermik und nicht sonderlich anspruchsvoll.
...

nette Rechnung ;-)
Du kannst sie ja mal für jeden aufstellen der beim nächsten F5J Wettbewerb in deiner Nähe die 10 Minuten nicht voll fliegt ;-)

Aber Spaß beiseite, über eine Veränderung der "FAI-Höhe" sollte man sich schon Gedanken machen. Ob es so niedrig sein muss wie Laddl es mit 75m vorschlägt oder ob man sich an den von Christoph locker erreichten 140m orientieren sollte, dass ist ne sehr spannende Frage. Man sollte aber bei allem sportlichen Ehrgeiz aber bei vergessen, dass E-RES vielleicht ehe reine Einsteigerklasse sein sollte.

Viele Grüße
Peter

Laddl
21.01.2015, 09:05
Hallo

Meine vorgeschlagene Höhe für E-RES .... Es ist ein Vorschlag bzw. Idee!!!!!!

Weiterhin ist RES und auch E-RES eine völlig freie Klasse! Da gibt es keinerlei Richtlinien weder von der FAI noch andere!!!
Wer da was und wie macht ist noch völlig offen ..!!! ;)

Gruß vom Laddl

st_canoe
21.01.2015, 11:18
Hi,

die maximal Höhe könnte sich durchaus an den Hochstarthöhen mit dem Gummiseil orientieren. Vielleicht sind da 100m ein guter Wert. Das wird wohl hauptsächlich bei schlechten Bedingungen relevant werden, dann wenn gut trägt werden die Modelle niedriger einsteigen um weniger Punktabzug zu bekommen.

Ist eigentlich der Radius, in dem sich die Modelle während eines Wettbewerbsfluges bewegen dürfen, begrenzt? Eigentlich nicht, oder? Mit den (teuren) Power Antrieben hat man da natürlich viel mehr Möglichkeiten, egal welche Maximalhöhe vereinbart wird. Kommen die günstigen Direktantriebe da noch mit? Oder sind solche Überlegungen unnötig? ...da fehlt mir die f5j Praxis.

Grüße, steve

Peter Stöhr
21.01.2015, 11:42
Hi,

der Radius ist nicht begrenzt! Es gibt aber 3 Einschränkungen die aus der Praxis kommen:
1) Nur weil man mit dem Motor hinkommt heißt es noch lange nicht dass man wieder zurück kommt ;-), speziell wenn man gegen den Wind zurück muss.
2) irgendwann sieht man sein Modell, beziehungsweise das Anzeigen der Thermik, einfach nicht mehr.
3) Je mehr Power dein Motor hat, umso schwerer wird er in der Regel sein.

Aktuell werden bei F5J Modellen immer mehr Innenläufer ohne Getriebe eingesetzt! Gerade bei leichten Modellen ist die Leistung mehr als ausreichend, man spart das eine oder andere Gramm und, so ganz nebenbei, auch ein paar Euros.

Viele Grüße
Peter

Laddl
21.01.2015, 11:53
Hallo und ich bitte um Entschuldigung .....

.... aber von was schreiben wir hier eigentlich? F5J oder RES mit Elektroantrieb?
Also ich meinerseits habe Beides und habe auch Beides schon geflogen und getestet ;-)

Beide Klassen lassen sich nicht so einfach vergleichen!!! Da gibt es schon einige Unterschiede!
Wir sollten beim Thema bleiben und das ist ursprünglich wohl E-RES ... oder habe ich da irgendwas falsch verstanden :confused:

Verwirte Grüsse
Laddl

st_canoe
21.01.2015, 14:28
Hallo und ich bitte um Entschuldigung .....

.... aber von was schreiben wir hier eigentlich? F5J oder RES mit Elektroantrieb?
Also ich meinerseits habe Beides und habe auch Beides schon geflogen und getestet ;-)

Beide Klassen lassen sich nicht so einfach vergleichen!!! Da gibt es schon einige Unterschiede!
Wir sollten beim Thema bleiben und das ist ursprünglich wohl E-RES ... oder habe ich da irgendwas falsch verstanden :confused:

Verwirte Grüsse
Laddl

Blätter mal zurück und schau wer als erstes auf f5j-400 hingewiesen hat ;)

Da eine der zentralen Komponenten z.B. der f5j Logger ist (so scheint es momentan jedenfalls) wird es wohl auch nicht ausbleiben das weiterhin Bezüge zu f5j hergestellt werden. Ist sehe da kein Problem. Außerdem kann man sich ja einiges abgucken.

Grüße, steve

cumulusxp
22.01.2015, 12:05
Hallo zusammen,

die Höhe und Flugzeit als Wettbewerbsaufgabe sollte erst nach Praxistests festgelegt werden. Das einzige was fest bleiben muss sind die 30 s Motorlaufzeit.
Ich würde so rangehen: die Höhe die mit einem einfachen Antrieb (kleiner Aussenläufer mit ca. 100W Eingangsleistung und einer kleinen Luftschraube) in 30s erreicht werden kann ist die Basis. Sagen wir es wären 120m. Dann sollte die Grenze wo's teuer wird ein ganzes Stück darunter sein, damit sich Raum für taktische Entscheidungen ergibt. Sagen wir 90m. Und daraus resultiert dann die Flugzeit. Da die 30s Motorlaufzeit dazu zählen würde ich in dem Beispiel 6 Minuten ansetzen. Beim Hochstart zeigt sich das die nur mit abgleiten aus dieser Höhe nicht errechbar sind, oft liegen die Flugzeiten wenn nichts geht zwischen 3 und 4 Minuten. Bei mir jedenfalls.....
Also, wenn noch jemand sich da an Versuchen beteiligen will und kann immer gern. Ansonsten muss mein Pures mit nem Torcster Aussenläufer und 3S600 als Referenz herhalten. Dann kann man sich ja noch überlegen ob der schon zu exclusiv ist und noch was runtergehen.

Tendenziell hätte ich gern die Regeln von F5J 1:1 übernommen, einfach weil es schon Auswertungsprogramme usw. gibt. Aber wenn es andere Parameter werden kann ich auch schnell was kleines stricken.

Schönen Gruß
Jörg

pfeiferl
24.01.2015, 12:12
hi,

wo hier ständig so in Richtung f5j tendiert wird, muss ich mich wieder mal melden.
Ich will nicht f5j fliegen sondern RES mit allen taktischen Möglichkeiten.
Möchte also auch öfter starten können wenns nicht trägt, wie in RES, aber ohne Seilsalat und Behinderung.

Nochmal mein Vorschlag, der das alles möglich macht, theoretisch, da mein E noch nicht fertig ist.
Strom auf ca 10A begrenzen, oder vielleich auch weniger. Dann in Tests erfliegen welche Laufzeit zB 10, 15 oder vielleicht mehr sec eine Höhe von ca 100m erreichbar machen.

Jetzt muss der Zeitnehmer nur eine MotorUhr mit 10, 15 oder ?? sec für den Startvorgang laufen lassen. Der Zeitnehmer sagt Motor aus an. Dann ab Motor aus die Flugzeit messen.

Der Strom lässt sich mit einem Zangenampermeter messen. Entweder vor dem Bewerb oder wenn einer auffällig schnell hoch steigt. Bei Überschreiten der 10A gibts 0 Punkte.

Damit bliebe der Charakter von RES erhalten.
Die Wertung bliebe gleich.
Die Praxisnähe zum täglichen Fliegen wäre maximal!

Die Kontrolle benötigt 1 Messgerät und für den Zeitnehmer 2 statt 1 Uhr.

Noch einfacher ein Höhenmesser mit Telemertrie und der Zeitnehmer sagt Motoraus an bei 100m. Wird nicht sofort ausgeschaltet muss der Start wiederholt werden.

Ist der Motorstrom begrenzt, könnte man sich maximal ein paar sec in der Steigphase beim optimieren rausholen.
Da die Zeitwertung aber erst bei Motoraus beginnt wird der Einfluss auf die Ergebnisse aber nur gering sein.

Viele Grüße, Georg

Aerofred
27.01.2015, 22:04
hi,

wo hier ständig so in Richtung f5j tendiert wird, muss ich mich wieder mal melden.
Ich will nicht f5j fliegen sondern RES mit allen taktischen Möglichkeiten.
Möchte also auch öfter starten können wenns nicht trägt, wie in RES, aber ohne Seilsalat und Behinderung.

Nochmal mein Vorschlag, der das alles möglich macht, theoretisch, da mein E noch nicht fertig ist.
Strom auf ca 10A begrenzen, oder vielleich auch weniger. Dann in Tests erfliegen welche Laufzeit zB 10, 15 oder vielleicht mehr sec eine Höhe von ca 100m erreichbar machen.

Jetzt muss der Zeitnehmer nur eine MotorUhr mit 10, 15 oder ?? sec für den Startvorgang laufen lassen. Der Zeitnehmer sagt Motor aus an. Dann ab Motor aus die Flugzeit messen.

Der Strom lässt sich mit einem Zangenampermeter messen. Entweder vor dem Bewerb oder wenn einer auffällig schnell hoch steigt. Bei Überschreiten der 10A gibts 0 Punkte.

Damit bliebe der Charakter von RES erhalten.
Die Wertung bliebe gleich.
Die Praxisnähe zum täglichen Fliegen wäre maximal!

Die Kontrolle benötigt 1 Messgerät und für den Zeitnehmer 2 statt 1 Uhr.

Noch einfacher ein Höhenmesser mit Telemertrie und der Zeitnehmer sagt Motoraus an bei 100m. Wird nicht sofort ausgeschaltet muss der Start wiederholt werden.

Ist der Motorstrom begrenzt, könnte man sich maximal ein paar sec in der Steigphase beim optimieren rausholen.
Da die Zeitwertung aber erst bei Motoraus beginnt wird der Einfluss auf die Ergebnisse aber nur gering sein.

Viele Grüße, Georg

Hallo Georg,

eine Motorstrombegrenzung ist meiner Meinung nach schwierig: Für das Zangenampermeter müßte erstmal ein Kabel aus dem rumpf heraus, bei mir eher nicht möglich. Strommessung mit vollem Akku, nach 30 sec, bei welcher Akkutemperatur? 2,3, oder mehr Zellen? Dazu eine mündliche Ansage an den Zeitnehmer, 2 Stopuhren mit anschließender Diskussion wer was angesagt hat. Dann doch lieber mit Logger, das spart Ärger.
BTW, 600g Modell in 30 sec. auf 100m Höhe gehoben sind 30Watt, d.h. 100W Eingangsleistung sind bei Wirkungsgrad 0,3 völlig ausreichend, eine Begrenzung auf 10A / 3s nicht notwendig. Ich glaube eher, daß die Antriebe auf geringstes Gewicht für 100m in 30sec optimiert werden. Aber das wäre dann wie im F3J. Vielleicht sollte senkrechtes Steigen im Pflichtenheft stehen. ;)

VG
Christoph

Kayb
28.01.2015, 13:08
Strombegrenzungen sind schwierig durchzusetzen und zu kontrollieren. Ich kenne das von der Air-Chargo-Challenge. Bringt nur Probleme. Messverfahren sind unterschiedlich. Grade bei Strommesszangen ist da schnell mal 1A Unterschied... Sinnvolle Strombegrenzer gibt es nicht zu kaufen... selbermachen scheitert an der großen Varianz an Motorreglern.

Außerdem wird es dann ein Wettrüsten bei den Akkus geben. Dann werden die Akkus so klein dass sie grad die 10A liefern können.

Also: so besser nicht machen.

Gruß Ruben

cumulusxp
28.01.2015, 20:00
hi,

wo hier ständig so in Richtung f5j tendiert wird, muss ich mich wieder mal melden.
Ich will nicht f5j fliegen sondern RES mit allen taktischen Möglichkeiten.
Möchte also auch öfter starten können wenns nicht trägt, wie in RES, aber ohne Seilsalat und Behinderung.......


Muss ja auch nicht sein, wir sind ja noch in der Findungsphase.
Ich will immer erst selbst ausprobieren bzw. selbst in der Hand haben. Bevor ich den Logger hatte war mir nicht klar was der alles kann. Nach ein bischen herumspielen (und einem Telefonat mit Rudi Nahm) habe ich noch einige interessante Möglichkeiten entdeckt.
Man kann z.B. die Höhe und die Laufzeit mit Motor begrenzen. Und zusätzlich noch einstellen das er die Werte zurücksetzt wenn eine Höhe von 8m unterschritten wird.
Damit wäre ein Programm denkbar das identisch mit RES ist. Ein Start auf eine definierte Höhe ( und unabhängig vom Gummi ) und dann ein Zeitflug mit der Möglichkeit zum Re-Start innerhalb einer Rahmenzeit.
Man braucht halt kein Seil und den Platz dafür, die Starthöhe ist eben immer gleich und nicht wie bei RES vom Wind abhängig.
Das ist bei Windstille eher ein Vorteil und bei Wind komme ich am Seil höher. Aber sei's drum das gilt ja für alle.
Ich habe am Sonntag mit dem E-Pures die ersten Flüge gemacht. Fliegt genau wie der Segler. Gewicht 498g mit einem 3S600er Akku, der dürfte für nen ganzen Wettbewerb reichen.

Die oben beschriebene Einstellung konnte ich noch nicht testen, daher hab ich's noch nicht hier verbreitet.

Zu Strommessung: das halte ich nicht für praktikabel und ist auch nicht nötig. Mit dem Logger haben alle die gleichen Vorraussetzungen und können in der Thermik zeigen was sie können, ohne das der Antrieb eine Rolle dabei spielt.
Wenn nur ein Parameter des Antriebs limitiert ist dann geht das Feld auf für die Aufrüstung an den nicht limitierten Stellen.
Und alles festzulegen ist zu kompliziert und auch kurzlebig.

Schönen Gruß
Jörg

pfeiferl
28.01.2015, 20:39
Hallo Jörg,

das hört sich ja schon ganz gut an, wenn Höhe und Motor begrenzt werden kann mit dem Altis v4.
Und öfter gestartet werden kann.

Bin sehr gespannt auf Deine ersten Erfahrungen.
So ein Altis v4 ist schnell bestellt :)

Übrigens, ein Panda E-Flug Set mit Motor und Regler hat der "himmlische" gerade in Aktion.

Viele Grüße, Georg

jweber
29.01.2015, 08:55
Eine Strombegrenzung kann man auch ganz einfach und im Sinne von RES realisieren:
Schreibt einfach eine Flachstecksicherung z.B. 10A aus dem Fahrzeugbedarf im Regleranschluss vor. (Dann benötige ich entweder ein zusätzliches BEC oder ich muss den Antrieb so auslegen, dass die Sicherung sicher nicht fliegt!)
Die Dinger sind leicht und preiswert zu beschaffen, zu kontrollieren, ggf. sogar durch einheitliche Sicherungen im Wettbewerb zu ersetzen.
Wenn da jemand zu knapp drangeht, steigt ihm halt der Antrieb aus und er muss runter und Sicherung tauschen. Akkutechnik bringt dann ein paar Gramm, bringt es das, wenn häufig sowieso Balast geladen wird?
Taktik kann aber auch sein: benötige ich volle 30 sec oder reicht mir auch ein kleinerer Akku.
Jörn

Peter Stöhr
29.01.2015, 12:34
Hi,


...
Schreibt einfach eine Flachstecksicherung z.B. 10A aus dem Fahrzeugbedarf im Regleranschluss vor. (Dann benötige ich entweder ein zusätzliches BEC oder ich muss den Antrieb so auslegen, dass die Sicherung sicher nicht fliegt!)
Die Dinger sind leicht und preiswert zu beschaffen, zu kontrollieren, ggf. sogar durch einheitliche Sicherungen im Wettbewerb zu ersetzen.
...

so viel zur Theorie ...
Hast Du jemals "n" dieser Sicherungen auf ihren maximalen Strom hin vermessen? Ich vermute mal nein! Ich hab das mal mit mit 20 Stück gemacht. Bei 10A hat keine ausgelöst, der Spitzenreiter war jenseits der 12A.

Wenn man damit den Motorstrom begrenzen will, also ich weiß nicht ...

Peter

jweber
29.01.2015, 12:50
Hast Du jemals "n" dieser Sicherungen auf ihren maximalen Strom hin vermessen?

Du hast Recht, das habe ich nicht. Gibt es sowas auch genauer? Mit solchen Toleranzen habe ich nicht gerechnet.
Dann müsste man wirklich Sicherungen ausgeben, der Teilnehmer muss dann ja entsprechend auslegen, um nicht in die Falle zu tappen.

Jörn

Peter Stöhr
29.01.2015, 12:51
Hi,

ich versteh nicht ganz, warum man einige bei E-RES so zwanghaft an dem "Ersatz des Gummis" festhalten wollen und sich sträuben, die anderen taktischen Varianten die F5J mit sich bringt zu aktzeptieren?

Der E-Motor bringt dem Piloten doch neue taktischen Möglichkeiten:
1) Ich fliege dahin, wo ich die Thermik vermute. Dank des Motors ist meine "Reichweite" dafür auch bedeutend größer. In 40m Höhe komme ich in der verbleibenden Restzeit deutlich weiter wie aus 100m Höhe am Seil.
2) Die "FAI-Höhe" als Wertungskriterium unterstreicht doch nur die fliegerische Leistung. Wenn es "gut geht", alle aus 100m Höhe starten "müssen", dann verkommt das doch wieder zum Landewettbewerb! Wenn ich aber an Hand der Höhe differenzieren kann, dann sind 600s Flugzeit aus 30m Höhe doch viel "wertvoller" als 600s Flugzeit aus 100m Höhe.

Die Grundlagen der F5J Strategie sind sehr schön im RC-Soaring Digest 10-2012 beschrieben.

Die Beschränkung der Motorleistung führt meiner Ansicht nach nur zu einem "Wettrüsten" bei den Motoren. So nach der Art, wer holt aus 30s Motorlaufzeit mit 10A die größte Ausgangshöhe raus. Den Motor dann bei 123m automatisch abschalten zu lassen bringt dann auch nicht wirklich viel, das Stichwort ist Zooming!
Das F5J Reglement macht so ein Wettrüsten unnötig! Aktuell werden immer mehr "erstaunlich" kleine Innenläufer eingesetzt, die kosten einen Bruchteil der bisher eingesetzten Getriebemotoren!

Schluss letztendlich hat die Angleichung an F5J auch noch einen ganz trivialen Vorteil. Alles was man an Mess-Equipment braucht ist schon vorhanden! Es funktioniert hervorragend, man muss nichts neues "erfinden", basteln, redefinieren ...

Just my 2 Cents
Peter (der jetzt gleich wieder für seine F5J Parallelen abgewatscht wird)

Peter Stöhr
29.01.2015, 12:54
Hi Jörn,

Du hast Recht, das habe ich nicht. Gibt es sowas auch genauer? Mit solchen Toleranzen habe ich nicht gerechnet.
Dann müsste man wirklich Sicherungen ausgeben, der Teilnehmer muss dann ja entsprechend auslegen, um nicht in die Falle zu tappen.

Jörn

der arme Ausrichter der Wettbewerbe muss dann aus "100" Sicherungen die "30" selektieren die am nächsten an sagen wir mal "11A" rankommen. Wer den Aufwand betreiben soll ...

Und so ganz nebenbei, neben dem Regler noch ein externes BEC ins Modell reinfummeln, ich kann mir vorstellen dass das etwas eng werden könnte.

Viele Grüße
Peter

cumulusxp
30.01.2015, 12:15
Hallo,

jetzt ist es amtlich.
Wir werden auf unserem handtuchgrossen Fluggelände in Schwalbach am Taunus den ersten Wettbewerb mit elektrisch angetriebenen RES Modellen abhalten.
Unser Termin ist der 12. Juli 2015. Der ist nach meinem Wissen noch von keinem RES Event belegt.

Über die Flugaufgabe bin ich mir noch nicht 100% im Reinen. Nur soviel ist sicher: es wird auf einem Logger basierend eine Limitierung geben, wir werden nicht mit Strommessungen oder ähnlichem hantieren. Es gibt zwei Optionen, erstens die F5J Variante mit Wertung nach Ausschalthöhe und nur einer Flugzeit oder die RES Methode mit Flugzeit und Rahmenzeit. Limitierung dann durch Höhe und Zeit. Was sich letztlich besser eignet werde ich in den nächsten Wochen je nach Wetter gründlich testen. Meinungen, vor allem solche die auf eigener Erfahrung beruhen, sind ausdrücklich willkommen.

Sobald das steht werden wir die Ausschreibung veröffentlichen. Anmeldungen nehme ich natürlich gern schon entgegen per PN.
Ich werde eine Anzahl Logger Altis V4 zur Verfügung stellen, bitte melden wer so etwas noch nicht hat dann kann ich's in der Planung berücksichtigen.
Dann muss nur im Modell die Möglichkeit gegeben sein das Teil schnell zu wechseln.

Soweit erst mal, ich hoffe ich kann heute schon raus. Und ich werde auch über's WE den Bericht zum E-Pures einstellen.

Schönen Gruß
Jörg

pfeiferl
30.01.2015, 19:02
Hallo Jörg

find ich super!

Ohne Logger wirds nicht gehen, das ist mir inzwischen klar.

Der Unilog kann übrigens "fast" alles was bisher gefordert wurde.
Stombegrenzung A (mit Shunt)
Leistungsbegrenzung Wmin (mit Shunt)
Zeitbegrenzung
Wiedereinschalten nach Motorstop

Auf Höhe gibts im Moment nur einen Alarm.
Den kann man sicher auch auf Motorstop Programieren.
Vielleicht hilft da ja Stefan Merz mit ;)

Die ersten 2 Mai Wochen bin ich mit 2 Freunden im Fliegerurlaub und jeder nimmt einen E-Res mit.
Wir werden verschiedene Motor-Kombis dabei haben von Getriebe bis Aussenläufer.
Unilog ist bei uns eher Standard, da zB auch die RC-E7 in A auch mit Unilog geflogen wird.
Bei E7 wird über das Gewicht des Modells und einem Faktor die erlaubten Wmin berechnet und nach dem Flug abgelesen ob mehr verbraucht wurde.
ich möchte nach Möglichkeit ohne große Auswertung auskommen.
Nur kontrollieren, wenn jemand aus dem Rahmen fällt. Wie in F3B bei den Winden üblich.

Ob man bei der Strombegrenzung groß trixen kann und ob und wieviel Sinn macht, werden wir erfliegen.
Ob schnelles Steigen Vorteile bringt werden wir erfliegen.
Ob 2S mir größerem Prop oder 3S mit kleinerem Prop Unterschiede bringen?
Ich denke, dass wir Ende Mai mehr wissen.
Natürlich werdet ihr´s hier erfahren.
Ziel auch bei uns ist einen Wettbewerb zu machen, der möglichst nahe an G(ummi)-RES ist.
Warum? Weil bei uns eher kleine Plätze sind, bei denen man nur mit Mühe 3-4 Startstellen unterbringt.

Und jetzt wird gebaut ;)

Viele Grüße, Georg

Ps: vielleicht plant ihr beim Bau auch Platz für einen Unilog+Shunt ein :)

cumulusxp
30.01.2015, 19:20
Hallo,

heute konnte ich 'nen Akku leermachen mit der meiner Ansicht nach perfekten RES-Hochstart Simulation.
Höhenbegrenzung bei 90 Meter oder nach 30 Sekunden. Kein wiedereinschalten möglich, aber unter 8 Höhenmeter setzt er sich selbst zurück und dann kann man wieder starten.
Anbei ein Log von einem Flug mit 3x durchstarten und nach dem vierten Start war der Akku dann leer.
Davor der Flug waren 5 1/2 Starts gewesen. Demnach hält ein 3S600er bei dem Antrieb etwa 8 Steigflüge.

1293474

Auf 90m kommt man in ca. 24 s wenn man möglichst gut steigt, es bleibt also nicht viel Spielraum für herumfliegen bis die Zeitbegrenzung zumacht. Meine Flugzeit war etwas über 3 min. Zwei- drei Zacken nach oben haben mir die Wirbel hinter einer Baumreihe beschert. Da ist noch genug Raum für Thermikgespür. So KÖNNTE man einen Wettbewerb mit 100% RES Regeln fliegen. Keine Leistungsmessung oder Begrenzung nötig. Es sind für die Auswertung nur die Dinge erforderlich die auch im normalen RES verwendet werden.
Das wäre die Alternative die der Altis ermöglicht. Es kommt jetzt auf euch an, was am Besten ankommt.

Schönen Gruß
Jörg

Bin gespannt

Gast_53593
30.01.2015, 19:31
Hallo,

heute konnte ich 'nen Akku leermachen mit der meiner Ansicht nach perfekten RES-Hochstart Simulation.
Höhenbegrenzung bei 90 Meter oder nach 30 Sekunden. Kein wiedereinschalten möglich, aber unter 8 Höhenmeter setzt er sich selbst zurück und dann kann man wieder starten.
Anbei ein Log von einem Flug mit 3x durchstarten und nach dem vierten Start war der Akku dann leer.
Davor der Flug waren 5 1/2 Starts gewesen. Demnach hält ein 3S600er bei dem Antrieb etwa 8 Steigflüge.

1293474

Auf 90m kommt man in ca. 24 s wenn man möglichst gut steigt, es bleibt also nicht viel Spielraum für herumfliegen bis die Zeitbegrenzung zumacht. Meine Flugzeit war etwas über 3 min. Zwei- drei Zacken nach oben haben mir die Wirbel hinter einer Baumreihe beschert. Da ist noch genug Raum für Thermikgespür. So KÖNNTE man einen Wettbewerb mit 100% RES Regeln fliegen. Keine Leistungsmessung oder Begrenzung nötig. Es sind für die Auswertung nur die Dinge erforderlich die auch im normalen RES verwendet werden.
Das wäre die Alternative die der Altis ermöglicht. Es kommt jetzt auf euch an, was am Besten ankommt.

Schönen Gruß
Jörg

Bin gespannt

Hi Jörg
toll was du da aufgezeigt hast , könntest du bitte nochmal deine Motor /Regler Kombi posten
Danke
Norbert

cumulusxp
31.01.2015, 07:32
Hallo Norbert,

hab für alle technischen Fragen zu E-RES in Elektroflug einen Thread (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/498378-Elektro-RES-Modelle-Umbau-und-Ausr%C3%BCstung) aufgemacht. Dort steht alles drin.
Wenn ihr beim HaNoRes auch soweit seid könnt ihr die Ausrüstung da auch schön zum Vergleich posten.

Schönen Gruß
Jörg

st_canoe
31.01.2015, 09:13
Hi Jörg,

vielen Dank für Deine aufschlussreichen Ergebnisse. Im RES Modus ist also die Antriebsleistung ein entscheidendes Kriterium um eine zweite Chance zu bekommen oder ein weiter weg liegende Thermik zu erreichen.

Da finde ich den f5j Modus besser. Dann fällt schon mal der zweite Versuch weg.

Grüße, steve

st_canoe
31.01.2015, 10:47
Hi Jörg,

vielen Dank für Deine aufschlussreichen Ergebnisse. Im RES Modus ist also die Antriebsleistung ein entscheidendes Kriterium um eine zweite Chance zu bekommen oder ein weiter weg liegende Thermik zu erreichen.

Da finde ich den f5j Modus besser. Dann fällt schon mal der zweite Versuch weg.

Grüße, steve

Irgendwie scheine ich da was falsch verstanden zu haben. Die 30sec gelten pro Steigflug und nicht pro Durchgang nehme ich an. Das hört sich schon viel besser an. :)

Soll dann eigentlich zwischen jedem Steigflug gelandet werden müssen? Und vielleicht habe ich es ja überlesen, aber lässt sich beim Altis die letzte Flugzeit problemlos einzeln auslesen? Denn die ist ja maßgeblich für die Punktevergabe.

Grüße, steve

cumulusxp
31.01.2015, 13:26
Hi Steve,

nö ich hab's nicht richtig beschrieben.
Die 30 Sekunden bzw. 90m ( oder je nachdem was eingestellt ist ) gelten für einen "Wertungsflug". Wenn der Motor dann nicht mehr gestartet wird bleiben die Werte in der Anzeige erhalten. Wenn er unter einer Höhe von 8m wieder gestartet wird setzt der Logger alles auf Null und es beginnt ein neuer Wertungsflug, d.h. die Höhen- bzw. Zeitbegrenzung geht von neuem los.
Man braucht also nicht zu landen, ich würde aber im Wettbewerb es so formulieren das AUF DEM BODEN gelandet werden muss, bevor jemand nen Restart macht. Möchte nicht ne grosse Rolle Pflaster mitbringen damit die zerschnittenen Finger geflickt werden wenn die Leute die Flieger aus der Luft pflücken.
Ich habe hier einen screenshot von den Einstellungen gemacht. Man kann also alle Parameter frei wählen. Die mittlere Einstellung "Antizoom enable" beschreibt den Wert einer Art Dämpfung, damit Fahrtüberschuss im Vorfeld vom Logger eingerechnet wird und der Motor entschprechend früher abschaltet. Bei den ersten Flügen hatte ich das ganz hoch eingestellt, da war die echte Höhe nur 85 m obwohl er bei 90 abschalten sollte. Heute hatte ich's auf 0,1, mit dem Ergebnis das der Pures tatsächlich auf 94 m kam.
Da kann man noch ein wenig spielen damit der Wert dem Steigverhalten angepasst ist. Ich denke aber nicht das das entscheidend ist.

1293857

Ich habe hier drei Starts in der Grafik, man sieht schön bei Start 1 und 2 das der Motor bei 90m ausgeht und der Pures noch ein wenig weiter steigt. Da war die Motorlaufzeit um die 25s. Beim dritten Start haben die 30 s zugeschlagen.
Vom Feeling her ist das alles wie'n Hochstart. Du kommst besser oder schlechter weg, je nachdem wie Du es aussteuerst, und dann hast Du nen Segler ohne die Möglichkeit den Motor wieder einzuschalten. Am Ende hast Du die Wahl wieder zu starten oder auch nicht.
Dabei muss aus dem Logger nichts ausgelesen werden, die Flughöhen sind nur für die Nachbereitung von Interesse. Ansonsten nutzt man den Altis nur als Schalter, mehr nicht. Für diese Flugaufgabe bräuchte man das Display gar nicht. Es gibt den Altis ja auch ohne, dann ist er noch winziger. Ich würde aber immer die Version mit Display vorziehen, dann ist man flexibler in der Anwendung und muss nicht das extra Display zum anstöpseln kaufen wenn man auf'm Platz mal was wissen will.

Schönen Gruß
Jörg

pfeiferl
01.02.2015, 07:24
Bravo Jörg,

das ist überzeugend !
Genau so hab ich mir das vorgetellt.

Vielen Dank für Deine Vorarbeit, Georg

Gast_53593
02.02.2015, 17:31
Hi
Habe das mal gefunden damit kann das was wir brauchen doch auch begrenzt werden nur günstiger , oder sehe ich das falsch?

http://www.hobbyking.com/hobbyking/store/__37796__HobbyKing_174_Altitude_Time_Limiting_System_for_R_C_Airplane_w_out_program_box_.html

Norbert

Lototos
02.02.2015, 18:08
Hi
Habe das mal gefunden damit kann das was wir brauchen doch auch begrenzt werden nur günstiger , oder sehe ich das falsch?

http://www.hobbyking.com/hobbyking/store/__37796__HobbyKing_174_Altitude_Time_Limiting_System_for_R_C_Airplane_w_out_program_box_.html

Norbert

Hallo Norbert,

haste jetzt alle aufgekauft, die haben nur noch 3 auf Lager.
Da gibt es bestimmt Lieferprobleme.

Ich habe auch nichts davon gelesen, das sich das Gerät wieder zurück setzt.

cumulusxp
02.02.2015, 20:05
Hi
Habe das mal gefunden damit kann das was wir brauchen doch auch begrenzt werden nur günstiger , oder sehe ich das falsch?
....

Norbert

Hallo Norbert,

das könnte schon was sein, für den Preis ist das natürlich unschlagbar. Ich kaufe grundsätzlich nichts mehr beim Chinesen, da bin ich ein wenig gebranntes Kind. Aber WENN das Programm so angenommen wird, und nicht doch mehr eine F5J Ähnlichkeit bekommt, dann wär's für unsere Wettbewerbe eine Alternative. Allerdings falls es nicht zurücksetzt müsste man beim Restart erst die Stromversorgung unterbrechen.
Für mich persönlich ist so ein Gerät wie der Altis oder vom SM die bessere Lösung. Sie sind universeller einsetzbar und könnten auch in "richtigen" FAI Wettbewerben benutzt werden, da sind nur bestimmte zugelassen.
Und das Display beim Altis ermöglicht auch auf dem Platz einfach mal was abzulesen, das hat dieses Gerätchen nicht. Damit kann ich z.b. einfach die Hochstarthöhe beim Segler direkt ablesen.

Ich tendiere eher dazu für unseren Verein einen Satz Altis anzuschaffen, als das sich jeder was billiges selbst kauft.
Aber das hängt immer vom Budget ab, da muss jeder sehen wie er mit seinem Kassenwart einig wird.

Schönen Gruß
Jörg

Gast_53593
02.02.2015, 20:29
Hallo Jörg
dazu gibt es auch einen kleinen Monitor wen ich das richtig gelesen habe , ich habe das auch nur beim stöbern entdeckt und den link hier reingestellt

ich müsste mir das selber anschaffen und ich denke viele andere auch, ja und es soll ja eine Finanzierbare klasse bleiben.
Norbert

st_canoe
03.02.2015, 08:17
Hallo,

der HK Altitude Switch, gebaut von Fly Dream (http://www.fd-rc.com/) und auch bei anderen Händlern zu bekommen, scheint wohl manchen Probleme zu bereiten. Jedenfalls wenn man den Diskussionen in RC Groups (http://www.rcgroups.com/forums/showthread.php?t=1874278) glauben will. Durch die schlechte englische Anleitung scheint es Schwierigkeiten bei der Programmierung zu geben, bei der die übelste Auswirkung ein plötzliches Anlaufen des Motors ist. Die Restart Funktion beherrscht der Switch, allerdings wird berichtet, das genau diese zum plötzlichen Anlaufen führt.

Über seinen Switch schreibt der Hersteller selbst bei RC Groups (http://www.rcgroups.com/forums/showthread.php?t=1507179).

Auch wenn viele Probleme durch Fehlbedienungen oder Fehlprogrammierungen entstehen, und selbst wenn der Hersteller mittlerweile die Softwarefehler beseitigt hat, wäre es mir in diesem Falle zu heiß und ich würde was bewährtes, sicher funktionierendes nehmen. Sparen kann ich wo anders...

Grüße, steve

Gast_53593
03.02.2015, 08:35
Hallo Steve
genau aus diesen Grund weil manche sich damit besser auskennen wie ich habe ich das hier reingestellt

und ein anlaufen von einem Motor geht dan ja mal gar nicht und ist für mich ein Ko Kriterium ,
da habe ich genug Verletzungen gesehen

Norbert

cumulusxp
19.03.2015, 21:48
Hallo liebe RES Gemeinde,

alle Piloten die sich für E-RES interessieren möchten wir herzlich zu unserem Wettbewerb einladen.
Eine Ausschreibung und die Anfahrtskizze findet ihr unter

http://modellflieger-schwalbach.de/e-res2015/

Nach etlichen Versuchen habe ich mich entschlossen das Programm original von RES zu übernehmen.
Lediglich der Start wird mit Antrieb ausgeführt und die Flugzeit bzw. Flughöhe begrenzt.
Wir haben 5 Altis V4 Logger angeschafft, wer möchte kann gern einen für seine Durchgänge ausleihen. Es muss nur gewährleistet sein das er schnell zu wechseln ist damit der nächste Durchgang versorgt werden kann. Bitte bei der Anmeldung vermerken.

Anmeldung hier mit PN oder unter der mailadresse. Ich würde mich freuen wenn wir einen schönen Wettbwerb und Erfahrungsaustausch haben. Mir geht es vor allem darum diese Idee auszuprobieren und die Erfahrungen mit Anderen zu teilen.
Wie ihr aus der Einladung entnehmen könnt wollen wir niemand verhungern lassen, und ein paar Preise gibt's vielleicht auch noch.
Also nur Mut, wenn ihr unseren Platz erst mal gefunden habt dann ist die grösste Hürde schon genommen.

Schönen Gruß
Jörg

radioflyer01
29.03.2015, 21:56
Hallo
Was haltet Ihr davon die Klassen RES und Elektro RES im Rahmen der Intermodellbau Dortmund vorzustellen und Freitag und Sonntag im Rahem des Outdoor fliegen die Klassen dem Puplikum vorzustellen und kurz vorzufliegen.

Gruß Fred

kioto
17.04.2015, 23:03
Hallo,
War ja ein Thema im Thread. Bin mit Wettbewerben nicht so bewandert, hatte mir aber mal Gedanken gemacht, wie man die Aufgabe unabhägig vom eingesetzten Material machen könnte. Vorschlag. Jeder Starter bekommt z.B. 200 Punkte für den Start. Zeit wird ab Freigabe Modell gestoppt. Motorlaufzeit egal, aber darf nach dem Ausschalten nicht mehr eingeschaltet werden. Zeitvorgabe z.B. 5 Minunten bis zur Landung in Landekreis (recht groß). Jede Sekunde länger oder kürzer gibt 1 Punkt Abzug. So käme es nur auf die Geschicklichkeit des Piloten und die Übung mit seinem Modell an. Die Modelleistung spielt keine Rolle, ob Carbon oder Schaum. Gibts möglicherweise schon?

cumulusxp
18.04.2015, 05:55
Hallo Kioto,

das wäre dann nur ein Landewettbewerb, wäre mir zu Anspruchslos.
Schau Dir mal unsere Ausschreibung auf http://modellflieger-schwalbach.de/e-res2015/ an. Mir dieser Flugaufgabe haben wir nun schon intern etwas getestet, und das gibt dann einen Wettbewerb mit echtem RES-Charakter.

Gruß
Jörg

cumulusxp
18.04.2015, 05:58
Hallo Interessierte,

es gibt noch Startplätze genug. Wie sieht's aus, hat keiner mehr Lust oder passt der Termin nicht?

Gruß
Jörg

Liegestuhlflieger
24.04.2015, 09:11
Hallo,
möchte hier mal meinen Elektro-PURES vorstellen.
Flügel, Leitwerke und Heck-Rohr sind originale PURES-Teile.
Das Rumpfvorderteil ist aus 3mm Balsa mit Dreikantleisten selbst gebaut ohne jegliche Sperrholzverstärkungen (außer den Spanten natürlich). Beschichtet wurde es mit einem 80g Glasgewebe mit Harz.
Das Rumpfvorderteil ist dadurch sehr fest und leicht.
Insgesamt ist mein E-PURES aber kein Leichtgewicht (deutlich über 500g). Der Bausatz entstammt noch einer frühen Serie, da waren die Teile noch nicht ganz so leicht, wie jetzt. Habe allerdings vielleicht auch mal ein wenig hier und da zu viel verstärkt und etwas viel Leim verwendet.
Aber selbst als Segler wiegt meiner auch über 500g und geht damit sehr gut und macht mir viel Spaß.
Natürlich kann man auch den originalen PURES-Rumpf vom Sepp sehr einfach auf Elektro umbauen
Als Motor dient ein Hacker A10 – 7L + 4,4:1. Der Akku ist ein 3S 800mAh, den ich gerade vorrätig hatte. Schwerpunktmäßig ginge auch ein 400-500mAh, da man den in einem weiten Bereich im Rumpf verschieben kann. Regler ist ein robbe roxxy 918 mit BEC. Luftschraube 12x10.
Mit dieser Ausrüstung sind sehr viele Steigflüge möglich, das Steigen ist sehr rasant.
Den RES – Elektrorumpf habe ich hauptsächlich zum trainieren für RES-Wettbewerbe gebaut, da ich hier kaum Gelegenheit habe, mal ein Seil auszulegen.
Schade finde ich allerdings, dass das wirklich gute F5J-Programm in Verbindung mit RES-Modellen hier leider nicht angenommen wird. Nicht als Konkurrenz zu RES sondern als Zusatzklasse. Nur wenn man selbst einmal F5J mitgeflogen ist bzw. mal als Zuschauer dort zugesehen hat, kann man beurteilen, wie spannend solch ein Wettkampf ist. In Verbindung mit den einfachen RES-Seglern hätte man hier eine wunderbare, kostengünstige Klasse schaffen können. Warum F5J hier in Deutschland immer als Opa-Klasse von einigen bezeichnet wird, weiß ich nicht. So wie z.B in der neuesten Aufwind beim Testbericht der MAXA.
Viele Grüße
Dietmar
13365611336564

cumulusxp
24.04.2015, 21:32
Der Rumpf sieht schön rund vorne aus, gefällt mir.

Zum Programm, bei unserem Wettbewerb soll die RES Klasse widerspiegeln, das hatte ich nach den Meinungen hier und meinen Tests mit dem Altis so angesetzt. Aber bis jetzt ist die Resonanz auf das Angebot seeehr bescheiden. Ob es bei einem mehr F5J Ansatz anders wäre?
Wer weiß, letztlich kommt's drauf an was angenommen wird. Und für unseren Alltag ist es ohnehin eine gute Sache. Ich hab mit der E-Resi jetzt schon schöne Lehrer-Schüler Stunden geben können, die ist hervorragend dazu geeignet. Mit dem Pures ging's nicht so gut, der war etwas zu nervös für die blutigen Anfänger.

Gruß
Jörg

Liegestuhlflieger
24.04.2015, 22:31
Hallo Jörg,

schade, dass trotz deiner Bemühungen kein großes Interesse an Elektro-RES vorhanden ist.
Denke aber, wenn man das F5J-Programm nehmen würde, wäre das auch nicht anders.
Ist aber nicht so tragisch, niemand wird gezwungen, mit Motor zu fliegen.

Das normale RES-Programm mit Gummiseil ist ja auch sehr reizvoll .

Viele Grüße
Dietmar

Laddl
30.04.2015, 08:12
Hallo

Wird der Wettbewerb nun stattfinden oder nicht? Wieviel Teilnehmer haben sich denn bisher angemeldet? Gibt es schon eine Teilnehmerliste?

Gruß vom Laddl

ERICH P.
01.05.2015, 08:06
Hallo

Ich hab jetzt nicht alle Beiträge gelesen, aber wäre nicht auch ein solcher Antrieb möglich:-)
Zwar kein Elektromotor, aber ein Gummiantrieb mit Propeller.
F1B.....
http://www.thermiksense.de/index.php/freiflug/gummimotormodelle.html

lG,erich

Liegestuhlflieger
01.05.2015, 08:44
1.Mai = 1.April ??

pfeiferl
05.06.2015, 00:09
hallo Jörg,

ich hoffe doch, daß ihr den Bewerb am 12.7. macht.
Bin schon echt gespannet, wie euere Erfahrungen sind.

Habe inzwischen viele Flüge (Urlaub) mit Hilfe des Altis V4 als Limiter gemacht.
Meine Kumpels, haben versucht ca die 90m mit Variokontrolle beim Start ein zu halten.

Deine Vorgaben scheinen super zu passen !
Die erflogenen Zeiten waren vergleichbar zu den Gummistartzeiten.

Wenns nicht ging, war man halt auch mal bei 2:30 am Boden.

Für mich ist ein E-Res die ideale Klasse für kleine Plätze und kommt auch dem Feierabend Fliegen sehr nahe.
Jederzeit ist ein Vergleichsfliegen am Platz zu machen, wenn 2 oder 3 mit den Modellen am Platz ist.
6 min können ganz schön lang sein, wenns nicht trägt und die ausgeflogene Runde Bier schweißt zusammen.

Ich bin mir sicher, daß wir in Österreich bald den einen oder anderen Bewerb haben werden.

Viele Grüße, Georg

eine kleine Vorschau:
Details kommen später noch ;)
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cumulusxp
05.06.2015, 05:18
Liebe RES Freunde, mit oder ohne "E",

leider werden wir unseren E-RES Wettbewerb im Juli nicht durchführen können. Ich habe mich die ganze Zeit etwas bedeckt gehalten aber auch keine Werbung mehr gemacht, nun ist es aber seit Ende Mai offiziell. Die Einladung wurde bereits von unserer Website entfernt.
Wir haben ein Problem mit der Nutzungsgenehmigung unseres Platzes. Als unser Gelände vor Jahren von der Naturschutzbehörde als Modellflugplatz genehmigt wurde, war eine der Auflagen das wir keine öffentlichen Wettbewerbe oder sonstige Veranstaltungen machen.
Nun hat sich die Behörde grad in diesem Jahr gerührt und diesen Passus wieder hervorgehoben. Im Bereich unseres Geländes sind Feldlerchen beheimatet, und dieser schützenswerte Vogel könnte sich im Brutgeschäft von einer zu grossen Öffentlichkeit gestört fühlen.
Für uns heißt das: wir können unseren Platz uneingeschränkt vereinsintern nutzen, auch befreundete Modellflieger einladen und uns verabreden, aber keine öffentlich ausgeschriebene Veranstaltung.
Da das Interesse an dem Event doch sehr bescheiden war ist es vielleicht kein grosser Verlust, ich hätte aber gern mal einen Grundstein gelegt. Unsere Jugend ist jetzt fast fertig mit den E-Rümpfen, einige fliegen schon. Unsere Vereinsresi nehme ich regelmässig zur Anfängerschulung, das Konzept geht auf und wir werden es weiter ausbauen.
Wer sich das gern mal ansehen möchte oder gemeinsam mit uns fliegen, der Termin am 12.Juli ist noch frei und wir können ja jederzeit eine nicht öffentliche Veranstaltung mit Vereinsmitgliedern oder befreundeten Modellfliegern aus anderen Vereinen organisieren. Bei Interesse schickt mir eine PN.

Schönen Gruß
Jörg

cumulusxp
13.07.2015, 20:20
Hallo zusammen,

auch wenn sich nicht die Masse für Resler mit Quirl begeistern kann, möchte ich ein paar Erfahrungen zum Besten geben.
Am Sonntag haben sich bei uns 8 Piloten getroffen, um mit ihren Elektroresern ein kleines Vergleichsfliegen zu machen und mal zu erfahren wie sich ein Wettbewerb gestalten würde.
Wir hatten vier Resi's, einen Picares Evo, zwei Pures und einen Pucares (Picares mit Pures-Heck).
Das Wetter war sehr ungemütlich, mit heftigem Wind und Böen gegen die sich unsere Modelle stemmen mussten.
Als Flugprogramm gab es das normale RES, mit Abschaltung des Motors nach 30s oder 90m Höhe. Keine Möglichkeit den Motor wieder einzuschalten. Zum Restart musste gelandet werden und dann der Akku getrennt und wieder verbunden.
Es war sehr schwierig zu fliegen, 3 - 4 Minuten waren schon ganz gute Zeiten. Wobei eine Gruppe Glück hatte und eine Ablösung die 6 Minuten möglich machte.
Die Landungen waren haarig, da man damit rechnen musste das eine Böe die Kiste gnadenlos herumschleudert.
Die Hochstarthöhe wäre am Seil bei dem Wind sicher größer gewesen, so musste man sehen wie man sich in ein paar Walzen halten konnte. Eine Schwierigkeit war, die Motorabschaltung zu erfassen. Da der Wind so laut war konnte man nicht hören wenn die Motoren abschalten, nur die Nickbewegung verrät das jetzt segeln angesagt ist.
Trotzdem hat es allen Spaß gemacht. Die Wettbewerbssituation war genau wie am Seil, mit der anderen Starttechnik hat sich daran nichts geändert.
Für mich war das eine runde Sache, wir konnten auf unseren winzigen Platz prima in der Gruppe fliegen und die Neulinge im Wettkampf haben Erfahrungen sammeln können. Da ich die E-Resi auch zur Schulung verwende, ist damit das System geschlossen und vom Anfänger bis zum Piloten mit Wettbewerbsambitionen reicht ein Modell wenn's sein muss.

Würde mich freuen ob noch jemand im Lande Erfahrungen gesammelt hat.

Schönen Gruß
Jörg

plastikmann
13.07.2015, 21:35
Find ich sehr cool, und deckt sich ziemlich mit dem was ich so praktizierte, wenn auch andere Klasse aber identische Trainingssituation.
Steigen mit gegebenen Limits auf identische Höhe um den reinen Zeitflug zu optimieren.

wingman3
14.07.2015, 17:33
Also ich hatte am Sonntag das Vergnügen bei diesem "kleinen Vergleichsfliegen" als Teilnehmer dabei zu sein und möchte auch gern ein paar Eindrücke wider geben.

Zunächst aber erst ein dickes Dankeschön an Jörg für das wohldurchdachte und nach meiner Meinung genau passende Regelwerk (Bedingungen siehe oben) und natürlich auch für Organisation und Durchführung des Wettbewerbes.

Im letzten Winter habe ich mir zu meinem Picares EVO noch einen zusätzlichen Elektrorumpf gebaut. Platz für einen Altis V4-Logger ist kein Problem. Das Mehrgewicht zur RES-Seglerversion macht in etwa das Akkugewicht aus (bei mir ca. 50 Gramm).

Zurück zum Wettbewerb: Der gleichzeitige Start (mit eingeschaltetem Motor) ist für mich deutlich entspannter als der Gummiseilhochstart. Zumindest bei mir entfällt die ewige Angst vor dem Rausfallen aus dem Seil!! Außerdem kann man taktieren und bei den zur Verfügung stehenden 30 Sekunden auch gegen den Wind noch versuchen Strecke zu machen. Das Abschalten des Motors bei 90 Metern Höhe durch den Logger ist dann für den Zeitnehmer tatsächlich etwas schwer zu erkennen. Der Rest ist RES-Fliegen und Landen wie gehabt. Die Entscheidung für einen Re-Start innerhalb der Rahmenzeit ist mir auch leichter gefallen als beim RES-Wettbewerb, da ja kein Seilrückholer in Sprinterschuhen auf dich zu rennen muss.

Fazit: Noch weniger Helferaufwand wie bei RES und der nicht zu unterschätzende Vorteil, dass E-RES auf jedem Fluggelände durchführbar ist auf dem man 4-6 Landepunkte unterbringen kann. Gerade hier bei den Vereinen in der Mitte der Republik scheitert der gute Wille zur Durchführung eines RES-Wettbewerbes an der nicht vorhandenen Möglichkeit 150 Meter Hochstartstrecke auszulegen.

E-RES verlangt keine Materialschlacht wie es (leider) zunehmend bei F5J zu beobachten ist.

Ich würde mir wünschen im nächsten Jahr weitere E-RES-Vergleichsfliegen oder Wettbewerbe in den Veranstaltungskalendern zu finden.

Gruß
Helmut

Andreas A-S
28.07.2015, 09:57
Hallo,
auf der Seite von FUN-Modellbau, www.fun-modellbau.de steht seit kurzem ein E-RES Modell.
Passt von den Abmessungen, Spannweite 249 cm) gut in das Konzept, nur beim Gewicht hat sich der Fehlerteufel eingemischt.
Habe das Modell gebaut und komme auf 1.050 gr.
Die Flugeigenschaften sind gut und das Modell fliegt sehr eigenstabil.

Grüße Andreas

pfeiferl
28.07.2015, 17:30
Hallo Andreas

200 cm Spannweite ist RES und auch E-RES!

VG Georg

Friwi
11.10.2015, 21:38
Hallo,
Bin mir jetzt nicht ganz im Klaren ob es sich bei den aktuell diskutierten Varianten/Motoren um 2s-Auslegungen handelt?
Möchte in der kommenden Bausaison (weil vorhanden) so eine 2s Variante mit 800-1000mAh Lipos aufbauen.

pfeiferl
10.11.2015, 12:26
Hallo Jörg,

dank Deiner Vorarbeit ist es jetzt soweit.

Wir veranstalten im kommenden Jahr, in Salzburg, am 16.4.2016 einen Elektro-RES Bewerb.
Infos zu Regeln und Anmeldung findet ihr auf unserer HP.
http://www.mfc-salzburg.at
dort findet ihr dieses Bild, als link zu den Infos.
1440273

Viele Grüße, Georg

cumulusxp
11.11.2015, 04:42
Hallo Georg,

ich bin begeistert! Sehr schön das ihr den weltweit ersten offiziellen E-RES Wettbewerb veranstaltet.
Wer weiß, damit ist vielleicht das Eis gebrochen und es gibt noch ein paar mutige Ausrichter die eurem Beispiel folgen.
Ich kann's noch nicht versprechen, aber wenn ich noch ein - zwei Kollegen finde die mitkommen dann sind wir dabei.

Schönen Gruß nach Österreich

Jörg

pfeiferl
12.11.2015, 17:32
Hallo Jörg,

ohne Deine Vorarbeit, wäre das nicht so schnell in die richtigen Bahnen gekommen.
Ich bin überzeugt, dass gerade mit dem E- vorne dran auch bei kleinen Platzverhältnissen das RES-feeling aufkommen kann.

Ich bin auch absichtlich schon vor dem Winter damit rausgekommen, damit alle genügend Zeit haben ihren E- :)
fertig zu bauen.

Bin gespannt, welche Antriebe auftauchen werden.
Einzig mein beschriebener 30 sec Antrieb hat bei mehr Wind etwas Schwächen gezeigt.
Wenn man aber in 20-25 sec auf die 90m kommt passt das sehr gut.

Viele Grüße, Georg

Mooney
13.11.2015, 09:43
Nun, mich hat der Schorsch schon mal gekriegt :)

Hab mir diese Woche die Brocken fuer 3s SetUp von Jamara bestellt (so wie es hier in einem Beitrag beschrieben wurde) und Sepp schickt mir demnaechst einen Pures Rumpfbausatz.
Dann tacker ich mir zwischen den Jahren einen E-Rumpf zusammen.

Diesen 90mHoehenmotorabschalter brauch ich noch, wo gibts den?

Bis denne

Laddl
13.11.2015, 10:00
Guggst du hier: http://www.aer-o-tec.de/de/index.php/zubehoer/

Mooney
30.11.2015, 12:09
Hallo E-RES ler,

nun habe ich den Originalrumpf meines PURES auf Elektro umgebaut und habe auch mittlerweile einen Altis V4 zuhause liegen.
Bedienungsanleitung und Software sind von deren homepage geladen.

Und nun??

Wenn ich das richtig verstanden habe, schleife ich den Altis zwischen BEC und Empfaenger ein. Stecker kommt auf den Kanal den ich fuer den Motor benutzen will.
Ist das soweit richtig?

Wenn ich das so mache, dann rennt der Altis gleich los sobald ich den Accu anschliesse. Der soll aber erst mit Motor AN loslaufen.

Hat vielleicht jemand von euch ein screenshots oder eine Beschreibung welche Haekchen ich wo setzen muss damit das Teil E-RES-regelkonform arbeitet.

Vielleicht steht das hier ja auch irgendwo beschrieben und ich habe das uebersehen. Dann bitte einen Hinweis dazu.

Vielen Dank fuer eure Mithilfe.

Chandrayaan
30.11.2015, 14:10
Hallo Thomas,
der Altis gehört zwischen Regler und Empfänger eingeschleift. Also ein Kabel vom Altis auf den Empfängerausgang, an dem der Regler war, und der Regler an den Altis. Das sollte es schon gewesen sein.

In der Anleitung habe ich auf Seite 11 die entsprechenden Einstellungen gefunden ("Fig.10"). Dort ist einzustellen, wann der Altis "loslaufen" soll (Throttle Start) und wann er stoppen soll (z.b. Altitude Switch 90m oder Time Switch 30s).

http://www.aerobtec.com/download/AltisV4+manual_en.pdf

1451065

Viele Grüsse
Martin

Mooney
30.11.2015, 14:20
OK, Martin, vielen Dank,

probier ich heute abend aus.


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