GfK-Akkuschacht für Li-Ionen Akkus (18650er)

Hallo.

Früher gabs für SUB-C Akkus u.a. Einschubschächte aus GfK.
Sowas suche ich heute für die 18650er.

Weiss jemand obs sowas heutzutage gibt?

Danke für Tips und LG
 
Ich glaube so was grad selbst zu laminieren geht als Modellbauer schneller als bestellen und zu 3-D-drucken. Mit Frischhaltefolie anfangen.
 
Hallo,

ich mag die Harzerei ja nicht so gern, weil ich mich da immer regelmäßig einsaue. Aber das Abformen eines 2s LiFePo ist wirklich einfach und geht schnell.
Wie schon gesagt muss der Akkupack sorgfältig mit Frischhaltefolie umwickelt werden und dann kommen verschiedene Gewebeschichten drauf.
Zuletzt unten etwas Abreißgewebe, damit man es einfach (z.B. an die Rumpfwand) kleben kann.
Danach wieder umwickeln und/oder Schrumpfschlauch mit drüber. Nach dem Entformen kann die Schale mit dem Dremel auf die gefünschten Dimensionen gebracht werden.
Die "Packung" sollte so beschaffen sein, dass oben noch ein Teil frei bleibt um das entformen einfach zu gestalten. Je nachdem, wie man die Schale gestaltet hat man eine selbsthaltende Akkuhalterung geschaffen.
So hab ich mir bisher die Halterung für meine 2s LiFePo Angstakkus gefertigt.

Diese Art der Herstellung ist quasi maßgeschneidert und Schrumpfschlauch sowie Kabelführung wird individuell mit berücksichtigt.

Gruß und schöne Pringsten
Onki
 
ja - solange man das ganze Zeug im Haus hat und damit auch umgehen kann. ;) wird viele geben, die es entweder nicht können oder erstmal ne Menge Material einkaufen müßten, um es anzufertigen. Das wird letztlich jeder nach seinen Möglichkeiten ausmachen :)
 
Na klar wollte ja nur eine mögliche Alternative ins Gespräch bringen. Jeder wie er mag. :)
 
evtl. geht doch auch graues installationsrohr aus dem elektrobereich???
 
Ich hab mich da stark bei JETI inspirieren lassen und mir etwas selber gebaut:

Kappen sind aus dem 3D-Drucker und sind, wenn ordentlich gedruckt, einfach draufzustecken. Benötigen keinen Kleber.
Die Halter selber, hab ich im Ganzen gedruckt. Die Dämpfungsgummis sind aus Dental-Silikon (das klebt mit gar nichts ausser sich selber) und in einer 3-D Gedruckten Form gegossen (sieht man hinten auf dem Bild).

Auf dem Bild sind die auf ein 6mm Sperrholz-Brett befestigt, weil ich sie in bestehende Modelle nachrüsten muss und nicht direkt ein neues Akkubrett fräsen kann.

Die Zellen berühren sich übrigens nicht. Ich habe einen ca. 3mm breiten Spalt gelassen. Zu einen kann ich so die Lötzungen an der Verbindnung einfach umklappen und vollflächig verlöten, zum anderen findet dann kein direkter Wärmeaustausch statt.

Die Akkus werden mit einem Klettband an der Schale gesichert.

IMG_20180508_171224.jpg

Natürlich dauert der Druck selber recht lange. Ich habe gerade für 4 Akkupacks gedruckt Ende letzter Woche, also 8 Kappen und 4 Schalen. Das hat in der für mich gewünschten Druckqualität 12h gedauert. Ich bin mir sicher, dass jemand, der Ahnung davon hat, in weniger Zeit welche laminieren kann. Ich lass den Drucker einfach über Nacht, wenn ich schlafe und tagsüber, wenn ich Arbeite drucken. Damit reduziert sich die Zeit auf 5 Minuten, die ich brauche den Drucker vorzubereiten und den Druck zu starten. Das Zeichnen der Teile, wenn man da einmal ein wenig Erfahrung drin hat, geht eigentlich recht schnell. Ich würde schätzen, dass mich das Zeichnen keine Stunde gekostet hat. Die Teile sind ja recht einfach.
Alles in allem denke ich, dass der 3D-Druck hier zeitlich definitiv vorne liegt.

Zeitaufwändig sind die Silikon-Dämpfer, denn da passen nur 4 in die Form und es dauert 30 Minuten für das Silikon um zu trocknen. Aber das waren jetzt einmal ein paar mehr von den Dingern, in Zukunft muss man ja eher mal nur so 4-8 nachgießen und dann ist erstmal wieder gut.
 
ja ja

ja ja

14995 Suchergebnisse bei AliExpress für "18650 box": www.aliexpress.com/wholesale?catId=0&initiative_id=SB_20180525003242&SearchText=18650+box


Gab dazu gerade erst eine erfolgreiche Kickstarter Kampagne: www.kickstarter.com/projects/1354698863/diy-li-ion-battery-building-kit-make-your-own-1865



Und ich hab das parallel zum meinem Spotwelder auch schon angefangen:
IMG_20180525_101710.jpg
Da sollen die 70 Zellen über die zwei Enden mit vier 2mm Dyneema-Seilen verspannt werden..
Zwischen den Schichten sind 0,3mm Edelstahlbleche eingesetzt, an den auch die Balancerkabel angeschlossen werden..
Wenn der Akku stationär im Haus eingesetzt würde, wäre das bestimmt eine Lösung.
Will den Akku aber auch zum Holzsägen im Wald einsetzen, etz.

Gehäuse aus Glasfaser hab ich früher mal gebaut. Mit Epoxy hantieren ist wirklich unangenehm. Vielleicht reichen Dir 28g für 99 cent: https://hobbyking.com/de_de/hobbyking-4-6min-epoxy-glue.html
Dann "einfach" Zellen mit 1-2 mm Papier umwickeln, dann die gute Küchen PE-Folie drum und mit getränktem Gewebe umwickeln. Dass dann wieder mit der dünnen PE-Folie umspannen und aushärten lassen.
Ich hab zwei Schalen hergestellt. Also zwischen Innenschale und Aussenschale auch wieder 1-2 mm Papier, so dass man nach dem Aushärten die Aussenschale abziehen kann..
Besser mehr Papier als zu wenig ! Da sich das Glasfasergewebe hauteng an die Akkus presst, bekommt man leicht Probleme, die Schalen abzuziehen..

das Roland
 
Danke schon mal soweit für eure Ideen.

Leider bin ich einer, der's nicht mit dem Laminieren hat, noch im Besitz eines 3D Druckers ist.

LG
 
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