Hyperion 720i duo 3 vs Robbe Twin 1000

Hallo,

ich überlege gerade, mir ein Ladegerät zu kaufen und die beiden Kandiaten wurden hier auch schon im Forum diskutiert.
(Robbe Power Peak Twin EQ-BID 1000W und Hyperion 720i Duo 3 Net)
Haben wohl beide so ihre Schwächen/Stärken.

Mir ist wichtig, daß ich die Lade-Endspannung bei Lipos auf 4,15-4,18 V begrenzen kann. Im Moment habe ich noch ein Graupner Ultra Duo 50, wo das ganz
prima geht. Aber das kann "nur" 10 A Ladestrom und ich hätte gerne mehr Leistung.

Stimmt das eigentlich, daß man bei dem Robbe Gerät den Ladestrom bei Lipos nur als vielfaches von C angeben kann ? Geht das beim Hyperion anders ?

Hat jemand von euch schon Erfahrung mit diesen Geräten und der Bedienung bezüglich dieser Einstellung.
Gibts da von eurer Seite eine Kaufempfehlung bezüglich Bedienbarkeit und Zuverlässigkeit ?
(ich glaube preislich liegen die ja auf etwa gleichem Niveau).

Vielen Dank und beste Grüße

Helge
 

Marlan

User
Hallo!
Dies würde mich auch interessieren. Wollte mir erst das Robe twin holen. Aber nach einigen Posts habe ich mir das Hyperion angeschaut und das ist wirklich nicht schlecht. Vom Preis liegen in etwas 40-50 Euro zwischen den Ladegeräten.

MfG
Marlan
 

Crizz

User
Bei den Hyperion-Ladern wird der Ladestrom standardmäßig mit 1c aufgrund der angegebenen Kapazität übernommen, kann aber manuell beliebig in 0,1 A Schritten verändert werden.

Sowohl beim Robbe PP1000 wie auch bei den Hyperion Ladern finde ich es sehr schade, das es keien vernünftigen Displays gibt - bei beiden Ladern ist es letztlich ein 2-Zeiliges Display ohne Grafikfunktion. Bisl arm für solche Lader in der heutigen Zeit, aber sei es drum. Beim Hyperion gefällt mir erheblich besser, das ich eine Anzeige für die Einzelzellen habe, während das Robbe nur nur die niedrigste und höchste Spannung im Pack anzeigt - beim 6s nicht gerade toll, das hätte besser gelöst werden können.
 
Habe das Hyperion seit Frühjahr.
Lade 8S und 10S für F3A Modelle (5000er und 4500er jeweils aufgeteilt als 4S und 5S)
mit 2C = 10A.
Bis jetzt keine Probleme.Die Bedienung ist logisch und einfach.
Besonders gefällt mir die Sync funktion. D.h. einmal starten für beide Akkus.
Die Funktion gibts auch bei Storage oder Entladen.D.h. beide Hälften des Packs sind immer gleich.
Das Gehäuse ist robust,wohl etwas größer als das von Robbe.
Das einzige was mich etwas stört ist,dass es nur eine Tastatur für beide Displays gibt,so dass man
umschalten muss.Aber daran gewöhnt man sich.

Gruß Raymund
 
Stimmt das eigentlich, daß man bei dem Robbe Gerät den Ladestrom bei Lipos nur als vielfaches von C angeben kann ?
Nein.

Mir ist wichtig, daß ich die Lade-Endspannung bei Lipos auf 4,15-4,18 V begrenzen kann
Du kannst beim Robbe nicht die Spannung begrenzen, nur die Ladekapazität, und zwar in 5% Schritten. Das geht beim Laden schneller, als wenn man die Ladesschlussspannung beschränkt und damit die CV-Ladephase unnötig hinauszögert.

Dass man natürlich im Blei und LiMn-Modus die Ladespannung nicht einstellen kann, ist schon böse.
 
Nein.


Du kannst beim Robbe nicht die Spannung begrenzen, nur die Ladekapazität, und zwar in 5% Schritten. Das geht beim Laden schneller, als wenn man die Ladesschlussspannung beschränkt und damit die CV-Ladephase unnötig hinauszögert.

Blöde Frage: Wenn man dann 95% angibt und der Akku vor dem Laden noch 50 % hatte, woran macht das Ladegerät dann die Abschaltung fest ? An der reingeladenen Kapazität oder an der Endspannung des Akkus ???

Danke und Grüße

Helge
 
Robbe Lader

Robbe Lader

habe auch das robbe Gerät, kenne mich aber nicht mit dem Hyperion Lader aus.

Stimmt das eigentlich, daß man bei dem Robbe Gerät den Ladestrom bei Lipos nur als vielfaches von C angeben kann ?
Ne, den Ladestrom kannst du in 0,1A Schritten angeben. Wenn du über 2 C Laden willst musst du einmal im Menü runter und die 2C in bis zu 5C ändern.



Sowohl beim Robbe PP1000 wie auch bei den Hyperion Ladern finde ich es sehr schade, das es keien vernünftigen Displays gibt - bei beiden Ladern ist es letztlich ein 2-Zeiliges Display ohne Grafikfunktion.
Beim Robbe habe ich bei den einstellungen 4 Zeilen pro Ladeausgang auf dem Display.


Beim Hyperion gefällt mir erheblich besser, das ich eine Anzeige für die Einzelzellen habe, während das Robbe nur nur die niedrigste und höchste Spannung im Pack anzeigt - beim 6s nicht gerade toll, das hätte besser gelöst werden können.

Das ist echt nicht schön, dass man auf einem mal nur die Höchste und die niedrigste Zellenspannung angezeigt bekommt. Aber man kann sich jede einzelne Zellenspannung ansehen wenn man in dem Menü (wo man die nidrigste und höchste Zellenspannung sieht) nach oben rechts guckt und rauf und runter klickt. sieht man dort aber immer nur eine Zellenspannung (abgesehen von der Höchsten und niedrigsten Zelle).

Wenn man vorher Schulzelader gewöhnt ist, ist das schon recht umständlich.

Grüße
Sören
 

Crizz

User
Sören, es geht nichtmal um Schulze-Lader : schau dir Graupner, Junsi, Hyperion, Revolectrix an - da wird überall Z1-6 als Übersicht dargestellt. M.E. sehr hilfreich, gerade bei schon leicht gealterten Packs. Selbst der kleine iMars von GensACE zeigt alle Zellen ( macht ja "nur" 6s ) als Übersicht an.
Zum Display : der Robbe zeigt zwar 4 Zeilen an, wobei aber die ersten beiden ja nur Info zum eingestellten Akku ist und keine dynamischen Daten enthält - die hat man nur in den beiden Zeilen darunter. Für ein Display dieser Größe hatte ich damals eigentlich ein Grafikdisplay erwartet, das über eine Toggle-Funktion zwischen den Kanälen umschaltbar ist, hätte mehr Sinn gemacht. Und die Zwei Zeilen Akkuparameter sind nach dem starten eh für die Katz´, man sollte vor dem starten kontrolliert haben, was man ausgewählt hat - danach sieht eh keiner mehr auf diese Daten, wenn man den meisten glauben schenken darf ;)
 
Criss hat recht. Nach dem Ladestart gehe ich immer auf die Balancerseite und werfe einen Blick
auf die Einzelzellenspannungen beider Akkupacks.so kann ich sehr schön sehen , ob eine Zelle hinterherhinkt.

Raymund
 
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