Auslegung Slowfly-Prop

Grüezi mitenand,

also seit heute bin ich auch Hallenflieger. Ich habe da so ca. 12 kleine Bürstenmotoren (nix 280er, wirklich kleine Motörchen), von denen ich mal *annehme*, dass sie mit 2 Lipos laufen.

Frage Nr. 1:
Wieso tut man sich eigentlich überhaupt Getriebe an? Ist nicht eine 4x2 (Zoll) Schraube als Direktantrieb genauso effektiv wie eine Günter 4,5x4,5 mit passendem Getriebe? Bei uns labern sie alle was von "Getriebe!", aber das einzige was ich sehe ist: 20% mehr Schub und 40% mehr Strom.

Frage Nr. 2:
Also ich nehme eine fettige Kegeltüte (verlängerter Joghurtbecher) und laminiere eine Lage GFK darauf und schneide 2 Prop-Blätter aus. Die klebe ich an eine Nabe und messe Strom und Standschub. Wenn ich den Anstellwinkel verändere, finde ich irgendwann das optimale Verhältnis aus Stromund Schub. Wenn ich zu steil werde, sinkt Schub und Strom steigt. Für den echten Flugbetrieb mache ich die Steigung 20% steiler als das für den Standschub gefundene Optimum.
Macht Ihr das auch alle so oder sagt ihr Euch: Sch... drauf, ich kauf' jetzt 'nen Axi 2004 und 'ne gescheite Latte.

Würde ich auch tun, aber es soll so unterfinanzierte Kids geben, die gucken schräg, wenn sie beim Schweighofer eine Stubenfliege für 49 Oiro sehen und hören, dass der Antriebsstrang noch 150€ kostet...

Für Jugendarbeit-geeignete Indoor-Flieger-Links wäre ich dankbar.

Bertram
 
Es gibt inzwischen ne ganze Reihe kleine GWS-Props, die wirklich kaum was kosten. Das dürfte wohl einfacher sein, zum Austesten, als jedes Mal ne neue Lehre zu bauen, etc. und falls du es dann doch nicht lassen kannst, kannst du die dann ja abformen... ;)
Mal ehrlich, bei 1€ bis 1,50€ lohnt es sich nicht wirklich den Aufwand zu betreiben Harz anzurühren und Glas zu schnippeln.
Kuck zum Beispiel mal beim Daniel, der wohl hat die komplette Palette.

Gruß,

Alex
 
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