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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : SALPeter von TUD Modelltechnik - Erste Eindrücke



M. Gerstgrasser
07.03.2008, 19:16
Hallo,

einige Kollegen haben ja schon SALPeters von TUD bekommen aber die Meisten werden wohl noch sehnsüchtig auf ihre Lieferung warten. Ich will niemandem hier lange Zähne machen, aber was gestern - nach mehr als 9 Monaten Wartezeit - endlich bei mir angekommen ist, will ich Euch doch nicht vorenthalten. Und vielleicht helfen ein paar Pics ja auch, die Wartezeit zu verkürzen...

Da heftige Lieferzeit vorhersehbar war, habe ich nach der DM 2007 gleich zwei Modelle für die Saison 2008 bestellt. Einmal eine Luxus-Variante mit 28er Kevlar und RDS und einmal ein CFK DBox ohne RDS. Zu beiden Modellen jeweils die leichten Rohacell-Leitwerke, einen Satz Ersatzleitwerke sowie Ballast und Flächenschutztaschen.

Nun, die Rohacell Leitwerke sind leider noch immer nicht lieferbar (Franz hat deswegen meine längst gebauten Flieger lange zurück gehalten...) aber die ersatzweise gelieferten Depron/Glas Leitwerke sind auch nicht grad von schlechten Eltern!

Unten seht Ihr ein Pic der gesamten Lieferung. Die Gewichte:


Dbox Fläche (ohne Servos): 132.0g
Kevlar Fläche (incl Servos): 144.3g
Rümpfe: 35.0g, 35.6g
Seitenleitwerke: 4.8g, 4.8g, 5.3g
Höhenleitwerke: 6.3g, 6.7g, 6.7g


Die Gewichte sind durchwegs sehr gut. Leichte Rümpfe, komplette Leitwerke zwischen 11 und 12g. Extrem leicht ist die Kevlar Fläche denn für die zwei verbauten DS-281 und die RDS Anlenkungen muss man sicher um die 25g rechnen, was bedeutet, dass die Kevlar leer wahrscheinlich knapp unter 120g hätte! Die Aspirin Kevlar hatte damals um die 130g.

M. Gerstgrasser
07.03.2008, 19:19
Der Vorfertigungsgrad ist sehr hoch. Alle Verschraubungen sind fertig, die Kabinenhaubenarretierung ebenfalls, der Pylon für das Höhenleitwerk ist sowieso schon in das Rumpfrohr integriert gebaut. Das Rohr und das Seitenleitwerk sind passend geschlitzt, alle Spalte sind abgedeckt (auch an den Leitwerken) usw usw. Innerhalb von zwei Minuten kann man aus den Teilen etwas zusammschrauben und -stecken, was schon wie ein fertiger Flieger aussieht.

Die Proportionen sehen für mein Auge sehr gut aus. Die Fläche scheint im Randbereich etwas schlanker geworden zu sein. Der Rumpf ist deutlich schlanker als beim Aspirin und wirkt vorne weniger klobig als bei diesem. Der Rumpf-Flächenübergang war schon beim Vorgänger sehr harmonisch und hier ist es nicht anders.

Alle gelieferten Teile sind fehlerfrei, die Oberflächen superb. Nur schade, dass sie im Alltagseinsatz nicht lange so schön bleiben werden.

Einige weitere Highlights:

Das Rumpfrohr ist queroval und in dieser Richtung sehr biegesteif trotz des niedrigen Gewichts
Der HLW Pylon ist hinten offen, damit das Ruderhorn strömungsgünstig verdeckt eingebaut werden kann
Alle Scharniere von Fläche und Leitwerken sind mit einem schmalen Streifen Kevlar unterlegt
Der Kohleschlauch um den Klappenholm beginnt gewichtsparend erst ausserhalb der RDS Tasche


Ich kann es drehen und wenden wie ich will: Ich finde einfach nichts, was mir nicht gefallen würde...

M. Gerstgrasser
07.03.2008, 19:22
Noch ein Vergleich der Grundrisse zwischen Aspirin und SALPeter:

Die Fläche des SALPeter ist innen um zwei oder drei Millimeter tiefer als die des Aspirin, dafür aussen etwas mehr zugespitzt - wiederum nur um wenige Millimeter. Die V-Form scheint ebenfalls etwas vergrößert gegenüber dem Aspirin - aber auch hier ist die Änderung wieder nur sehr moderat.

Die Leitwerke sind von der Fläche her wohl in etwa gleich geblieben aber die Form ist insgesamt runder geworden. Die beiden letzten Bilder zeigen zum Vergleich alte Aspirin Leitwerke (jeweils oben - die Beschädigungen kommen von der Demontage)

So, das war's einstweilen.
Ich weiss noch nicht, ob ich den Bau dokumentieren werde aber auf jeden Fall wird's bis dahin noch etwas dauern, weil zuert noch ein viel aufwendiger zu bauender DLG (KiSAL auf FW4 Rumpf, 4 Klappen, RDS) fertig gestellt werden muss.

Gruss,
Matthias

Niklas Fischer
07.03.2008, 23:48
hallo,

ich erblasse vor neid!
ich will mal stark hoffen, dass du den bau penibel mit unzähligen detailfotos dokumentierst. mein SALPeter kommt erst im Juni ;(
aber bis dahin habe ich dann deine baustufenfotos auswendig gelernt - und kann ihn suverän bauen - als hätte ich deine erfahrung ^^

greets, Nik

Richard S
08.03.2008, 01:17
Hi Matthias

My Sal-Peter(s) arrived today too. The quality is very impressive, the best I have seen on an F3K model :)

There are many design changes compared to the Aspirin, but each one is very subtle.

I am interested to hear what your choice of servo will be for the fuz? I am worried that the JR/Graupner 285's will be too tall.

Richard

(apologies for posting in english)

M. Gerstgrasser
08.03.2008, 10:19
Hi Richard,


I am interested to hear what your choice of servo will be for the fuz? I am worried that the JR/Graupner 285's will be too tall.

The plan was to go with D-47/SD-100 for rudder and the Graupner/JR DS-281 for elevator. I really don't want to miss the 281's precision in this plane.

These two do fit in the fuse side by side but it's tight (see pic on the test fit). The horn of the DS has to be sanded somewhat for the canopy to fit. If you'd like to use two of the digitals, they could be arranged inline.

Regards,
Matthias

P.S.: Do you plan to go with Lipo in your's?

Richard S
08.03.2008, 12:41
I will be using lipo's, probably by making up a 2s1p pack from 'ipod video' replacement batteries with the new PLD-BAC regulator.

Is there a reason you use the 281 instead of the 285?

I understood both servo's are identical except the 285 is faster and higher torque (and cheaper in the UK)

M. Gerstgrasser
08.03.2008, 13:47
Is there a reason you use the 281 instead of the 285?
No specific reason. Just have a couple of DS-281 still in their bags. The 285s are somewhat harder to get here because Graupner does not sell them. But sure will try them in the near future.

Did you have a chance to compare 281s and 285s side by side?

Regards,
Matthias

Richard S
08.03.2008, 15:35
I have not directly compared the 281 and 285, but I have compared the analog versions (named 371 and 375 in the UK)

The difference in speed between the old 371 and the new 375 is very noticable and a big improvment. Centering and resolution appear to be just as good.

If you are interested in a source for both the analog and digital versions, I use http://www.phoenixmp.com

M. Gerstgrasser
08.03.2008, 18:56
Beginn des Rumpfausbaus:

Nach etwas Überlegen habe ich den ursprünglichen Plan, die Servos vor den Empfänger zu bauen, umgestossen und als Anordnung nun doch Akku-Empfänger-Servos gewählt.

Vorteile:

Komme so besser zum Scan-Knopf des Empfängers dazu
Wenn man den Empfänger rausnimmt kann man auch den Akku ein und ausfädeln, falls nötig
Etwas weiter hinten steht mehr Bauhöhe für die Servohörner zur Verfügung


Nachteile

Für den Schwerpunkt wäre die umgekehrte Anordnung günstiger (Mehrgewicht)
10-15cm längere Kabel für die Flächenservos (Mehrgewicht)
Antenne des Empfängers muss am Digitalservo vorbei geführt werden


Akku:
Vier Stück GP330 als Pyramide verlötet und verklebt passen genau in die Rumpfspitze.

Empfänger:
Graupner smc-16, Gehäuse entfernt und eingeschrumpft.

Servos:
Für den Einbau der Servos hab ich ein Servobrett aus 2mm Sperrholz angepasst. Das D-47 muss dabei in der Einbauhöhe etwa 6mm angehoben werden, damit die Hebel der beiden Servos aneinander vorbei können. Skizze mit Abmessungen und Fotos siehe unten.

Falls jemand das so oder so ähnlich nachbauen will, würde ich aber empfehlen, die beiden Servos längs um etwa 5mm gegeneinander zu versetzen - das D-47 also etwas nach hinten zu schieben. Das schafft noch mehr Platz für die Servohörner. Ich war aber zu faul, das Brett jetzt nochmal von vorne anzufangen.

Einbau des Servobretts:

Brett durch den Kabinenhaubenausschnitt einfädeln (geht nur ohne Servos)
Servos in das Brett einfädeln und anschrauben
Brett ausrichten, so dass die Servos am Rumpfboden anstehen
Servobrett mit Sekunde an den Laschen vorne und hinten anheften
Servos wieder entfernen
Brett endgültig einkleben


Ich hab in die Kante Brett/Rumpf beidseitig noch je einen halben 1600er Roving gelegt und dann das Ganze mit dünnem Sekundenkleber getränkt.

Das Brett, die Rovings und der Kleber haben den Rumpf um insgesamt 1.7g schwerer gemacht.

Als nächstes kommt die Steckverbindung für die Flächenservos dran - morgen...

Gruss,
Matthias

M. Gerstgrasser
09.03.2008, 13:41
Steckverbindung für die Flächenservos:

Als Steckverbinder habe ich diesmal die grauen 5-poligen MPX Stecker verwendet. Da nur vier Pole benötigt werden (plus, minus, zweimal Signal) den überflüssigen Kontakt weggeschnitten und auch sonst noch etwas Material herunter geschliffen. Das hat das Stecker/Buchsenpaar von 1.9g auf 1.3g erleichtert.

Noch etwas leichter ginge es mit Printsteckern und -buchsen im Rastermaß 2 oder 2.5mm. Ich nehme sonst meist die 2er für Flächenstecker, aber die in dieser Fläche eingebauten DS-281 haben derart dicke Kabel, dass das Auflöten auf eine RM2 Leiste eine ziemliche Geduldsprobe wäre.

Einbau der Buchse in die Fläche:

Servokabel aus der Fläche ausfädeln, direkt hinter den Steckern abzwicken.
Die MPX Buchse ist ziemlich hoch. Um sie anschliessend in der verfügbaren Profilhöhe unterzubringen, müssen die Lötkontakte hinten um 90° weggebogen werden. Ich hab sie wechselweise links/rechts weggebogen, weil das das Löten erleichtert (größere Abstände der nebeneinander liegenden Kontakte).
Einfädeln der gelöteten Buchse in die Fläche: Dazu muss die Öffung um Einiges erweitert werden, sonst kommt man mit den beidseitig abstehenden Kabeln nicht durch. Jetzt rächt es sich, dass ich die Lötkontakte wechselseitig weggebogen habe. Das Einfädeln wäre einfacher zu bewerkstelligen gewesen, wenn die abgebogenen Kontakte alle einheitlich in eine Richtung zeigen würden - ok, für's nächste mal...
Buchse/Kabel mit Harz/Baumwollflocken an der Oberschale ankleben. Dazu die Buchse ausrichten und mit Tesa fixieren, so dass sie flach zu Unterschale aufliegt.
Nach Aushärten die Zwischenräume Buchse/Unterschale mit Harz/Microballons auffüllen.


Steckkontakt für den Rumpf:
TUD empfiehlt im Manual für den Aspirin, nur den Flächenstecker zu kleben und den im Rumpf lose über eine Öffnung heraus schauen zu lassen. Das ermöglicht es später, auch Austauschflächen zu verwenden, deren Stecker vielleicht nicht ganz genau an derselben Stelle eingeklebt sind. Das Argument hat natürlich was für sich, aber ich bin ein bequemer Mensch und mag nicht jedesmal beim Auf- und Abbauen mit dieser Steckverbindung kämpfen. Ich hab daher den Stecker in den Rumpf eingeklebt, so dass die Verbindung automatisch beim Aufschrauben der Fläche hergestellt wird.


Kabelbaum löten und an der anderen Seite mit Servosteckern versehen. In meinem Fall ist das Kabel etwa 20cm lange um grad bis zur Steckerleiste des Empfängers zu reichen.
Öffnung für den Stecker markieren und etwas übermaßig ausschneiden.
An der Unterseite des Rumpfs habe ich eine Montageöffnung gefräst. Anders kommt man nicht zur Innenseite des Steckers dazu, um den Kleber anzubringen. Diese Öffnung werde ich später nochmal brauchen, um Führungsröhrchen für die Seile zu den Leitwerken zu platzieren und zu verkleben. Ich will diese ohne Scheuern an den Kabeln, Verschraubungen und der Ballastbox vorbei führen. Die Montageöffnung ist längsoval und etwa 9*12mm gross. An der Rumpfunterseite ist kaum Last und man könnte die Öffnung nach getaner Arbeit einfach mit Tesa abdecken aber ich werd' sie wahrscheinlich mit einer Lage 93er Kohle zumachen.
Um die Fläche und die eingebaute Buchse nicht versehentlich mit zu verkleben, diese mit Tesa abdecken und das Tesa leicht einfetten. Dann die Buchse an den Kontakten punktieren und den Stecker einstecken.
Fläche aufsetzen, dabei Kabel und Stecker durch die Rumpföffnung fädeln. Fläche verschrauben.
Stecker von unten durch die Montageöffnung mit Harz/Baumwollflocken an die Rumpfinnenseite kleben.


Gewichtsbilanz bis jetzt:

Die Fläche wiegt jetzt 144.5g, ist also gerade mal 0.2g schwerer geworden. Die abgezwickten Servostecker haben also kaum weniger gewogen als die MPX Buchse und deren Verklebung.
Der Rumpf ohne Elektronik liegt nun bei 39.3g, das sind +2.6g von Stecker, Kabelbaum und Verklebung abzüglich der Montageöffnung.
Beim DS-281 für das Höhenleitwerk hab ich das Kabel auf etwa halbe Länge gestutzt: -0.5g


Falls der Flieger ohne allzuviel Blei balanciert, sollte er bei etwa 255g landen - mal sehen.

p-loewe
09.03.2008, 15:40
...Ich weiss noch nicht, ob ich den Bau dokumentieren werde ...



Matthias,

danke für den schönen Bericht, weiter so. Dass Du den SALPeter nun doch "schnell" zusammenbaust, kann ich verstehen, da ist sicherlich ein gewisser Reiz vorhanden :D :D

Gruss Peter

Emanuel T.
09.03.2008, 18:14
Hallo Matthias

WOW kann ich da nur sagen. Wir müssen unbedingt fliegen gehn wenn er fertig is. ich brenne darauf dieses edelteil zu sehen. genial. wie nicht anders zu erwarten ist dein bericht wirklich 1A!!! danke dafür.

LG Emanuel

M. Gerstgrasser
09.03.2008, 19:58
Hallo Leute,

danke für den Zuspruch. Ich muss sagen, der Flieger hat mich ziemlich in den Bann gezogen. Ist schon lange her, dass ich zuletzt ein so intensives Bau-Wochenende eingelegt habe.

Ok, weiter mit dem Höhenleitwerk:

Das HLW selbst ist eigentlich fertig, was fehlt ist nur der Einbau von Ruderhorn und Feder. Für das Horn legt TUD ein Stück Kohleplatte bei. Die ist allerdings mit 1.5mm Dicke ziemlich heftig dimensioniert. Ich hab stattdessen eigenes CFK Material mit 0.5mm Stärke verwendet.

An der Form des Hornes habe ich eine Weile gefeilt, bis das in den hinten geschlitzten Pylon gepasst hat und die entsprechenden Ruderbewegungen zulässt. Die Abmessungen sind nun 20*16mm, Form siehe Bild. Das Ruderhorn ist mit 20mm so lange wie möglich, ohne an der Unterseite des Rumpfrohrs zu schleifen. Der effektive Radius für das Seil ist noch etwa 17mm. Das Horn muss genau mittig und unter 90° in die Klappe eingeklebt werden, sonst schleift es anschliessend seitlich am Pylon. Zum Einkleben habe ich 5min Epoxy verwendet.

Zur Rückstellung liegen dem Bausatz Torsionsfedern aus 0.5er Stahl bei. Die Federn haben eine Torsionslänge von 45mm und sind 90° vorgespannt. Das gibt ein ziemlich hohes Moment und die Federschenkel müssen irgendwie in dem Depron abgestützt werden. Das Aspirin Manual empfiehlt dazu, kleine Balsaklötzchen in die Klappe und das Leitwerk einzuarbeiten, durch die dann die Federschenkel gesteckt werden sollen. Ich hab's mir etwas bequemer gemacht und stattdessen etwa 15mm lange CFK Röhrchen (2mm Durchmesser aussen, 1mm innen) in das Leitwerk geklebt.

Die nächste Knobelaufgabe war: Wie die Zugleine an dem Horn befestigen? Direktes Anknoten und Verkleben ginge natürlich, aber dann verliert man die Möglichkeit, das HLW abzumontieren. Zuerst haben ich ein S-förmiges Zwischenstück aus 0.8er Stahl probiert, aber das war auch mit viel Würgen nicht durch die schmalen Öffnung im Pylon zu bekommen. Nach ein paar Versuchen bin ich bei einem sehr engen Z-Bend (wie heisst das auf deutsch?) und anschliessender Biegung aus 0.8er Stahl angelangt. Alles so schmal wie möglich (siehe Bild).

Nach erfolgreichem Einfädeln der Zugleine und des Horns kann man das HLW anschrauben und vorne weiterarbeiten. Zunächst hab ich ein Führungsröhrchen für das HLW Seil aus einem 20mm langen Stück Bowdenzuginnenrohr von vorne auf das Seil aufgefädelt und nach hinten bis kurz vor die Verschraubung der Fläche geführt. Dort seitlich an die Rumpfwand geklebt, so dass etwas Platz zwischen Schrauben und Seil verbleibt und nichts scheuert.

Blieb nur noch die Verklebung der Zugleine mit dem Servohorn, was ich wieder über ein Zwischenstück mit Z-Bend gemacht habe, damit das lösbar bleibt.

Die Geometrie der Anlenkung ist so, dass man ein ziemlich kurzes Horn am Servo verwenden muss, sonst werden die Ausschläge zu gross. Derzeit ist bei mir ein 8er drauf und die HLW Klappe macht noch immer +/-10mm was wahrscheinlich zuviel ist. Aber ein weiteres Loch ist ja schnell in's Horn gebohrt.

ydevriendt
11.03.2008, 19:00
Hallo alle Salpeterpiloten, hello all Salpeterpilots,

Falls es helfen kann hiermit meine Bemerkungen: das DS-281 ist genial, unbedingt das beste Servo überhaupt, aber mit nur vier Akkuzellen ist es für ein HLW zu träge. Mit fünf Zellen geht's zwar.

Die D47er gehen super für HLW und SLW. Zwei D47er lässen sich sehr einfach einbauen wenn mann diese in Schrumpfschlauch hintereinander "in tandem" montiert. Mit 5 min epoxy angedickt mit ein wenig Baumwollflocken können die dann in die Rump geklebt werden (Kohlerumpf innen erst etwas aufrauhen).

Als Rückstellfeder nehme ich zwei 0,3mm stahldraht in U gebogen. Die beiden Feder gehen von etwa in der Mitte auszen nach links und nach rechts für eine bessere torsionsverteilung. Das gleiche Rückstellfedersystem geht auch für des SLW und gegebenfalls wenn die zwei 0,3er nicht ausreichen, kann man einfach ein dritter dazusetzen.

Dort wo Matthias den 5 Poligen (auf 4 reduziert) MPX Stecker einbaut habe ich vor und hinter den beiden Flügelschrauben Ballastboxen eingeklebt. Die fassen maximal 80 Gram Blei ohne irgendeine Schwerpunktänderung. Den MPX Stecker habe ich etwa 14mm von die Flügelvorderkante eingeklebt mit 5 min epoxy. Bei mir hat das geklappt ohne Loch in die Rumpfunterseite.

Schöne Grüsse,

Yves

M. Gerstgrasser
12.03.2008, 19:46
Seitenleitwerk:

Das Seitenleitwerk wird ebenfalls über Zugleine und Torsionsfeder angelenkt. Als Ruderhorn ist im Aspirin Manual ein Stück 2mm Kohlestab vorgeschlagen und ein solcher liegt auch bei. Mehr aus Gewohnheit habe ich aber auch hier die Methode mit einem Ruderhorn aus 0.5er CFK gewählt.

Für die Ausrichtung des Seitenleitwerks ist es günstiger, wenn die Feder noch nicht installiert ist, während man das SLW aufklebt. Die Verklebung des Ruderhorns und der Führungsröhrchen für die Feder hab ich aber vor der Montage vorgenommen, da sie einfacher am losen Leitwerk zu bewerkstelligen ist.

Vor der Montage des Leitwerks habe ich seitlich am Rumpf noch einen Auslass für die Zugleine gebohrt und mit einem Stück Bowdenzuginnerohr gegen Scheuern der Leine versehen.

Montage:

Ausnehmung am Seitenleitwerk und am Rumpf dünn mit 5min Epoxy bestreichen
Seitenleitwerk aufschieben und ausrichten. Normal zum Höhenleitwerk und mit dem korrekten Winkel zur Rumpfachse.
Da das SLW asymmetrisch profiliert ist und man es nicht einfach mittig aufkleben darf, liegt dem Manual des Aspirin eine Schablone zum Ausdrucken bei, die man sicher auch hier verwenden könnte. Aber nachdem der Nullauftriebswinkel des Profils ziemlich genau parallel zur Symmetrieachse der Endleiste liegt, kann man auch einfach von hinten genau parallel zur Rumpfachse peilen und die Endleiste des Ruders mittig in der Ruderdicke platzieren (siehe Pic: Die rote Linie sollte mittig zu den beiden grünen sein).
Feder einsetzen und Zuganlenkung installieren. Zur Verlegung der Zugleine habe ich das Höhenleitwerk abgeschraubt und dessen Zugleine nach oben an den Pylon gespannt, damit sich die beiden Leinen nicht verheddern.
Führungsröhrchen für das Seil und die Z-Bends sind wie beim HLW ausgeführt.
Geometrie: Radius Ruderhorn: 17mm, Servohorn: 9mm, Ausschlag ca +/-30°
Ich sichere die Verklebung des Seitenleitwerks am Rohr immer entweder mit Rovings oder kleinen dreiecksförmigen Patches aus 93er Kohle. So auch hier, obwohl es auf Grund der grossen Klebefläche wahrscheinlich Overkill ist. Aber die kleinen Kohleflicken wiegen fast nichts.


Bei der Montage und dem Ausrichten ist mir das erste Missgeschick dieses Baus passiert: Die Passung ging extrem streng und die Ausnehmung am Rumpf war auch nicht ganz genau 90° zum HLW. Das führte dazu, dass ich mit zarter Gewalt beim Aufschieben und Ausrichten vorgegangen bin. Dummerweise habe ich das vorher nicht gecheckt und der Kleber war schon drauf; ein Zurück wär schwierig gewesen, also habe ich sanfte Gewalt angewandt, die der Rumpf mit einem Platzen der oberen Naht zwischen Pylon (der ja dort seine Öffnung hat) und dem Seitenleitwerk quittiert hat (etwa 2cm).

Ich würde also empfehlen, diese Passung Rumpf/Leitwerk zuerst "trocken" zu checken und gegebenenfalls den Ausschnitt am Rumpf vor der Verklebung anzupassen.

Aber der Schaden war minimal und leicht zu beheben: Riss mit Sekundenkleber heften und anschliessend mit einem Patch aus 93er Kohle überbrücken. Der Patch verstärkt auch gleich die Stelle, wo der Rumpf wegen der Bohrung für die Zugleine geschwächt ist.

Da die Kohlepatches mit 24h Harz verklebt sind, war jetzt erst mal Baupause angesagt.

M. Gerstgrasser
12.03.2008, 20:11
Ballast:

Die Teile für die Ballastierung bestehen aus einem Röhrchen aus Glasfasergewebe und einem mit Blei gefüllten Stück Messingrohr. Die Gewichtszunahme mit Ballast beträgt ungefähr 30g.

Montage:

Hinter der Flächenverschraubung (in etwa im Schwerpunkt) eine Öffnung in die Rumpfoberseite arbeiten, in die das Glasfaserröhrchen saugend passt. Ich habe dazu den Rumpf zunächst mit Abdeckband abgeklebt, den Durchmesser angezeichnet und entlang dieser Markierung mit einem 1.5er Bohrer eine Reihe von Löchern gebohrt. Die Öffnung kann anschliessend mit dem runden Dremel Schleifpapierwerkzeug recht gut passend erweitert werden - sein Durchmesser passt fast genau.
Ein Ende des Glasfaserrohres so verschleifen, dass es an die Kontur der Rumpfinneseite unter der Öffnung passt, was etwas Geduld und häufiges Kontrollieren erfordert.
Die Unterseite des Ballaststücks ebenfalls passend verrunden - das übergeschobene Rohr kann dabei als Vorlage dienen.
5min Epoxy und Baumwollflocken ringförmig an der Rumpfinnenseite und (wenig) an die Aussenseite des Rohres auf Höhe der Rumpfoberseite aufbringen.
Rohr platzieren und bis zum Aushärten fixieren.
Oberer Überstand des Rohres abschneiden und bündig verschleifen.


In dem verklebten Rohr sitzt die Ballastplombe ziemlich fest und wird von ober durch die aufgeschraubte Fläche fixiert.

M. Gerstgrasser
13.03.2008, 09:03
Hallo,

noch kurz ein paar Anmerkungen zum bisherigen Feedback:

Franz Demmler hat in einem Mail klargestellt, dass die 1.5er Kohleplatte natürlich nicht dazu gedacht war, direkt für's HLW Ruder verwendet zu werden. War vielmehr ein beigelegtes Reststück, das ich nach Nachschleifen dazu hätte verwenden können.

TUD arbeitet derzeit mit Hochdruck am Manual für den SALPeter. Da sollte dann kein Raum mehr für Fehlinterpretationen bleiben.


das DS-281 ist genial, unbedingt das beste Servo überhaupt, aber mit nur vier Akkuzellen ist es für ein HLW zu träge. Mit fünf Zellen geht's zwar.

Hallo Yves! Du ziehst einfach schneller als ich :D
Im Ernst, fünf Zellen im DLG ist nicht mein Fall. Ich hab das DS-281 auf HLW schon in zwei Fliegern im Einsatz und bin sehr zufrieden damit. Es ist sicher langsamer als viele andere Servos aber mir persönlich ist es nicht zu langsam.

Aber ich bekomme demnächst zwei DS-285 (danke an H. Huber und an die Stobel-Leute) und wenn dieses ebenso präzise wie das 281er ist, werde ich mal sehen, wie sich ein schnelleres HLW-Servo so anfühlt ;)


Als Rückstellfeder nehme ich zwei 0,3mm stahldraht in U gebogen. Die beiden Feder gehen von etwa in der Mitte auszen nach links und nach rechts für eine bessere torsionsverteilung.

Das mache ich normalerweise auch so. Aber hier wollte ich nicht allzu weit im Bau von dem abweichen, was ich für vom Hersteller vorgesehen halte. Die Federn lagen nunmal so bei. Und bei einem Höhenleitwerk, dessen Zugleine auf tief geht, wäre eine zu schwache Feder beim Start unter Umständen fatal. Da wollte ich kein Risiko eingehen.

Gruss,
Matthias

P.S.: Derzeit härten die Kohlepatches um den Wurfstift und die Montageöffnung am Rumpfboden aus (24h Harz). Viel ist also nicht mehr zu tun und ich hoffe, das Wetter kooperiert am kommenden Wochenende für den Erstflug.

pro021
13.03.2008, 19:21
...so schnell baust du. Hallo Matthias!
Bin sehr angetan von deinem Enthusiasmus und deiner Baugeschwindigkeit. Wie immer sehr perfekt :D
Hab grad mal angefangen. Allerdings baue ich im Moment grad drei Flieger auf (simultan, den T08, den FW4, den SALpeter) und nachdem ich mir vorgenommen habe die RDS-Anlenkung im SALpeter nachträglich einzubauen muss ich mir das alles recht genau überlegen, da ich den schönen Flügel nicht zerstören möchte. Wird auf jeden Fall etwas knifflig werden! Durch den Hauptholm und dann durch den hinteren Holm. Die RDS-Tasche wird ja auch ein Versuch werden da ich die Tasche anders mache als es bisherige üblich war......mir geht die Muffe recht ordentlich :D , aber ich mach es!
Die Vorstellung wie es geht hab ich, die Anschlusshülsen für RDS hab ich gestern gedreht und jetzt stell ich mir mal den ganzen Antriebsstrang zusammen. Mal sehen!
Wenn es sich irgendwie ausgeht soll der SALpeter in Salzburg flugfertig dabei sein. Wird aber knapp!

Ciao Heinz

PS: schon ans Hotelzimmer gedacht?

Matthias.Richter
13.03.2008, 21:38
Hi, seit heute bin ich auch stolzer Besitzer eines SALpeter, mit Disserfläche und eingebauter RDS Anlenkung 2xDS281. Dieser Thread ist eine super Baubeschreibung, ohne die würd ich ganz schön alt aussehen. Der SALPeter ist mein erster HighTech SAL, auf den Fotos wirkt er größer, aber wenn man die Teile selber in der Hand hält, mann oh mann. Bilder folgen ...

MfG .... Matthias

M. Gerstgrasser
14.03.2008, 09:08
Hallo,


nachdem ich mir vorgenommen habe die RDS-Anlenkung im SALpeter nachträglich einzubauen muss ich mir das alles recht genau überlegen, da ich den schönen Flügel nicht zerstören möchte.

Heinz, lass Bilder sprechen!
Übrigens, meinen "poor man's RDS thread" (Link (http://www.rclineforum.de/forum/thread.php?threadid=157237)) kennst Du?


PS: schon ans Hotelzimmer gedacht?

Noch nicht. Wird langsam Zeit. Weisst Du schon wo die breitenfurter gang residieren wird?

Gruss,
Matthias

P.S.: Wäre schön, wenn auch Andere, die grad ihren SALpeter bauen, hier Bilder ihrer Lösungen einstellen und mitdiskutieren würden.

Matthias.Richter
14.03.2008, 16:40
Hi, hier die Bilder von meiem SALPeter. Für HLW und SLW werde ich 2xD47 Servos einbauen, in der Fläche sind ja schon 2xDS281 verbaut, Empfänger wird ein SMC 16 SCAN. Den Akkupack GP40-AAAM werde ich auch als 4'er Pyramide wie M.Gerstgrasser zusammenlöten.

@M.Gerstgrasser: Hast Du die Leitwerke für die Ruderhörner eingeschnitten und dann die Ruderhörner eingeklebt?

MfG .... Matthias

F3F-Racer
14.03.2008, 18:04
140259 Gegenstück sind die Graupnerstecker

140260 Einbau von D47 scan 16 smc und 4 Zellen Akku

140261 Beim Durchbruch für die Anlenkung habe ich ein Bautenzugröhchen verwendet .
Höhenruder und Seitenruderhorn aus 2mm CFK Stange.

Das ganze wiegt flugfertig 265-270gr etwa 5 gr Trimblei sind in der Nase.

pro021
14.03.2008, 18:56
Ufff.....Matthias du weißt nicht was du mir antust ;) Ich hab da im Moment die Werkstätte, die Küche, Den Vorraum, Das Wohnzimmer mit T08FWSALpeter-Trümmern angeräumt. Muss nur aufpassen dass ich nirgends draufsteige :D
Also das Drehteil kann ich ja mal fotografieren. Ist eigentlich nur eine Hülse die auf der einen Seite aufs Servo passt und auf der anderen Seite auf das Kohlerohr. Servoseitig wird mit eingedicktem Harz eine Verzahnung gemacht und auf der anderen Seite kommt ebenfalls mittels Harz die Verklebung des Kohlerohres dran. Jeweils ein 1mm Stiftchen durch und es sollte halten.
Wie gesagt wenn ich dazukomme, dann mach ich ein paar Bilder und stell sie hier rein!

Liebe Grüße
Heinz

PS: Gasthaus Kittl....wenn du was brauchst dann schick ich dir die Telefonnummer nach GMX....
Ciao

M. Gerstgrasser
14.03.2008, 19:47
Hallo,


@M.Gerstgrasser: Hast Du die Leitwerke für die Ruderhörner eingeschnitten und dann die Ruderhörner eingeklebt?

Ja genau.
Die weiss/rot/blaue Fläche sieht super aus!

Gruss,
Matthias

M. Gerstgrasser
14.03.2008, 20:49
Wurfstift:
TUD legt ein tropfenförmiges CFK Profil als aerodynamisch günstige Wurfhilfe bei (launch blade). Der hintere Bereich des Blade läuft ziemlich spitz zu und daher hab' ich mich entschlossen, diesen Bereich an der Innenseite, wo die Finger abgleiten, etwas abzurunden. Das geht ohne Probleme in ein paar Minuten mit Schleifpapier (120er dann 240er) unter fliessendem Wasser - gegen den Kohlestaub.

Die Position hab ich wieder aus dem Aspirin Manual übernommen: 20mm vom Randbogen nach innen, 35mm vor der Endleiste. Das Blade ist mit dünnem Sekundenkleber eingeklebt und anschliessend der Bereich noch mit Patches aus 93er Kohle verstärkt.

Die Fläche ist nach Einbau des Wurftsifts etwa 3-4g linkslastig, wobei nur etwa 1.5g tatsächlich vom Blade und dessen Einbau stammen. Der Rest dürfte wohl von der Verstärkung der Fläche in diesem Bereich stammen, die nur einseitig ausgeführt ist. Ich habe daher die Schale nahe des rechten Randbogens unten aufgeschnitten und 3.5g Blei eingeklebt. Jetzt balanciert der Flieger um die Längsachse wieder, ohne sich auf eine Seite neigen zu wollen.

Antenne:
Als Antenne liegt ein dünner (0.15mm Durchmesser) Lackdraht bei, der laut TUD im Rumpfrohr nach hinten verlegt werden soll, nahe des Seitenleitwerks austreten und etwa 40cm über das SLW hinaus frei hängend für ausreichend Empfang sorgen soll.

Ich habe mich entschieden, kein weiteres Loch in den Rumpf mehr zu bohren sondern stattdessen den Weg über den Kern des Seitenleitwerks in den Rumpf zu gehen. Zu diesem Zweck habe ich mit einem zugeschliffenen Stück 0.5er Stahldraht das Seitenleitwerk flach punktiert, durch den Balsaholmsteg des SLW gestochen und so einen dünnen Kanal von der Seite des SLW in den Rumpf gelegt. Durch diesen habe ich dann versucht, die sehr dünne Antenne nach vor zu verlegen - was aber regelmässig spätestens am Ballastrohr gescheitert ist. Nach einigen erfolglosen Versuchen habe ich die Sache wie folgt gelöst:

Höhenleitwerk abmontieren und Zugleine des HLW nach oben spannen, so dass sie "aus dem Weg" ist.
Von vorne einen geraden 0.3mm Stahldraht am Ballastrohr vorbei und ohne sich in den Seilen zu verheddern nach hinten geschoben, bis er unter der Öffnung für das HLW Ruderhorn auftauchte. Von dort mit einem zu einem Haken gebogenen Stück Draht herausgefischt.
Dasselbe mit dem Antennendraht von hinten gemacht
Stahldraht und Antenne mit einem Streifen Tesa verklebt und die Antenne mithilfe des Stahldrahts nach vor gezogen

Klingt kompliziert, war aber stressfrei im Verhältnis zu den vorangegangenen Versuchen...

Vorne war dann nur noch der Antennendraht mit der auf 40cm gekürzten Antenne des Empfängers zu verlöten und den Anlageneinbau fertig zu stellen.

Den Empfänger habe ich eingeschrumpft und in Schaumstoff gewickelt. Am Akku sind 3g Blei angeklebt und ebenfalls in Schaumstoff sitzt er unverrückbar in der Rumpfspitze.

Auf einen Schalter habe ich diesmal verzichtet, stattdessen eine Servobuche mit kurzem Kabel an den Empfänger gelötet.

Mit den genannten 3g Blei in der Spitze liegt der Schwerpunkt jetzt bei 79mm und dort werde ich ihn für den Erstflug lassen. Abfluggewicht ausgewogen ist nun knapp über 260g. Meine ursprüngliche Schätzung von 255g war also zu optimistisch - die Differenz steckt in den insgesamt 6.5g Blei.

M. Gerstgrasser
15.03.2008, 16:09
Eigentlich war's zu windig zum Einfliegen, etwa 4m/s konstant, Böen bis 9m/s. Kann man auch schön am Wollfaden im letzten Pic sehen. Nach der ersten Session am Vormittag mit 260g habe ich dann das Blei zugeladen und Metallschrauben eingesetzt. Mit 295g passte das besser zu den Verhältnissen.

Leider eignet sich meine Cam schlecht für Flugfotos, aber trotzdem hier ein paar:

mirco
15.03.2008, 16:28
Hallo Matthias,
Glückwunsch zum 1.Flug!Ist ein toller Flieger geworden.
Wünsch Dir viel Erfolg mit ihm...
Gruß aus Würzburg
Mirco

gliderpilot
16.03.2008, 20:40
Hi Matthias,

danke für den perfekten Bericht, super gemacht!

Kanns kaum erwarten, ihn in Natura zu bewundern, Heinz gib Gas :)

Ciao,
Martin

pro021
19.03.2008, 15:06
Hey. Libellenreiter....jetzt bist entlarvt :)
Martin ich sag dir es ist nicht einfach, aber ich bin dran. RDS ist halt ein Krampf, aber ich denke es könnte sich ausgehen!
Dummerweise ist heute Assemblieren der Modelle T08 und FW4 dran. Das muss sein! Anschließend kommen die Einbauten für den Aspirin und RDS dran. Hab schon viel vorbereitet, aber zusammenbauen muss ich es trotzdem. Möglicherweise nehm ich mir einen Tag frei und flieg die Drei auf einen Satz ein.

Gruß Heinz

ezfox
19.03.2008, 21:43
Toller und interessanter Thread - gerade weil noch keine Anleitung verfügbar ist :D

Habt ihr euch alle für die RDS-Anlenkung entschieden ? Ich brauch dringend Tips für den Einbau der Flächenservos bei der Standardanlenkung,
da hier die Anleitung für den Aspirin ja nicht mehr gültig ist (andere Position der Servos).
Wer hat den Einbau schon gewagt und kann mir mit Tips und Bildern helfen ??? :confused:

Wie empfehlenswert ist eigentlich die in der Anleitung vom Aspirin vorgeschlagene Gegenzuglösung mit ummanteltem Gummi zwischen HLW und SLW ?
Ich wollte das HLW gern abnehmbar gestalten und dafür scheint mir diese Variante recht praktisch, weil nix rumbaumelt wenn das HLW abgebaut ist und beide LW nich ständig der Torsion ausgesetzt sind.

Vielen Dank im voraus !
Gruß, Enrico

M. Gerstgrasser
19.03.2008, 21:59
Hallo Enrico,

das Manual zum SALpeter ist seit kurzem auf der TUD Seite verfügbar - bis jetzt aber nur die englische Variante.

Die Fläche hat, wie des Aspirin auch, eine Stützrippe eingebaut, neben der das Servo platziert werden soll.

Gruss,
Matthias

ezfox
19.03.2008, 22:33
Oh, vielen Dank für den Hinweis - leider hab ich wohl schon den ersten Fehler gemacht und die Öffnung für den Balast bei 83 statt 79mm gesetzt... :(

Bekomm ich damit Probleme mit dem Schwerpunkt ?
Eigentlich ist der ja fast gleich bei beiden Modellen (etwa 76mm) - warum dann der Unterschied bei der Position des Balast ?

M. Gerstgrasser
19.03.2008, 22:40
Hallo,

der Ballast macht etwa 10% der Modellmasse aus. Vier mm weiter hinten liegend schiebt er also den SP 0.4mm zurück. Das dürfte hart an der Wahrnehmungsgrenze liegen ;)

Gruss,
Matthias

ezfox
19.03.2008, 22:50
Da hab ich ja nochmal Glück gehabt ;)

Die Servos landen offenbar in der hinteren Ecke der D-Box, direkt neben dem Rumpf.
Gehe ich recht in der Annahme, das die Servos verdreht eingebaut und die Ruderhörner soweit nach aussen positioniert werden sollen wie bei der RDS-Version ?
Weiter innen würde es wohl nichts werden mit flatterfreien Querrudern ?!

M. Gerstgrasser
19.03.2008, 23:05
Also laut Manual sollen die Servos nahe der Stützrippen eingebaut werden. Das Servo liegt innerhalb und der Abtrieb zeigt zur Rippe.

Bei meiner DBox ist die Stützrippe etwa 20cm von der Wurzel entfernt angezeichnet (durchsehen kann man sie bei der CFK DBox nicht). Frag' mich jetzt aber nicht, was für Servos dort "draussen" noch Platz haben ...

Gruss,
Matthias

ezfox
20.03.2008, 11:19
Ich hatte eigentlich DS281 vorgesehen - hab noch nich nachgemessen, aber vermutlich werden die 11mm dicken Servos da nicht mehr passen :(

Ist das C1081 (9mm dick) zu empfehlen oder hat das zuviel Spiel ?
Die Stellkraft liegt im selben Bereich wie die des DS281...

Welche Möglichkeiten haben die nicht-RDS Nutzer denn noch ? :confused:

M. Gerstgrasser
20.03.2008, 12:29
Hi,

vielleicht passt das 281 ja auch noch knapp rein, ich weiss es nicht.


Welche Möglichkeiten haben die nicht-RDS Nutzer denn noch ? :confused:

D-60, HS-45HB, Vierklappen mit D-47, Eigenbau-RDS, ...

Das 1081 wär' nicht mein Favorit für Klappen. Das Getriebe und der Abtrieb sind mMn etwas fragil für diese Anwendung.

Gruss,
Matthias

ezfox
21.03.2008, 12:45
es gibt jetzt Version 1.01 der Anleitung !

Diese wurde um eine Grafik zur Positionierung der Flächenservos ergänzt.

Für normale Anlenkung soll das Servo mit dem Abtrieb 6-7cm von der Flächenmitte entfernt eingebaut werden.

Matthias.Richter
01.04.2008, 21:34
Hi, habe jetzt alle Teile für meinen Salpeter zusammen und will mit dem Bau beginnen. In meinem Heckrohr ist noch kein Schlitz für das SLW. Von TUD weiß ich der Schlitz muß 15mm lang sein. Mit welchem Werkzeug (Dremel + Fräser, Feile) schlitze ich das Heckrohr ? Traue mich gar nicht an den teuren und filigranen Rumpf. Wie machen das die "Profis" ?

MfG .... Matthias

M. Gerstgrasser
01.04.2008, 22:13
Hallo Namensvetter,

bei meinem (zweiten) Rumpf ist die Ausnehmung nur etwa 8-9mm tief. Breite etwa 5-5.5mm, siehe Foto. Ich bin mir nicht sicher, aber ich vermute, das war auch beim anderen Rumpf so - nur jetzt sehe ich da wegen dem Kohlepatch nicht mehr dazu.
Ich würd' auf jeden Fall mit Krepp gegen Splittern umwickeln, anzeichnen und dann vorsichtig zunächst mit einem dünneren Fräser beginnen. Die letzten (halben) mm eher mit der Schlüsselfeile und einfach oft mit dem SLW gegenchecken.

Gruss,
Matthias

Niklas Fischer
01.04.2008, 22:54
ja, so mache ich das auch. ich mach mit einem dremel den grundschnitt rein - und den rest mit meiner mini-feilen-sammlung. beim feilen permanent mit dem SLW checken - bis es gerade so "saugend schmatzend" passt.

greets, Nik

Matthias.Richter
02.04.2008, 08:16
Hi, vielen Dank für die Tips und vorallem für das Foto, ich werde den Schlitz mit Dremel und kleiner Feile erst einmal 10mm lang machen. Ich hatte den Franz von TUD nach der Tiefe gefragt, er sagte 15mm, so das der Schlitz bis zum Kohleroving am SLW reicht. Auf jeden Fall lege ich jetzt los.

MfG .... Matthias

M. Gerstgrasser
23.04.2008, 20:45
Hallo,

so langsam plane ich jetzt den Aufbau des zweiten gelieferten SALpeter. Der ist ohne eingebautes RDS. Ich schwanke zwischen 2-Klappen mit DS-285 oder HS-45HB oder 4-Klappen mit D-47.

Daher mal die Frage:
Hat wer schon eine konventionelle Anlenkung eingebaut und kann was dazu sagen - welche Servos, welche Position im Flügel? Fotos eventuell?

Gruss,
Matthias

Hangflugfan22
23.04.2008, 21:01
Hey Mathias,

ich persönlich würde aus reiner Neugier auf 4K gehen. Bis jetzt war meine Erfahrung sowohl bei Kohlibri als auch bei Steigeisen, dass die die 4K Fläche leistungsmäßig der 2K Fläche immer (ich würde fast sagen deutlich) überlegen war. Aber das hast du ja bestimmt auch schon mit Deinen Kisal spüren können, oder?

Grüße Flo

tust Du den Pokal auch schön polieren jeden Tag:D

pro021
23.04.2008, 21:07
Hallo Matthias!
Du kannst die konventionelle Klappenanlenkung beim Flywoly besichtigen. Nächste Woche in Mollram. Ich glaube er hatte damit überhaupt keine Probleme gehabt und laut seiner Aussage ziemlich "Spielfrei" !
Er verwendete die C261, also passen auch die DS281 hinein.
Allerdings hab ich eine absolut leichtgängige, leicht zu bauende und spielfreie RDS-Taschenbauweise (wahrscheinlich ist sie uralt und es wird sich sicher gleich der Erfinder melden).
Wenn du vorhast da ein wenig in diese Richtung zu machen dann bring ich nach Mollram mein Muster mit. Dann kannst du dir ein Bild machen.
Mein Erstversuch, mit angefertigten Kohletaschen ist schwer und nicht so prickelnd gelungen! Deshalb jetzt die andere Variante!

Ciao Heinz

flywoli
23.04.2008, 22:20
Hallo!

Ich haben versucht ein paar Fotos von meiner Anlenkung zu machen.

Der Trick dabei ist, das Servo in die Fläche hineinzuschieben. Die Ausnehmung in der Fläche (Unterseite) ist gerade so breit wie das Servo ohne Laschen.
Zuerst schiebe ich das Servo in die Fläche, dann kommt der Stahldraht (Ablängen und mit dem Ruderhorn in der Fläche verbinden, dann erst in das Servohorn;-))
Das Servo wir einfach mit ein paar Tropfen 5 Minuten Epoxi an der Oberschale und Unterschale befestigt. Damit lässt es sich fast ohne Schaden wieder entfernen.

Spielfrei: Die Anlenkung ist nicht so weich wie bei meinem DBox Aspirin (Habe hier schon viele extrem Power Würfe gemacht) und absolut spielfrei. Genaue Erprobung mangles gutem Wetter noch nicht erfolgt.

M. Gerstgrasser
24.04.2008, 12:42
Hallo,

danke für die Denkanstöße und v.a. an Wolfgang für die pics. Ich werd mir Deine Anlenkung in Mollram mal genau anschauen.

Eigentlich war die Fläche bei Bestellung ja schon als Vierklappenausführung geplant. Allerdings: Da ist eine Stützrippe eingebaut, durch die ich mit dem Kabel für die QR Servos durch müsste. Und diese Rippe liegt etwa 15cm von dem Ausschnitt für das QR Servo entfernt, wäre also schwer erreichbar.

Ein normaler Zweiklappen-Einbau gäbe halt schon weniger Stress.

Naja, mal sehen...

Gruss,
Matthias

Emanuel T.
24.04.2008, 12:49
4KLAPPEN!!!! als ob die stützrippen für dich ein problem darstellen würden ;)

naumi68
15.05.2008, 11:07
Hallo,

ich besitze seit kurzem einen SALpeter mit RDS-Anlenkung. Laut Bauanleitung müssen die Flaps zum Bremsen 35-40 mm nach unten gestellt werden. Bei meiner Fläche komme ich auf ca. 31mm Vollausschlag der Querruder nach unten. Ich habe mit Franz von TUD bereits darüber gesprochen. Er meinte, dass bei RDS-Flächen, mechanisch bedingt, ein Ausschlag von 35 mm nicht möglich wäre. Die Bremswirkung ist mit 25-30 mm völlig ausreichend. Wie sind Eure Erfahrungen dazu.

Peer
15.05.2008, 14:57
Da bist Du nicht allein, mit deinen 31 mm.....

Allerdings scheint es ja wirklich nicht so schlimm
zu sein - "Schulte" und Jens Kleinert haben in Hannover
den 3. und 2. Platz mit ihren Salpeters belegt :) - und
da wurde auch fleissig gebremst.

Das Problem kennen fast alle RDS Anlenker, die
Ausschläge beim Bremsen sind nicht so groß, wie
man sie vielleicht gerne hätte....

Fazit: Anflug anders einteilen, dann passt's scho....

Peer

Emanuel T.
15.05.2008, 22:58
Wobei das beim Aspirin noch anders war! da waren mit RDS wesentlich größere Ausschläge möglich. ist halt auslegungssache. ich bremse meinen FW4 auch mit ca 30mm (vl auch weniger) und mir reicht das auch.

LG

Marcus L.
15.06.2008, 19:46
Hallo,
wie kommt TUD denn auf 3-4g für das Dissergewebe ?
Wisst Ihr, was für Rovings die nehmen ?
Mit 1K ginge das, 3K wiegen alleine die Rovings schon 5g ohne Harz.

Stezi
09.07.2008, 17:40
hey matthias,
wie siehts den mit der vierklappenfläche aus?

M. Gerstgrasser
09.07.2008, 20:06
Hi,


wie siehts den mit der vierklappenfläche aus?

war mir doch zuviel Stress.

Gruss,
Matthias

Patrick Schwarz
31.08.2008, 11:46
Hallo,
Danke für diesen SUPER Baubericht!
Ich habe die Anleitung nur für die Einstellwerte gebraucht sonst habe ich mich an den Baubericht gehalten!
Bauzeit lag bei einem Tag und einem kurzen Abend...
Was mich etwas ärgert ist dass ich 10g blei in der schnauze brauche und so nicht auf 260 sondern 270g komme obwohl ich alle komponenten soweit wie möglich vorne positioniert habe (akku in raketenform, dahinter gleich der empfänger, dann servos).
Am leitwerk habe ich bei jedem Tropfen kleber gespart usw.
Ist aber ziemlich egal denn er fliegt jedenfalls hammermäßig!!!
Habe auch ein kurzes Video von den ersten Flügen gemacht (Wurf noch nicht optimal, fliege erst seit weniger als 2 Monaten HLG-für Tipps bin ich dankbar).

http://www.rcmovie.de/video/56ac902e14526e63081d/Salpeter

Konnte schon bei windstille und ~20 kmh wind testen, mit dem Blei ist das überhaupt kein Problem, außerdem steigt die Streckenleistung beachtlich!

Patrick Schwarz
02.09.2008, 14:08
Hallo,
Ich habe vor die Verbindung Rumpf/slw zu verstärken, ich hätte ein kleines stück 50ger glas beidseitig mit 5 minuten epoxi auflaminiert, sollte ich (wenn ich sparsam mit harz bin, wieder absaugen(klopapier)) große Schwerpunktveränderungen erwarten?
Die Verbindung hällt, aber ich will nicht immer kontrollieren müssen und mir sicher sein können.

Stezi
02.09.2008, 20:12
Was mich etwas ärgert ist dass ich 10g blei in der schnauze brauche und so nicht auf 260 sondern 270g komme obwohl ich alle komponenten soweit wie möglich vorne positioniert habe
hast du die normalen oder die rohacell-ltw dran?meiner wiegt mit den rohacell-teilen 245 gr und ich hab blei am leitwerk dran.mein vorheriger salpeter wog mit den normalen leitwerken 275gr und ich hatte auch etwa 10gr blei in der nase.das leitwerk würde ich patchen,das ist auf alle fälle sicherer

Patrick Schwarz
02.09.2008, 20:39
Hallo,
Ich habe noch Depron Leitwerke, habe aber vergessen sie abzuwiegen;)
Gepatcht ist das SLW jetzt, aber ich werde mir sowieso einen Satz Leitwerke als ersatz kaufen, denn mein SLW hat schon nach 2 Tagen (10 Flugstunden) an einer Stelle eine schlechte Oberfläche (depron gebrochen Styroseku musste injiziert werden-->wellen).
Habe das Patch so klein wie möglich gestaltet, aus 50ger glas (hatte nichts anderes) und ganz sparsam mit dem harz, dann auch noch etwas abgeschliffen.
Hällt jetzt bombig.

In wie fern ist denn eine wellige Oberfläche an den Leitwerken schlimm?
Beim SLW ist die Fläche 4x4cm groß und liegt nahe am Rumpf.
Oder sind kaputte und unschöne Leitwerke bei einem HLG normal???

EDIT:
Habe jetzt Bilder gemacht:
http://img261.imageshack.us/img261/8867/dsc03238yx4.jpg (http://imageshack.us)
http://img261.imageshack.us/img261/5352/dsc03241zx1.jpg (http://imageshack.us)
http://img261.imageshack.us/img261/2592/dsc03242ev3.jpg (http://imageshack.us)

M. Gerstgrasser
03.09.2008, 07:02
Hallo,

ist auf Fotos schwer zu beurteilen, aber das sieht nicht gut aus. Styrosekundenkleber hin oder her, ich glaube kaum, dass das an der Stelle noch viel aushält. Zeig es mal dem Raoul, wenn Du ihn triffst - vor Ort lässt sich das besser sagen.
Vorteil ist: Ein beim Wurf wegbrechendes halbes Seitenleitwerk ist normalerweise nicht fatal. Flieger bleibt trotzdem steuerbar.

Noch ein kleines Detail für das nächste SLW: Die Feder sollte bei der Klappe nahe am Horn angreifen.

Gruss
Matthias

Patrick Schwarz
03.09.2008, 09:36
Hallo,
Stabil ist es, ich meinte mehr ob es beim fliegen etwas ausmacht, wegen der Oberfläche.

Peer
03.09.2008, 10:50
IRONIE AN
Nee, das macht gar nichts !
Wir bauen jetzt alle sonne Falten da rein !
Und je größer die Fläche, desto besser !
Macht man jetzt auch schon bei den Flügeln so !
IRONIE AUS

Besser gleich ein frisches Leitwerk drauf - und
das besser nicht aus Depron.

Die Summe der Mängel-Kleinigkeiten macht
aus einem "Spitzen-Flieger" ein "gutes Modell".

Das merkt man immer erst dann, wenn es um den
letzten Meter / die letzte Sekunde geht.

Gruß
Peer

Patrick Schwarz
03.09.2008, 12:44
Hallo,
Ja werde ich sowieso machen, ist schon bestellt, mit viel Glück kommt es sowieso bis zum nächsten mal fliegen, wenn nicht fliege ich so.
Beim Leitwerk geht es ja noch aber wenn mal eine delle in der Fläche ist wird sie deshalb auch keiner austauschen, und si etwas ist ja schnell passiert.
mfg
Patrick

Patrick Schwarz
03.09.2008, 18:04
Hallo,
War heute einkaufen falls ich das Leitwerk bis zum Wochenende bekomme.
Leider gab es nur 160 g Kohle, kann ich die auch zum patchen verwenden wenn ich sparsam bin???
Einen halben Quadratmeter 93er Kohle wollte ich nicht kaufen..
Hab mir das noch einmal angesehen, das Höhenleitwerk ist top in Ordnung, sehr fest (hab die feder auch richtig eingebaut, nahe am Ruderhorn).
Das Seitenleitwerk ist hingegen komplett weich, ist mir nicht zu erklären.
Wie gehe ich beim patchen am besten vor?
Gewebe tränken, aufbringen und dann mit Klopapier und föhn absaugen oder gibt es da bessere Alternativen?

mfg
Patrick

M. Gerstgrasser
03.09.2008, 20:15
Hallo Patrick,

ich mach's wie folgt

Klebefläche anrauhen und säubern
Malerkrepp auf Kohlegewebe kleben (wegen Ausfransen)
Umriss der Patches aufs Krepp aufzeichnen
Umdrehen ;-)
Kleine Menge 24h Harz anrühren und durch Erwärmen dünnflüssig machen
Dünn auftragen und mit Rasierklinge/Kreditkarte verteilen
Ein- bis maximal zweimal mit Küchenrollenpapier abdupfen
Entlang der gezeichneten Konturen ausschneiden
Aufbringen und mit Tesa in der passenden Position fixieren
Mit Schaumstoffzwischenlage und Klemmen 24h pressen
Krepp abziehen

Ich hab keine Ahnung, ob 5min Epoxy dafür taugt, bezweifle es aber.

Meine Patches haben je 8cm^2 pro Seite. Bei 93er Gewebe und 1:1 Harz/Gewebe wären das gesamt 0.3g

160er Gewebe eignet sich schlecht für die Methode mit dem Malerkrepp, weil es sehr lose auf der Rolle liegt (zumindest das, das ich habe) und erst unter Rollen halbwegs dicht wird, d.h. es wird mehr Harz saugen und ausserdem sieht das bescheiden aus. Und ist schwerer.

Gruss,
Matthias

Patrick Schwarz
03.09.2008, 20:18
Hallo,
Danke für die ausführliche Beschreibung!
Funktioniert die Methode auch mit Glas?
Ich glaube das ist 50ger oder 80ger was ich noch hier habe?

M. Gerstgrasser
03.09.2008, 22:51
Hallo,
Anzunehmen - hab aber die Methode mit Krepp noch nie mit Glas probiert. Eine Alternative zum Krepp wäre: mit Übermass schneiden, auf eingewachste Folie legen (Overhead zb), tränken, tupfen und dann auf Maß schneiden. Samt der Folie verpressen und nach dem Aushärten die Folie abziehen. Mit 50er Glas vielleicht zwei Lagen nehmen, in abgestufter Größe.

Gruss,
Matthias

Patrick Schwarz
08.09.2008, 19:43
Hallo,
Danke für die Erklärungen, werde es so versuchen!

Hat jemand von euch unbenutzte RHC Leitwerke für den Salpeter "herumliegen"?
Ich möchte in 2 Wochen an meinem ersten Wettbewerb teilnehmen, was ohne Leitwerke schwer möglich ist:(

Patrick Schwarz
18.09.2008, 22:57
Problem gelöst und ein paar schöne Fotos... (http://picasaweb.google.de/1Partick)

sidigonzales
19.09.2008, 10:12
Moin

Ist schon ein schöner Flieger. :D

Sag mal, du nimmst Flexonit für die Anlenkung? Da gibt es eigentlich Quetschhülsen für. Die Oberfläche ist ja eigentlich beschichtet um die Gleitfähigkeit zu erhöhen und ich bin nicht sicher ob deine Klebung dann auch mal eine Stoßbelastung ab kann.

sanfte Grüße

Patrick Schwarz
19.09.2008, 11:47
Hallo,
Habe ich beim Höhenruder auch so, hatte damals beim Seitenruder keine Quetschhülsen mehr, da Höhenruder wichtiger und unzugänglicher ist habe ich sie dort verwendet.
Hält bisher aber tadellos...
Am Sonntag erste Wettbewerbserfahrungen =)

gzehentner
19.12.2010, 20:15
Hallo,

erstmal vielen Dank für die super Bauberichte und die vielen Fotos.

Ich habe vor Kurzem einen SALpeter mit konventioneller Anlenkung bekommen. Ich bin noch nicht so erfahren beim Bauen und habe noch ein paar Fragen:


Sollte man die Stelle, an die man das Servo klebt, mit einer Lage Glas verstärken, damit man nicht die Kontur des Servo an der Flächenoberseite sieht?


Aus den Fotos von flywoli (Beitrag #47) sieht man, dass die Anlenkung nur einfach gekröpfter Stahldraht ist. Sollte man diesen nicht gegen herausrutschen sichern; wie?


Wie schafft ihr es, den Stahldraht an der exakt richtigen Stelle abzuwinkeln


Danke schon mal

Gruß
Schorsch

Reto Schmid
19.12.2010, 20:32
Schorsch,

es braucht keine zusätzliche Verstärkung.

Stahldraht abwinkeln, an Servo und Ruder einhängen und erst dann Servo einkleben (Servo und Ruder in Mittelstellung bringen).

Reto

pro021
20.12.2010, 08:35
Superkleber an die Anlenkung. Das ergibt eine Top-spielfreie Anlenkung und sichert auch gegen herausrutschen. :D

Gruß Heinz

gzehentner
26.12.2010, 10:39
Hallo,

ich habe nun die Buchsen der Querruder-Servos in die Fläche wie empfohlen eingebaut. Was kann ich nun als Gegenstecker im Rumpf nehmen?
Ich habe es mal mit normalen Servoverlängerungskabel versucht. Den Schutz über die Stecker habe ich abgezogen, so dass ich den Stecker auch aufstecken kann, wenn die Servo-Buchsen zusammengeklebt sind.

Das Problem ist nun, dass ich befürchte, dass der Stecker könnte noch zu lange sein, so dass die Kabel im Rumpf extrem geknickt werden und irgendwann brechen. Man bräuchte abgewinkelte Stecker.

Was habt ihr (z.B. F3F-Racer) für die Stecker im Rumpf verwendet? Gibt es irgendwo abgewinkelte Servo-Stecker?

Danke

Gruß
Schorsch

benman
26.12.2010, 14:52
hallo schorsch,
ich verwende häufig solche stecker und buchsen:
http://www.conrad.at/ce/de/product/737380/BUCHSENLEISTE-ZWEIR-20-POL-RM254-ABGEW/0224620
http://www.conrad.at/ce/de/product/741607/STIFTLEISTE-2-X-30-ABGEW-VERGOL-RM-254/0224610
gibts in vielen längen und qualitäten...abgewinkelt oder gerade...
pinabstand von 2,54mm ist zu beachten, dann bestens kompatibel und viiieel günstiger als servostecker/buchsen.

lg
ben

gzehentner
28.12.2010, 09:57
Hallo,

erst mal danke für die schnellen und guten Antworten.

Jetzt ist noch eine Frage aufgetaucht.

Ist es notwendig, die Antenne wie beschrieben zu verlegen? (Ich verwende eine 35MHz Anlage)
Ich verstehe ein bisschen was von Elektrotechnik und kann mich erinnern, dass die Länge der Antenne genau abgestimmt sein muss. Kann man da einfach eine bestimmte Länge Lackdraht anlöten und die Abstimmung passt noch? :confused:

Von den Abschirm-Eigenschaften von Kohlenstoff weiß ich weniger. (Nur, dass 2,4GHz Anlagen Probleme haben.)
Bekomme ich Probleme, wenn ich die Original-Antenne im Rumpf verlege und wie gewohnt so ca 10cm herausragen lasse?

Wie habt ihr die Antenne verlegt?

Gruß
Schorsch

M. Gerstgrasser
28.12.2010, 10:19
Hallo,

Aus meiner (auch schon verblassenden) E-Technik Erinnerung:
Wellenlänge bei 35MHz ist etwa 9m - die Antennen sind also immer zu kurz. Senderseitig kann man Impedanzanpassung (mittels Spule) auf die zu kurze Antenne betreiben, empfangsseitig ergibt das wenig Sinn - man muss so oder so mit dem Signal leben, das aus dem Stück Draht kommt und hier heisst es dann wohl, je länger, je mehr (zumindest im Bereich unter 2m).
Antenne im Rumpf: Hauptsächlich aktiv wird wohl der Teil sein, der hinten heraus hängt. Der Witz an dem dünnen Draht ist, dass man wenigestens 30cm oder so heraus führen kann, ohne grobe Schwerpunksprobleme zu bekommen, denn der 0.15er ist einfach sehr leicht. Gleichzeitig ist der beim Salpeter mitgelieferte Draht fest genug, dass er trotz des geringen Durchmessers beim Start nicht bricht. Und gegenüber einem (dick isolierten) Antennendraht hat er weniger Luftwiderstand.

Gruß,
Matthias

Tempo
28.12.2010, 10:39
Hallo,

erst mal danke für die schnellen und guten Antworten.

Jetzt ist noch eine Frage aufgetaucht.

Ist es notwendig, die Antenne wie beschrieben zu verlegen? (Ich verwende eine 35MHz Anlage)
Ich verstehe ein bisschen was von Elektrotechnik und kann mich erinnern, dass die Länge der Antenne genau abgestimmt sein muss. Kann man da einfach eine bestimmte Länge Lackdraht anlöten und die Abstimmung passt noch? :confused:

Von den Abschirm-Eigenschaften von Kohlenstoff weiß ich weniger. (Nur, dass 2,4GHz Anlagen Probleme haben.)
Bekomme ich Probleme, wenn ich die Original-Antenne im Rumpf verlege und wie gewohnt so ca 10cm herausragen lasse?

Wie habt ihr die Antenne verlegt?

Gruß
Schorsch

Hallo Schorsch,

das ist die klassische Frage zur Antennenverlegung bei 35MHz.

Du kannst die typischerweise 90cm lange Antenne verlängern, da sie nicht als abgestimmtes Element im Schwingkreis eingesetzt wird.
So machen es die F3J-Modellflieger schon immer und fliegen damit bis an die Sichtgrenze, wo sie zum Teil mit Hilfe eines Beobachters mit Fernglas weiterfliegen.
Kannst ja z.B. da mal stöbern http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?p=395798#post395798 .
Es gibt schon weitergehende Untersuchungen von Spezialisten, die die Empfangsfeldstärke bei Antennenverlängerung ausgemessen haben. Aber das ist ein Kapitel für sich.

Bei meinen DLG´s habe ich dünnen Kupferlackdraht an einen kurzen Stummel der originalen Litze angebracht. Gelötet oder mit Steckverbindung, wie sie oben Ben vorgeschlagen hat.
Dann hängt sie 10 bis 20 cm aus dem Rumpfende heraus. Und dieses Ende ist "aktiv", egal ob der Antennenteil im Kohlerumpf nun mehr oder weniger abgeschirmt wird.

Ganz experimentelle Modellflieger haben auch schon den Kohlerumpf selbst als Antenne erfolgreich ankontaktiert :D

Viele Grüße

Tempo

gzehentner
28.12.2010, 11:17
Wow, das geht aber fix. Herzlichen Dank für die Antworten.

Dann werde ich es also auch so machen, wie vorgeschlagen. Vielleicht sogar mit dem Stecker.

Den Lackdraht muss ich mir halt noch besorgen. Bei meinem Bausatz ist kein Draht dabei, dafür die Schnüre für die Anlenkung.

Das mit der Antennenlänge stimmt natürlich. Es gibt da halt noch "Lambda/3" und "Lambda/4" Antennen. Also Antennenlänge 2,25m, also immer noch relativ lang. :(

Gruß
Schorsch

benman
28.12.2010, 11:25
antenne im querruderspalt angeheftet und mittels der rumpf-flächenservos-steckverbindung mit-steckbar gemacht ist auch ne gute sache.
man spart sich auch allentfalls anfallendes ausgleichsgewicht zum wurfblade:)

lg
ben

Martin Petrich
28.12.2010, 16:47
Moin Schorsch,
wir haben für unsere Antennen Kupferlackdraht aus einer kleinen Spule genommen. Durchmesser weiß ich nicht genau, ist aber sicher so Richtung 0,1-0,2mm...
also vielleicht nicht extra kaufen, sondern mal alten Elektroschrott beaugäpfeln, ob da nicht irgendwo eine passende Spule verbaut wurde ;)
Diese einfach an den Empfänger bringen und im Rumpf nach hinten legen, dann 25cm rausschauen lassen. Das hat bei mir im SAL schon auf 525m Höhe (mit HowHigh gemessen, der Abstieg mit Kapriolen zur Lageerkennung hat echt lange gedauert :D) gereicht und ich hab es da zu keiner Zeit unsicher oder unkontrolliert empfunden!

Grüße
Martin

1000 :D

Karsten T.
28.12.2010, 17:31
Hallo Schorsch,

schicke mir mal Deine Adresse per PN. Dann schicke (schenke) ich Dir 2m passenden Kupferlackdraht. Ich habe noch eine riesige Rolle aus "alten" 35MHz Zeiten.

Viele Grüße
Karsten

Peter Stöhr
22.09.2011, 20:03
Hi Leute,

ich weiß, der Thread ist nicht mehr ganz taufrisch, mein Salpeter aber schon (er ist ein Geburtstagsgeschenk der besten Ehefrau).

Mal ne dumme Frage: Gibt es eigentlich einen Grund dafür, dass man das Loch für den Ballast nicht in den Boden des Rumpfs macht? Unter der Tragfläche ist der Ballast zwar sieche untergebracht, aber für nen Ballastwechsel die Tragfläche abschrauben ...
Wenn das Loch unten ist, könnte man den Ballast problemlos wechseln und mit nem schwarzen Mac Gyver-Band ist über dem Loch ist der Ballast auch sicher.

Viele Grüße
Peter

Jan Henning
22.09.2011, 20:21
Moin
Löte oder klebe Blei auf einen abgewinkelten Stahldraht und schiebe ihn durch die Haube unter die Fläche hake den Draht in das Servobrettchen ein geht schnell und einfach.
Gruß Jan Henning

Peer
23.09.2011, 10:38
Hallo Peter,

das was Janni beschreibt, ist inzwischen guter solider Standard
geworden - machen fast alle so...... Außerdem bekommst Du nur so
eine dem jeweiligen Wind angemessene Ballastmenge in den Flieger....

Ich weiss von Schulte (fliegt auch Salpeter), dass er um bis zu 150 gr.
aufballastieren kann.

Ballast muss nach Reglement strukturell mit dem Flieger verbunden
sein, also verschraubt, verhakt, eingeschoben, etc. - nicht aber verklebt !

Da kann man drüber diskutieren - haben wir ja auch schon lang und schmutzig,
nützt aber nix, denn wenn der Ausrichter dich vom Platz stellt, stehste erstmal
doof da....

Wenn also dein Tape nach einem schnellen Ballastwechsel verunreinigt ist und/
oder der Rumpf etwas angestaubt ist nach einer harten Landung, dann hast Du keine
ordentliche Sicherung deines Ballastes - und wirfst dann irgendwann die "Bombe" aus
126 m Höhe ab ! Da möchte ich dann nicht in Deiner Haut stecken......

Peer

Peter Stöhr
26.12.2011, 14:49
Hi Leute,

mein Salpeter-Bau liegt in den letzten Zügen, ja ich weiß, ich bin nicht der Schnellste.
Ursprünglich hatte ich an 4NiMh-Akkus als Empfängerakkus geplant, aber so wirklich glücklich werde ich mit der alten Technik nicht. Ich würde viel lieber ein 2s1p Lipo mit einem Step-Down-Wandler verwenden. Hat jemand so etwas im Salpeter untergebracht und wenn ja, wo bekommt man den die passenden Zwergen-Akkus her. Alles was ich bisher gefunden hab und als Styroporblock ausprobiert hab, war suboptimal.

Viele Grüße
Peter

Stezi
26.12.2011, 17:20
schau mal bei stratair.die akkus (http://www.stratair.com/Shop/Produktdetail.aspx?ArtId=731) habe ich im salpeter im einsatz.

Peter Stöhr
26.12.2011, 17:58
Hi,

schau mal bei stratair.die akkus (http://www.stratair.com/Shop/Produktdetail.aspx?ArtId=731) habe ich im salpeter im einsatz.
kannst Du bitte mal ein Bild machen wie Du die reinbekommen hast?

Ich habs mit nem Red Power 350mAh probiert, der ist zwar ne Idee dicker, dafür aber ne Idee schmäler, aber zufrieden war ich nicht :(

Viele Grüße
Peter

HuHu
26.12.2011, 18:14
..... kannst Du bitte mal ein Bild machen wie Du die reinbekommen hast? .....

schau mal hier -> https://picasaweb.google.com/CDHS.Huber/SALpeter

LG HuHu

Peter Stöhr
26.12.2011, 18:23
Hm,

irgendwie ist bei mit nicht so viel Platz drin :(

Peter

HuHu
26.12.2011, 19:13
..... irgendwie ist bei mit nicht so viel Platz drin :( .....

Das kann nicht sein - Franz (Demmler) baut in alle Rümpfe gleich viel Platz rein ;)

Zeig mal ein Foto vom momentanen Stand deines Innenausbaus.

LG HuHu

Peter Stöhr
26.12.2011, 20:02
Hi,

hier mal das Bild.

749545

Anschließend kommen die Servos und dahinter soll dann der Empfänger rein. Nur wenn ich die Servos so platziere dass man das Akku rausmachen kann, komm ich praktisch nicht mehr an den Empfänger :(
Da fehlen dann mindestens 5mm ...


Peter

Loet Wakkerman
26.12.2011, 20:18
Vielleicht eine andere Reihenfolge.

Ich mache immer: 1 Akku, 2 Empfänger, 3 Servo(s).

Empfänger raus nehmen, dann den Akku.

Loet

Flautz
26.12.2011, 21:21
Hallo Peter,
schau dir mal die Bilder in #10 und #23 an, dann sollte es auch bei dir funzen!

Noch einen letzte frohen Weihnachtabend

Ralf

Peter Stöhr
26.12.2011, 22:49
Hi *,

Vielen Dank schon mal an alle ...

@Ralf
Mit NiMh Akkus ist das Problem gelöst, einfach ne Pyramide bauen, reinstecken und glücklich werden. Mit ne LiPo wird's halt schwieriger. Die NiMh Pyramide passt optimal in den Rumpf, nur mit nem LiPo wird's hält etwas tricky.

@Loet
Vielen Dank für den Tipp. Vielleicht versuche ich es mal so rum. Ich dachte halt nur, weil die 2 Servos schwerer als der Empfänger sind mach ich sie nach vorne. Aber vielleicht ist genau dass die Lösung ;)

Vielleicht macht ja irgendwann ein Hersteller einen "Convinience-Rumpf", also für so Leute wie ich denen 5mm mehr Breite nicht "weh tun" (weil der zusätzliche Widerstand auf Grund der schlechten Wurftechnik nicht so schlimm sind), man dafür aber bei Einbau der RC-Komponenten keinen Neuro-Chirugen kennen muss.

Viele Grüße und hoffentlich bald wieder SAL-Wetter
Peter

Lownoise
27.12.2011, 00:11
Vielleicht macht ja irgendwann ein Hersteller einen "Convinience-Rumpf", also für so Leute wie ich denen 5mm mehr Breite nicht "weh tun"
... du meinst einen Aspirin Rumpf..?!

Peter Stöhr
27.12.2011, 07:29
Hi,

ja, so etwas in der Art.
Aber leider gibt's den Aspirin ja nur noch, wenn "triftige Gründe" vorliegen.

Viele Grüße
Peter