Dobrinth räumt den Luftraum frei für Amazon

Hier ist er wahre Grund für die von Hernn Dobrinth geplanten Vorschriften:

Amazon hat das Modell einer neuen Liefer-Drohne enthüllt. Die zweite Version der Amazon-Drohne erinnert mehr an ein kleines Flugzeug und kann nach Angaben des Unternehmens senkrecht starten und landen. Sie könne rund 24 Kilometer zurücklegen und fliege in einer Höhe von etwa 120 Metern, hieß es in einem am Sonntag veröffentlichen Video, das am Vorabend des bei Schnäppchenjägern beliebten Aktionstages Cyber Monday präsentiert wurde.
Einen ersten Prototypen hatte Amazon-Chef Jeff Bezos vor zwei Jahren bei einem TV-Interview präsentiert. Seitdem kündigte der Konzern für die Zukunft immer wieder den schnellen Lieferservice Prime Air mit Zustellung von Waren binnen 30 Minuten an. Im aktuellen Video wird das neue Drohnen-Modell von Jeremy Clarkson vorgestellt, dem Ex-Moderator der populären Autosendung "Top Gear". Er hatte seinen Job bei der BBC nach der Attacke auf einen Producer verloren, wurde aber von Amazon für eine neue Autoshow verpflichtet, laut US-Medienberichten mit einem insgesamt 250 Millionen Dollar schweren Vertrag. Andere Unternehmen arbeiten ebenfalls an der Warenlieferung mit Drohnen, unter anderem auch die Deutsche Post. (Foto: amazon/dpa)
Quelle: Spiegel Online, "Der Morgen Live" 30.11.2015
http://www.spiegel.de/politik/deuts...-morgen-die-news-im-ueberblick-a-1064658.html

Jeder der jetzt noch glaubt die bösen Copter-Rowdy's seien schuld ist naiv.
Herr Dobrinth ist lediglich ein einfacher Erfüllungsgehilfe der Industrie.
 
Sehe ich genauso

Sehe ich genauso

das einzige was vielleicht noch erreichen können sind vielleicht einige Modellflugzonen oder ähnliches aber eher Unwarscheinlich ,Geld regiert die Welt . Modellflieger gelten als Randgruppe und sind bei der Umsetzung nur im Weg . :confused:
Also noch fliegen solange es geht und dann mal sehen ......... soll nicht heißen das wir jetzt über unsere Verbände und Vereine nicht alles versuchen sollten . Wir haben aber keine richtige Lobby die mit Geld und Verbindungen in die Politik agieren könnten also realistisch bleiben und Staunen was unsere " Volksvertreter " noch so alles raushauen um uns das Leben "lebenswert" zu machen ...
 

KLausP

User
Wenn das so kommt, werde ich mir jeden Tag was bei denen bestellen und per Drohne liefern lassen. Bei der Liefeung werde ich ntürlich peilichst genau drauf achten, dass mein kompletter Fuhrpark (4 PKW`S / 3 Motorräder) im Freien steht und bei der Lieferung in Mitleidenschaft gezogen wird. Dann rentiert sich das ganze doch noch :mad:
 
Drohnenlogistik - macht des überhaupt Sinn ?

Drohnenlogistik - macht des überhaupt Sinn ?

Hi,

Solche Ansätze sollte man ernst nehmen, aber ..

Allerdings frage ich mich:

- Welche Kapazität in der Auslieferung kriegt man mit Drohnen hin ?
- Welche Gewichtslimiten und Reichweiten ?
- Kosten im Vergleich zur heutigen Logistik ?
- Was muss seitens Empfänger gewährleistet sein (‘Briefkasten‘, Anwesenheit Empfänger etc. ?), was kostet sowas ?

Irgendwie habe ich den Eindruck, dass es noch nirgends so ein richtiges Konzept gibt, wie der Ablauf sein soll, also auch die Frage, wie lukrativ soll so etwas gegenüber der bestehenden Logistik sein ? Wenn man diese Fragen geklärt hat, könnte man ja auch mal rechnen, ob und wo/ wie sowas einen Sinn ergibt ?

Angenommen in einem Dorf, werden innerhalb 1km täglich einige hundert Pakette bis 3kg versendet, dann sind dies in 12h immer noch mehrfache an 8 Pakete pro Stunde (ca. ø 2 Minuten pro Flug)? Was passiert mit den Paketen, z.B schwerer als 3 kg ? Wieviele Drohnen werden dazu benötigt ? Dann benötigt man doch immer noch die bestehende Infrastruktur und somit Kosten ? Wird die bestehende Logistik nicht mehr ausgelastet, dann hat man doch die Kosten gegenüber heute (IST-Zustand) erhöht ? (klassisches Automatisierungsproblem)

Angenommen, diese Fragen wären alle geklärt und der Kostenvorteil für eine Drohnen-Logistik gegeben, würden dann nicht so viele Drohen eingesetzt werden müssen, dass diese eine automatische Kollisionserkennung benötigen würden ? Sowas würde aber sicherlich auch Modellflugzeuge in der Luft erkennen ? Wo liegt dann das Problem ? Fliegen die Drohen in Ihrem Einsatzgebiet dann überhaupt da, wo Modellflieger Ihrem Hobby nachgehen ?

Ist ein Einsatz von Loistik-Drohnen sinnvoll, auch etwas abgelegen, wo sich die meisten Modellfliegerplätze befinden ? Irgendwie wieder mal viel heisse Luft, bevor überhaupt grundsätzliche Konzepte sichtbar und publik sind ?

Es reicht doch schon, dass Passanten mit Hunden die Modellfliegerei verbieten wollen, Ihr Fifi fühlt sich von den Modellflugzeugen gestört, der Modellflieger, der in einen Hundehaufen tritt, natürlich umgekehrt ?

Etwas zu verbieten, bevor man überhaupt weiss, wie ein Nutzniesser hiervon betrieben werden soll, macht keinen Sinn ..

Viele Grüsse,
Oliver
 

rubberduck

User gesperrt
Diese Grafik sagt alles:
(Quelle UAV-Dach.org)

Dabei sind die grossen wie Microsoft, Apple, Google, Amazon, DHL, Hermes, UPS etc. noch gar nicht dabei.
Nicht zu vergessen die Stromkonzerne RWE, EON, Vattenfall, ENBW ...

Übrigens: Logistik ist nur ein Teil an dem Firmen arbeiten. es gibt unendlich viele Anwendungen, von der Landwirtschaft, über Pipelinekontrolle, Vermessungstechnik bis hin zu Securityanwendungen.
Und nicht zu vergessen Polizei, Militär etc.
Di Medien sind ja schon von Anfang an dabei.
 

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.... jetzt bin ich auf die Antworten gespannt.
Meine Idee, vielleicht fliegen die militärischen Drohnen etwas höher und es könnten ihnen Airliner begegnen?
JM2C
Dietmar
 
Wenn dass so kommt, dann bestelle ich mir jeden Tag eine Kleinigkeit per Prime Air und lasse die Drohne jedes mal verschwinden, bis es keine mehr gibt.

Die spinnen doch alle.....


Gruß

Flo... der und dessen Verein eh schon mit einer Kontrollzone der Heeresflieger zu kämpfen haben.
 

lkas2205

User
Wenn dass so kommt, dann bestelle ich mir jeden Tag eine Kleinigkeit per Prime Air und lasse die Drohne jedes mal verschwinden, bis es keine mehr gibt.

Die spinnen doch alle.....

Hallo Flo,
da helfe ich dir gerne bei:D:p
Gruß
Lukas
 

rubberduck

User gesperrt
Da fragt man sich, wieso darf Amazon was, was die Bundesluftwaffe nicht durfte?

Der EuroHawk sollte in Höhen fliegen, wo er Linienmaschinen in die Quere kommt.
Wer mal auf Flightradar24 schaut, was so täglich über dem deutschen Luftraum los ist, dem ist schnell klar das wir hierzulande ein anderes Verkehrsaufkommen haben, als in Afghanistan.

Die kommerziellen Drohnen müssen übrigens auch mit Transponder ausgestattet sein und deren Flüge müssen angemeldet werden. So einfach mal ne Drohne losschicken, ist da auch nicht möglich.

Das Thema hat im übrigen mit unseren Hobbykoptern wenig zu tun.
Das sind ganz andere Grössenordnungen, auch bezgl. Technik und Preis.

Bei der Paketgeschichte geht es übrigens nicht um den normalen Paketverkehr, sondern zunächst einmal um schnelle Kurierlieferungen an unzugängliche Lieferstandorte, z.B. Medikamente auf die Insel oder die Berghütte.
Da macht es schon manchmal Sinn, einen Kopter hinzuschicken.

Man darf nicht auf sinnlose Werbefilmchen oder Medienberichte hereinfallen.

Es geht im Wesentlichen um Forschung und sinnvolle Anwendungen, wie in der Landwirtschaft, Sprühkopter für steile Weinberghänge, Kontrollflüge an Strommasten usw.

Nur erscheint darüber kein Beitrag im TV oder in den Zeitungen, weil so etwas für den Durchschnittsleser zu langweilig ist. Die Medien senden und schreiben zu dem Thema eine Menge Mist, leider.

Jürgen





- fliege seit 2009 auch Kopter -
 
Hallo
...Allerdings frage ich mich:...
Genau.

Und spätestens wenn die ersten Amazon (oder sonst wen seine Kommerziellen) Drohnen irgendjemanden in die Suppen geklatscht sind, sprich, jemand Körperlich zu Schaden gekommen ist; wenn man ernsthaft überlegen muss ob man nun ganz Deutschland Überdacht oder ob eine Fußgänger und Cabrio-Helm-pflicht (weil geringfügig billiger?) eingeführt werden muss, dann hat der Blödsinn ein Ende.

Denn weder Wetter noch Vögel halten sich an Vorschriften.
 

Julez

User
Glaub mal, sobald Amazon-Drohnen regelmäßig fliegen, gibt es Anachisten die sich einen Sport draus machen werden, diese per FPV zu verfolgen und mit ausklinkbaren Kevlar-Schnüren zum Absturz zu bringen.
 
Glaub mal, sobald Amazon-Drohnen regelmäßig fliegen, gibt es Anachisten die sich einen Sport draus machen werden, diese per FPV zu verfolgen und mit ausklinkbaren Kevlar-Schnüren zum Absturz zu bringen.

Moin Julian,

meinst du, so agro werden wirklich ein paar Schnachnasen sein?
Schpeidaman for ever! ;)
 

rubberduck

User gesperrt
Bushpilot und Julez,
die Drohnen werden weder jemandem in die Suppe klatschen noch auf den Kopf fallen.
Wahrscheinlich werden wir kaum mal eine zu sehen bekommen.
Da wo die eingesetzt werden, geht es um schlecht erreichbare Gebiete.

Wenn mal an solche Meldungen in Zeitungen denkt "Der Himmel voller Drohnen..."
dann frage ich Euch "Habt ihr schonmal einen Kopter oder mehrere selber gesehen?"
Ich noch keine einzige, ausser auf dem Modellflugplatz oder beim Koptertreff.

So wird es auch mit den kommerziellen Drohnen sein.

Meine Nachbarn reden auch über Drohnen, haben aber solche bislang nur im Fernsehn gesehen.
Oder wie ich bei jutuup
http://youtu.be/MC_7ukst7DQ

Also, eher Stammtisch ...

Gruss
jürgen
 

Ulrich Horn

Moderator
Teammitglied
Was soll das hier werden?

Was soll das hier werden?

Wir haben ein komplexes Problem: in großen Mengen an vielfältige Nutzer zu unterschiedlichsten Zwecken verkaufte Multikopter, bei denen allein die schiere Menge bei der Regierung einen Handlungsbedarf erzeugt. Und bei der zu erwartenden Regulierung ist die Gefahr groß, dass dabei der klassische Modellflug mit der mißbräuchlichen Nutzung des Luftraums durch uninformierte Käufer von Spielzeug in eine Topf geworfen und "mitreguliert" wird.

Wie hilfreich ist es, dahinter Verschwörungen von Amazon (ersatzweise "der Industrie", ersatzweise "Lobbygruppen") zu vermuten?

Etwas näher betrachtet, sind solche Visionäre der Logistik vornehmlich am Luftraum unter 150m üG interessiert und daher wohl kaum diejenigen, die Modellflug auf diese Höhe beschränken wollen.

Die Gefahr der Beschränkung des Modellflugs ist mehr als ernst. Aber Amazon oder andere Logistikdienstleister sind als Feindbilder ungeeignet. Die Idee, es würde für die ein Luftraum "freigeräumt" ist absurd. Mal abgesehen davon, dass "die" auch nicht einzelne Minister oder wen auch immer auf nationaler Ebene bestechen würden, wenn eine gesamteuropäische Regelung in der Mache ist.

Das eigentliche Problem ist leider viel komplexer.
Politiker messen ihren Erfolg daran, Gesetze zu erlassen. Das ist ihre Aufgabe, schon mit der Umsetzung und der Kontrolle der Einhaltung beschlossener Gesetze haben sie nichts zu tun.
Um die Umsetzung von Gesetzen kümmern sich Ministerien, sie erlassen dazu Verordnungen. Aber auch hier ist die Kontrolle Sache anderer Organe.

In diesem Kontext waren Modellflieger nie ein Problem. Die Massen von Multikoptern sind es aber. Die Politiker bekommen es mit, haben aber kaum mehr als die Möglichkeit, neue Gesetze zu beschließen. Dass die bestehenden Gesetze und Verordnungen nicht umgesetzt werden, spielt dabei keine Rolle.
Das muß man nicht gut heißen, aber in einer Demokratie funktioniert das so. Und wenn einem das nicht passt, teilt man das seinem Verband mit oder tritt seinem MdB in seinem Bürgerbüro auf die Füße, aber man macht nicht Amazon oder den Rest der Welt dafür verantwortlich.

Grüße, Ulrich Horn
 
Moin

Wir haben ein komplexes Problem: in großen Mengen an vielfältige Nutzer zu unterschiedlichsten Zwecken verkaufte Multikopter, bei denen allein die schiere Menge bei der Regierung einen Handlungsbedarf erzeugt. Und bei der zu erwartenden Regulierung ist die Gefahr groß, dass dabei der klassische Modellflug mit der mißbräuchlichen Nutzung des Luftraums durch uninformierte Käufer von Spielzeug in eine Topf geworfen und "mitreguliert" wird....
In diesem Kontext waren Modellflieger nie ein Problem. Die Massen von Multikoptern sind es aber. Die Politiker bekommen es mit, haben aber kaum mehr als die Möglichkeit, neue Gesetze zu beschließen. Dass die bestehenden Gesetze und Verordnungen nicht umgesetzt werden, spielt dabei keine Rolle.
Leider hatte ich den Beitrag gestern Abend auf Pro7 in der Sendung Galileo nicht völlig mitbekommen. Er war ganz am Anfang der Sendung, und auf dem Netz darf ich ihn nicht nochmal anschauen...

Da ging es (auch) um Drohnen... um Flughöhen und die Amazon Drohne. Soweit ich das gerade noch mitbekommen hatte, war die „Freie“ Flughöhe auf 130m beschrankt.
Darüber der Flugraum für Kommerzielle (Liefer-)Drohnen!


Was die „Hobby“ Drohnen betrifft... so langsam nerven die Dinger; Nicht deswegen das jemand in seinem Garten damit herumfliegt, oder sein Hausdach respektive die Dachrinne auf Laub usw. überprüft... bitte, das erspart das Leiter aufstellen.
ABER: Über Stadtgebiet, und auch noch weit außerhalb der Sichtgrenze seines Besitzers herumfliegen, ist hier verboten.
Trotzdem summen fast jedes Wochenende einige Knallköpfe damit herum. Als Modellflieger der eben Drohnen kennt (Technik und Geräusch) findet die am Himmel recht schnell.
Und nicht nur in meiner Gegend, sondern auch in anderen Bezirken. Das Thema hatten wir auch mal wieder letztes Wochenende auf dem Platz; Meinung der anwesenden Modellflieger (die auch u.a. auch ne Drohne haben):

EINEN SCHÖNEN TAGES SCHIESSE ICH DAS TEIL VOM HIMMEL.

Und das ist keine leere Drohung: Eine Waffe hat (fast) jeder hier. (Das Sinnlose abfeuern einer Waffe im Stadtgebiet ist natürlich auch verboten.)

Auch trotz dessen das der eine Kollege seinen Über- Übernachbarn schon darauf angesprochen hatte:
Dem interessiert es aber nicht im geringsten, das er mit seinem unerlaubten „Ausflügen“ die Modellflieger, die eh schon gegen die Luftfahrtaufsichtsbehörde (DCA) ums nackte Überleben kämpfen, noch mehr in Bedrängnis bringt.
Wir mussten uns schon vorhalten lassen, das wir das nicht dürfen. (Genau wie das Wildfliegen in der Einflugschneise vom Stadtflughafen ERS.)

Nun mach aber mal einem Massiv-Holzkopf vom DCA klar, das die Club- Modellflieger das schon wissen, sich in der Mehrheit auch daran halten, dass das aber gerade Nicht-Clubmitgliedern glatt am Arxxx vorbei geht.



Bushpilot und Julez,
die Drohnen werden weder jemandem in die Suppe klatschen noch auf den Kopf fallen.
Aber Hallo...
Als Modellflieger, der seit weit über 25 Jahren Modellflug betreibt, weiß ich sehr wohl um technische defekte, Wetterbedingte Einflüsse und Vogelschlag so einiges.
Es ist also völlig idiotisch zu glauben, das eine Drohne... und mag sie noch so Toll und Teuer sein... Hobby oder Kommerziell... nicht durch Wetter oder Vogelschlag zum herunterfallen gezwungen sein wird.
Es ist einfach nur eine Frage der Zeit und der Menge, bis so ein Teil jemanden „in die Suppe“ klatscht! Das Geschrei, Heulen und Zähneklappern was dann kommt, das wird, gerade im Warm-geduschten Deutschland, Riesig sein.

Wahrscheinlich werden wir kaum mal eine zu sehen bekommen.
Falsch. Ein Kollege z.B. gebraucht Drohnen (auch Multikopter) für seinen Job: Er ist Landvermesser. Seine Testflüge macht er natürlich bei uns auf dem Platz.
Da wo die eingesetzt werden, geht es um schlecht erreichbare Gebiete.
Eben drum.
 
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