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4-Klappen-Nurflügel auf OpenTX

Hallo zusammen.

Seit ein paar Tagen, versuche ich einen Nurflügel mit 4 Klappen auf OpenTx zu mixen – leider nicht sooo erfolgreich. Evtl hat jemand dies schon gemacht?

Anbei mein set-up. Probleme sind die folgenden:

  • Bei „Höhe“ gehen die WK nicht gleich wie die QR mit. Das müsst aber sein. Muss ich bei CH2/I2 und CH3/I2 einfach auch auf 50%, resp. Die % so weit anpassen bis WK parallel laufen?
  • Bei „Quer“ sollten die WK i.e. 50% von den QR mitgehen. Auch nicht ganz sauber gemacht. >> keine Idee hier :confused:
  • Bei „Butterfly“ gehen die QR nach unten. Muss ich da in CH1/I3 und CH4/I3 die Vorzeichen einfach umkehren?
  • Differenzial habe ich jeweils bei CH1/I4 und CH4/I4 im Mixer eingestellt, aber funktioniert hat das nicht. Natürlich muss ich auch auf den WK Diff haben >> keine Idee hier :confused:


Habt ihr evtl. Ideen, wie ich mein Set-Up verbessern kann?

Liebe Grüsse, Georg

curst opentx1.jpg
 

Wolfgang Fleischer

Vereinsmitglied
Hallo Georg,
ich kann dir nur anbieten, wie ich es gemacht habe.

Bild129.jpg

QR/HR liegen auf K2 und K3
die WK auf K4 und K5
Schalter SF schaltet Butterfly ein/aus
die Kurven gewährleisten, dass die Ruder/Klappen von der Mitte aus in die Endlagen laufen.
Die WK werden mit den QR zu 50% mitgenommen, nicht bei Butterfly

Vielleicht hilft dir das etwas.
Viel Erfolg.
 
Danke Wolfgang! Das hat geholfen.

Ich habe aber 4 Kurven mit 3pt genommen, so kann ich auch die 0-Stellung über die Kurve machen.

Einziges Problem ist noch der ButtFl Ausschlag, der zu klein ist. Diese kriege ich noch über eine Phase hin.

LG, Georg
 
4-Klappen-Nurflügel auf OpenTX Nachricht

4-Klappen-Nurflügel auf OpenTX Nachricht

Absolut, mache ich heute Abend. Muss zuerst aber noch eine Butterfly (Flug)Phase programmieren, so dass ich dann die WK Ausschläge mit GVAR pro Phase steuern kann - sollte heute gemacht sein.

Georg
 
4-Klappen-Nurflügel auf OpenTX

Hier meine Lösung....

IMG_20190910_221153__01.jpg

Ist ein bisschen komplizierter herausgekommen.

  • Höhe: beide Klappen laufen gleich mit, max Ausschlag Höhe über 3p Kurven (je eine Kurve pro Klappe) gesteuert
  • Quer: Beide Klappen laufen mit, je 40% Diff, wobei WK ie nur ca. 60% mitläuft, max Ausschlag QR über 3p Kurven (je eine Kurve pro Klappegesteuert
  • Butterfly über Gas gesteuert. Phase "Landing" wird aktiv, wenn Gasknüppel bei 95% steht. "Landing" über einen logischen Switch gemacht, der den Wert über CH5 abfrägt und zurückgibt.
  • Ausschläge Butterfly QR und WK jeweils über GVAR gesteuert.
  • Offset (Nurflügel brauche wohl einen Offset, mein Curst braucht 1mm) ebenfalls über GVAR gesteuert


LG, Georg
 

Walter24

User gesperrt
Hallo,

warum gibst du die Differenzierung mit -40% ein statt +40% (Also bei QR mit +40% eintragen)
Dann geht das Ruder nach unten stärker mit anstatt weniger, (der obere Ausschlag bleibt erhalten).
Oder willst du nach oben mehr?

die Diff wird vereinfacht so gerechnet:
If Ruder goes to negativ, then -Ruderwert +Diff = neuer (weniger) negativer Ruderwert, also weniger Ausschlag nach unten

Was hast du für Kurven verwendet
was läst du bei den GVAR für Wertebereiche zu

Ja Nuris brauchen eine positive Schräkung
1-2mm
 
Gute Fragen Walter!

  • Re Diff: bei +40% gings in die falsche Richtung :eek: Weniger nach oben, wie nach unten. Hab's ausprobiert....aber kontrolliere es heute nochmals.
  • Re Kurven: jede Klappe hat eine lineare 3p Kurve - ganz einfach, aber so kann ich die Mittelstellung einstellen und die max Endpunkte. Für ButtFl habe ich ebenfalls eine 3p Kurve (100, 95, -100) um ein "Deadband" (hier 5%) für's Gas (resp. Aktivierung ButtFl/Landing) zu definieren. Funktioniert auch ganz gut.
  • re GVAR: 0 bis 100 glaube ich, müsste ich aber nochtmals schauen.


Heute kommen noch 3 FP dazu: Dynamic Soaring, Cruise, Thermal. Unterschiede jeweils die Trimmung Höhe und Ausschlag QR.

LG, Georg
 
Die Zuordnung der Querruder ist so, dass ein positives Signal das Ruder nach unten bewegt, daher die Notwendigkeit einer negativen Differenzierung.
 

Walter24

User gesperrt
ja du hast recht
er hat
LiQR +100%
RiQR -100%
eingestellt

Anstatt in den Servozuordnungen die Mischermathematik an die reale Einbaulagen anzupassen.
Des halb gibt es den Mischermonitor und den Kanalmonitor
 

Wolfgang Fleischer

Vereinsmitglied
Anstatt in den Servozuordnungen die Mischermathematik an die reale Einbaulagen anzupassen.
Bei einer reinen QR Ansteuerung mag das funktionieren, bei einem Deltaflügel ändert man damit aber auch die Laufrichtung der HR.
Meiner Meinung nach, ist es doch egal mit welchem Vorzeichen man arbeitet, die Ruder/Klappen müssen in die richtige Richtung laufen und die Trimmung muss passen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei einer reinen QR Ansteuerung mag das funktionieren, bei einem Deltaflügel ändert man damit aber auch die Laufrichtung der HR.
Meiner Meinung nach, ist es doch egal mit welchem Vorzeichen man arbeitet, die Ruder/Klappen müssen in die richtige Richtung laufen und die Trimmung muss passen.
Hallo Wolfgang,

wenn man sich bei allen Mischanteilen an die Vorzeichenkonvention hält, laufen für ein Servo alle Funktionen entweder richtig oder falsch rum.
Im zweiten Fall polt man dann eben das Servo um.
Dein Beitrag zeigt, dass Du das Prinzip von OpenTX noch nicht verinnerlicht hast.
 

Walter24

User gesperrt
Hallo Wolfgang,

ich mache es so:

ALLES erst mal am PC (auf dem Sofa) Programmieren, Simulieren und am Mischermonitor ansehen.
(Dazu habe ich 2-3 Grundmodellei ich nur kopiere und dann erweitere)

Da muss die Mathematik passen in allen Bewegungen, mit allen Varianten und Umschaltungen
Grundgedanke dabei:
"Positive Geberwerte müssen zu positiven Mischerwerten führen"
"Positive Bewegungen sind nach rechts und nach oben"

Dann muss ich mich nicht verkopfen ob ich jetzt Gewichtungen positiv oder negativ einstellen muss,
es passt dann einfach.

Erst jetzt
wirklich nur noch ans Modell und per Servorevers die Drehrichtungen einstellen
(natürlich auch die Wege in Min und Max)
Da wars erst mal.

Feineinstellungen am Modell mit Nullagen, Servosubtrim,
da ist aber nur die Anpassung an die realen Mechanikbedingungen


Wer (wie früher/bisher) immer gleich am Modell anfängt hat schon verloren und macht es sich selbst unnötig schwer.
 

Wolfgang Fleischer

Vereinsmitglied
@ Reinhard und Walter
Sicherlich muss ich noch viel lernen...

ich bleibe dabei, die Wahl des Vorzeichen spielt keine Rolle, dass Ergebnis muss stimmen.
Ein Beispiel für Delta/Nuri.
Die Laufrichtungen habe ich über die Vorzeichen eingestellt.
Bild131.jpg

Alle Geberwege und Mischerwege haben die gleiche Richtung, alles funktioniert.
Was soll daran falsch sein.

Anderes Beispiel:
Bild132.jpg
Hier habe ich alles nach den Vorgaben eingestellt, Geberwege und Mischerwege haben die gleiche Richtung.
Da die Laufrichtungen der Servos für QR gegensinnig waren, habe ich die beiden Servos in den Servoeinstellungen invertiert.
Die Laufrichtung eines HR Servos musste auch angepasst werden, dass musste ich zwangsläufig auch über das Vorzeichen ändern.
Bei dieser Methode funktioniert auch alles aber die Laufrichtung der Geber und Mischer sind ungleich.
 
Hallo Wolfgang,

Dein zweites Beispiel kann nicht funktionieren, egal wie Du die Servos polst.
Überlege mal:
Drücken und QR rechts erzeugen beide positive Signale.
Diese gehen mit gleichem Vorzeichen auf alle Mischanteile der beiden Servos.
Sprich Drücken und QR rechts erzeugen, was die Ausschlagrichtung angeht, gleiche Servobewegungen.
Beim Drücken müssen aber die Servos gleichsinnig, bei QR rechts gegensinnig ausschlagen.
Quod erat demonstrandum.
 

Wolfgang Fleischer

Vereinsmitglied
Beim Drücken müssen aber die Servos gleichsinnig, bei QR rechts gegensinnig ausschlagen.
Hallo Reinhardt,
die Servos sind beide gleich eingebaut, einmal links, einmal rechts angeschlagen, dann brauche ich, um einen gegensinnigen Ausschlag bei den QR zu erreichen, die gleiche Drehrichtung der Servos, also eine gleichsinnige Mischung.
Der Einwand zur Steuerung als HR ist korrekt, ich schrieb ja auch, dass ich dann einen Wert auf -100 gestellt habe.
Sieht dann so aus:
Bild133.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht noch mal aus einem anderen Blickwinkel betrachtet:
Jede Sendersoftware verwendet eine Konvention bzgl. des Vorzeichens der Signale fuer Ruder nach oben bzw. unten. Anders waere es nicht moeglich, die verschiedenen Mischanteile auf ein Servo richtig zusammenzusetzen.
Die Servo-Signale werden sozusagen unter der Annahme berechnet, dass ein positives Signal das Ruder in eine be stimmte Richtung bewegt.
Erweist sich diese Annahme fuer ein bestimmtes Servo als falsch, wird es im Servomenue umgepolt. Dann muss es fuer dieses Servo passen, denn es gibt nur zwei Moeglichkeiten diesbezueglich.
Bei anderen Produkten ist die Vorzeichenkonvention meist nicht direkt ersichtlich, da ueber die aufgesetzte Menuestruktur fuer die ganzen Mischfunktionen abgefangen. Bei OpenTx gibt es keine vordefinierten Mischer, daher ist die Einhaltung einer Vorzeichenkonvention vom Benutzer selbst sicherzustellen.
Welche das ist, ist erst mal egal, aber gewisse Dinge werden halt von OpenTx in vordefinierter Weise behandelt. Z.B. wird eben bei der Differenzierung der negative Wert verkleinert. Da dies normalerweise der Ausschlag nach unten ist, ergibt sich die vielzitierte Regel, dass positive Signale das Ruder nach oben, negative nach unten bewegen (ausser man akzeptiert negative Differenzierungswerte).
Viele Wege fuehren nach Rom, aber man verschenkt den grossen Vorteil der Programmierbarkeit am PC weitgehend, wenn man bestimmte Regeln nicht einhaelt.
 
ich hätte das Programm von meiner Amokka auf der Basis der Vorlagen von Mike Shelim zur Verfügung.
Bei Bedarf kann ich das hier hochladen.

Gruß
Christoph
 
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