unerfahrener baut cap 20L selber nach bauplan

denny

User
Hallo Leute
der Vater von meiner freundin hat mir gestern en ganzes packet voller bau anleitungen in die hand gedrückt
ich habe großes interresse daran ne cap 20 L aus einer der bauanleitungen nach zu bauen leider habe ich noch 0 erfahrung mit sowas das einzigste was ich bisher zusammen gebaut habe war en windstar und ein elbatros und das auch nur weil es halt als bausatz war
jetzt würde ich gferne wissen wo ich denn anfangen sollte oder wie ich was am besten machen könnte welche materialien und gnaz zum schluss halt welche ausstadtung von rc und motor wenn das teil feddisch is dann hat es ne spannweite von 1,8 m eine rumpflänge von 1,65m und ein fluggewicht von 4,3 - 4,6 kg
danke für eure hilfe
Denny;)
 

Ortwin

User
denny schrieb:
Hallo Leute
der Vater von meiner freundin hat mir gestern en ganzes packet voller bau anleitungen in die hand gedrückt
ich habe großes interresse daran ne cap 20 L aus einer der bauanleitungen nach zu bauen leider habe ich noch 0 erfahrung mit sowas das einzigste was ich bisher zusammen gebaut habe war en windstar und ein elbatros und das auch nur weil es halt als bausatz war
jetzt würde ich gferne wissen wo ich denn anfangen sollte oder wie ich was am besten machen könnte welche materialien und gnaz zum schluss halt welche ausstadtung von rc und motor wenn das teil feddisch is dann hat es ne spannweite von 1,8 m eine rumpflänge von 1,65m und ein fluggewicht von 4,3 - 4,6 kg
danke für eure hilfe
Denny;)


Oh shit :D

Hast Du Platz dafür, weil das wird sicher etwas länger dauern.

Lies mal hier:

http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=84936

1. Baubrett besorgen
2. den Bauplan kopieren
3. ständig und dauernd fragen
4. mailbox freisprengen
5...(besser erstmal einen simplen Holzbausatz zusammenstöpseln...)
 

Uwe Gartmann

Vereinsmitglied
Hallo Denny

So hats bei mir vor rund 25 Jahren angefangen. Nach zig Stunden Freizeitarbeit habe ich mir vom Geld einen Seglerbausatz gekauft. Das Modell weiss ich nicht mehr. Der Bausatz enthielt als einzig vorgefertigtes Material die Rippen. Alles andere waren rohe Brettchen und Leisten sowie einen Plan. Um es vorwegzunehmen, ich habe nicht mal den Rumpf ganz geschafft. Und zwar aus folgenden Gründen;

- Die gute Bearbeitung von Holz verlangt nach ein paar wenigen aber doch nowendigen Maschinen, soll das Ganze nicht in Masochismus ausarten. Das war für mich als Jugendlicher nicht verfügbar weil schlicht zu teuer. Das ist heute sicher nicht viel anders. Da wäre zum Beispiel ein gute Kreissäge mit der sich Leisten und Brettchen zurechtschneiden lassen. Ein Dremel hilft beim Bohren, Schleifen und Nacharbeiten. Eine Standbohrmaschine ist ebenfalls sehr hilfreich, der Dremel geht nur bis ca. 3mm. Feilen, Handsägen, Schleiflatten, verschiedene Kleber, Klemmen, Schraubzwingen, Hilfsvorrichtungen sind auch Dinge die man braucht. Lötkolben fürs Elektrische, Pinsel, Lack und Farbe ebenso.

- Pläne enthalten meist nur die Zielvorgabe, nicht den Lösungsweg. Wenn Du in der Bearbeitung von Holz und mit den Grundsätzen des Modellbaus nicht erfahren bist, wird das sicher eine Bauchlandung. Das fängt schon mit der Selektion des Materials an. Balsa ist nicht gleich Balsa. Es gibt Leute, die gehen mit der Briefwaage Balsa einkaufen.

- Nach Plan gebaute Modelle sind für Gelegenheitsbauer finanziell teuerer als vorgefertigte Baukastenmodelle. Begründung: Die Materialien müssen einzeln bei Modellbauhändlern gekauft werden wo der Einzelpreis höher liegt als für den Baukastenhersteller mit seinen grossen Mengen. Je nach Alter des Plans werden überholte Techniken angewendet. Heute gibt es verschiedene moderne Materialen die damals beim Erstellen des Plans nicht verfügbar waren.

- Für einen Selbstbau benötigst Du mehr Platz und wirst viel Staub und Dreck erzeugen. Man bedenke, dass jedes Bauteil erst gesägt werden muss welches im Kasten ja bereits fertig gelasert oder gefräst beiliegt.

Ich würde dem Vater Deiner Freundin erklären, das Bauen nur nach Plan seeeehhr Zeitauwändig ist und eine gut ausgestatte Werkstatt voraussetzt. Es ist die hohe Schule des Modellbaus. Für Anfänger (dazu zähle ich mich durchaus auch noch ein bisschen) ist das der Hobbyverleider schlechthin.

Gruss
Uwe
 

Chrima

User
denny schrieb:
...der Vater von meiner freundin hat mir gestern en ganzes packet voller bau anleitungen in die hand gedrückt...
Hallo Denny
Dann gut Mut !
Diesen Test muss ich mir merken, wenn dann meine Töchter Ihre Freunde anschleppen... :D

Ansonsten empfehle ich doch auch eher einen schönen Holzbausatz zu Beginn ! ;)

Grüsse
Christian
 
Hallo zusammen,

Ihr habt ja zum Großteil recht, dass es sicherlich kein Honigschlecken ist und keiner spricht hier von einfach!

Und zum Anfang sicherlich nicht ganz die richtige Maschine aber nicht gleich schwarz malen ;) !

Ich habe auch vor etwa 28 Jahren angefangen zu bauen und im Gegensatz zu Uwe weiß ich sehr genau was das für ein Bausatz war. Es war der AMIGO II von Graupner, da war auch nix mit Fertigteilen, ebenso nur Rippensatz vorgestanzt (gepasst hat da nicht wirklich was :) ) Und den habe ich im Kinderzimmer gebaut , gut, zum schleifen ging ich in den Keller ;) . Maschinen? Hatte ich damals keine Einzige, eine Feinsäge, ein Klingenmesser, ein Balsahobel (hab ich mir gegönnt), Nadeln und Wäscheklammern. Das Baubrett war eine stinknormale Spanplatte die ich unters Bett geschoben hab ... Bis auf den Fehler dass ich alles mit UHU Hart (verfluche Verkäufer noch heute) war der gut gebaut und flog 13 Jahre lang (Nachdem ich am Modellflugplatz vorbeigefahren bin und mir ein sehr netter älterer Herr bei der Bespannung (nach Neuverleimung) behilflich war.
Also man brauch nicht gleich Kreissäge, und und und um ein Modell zu bauen, habt Ihr die ersten Zeiten vergessen? ;)

@ Denny
Also wenn Du keine zwei linke Hände hast ...
Geh doch am besten mit den Plänen an einem Wochenende bei schönem Wetter zum Modellflugplatz und unterbreite dort Dein Vorhaben, die Modellflieger stehen Dir sicherlich zur Seite und vielleicht bekommst Du einen Ansprechpartner aus Deiner Nähe der Dir behilflich ist und mit dem Du einzelne Bauabschnitte durchsprechen kannst, sicherlich gibt es den einen oder anderen "alten Hasen" der Dir sicherlich ein klein wenig zur Seite steht, denn ganz allein und ohne Grundwissen wirst Du da schon Deine Probleme bekommen, gerade weil es ja auch nicht von heute auf morgen fertig ist, da stecken schon ein paar viele Stunden drin (arme Freundin :) ) Per Ferndiagnose so etwas kompliziertes ohne Grundwissen aufzubauen ist schwierig, da baust Du in der Zeit 3 Stück im Gegensatz wenn Du jemanden hast zu dem Du mal gehen kannst. Zumal wir auch nicht wirklich Dein handwerkliches Geschick kennen. Ganz billig wird das am Ende sicherlich auch nicht (Motor, RC Anlage und und und! Wie schon erwähnt sind Bausätze oftmals billiger und größtenteils vorgefertigt ... es sei denn Du möchtest unbedingt etwas nach Plan fertigen, da brauchst Du als Laie jede Hilfe die Du bekommen kannst!
Dein Anfang
Zitat:
... jetzt würde ich gerne wissen wo ich denn anfangen sollte oder wie ich was am besten machen könnte welche Materialien und ...
Nicht dass wir dir nicht helfen wollen, auch wenn wir alles ganz liebe und hilfsbereite Menschen sind (Stimmts :D ) Aber wir kennen weder den Plan noch ... das solltest Du Auge in Auge klären und mit einem Versierten den Plan einmal (oder viele male) durchgehen ... dann rechne Dir aus wie viel Zeit du hast und dann gleich mal eine Materialaufstellung was das am Ende alles kostet. Wenn Du dann Plus und Minus vergleichst und immer noch denkst dass Du diesen Weg gehen willst dann (Hilfe vorausgesetzt) geh Deinen Weg ;)
Zum Schluß:
Zu Beginn die erste Überlegung, so hoffe ich, Du kannst das Ding auch selbst fliegen, denn das währe schmerzhaftes und teures Lehrgeld ;), zudem wozu dann der Aufwand ...

Grüße
Wolfgang
 
Was denn nun, wie denn nun?

Was denn nun, wie denn nun?

Hallo Wolfgang,

lies Deinen Beitrag nochmals genau durch, Du bestätigst eigentlich die Aussagen von Uwe und widersprichst Dir in fast allen Punkten.
Erst sagst Du, " ...nicht schwarz malen ", alles gar nicht so schlimm, dann zählst Du die vielen kleinen/großen Schwierigkeiten auf. Ein solches Projekt gehört einfach nicht in die Hände eines Anfängers, schließlich soll er ja den Spaß nicht verlieren.

Gruß
 
denny, das hängt jetzt ganz stark von Deiner Motivation und deinem handwerklichen Geschick ab. Wenn Du nicht zwei linke Hände und Durchhaltewillen und etwas Phantasie hast, ist das zu schaffen. Die nötigen Charaktereigenschaften sind in der Generation ADHD (zähle ich mich inzwischen trotz fortgeschrittenen Alters selbst dazu, Internet sei Dank) aber eher selten.
Ich würde mir aber auf jeden Fall erfahrenen Beistand in einem Club oder so suchen.
 
Hi !

Also nicht entmutigen lassen.
Ist zwar nicht einfach, aber wenn man herausforderungen mag kann man sowas schon durchziehen.
Ich sehe das Problem auch gar nicht so sehr beim Bauen, sondern eher beim Fliegen.
Aber zum bau kann ich dir empfehlen, besorg dir mal den bauplan und vor allem die original Baubeschreibung aus der FMT von Jonas Kesslers EON 600, da steht schon mal so einiges gutes drin.
Ansonsten "Schwiegervater" fragen.
Vielleicht die EON sogar Parrallel Bauen und das gelernte bei der CAP anwenden und mit dem E-Segler Fliegen lernen und dann nicht die Cap beim ersten mal Zersemmeln ?

Sebastian
 
Hallo zusammen,

@Kalle
lies einfach schön laaaaangsaaaam, dann kommst du auch dahinter was ich damit sagen möchte ;) und es keinen widerspruch gibt :) zumal ich meiner geistigen Sinne beisammen schon weiß was ich geschrieben habe! Das mein ich aber nun ganz nett!!! Da steht nirgends "ist gar nicht so schlimm":confused: also auch nichts dazudichten ;) oder liest Du nur den Satz oberflächlich und nicht was er aussagt ... grübel ...
Übersetzt:
Es wird nicht einfach, doch mit handwerklichem Geschick, Durchhaltevermögen und einem Beistand klappt das sicherlich!

Den einfacheren Weg gehen und nicht den Steinigen, dann wird`s auch keine Bauchlandung!
Selbstbau und Fliegen ist noch ne Stange was anderes als Baukastenfliegen ;) ! Ich war 14 als ich meinen ersten Doppeldecker (Mein zweiter Flieger) nach Plan (der liegt immer noch hier rum) gebaut habe. Dann ohne Hilfe ... wir kennen auch die vielen, die mehr Lust zum bauen haben als zum fliegen, soll es auch geben (bei mir teilt sich das fifty fifty). Wir denken immer wir müssten andere von dem tollen Hobby begeistern, doch das ist die Menschheit schon seit anbeginn der Fliegerei, oder haben wir nach unserem ersten crash alles hingeschmissen? Sonst wären wir ja schließlich auch nicht hier! Meist bleibt am Ende nur die Geldfrage ob ich das für Hobby investieren möchte, denn der Anfang hat es in sich, was wir auch alle wissen!

Also soll Denny hier ganz einfach selbst entscheiden, wir zeigen Ihm die Richtungen, gehen wenn er das möchte muss er dann schon allein!

Gruß
Wolfgang
 
Ansicht hell / dunkel umschalten
Oben Unten