Einstellwinkel des Propellers bei Motoraufsätzen

Hallo zusammen,
ich habe mir bei einem 4,30 m Segler selbst einen Motoraufsatz mit
brushless Motor und 16x9 Klappluftschraube gebaut. Analog bei den
großen Vorbildern habe ich den Drehkreis des Propellers im rechten Win-
kel zur Profilsehne gelegt.
Das wird vermutlich die Ursache sein, dass es mir bei Vollgas die
Seglerschnauze in das Gras drückt. Die Achse des Rades liegt wie üblich
auf Höhe der Profilnase.
Bei verschiedenen Abbildungen von professionell hergestellten Aufsätzen
meine ich, dass der Drehkreis des Propellers 90 Grad zur Bezugsebene
des Fliegers eingestellt ist.

Welche Erfahrungen habt ihr?

Gruß
Michael
 
Hallo Michael,

ich lese gerade einen Bericht über einen UL-Motorsegler.....dem Banjo.

Dieser ist ebenfalls Eigenstartfähig und somit nichts anderes wie ein etwas zu groß geradenes Modell....er hat 13,3 mtr. Spw.

Auf den Fotos ist deutlich der Motorzug nach OBEN zu erkennen.

Vielleicht frägst Du einfach mal beim Musterbetreuer vom Banjo MH nach:

Junkers Profly GmbH, Flugplatz 1, 95326 Kulmbach

Tel.: +49(o)9221/5444
E-Mail junkers_profly_GmbH@t-online.de

www.junkers-profly.de

Das beste Argument: Viele Modellflieger steigen mit der Zeit auf Manntragend um!:)


mit thermischem Gruß

Alfred
 
Wenn der Motor hinter dem Schwerpunkt sitzt, z. B. oft bei Druckpropellern, dann muss der Druckpropeller nach oben zeigen. Je näher Du am Scherpunkt bist, desto steiler muss der Winkel nach oben sein.
Ist der Motor vor dem Schwerpunkt, dann muss der Motor leicht nach unten zeigen.

HTH, Jürgen Moors
 
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