Magnet(feld)abdeckung bei LRK/CD-rom

Andreas Maier

Moderator
Teammitglied
habe mal eine frage was die magnetgröße
und somit die abdeckung betrifft.
es dreht sich in erster linie um einen
~20mm cd-rom motor
wenn ich in die glocke 12 magnete 5x5x1,2mm
einklebe,dann habe ich eine abdeckung von~92%.
in manchen artikeln steht:von 65%-75% währe
ideal.
in anderen wiederum steht von 65%-100% ,denn
es würde sich nicht negativ auswirken wenn der
magnetspalt zwischen den magneten nahe 0 läge.
---
bei einem meiner ersten motore habe ich 5x5x1,2
magnete drinn und er läuft sehr sauber,sparsam
und cool.
doch währe es besser wenn ich in einem solchen
fall 5x4x1,2 nehme?
-diesbezüglich gibt es 1,5mm , diese sind stärker
und dies will ich nicht berücksichtigt haben.
-----
(damit diese dann passen, könnte ich diese außen
rund schleifen auf meinen errechneten
rückschlußringdurchmesser.)

gruß andreas

[ 13. März 2005, 13:35: Beitrag editiert von: elo-gustel ]
 

plinse

User
Moin Andreas,

das hängt von zweierlei ab.

Willst du den Motor auf maximales Drehmoment optimieren oder soll er dabei einen schön glatten Drehmomentverlauf haben? ;) *duckundwech*.

LRK's wird teilweise nachgesagt, dass sie etwas "singen". Das kommt vom welligen Drehmoment. Bei vielen Auslegungen ist einfach wichtig, dass ein Motor ein glattes Drehmoment liefert, je primitiver der Antriebsstrang aber wird, desto mehr kannst du das vernachlässigen. Unsere Antriebe sind beliebig primitiv, weil einfach nur ein Propeller auf den Motor kommt. Mehr Magnet als die von dir bereits genannten 65% bringen mehr Rastmoment aber auch etwas mehr Drehmoment. Minimal, ist auch wegen der größeren Welligkeit nur bedingt nutzbar, schadet dir aber nicht wirklich. Somit mach dir mal nicht so viele Gedanken, wenn dein erster Motor gut läuft, passt das ganze. Den Rückschlussring nicht zu dünn zu machen, ist da wichtiger.
 
Hi
Es gibt noch einen wichtigen Grund, erfahrungsgemäß haben manche Steller so ihre Probleme bei "überbreiten" Magneten in der Lagenerkennung, mein Erfahrungswert ist hier bei zu hoher Abdeckung (80% aufwärts) ist die Obergrenze der Motörchen abhängig vom Regler ein Sycronitätsverlust, während bei passender Deckung hochgeahren werden kann bis der Motor in Rauch aufgeht, z.B. am TMM REgler mit aut. Timing kann es zu einem beachtlichem Wirkungsgradverlust kommen (Gegentest mit programmiertem festem Timingwert).

Für einen 20er CDR nehme ich daher die 4mm breiten Magneten, in 1,2mm Dicke bekommt man diese mittlerweile auch (z.B. Modellbau-lethmate).
Auch wiegen 5mm breite Magneten 20% mehr als welche mit 4mm breite.

[ 13. März 2005, 15:39: Beitrag editiert von: Holger Lambertus ]
 

Andreas Maier

Moderator
Teammitglied
meine rückschlußringe haben 1mm wandstärke,
viel "Fe" und den nadeltest bestanden. :D
aufs gewicht achte ich nicht! lieber 5% mehr bums
und 20% mehr gewicht.
(unsere autos haben ja auch nicht 500 ccm 200kg
=keine reserven)
mein hacker steller merkt nix(timming 3).

mir geht es um:
1)max leistung
(daher max 0,2mm spalt)
2)gutes eta
(viel fe und dünne bleche dicker cu draht)

ich brauche mehr input. ;)

@-holger:gibt es eine seite? ich finde nix.

gruß andreas

[ 13. März 2005, 20:13: Beitrag editiert von: elo-gustel ]
 

plinse

User
Moin Andreas,

gesunde Einstellung, denn was mir immer etwas suspekt ist, sind die immer leichteren Motoren, die immer heißer werden, sch... auf Sättigung, einfach Strom rein prügeln, die LiPo geben es ja her.

Sicher, man kann jedes Gramm des Motors wiegen und somit nachvollziehen, wie viele Gramm Schub man aber dadurch verliert, das weiß keiner mehr.

Hier siehst du zumindestens, was passiert, wenn der Rückschlussring zu dünn ist. Die Feldlinien treten aus und bleiben nicht im Eisen. Das tun sie nicht "freiwillig" ;) . Die Frage dabei ist dann aber auch die Anwendung des Rechentools und die Vorgabe der Randbedingungen, ... die ich dort nicht kenne. Wäre interessant, bis zu welcher Feldstärke das Eisen da getrieben wurde und welche Ströme vorgegeben wurden. Zumindestens zeigen die Rechnungen einen "gut" ausgelasteten Motor ;) .

Mir ist halt oft aufgefallen, dass der Strom, den die Kokam 350er liefern können, gerne genommen wird und die Motoren immer kleiner und heißer werden, die Leistung aber nur mittelprächtig ist.

Wenn dein Steller keine Probleme mit der Kommutierung hat, dann passt das schon. Der Einfluss von zu wenig Magnet ist deutlicher als der von zu viel - von der Motorenseite her. Wenn die Kommutierung noch klappt, ist ja alles paletti, da hatte ich zuerst nicht dran gedacht. Die Extrema sind halt immer kritisch. 100% Magnetbedeckung lässt sich schließlich auch nicht bauen (und bei einem Ring nicht entsprechend magnetisieren).
 

Andreas Maier

Moderator
Teammitglied
@-eike:ich quäle lieber einen 4liter motor
mit 200 ps,wie einen 1liter motor mit 220ps.
hubraum und drehmoment sind durch nichts zu
ersetzen! :D (bin erst letztens von einer viper,..)
wobei holle im wettkampf natürlich auf leicht
setzen muß.solange der akku für die kür reicht.

@-christian:danke,genau von dort habe ich die
aussage 100% macht nichts.

@-all:genial,weiter so!

gruß andreas

[ 13. März 2005, 20:21: Beitrag editiert von: elo-gustel ]
 
Mir ist halt oft aufgefallen, dass der Strom, den die Kokam 350er liefern können, gerne genommen wird und die Motoren immer kleiner und heißer werden, die Leistung aber nur mittelprächtig ist.
Richtig, vor allem im Indoorbereich.
Wenn ich einen optimalen Motor für 2Kokams 350er bauen würde wiegt der sicher 50gr, aber ich habe schon mit einem <20gr Motor Schübe von 3:1 was will man mehr, das das Gewicht natürlich keine Nachteile hat ist klar, nur leichter als 2x350er geht es mangels vernüftigen kleinen Zellen im Momant nicht, also runter mit dem Gewicht auf Kosten des Wirkungsgrades, aber unterm Strich eine Leistungsgewichtverbesserung durch einen leichteren Flieger, nebenher erreichtman auch ein beseres Abfluggewicht, eine Kunst ist es den idealen Kompromiss zu treffen, genauso die ideale Rückschlussringdicke, so das sie geradeso nicht zu dünn und mit Nachteilen behaftet ist, jedes unötige Zehntel zuviel verschlechtert halt das Leistungsgewicht, aber auch jedes Zehntel zuwenig verschlechtert es, in wie eng jeder da seine persönliche Grenze setzen mag kann man ganauso wenig eingrenzen wie eine universelle Rückschlussringdicke für das Optimum, im Prinzip sehe ich es ähnlich, etwas zu dick ist natürlich besser als etwas zu dünn, ist der Motor damit zu schwer baue ich ihn halt kleiner.
 

Andreas Maier

Moderator
Teammitglied
@-holle:hat modellbau-lethmate eine seite?
ich finde nichts.
mein cd-rom hatte ~25gr. ohne propsaver.
-ich drehe erst den innendurchm. dann außen.
ab einer wandstärke von~1,4mm wird 0,05mm weise
mit magnet getestet.sobald die kraft außen
spürbar ist(nadel/spänchen) habe ich mein maß.
natürlich +0,05 und der testring kommt in die
tonne.
ideal währe natürlich reineisen,ist aber leider
zu weich :D

gruß andreas

[ 14. März 2005, 08:49: Beitrag editiert von: elo-gustel ]
 
Hi Andreas
Ähnlich mache ich es auch, ich habe einfach mal Ringe in 0,05 Abstufungen gedreht und die Glocken damit kmpl aufgebaut, nach Messungen kommt der "Büroklammertest" sehr gut hin, das beste Leistungsgewicht erreichte der Motor dann tatsächlich wenn die Büroklammer geradeso nicht drannblieb, oder mit viel Geduld und ohne wackellei drannblieb, dann hat man wohl den idealen Wert, schwerer dürte es sein die ideale Magnetdicke herauszubekommen, bei all meinen Motoren hatte ich über 1,5mm keinerlei Vorteile mehr messen können, bei einigen gab es mit 1mm Nachteile bei anderen nicht, was vermutlich mit dem Blechschnitt zusammenhängen müßte, so bin ich jetzt auf 1,2mm als "UniversalCDR-Magnet" hängengeblieben, wobei man mit 1,5mm sicherlich eher auf der sicheren Seite liegt.

Es ist schön wenn sich gemeinsam gemachte Erahrungen decken, so weiß man das weniger über Fehlequellen gestolpert ist :)
 
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