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Thema: Wer kennt den Opal von Geitner?

  1. #1
    User
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    Frage

    Hallo allerseits,

    ich habe heute auf der Modellbaubörse in Lampertheim einen Segler mit dem schönen Namen "Opal" von der Firma Geitner (http://www.flugmodellbau-geitner.com) erstanden. Dabei handelt es es sich um ein (vermutlich) etwas älteres Voll-GFK Modell mit 280cm Spannweite. Da der Verkäufer nicht der ursprüngliche Besitzer war, fehlen mir jetzt sämtliche Einstellungswerte (Schwerpunkt, Ruderausschläge, etc.).
    Gibt es vielleicht jemaden hier, der mir hierbei weiterhelfen kann?
    Ebenso wäre ich für Hinweise zum Umgang mit dem Modell dankbar.

    MfG MGS

    PS: 'ne Mail an Geitner ist bereits unterwegs - vielleicht gibt es ja hier den einen oder anderen Opal Piloten.
    Ein Esoteriker kann in 5 Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann. Vince Ebert
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  2. #2
    segelflieger
    Gast

    Beitrag

    Hi MGS,

    ich kenne den OPAL sehr gut, da ich das Modell jahrelang in Deutschland vertrieben habe. Ist aber schon gut 10 Jahre her. Handelt es sich bei Deinem Flieger um die erste Version (Fläche auf Rumpf montiert) oder die Nachfolgeversion mit seitlich am Rumppf angesteckten Flächen???
    Falls Heinz Geitner nicht antworten sollte schick mir mal ne mail, dann krame ich in meinem Keller um die gewünschte Info zu finden. Ist bestimmt noch irgendwo....
    Der OPAL ist ein klasse Allroundmodell mit sehr guten Flugleistungen. Flügelprofil ist ein Eppler 205, auch der Langsamflug ist top trotz des relativ hohen Gewichts. Du wirst Deine Freude haben.

    Grüsse
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  3. #3
    User
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    Lächeln

    Hallo Segelflieger,

    vielen Dank für die Info und das Angebot. Werde bestimmt darauf zurückkommen falls ich keine Info's von Hr. Geitner erhalten sollte.

    Bei meinem Modell handelt es sich um die Version mit den seitlich angesteckten Flächen.

    Hört sich ja so an, als ob ich mich nicht ganz vergriffen habe.
    Ich habe ein etwas robusteres Modell für den Hangflug gesucht, mit dem man auch mal etwas langsamer unterwegs sein kann, da meine Landungen doch noch eher an Erdungen errinnern...

    MfG MGS
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  4. #4
    Vereinsmitglied Avatar von matteusel
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    Zwinkern

    Hallo MGS,

    wenn der Opal beim Segelflieger mehr wie einen Flug (inkl. Landung) ausgehalten hat kannst du sicher sein, daß er nahezu unzerstörbar ist.

    Matthias
    Matthias

    Ich glaube an das Leben meines Modells nach der nächsten Landung.
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  5. #5
    segelflieger
    Gast

    Beitrag

    Hi MGS,

    schade, dass Du die neuere Version hast, denn meines Erachtens ist die erste wesentlich robuster gewesen.
    Der "neue" Rumpf mit Ansteckflächen ist am Leitwerksübergang für meinen Geschmack etwas zu dünn geraten. Die Vorgängerversion war da deutlich robuster. Ich habe diese Modelländerung immer bedauert. Das T-Leitwerk ist ja nicht das leichteste und so heisst es beim Landen etwas aufgepasst. Vor allem wenn bei der Landung die Fläche am Boden "eckt" kommt es (leider) gerne zu Rissen/Schäden am Leitwerksübergang. Einige Modelle der Serie hatten auch ziemlich wenig V-Form (der Verbindungsstab ist ja gerade). Ein Vereinskamerad von mir hat sich so beholfen, dass er sich einen neuen Stab mit 3° V-Form gezogen hat. Der Flieger dankts im Thermikflug und vor allem hilft die bessere Bodenfreiheit beim Landen. Du solltest das bei Deinem Modell je nach V-Form eventuell in Erwägung ziehen. Dies nur so als Tip...
    Es soll aber kein falscher Eindruck entstehen. Der OPAL ist fliegerisch gesehen wirklich top.
    Mein OPAL ist 17 Jahre alt, hat mit Sicherheit weit über 100 Flugstunden und sieht noch immer ganz passabel aus. Habe das Teil seit ca. 2 Jahren eingemottet (es gibt halt so viele andere schöne Modelle....). Daher weiss ich auch den Schwerpunkt und die Ruderausschläge grad nicht auswendig.


    @Matteusel
    Wenn Du auch mal ein Modell hast, das trotz häufigem Einsatz nach 17 Jahren noch vorzeigbar und flugtauglich ist, dann darfst Du wieder mitreden

    Grüsse
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  6. #6
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    Beitrag

    Hallo Segelflieger,

    vielen Dank für Deine Ausführungen. Die stimmen mit meinen Beobachtungen der Gebrauchspuren überein. Werde sie mir zu Herzen nehmen.

    Das Höhenleitwerk ist wirklich nicht das leichteste. Hab' schon überlegt mir ein neues zu bauen. Andererseits frage ich mich warum ich das tun sollte - die Kiste ist ja auch mit dem Teil geflogen...

    Die V Form habe ich nachgemessen. Da komme ich auf ca. 2 bis 2,5°. Hoffentlich reicht das.

    Was mich noch ein wenig irritiert sind die hohen Rückstellkräfte der Querrudersilikonscharniere. Von meinen bisher verwendeten Folien- bzw. Tesascharniere kenne ich das nicht in den Ausmasen. Bei "handelsüblichen" Ausschlägen (ca.15-200mm) muss das Servo (Robbe FS 500MG) schon mit 0,5 bis über ein kg ziehen.
    Sind diese hohen Rückstellkräfte bei Silikonscharnieren normal oder ist etwa das Silikon altersbedingt härter geworden?

    Die Flächen wurden bei meinem Modell über einen Gummiring im Rumpf zusammengehalten. Das ist mir ehrlich gesagt etwas zu fummelig. Bis ich das auf die Multilocks von Multiplex umgebaut habe, möchte ich die Flächen mit einem Streifen Tesafilm sichern. Ist das ausreichend?

    MfG Martin

    PS: Da für das WE schönes Wetter gemeldet ist, will ich versuchen den Vogel bis dahin, zumindestens provisorisch, flügge zu kriegen...
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  7. #7
    segelflieger
    Gast

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    Hallo MGS,
    das HLW würde ich auf jeden fall mal im Original lassen. Brauchst ja nur immer sauber landen, dann paasiert sowieso nichts .
    Ich hab gestern doch noch im Keller nachgesehen.
    Der Schwerpunkt liegt (bei der alten Version) bei 90 mm von der Nasenleiste aus gemessen (an der Wurzel). Da die neue Version dieselbe Flächengeometrie hat bin ich ziemlich sicher, dass der Schwerpunkt identisch sein müsste. Kannst ja zur Sicherheit mal bei 87 mm oder so anfangen.
    Seitenruder: soviel wie möglich
    Höhenruder: ca. +/- 12 mm (ist Geschmacksache)
    Querr.: nach unten 10-15 mm, nach oben ca. 20 mm

    Zum Silikonscharnier: Das von Geitner verwendete Silikon altert nicht. Meine Geitner-Flieger haben seit 10 -20 Jahren das gleiche (erste) Scharnier und alles ist noch ok.
    Ich vermute daher, dass bei Deinem Flieger die Silikonraupe zu dick ausgefallen ist. Daher die Zähigkeit / Rückhaltekraft.
    Als Abhilfe kannst Du mit einem scharfen Balsamesser kleine Abschnitte entlang des Anschlages vorsichtig durchtrennen. Scharnier ist dann quasi wie eine gestrichelte Linie immer wieder durchtrennt. Dadurch wird die Rücksprungkraft des Scharnieres geringer. Hält trotzdem.
    Flächenbefestigung: Vorerst reicht ein Tesa auf jeden Fall. Der durchgehende Stab hält die Fläche ja recht fest und sie muss ja nur gegen Herausrutschen gesichert werden.
    Viel Erfolg beim "Erstflug"

    Grüsse
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  8. #8
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    Daumen hoch

    Hallo Segelflieger,

    erst mal vielen Dank für die viele Tipps und die Mühe die Du Dir mit mir gegeben hast. War echt klasse!

    Habe heute Abend die Querruderservos eingebaut und einige Risse im Rumpf repariert (Steckungsrohr war teilweise lose und der Rumpf etwas eingerissen).
    Für die Störklappen hatte ich FS500 vorgesehen. Kann allerdings mit dem beiliegenden Servohebeln die Klappen nicht komplett ausfahren Muss mir jetzt entweder zwei neue Servos oder aber längere Servohebel besorgen. Mal sehen was ich auf die Schnelle auftreiben kann.

    Werde spätenstens nach dem "Erstflug" berichten wie's war.

    MfG Martin
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  9. #9
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    Daumen hoch

    Hallo allerseits,

    habe heute von der Fa. Geitner Modellbau die Einstelldaten per Post erhalten. Da so ein kundenfreundliches Verhalten heute leider nicht mehr selbstverständlich ist möchte ich mich auch auf diesem Weg für die rasche Antwort bedanken.

    Hey - die Jungs bauen nicht nur schöne hochwertige Modelle sondern die helfen auch noch Ihren (Zweit)Kunden. Respekt!

    MfG MGS
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  10. #10
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    Zwinkern

    ...und wenn Du erst den Geitner B4 geflogen hast, wird deine Begeisterung
    keine Grenzen mehr kennen!
    Gruss Jürgen
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  11. #11
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    Beitrag

    Hallo allerseits,

    leider ist aus dem "Erstflug" am letzten Wochenende nichts geworden. Ich bin mit dem bauen nicht fertig geworden. Ist vielleicht auch besser so, denn jetzt kann ich mir Zeit lassen und es gründlich machen

    MfG MGS
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