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Thema: MiniFEX (Jonas Kessler): Neuer kompakter FMT-Elektrosegler?

  1. #1
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    Frage MiniFEX (Jonas Kessler): Neuer kompakter FMT-Elektrosegler?

    Neuer kompakter FMT Elektrosegler miniFEX von Jonas Kessler

    Hallo zusammen!

    Auf der Homepage des VTH (FMT) habe ich heute zufällig ein m.E. neues Modell aus der Feder von Jonas Kessler erstmalig gesehen: miniFEX (125cm Spannweite)

    < http://shop.vth.de/downloadplan-minifex.html >
    < http://shop.vth.de/frasteilesatz-mini-fex.html >
    < http://shop.vth.de/material-und-fras...-mini-fex.html >

    In der bisher veröffentlichten Ausgabe 12-2017 der FMT habe ich den noch nicht finden können.

    Heißt dies, dass wir uns diesbezüglich auf die Ausgabe 01-2018 der FMT freuen dürfen?

    Viele vorweihnachtliche Grüße,
    Thorsten
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  2. #2
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    Standard Beilagebauplan FMT 1/2018

    Hallo Thorsten,

    der miniFEX ist der Beilagebauplan der FMT 1/2018
    Frästeilesatz und Material- und Frästeilesatz sind aber jetzt schon bestellbar.

    Robert-Bosch-Straße 2-4, D-76532 Baden-Baden
    Telefon: 07221 / 5087-0, Telefax: 07221 / 5087-52
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  3. #3
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    Standard Danke!

    Danke für die freundliche, rasche und positive Antwort.

    Dann freue ich mich als Abonnent nochmal so gerne auf die freien Festtage, auch zum gemütlichen genüsslichen Lesen und Bauplanstudieren.
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  4. #4
    Moderator Avatar von Eckart Müller
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    Standard miniFEX

    Vektorgrafik für's Modell!
    Gruß
    Eckart
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  5. #5
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    Standard Minifex - ich bin dabei! Wer noch?

    Hallo Leute,

    gestern war die FMT im Briefkasten. Den neuen „Kessler” bau ich mir natürlich. Auf einen e-Segler mit Querruder haben wir ja alle schon lange gewartet.
    Vielleicht findet sich ja der ein oder andere Mitbauer hier im Forum, dann macht die Sache doch mehr Spaß.

    Mein Neo ist übrigens schon lange fertig und ist den ganzen Sommer über viel geflogen. Die Bilder stelle ich im entsprechenden Beitrag noch ein, versprochen. Irgendwie hatte ich gehofft, dass andere da auch mal was schreiben, und so hab ich dann die lust zum Ich-poste-immer-alles-selber-und-keiner-sagt-was-dazu am Ende etwas verloren.

    Egal, jetzt ists zu kalt zum Fliegen, also wird wieder mal was neues gebaut.

    Morgen bekomme ich den Bausatz vom Minifex. Genau rechtzeitig vor Weihnachten, was für ein Timing! Und einen zweiten Flieger baue ich gleich mit für meinen Kumpel, der selber sich die Sache nicht zutrauen will. Alter Schaumwaffelflieger eben. Wenn man zwei gleiche Flieger nebeneinander baut, dauert es nicht viel länger, als nur einen zu bauen. Weil man bei jedem Bauteil nur einmal nachdenken muss.

    Für heute bleibts beim Werkstatt Aufräumen. Kann ja auch nicht schaden.

    Bis bald!
    Ludwig
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  6. #6
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    Standard Mini Fex

    Hallo miteinander,
    Hab gestern von J. Kessler meinen Bausatz mit Plan und Baubeschreibung geliefert bekommen.
    Ich muß allerdings auch erst aufräumen, mal sehen was über die verregneten Feiertage so ansteht.
    Ich bin immer wieder über die ausführlichen Pläne und Baubeschreibungen von Jonas Kessler begeistert, meines Erachtens bleiben bei seinen Konstruktionen keine Fragen offen.

    Weihnachtliche Grüße
    Thomas
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  7. #7
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    Standard Der Bausatz ist da!

    So, gestern den Bausatz abgeholt und natürlich gleich ausgepackt.
    Dazu habe ich noch einen unvollständigen Teilesatz in 3. Wahl bekommen, der mir als Grundlage für das zweite Modell dienen wird. Fehlende Teile kann ich ja einfach aus dem vollständigen Bausatz abkupfern.

    Aber jetzt zum Bausatz:

    Alles drin, was man für einen Minifex braucht. Auch Schrauben und Bowdenzüge und die Kohle-Steckung der Tragflächen. Dazu ein Übersichtsplan der ganzen Bauteile, damit gibt es kein Rätselraten. Nur Kleber und Folie muss man extra kaufen, wie schon immer bei solchen Bausätzen.

    Ein Servoset und ein Antriebsset für meinen Flieger habe ich gleich mitgenommen, dann passt alles zusammen (mein Kumpel darf sich selbst um seine Elektrik kümmern, wenn er schon kein Balsastaub schlucken will). Und ein paar Blätter selbstklebendes Schleifpapier, mit dem man seine Schleiflatte mal neu bekleben kann.

    Die Plastikfolie um den Bausatz herum habe ich vorsichtig sauber aufgeschnitten und damit ein schönes Stück Folie zum Abdecken des Bauplanes erhalten, groß genug für beide Tragflächen gleichzeitig. Das ist also mal kein Verpackungsmüll, sondern ein praktisches Werkzeug. Und die Leisten, die auf dem Foto krumm sind, die sind mit Absicht so gebogen, weil der Minifex ja eine zurückgepfeilte Tragfläche mit gebogenem Holm hat.

    Heute habe ich erst mal die Leitwerke zusammengebaut, ist immer ein guter Einstieg und man kann gleich mal Ergebnisse vorzeigen. Bischen fummelig wegen der vielen Einzelteile, aber das kenne ich ja schon vom Neo. Also: Rahmen zusammensetzen und mit Vierkantstäben 3x3 auskreuzen. Wie immer klebe ich mit dickem Sekundenkleber. Wenn es fertig ist, sieht es aus, wie ein geschrumpftes Neo-Leitwerk.

    Insgesamt mussten die Teile nach dem Austrennen aus den Brettchen etwas überschliffen werden, um die aufstehenden Holzfasern zu entfernen. Das geht mit der Schleiflatte am besten.
    Sehr positiv aufgefallen ist, dass die 30 grad Schräge an den Endkanten der Leitwerke schon fertig geschnitten ist. Hier muss man nichts mehr schleifen. Und der Schlitz für das Ruderhorn ist auch schon eingefräst, man muss nur noch einen kleinen Steg mit dem Cutter entfernen.

    Zum Schleifen der Nasenleiste habe ich die Ruderblätter mit tesafilm (oben und unten) provisiorisch angeklebt, damit man das Leitwark als ganzes passgenau verschleifen kann. Die Endkanten habe ich wie in der Bauanleitung einfach eckig gelassen.

    Ein Anfang ist schon mal gemacht. Man sieht schon was!
    Heute wirds wohl nix mehr werden, mit dem Bastelkeller...

    Schönen Weihnachtstag und -Abend!
    Ludwig










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  8. #8
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    Standard Minifex Rumpf

    Heute mal etwas intensiver gebastelt (und Mittags ein bisschen unter blauem Himmel elektrogesegelt, nachdem sich der Nebel am Alpenrand verzogen hat):

    Der Rumpf ist für jemand, der schon einen Eon oder Neo gebaut hat, ohne Geheimnisse, nur dass viel weniger Teile zum Einsatz kommen. Ich konnte einfach in der Reihenfolge der Bauteilenummern alles zusammenkleben. Das Servobrett wird aber erst später endgültig eingeklebt.

    Die Rumpfseiten sind aus 1,5mm Balsa, der „quer”Aufdoppler auch. Also hat der Rumpf im Vorderteil insgesamt 3mm Stärke und ist ganz schön fest. Den Rumpf kann man neben dem Plan zusammenbauen, nur ein einziges mal muss er auf den plan gelegt werden, um die Position der hinteren kleinen Spanten anzuzeichnen, alles andere ergibt sich eigentlich von selbst.

    @Jonas: Hier könnte man doch zwei kleine Ausklinkungen in die Rumpfseiten fräsen, damit die Spanten mit "Nasen" eindeutig positioniert sind. So wie es alle anderen Bausatz-Hersteller heute machen.

    Beim Aufleimen der zweiten Rumpfseitenwand bitte das Rumpfheck mal kurz zusammendrücken, ob sich die Hälften genau treffen. Sonst kann man dauerhaft krumme Rümpfe zusammenkleben, wenn die Seitenteile gegeneindander verdreht sind. Ich spreche aus Erfahrung. Den ersten Rumpf musste ich nochmal stellenweise auftrennen. Der zweite ist sofort perfekt geworden.

    Zum Zusammenkleben der Seiten des Rumpfhecks soll der Rumpf dann seitlich auf dem Baubrett liegen und wird dann nach Plan unterlegt, damit er gerade wird. Diese Unterlegeklötze waren gefräst im Bausatz. sodass man hier nicht in der Werkstatt lange nach Resten suchen muss.

    Geklebt habe ich wieder alles mit Sekundenkleber "dick" und stellenweise etwas Aktivator. Nur zum Aufleimen der zweiten Rumpfseitenwand wurde Holzleim eingesetzt, damit das Manöver in ruhe vor sich gehen kann und Zeit zum Ausrichten bleibt. Ein paar Gewichte drauf und in der Wartezeit bis zum Trocknen kann man man den zweiten Rumf zusammenkleben.

    Übrigens: Den vorderen Hilfsspant (der, der wieder herausgenommen wird) habe ich diesmal mit Uhu-Por eingeheftet, dann ist der spätere Ausbau überhaupt kein Problem. Wenn die Klebestelle zu fest halten sollte, kann man den Uhu-Por mit einem kleinen Schluck Alkohol (auf den Flieger, nicht in den Schlund) wieder lösen.

    Für heute bin ich mit dem Tag zufrieden.
    Schönen Abend noch!
    Ludwig





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  9. #9
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    Standard Rumpf Spitze

    Gestern wegen Besuch aus Frankreich zu wenig gebastelt. Aber die Rumpfspitze ist noch fertig geworden.

    Fürs einziehen der Bowdenzüge braucht man eine Pinzette, sonst wird es fummelig. Obere Beblankung daruf, trocknen lassen. Beim Aufleimen der unteren Beplankung, also des Rumpfbodens, muss der vordere Rumpfteil über den Basteltisch überstehen, damit man das ganze schön mit Gewichten auf den Tisch drücken kann. Trocknen lassen.

    Die „Eck”Lösung an der Rumpfspitze ist vom Eon schon bekannt und immer noch eine gute Sache, weil der Motorspant damit auch geometrisch bombenfest eingefasst ist und im Inneren der maximal möglich Platz für den Motor (und die blöden Motorkabel beim Außenläufer) bleibt. Wer hier eine Tellerschleifmaschine hat, ist ganz klar im Vorteil, wenn die Ecken abgeschliffen werden. Beim Eon habe ich das früher aber mit Cutter und Schleiflatte auch ohne Maschine hinbekommen.

    Vielleicht bis heute Abend, heute will ich noch die Tragflächen anfangen. Jetzt ruft erstmal wieder der Alltag.
    So long
    Ludwig








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  10. #10
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    Daumen hoch Toller Baubericht

    Hallo Ludwig,
    ich verfolge mit großem Interesse deinen Baubericht, weiter so

    Grüße
    Tom
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  11. #11
    User Avatar von vollker
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    Standard

    Hallo Ludwig,
    ja weiter so. Auch ich verfolge den Bericht ganz interessiert. Die FMT war heute immer noch nicht im Laden. :-(
    Mit freundlichsten Grüßen .de
    Volker
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  12. #12
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    Standard

    Hallo Ludwig, danke für Deinen klasse Baubericht. Bitte fortfahren. Auch ich folge Deinen Ausführungen und denen der anderen mit großem Interesse.

    Bei mir war die FMT schon im Briefkasten. Gleich mal Sicherheitsfotokopien des Beilagenbaufplans erstellt (nur für den Eigenbedarf; beim Bauen darf dem kostbaren Originalbauplan nichts zustoßen).

    Viele Grüße
    Thorsten

    P.S.: Euch allen schon jetzt einen "Guten Rutsch ins" sowie alles Beste für das neue Jahr 2018!
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  13. #13
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    Standard Tragfläche

    Danke an alle für die anfeuernden Worte.

    Gestern abend ist die Tragfläche schon weit gediehen. Weil der Flieger so schön klein ist, und die Tragfläche nicht beplankt ist, geht der Bau der Tragfläche ziemlich schnell. Am meisten Zeit benötigt das Einkleben der Rippen und einzelnen Holmstege.


    Man beginnt mit den Holmleisten, die ja wegen der Rückpfeilung gebogen sein müssen. Ich habe im Bausatz einen Satz fertig gebogene Leisten (incl. Nasenleisten) bekommen, sehr praktisch.

    Für den zweiten Flieger musste ich aber noch selber Leisten biegen. Das Biegen soll mit der Heißluftpistole auf mittlerer Temperatur funktionieren. Ich habe aber einen alten Teekessel auf den Herd gesetzt und die Leisten in den Dampf gehalten, bis sie schön biegsam wurden. Dann die Krümmung einfach freihändig hingezaubert. Man muss das Holz etwas unter Spannung halten, bis es ausgekühlt ist. Die erste Leiste ist mir natürlich gleich gebrochen, weil ich einen zu scharfen Knick erzeugen wollte. Ein größerer sanfter Radius wäre richtig gewesen. Zum Glück ist eine 1-meter Leiste lang genug für einen zweiten Versuch. Die nächsten 4 Versuche waren dann erfolgreich. Allein die fertig gebogenen Leisten (auch die Nasenleisten sind ja gebogen) machen den komplett-Bausatz schon interessant, wie ich jetzt also weiß. (Leider kein Foto von der Biegeaktion, weil niemand da war, der mich hätte fotografieren können und man hat halt keine Hand frei)

    Also wieder Folie auf den Bauplan und dann die unteren Holmleisten auflegen. Die Endleiste 5x5 muss bündig auf die untere Endleistenbeplankung geklebt werden. Dabei lege ich einen MDF-Klotz an, der mit Tesafilm beklebt ist. So kann ich leicht die Kanten bündig schieben und der Klotz klebt trotzdem nicht an der Leiste fest.

    Zum Glück sind die Rippen und Holmstege der Größe nach sortiert gefräst. So kann man die Rippen und Stege einzeln nach einander aus den Brettchen herausnehmen und muss nichts nachsortieren. Also einfach bei der größten Rippe anfangen und dann immer der Reihe nach einkleben. Bei den Holmstegen ist immer eine Ecke abgefräst, das ist die untere Ecke, die zur Wurzelrippe hin zeigt. Ohne diesen Trick wäre es schwieriger, jedesmal die richtige Einbaulage festzustellen. Die Rippenpositionen ergeben sich nur aus der Bauplanzeichnung, man muss also auf dem Plan arbeiten. Geschlitzte Nasenleisten und Endleisten wie bei Eon und Neo gibt es diesmal nicht. Die Nasenleiste ist ein einfacher Vierkantstab.

    Bis jetzt macht die Sache Spaß.
    Jetzt folgt aber erstmal kurz etwas Alltag.

    Grüße, Ludwig

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  14. #14
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    Standard Tragfläche Teil 2

    Gestern ist an der Fläche noch richtig was weitergegangen.

    Nachdem alle Balsarippen sitzen, werden die Wurzelrippen eingeklebt; erst die große, danach die Halbrippe dagegen geklebt. Die beigelegte Winkelschablone braucht man eigentlich nicht, weil der erste Holmsteg aus Sperrholz (der ausnahmsweise NEBEN dem Holm eingeklebt wird) wie eine Winkelschablone funktioniert.

    Die obere Endleistenbeplankung wird aufgezogen und erst mal trocknen gelassen, bevor die Nasenleiste aufgeklebt wird. Weil die auch gebogen ist, sollte man sie vorher anpassen, was auch über dem Teekessel im heissen Dampf wunderbar geht. Im Bausatz waren die Nasenleisten schon gebogen.

    Gebogen wird übrigens so, dass der Querschnitt der Leiste auf der Spitze steht, was die Sache schwieriger für das Holz macht. Dafür geht das Einkleben der Leiste mit je einem kleinen Tropfen dünnen Sekundenkleber pro Rippe dann superschnell. Am schluss umdrehen, und von unten auch einen Tropfen Kleber auf jede Rippe. Ganz wichtig ist es, dass das ganze Flächengerippe beim Einbau der Nasenleiste absolut gerade auf dem Baubrett festgeheftet ist, also die Endleiste schnurgerade verläuft. Sonst wird die Fläche hinten krumm. Ein paar Nadeln ins Baubrett schaden da nicht.

    Die Querruder liegen einbaufertig im Bausatz. Also links und rechts im richtigen Winkel zugeschnitten und unten schon um 30 grad abgesägt, damit das Ruder nach unten ausschlagen kann. Auch der Schlitz für das Ruderhorn ist wieder fertig drin.

    Die Steckung besteht aus einem CFK Stab (rund) mit nur 4mm Durchmesser. Nicht wirklich viel, aber ich gehe mal davon aus, dass das ausreichend erprobt ist. Jedenfalls klingt der Stab fast wie Metall, wenn man ihn auf den Tisch fallen lässt. Zur Führung sind Alu-Rohre mit nur 0,5 mm Wandstärke dabei. Da diese aber vollflächig mit Harz zwischen die Holme eingegossen werden, ist die Kraftübertragung optimal.

    Beim Unterlegen der V-Form muss man übrigens gar nicht etwas suchen, was genau 110mm Höhe hat. Es genügt ja, irgendwo so zu unterbauen, dass die bewusste Stelle an den vorletzten Rippe genau 110mm über dem Tisch schwebt. Hat etwas gedauert, bis bei mir der Groschen gefallen ist.

    Die Rohre habe ich mit je zwei Tropfen dickem Sekundenkleber + Aktivator wie beschrieben (angeschliffen) eingeheftet und dann die Zwischenräume mit 30Minuten Epoxy und Baumwollflocken eingegossen. Die Baumwollflocken hab ich zum Baukasten dazu bekommen, sonst hätte ich mir Glasfaserschnipsel geschnitten. Das Eingießen mit dem Kleber geht schnell und hält wohl länger als das ganze Flugzeug. Viel einfacher jedenfalls, als die alten Holzkeile beim EON.


    Bis später,
    Ludwig



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  15. #15
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    Standard Fläche Teil 3

    Und weiter im Text:


    Die Randbogen haben hinten eine kurze Balsa-Dreiecksleiste 3x14mm, damit man da nicht schleifen braucht und ich denke, die Leiste sperrt auch noch den Randbogen gegen Verbiegen ab, so wie beim Seitenruder. Beim Ankleben werden die Randbogen vorne vorne 2 mm unterlegt, dann liegen sie auf der Profilmitte.

    Jetzt kann man die Tragfläche schon verschleifen. Es fällt dabei nicht viel Staub an. Die Nasenleiste braucht nur wenig Nacharbeit oben und unten. Vorne wird die Leiste GANZ WENIG abgestumpft und schon passt die Nase in die beigelegte Profilschablone. Also die Schablone frühzeitig anwenden, denn schnell hat man zuviel vorne weggenommen. Randbögen abrunden ... und schon ist die Tragfläche fertig! Nicht mehr Aufwand als für ein einziges Tragflächenohr für einen Neo.

    Als Servos habe ich ja den passenden Servosatz. Für die Leitwerke sind HS-40 von Multiplex vorgesehen, als Querruderservos kommen sehr flache Servos zum Einsatz, die genau die Größe der bekannten Dymond D-60 haben, aber Metallgetriebe. Am Servotester machen sie einen guten Eindruck und sind sehr kräftig. Die Auflösung ist vielleicht nicht ganz so fein, wie bei einem teuren Flächenservo (KST oder sowas), aber das ist beim Querruder im Elektrosegler völlig egal und der ganze Servosatz ist ja nun wirklich preisgünstig. Und bei den großen Querrudern ist ein Metallgetriebe eine beruhigende Sache.

    Die Servos werden in durchsichtigen Schrumfpschlauch eingeschrumpft, der im Baukasten auch dabei war, und dann mit dickem Sekundenkleber auf ihre Servobrettechen geklebt. Vorher die Servohebel in der Nullstellung aufsetzen und festschrauben! Später ist da kein Hinkommen mehr. Achtung! Im Zubehörsatz der Servos sind 3 kleine schwarze Schräubchen dabei. Die sehen zwar gleich aus, 2 haben Blechschraubengewinde, eine ein metrisches Maschinengewinde, nur das ist die richtige Schraube für den Servohebel.

    Zum Ausrichten der Servos ist im Schlitz für den Ruderhebel eine Mittenmarkierung gefräst, hier soll die Mitte des Servohebels genau drauf zielen. So kann man das Servo gut mit Augenmaß einkleben.

    Dann noch das Servokabel durch die Rippe nach unten heraus ziehen, obere Mittenbeplankung aufleimen und die Dübel für die Flächenbefestigung in die Wurzelrippen einkleben.

    Und dann ist DIE TRAGFLÄCHE FERTIG. Sieht richtig elegant aus, mit den gebogenen Holmen. Auf das Bespannen bin ich gespannt, aber jetzt muss erst noch der Rumpf ganz fertig werden.

    [Heute leider wegen technischen Problemen keine Fotos, die werden nachgereicht]

    Bis dann
    Ludwig
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