Alles rund um das Schleppmodell,welches,wie,...

eco-8

User
Hallo,

im Kundenauftrag habe ich eine Schleppseilwinde in seine PIPER J von China Modell Productions (www.cmpairplane.com) eingebaut:

DSC02074a.jpg

Die Motorisierung der Schleppmaschine sieht folgendermaßen aus:

DSC02087a.jpg

Das Modell hat eine Spannweite von 2310mm, ausgerüstet mit einem Plettenberg Xtra30 im Spinner und Kokam 5000mAh/30C Lipo's 10s/1p. Der Erstflug soll kommendes Wochenende stattfinden. Ich werde berichten!

Die Schleppseilwinde findet ihr unter: http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=101404

Gruß Bernd
 

eco-8

User
Schleppseilwinde

Schleppseilwinde

Hallo Andreas,

das Schleppseil tritt durch ein Alurohr aus dem Rumpfrücken aus. Der Rumpf ist in diesem Bereich zusätzlich verstärkt, hätte man bei einer normalen Schleppkupplung ja auch gemacht. Damit das Seil nicht durch das Rohr schlüpft, befindet sich am Ende ein Federball, der gleichzeitig das Seil bremst, damit es sauber aufwickelt. Beim Blockieren schaltet eine Elektonik der Wickelmotor ab.

Gruß Bernd.
 

crusader

User
hallo
danke für die info , hast du ein paar bilder
oder besser noch ein video , würde mich sehr interessieren
und hält die winde den ruck der segler ab wenn sie mal am
schleppseil reißen
mfg andreas
 

crusader

User
hallo an alle
hab mir nun mal die ganzen seiten durchgesehn und
habe eine allgemeine frage an alle

gibt es das ideale schleppmodell bzw wie sollte es
aussehen oder besser was für vorraussetzungen
sollte es erfüllen

interessant wäre auch die meinung von seglerpiloten

mfg andreas
 
Würde mich auch interessieren!
Suchen im Verein auch eine günstige Schleppmaschine (einfache ein Muli) der Segler bis ca 15 kg problemlos schleppt!!!

Es kommt natürlich auf die Segler an.....
Ein Oldi muss anders geschleppt werden als ein High Tec- Segler!!
 
Was sich an Schleppmaschinen in meinem Verein immer bewährt hat, waren Modelle à la Piper, Wilga. Es gibt allerdings auch Vereinskollegen, die schwören auf PAF Trainer zb.
Je nach Geschmack also , auch die Optik betreffend.
MFg Jan
 

DG-Fan

User
Hallo,
Bellanca Super Decathlon's sind auch sehr beliebte Schleppmodelle.




Gruß
Thomas
 
Hallo,

generell würde ich sagen, dass Hochdecker am besten geeignet sind zum Schleppen, weil das Abrissverhalten besser ist, als bei Tiedeckern...
Sieht außerdem-finde ich- besser aus!;)

Julian
 

Ingo Seibert

Vereinsmitglied
Servus,

ich bin von den Pipers als Schlepper wieder abgekommen. Die Dinger sind tierisch seitenwindempfindlich, und hängt mal ein Fox oder sonst was schnelles dahinter, kommt man mit den Möhren nicht aus dem Quark. Selbst die ansonsten gut fliegende Clark-piper hat schon Probleme, wenn mein 4,5 m Diamant oder HKM ASW-27 (als Beispiele) dahinter hängen. Selbst in Thermikstellung läuft man ständig Gefahr, den Schlepper zu überholen. Und das ist schon die Clipped-Wing-Version mit 45er ZG ...

Da lobe ich mir (m)eine Wilga, die geht gleichermaßen schnell wie langsam, außerdem ist sie durch den recht zierlichen Rumpf kaum anfällig für Seitenwind.

Übrigens kann ich nicht bestätigen, dass Tiefdecker eher zum Abreißen neigen als Hochdecker. Das ist alles eine Frage der Auslegung und des Gewichts ...
 

Sebastian Scheinig

Vereinsmitglied
Ingo Seibert schrieb:
Übrigens kann ich nicht bestätigen, dass Tiefdecker eher zum Abreißen neigen als Hochdecker. Das ist alles eine Frage der Auslegung und des Gewichts ...
Genauso ist das ;)
Mein Spacewalker fliegt einwandfrei im F-Schlepp. Da gibts keine Probleme mit dem Abreißen.

spacewalker45.JPG

Aber ein anderes Problem ist beim Tiefdecker vorhanden. Man kann in großer Höhe nur noch schwer die genaue Lage ausmachen. Trotz 2,64m Spannweite und einer Flächentiefe von über einem halben Meter kann man zwar die Fläche gut erkennen, aber der Rumpf wird so stark verdeckt, dass einem da die Referenz fehlt. Ein Hochdecker hat da den Vorteil, dass man neben der Fläche auch den Rumpf sauber erkennen kann und dadurch in großer Höhe weniger Probleme hat sauber gradeaus zu fliegen. Mit einem entsprechend Kontrastreichen Finish könnte man dem wahrscheinlich entgegenwirken, aber ganz ehrlich, wenn ich einen Semi-Scale-Flieger baue, soll der auch gut aussehen und nicht nur in großer Höhe gut zu erkennen sein ;)

Was für Luftschrauben fliegt ihr eigentlich so auf euren Schleppern? Also wieviel Steigung bei welcher Drehzahl und 2-, 3- oder 4-Blatt? Was ist empfehlenswert? Bei uns am Platz war mal ein Gastschlepper, der hat zwischen einem 3Blatt und einem 4Blatt gewechselt, je nachdem ob ein sehr langsamer oder eher schneller Segler hinterhing, genaue Maße weiß ich allerdings nicht mehr, ist schon länger her...
 

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Ingo Seibert

Vereinsmitglied
Sebastian Scheinig schrieb:
Was für Luftschrauben fliegt ihr eigentlich so auf euren Schleppern? Also wieviel Steigung bei welcher Drehzahl und 2-, 3- oder 4-Blatt? Was ist empfehlenswert? Bei uns am Platz war mal ein Gastschlepper, der hat zwischen einem 3Blatt und einem 4Blatt gewechselt, je nachdem ob ein sehr langsamer oder eher schneller Segler hinterhing, genaue Maße weiß ich allerdings nicht mehr, ist schon länger her...
22x10 Zweiblatt Kohle (~6900-7000) auf dem SuperTigre in der Wilga, passt für langsamere und schnelle Kisten. Wenn ein Oldie hinten dran hängt, schraube ich auch mal 'ne 22x8 (über 7000, eigentlich viel zu laut) drauf. 21x12 Dreiblatt Engel geht auch noch, dreht dann mit ~5800 auf dem ollen Tiger, ist vom Schub her ähnlich der 22x10. Unser ehemaliger Schleppi hatte eine 21x10 oder 22x8 drauf, mehr ging beim 45er ZG nicht (22x10 Engel knappe 6000, 22x8 ~6300). Auf dem 62er ZG wird wohl hauptsächlich die 24x10 Zweiblatt Menz geflogen laut G. Reinsch. Den schraube ich jetzt auch auf unseren Vereinsschlepper mit selbigem Motor. Drehzahlen kann ich dazu noch keine liefern.
 

crusader

User
hallo
wie ist eure meinung zur spannweite und motorisierung
eher so um 2,40m und 60ccm oder um 3m und über 100ccm

mfg andreas
 
Hallo Andreas,

ich denke das braucht hier niemand zu schreiben, je größer um so besser !
Die Frage ist nur was jeder dafür ausgeben möchte, was für ein Auto und
wie groß der Bastelkeller ist.
3m Spannweite ist aber das mindeste für das schleppen der großen Modelle,
auch das Gewicht von 15-20 kg bei Spannweiten um 3-3,6m wirken sich sehr
entspannend auf den ganzen Schlepp aus.

Klare Antwort:
Die Größe legt ganz klar der Geldbeutel, das Auto und der Keller von jedem fest !
Achso, Motoren um die 100 - 150ccm werden in diesen Klassen eingesetzt, viel
hilft viel !
 

Chrima

User
crusader schrieb:
gibt es das ideale schleppmodell bzw wie sollte es
aussehen oder besser was für vorraussetzungen
sollte es erfüllen

interessant wäre auch die meinung von seglerpiloten
Hallo !
Also, wo ich als alter Telemaster-Jünger neidisch wurde war, als ich den Swiss-Trainer in Aktion erlebte !
Kann ich nur noch sagen, kommt mir nicht ohne Landeklappen ! :)
Bei ordentlichem Gegenwind gibt das gerade einmal eine Platzrunde pro Schlepp !
Sinkflug wie ein Fallschirmspringer, Aufsetzen im Schritttempo (;) ), Ausrollen bis mitte Piste (kein Zurückrollen für den nächsten Start !).

Grüsse
Christian
 

Ingo Seibert

Vereinsmitglied
Sali Christian,

das geht aber nicht auf jedem Platz, sonst brauchst Du nach jedem Schlepp ein neues Modell - da hängt der Schlepper nämlich im Wald :D

Ansonsten hat Rainer schon Recht: Je größer, desto schlepp. Wobei ich mit meiner 2,30 Wilga auf unserem Platz noch nicht an die Grenzen gekommen bin. Beim JAF 2007 sah das schon anders aus :rolleyes:. Erfahrungsgemäß wachsen aber die Segelflugzeuge überproportional zu den Möglichkeiten der Schleppmaschine ...
 
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