Wie groß ist der Unterschied von Semi-professionellen Kameras zu denen für Profis?

Gast_37382

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Hallo zusammen,

ich habe eine recht betagte Pentax K10 und eine etwas jüngere SONY HD Handycam und habe jetzt ein paar Foto-Zeitschriften durchgestöbert. Da ist richtig viel passiert in den vergangenen Jahren und ich möchte mir jetzt eine neue Kamera kaufen, die sowohl Foto als auch Video kann, mit Schwerpunkt auf Foto.

Die Sony alpha 77 scheint da momentan das Maß aller Dinge zu sein. Wenn ich dann aber die Tabellen mit den Rankings aller Kameras, auch der der Profis im Bereich von deutlich über € 5.000 ansehe, dann kann ich außer bei der Speicherkapazität und der Geschwindigkeit, mit der serielle Fotoaufnahmen möglich sind, keine so großen Unterschiede zwischen Profi und Semi-Profi entdecken. Kann natürlich an den Tabellen liegen.

Kann mir hier jemand sagen, was außer Speed und Gigabyte die Profi-Kamera so teuer macht? Was die fühlbaren und sichtbaren Unterschiede sind?

Herzliche Fliegergrüße - Peter :)
 

guckux

Vereinsmitglied, Seniorenbeauftragter
Teammitglied
Guckux Peter

Schau auch mal nach der verwendeten CCD-Größe - die K10 ist besser als Du denkst (habe selbst eine), die JPG-Komprimierung ist nicht so dolle verglichen mit ihren Brüdern von Canon und Nikon, wenn es aber auf Quali ankommt, einfach die RAW-Taste drücken - dann kommt "das Gleiche" raus...

Wieso CCD-Größe? Je mehr Fläche für nen Pixel, desto besser die kann die Dynamik/Helligkeitsauswertung funktionieren... Da hat sich zwar ein bischen was getan, aber mM nach nicht soooviel...
 

Gast_37382

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Hi Stefan,

die Sensorgröße vom CCD ist 23,5 mm x 15,7 mm und hat 10,2 Megapixel, 3872 Pixel × 2592 Pixel, Formatfaktor 1,53

Die weiteren Daten:
Seitenverhältnis: 3:2
Dateiformate: JPEG, RAW (12 Bit)
ISO-Empfindlichkeit: 100–1600
Sucher: Pentaprismensucher mit Dioptrienkorrektur und auswechselbarer Mattscheibe
Bildfeld: 95 %
Vergrößerung: ca. 0,95-fach
Sucheranzeige: AF-Informationen, Blitzinformationen, Anzahl verbleibender Aufnahmen, Belichtungskorrektur
Bildschirm: TFT-LCD-Farbmonitor
Größe: 2,5 Zoll
Auflösung: 210 000 Pixel
Betriebsarten: Einzelbild, Reihenbild, Selbstauslöser
Anzahl Reihenaufnahmen: JPEG (groß/fein): 8
RAW: 3
Autofokus (AF): TTL-Phasenerkennung
AF-Messfelder: 11 Messfelder
AF-Messbereich: EV 1–19 (ISO 200)
AF-Betriebsarten: Single-Shot AF, Nachführ-AF, Manuelle Scharfeinstellung
Belichtungsmessung: TTL-Offenblendenmessung, mit älteren Objektiven Auto-Arbeitsblendenmessung

Mehrfeldmessung (16 Zonen)
Spotmessung
Mittenbetonte Integralmessung

Messbereich: EV 0–21
Regelung: Programm-, Empfindlichkeits-, Blenden-, Zeitautomatik, manuelle Belichtungssteuerung, P-TTL-Blitzautomatik
Korrektur: ± 2 EV in 1/3− bzw. ± 3 EV in 1/2-EV-Schritten
Verschluss: Elektronisch gesteuerter Schlitzverschluss
Verschlusszeiten: 1/4000 bis 30 s, Langzeitbelichtung, X-Synchronzeit 1/180 s
Blitz: manuell auszuklappender Blitz
Leitzahl: 15,6 bei ISO 200
Blitzsteuerung: P-TTL-Blitzautomatik, analoge Blitze mit Einschränkungen
Blitzanschluss: X-Kontakt, Standard-ISO-Normschuh
Synchronisation: 1. oder 2. Verschlussvorhang
Belichtungskorrektur: −2 EV bis +1 EV in 1/2- oder 1/3-EV-Schritten
Blitzfunktionen: Rote-Augen-Vorblitz, ab Firmware 1.10 drahtlose Steuerung externer Systemblitze
Farbraum: sRGB, Adobe RGB
Weißabgleich: Automatisch, Tageslicht, Schatten, bewölkt, Kunstlicht, Leuchtstofflicht (3 Stufen), Blitz, Manuell, Mired- oder Kelvin-Wert; Feinjustierung aller Einstellungen
Speichermedien: SD-Card, SDHC-kompatibel
Datenschnittstelle: USB 2.0 Hi-Speed, USB 1.1-kompatibel
Videoschnittstelle: Videoausgang NTSC/PAL
Direktes Drucken: PictBridge
Stromversorgung: Lithium-Ionen-Akku D-LI50
Abmessungen: 141,5 mm × 101 mm × 70 mm (B × H × T)
Gewicht: ca. 710 g ohne Batterien und Speicherkarte, ca. 790 g betriebsbereit
Ergänzungen: Edelstahlchassis, Abblendtaste, Belichtungsmessung mit jedem Objektiv (adaptierte Objektive wie M42 mit Arbeitsblendenmessung) möglich, Spiegelvorauslösung in Verbindung mit dem 2-Sekunden-Selbstauslöser und dem 3-Sekunden-Infrarotauslöser, Belichtungsreihen mit drei oder fünf Bildern, Mehrfachbelichtungen

(Quelle: Wikipedia)

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Objektive:
Pentax SMC DA Fish-Eye 10-17 mm F: 3,5-4,5 ED (IF) € 500, Amazon 10/2011
Pentax SMC DA 50-200 mm / 4-5,6 ED € 150, Amazon 10/2011
Pentax SMC DA 18-55 mm / 3,3-5,6 AL € 170, Amazon 10/2011

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Das ist die gegenwärtige Ausrüstung. Zur Zeit ist Pentax von den Testwerten der kamerabezogenen Objektive ja ziemlich weit hinter CANON und NIKON. Da macht es wahrscheinlich keinen Sinn jetzt noch bessere Objektive für die Pentax zu kaufen.

Lieber nach und nach auf CANON umsteigen würde ich denken . . .

Grüße - Peter ;)
 
Hallo Peter,

im Grunde ist dem bisher diskutierten wenig hinnzuzufügen. Ich möchte aber auf einen anderen Satz in deinem Ausgangsbeitrag eingehen:

und ich möchte mir jetzt eine neue Kamera kaufen, die sowohl Foto als auch Video kann, mit Schwerpunkt auf Foto.
Da du deinen Schwerpunkt auf Foto setzt ist das nicht weiter dramatisch, aber kalkulier auf jeden Fall ein, dass eine DSLR mit Videofunktion auf keinen Fall eine Videokamera im eigentlichen Sinne ersetzt, es sei denn es geht dir primär um aufwändige künstlerische Videoaufnahmen.

Zwar ist die Videoqualität der DSLRs richtig gut, jedoch fehlt es den Kameras in der Regel für den Alltagsbetrieb im privaten Umfeld in der Regel an Zugänglichkeit und einigen wichtigen Funktionen wie einen Bildstabilisator, Autofocus etc.

Wenn du den Schwerpunkt eh auf Foto legst kommt das evtl. nicht so zum tragen, ich würde aber auf jeden Fall die Videokamera dafür nicht hergeben ;-)

Was DSLR angeht schwöre ich persönlich auf Canon, bin aber sicher, dass du bei Nikon ähnlich gut aufgehoben bist - das restliche Feld hinkt meines Wissens eher ein Stück hinterher.
 

guckux

Vereinsmitglied, Seniorenbeauftragter
Teammitglied
Guckux Peter

Wie und wo Du Deine Schwerpunkte legst - ist eine rein persönliche und subjektive Sache... ;)

Mir wichtig war: Wie liegt die Kamera in der Hand?
aufgefallen: Im Vergleich sind mir Unterschiede zu den Konkurenzprodukten (damals Nikond D70/D80 und EOS 20 oder so) primär bei den JPG-Bildern aufgefallen, die RAW-Bildqualität war "gleich".
Unterm Strich tut das nicht weh - die JPG Bilder sind "gut", produzierbar und gefallen. Wenn ein direkter Vergleich fehlt und man nicht vom "Fach" ((Semi-)Profi in der Photographie, Bildbearbeitungs- oder Druckbereich) ist, ist alles OK. Für den künstlerischen Anspruch, welcher bei <1% aufgrund Zeitmangel ist, mache ich RAW-Bilder. Ist dann sowieso zu empfehlen, da JPG in jedem Falle die Dynamik zu stark beeinträchtigt und somit nachträgliche Bearbeitung in vernünftigem Maße bei hellen und dunklen Stellen vereitelt.
 

rkopka

User
Wenn ich dann aber die Tabellen mit den Rankings aller Kameras, auch der der Profis im Bereich von deutlich über € 5.000 ansehe, dann kann ich außer bei der Speicherkapazität und der Geschwindigkeit, mit der serielle Fotoaufnahmen möglich sind, keine so großen Unterschiede zwischen Profi und Semi-Profi entdecken. Kann natürlich an den Tabellen liegen.

Kann mir hier jemand sagen, was außer Speed und Gigabyte die Profi-Kamera so teuer macht? Was die fühlbaren und sichtbaren Unterschiede sind?
AF - ist meistens besser - schneller, auch bei wenig Licht
Gehäuse - massiver, evt. abgedichtet, Bajonett widerstandsfähiger, Verschluß stabiler(mehr Aufnahmen)
CF-Karten - schneller, mehr Bilder schneller hintereinander
bessere Bedienung - z.B. weitere Drehräder für die manuelle Einstellung
mehr Schnittstellen - Blitz, Fernauslöser, PC...
wahrscheinlich engere Fertigungstoleranzen und besseres Verhalten bei extremen Bedingungen (Temperatur)

Ich bin aber auch der Meinung, daß die Kamera vor allem DIR gut in der Hand liegen muß. Was nutzen mit x Optionen, wenn ich sie nicht nutze. Ein stabiles Gehäuse, wenn die Kamera immer gut behütet ist, ein toller Verschluß, wenn ich nur 1000 Aufnahmen im Jahr mache, ein schneller AF, wenn nur Studioaufnahmen gemacht werden...

Ich habe mir damals eine Canon EOS 500 und 50 angeschaut. Preisunterschied wäre OK gewesen, aber ich bin schon länger ein kleines leichtes Gehäuse gewöhnt und habe die Kamera meistens nur dabei, d.h. die Hauptaktivität ist nicht das Fotografieren. Also ist es die 500 geworden. Die große war mir einfach zu wuchtig. Wäre z.B. für jemanden, der ständig mit Stativ fotografiert ziemlich egal.

RK
 

Steffen

User
Ich bin aber auch der Meinung, daß die Kamera vor allem DIR gut in der Hand liegen muß.
100% Zustimmung, denn
Also ist es die 500 geworden. Die große war mir einfach zu wuchtig.
Mir ist sogar die 50 zu klein und ich habe deswegen den Batteriegriff dran.
Aber mein Lieblingsobjektiv wiegt auch 1,5kg, das hat man dann besser unter Kontrolle ;)

Und wie sagte mir hier eine Frau vor einer Weile: "I love your body".

Wir sprachen leider über Kameras...

Zurück zur Kamera: ich würde immer nach der Qualität der Objektive entscheiden. Gibt es dies besten Objektive für Sony? Dann nehmen.
Ich glaube an die beste Objektivauswahl bei Canon und Nikon. Jetzt kaufe ich langsam die besten Objektive und irgendwann wechsel ich vielleicht zur 5D.

Gruss, Steffen
 

Gast_37382

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Überraschung . . .

Überraschung . . .

Hallo zusammen,

ich habe mir gerade die aktuelle Ausgabe der CHIP - FOTO VIDEO (11.2011) geholt und die haben die Sony alpha jetzt ausführlich getestet.

Ergebnis: Die Sony ist nicht nur Siegerin in ihrer Klasse, sondern schlägt in der Gesamtwertung auch die deutlich teureren Vollformat-Kameras.

In der aktuellen FOTOTEST (6/2011 Nov/Dez) haben die nur die "kleine Schwester" der Sony alpha 65 getestet, vermutlich, um CANON noch bis zur nächsten Ausgabe in zwei Monaten auf Platz 1 zu belassen.

Ich hatte diesen Thread ja eröffnet mit dem Hinweis auf die neue SONY und wo denn da bitte noch der Unterschied zu den Profikameras sein soll. Auch im Test der COLOUR FOTO erringt die neue SONY den ersten Platz, wird dort aber nicht mit den Vollformatkameras verglichen. Es steht aber wohl schon jetzt fest, dass CANON und NIKON sich schon richtig was einfallen lassen müssen, um SONY da zu kontern. Vor allem, da der Body der SONY alpha 77 "nur" bei € 1.300 liegt.

Und apropos Preise:
In der CHIP - FOTO VIDEO vom letzten Monat (10.2011) wurden Tele-Zooms getestet. Da kam bei der CANON das CANON EF 2,8 70-200 mm L IS II USM mit 89% als Wertung und einem Preis von € 2.000 auf den ersten Platz, bei der SONY im gleichen Test das TAMRON AF 2,8 70-200 mm Di SP LD IF Macro mit 90,3% Wertung (schlägt also das CANON in diesem Test) mit "nur" € 550 ! Dann wiegt das TAMRON auch noch 340 g weniger. Klar hat das TAMRON keinen Bildstabilisator, aber der ist ja in der SONY Kamera mit eingebaut. Die Qualität der CANON Objektive ist unbestritten, selbst wenn das TAMRON hier gewinnt; aber der Vorsprung schmilzt und für einen Amateurfotograf wie mich wird die Lücke so klein, dass es sich nicht mehr zu lohnen scheint, die Profi-Equipments in die Auswahl mit einzubeziehen.

Und was VIDEO betrifft:
Im aktuellen Heft der Zeitschrift foto MAGAZIN (11/2011) haben die auch die Videofunktionen der neuen SONY getestet, die dann in der Kategorie "Autofokus" gewann. Sicher ist es richtig, dass VIDEO-Kameras da noch mehr punkten können, aber die SONY scheint dramatisch aufgeholt zuhaben. Kein Wunder - SONY hat ja das ganze Handycam - Know How.

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Ich bin sehr gespannt darauf, wie NIKON und CANON (in dieser Reihenfolge wird das erwartet) kontern werden . . .

Wir Konsumenten werden aber die Gewinner sein, denn NIKON und CANON werden sich nicht allzuweit vom SONY Preis bewegen dürfen, wenn sie nicht wirklich was draufzusetzen haben.

Gruß - Peter ;)
 
Ich würde ja Fachzeitschriften eher wenig vertrauen (denen aus dem Hause Chip/Xonio noch weniger). Es ist kein Geheimnis, dass die mehr als erträglich von ihren Sponsoren gesteuert sind - ein Blick in die Modellbauchfachpresse spricht da Bände.

Im Foto- wie auch z.B. im Autobereich ist das leider nicht anders. Lieber im Internet durch die Foren lesen und aus all den Ansichten ein Bild aggregieren - das ist zwar etwas aufwändiger aber in der Regel handfester und im Zweifel ehrlicher.
 

Gast_37382

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Hi Steffen,

Deine Nachricht kam während ich noch am Schreiben war. Ich bin völlig Deiner Meinung:

Ich glaube an die beste Objektivauswahl bei Canon und Nikon.
Im obigen Test konnte das TAMRON ja nur das CANON in Verbindung mit der Kamera schlagen, als Objektiv für sich gesehen ist es sicher besser, keine Frage.

Anders als das hier vielleicht zum Ausdruck kommt, werde ich mich jetzt auch nicht für eine SONY entscheiden. Ich werde abwarten, wie CANON kontert und erst dann eine Wahl treffen.

Welche CANON Objektive hast Du denn so auf Deiner Bestands- und Shopping Liste? Und was wäre Dein Dream-Team, wenn Geld (und Gewicht) keine Rolle spielen würden?

Herzliche Grüße - Peter ;)
 

Gast_37382

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Fachzeitschriften

Fachzeitschriften

Hallo Helmi74,

es gibt bei den Zeitschriften natürlich schwarze Schafe, aber wie Du oben in meinem Beitrag lesen kannst, waren sich jetzt vier Zeitschriften über die Qualitäten der neuen SONY einig und haben sie auf Platz 1 gehoben, da sind Interessenskonflike wie Du sie ansprichst eigentlich auszuschließen.

In der Modellfliegerszene habe ich die Zeitschrift "Modell" vom Neckar-Verlag abonniert. In der Zeitschrift habe ich bisher keine tendenziösen Berichterstattungen gesehen und fühle mich immer objektiv informiert.

Herzliche Grüße - Peter ;)
 

Steffen

User
Moin,


aaalso. Icb in der Meinung, dass der Body untergeordnet ist. Die Objektive machen das Foto und nicht der Body.
Daher kaufe ich dort, wo es die besten Objektive gibt.
Wie gesagt halte ich da Canon und Nikon für federführend und ich habe mich für Canon entschieden, weil alle meine Fotokumpels (teilweise Berufsfotografen) Canon haben.
Die Umgebung zählt also sicherlich mit.

Für Objektive habe ich ein recht simples Credo: wenn Du eine bestimmte Brennweite/lichtstärke kaufen willst, kaufe das beste Objektiv.
Hast Du das Geld nicht, spare bis Du es hast.

Bei mir sind zur Zeit im Gebrauch:

  • 50D mit Batteriegriff
  • Canon 70-200 2,8L IS USM II, eine zwar nicht gerade billige, aber einfach unglaubliche Linse. In allen Brennweiten und Blenden mit der Auflösung der 50D keine erkennbare chromatische Abberation, scharf in allen Bereichen, einfach fantastisch.
  • Canon 50mm 1.8 II, extrem günstig bei fantastischen Ergebnissen. Im Vergleich zum 1.4er zwar halt 'nur' ein Plastikobjektiv, aber die Bildunterschiede sind nicht zu erkennen, wenn man keine expliziten Messungen der Fotos durchführt. Die 1.4er Blende macht es auch nicht fett, finde ich
  • Canon 24-70mm 2.8L kommt am Wochenende, nicht so gut wie das 70-200, aber der Vergleich ist gemein, denn es ist halt ein super-Objektiv gegen ein geradezu unglaubliches Objektiv.
  • Canon EFS 18-55mm 3.5-5.6 IS aus einem Kit. Manchmal ganz praktisch, weil das 24-70 noch nicht da ist. Ist besser als sein Ruf, aber eben auch nix besonderes. Sichtbarer Helligkeitsabfall oben nach unten, macht daher Probleme beim Stiching von Hochkantbildern
  • Sigma 15-30mm 3.5-4.5 DG geliehen von einem Freund. Nett, nicht aufregend scharf aber keine CA. Wird durch das 24-70 abgelöst.

Mein derzeitige Dream-Team ist definitiv das 70-200 mit der 50D oder irgendwann mit der 5D.
Ich hoffe, das 24-70 wird da gut ankoppeln, kann ich Ende der nächsten Woche berichten :)

Weil ich mit einer Sony allein dastehen würde, würde ich persönlich keine nehmen. Es ist viel Wert, mal ein Objektiv eines bekannten ausprobieren zu können.

Getestet habe ich vor einer Weile ein EFS 10-22 und das hatte eine CA die schon durch den Sucher zu sehen war.

Da ich unter 24mm nur extrem selten benutze, werde ich dort vermutlich irgendein günstiges Russenglas nehmen. Ohne AF und mit manueller Blende reicht das für die seltene Anwendung und fixiert nicht viel Geld.


Mindestens genauso wichtig wie gute Objektive ist eine gute Software. Ich setze auf Lightroom und fotografiere nur und ausschliesslich RAW. Damit sind auch größere Objektivfehler ausbügelbar.
Ein Freund meinte er brauche das nicht, sei im zu viel Aufriss. Als er dann über sein EFS 17-85 klagte, weil das so fürchterlich ausblutet. Die Fehler waren mit RAW-Bild und Lightroom nach weniger als 1 Minute weg...
Aber RAW-Therapee ist auch gut, ich wollte aber auch die Datenorganisation haben.

Gruss, Steffen
 

Gast_37382

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Hallo Steffen,

bei "Moin" um 17:00 Uhr hier in Deutschland habe ich mal nach links geschaut, wo Du herkommst. Du bist also in Tennessee in den USA . . .

Vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Das 70-200 steht auf meiner Wunschliste ganz weit oben; auf Dein Feedback zum 24-70 bin ich gespannt, das schliesst ja dann die Lücke zum Super-Tele. Ich fotografiere relativ viel Fisheye, für meine Bauberichte hier im Forum, für den Bereich unter 24 müsste ich erst einmal meine PENTAX benutzen, das Objektiv, das ich dafür habe, ist recht ordentlich, das Gespann macht gute Bilder.

Das 70-200 würde ich dann noch "verlängern"; in einem Bericht bei Amazon habe ich gelesen, dass man die Extender EF 2x III und II (2 x III geht wohl nicht) sogar hintereinander montieren und die Brennweite so vervierfachen kann. Und dass bei gutem Licht da immer noch knackscharfe Fotos dabei herauskommen. Na, eine Verdoppelung mit dem III'er reicht sicher erstmal.

Dann viel Spaß beim Ausprobieren Deines neuen Objektivs!

Einstweilen freundliche Grüße in die USA - Peter :cool:
 

Steffen

User
Moin heisst das im nördlichen Bereich von Deutschland zu jeder Tageszeit :)


Wenn Du Dir das 70-200 leistest, vergisst Du die Ausgabe nach kurzer Zeit, aber es macht jedesmal Spaß, wenn man es drauf hat.
Mit Konvertern habe ich noch keine Erfahrung, ich könnte aber mal meinen Nachbarn fragen, der hat einen 2fach.

Gruss, Steffen
 

Daniel Just

Vereinsmitglied
Die Objektive machen das Foto und nicht der Body.
Jopp.

Interessant wirds unter anderem, wenn die Bedingungen schlechter werden. Da bieten dann die teureren Gehäuse das Quäntchen "mehr". Besseren, schnelleren AF, höhere Bildfolge, Abdichtung am (robusteren) Gehäuse etc. Ob mans braucht? Wer auf die Kamera beruflich angewiesen ist, für den wird das eine oder andere sicher entscheidend sein, als Hobbyknipser kann man auch so auskommen.

Ich liebe dennoch die Haptik meiner 1IIN, auch wenns ein schwerer Brocken ist und inzwischen in einigen Disziplinen weit hinter aktuellen Gehäusen zurücksteht.

Zum 24-70L: Da scheiden sich die Geister dran. Nicht jedes ist so hervorragend, wie der Preis es vermuten liesse. Meins war vor der Justage auch nicht soo toll. Was aber von Anfang an auffällig war - die Farbwiedergabe (Kontraste, Brillanz) ist in meinen Augen hervorragend, eine Eigenschaft, die im allgemeinen Schärfewahn oftmals etwas ausser AUgen gelassen wird.

Grüße,

Daniel
 

Daniel Just

Vereinsmitglied
Was war denn? Front-/Backfocus?

Den könnte ich ja mit der 50D selbst justieren.
Frontfokus. Ich habs aber dann nicht mehr so genau getestet, wie das manche in den einschlägigen Foren machen - brennweitenabhängig usw. Und da es an meinen Gehäusen keine Justagemöglichkeit gibt, musste es halt nach Willich... An Zooms ist es manchmal das Problem, dass sie sich nicht über die gesamte Brennweite gleichmässig verhalten, da hat der Service dann die besseren Möglichkeiten.

Canon hat hier wirklich Bedarf, was die Funktionalität "out of box" angeht. Neben dem 24-70 musste auch mein 300/4 (beide mit rotem Ring...) gleich zum Justieren weg, angeblich soll das bei Nikon nicht so ausgeprägt sein.

Grüße,

Daniel
 

Gast_37382

User gesperrt
CANON Kamera bestellt . . .

CANON Kamera bestellt . . .

Hallo zusammen,

also - ich habe es getan - gerade eine EOS 60 D mit 2 Objektiven bestellt, 70-200 mm 2.8 und 24-70 mm 2.8. Ich hoffe ich habe Glück und alles ist out of the box richtig justiert . . .

Euere Beiträge in diesem Thread waren sehr hilfreich, vielen, vielen Dank.

Was würdet ihr mir denn so als Zubehör empfehlen? Filter, Blenden, UV-Filter, Blitz?

Als Software habe ich Lightroom 3 bestellt, mit einem guten Buch zur Einweisung (Lightroom-3-Praxis von Marc Altmann).

Freue mich auf Eure Tipps!

Herzliche Grüße - Peter ;)
 
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