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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Telemetrie - War das etwa schon alles ???



rubberduck
28.11.2011, 09:27
hallo,
ich frag mich momentan, nach dem ganzen Hype um M-Link, HOTT etc.

"War's dann etwa schon ?"

---------
Nun gibt es für alles Sensoren die je nach Gusto des Piloten fröhlich vor sich hinquatschen,
"Ihre Koordinaten sind xx.xxx xx.xxx, ihre Höhe ist xxx, die Drehzahl ist xxxx, die Spannung im Antriebsakku ist xx.xxx ... blabla"
oder irgendwo im Display angezeigt werden (auf dem ich mit Sonnenbrille ohnehin nichts erkennen kann).

Beim Vario konnte ich es ja noch einsehen, das ein tiefer oder höherer Ton plus Höhenangabe sinnvoll sind.
Und eine Warnmeldung bei leerem Antriebsakku ist auch ok.

Um es klarzustellen, ich finde das Auslesen der Telemetriedaten, bzw. die Verwendung von Sensoren im Modell sehr gut.
Nur fehlt mir jetzt die sinnvolle Verwendung der Parameter. Ein RTH "Return to home", sprich ein Autopilot der ggf. mein Modell (zumindest meinen Segler) "nach Hause" fliegt, wäre z.B. eine solche Anwendung. Wie oft schon hab ich meinen Segler aus den Augen verloren oder zumindest notlanden müssen, weil er zu weit weg war und ich die Fluglage nicht mehr erkennen konnte.

Meine Frage:
"Was macht ihr mit euren Telemetriedaten?"


jürgen

ralfio
28.11.2011, 10:03
Mich interessieren im wesentlichen die Kapazitätsanzeigen, besonders bei der Impellerfliegerei sind die Flugzeiten doch manchmal arg kurz wenn man nur nach Uhr fliegen muß. Mit Kapazitätsmessung kann ich noch etwas mehr flugzeit rausquetschen oder, wenn ich etwas "wilder" fliege, rechtzeitig landen.

Gruß
Ralf

Meinrad
28.11.2011, 10:27
hallo,

(...)
Um es klarzustellen, ich finde das Auslesen der Telemetriedaten, bzw. die Verwendung von Sensoren im Modell sehr gut.
Nur fehlt mir jetzt die sinnvolle Verwendung der Parameter. Ein RTH "Return to home", sprich ein Autopilot der ggf. mein Modell (zumindest meinen Segler) "nach Hause" fliegt, wäre z.B. eine solche Anwendung. Wie oft schon hab ich meinen Segler aus den Augen verloren oder zumindest notlanden müssen, weil er zu weit weg war und ich die Fluglage nicht mehr erkennen konnte.

Meine Frage:
"Was macht ihr mit euren Telemetriedaten?"


jürgen

Naja, das oben erwähnte Problem sollte eher mit dem normalem Menschenverstand und nicht mit Telemetrie zu lösen sein.

Hilfreich wäre sicherlich, sich mit dem Thema auseinander zu setzen, dann könnte man Möglichkeiten für sich selbst finden. Und dann hat das alles auch seinen Sinn.

Meinrad

Sebafer
28.11.2011, 10:45
Nu ja,zumindest mit GPS-Modulen und dessen Anzeige kann man doch den Flieger wieder in seine Richtung fliegen,zumindest nen eigenstabilen Segler.

Wenn das jetzt auch noch Autonom ginge, würde ich mir (also ich für mich selbst) ernsthaft den Sinn des Hobbys überlegen,neu bewerten.
Komme (und bin eigentlich) bei den Helis,da reicht mir schon das derartige Stabilisieren,dass Modelleigenschaften zT gebügelt werden.
Mehr muss nicht.

Bei der Fragestellung "war das schon alles" komm ich nicht so ganz dahinter, ich finde da hat sich unheimlich was getan.
Beinahe explodiert ist der Bereich.
Vor allem wenn man den Zeitraum bedenkt.
Jeder,der lange genug fliegt, vergleiche einmal einfach kurz für sich. Denkt zB mal an eure Saison 2008 (oder früher) und was man heute
alles bekommen kann.

Weitergedacht bedeutet das auch, dass es in schon wenigen Jahren Dinge geben wird, die wir uns jetzt nicht mal vorstellen.
(Und jetzt auch nicht brauchen,später aber zum MUSS erklärt werden;) )


Ich bin jedenfalls zufrieden.

Grüße und allen nen schönen Wochenbeginn

Sebastian

rubberduck
28.11.2011, 10:46
@Ralf Mich interessieren im wesentlichen die Kapazitätsanzeigen ...

AW - Das ist eine der geringsten Möglichkeiten der Telemetrieauswertung .. die Frage ist hier nach dem späteren Ausbau des Gesamtsystems.


Meinrad
Naja, das oben erwähnte Problem sollte eher mit dem normalem Menschenverstand und nicht mit Telemetrie zu lösen sein.

Hilfreich wäre sicherlich, sich mit dem Thema auseinander zu setzen, dann könnte man Möglichkeiten für sich selbst finden. Und dann hat das alles auch seinen Sinn.

Meinrad


@Meinrad,
AW - schon klar .. aber hier war die Frage alleine nach den technischen Möglichkeiten der Datenauswertung !!!

@Sebastian
..Bei der Fragestellung "war das schon alles" komm ich nicht so ganz dahinter, ich finde da hat sich unheimlich was getan. Beinahe explodiert ist der Bereich...

AW - Sicher hat sich da viel getan. Aber nicht deswegen weil man bislang keine Telemetrie auswerten konnte, sondern weil man zudem ganz neue Sender mit ins Programm aufgenommen hat. Sensoren gibt es schon länger ..
******************************

Also ... noch einmal zur Funktionsweise:
im Modell werden haufenweise Daten gesammelt, nach unten zum Sender übertragen und mir auf dem Display "wie ein Sack vor die Füsse gekippt".

- Da steh ich nun ich armer Tor und bin so klug als wie zuvor -



jürgen

stopfohr
28.11.2011, 11:16
Ein RTH "Return to home", sprich ein Autopilot der ggf. mein Modell (zumindest meinen Segler) "nach Hause" fliegt, wäre z.B. eine solche Anwendung.

Kann man alles fertig kaufen, und das gab es auch schon zu Nicht-Telemetriezeiten.

Ansonsten reden wir hier über Spielzeug für grosse Jungs (und Mädels). Das muß nicht immer sinnvoll sein, das braucht auch keine praktischen Sinn, es reicht, daß es das gibt. Für mehr 90% der Anwender ist z.B. die Messung der Fluggeschwindigkeit praktisch völlig irrelevant, es macht aber Spaß. Die, die es wirklich brauchen, hatten das schon vor der Einführung der 2.4Ghz-Telemetriesysteme.

Oliver

shoggun
28.11.2011, 11:23
Jürgen, du scheinst da etwas zu verwechseln... Telemetrie hat nichts mit autonomie zu tun. Wenn du ein Modell willst welches auf Knopfdruck selbstständig zur Startstelle zurückfliegt brauchst du eine GPS gestützte Autonome Steuerung des Modells. Gibt es u.A. bei den Multicoptern schon lange und liesse sich bestimmt auch für Flächenflugzeuge verwenden.
Dies hat allerdings wenig mit Telemetrie zu tun, diese ermöglicht es ja "nur" am Boden aktuelle Messwerte aus dem Modell zu erhalten - was du nun mit diesen Daten anfangen willst musst du schon selber wissen! :rolleyes: Darum hast du ja auch die wahl zwischen den unterschiedlichsten Sensoren, damit du bestimmen kannst welche Daten für dich relevant sind.

Gruss Mathias

rubberduck
28.11.2011, 12:21
Jürgen,
Dies hat allerdings wenig mit Telemetrie zu tun, diese ermöglicht es ja "nur" am Boden aktuelle Messwerte aus dem Modell zu erhalten - was du nun mit diesen Daten anfangen willst musst du schon selber wissen!

Gruss Mathias

-----------
@Mathias,
..was du nun mit diesen Daten anfangen willst musst du schon selber wissen ..

AW -
ich weiss es (oder glaube es zu wissen) ..

etwas Sinnvolles möchte ich mit diesen Daten anfangen .. auf das Display gucken und ablesen .. (wenn es dann im Flug lesbar ist) ist für mich nicht das Ende des Prozesses ..

Demnach wäre Telemetrie nur "Nice to have" .. also eine Investition die in einer Sackgasse endet.


jürgen

ejectionseat
28.11.2011, 12:27
Hi Jungs,
eure Beiträge zeigen wieder mal deutlich auf, dass der ganze Hype um die Telemetrie nichts anderes ist, als eine aufgeblasene Verkaufsstrategie der Hersteller.:confused: Aus einem "innovativen" Entwicklungszwang heraus, wird alles was technisch machbar ist noch in die 2,4 GHz-Technik rein gepfropft.
Außer den hier mehrfach aufgezählten Beispielen (Kappamessung und Quali der HF-Verbindung, Varios gab es vorher schon) interessiert doch eigentlich alles andere (fast) keinen Menschen :cool:....einige "must-have-Piloten" :D mal ausgenommen.
Wohlgemerkt, ich fliege ein System mit und eines ohne Telemetrie, signifikante Unterschiede beim Fliegen mit Telemetrie kann ich nicht feststellen, da ich Dinge wie Akkuzustand, Kraftstoffstand, etc. mit einer entsprechenden Sicherheitsreserve betreibe und mich nicht auf das warnende Piepsen eines Telemetriesystems verlassen möchte.
Gruß Otto

Ron Dep
28.11.2011, 12:53
da ich Dinge wie Akkuzustand, Kraftstoffstand, etc. mit einer entsprechenden Sicherheitsreserve betreibe
Die Reserve kann aber geringer ausfallen, was bei bestimmten Modelltypen schon entscheidend ist.

Ansonsten ist sicherlich auch viel Spielerei dabei, aber auch dramatisch tiefere Preise als die "früheren Varios, die es immer schon gegeben hat".

Weitergehende Sachen wie autonomes Fliegen und Filmen kann auch äußerst interessant sein, da bist du dann bei Mikrokopter besser aufgehoben.

shoggun
28.11.2011, 13:07
Hi Jungs,
eure Beiträge zeigen wieder mal deutlich auf, dass der ganze Hype um die Telemetrie nichts anderes ist, als eine aufgeblasene Verkaufsstrategie der Hersteller.:confused: Aus einem "innovativen" Entwicklungszwang heraus, wird alles was technisch machbar ist noch in die 2,4 GHz-Technik rein gepfropft.

Da hast du aber was komplett missverstanden Otto!
Die Telemetrie tut in meinen Modellen genau das was ich von ihr erwarte, und ich möchte sie definitiv nicht mehr missen! Aber man sollte eben schon verstanden haben was der Grundgedanke der Telemetrie ist.
So wie ich das hier lese kann der TE zwar nicht genau sagen was ihm bei der telemetrie fehlt, dennoch erwartet er mehr davon!? :eek:

rubberduck
28.11.2011, 13:23
So wie ich das hier lese kann der TE zwar nicht genau sagen was ihm bei der Telemetrie fehlt, dennoch erwartet er mehr davon!? :eek:

hallo Ron,
klar kann ich dir sagen was fehlt.

Fehlen tut bei der Telemetrie-Ablesung und Übermittlung nichts..da ist alles Grundlegende vorhanden.

Meine Frage lautete:
"War das etwa schon alles ???"

Sprich: Kann man die Telemetriedaten technisch sinnvoll auswerten und in eine weitere technische Komponente einfliessen lassen?

Ein Beispiel dafür wäre ein Autopilot der z.B. ab überschrittener Reichweite automatisch den Rückflug zum Piloten (Return to home) einleitet.

PS: Was ist an meiner Frage schwer zu verstehen? Es geht nicht darum, ob man das alles haben will oder ob das vorhandene System ausreicht ... sondern - WIE GEHT ES WEITER ? -

Ein Beispiel:
Was machen die Ingenieure in der Formel Eins mit den übermittelten Telemetriedaten?
Sagen die etwa "Schön das wir die Daten nun haben und sehen können", oder tun die etwas damit? Gibt es Sensordaten die direkt ein Auswirkung auf das Fahrverhalten habem, oder welche die in der Box zu einer Veränderung am Fahrzeug führen ..? Ein pures Auslesen ist der erste Schritt. Aber was kommt danach?

Wenn du sagst, mir reicht das an diesem Punkt (die Daten zu haben) dann ist für dich die Fragestellung hier zuende.


jürgen

shoggun
28.11.2011, 14:04
Sprich: Kann man die Telemetriedaten technisch sinnvoll auswerten und in eine weitere technische Komponente einfliessen lassen?

Ein Beispiel dafür wäre ein Autopilot der z.B. ab überschrittener Reichweite automatisch den Rückflug zum Piloten (Return to home) einleitet.


Wie gesagt, das gibts schon lange, und hat nichts mit telemetrie zu tun!



Ein Beispiel:
Was machen die Ingenieure in der Formel Eins mit den übermittelten Telemetriedaten?
Sagen die etwa "Schön das wir die Daten nun haben und sehen können", oder tun die etwas damit? Gibt es Sensordaten die direkt ein Auswirkung auf das Fahrverhalten habem, oder welche die in der Box zu einer Veränderung am Fahrzeug führen ..? Ein pures Auslesen ist der erste Schritt. Aber was kommt danach?


Ja was tun sie wohl mit den daten? fein säuberlich sortieren, in ordner heften und dann verbrennen! :rolleyes:
was könnten sie deiner Meinung nach damit anfangen?
was würdest du tun wenn du anhand der Daten siehst dass dein Motor überhitzt? oder dein Antrieb der für +150A ausgelegt ist zieht gerade mal 30A... oder du hast nach 200metern bereits einen reichweitenalarm.

wenn du nicht weisst wasst du mit solchen informationen anfangen sollst kann dir niemand helfen.

stopfohr
28.11.2011, 14:42
WIE GEHT ES WEITER ?

Das ist doch völlig dir überlassen. Dein Formel1-Beispiel der Datenauswertung gibt es auch schon lange im Modellflug, die Wettbewerbs-Segler optimieren z.B. mit Telemetriedaten ihre Flieger.

Im Elektroflug sind Akkukapazitätsanzeigen für jeden Flug, sowie Leistungs- und Drehzahldaten zusammen mit Variodaten zur Antriebsoptimierung ebenfalls sinnvoll nutzbar.

Aber ob und was du als Einzelner jetzt wirklich mit den Daten anfängst, bleibt völlig dir überlassen. Der ganze Modellflug-/bau ist (in den allermeisten Fällen) ein praktisch sinnfreies Hobby, nichts davon ist für das Überleben der Menscheit essentiell. Das gleich gilt auch für die Telemetrie.

Und dein Autopilot-Beispiel hat nichts mit Telemetrie zu tun. Autonome Funktionen gehören in den Flieger selber, die können zwar auch die Sensoren nutzen, die direkte Datenübertragung zum Boden braucht es dafür nicht.

Was Telemetrie letztendlich sinnvoll kann, hängt von deinern Anforderungen und deiner Phatansie ab. Die Hersteller liefern das, weil die Kunden es kaufen.

Oliver

Schrippe
28.11.2011, 15:12
Telemetrie heißt ja übersetzt soviel wie Fernmessen. Ein Autopilot (Fluglage) ist sicher etwas anderes.

http://de.wikipedia.org/wiki/Telemetrie

CPStrick
28.11.2011, 15:33
Wenn das jetzt auch noch Autonom ginge, würde ich mir (also ich für mich selbst) ernsthaft den Sinn des Hobbys überlegen,neu bewerten.
Komme (und bin eigentlich) bei den Helis,da reicht mir schon das derartige Stabilisieren,dass Modelleigenschaften zT gebügelt werden.
Mehr muss nicht.

Da es bereits autonom geht (oder wie fliegen UAV's, nämlich mit einer Steuerung über einprogrammierte GPS Daten), musst Du jetzt ernsthaft mit Deinen Überlegungen anfangen.

Ich habe z.B.versuchsweise mal in meinen Trainer eine automatische Landefunktion einprogrammiert. Zur Landung kann ich jetzt den Sender auf den Rasen legen. Mit der "normalen" GPS - Höhe geht das natürlich nicht, dafür benötigt man einen separaten Höhenmesser, der so ca. +-30 cm genau ist. Mit den Koordinaten des Flugplatzes und dem einprogrammierten Landeanflug geht das schon sehr schön. Alle drei Achsen des Trainers sind übrigens über Kreisel stabilisiert.
Worin liegt der Sinn ?
Kleine Gegenfragen, worin liegt der Sinn eines Hobbys?, worin liegt z.B.der Sinn von FPV?

Ich kann es Dir sagen, der Sinn liegt in den technischen Herausforderungen, die zu bewältigen sind, wenn man so etwas realisieren will und im Reiz darin, dass einige Modellflugkollegen nicht dazu in der Lage sind so etwas zu realisieren...( das sind dann meistens die Lästerer...)

Also : Suum quique

Claus

rubberduck
28.11.2011, 16:22
Worin liegt der Sinn ?
Kleine Gegenfragen, worin liegt der Sinn eines Hobbys?

Ich kann es Dir sagen, der Sinn liegt in den technischen Herausforderungen, die zu bewältigen sind, wenn man so etwas realisieren will und im Reiz darin, dass einige Modellflugkollegen nicht dazu in der Lage sind so etwas zu realisieren...( das sind dann meistens die Lästerer...)

Also : Suum quique

Claus

Hallo Claus,
das war schonmal eine Antwort in die richtige Richtung.
Das Beispiel mit dem "automatischen Landehelfer".

Also gibt es doch irgendetwas, wie man die Daten technisch verwerten kann.

Die Frage nach dem Sinn stellt sich bei jedem Hobby. Hier geht es mehr um den Spass bei der technischen Umsetzung.
Modellfliegen allein kann man auch herkömmlich mit 35Mhz, ohne alle Neuerungen.
Aber so war die Frage ja auch nicht gestellt.

jürgen

shoggun
28.11.2011, 16:43
das war schonmal eine Antwort in die richtige Richtung.
Das Beispiel mit dem "automatischen Landehelfer".


sag mal willst du es nicht verstehen? das hat nichts mit Telemetrie zu tun, sondern mit autonomie... die einzige gemeinsamkeit der beiden ist dass zur Messwerterfassung sensoren eingesetzt werden.

Aber damit du mal was hast das dich evtl. zufriedenstellt... hab mal was gelesen über Rückmeldung des Ruderdrucks auf dem Steuerknüppel - also wie im echten, je schneller der flieger wird umso kräftiger musst du am knüppel ziehen um die Kiste wieder hochzukriegen - das wäre mit telemetrie machbar, dazu brauchts nur beschleunigungssensoren im Modell die ihre daten über telemetrie an den Sender weitergeben, dort werden diese werte dann dazu verwendet die Knüppel mehr oder weniger stark zu bremsen.

Gruss Mathias

rubberduck
28.11.2011, 16:54
sag mal willst du es nicht verstehen? das hat nichts mit Telemetrie zu tun, sondern mit autonomie... die einzige gemeinsamkeit der beiden ist dass zur Messwerterfassung sensoren eingesetzt werden.


Gruss Mathias

hallo Mathias,
ok.. vielleicht hab ich mich falsch ausgedrückt.
Das "Telemetrie" die Fernübertragung von Messwerten ist, ist vollkommen klar.

Meine Frage geht in die Richtung "Verarbeitung der Telemetriedaten" .. ob im Modell oder im Sender. (und zwar nicht im Kopf des Modellpiloten sondern durch elektronische Bauteile)


jürgen

Ron Dep
28.11.2011, 17:01
hab mal was gelesen über Rückmeldung des Ruderdrucks auf dem Steuerknüppel
Also da könnte man schon einiges machen. Dem Threadersteller geht es um die Sensoren, nicht um die Telemetrie, wenn er das richtig versteht, und da könnte man Anomalien wie etwa Ruderflattern messen (schwingender Ruderdruck bzw. Servostromverbrauch) und frühzeitig erkennen, um Abstürze zu vermeiden.

shoggun
28.11.2011, 17:44
Meine Frage geht in die Richtung "Verarbeitung der Telemetriedaten" .. ob im Modell oder im Sender. (und zwar nicht im Kopf des Modellpiloten sondern durch elektronische Bauteile)


eben, und da machst du den Denkfehler! :)
sobald die Messwerte nicht im Sender sondern im Modell verarbeitet werden kann von telemetrie nicht mehr die rede sein, da die Datenübertragung zum Sender, welche Basis der Telemetrie ist, hier nicht mehr stattfindet.

rubberduck
28.11.2011, 18:42
Habe ein gutes Beispiel für die Verarbeitung von Telemetriedaten gefunden:

In diesem Beispiel werden die Daten nach unten zum Sender übertragen und dann auf einem Notebook ausgewertet.

737438

Also gibt es doch zumindest mit Hilfe der GPS-Daten richtig gute Auswertemöglichkeiten, z.B. für einen Wettbewerb, wie hier ein "Airace" um einen festgesteckten Kurs.

Wie man hier sieht geht es anscheindend doch, bzw. lassen sich die Daten auch unten am Sender technisch weiterverarbeiten (entgegen mancher Meinung von Euch ...)


jürgen

udogigahertz
28.11.2011, 19:19
hallo,
ich frag mich momentan, nach dem ganzen Hype um M-Link, HOTT etc.

"War's dann etwa schon ?"

jürgen

Jürgen, vermutlich nicht, der nächste (sinnvolle?) Schritt wäre dann eine Art intelligenter Auswertung der Daten im Sender, so in etwa:

- "Stromverbrauch bei soundsoviel km/h gleich XXXX, damit um XXXX unter den Maximalwerten, empfehle andere Luftschraube mit folgenden Parametern, um die Fluggeschwindigkeit um ca. 1 km/h zu erhöhen: YYYYYY"

oder

- "Stromverbauch bei Aufwärtsfiguren um XXXX zu hoch! Empfehle andere Luftschraube mit folgenden Parametern: YYYYYY"

Dann hätte die Elektronik im Sender (oder Empfänger, je nach Firmenphilosophie) die Aufgabe der Auswertung der Telemetriedaten gleich mit übernommen.


Kann man die Telemetriedaten technisch sinnvoll auswerten und in eine weitere technische Komponente einfliessen lassen?
Zur Zeit muss man das noch selber machen, dürfte aber den durchschnittlichen Modellpiloten keineswegs überfordern. Wo ist das Problem?

Ein Beispiel dafür wäre ein Autopilot der z.B. ab überschrittener Reichweite automatisch den Rückflug zum Piloten (Return to home) einleitet.
Nein! Schlechtes Beispiel, weil diese Rückkehrfunktion überhaupt gar nie nichts mit Telemetrie zu tun hat, das ist eine vollkommen separate "Kiste".


Ein Beispiel:
Was machen die Ingenieure in der Formel Eins mit den übermittelten Telemetriedaten?
Sagen die etwa "Schön das wir die Daten nun haben und sehen können", oder tun die etwas damit? Gibt es Sensordaten die direkt ein Auswirkung auf das Fahrverhalten habem, oder welche die in der Box zu einer Veränderung am Fahrzeug führen ..? Ein pures Auslesen ist der erste Schritt. Aber was kommt danach?In der Formel 1 sitzen ganze Kolonnen von Ingenieuren an den Bildschirmen der Telemetriedaten, um diese unmittelbar auszuwerten und auch gleich, in Echtzeit sozusagen, entweder direkt über Fernwirktechnik (quasi eine Fernsteuerung für einige elektronische Bauteile im Fahrzeug) Einfluss auf gewisse Einstellungen nehmen zu können oder um den Teamchef über gewisse Dinge zu unterrichten ...... danach wird dann entschieden, wann der Fahrer zum nächsten Boxenstopp hereinkommen muss/kann, oder ob der Motor eine kurzzeitige Drehzahlerhöhung aushalten wird und ob dann der Sprit noch reicht usw.

Diese Ingenieure an ihren Bildschirmen sieht man meistens nicht, denn sie sitzen zusammen in einem separaten Raum hinter der Box. Also ohne Telemetrie und Fernwirktechnik sähe die Formel 1 anders aus, dann könnte man viel mehr geplatzte Motoren sehen oder Rennautos, die wegen Spritmangel stehen bleiben.


Die Frage nach dem Sinn stellt sich bei jedem Hobby. Hier geht es mehr um den Spass bei der technischen Umsetzung. Nun ja, es kommt halt darauf an, was der Einzelne daraus macht:

- Der Durchschnittsmodellflieger wird auf Telemetrie nur wenig Wert legen, wozu auch? Der will -wie seit nunmehr einigen Jahren schon- eben seine Modelle durch die Lüfte steuern und dabei Spass haben, der interessiert sich nicht wirklich dafür, ob sein Trainer durch die Montage einer anderen Luftschraube um 2 km/h schneller fliegen würde, das ist dem so ziemlich egal.

- Der interessierte Modellflieger möchte aber vielleicht doch schon Telemetriedaten haben, allein aus Interesse an der Sache (wie hoch war denn nun mein Fieger? Oder wie weit weg vom Platz war ich denn?) andere Modellflieger haben eben den Ehrgeiz, ein bestimmtes Modell noch schneller zu machen ..... und dazu sind solche Telemetriedaten eben überaus wertvoll und nützlich.

- Wiederum andere haben durch die Telemetriedaten und der Möglichkeit der Speicherung und Auswertung dieser Daten sozusagen ein neues Hobby entdeckt: Auswertung von Telemetriedaten eben. Damit kann man denn ein Mehrfaches der reinen Flugzeit zubringen - vielleicht gibts ja später ein ganz neues Hobby: Auwertung von Telemetridaten ohne je selbst ein Modellflugzeug geflogen zu haben. Man bittet einfach andere Piloten, dass die ihre Daten zur Verfügung stellen, schon kann man loslegen und die Flüge am eigenen PC nacherleben. Eventuell bekommt der aktive Pilot ja wertvolle Tips zur Leistungssteigerung dafür paraktisch dann gratis nachgeliefert.


Modellfliegen allein kann man auch herkömmlich mit 35Mhz, ohne alle Neuerungen.Modellfliegen kann man auch ganz ohne elektronische Fernsteuerung = Fesselflug, auch da geht die Post ab. Und wem das auch noch zuviel der Kontrolle ist, dem sei der Freiflug empfohlen, auch das ist Modellflug!

Die Frage ist doch nicht: "Warum?", sondern: "Warum denn nicht?"

Sei doch froh, dass man jetzt Telemetrie quasi umsonst mit dem Kauf einer Fernsteuerung mitbekommt, wer sie nicht nutzen will, der nutzt sie nicht. Und wer sie nutzen will, der kann das tun. Was der Einzelne dann damit anfängt, bleibt doch ihm überlassen.

Ich sehe das Problem nicht.


Grüße
Udo

rubberduck
28.11.2011, 19:32
Hi Udo,
Problem ??? Nee .. seh ich auch nirgends ..

Ich interessiere mich nur für neue Technik .. weil's mein Hobby ist.

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- Wiederum andere haben durch die Telemetriedaten und der Möglichkeit der Speicherung und Auswertung dieser Daten sozusagen ein neues Hobby entdeckt: Auswertung von Telemetriedaten eben. Damit kann man denn ein Mehrfaches der reinen Flugzeit zubringen - vielleicht gibts ja später ein ganz neues Hobby: Auwertung von Telemetriedaten ohne je selbst ein Modellflugzeug geflogen zu haben.
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Hey .. das ist doch genau das Richtige für mich ..
statt zu fliegen rumlungern und Daten auswerten >>> LOL

jürgen

Griffon
28.11.2011, 23:43
Hallo Jürgen
Ich habe Telemetrie in meinen Schleppern. Ich weiss somit wie warm resp. heiss der 2. Zylinder bei Steigflug wird und wie viel er abkühlt beim Absinken. Aus diesen Erkenntnissen habe ich die Kühlbleche geformt resp. montiert. Im Weiteren weiss ich wann unsere Max Höhe von 500m über Grund erreicht ist. Interessant ist auch im Nachhinein zu sehen, wie die Schleppgeschwindigkeiten mit verschiedenen Seglern aussehen.
Du siehst es gibt schon Anwendungen und wenn du keine findest, dann lass es einfach bleiben!!!!

Schöne Grüsse
René

udogigahertz
29.11.2011, 09:52
Hallo Jürgen
Ich habe Telemetrie in meinen Schleppern. Ich weiss somit wie warm resp. heiss der 2. Zylinder bei Steigflug wird und wie viel er abkühlt beim Absinken. Aus diesen Erkenntnissen habe ich die Kühlbleche geformt resp. montiert. Im Weiteren weiss ich wann unsere Max Höhe von 500m über Grund erreicht ist. Interessant ist auch im Nachhinein zu sehen, wie die Schleppgeschwindigkeiten mit verschiedenen Seglern aussehen.

Schöne Grüsse
René

Ein schönes Beispiel für die Sinnhaftigkeit von Telemetrie ........ jedoch, nachdem nun alle interessanten Daten gewonnen wurden, man um die Stärken und Schwächen weiß, ist die laufende Übermittlung und Auswertung von immer gleichen oder doch zumindest sehr ähnlichen Datensätzen doch etwas, was höchstens "nice to know" ist, aber nicht mehr wirklich von Interesse ist, jetzt steht wieder der reine Flugbetrieb im Vordergrund. Man könnte also, nachdem man alle relevanten Daten aus einem Modell herausgeholt und zu Modifikationszwecken genutzt hat, den ganzen Telemetriekram wieder einpacken ...... und fürs nächste Modell vorhalten.

So oder so ähnlich ergeht es ja vielen, die anfänglich überhaupt nichts von Telemetrie wissen wollten, dann aber doch auf den Zug aufgesprungen sind, anfänglich total begeistert waren ...... und nun ebenso ihre Flieger durch die Lüfte bewegen, wie vordem, im Bewusstsein um die richtigen Temperaturen ihres Verbrenners, um die tatsächlich entnehmbare Kapazität ihrer Akkus, wie weit weg denn nun "kann ich kaum noch erkennen" wirklich ist, wie hoch (oder wie tief) man denn nun wirklich geflogen ist usw.

Wirklich überlebensnotwendig zum Fliegen ist die Telemetrie nicht ..... das hat aber auch niemand je behauptet, aber schön ist es doch, zu wissen, was man vorher allenfalls vermuten konnte, wenn man das will.


Grüße
Udo

Griffon
29.11.2011, 10:11
So ist es.
Glücklicherweise sind die Sensoren ja auch einfach auszubauen und anderswo wieder zu gebrauchen.
Eines ist jedoch immer dabei, der Höhensensor. Die unendlichen Diskussionen über "ja das ist 400 nein ganz sicher schon 500m" sind allemal vom Platz.
Dann eben auch wie bereits beschrieben, für technikbegeisterte und wissenshungrige Modellbauer eine schöne Sache. Übrigens Telemetrie brauche ich schon seit Jahren, mit 2,4GHz geht’s einfacher und hoffentlich besser (zuverlässiger).

Schöne Grüsse
René

rubberduck
29.11.2011, 10:28
hallo,
mmhh ???

Vielleicht hab ich mich bei der Erstellung des Threads falsch ausgedrückt.
Es scheint, das meine eigentlich Frage gar nicht rübergekommen ist.

Es hätte möglicherweise für mehr Verständnis meiner Frage gesorgt, wenn ich geschrieben hätte:

"Sensoren im Modell - wie geht es weiter?"

mmhh .. wie soll ich erklären? Es interessiert mich rein aus der technischen Sicht, welche Möglichkeiten ich habe, um die Sensordaten entweder im Modell oder am Boden (direkt oder später) weiter zu verwenden.
Ein Beispiel ist die Live-Einblendung aller Daten in ein Display (OSD).

737697

Vielleicht kommt es jetzt besser rüber, was ich meine ...

jürgen

PS: natürlich kann man solche ein OSD-System einzeln kaufen, mit separatem GPS-Sensor, aber wenn ich schon einen GPS-Sensor von Multiplex oder Graupner im Modell habe, werde ich wohl keine 2 GPS-Sensoren nebeneinander betreiben wollen. Da läge es dann (in diesem Beispiel) an Graupner oder Multiplex ein Schnittstellenkabel zum OSD anzubieten (oder seitens des OSD-Herstellers), oder gar als Erweiterung zu den Sensoren ein eigenes OSD ins Programm mit aufzunehmen.

shoggun
29.11.2011, 11:24
Ein schönes Beispiel für die Sinnhaftigkeit von Telemetrie ........ jedoch, nachdem nun alle interessanten Daten gewonnen wurden, man um die Stärken und Schwächen weiß, ist die laufende Übermittlung und Auswertung von immer gleichen oder doch zumindest sehr ähnlichen Datensätzen doch etwas, was höchstens "nice to know" ist, aber nicht mehr wirklich von Interesse ist, jetzt steht wieder der reine Flugbetrieb im Vordergrund. Man könnte also, nachdem man alle relevanten Daten aus einem Modell herausgeholt und zu Modifikationszwecken genutzt hat, den ganzen Telemetriekram wieder einpacken ...... und fürs nächste Modell vorhalten.


klar, kann man, und ist bestimmt auch sinnvoll. Im Prinzip kann man die Telemetrie als ersatz für einen Datenlogger verwenden, nur das man eben schon im Flug mitbekommt dass z.B. der Motor überlastet ist, und nicht erst am boden wenn die Rauchschwaden aus dem Rumpf steigen! :D
Allerdings gibt es Sensoren die ich gerne im Modell belasse, z.B. den Stromsensor im Elektromodell - da kann ich sorgenlos ohne Timer fliegen, und wenn die eingestellte kapazität verbraucht ist werde ich gewarnt und kann landen. Finde ich äusserst komfortabel da der Stromverbrauch von Flug zu Flug doch sehr unterschiedlich ausfallen kann.
Wiederum bei einem Elektrosegler macht es keinen Sinn (bei mir zumindest) da ich dort den Motor über einen Schalter Ein oder Ausschalte - d.H. der Stromverbrauch ist immer identisch, also kann ich den Timer ausreichend genau einstellen und kann mir die Sensoren Sparen.

@Jürgen:
wenn du nach Sensoren fragst sieht es natürlich ganz anders aus. Da sind die grenzen wohl nur in deinen Programmierkünsten gesetzt! :) Ich fantasiere mal los: Automatische Mindetsfluggeschwindigkeitsregulierung... auf den Flächen sitzen Strömungssensoren die permanent überwachen ob die mindestanströmung gewährleistet ist so dass kein Strömungsabriss erfolgen kann - diese sensoren haben einfluss auf den Motorsteller und regeln entsprechend die Drehzahl hoch. das Resultat: nie mehr Strömungsabriss! ;-) Ach ja, den Höhenruderausschlag könnte man dann auch gleich Fluggeschwindigkeitsabhängig begrenzen, so dass bei hohen geschwindigkeiten kein Strömungsabriss aufgrund zu grosser Ausschläge entstehen kann. In nem 3D Modell würde ich sowas dann aber nicht einsetzen! :)
Dann kommt als nächstes eine automatische Thermik Zentrierung - ein genauer barometrischer Sensor erfasst die steiggeschwindigkeit und korrigiert die Flugbahn so lange bis das optimale steigen erreicht ist.

usw usf... ob es sowas aber je für die allgemeinschaft zu kaufen gibt wage ich zu bezweifeln, der Markt dafür dürfte zu klein sein. Ich hoffe sogar dass es nie dazu kommt! :) Bei aller liebe zur Technik, fliegen will ich doch noch selber!

Gast_282
29.11.2011, 14:24
Nochmal für dich Jürgen - auch wenn ich schon fast den Eindruck habe dass du da sehr sehr beratungsresistent bist:

Datenübermittlung von Sensoren zum Boden = Telemetrie

Datenübermittlung von Sensoren innerhalb des Models = keine Telemetrie

Peter Maissinger
29.11.2011, 14:42
Hi
Ich könnte mir vorstellen, dass in Zukunft die Telemetriedaten die Geber beeinflussen.
z.B. Expowert abhängig von der Fluggeschwindigkeit.
Fahrwerk und oder Klappengeber gehen auch erst unterhalb einer bestimmten max Geschwindigkeit.

Berti.H
29.11.2011, 17:26
Ich könnte mir vorstellen, dass in Zukunft die Telemetriedaten die Geber beeinflussen.
z.B. Expowert abhängig von der Fluggeschwindigkeit.
Fahrwerk und oder Klappengeber gehen auch erst unterhalb einer bestimmten max Geschwindigkeit.
Hallo Peter,

das ist ein klassischer Anwendungsfall für einen Autopiloten!
Eine Sensorik erfaßt die Daten und ein Rechner greift in die Steuerung ein, bzw. passt diese den Gegebenheiten an.

Dazu wir keine Telemetrie benötigt,
wie es Jet-Michi schon beschrieben hat:

Datenübermittlung von Sensoren zum Boden = Telemetrie
Datenübermittlung von Sensoren innerhalb des Models = keine Telemetrie

Ein Anwendungsfall in den man jedoch m.M.n. mehr Gedanken stecken sollte wurde von rubberduck hier schon beschrieben:

Es interessiert mich rein aus der technischen Sicht, welche Möglichkeiten ich habe, um die Sensordaten entweder im Modell oder am Boden (direkt oder später) weiter zu verwenden.
Ein Beispiel ist die Live-Einblendung aller Daten in ein Display (OSD).
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Anders als bei den FVP Fliegern, die ihr Modell mittels Videobrille steuern könnten so die relevanten Daten über Geschwindigkeit, Höhe etc. direkt im Sichtfeld des Piloten in einem HUD (Head Up Display) (http://de.wikipedia.org/wiki/HUD) eingeblendet werden. Das Ablesen der Daten auf dem Sender oder einem kleinen Zusatzdisplay ist schlichtweg unmöglich, will man weiterhin das Modell beobachten und steuern.

Peter Maissinger
29.11.2011, 19:57
Hallo Peter,

das ist ein klassischer Anwendungsfall für einen Autopiloten!
Eine Sensorik erfaßt die Daten und ein Rechner greift in die Steuerung ein, bzw. passt diese den Gegebenheiten an.

Dazu wir keine Telemetrie benötigt,
.

Hi
Verstehe deinen Einwand nicht. Was ist an einer geschindigkeitsabhängigen Expo-Dualrate-Einstellung ein Autopilot?
Ich meine damit, dass die Telemetriedaten (in diesem Fall vom Speedsensor) den Ausschlag der Rudergeber im Sender beeinflussen. Je mehr Speed, desto weniger Ausschlag.

JAyThaRevo
29.11.2011, 20:52
Wirklich überlebensnotwendig zum Fliegen ist die Telemetrie nicht ..... das hat aber auch niemand je behauptet...

Das stimmt nur begrenzt! Oft liest man hier im Forum, dass Telemetrie das ein oder andere Modell gerettet hat!

Berti.H
29.11.2011, 21:01
Verstehe deinen Einwand nicht. Was ist an einer geschindigkeitsabhängigen Expo-Dualrate-Einstellung ein Autopilot?
Hi,

bis dahin noch nichts! ;)

Ich meine damit, dass die Telemetriedaten (in diesem Fall vom Speedsensor) den Ausschlag der Rudergeber im Sender beeinflussen. Je mehr Speed, desto weniger Ausschlag.
Das hab ich schon verstanden, Geschwindigkeitsabhängige Regelung der Ruderausschläge,
nur muss man dazu nicht die Daten zum Sender übertragen, sondern kann das im Modell regeln (Autopilot/Flight Control Computer).
Eine Übertragung der Daten (z.B. Speed) per Telemetrie ist dazu nicht notwendig.