Termine Reno-Race?

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Hallo Roland,

Du scheinst ja schon ganz heiß zu sein. Meines Wissens nach stehen nur die Termine für die F3D Klasse fest. Melde mich bei Dir, wenn ich etwas höre.

Gruß
Stefan
 
Wer weiß, wer weiß...
:D
ICH
:D
Der erste des Jahres wird, so wie es aussieht im Juni in Hanau sein und der Wettbewerb in Osnabrück findet im Oktober statt.
Ist aber noch nicht 100%ig sicher.

Stefan, schick mir doch nochmal deine ICQ, ich hatte einen kleinen Systemcrash...

Gruß,
Björn
 
Ja ich bin ganz heiß drauf. Aber ich habe auch noch einen wichtigen Termin in diesem Jahr, wenn es darauf fällt wäre es blöd. Das hängt damit zusammen, das wir im Verein schon einige Termine geplant haben und Ende Januar in der Hauptversammlung bestätigen werden.
Ich persönlich bin zwar nicht betroffen, aber es gibt Arbeinehmer die sehr frühzeitig ihren Urlaub planen müssen, da wäre es doch schade wenn man von zwei Terminen an einem nicht teilnehmen könnte.

@Stefan: Im voraus Danke.
@midgetmustang: Wie? Motor fertigmachen, ich denke Serienmotor? :)

Gruß
Roland

Gruß
Roland
 
Wann die Termine genau kommen weiß ich auch noch nicht,...
Das mit dem Überarbeiten des Motors solltest du dann aber im Interesse des Wettbewerbs lassen, das macht doch irgendwie die Idee kaputt.

Gruß,
Björn
 
Ich meinte Midgetmustang.
Berichtet doch mal etwas über eure Planungen/vorhandenen Modellen...

Gruß,
Björn
 
Hallo,
würde mich auch interssieren, was über den Winter so gebastelt wird, gibt es neue Projekte???
Bilder und Ergebnisse vom letzten Jahr findet ihr auf meiner Seite: www.klaus-nolte.de
Unter der Rubrik Reno Race.

Frohe Weihnachten

Klaus
 
Hallo Roland, hallo Bjoern,
zum Thema Motor fertig machen. Es ist doch so, es gibt ein Reglement. An das sich jeder halten muss. In erster Linie geht es allen um den Spass. Der Spass ist aber der Faire Wettbewerb. Spass macht es vor allem wenn Du vorne mitmischst. Das geht zum grossen Teil einmal durch sensible Finger an der Steuerung. Das ist schon mehr als die halbe Miete. Der andere ist Teil ist aber die Wahl des Motors und des Propellers. Und dazu noch die Laermgrenze von 84dBA. Es ist doch so, an Deinem Flieger darfst Du veraendern was Du moechtest, Das Profil zB, solange Du eine mindestdicke einhaelst. Ok? Nun, du darfst am Motor keine Teile veraendern, aber, Du darfst Dir zB die Lagerung anschauen, eventuell die Lager so einbauen, dass die Welle leichter laeuft. Dann, kannst Du Dir das Verdichtungsverhaeltnis anschauen und optimieren. Die optimale Kerze suchen usw. Dann das wichtigste ueberhaupt. Den Laerm vermindern. Jedes dB welches Du durch Schalldaemmung verhinderst, kannst Du in Drehzahl an Deinem Propeller wieder in Leistung umsetzen. Das heisst, wenn die Leistung in Deinem Motor drinnsteckt, aber die 84 dBA ihn drosseln. Bei einem OS FP brauchst Du daran nicht denken. Wenn Du in Renoracing erfolgreich sein willst, wer will das nicht? musst Du Dir VORHER Gedanken machen. Wer tut das nicht? Es wird jener Pilot mit den besten Flugkuensten mit dem Quentchen Glueck am Ende die Nase vorne haben, welcher versteht das ganze Modell abzustimmen. Das ist das Geheimnis. Nicht der staerkste Motor gewinnt. Schau Dir doch die Teilnehmerliste von 2002 an. Wer hatte denn am Ende die Nase vorne? Alles bekannte erfahrene Leute. Du wirst sehen, meinen Motor wird es kommerziell erhaeltlich geben. Und damit den Leuten welche nicht in der Lage sind Motoren zu ueberarbeiten (im Rahmen vom Reglement) helfen doch auch Chancen gegen die Experten zu haben. Die beste Chance aber ist der Pilot selber. Es ist ja alles kein Geheimnis. Oder ich koennte auch so sagen, es wird von einem bekannten Motorenhersteller einen Motor geben welcher sich sehr gut fuer Renoracing eignet. Dieser wird aus der Schachtel jene Leistung haben welche andere nach dem Reglement gerechten "Ueberarbeiten" haben. So wie es Flieger gibt, welche sich mehr oder weniger fuer diese Klasse eignen gibt es auch Motoren welche sich mehr oder weniger dafur eignen. Noch etwas, du wirst es sehen, ueber kurz oder lang wird sich auch in Renoracing eine Expertenrunde etablieren. Das sind jene welche F3D fliegen, Q500 usw. Also jetzt schon einschlaegige Erfahrung haben. Diese Leute werden auch diese Rennen dominieren. Tun sie das nicht jetzt schon? Auch ich finde das schade. Die sind naemlich gail auf Rennen zu gewinnen. Vorne zu sein. Damit sind Einsteiger verbannt hinterher zu fliegen. Und steigen eventuell vorzeitig wieder aus, da sie nur Fuellmasse fuer die paar Experten sind. Oder fangen das schon gar nicht an, weil sie denken eh keine Change zu haben. In meinen Augen muesste es zwei Klassen geben. Eine Expertenklasse und eine Einsteigerklasse. Ab einer gewissen Punktezahl steigt man dann in die Expertenklasse auf. So sind die Einsteiger unter sich. Es ist eben ziemlich motivierend auch als Einsteiger einmal nach vorne zu kommen. Ich habe mal Jahrelang Judo als Wettkampfsport gemacht. Wir haben zu den Einsteigern Mattenfutter gesagt. Das bloede daran war nur, ohne dieses Mattenfutter haette es gar keine Wettkaempfe gegeben. Desshalb haben wir das schonend behandelt. Aber irgendwann war dann Schluss mit lustig. Ich sehe schon die Gefahr die in einem besonders geeigneten Motor liegt. Aber es ist doch jetzt schon so. Nimm zB einen Irvine. Sobald sich herausstellt der tut gut, fliegt ihn jeder welcher sich damit bessere chancen ausrechnet. Oder, sobald einer einen besonders guten Flieger baut, baut den jeder welcher weiter kommen will. Bei den Motoren ist es so, wenn Du Glueck hast, erwischt Du ein besonders gutes Exemplar. Ein Experte ueberarbeitet nun ein nicht so gut gehendes Exemplar Reglements gerecht und hat nun auch einen ordentlichen Motor. Was macht aber nun einer der nicht das Knowhow hat das zu tun? 5 Motoren kaufen und den besten zu nehmen? Ich kann Dir mit bestimmtheit sagen, die Motoren welche von dem einen bestimmten Hersteller kommen, gleichen sich wie ein Ei dem anderen. Somit ist eher ein mehr an Chancengleichheit gegeben. Und, ein Experte hat an so einen Motor kaum Interresse, da es fuer Ihn relativ witzlos ist. Der bringt auch einen Irvine zum rennen. Und an Leistungsauswuechse ist sowieso nicht zu denken. Die 84dBA die regeln das schon. Das ist ne gute Sache. Uebrigens, ich habe auch noch einen ziemlich leisen Propeller...
Gruss
mm

[ 09. Januar 2003, 15:51: Beitrag editiert von: midgetmustang ]
 
Hallo midgetmustang,
ich denk in einem Irrst du gewaltig. Die Expertenklasse gibt es bereits. Es ist die F3D (A)Klasse und als Zwischenstufe die Q500 (B) Klasse. Da fliegen und siegen die wahren Könige. Die Reno-Klasse für sich persönlich aufzumotzen ist kindisch. Im Grunde genommen wird sie genauso wenig ernst genommen wie die Q500-Klasse. Mit einem Unterschied, in der Q500-Klasse geht es um Höchstleistung wie in F3D. Im Reno-Race bist du nie der König, du wirst immer der Fürst vom Dorf bleiben. Ist so - laß dich nicht auslachen. Die wahre Motivation im Reno-Race liegt ganz woanders.....
Du wirst vermutlich keinen Spaß dabei haben.

Gruß
Roland
 
Hallo Roland,
ich denke nicht dass mich jemand auslacht. Wenn Du meinen Beitrag richtig gelesen hast, und vor allem richtig verstanden hast, wirst Du gemerkt haben, es geht mir in erster Linie um den Spass an der Sache. Nimm Dir die Teilnehmerliste vom letzten Jahr. Mir sind dort mindestens 2 Namen aufgefallen welche in der F3D Klasse entweder noch Aktiv oder aktiv waren. Es wundert mich nun auch nicht (Dich vielleicht?) dass genau diese in den Endlauf gekommen sind. Warum wohl? Eben. Das meine ich mit Experten. Lass dir sagen, die Experten von F3D, Q500 werden sich verstaerkt im Reno Racing tummeln. Warum? Ganz einfach. Die wollen Rennen fliegen. Wo gibt es noch die Moeglichkeit F3D Modelle zu fliegen in Deutschland? Irgendwo im Osten, auf verlassenen ehemals Sowjetischen Flugplaetzen in den neuen Bundeslaendern, Senftenberg zum Beispiel. Wieso findet sich kaum noch ein Veranstalter dafuer? Aehnlich ist es mit Q500. Q500Sport? Eine gute Sache, wie Renoracing. Leider keine Veranstalter. Noch was, als Q500Sport aus der Taufe gehoben wurde, hat kurze Zeit spaeter bei mir das Telefon geklingelt und ausgerechnet jene welche schon Q500 dominiert haben, haben sich nach den "passenden" Motoren dafuer erkundigt. Warum wohl? Q500 ist in Deutschland meiner Meinung nach falsch aufgesetzt. Desshalb fliegen da auch nur noch 2 - 3 Mann. F3D gibt es auch nur noch eine Handvoll und vor allem nur noch 2-3 Laeufe. Ich kann Dir sagen warum, der Laerm ist dermassen infernalisch, da hoert selbst fuer mich der Spass auf. Wo kann man das noch trainieren? Also, tot. Eine gute Sache kann Reno Racing werden. Aber, sobald es mehrere Rennen gibt, werden mehr und mehr Experten im Reno Racing auftauchen. Du kannst es abwarten. Dieses Jahr schon werden die ersten Eigenkonstruktionen auftauchen, speziell nach dem Reglement gebaut. Und nun? Roland, glaube mir, damit muessen wir immer ueberall leben. Wichtig in meinen Augen ist, es muss Sorge getragen werden, dass Einsteiger die Moeglichkeit haben Spass zu haben. Spass kommt nicht, wenn mir von vorneherein klar ist, ich habe ja eh gar keine Chance. Desshalb sollte eine Regelung bestehen, welche diese Experten in Reno Racing A Klasse nach einer gewissen Zeit befoerdert. Aehnlich wie in F3A, da gibt es doch auch A und B Kader. Noch ein Beispiel. Im Fesselflug Leistungssport. Problem: Kaum Nachwuchs. Ab und an ein Versuch, eine Einsteigerklasse ins Leben zu rufen. Was passiert? Jene welche World Cup fliegen, (Experten) fliegen in der Einsteigerrennen mit. Gewinnen natuerlich. Auf der anderen Seite ist es natuerlich so, die Einsteiger profitieren von den Erfahrungen der Experten. Aber wer dominiert die Rennen? Wer hat den meisten Spass?
Gruss
mm
 
Roland, fast haette ichs vergessen,
fuer einen Koenig ohne Koenigreich (sprich Wettbewerbe) ist es immer noch besser ein Fuerst im Dorf zu sein..............
Gruss
mm
 
Hallo midgetmustang,

das die/einige F3D ehemaligen Experten vorne mitfliegen liegt daran das sie (gewohnt) professionel an das Material und den Wettbewerb herangehen. Im nächsten Jahr werden es noch mehr sein. Allerdings fliegen solche Kollegen auch mittlerweile 200€ Hangsegler, was sie in ihrenF3D Glanzzeiten nie gemacht hätten. Mittlerweile war ich ja auf deiner Webseite und etwas überrascht, da ich dich für eine "jungen Spund" gehalten hätte (magst mir diesen Ausdruck verzeihen) , habe dann aber auch gesehen habe das du mit schnellen Modellen Erfahrung hast. Hierzu nur folgendes: Ich habe einen Teilnehmer gefragt wie das den nun vor allem in Bezug auf die Geschwindigkeit im Vergleich zum F3D ist, Zitat: "Stinklangweilig". Das wird es für ihn auch bleiben, er fliegt trotzdem mit, aus anderen Gründen, ohne auf dem Siegertreppchen zu stehen.

F3D hat meines Erachtens das Problem das der Material und somit Geldaufwand, sowie auch die zeitliche Intensität in der man es betreiben muß enorm gestiegen ist. Darum findet sich kein Nachwuchs. Vor etlichen Jahren konnte man auch noch mit einer Vorsaisonluftschraube und einem 400.-DM Motor fast vorne mitmischen - heute undekbar. Ich denke es sind weniger die immer weniger vorhandenen Modellflugplätze auf denen man trainieren kann. Die, welche früher erfolgreich waren, haben beriets damals z.T. meilenweit von für das Traimnig geeigneten Plätzen entfernt gewohnt.

Fesselfug? Ist schlichtweg nicht mehr Hip - hat (immer noch) die Aura des Billigfliegens. - Ist nicht so ich weiß.

Gruß
Roland
 
Hallo mm,
Spass=fairer Wettbewerb=vorne mitmischen? Deiner Argumentation kann ich leider nicht ganz folgen.
Woher kommt diese Angst, in der ersten Saison in einer Wettbewerbsklasse nicht sofort kompetitiv sein zu können?? Das man schon im Vorfeld alles unternimmt, um subjektiv wargenommene Ungerechtigkeiten aus dem Weg zu räumen um Chancengleichheit zu haben mit den sogenannten Experten, nur für den Fall, das man sich selbst einmal auf einen Wettbewerb begeben sollte? Hör doch mal auf, die ganze Geschichte so verbissen zu sehen.
Den Spass kann man auch haben, wenn man am Ende nicht auf dem Treppchen steht: indem man versucht, mit dem vorhandenen Material das Beste herauszuholen und sich von Wettbewerb zu Wettbewerb zu steigern.

In meinen Augen muß man klar trennen zwischen F3D/Q500, wo der FAI-Dreieckskurs geflogen wird und dem Reno-Race, fliegerisch und von der Geschwindigkeit her liegen Welten dazwischen. Ein Reno-Renner ist kein Ersatz für einen richtigen F3D/Q500. Die in diesen beiden Klassen aktiven Piloten fliegen alle nur zur Gaudi dort mit. Wie Roland richtig festgestellt hat, liegt es eher an der vorhandenen Erfahrung und Herangehensweise an die Sache, daß häufig Platzierungen im vorderen Feld dabei herauskommen (und nicht die „Geilheit, Rennen zu gewinnen“). Niemanden ist daran gelegen Anfänger dort in Grund und Boden zu fliegen. Du hast ja auch bemerkt, daß die Einsteiger von den Erfahrungen der Experten profitieren können. Dies ist übrigens auch auf jedem F3D/Q500-Wettbewerb der Fall, jedem Neueinsteiger wird dort mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Frag mal Kleinatze nach seinen Erfahrungen in der letzten Saison.

In F3D/Q500 werden in diesem Jahr 3 Wettbewerbe zur DM geflogen (übrigens die gleiche Anzahl wie die Jahre davor):
Senftenberg
Quedlinburg sowie
Scherfede (zum ersten mal)
Scherfede liegt übrigens nicht tief in Ostdeutschland. Vielleicht kommt ja mal der ein oder andere Interssierte vorbei, um sich das Ganze mal live anzuschauen (oder sogar mitzufliegen...), den bislang die Anfahrtswege in den Osten gescheut haben.

Es liegt übrigens weniger an den rar gesäten Flugplätzen, daß die Teilnehmerzahlen in F3D und Q500 stagnieren. Trainieren bringt eh nur was, wenn Du Möglichkeit hast, den Kurs zu fliegen. Roland hat das schon ganz gut auf den Punkt gebracht mit Material- und Zeitaufwand. Lärm: laut Deiner HP nennst Du ja nun auch diverse Renntriebwerke Dein eigen. Wenn das so infernalisch ist, daß selbst für Dich der Spaß aufhört: was machst Du dann mit dem Nelson??

Noch eine kleine Anekdote zum Thema Q500 Sport:
Mein Bruder ist letzte Saison als Pyloneinsteiger alle 3 Wettbewerbe mitgeflogen. Motorisiert war das Modell mit einem handelsüblichen OS FX. Da er leider der einzige Teilnehmer in dieser Klasse war, ist er bei den normalen Q500-Rennen (Nelson-motorisiert) mitgeflogen. Das hat wunderbar funktioniert. Ob Du in einem Rennen 1 oder vielleicht 2 mal von den anderen überholt wirst, ist dabei ziemlich egal. Am Anfang hast Du alle Hände voll zu tun, den Kurs zu treffen, was auch von Wettbewerb zu Wettbewerb besser klappte. Was zählte, war der so oft zitierte Spass, und den hast Du auf jeden Fall, wenn Du siehst, daß deine Zeiten besser werden.

Vielleicht sieht man sich kommende Saison ja doch mal auf einem der Wettbewerbe.
 
Hallo Roland,
ich sehe schon wir naehern uns an. :) Ganz generell ist es so, je ausgereizter eine Wettbewerbsklasse ist, desto weniger Teilnehmer wollen sich dieses leisten. Wobei ich die Kosten fuer das Material nicht einmal so hoch taxieren moechte. Sagen wir mal so, fuer 700 Euro bekommst Du eine taugliche Dago Innovation, Servo's usw nochmal 500, einen MB (falls Du ueberhaupt einen bekommst) nochmal 700, macht sagen wir 2000E. nicht wenig, aber auch nicht wirklich viel wenn Du Dir anschaust was heute auf die Modellflugplaetze so alles geschleppt wird. Davon liesse sich garantiert eine Saison bestreiten. Vielleicht nicht um auf dem Treppchen zu stehen, aber um gut dabei zu sein. Ich sehe das Trainingsproblem schon, ich muss schon ueben um schnell eine Wende fliegen zu koennen. Nicht irgendwo, sondern da wo der Pylon ist. Die Konstanz ist wichtig. Aber wir schweifen vom Thema ab. Richtig, immer mehr Piloten gehen Renoracing professionell an. Dazu gehoert eben eine Vorbereitung vom Material. Auch vom Motor. Jetzt komme ich wieder zu meinem ersten Beitrag. Ein Einsteiger, profitiert nun von meinem Serienmotor. Der hat nun die Chance motorenmaessig zu diesen professionell vorbereiteten aufzuholen. Wobei es fuer einen Experten nicht interresant ist, da die 84dB die Leistung bremsen. In meinen Augen eine richtige Sache. Es sei denn er will sich arbeit sparen. Versteh mich nicht falsch, unser Renomotor kommt direkt vom Werk, wird also nicht im nachhinein getunt oder modifiziert. Er verfuegt einfach aus der Schachtel ueber jene Leistung welche die anderen nach dem Regelgerechten nacharbeiten haben. Wie dann der einzelne dieses nutzt ist vor allem davon abhaengig wie er es schafft die 84dBA einzuhalten. Wenn Du da nichts machst, musst Du unseren Motor drosseln, bist also langsamer wie der Rest. Oder umgekehrt, wenn Du unseren Motor einsetzen willst, liegt die Herausforderung darin, den Laerm in den Griff zu bekommen. Und das ist in meinen Augen doch den ganzen Aufwand wert. Sicher, die Geschwindigkeit vom Renoracing ist nicht prickelnd, aber es ist die Sache wert. Es macht Spass. Aber, warum nur gibt es so wenige Wettbewerbe dafuer? Es macht doch nur gute Laune und Spass. Am Geld kann es nicht liegen. Schau mal, Q500Sport ist noch billiger. Ich sage mal fuer 250Euro bekommst Du eine Cobra, mit 7,5er, Servo's usw. Wieso fliegt das keiner? Bin ich bloed 600km in der Gegend herumzugurken nur um damit um 3 Stangen fliegen zu koennen? Du hast meine homepage besucht? Danke. Das ist aber nur ein Teil der Wahrheit. Der andere Teil liegt nicht so einfach als Link auf der Strasse. Den muesst Ihr schon selber herausfinden. Das waere sonst vielleicht Schleichwerbung. Das will ich als letztes. Hab ich auch nicht noetig.
Gruss
mm

[ 11. Januar 2003, 16:20: Beitrag editiert von: midgetmustang ]
 
Hallo Fly2pylon,
Das mit den Wettbewerben wird sich dieses Jahr schon geben. Wenn Kleinatze der ist fuer wen ich Ihn halte, dann mailen wir bereits kraeftig miteinander. Er hat auch schon Bilder von meinem Q500. Und vorraussichtlich ist meine nicht Konkurenzfaehig motorisiert. Vermutlich. Ich sehe das ganz bestimmt nicht verbissen. Es geht mir um den Spass. Ich bin einmal F3B Wettbewerbe mitgeflogen. Du wirst es nicht glauben, mit einer Mustang P51. Gut, natuerlich etwas modifiziert, RG15, etwas mehr Spannweite als Scale ca 1,5m Spannweite von jedem als Mustang (damals mein Spitznahme) erkennbar aber nicht ansatzweise aussichtsreich. Mein Ziel war, nicht letzter zu sein. Hat im ersten Jahr nicht geklappt. Im zweiten Jahr Ziel erreicht. Vorletzter. Letzter: Mein Sohn Michael. Wie Du schreibst, es war die Steigerung von Wettbewerb zu Wettbewerb, von 65 Sekunden Flugzeit pro Durchgang zu 145, wobei 200 das Ziel ist. Aber irgendwann war die Luft raus, nachdem ich erkennen musste am Ende der Fahnenstange, sprich an den Moeglichkeiten des von mir eingesetzten Materials zu sein. Was ich mit meinem Nelson mache? Ganz einfach. Mich daran freuen dass ich den habe. Der ist vergesehen fuer meine Dago Red, welche ich wiederum von Dietmar Morbitzer habe. In der Dago ist momentan einer dieser modifizierten X40, einer von denen welche schon von Dub Jett und Dave Shadel geflogen wurden. Henry Nelson hat an diesen Motoren urspruenglich geschraubt. Alt aber bezahlt. Fuer den Hausgebrauch noch durchaus ziemlich Flott. Apropos Spass, wenn der fuer mich aufhoert, dann wirds ernst. So zB sobald die Kerze an dem Nelson geheizt wird. Das ist zwar noch kein FI, dafuer aber einer welcher von Dave Shadel selber eingesetzt wurde. Ich habe mich mittlerweile mehr auf die 3,5ccm eingeschossen. Auch nicht fluester-leise mit dem offenem Reso, dafuer aber 31000 upm auf dem Tacho, trotzdem kein Vergleich zu einem 6,5er. Das ist noch Spass. Scherfede ist fest geplant, vielleicht kann ich mich ja da noch bei Otto anhaengen. Ich hoffe, dass das auch mit Senftenberg klappt. Ich habe auch Siziano als Zuschauer vor, das kann ich mit Glueck mit anderen Aktivitaeten verbinden. Das ist fuer mich naeher als zB Senftenberg. Ich habe den 3,5er auf jedenfall dabei, dann koennen wir ja mal sehen wie es sich damit verhaelt. Ich bin leider Beruflich oefters in der Weltgeschichte unterwegs, manchmal bis zu 2-3 Monaten und meist nicht im voraus planbar. Desshalb wenn es mit nicht klapt, ich kneife nicht. Nur in Kontakt bleiben. Nochmals die Frage, was ist so schlimm, wenn ich mir im Vorfeld Gedanken mache? Anstatt einfach mal drauflos zu gehen? Und nachher eventuell feststellen muss aufs falsche Pferd gesetzt zu haben? Respektive mir ein Modell oder Motor mit limitierter Eignung angeschafft zu haben? Es geht mir primaer um den Spass, aber das dabeisein alleine, das reicht heute bei mir nicht mehr. Anders wie damals in F3B, damals war ich noch ein junger Spund :) , heute muss zumindest eine wenn auch nur theoretische Moeglichkeit nicht ausgeschlossen sein einmal unter dem ersten Drittel zu sein. Das hilft der Motivation. Das heisst, heute ist mein Ziel mindestens drittletzter zu werden. Bei Q500 wird das aber schwierig, solange nicht mehr mitmachen. Also, Leute, Robbe's Cobra kaufen, Motor draufschnallen, mitmachen .... Oder sehe ich das falsch?
Fly2pylon, sage mir doch noch, warum liegen 2 von den 3 Rennen in den neuen Bundeslaendern? Warum ist es so schwierig einen Platz zu finden? In der Saison kann ich wenn ich will nahezu jedes Wochenende auf einen F3B oder F3J Wettbewerb gehen. Und das im Umkreis von sagen wir mal 250km. Also Samstagmorgens hin, Sonntagabend heim. Segler machen halt kaum Laerm. Fahre ich nach Senftenberg, wozu ich von deren Vorstand bereits persoenlich eingeladen wurde, heisst es, Freitags Urlaub, ca 650km fahren, Sonntag spaetestens 18:00 Uhr weg, 650km fahren, dann gegen 1 Uhr daheim sein. Rufe doch einmal 100 Vereinsvorstaende an und frage sie wie es aussieht einem F3D Lauf zu veranstalten. Du organisierst alles, brauchst nur den Platz... Was ist die Antwort? Unserer war erst mal sprachlos. Innerlich hat er mir bestimmt einen Vogel gezeigt.....aehm, aeh...wir wollen doch nachher nicht unseren Platz zumachen. Wir habe doch schon Probleme genug.

Gruss

mm

[ 10. Januar 2003, 19:08: Beitrag editiert von: midgetmustang ]
 
Hallo Reno Fans, MM, Roland,

ich bin ja noch bei F3D dabei und betrachte die anderen Klassen aus der Entfernung. Ich habe die Anfänge der Reno Klasse in Osnabrück miterlebt, da anschliessend der F3D Wettbewerb war.
Es gibt anscheinend einen Bedarf für die Dreiecksfliegerei, da zeigen die Teilnehmerzahlen. Quicky Sport war in meinen Augen eine gute Idee, aber es wurde von den Teilnehmern nicht honoriert. Gut, die Wettbewerbsorte waren auch wegen F3D weit abgelegen. Man kann nur ein Angebot machen.. die Teilnehmer entscheiden.
Reno Race ist immer noch ein Vergleichsfliegen zwischen Hanau und Osnabrück mit Gästen. Es stimmt, dass sehr viele aktive F3D Leute dabei sind (MM mehr als 2). Ist das schlimm. Ist doch klar, dass diese Leute im Vorteil sind. Mein Ex-Helfer (schade) S.R. (Stefan) ist auch in F3D einer der besten Piloten. Aber wer hätte den Mut gehabt mit einem Viertakter anzutreten und zu gewinnen?
Das spornt doch nur an und man kann viel lernen.
Das Aufbereiten der Standardmotore halte ich für vernünftig und unter Ex-F3Dlern auch für normal. Verdichtung mit Kerze abstimmen, Lager kontrollieren usw. machen die Jungs sicherlich, da gibt es auch nichts auszusetzen.
Mechanische Bearbeitung (Kopf, Brennraum, Steuerzeiten usw.) sollten tabu sein.
Ich sehe auch nur geringe Vorteile bei den rel. niedrigen Drehzahlen.
Man kann immer noch am Ende die Motore der 3 besten öffnen lassen und Manipulationen mit Disqualifikation bestrafen.

Wichtig ist der sportliche Wettkampf und die Rennatmosphäre. Ich kann nur dazu ermuntern, hier mitzumachen. Dann ergibt sich auch automatisch die Chance, dass sich weitere Veranstalter finden.
Ich finde nach wie vor, dass die großen Entfernungen die Nicht- Wettbewerbsflieger am meisten abschrecken. Mich fragen immer wieder Leute: Wo kann man das (F3D) mal sehen. Nach der Antwort ist dann Schweigen!

If sex and drugs are not enough,
Pylonracing,
the ultimate thrill!
Otto
 
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