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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Telemetrie: Welches Kriterium für "leeren" Akku ?



mhuck
10.11.2015, 09:49
Hallo,

ich habe noch keine Erfahrungen mit Hochstrom-Antrieben (also 80-100A bei Vollgas).
Nun frage ich mich, welches Kriterium ich nehmen soll, um mich zur baldigen Landung bei leer werdendem Akku zu entscheiden. Dabei soll natürlich auch gewährleistet sein, die Akkus schonend zu behandeln...
Ich habe mal gelesen, unter Last soll die Zellenspannung nicht unter ca. 3.6 V sinken, wenn ich's recht in Erinnerung habe (Gerd Giese)....

Wenn ihr Telemetrie nutzt: wie habt ihr eure Warnschwellen eingestellt, wann entscheidet ihr euch zur Landung ?

Grüße, Matthias

Olli 80
10.11.2015, 10:05
Kapazität plus 3.5 V pro Zelle

Erdie
10.11.2015, 10:14
3,5V unter Last wäre für mich der Punkt die Landung vorzubereiten, falls nur eine Spannungsüberwachung vorhanden ist. Bei Kapazitätsmessungen z. B. mit den Graupner T - Reglern, lande ich spätestens wenn ca. 80% der Kapazität verbraucht sind. Meistens aber schon vorher.

Christian Abeln
10.11.2015, 10:19
Ich machs von der Akkukapazität abhängig. Ich fliege sowieso selten Vollast. meine Antriebe sind anders ausgelegt.
Nen Akku ist ja pi mal Daumen bei 20% Kapazität als leer zu bezeichnen. Ich stell mir meine Warnschwelle (entnommene Kapazität) so ein dass ich bei ca 30% - 35% ne Warnung bekomme. Dann kann ich noch in Ruhe landen und alles ist schick.
Zwischendurch mal auf die Anzeige schauen hilft auch :)

crucialfun
10.11.2015, 10:21
Moin, die Zelle soll nach dem Landen nicht unter 3,6V haben ohne Last. Unter Last darf eine Zelle ruhig mal kurzzeitig tiefer gehen ohne Schaden zu nehmen. Sollte aber niemals die 3 Volt unterschreiten. Darum ruhig immer etwas Puffer lassen.

Ich fliege nur nach Kapazität und setze den Alarm bei 30%. Beispiel, bei einem 5000mAh Lipo setze ich den Alarm auf 3500. So habe ich noch eine kleine Reserve um die 20% nicht zu unterschreiten. Ich habe dann immer so rund 3,8V bis 3,75V Restspannung im Ruhuezustand nach dem Landen je nach dem wie schnell ich gelandet bin und das ist absolut passend um die Lipos so zu lagern nach dem Flug. Da hat aber Jeder seine eigene Vorgehensweise.

Lese Dir einfach mal das hier durch:
http://www.stefansliposhop.de/liposhop/Lipo-Leitfaden-FAQ:_:15.html

Gruß Cru

mhuck
10.11.2015, 11:13
Hi,

den Artikel kenne ich.
Ich habe leider keine Kapazitätsmessung, nicht mal Telemetrie. Ich bastele mir aber gerade eine Beleuchtung, die von einem Arduino gesteuert wird, und der soll auch die Akkus überwachen und mir über die Beleuchtung einen Hinweis geben.
Da ich auch kaum Vollgas fliegen werde, ist es halt nicht so einfach, sich eine sinnvolle Spannungsschwelle auszudenken, deswegen bin ich noch am Grübeln ...
Aber ich denke, wenn es für vielleicht mehr als 5 Sekunden an die 3,5V/Zelle geht, ist das ein ganz ordentliches Kriterium ... ?!

Matthias

Ghostrider
10.11.2015, 13:20
Hallo Matthias,

ich habe da auch so meine Erfahrungen machen dürfen. Ok es gibt Lipos die vertragen so die eine oder andere Falsch Behandlung. Was aber die Optimale Ausbeute und Flugzeit angeht kann ich nur sagen, nie wieder ohne Telemetrie. In meinem Starfighter von Krumpp konnte ich durch die Telemetrie mittlerweile knapp 7 Minuten Flugzeit erreichen. Anders weiß ich aber auch wann ich zu landen habe wenn ich mal ein bisschen Gas gebe. Es muss ja nicht sofort eine Top Funke sein. Es gibt doch schon einige externe Telemetrie Systeme, die super funktionieren. Ich hatte vorher das IISIS Cockpit. (http://www.iisi-rc.com/IISI-RC-D/Produkte.html)

VG
Heiko

mhuck
10.11.2015, 14:43
Hallo Heiko,

ich war wahrscheinlich einer der ersten, die überhaupt mit Telemetrie geflogen sind, vor etwa 20 Jahren... damals selbst entwickelt, mit CControl-Einplatinenrechner auf 433MHz, sogar schon Sprachausgabe.
Inzwischen defekt, jetzt lohnt sich der Zeitaufwand einfach nicht mehr, man kann ja kaum einen Gedanken zu Ende bringen, dann gibt es das Teil schon von 3 China-Firmen ...

Kann mir das Selberbasteln aber immer noch nicht ganz verkneifen, deshalb die Sache mit dem Arduino. Will das mit dem Licht mal ausprobieren, um eine Schwelle zu signalisieren sollte es völlig ausreichen. Ansonsten bin ich ganz deiner Meinung.

Matthias

Meier111
10.11.2015, 15:34
Unter hoher Last gemessen, sind 3,2 bis 3,3 Volt sinnvoll.
3,6 ist ja die Nennspannung bei Nennlast.
Hatte selbst relativ lange Einzelzellenüberwachung per Telemetrie (868 MHz) in Betrieb.

Erdie
10.11.2015, 15:40
Die heutigen Akkus haben auch im leeren Zustand eine relativ hohe Spannungslage. Ohne Last halte ich 3,6V für zu gering. Wenn ich meine Akkus 80% leer fliege, ist die Spannung dann im Ruhezustand immer noch ca 3,7V. Ich würde nicht noch tiefer gehen.

Hämmi
10.11.2015, 17:11
Hallo Matthias,
ich mache es wie Erdie auch.
Das Problem mit der reinen Kapazitätsüberwachung tritt im Winter auf. Dann bricht die Spannung zusammen, obwohl bei weitem nicht 80% (75%) der Kapazität entnommen wurde.
Meine Grenzen sind auch 3.5V unter Last und 25% Restkapazität. Seit dem hatte ich keine Aussenlandung mehr gehabt. :-)

Gruß
Thomas


3,5V unter Last wäre für mich der Punkt die Landung vorzubereiten, falls nur eine Spannungsüberwachung vorhanden ist. Bei Kapazitätsmessungen z. B. mit den Graupner T - Reglern, lande ich spätestens wenn ca. 80% der Kapazität verbraucht sind. Meistens aber schon vorher.

Ghostrider
10.11.2015, 20:42
Hallo Matthias,

Arduino ist immer eine gute Wahl. Die unterschiedlichsten Version laufen hier im Haus von meinem Sohn mittlerweile überall.

VG
Heiko

crucialfun
10.11.2015, 21:47
Die heutigen Akkus haben auch im leeren Zustand eine relativ hohe Spannungslage. Ohne Last halte ich 3,6V für zu gering. Wenn ich meine Akkus 80% leer fliege, ist die Spannung dann im Ruhezustand immer noch ca 3,7V. Ich würde nicht noch tiefer gehen.

Die 3,6V sind auch nur die Untergrenze die nicht unterschritten werden sollte. Denn ab da fällt auch die Spannung rapide ab. 3,75V wäre wohl so als Optimum anzusehen für eine lange Lebensdauer der Zellen. Im Flug darf es ruhig mal weiter runter gehen. Wichtig ist im Grunde der Ruhestrom ohne Last. Bleibt der über den 3,6V ist alles im grünen Bereich. Man muss ja nicht immer alles bis zum letzten Tropen ausnutzen:D

Gruß Cru

SpeedFlap
10.11.2015, 22:15
Meine LiPo Grenzen pro Zelle gehen von 3,3V bei hoher Last (25-30C) bis auf 3,7V bei Schwachlast (Beleuchtung mit ca. 1 bis 2C) und mit deutlich höherer Reserve 3,75V bei Empfänger-BEC. Dazwischen dann je nach Lastfaktor.

Die Grenze für hochbelastete Akkus wird so lange feinabgestimmt, bis sich nach Landung und Entnehmen des Akkus etwa 3,7V/Zelle einstellen.
Ich habe mir angewöhnt, Akkus nach dem Flug nachzumessen. Dadurch erkenne ich sofort beginnende Zellendrift und kann ggf. durch hochsetzen der Grenze oder verkürzen des Laufzeittimers verhindern, daß die schwächste Zelle "nach unten abhaut".

Wenn man sauber überwacht, kann man auch mehr als nur die Pi mal Daumen 80% entnehmen.

Claus

mhuck
11.11.2015, 09:47
Hallo Claus,

das klingt für mich sehr gut durchdacht und überzeugend.
Ich denke, ich versuche mal mir den Spaß zu machen, den Controller so zu programmieren, daß er eine Last - (oder eher Gasknüppel-) abhängige Warnschwelle errechnet, um über die reine Spannungsmessung eine einigermaßen zuverlässige Warnung zu generieren.

Kapazitätsmessung ist natürlich auch eine tolle Sache, hat aber meiner Meinung nach mindestens zwei 2 Nachteile:
- ich kann's nicht ;)
- bei alternden Akkus stimmt natürlich die erwartete Kapazität nicht mehr ganz, bei defekten Akkus überhaupt nicht mehr .... dann wird es unzuverlässig.

Beide Methoden zusammen sind natürlich am besten.

Matthias

Hämmi
11.11.2015, 11:17
Kapazitätsmessung ist natürlich auch eine tolle Sache, hat aber meiner Meinung nach mindestens zwei 2 Nachteile:
- bei alternden Akkus stimmt natürlich die erwartete Kapazität nicht mehr ganz, bei defekten Akkus überhaupt nicht mehr .... dann wird es unzuverlässig.
Matthias

Hallo Matthias,
in dem Fall greift die Unterspannungs-Warnung. Nur eine von beiden Varianten finde ich nicht so gut.
Ich nutze das System von IISI und habe seit dem keine Probleme mehr, auch nicht im Winter.
Hast du einen defekten/alten Akkus, dann stellt das System das fest und meldet, dass der AKku nicht voll ist und du kannst eine andere Kapazität einstellen.

Grüße
Thomas

Cleopatra024
11.11.2015, 12:30
Hallo Mathias,
Nur Spannungsüberwachung finde ich nicht gut wegen der nicht linearen Kurve.
Nur Kapazitätsüberwachung hat ihre Grenze bei Falscheinstellung, bei alternden Akkus, bei defekter Einzelzelle, bei winterlichen Temperaturen (dann ganz dramatischer Kapazitätsverlust!).
Somit optimal dürfte wohl eine Kombination aller Parameter sein.
Das Iisiisystem hätte sogar noch den Vorteil, dass Du die Temeperatur messen kannst und zB. ein Vario/Höhenmesser anhängen kannst.
Für mich nur noch mit multifunktionalem Telemetriesystem!
Gruss Werner

PS: ich habe mit sogar überlegt, ob es möglich ist eine Kapazitätsverlust/Temperaturkurve zu zeichnen, wo man vor dem Flug dies ins Telesystem eingeben kann???

SpeedFlap
11.11.2015, 13:53
Wenn niedrige Temperatur einen starken Effekt hat, dann lieber die Akkus im Winter vorwärmen.
Ansonsten ist die Kombination echt optimal. Kapazitätsmessung und Anzeige/Ansage für den Normalfall und die Einteilung des Flugs. Spannungsmessung zusätzlich als Notfallabsicherung.

Mit Strom/Kapazitätsmessung allein hat es neulich bei uns einen Impellerjet in die Bäume geschickt. Akku war zuvor teilentladen, bzw. bei der Flugvorbereitung den falschen erwischt. (Ich war's nicht... ich messe Spannung. :cool:)


Claus

Meier111
11.11.2015, 19:29
Wenn niedrige Temperatur einen starken Effekt hat, dann lieber die Akkus im Winter vorwärmen.
Ansonsten ist die Kombination echt optimal. Kapazitätsmessung und Anzeige/Ansage für den Normalfall und die Einteilung des Flugs. Spannungsmessung zusätzlich als Notfallabsicherung.

Mit Strom/Kapazitätsmessung allein hat es neulich bei uns einen Impellerjet in die Bäume geschickt. Akku war zuvor teilentladen, bzw. bei der Flugvorbereitung den falschen erwischt. (Ich war's nicht... ich messe Spannung. :cool:)


Claus

Richtig.
Was nützt die Strom/Kapazitätsmessung bei einer defekter Zelle?
Beim: falschen Akku erwischt?
Beim: sehr kaltem Akku?
Nix.

BZFrank
11.11.2015, 20:27
PS: ich habe mit sogar überlegt, ob es möglich ist eine Kapazitätsverlust/Temperaturkurve zu zeichnen, wo man vor dem Flug dies ins Telesystem eingeben kann???

Diagramm dazu z.b. siehe hier:

https://optibike.com/lithium-battery-performance-in-cold-temperatures/

Das ist nur die Kapazität, Innenwiderstand steigt natürlich bei < 20 C° auch stark an. Und die übliche Methode des 'Akkus warmfliegen' ist ein guter Weg die Dinger kaputt zu bekommen.

Details siehe auch http://www.elektromodellflug.de/lithium-akku-technologie.php

Gruß

Frank

SpeedFlap
11.11.2015, 21:21
Diagramm dazu z.b. siehe hier:

https://optibike.com/lithium-battery-performance-in-cold-temperatures/

Nur 80% bei 0°... hätt ich jetzt nicht gedacht. Aber so weit hab ichs nie kommen lassen. Im Notfall trag ich den Akku in der Innentasche der Jacke rum.

Aber wasn da los... bei +40° weniger Kapazität und Spannungslage als bei 25°? Kann ich nicht glauben.

Cleopatra024
12.11.2015, 04:09
Hallo miteinander,
Genau das hat mich auch gewundert, in der Modellfliegerei gilt es sogar als optimale Temperatur, wenn die LiPos bei ca. 37-40grad Celsius in den Wettbewerb geschickt werden. (darum am besten zu Hause in die Hose stecken! )
(wenns dann plötzlich zu warm werden sollte, nachschauen ob sie Brennen :-)). )

Ich machte mir schon Überlegungen, ob ich im Winter in meinen Elektrosegler eine Klappe einbauen kann, der den Kühlluftstrom über Motor-Akku nicht mit einer thermogesteuerten kleinen Klappe regulieren kann, dann könnte ich endlich mal mein 3G-Servo verbauen :-) .

Gruss Werner

frankenandi
12.11.2015, 21:59
Hallo
Ich fliege auch seit Jahren mit IIsi Telmetrie in allen E-Modellen. Ich nutze die Lipokapazität immer recht weit aus, habe meist 15% Rest von der Nennkapazität eingestellt. Da ich ja Strom / Unterspannung und auch noch Überstrom überwache, komme ich selbst mit meinen üblichen 15% Restkapazität nie in den Bereich, wo die Spannung akkuschädigend zusammenbricht. Meine Unterspannungsschwelle habe ich auf 3,4 V bei sehr belasteten Modellen ( 3D Helis und Impeller ) und 3,5 V bei normaler Belastung (Normaler Flächenflug ) eingestellt. Diese dient aber nur als Sicherheitschwelle, da bei richtiger Antriebs/Akkukonfiguration die Kapazitätswarnung normalerweise immer vorher kommt. Ist der Akku defekt , zu kalt oder zu schwach merke ich das an frühzeitiger Spannungswarnung und kann entsprechend reagieren.
Die 15% Rest habe ich schon seit Jahren eingestellt noch nie Probleme mit meinen Akkus gehabt. Anfangs bin ich bei warmen Wetter sogar auf 12% geflogen. Passende Akkutemperaturen und zügige Landung nach Kapazitätswarnung immer vorausgesetzt!

Gruß
Andi

Fritzchen
13.11.2015, 16:50
Hallo Zusammen,

mit den Frsky Strom- und Spannungssensor ist man auf der sicheren Seite.
Die entnommene Kapa lasse ich mir in 500mah ansagen. Beim unterschreiten der Zellenspannung unter 3,6 Volt gibt es eine Ansage.
Bis jetzt hat das wunderbar funktioniert. Nur einmal nicht. Da hatte ich vergessen den Spannungssenor aufzustecken.

Gruß
Fritzchen

Cleopatra024
13.11.2015, 17:18
Hallo Andi,
Scheint mir ein sehr pragmatischer und nachvollziehbarer Weg zu sein!
Letztlich haben wir ja gerade darum das ganze Telemetriegedöns, damit wir die Akkus leerfliegen können und nicht mit halbvollen "Tanks" landen müssen, weil die olle Stopuhr gerade gebimmelt hat!
Und, Hand auf's Herz: solange wir mit Motoren von unter 2kW rummurksen, ist auch mal ein etwas beschädigter Akku zu verschmerzen, solange er nicht Hamsterbacken bekommt oder unseren Traumflieger in Brand setzt.
(Brauche auch Iisi, einmal und nie mehr ohne! :))
Gruss Werner

hps
13.11.2015, 17:56
Ich verwende die "Erfahrungs-Telemetrie" :). Da ich Vielflieger bin und meist nur mit 2-3 Modellen fliege (jedes sicher weit über 100 Flüge), kenne ich das jeweilige Modell und den entnommenen Strom sehr genau und kann den Lipo auf ca. 20-25% leerfliegen. Ich sehe für mich noch keinen Anlass mich mit Telemetrie zu befassen und min. 10 Empfänger und den Sender zu tauschen; was aber nicht heißen soll, dass diese Möglichkeiten nicht toll und im Einzelfall durchaus sinnvoll sind. Muss jeder für sich entscheiden ;). Steht ein Senderneukauf an, werde ich sicher diese Funktionalität auch nutzen ;).
Jetgruß Peter

frankenandi
13.11.2015, 19:40
Hallo Andi,
Letztlich haben wir ja gerade darum das ganze Telemetriegedöns, damit wir die Akkus leerfliegen können und nicht mit halbvollen "Tanks" landen müssen, weil die olle Stopuhr gerade gebimmelt hat!
(Brauche auch Iisi, einmal und nie mehr ohne! :))
Gruss Werner


Juhuuuu...endlich einer, der den Sinn des Ganzen erfaßt hat !!! Und das meine ich ehrlich ;);)

Dafür habe ich doch die ganze Technik ...um Flugzeitmäßig auszureizen was geht ohne den Akku kaputt zu machen.
Was brauche ich einen 5000er , wenn ich nach 3000mah lande ?
Mir macht´s so spaß und es funktioniert bestens, kann also meine Einstellungen weiterempfehlen...gute Akkus und technisches Verständnis für Antrieb / Akku/ Leistung / Strom etc, vorausgesetzt.

Gruß
Andi

PS @ Werner ......IIsi , und wer hat´s erfunden ? ;)

frankenandi
13.11.2015, 19:46
Ich verwende die "Erfahrungs-Telemetrie" :). Da ich Vielflieger bin und meist nur mit 2-3 Modellen fliege (jedes sicher weit über 100 Flüge), kenne ich das jeweilige Modell und den entnommenen Strom sehr genau und kann den Lipo auf ca. 20-25% leerfliegen. Ich sehe für mich noch keinen Anlass mich mit Telemetrie zu befassen und min. 10 Empfänger und den Sender zu tauschen; was aber nicht heißen soll, dass diese Möglichkeiten nicht toll und im Einzelfall durchaus sinnvoll sind. Muss jeder für sich entscheiden ;). Steht ein Senderneukauf an, werde ich sicher diese Funktionalität auch nutzen ;).
Jetgruß Peter

Erfahrung mit deinem Modell ist gut und schön, wenn du aber nur einmal Bock hast rumzuheizen, statt normal zu fliegen oder umgekehrt, hast du Akku zu früh leer oder landest viel zu früh....mit richtigem ausnutzen je nach Belastung hat das gar nichts zu tun, bleibt immer nur grobes schätzen und nichts wissen. Hast doch sicher auch ein Handy und gehst nicht mehr in die Telefonzelle...stimmts ?;)
Brauchst bei IISi keinen neuen Sender, Empfänger oder Zusatzakku und kannst es auch beim Systemwechsel weiter verwenden. Kannst nach und nach die Telemetriesender einfach nachrüsten, Die Sendemodule oder Cockpits gibts ab und zu auch mal gebraucht.
Beschreibung siehe u.a. meine HP
Gruß
Andi

hps
13.11.2015, 23:49
...Hast doch sicher auch ein Handy und gehst nicht mehr in die Telefonzelle...stimmts ?;)
... und ich dachte mir noch: "Soll ich meine Meinung dazu posten?". Es war die falsche Entscheidung :rolleyes:!

BZFrank
14.11.2015, 00:50
Aber wasn da los... bei +40° weniger Kapazität und Spannungslage als bei 25°? Kann ich nicht glauben.

Doch, das Optimum der nutzbaren Kapazität liegt bei ~30 °C - oberhalb sinkt sie wieder. Bis 40 °C aber nur leicht (wenige Prozent). Und weiter sollte man Lipos eh nicht belasten. Beachte auch das der Innenwiderstand sinkt, das ist der Haupteffekt bei Erwärmung.

SpeedFlap
14.11.2015, 10:57
Beachte auch das der Innenwiderstand sinkt, das ist der Haupteffekt bei Erwärmung.
Ok, Kapazität könnte sein. Aber bezüglich Innenwiderstand sieht das in diesem Diagramm aber anders aus. Dort ist die Spannungslage während der Entladung bei +40° tiefer als bei +25°. Kann es sein, daß es an der 1C Schwachlast Entladung liegt? Ist halt aus Sicht des E-Bike Nutzungsprofils.

Cleopatra024
14.11.2015, 16:48
Hallo Andi
Wüsste ich tatsächlich gerne. So wie es rüberkommt, scheint es der Markus Isler im französischen Teil der Schweiz zu sein, von dort habe ich alle meine microelektronischen Juwelen.
Auch ich hatte schon vor einigen Jahren meine Tankuhrideen hier propagiert und diskutiert, aber konnte es mangels elektronischer Kenntnisse nicht umsetzen.
Aber jetzt habe ich was ich brauche und unabhängig von jedem Fernsteuersystem, ich kann es einsetzen im Modellflug, auf dem Byke, bei Laden und Entladen meiner Akkus und vielleicht gibt es noch andere Ideen.
Und wer das Gedöns nicht in seine Flieger kriegt, ist selbst Schuld, so klein sind die Komponenten!
Gruss Werner