Probleme im Teillasbereich bei Benzinmotoren

Werte Kollegen un Mitleidende

Es ist ja schon ein viel Diskutiertes Thema ,aber irgendwie habe ich beim suchen uns stöbern hier im Forum nie eine klare deffinierte Antwort gefunden warum es bei großvolumigen Benzinmotoren meistens Probleme gibt im Teillasbereich.
Ich habe selbst einen 3W120 vegas Motor mit Rumpfansaugung auch ein Rörchen am Deckel ist angelötet und liegt im Rumpf und habe alles Probiert was hier im Forum so an Verbesserungen vorgeschlagen wurde (verschiedenste sachen verbiegen und dehnen)aber ein Traum Ergebnis hab ich nie bei diesem Motor erreicht.
Selbst das einschicken zu 3W hat nichts gebracht ,dort erfahr ich nur IHR MOTOR IST IN TADELLOSEM ZUSTAND aber kaufen sie einen neuen dann ist es weg:confused: haha:mad:
Habe mich eigentlich schon fast abgefunden mit diesem Problem ,aber es wurmt mich trotzdem immer wieder.:cry:
Darum an alle Profis hier im Forum erklärt mir mal BITTTE was kann man wirklich tun um dieses lästige Problem ein für alle mal aus der Welt zu schaffen.
Ich hoffe auf einen interessanten Beitrag:)
ps: ich bin kein mechaniker waltet vorsicht mit mir
 
Hallo,

welchen Propeller benutzt du? Tut sich der Motor eher "leicht" oder eher "schwer" damit, oder ist es ganz egal welchen du montierst?

Welche Dämpferkomponenten hast du?

Ist das Problem im Stand als auch in der Luft da, oder nur in der Luft?

Viele Grüße
Christian
 

Christian Lang

Moderator
Teammitglied
Hallo,
einigermaßen in den Griff bekommen habe ich das Problem durch magerdrehen der Leerlauf/ Teillastnadel, und zwar so weit, dass der Motor erst nach kurzer Warmlaufzeit Gas annimmt. In dieser Einstellung springt der Motor nur mit erhöhter Gasstellung an. Man darf es natürlich nicht übertreiben. Am schlimmsten war der Effekt beim 3W70 Boxer, der im langsamen Rückenflug regelrecht eingebrochen ist. Mein 150er Powermaster und mein DA 100 liefen in allen Lagen gleich, jedoch unrund im Teillast. Die oben genannte Methode hat bei allen meinen Motoren für mich zufriedenstellende Ergebnisse gebracht.
 

DirkA

User
Hallo,

ich hatte ebenfalls Probleme im Übergangsbereich meines 3W106, was sich durch einen Drehzahlsprung von über 1.000 U/min bemerkbar gemacht hat. Ich war modellbedingt stark eingeschränkt, was die Länge der Dämpfereinheit (Dämpfer mit Krümmer) angeht. Bin dann auf Anraten mehrer User hier auf BMB-Dämpfer gewechselt. Habe vorher auch alles versucht, da mich die Neuanschaffung der Dämpfer etwas "abgeschreckt" hat. Erst mit den BMB's habe ich einen vernünftigen Teillastbereich hinbekommen. Durch den Verkauf der alten Dämpfer haben sich die Mehrkosten der BMB's dann "im Rahmen" gehalten.
Habe es nicht bereut.

Ausser dem 3W106 habe ich noch einen 3W-157 XI CS und einen DA-150. Beide laufen mit KS-Dämpfern perfekt.

Gruß
Dirk
 
Hallo Leute
Danke mal für euer Interesse bei diesem WIIIICCCCHHHTIGEM THEMA
Ich benutze eine Mejzlik 30x10 habe auch schon ein 28x10 Probiert aber bei der 28x 10 wird der Motor sehr heiß und hat weniger Leistung als bei der 30x10.
Meine Dämpfer sind 2Stück von Pefa.
Im Rücken oder Messer habe ich allerdings keine Probleme mit Leistungs einbruch
Eben nur Probleme im Teillastbereich.Ab 1/4 Gas bis 3/4 Gas kotzt er sich regelrecht an und das am boden genauso wie in der Luft
Mir ist aber aufgefallen das die Isolierplatte zwischen Vergaser und Memrane nicht mehr Gerade ist ,ich glaube wegen zu festem anschrauben dadurch ist der Vergaser nicht plan aufgelegen weiß aber noch nicht ob das nicht die Dichtung ausgeglichen hat,hab die Isolierlplatte glaub aus Pertinak wieder plangeschliffen,
, Memrane , Walbro Vergaser gereinigt Rumpfansaugung nochmal überholt Referenzdruckschlauch in das Ansaugrohr geseckt und morgen gehts wieder zum Test.
Beste Grüße Chris
 

YAK 54

User
Hallo Dirk,

welche BMB Dämpfer hast für deinen 106er? Welche Länge hbast Du bei den Krümmern? Ich hab áuch den 106er in einer Katan von Krill mit den 60XL dämpfern, bin aber im Moment mit dem Regelverhalten noch nicht sehr zufrieden. Ich hatte aber schon BMB bei einem 160er und war damit super zufrieden und bin jetzt am grübeln, warums beim 106er nicht so toll ist...

Gruß
Günter
 
Hallo Hedrik

Habe keinen Trichter,benutze einen Bogen weil ja Vergaser hängend eingebaut ist und gehe dann weiter in den Rumpf mit einem flexiblen Plastikrohr ,selber Durchmesser wie die Vergaseröffnung
 
Hallo,

ich würde Überprüfen und sicher stellen das der Vergaser keine Falschluft zieht, bei den meisten Fällen von Zwischengasproblemen ist hier der Vergaser das Problem. Es hat sich auch schon bewährt die Vergasermarke von Tilotson auf Walbro zu wechseln und umgekehrt, ruhig auch von anderen Motorenherstellern beziehen, wenn die Verschraubung und der Durchmesser gleich ist. Leider sind alle Vergaser nicht wirklich für unseren Zweck im Modellbau gut geeignet, es wäre hier ein 3 te Düsennadel für den Teillastbereich erforderlich. Ich würde die Vergaser generel nur neu kaufen.

Das mit den Dämpfern ist so nicht ganz richtig, wenn man im Zwischengas große Probleme hat ist das auch mit Zaubertüten diverser Hersteller nicht zu beheben, man kann zwar eine kleine Besserung erziehlen, in großen und ganzen sind aber fast alle Dämpfer (auser Reso) gleichwertig. Hier ist das Problem wirklich nur der Vergaser!

Eventuel würde ich auch mal auf die Rumpfluftansaugung verzichten, ich kenne zwar deinen 120ér nicht, die gab es auch mal mit einer werksseitigen Vergaserumlenkung aus Aluguss, die würde ich auf jeden Fall einmal ausbauen, der direkteste Weg ist am Wichtigsten, unmittelbar nach der Membranabdeckplatte. Bei diesem Aluteil könnte ja auch Spritstaub sich zu Tropfen bilden, die bei erhötem Gas dann abfallen, was auch zu einer Überfettung führen würde.

Grüße
 
3W106i

3W106i

Nachdem ich diese Woche den Erstflug meiner Bellanca XXL mit neuem 3W106i und Krumscheid Resorohre genießen durfte, gab es trotzdem einige Wehrmutstropfen zu dieser Kombination. Die ersten Probeläufe des Motors führten wir mit demontierter Motorhaube durch. Wir hatten eine Höchstdrehzahl von knapp über 6000 U/min mit einer 29x10S Mejzlik und eine Leerlaufdrehzahl von knapp 1500-1600 U/min. Der Knackpunkt war aber das wir keine vernünftige Drehzahlkurve hatten, sprich bis 3000 U/min ging es mehr oder weniger vernünftig hoch, danach machte der Motor einen Sprung auf fast 5000 U/min.
Zum Erstflug wurde dann die Haube wieder montiert und siehe da der Motor musste neu eingestellt werden.
Ergebniss: Die Höchstdrehzahl lag nur noch bei 5800 U/min und der besagte Drehzahlsprung immer noch da. Lange rede kurzer Sinn, der Erstflug verlief unproblematisch, der Motor lief durch und war auch von den Laufeigenschaften her zufriedenstellend, wenn da nicht diese blöder Drehzahlsprung wäre.
Ein Telefonat mit 3W brachte keine Linderung, sondern nur den Tip mal den schwarzen Ansaugkrümmer abzubauen und den Druckregelschlauch in der Haube baumeln zu lassen. Tenor: Mit einem Resorohr können sie auch keine vernünftige Regelung des Motors erwarten. Nur mit Expansionsdämpfer könnte der Motor vernünftig laufen.
Damit war aber immer noch kein akzeptabeler Regelbereich zu erlangen.
Also den Dämpferhersteller Fa. Krumscheid angerufen. Von H.Krumscheid Sen bekam erstmal eine kleine Motorenkunde beigebracht eh er mir den Tip gab an das Druckröhrchen des Vergasers einen 50cm Langen Spritschlauch am Ende mit einem fast zusammen gedrücktem Röhrchen zu montieren. Das Ende des Schlauches soll in das Rumpfinnere in "beruhigte Luft". Weil der Vergaser auf der Pumpenseite wie ein Barometer auf Druckschwankungen reagiert und durch das Druckwirwar unter der Haube einen vernünftigen Teilastbereich nicht zulässt. Der Drehzahlsprung würde aber erst ganz mit eingelaufenen Motor (nach 20L) verschwinden.
Also was soll ich sagen, der Motor ist fast nicht wieder zu erkennen. Der störende Drehzahlsprung ist zwar immer noch da aber nur noch ganz gering. Der Motor nimmt sehr gut Gas an und läuft auch wieder mit der Höchstdrehzahl von knapp über 6000 U/min. Damit kann ich erst mal sehr gut leben und jetzt die ersten 20 L Sprit abwarten. Danach soll der Motor möglichst mager (spitz) eingestellt werden. Ich hoffe das ich mit diesem Beitrag anderen Leuten helfen kann, die ähnliche Probleme haben. Danke auch noch mal an H.Krumscheid sen für seinen kompetente Rat am Telefon.
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Gruss Jochen
 
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