Funkstörung, die vermutlich keine ist.

Hallo,

habe meine IOM 2003 auch mal zusammen mit 20 anderen Teilnehmern gesegelt (Lübeck).
Dabei ist mir aufgefallen, dass bei meinem Modell die Winde unruhig arbeitete, wenn das Modell nahe dem Steg mit dem Teilnehmerfeld war.
Ob diese Erscheinung auch weiter draußen auftritt, habe ich nicht feststellen können bzw. nicht untersucht.

Meine Ausstattung:
Graupner MC 10 mit 40 MHz, Jeti Empfänger (weil vorhanden und nur 10 Gramm), Segelwinde Regatta Servo HS 81 MG, Stromversorgung Twicell 750 mAh mit 5 Zellen (6 V).
Mit dieser Ausstattung fahre ich ca. 2 Stunden ununterbrochen.
Knackimpulsstörungen kann ich ausschließen, da es außer Ruderwelle/Koker keine beweglichen Metallverbindungen gibt.
Die Empfangsantenne ist am Heck aus dem Boot geführt und in ca. 40 cm Höhe am Achterstag befestigt.

Der Empfänger soll schmalbandtauglich und für den Betrieb auf benachbarten Kanälen geeignet sein. Dieses "Flattern" der Winde habe ich sonst nicht bemerkt.
Ein Modellbaukollege meinte, diese "Störungen" haben viele, seien aber unbedenklich.

Mich stören sie schon, denn sie sind sicherlich mit erhöhtem Stromverbrauch und Getriebebelastung verbunden.
Habt Ihr so etwas auch schon bei Euch bemerkt?
Vor allem, sind diese "Störungen" nur im Nahbereich oder immer vorhanden?
Sind sie eventuell doch unbedenklich und ich nur zu empfindlich?

Macht mir möglichst nicht meine MC 10 überflüssig. Sie ist erst 1 Jahr alt.
Den Jeti durch den R 300 zu ersetzen ist möglich, ich hoffe aber auf eine andere Hilfe.

MfG

Ulli
 

Ortwin

User
Hi Ulli

Ich hab ne MC 12, die genannten Störungen treten nicht auf.

verwendete Empfänger:
Webra NANO S6
MPX Micro 5/7
Graupner R 700
und noch einen gaaanz alten MPX-Empfänger

Probier mal einen anderen Quarz und/oder Empfänger aus und auch mal einen ganz anderen Kanal.

Ach ja: Was sagt denn dein Senderakku?
Es gab/(gibt?)gelegentlich etwas Stress mit den Graupner Sender-Akkus...

Gruß
Ortwin
 
Hallo,
zuerst Dank für die Antworten.
Das problem hatte ich nur einmal bemerkt, aber bei der Platzenge (z.T. weniger als 1 Meter Senderabstand) nicht bewußt getestet, da die Regatta im Vordergrund stand. Mal sehen den Effekt mal bewußt mit benachbarten kanälen mit einem Modellbaukollegen Testen.
Ich weis nicht mal mehr, welchen Kanal ich in HL drin hatte.
Den Ärger mit dem Senderakku habe ich durch und mittels eines selbst zusammengelöteten Akkupacks (Mignon, Twicell 2000 mAh) vermutlich behoben. Zumindest 2003 keine Kapazitätsprobleme festgestellt.

MfG aus dem NO

Ulli
 

plinse

User
Moin,

ob eine Fernsteuerung taugt, merkt man immer erst bei Wettbewerben bzw. wenn viele Anlagen auf dichtestem Raum betrieben werden - mit benachbarten Kanälen.

Von uns haben auch mal einige die Jetiempfänger versucht. Haben auch gut funktioniert - nur nicht wenn viele Leute zusammen kamen. Der letzte, von dem ich es mitbekommen habe, hat bei der Indoorflugvorführung dieses Jahr in Sinsheim auf der Messe dann auf Schulze umgestellt, da er sein Modell nicht ans störungsfreie Funktioniren gewöhnen konnte - Empfängerwechsel und Ruhe - Kanal blieb gleich, Umfeld auch.

Bei einem Boot ist das aber unkritischer, das stürzt nicht ab, wenn die Funke mal etwas spinnt, aber am Empfänger zu sparen, habe ich durch. Empfänger, bei denen man keine Abstriche machen muss, sind inzwischen nur geringfügig teurer - das lohnt nicht mehr.
 

Gast_633

User gesperrt
hi, nachdem ich meinen graupner c19 versenkt habe musst ich zwangslaeufig auf einen rex 4 ausweichen in der regatta und hatte keine probleme. ich habe aber schon einige dieser empfaenger gehabt und auch schon einen zurueckgeben. ich glaube bei dem preis gibt es nur eine maessige endkontrolle im werk und die spannbreite der qualitaet der empfaenger schwankt enorm.
es kann also am empfaenger liegen, muss aber nicht.

gruss andreas
 
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