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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Extra von Sascha Fliegener



Gerhard_Hanssmann
21.10.2003, 18:47
Als Anfänger im Slowflybereich werde ich mir eine Extra von >>Sascha Fliegener<< (http://www.slow-flyer.net/new_extra.html) bauen. Einsatz überwiegend draußen, aber auch für die Halle gedacht.

http://www.slow-flyer.net/new_extra.gif

Bei diesem Projekt arbeiten mit: Jan Schulze-Melling und Michael Grill. (http://www.grill-gp.de/)

Mit Michael als Unterstützung wird das Fertigen des Tropfendesigns der Extra kein Problem.

Die Extra wird mit LRK-Motoren ausgerüstet.
Jan und vermutlich auch ich, setzen den LRK 290 05 28L von >>Mfly<< (http://www.mfly.de/)
http://www.mfly.de/wicklung_glocke290_5.jpg

Masse 44 g.

Als Energiequelle verwenden wir 3 Lipoly von >>D.Rinninsland<< (http://www.lipoly.de)

3 Zellen 1,2 Ah E-Tec
Gewicht: 79,2 gr. mit Kabel, Stecker und Schrumpfschlauch.

http://www.lipoly.de/etec1200_3s_4_s.jpg

Als Ladegerät werde ich den X-Peak 3 von Jamara verwenden.

Da wir im Slowflybereich und in der neuen Akkutechnologie Neulinge sind, werden wir über unsere Erfahrungen einiges zu berichten haben und auf eure Erfahrungen angewiesen sein.

Mit Bildern versuchen wir den Bericht anschaulich zu halten. Ein Highlight wird bestimmt das Anfertigen der Tropfen mit Airbrush sein, davon gibts natürlich Bilder.
Meine wird blau, Michael machts rot und Jan erhält gelb, so wie bei der Extra im AFP-Sim.

Das erste Problem ist die Lieferzeit der Extra.
Vielleicht bringt mir Sacha zur Messe nach Friedrichshafen die Extra mit, ich steh ja schon Wochen auf der Warteliste

:)

Mitten im Winter gedenken wir den Erstflug zu machen.

[ 02. Dezember 2003, 07:18: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Jan
21.10.2003, 22:45
Original erstellt von Gerhard_Hanssmann:
Mitten im Winter gedenken wir den Erstflug zu machen.Das ist doch einfach ein Dreamteam, das ich da begleiten darf. :) Ich bin schon zum Kaffeekochen abgeordnet. Fliegen darf ich auch ein bissel? :D

Ralph Losemann (Noria)
21.10.2003, 23:41
Hallo,
es ist schon erstaunlich welchen Hype diese Slowflyer bewirken.
Unsere Geschichte:
Auf einer Flugschau fliegt kurz vor Sonnenuntergang plötzlich eine kleine Ultimate.... und wo sonst über Turbinen, 160ccm usw. gesprochen wurde kamen plötzlich neue Fremdwörter dazu. Depron??? Was ist das?

Nach etwas Recherche usw. sind wir nun vier Leute die die New Fun Extra vom Sascha Fliegener bauen. Die Bestellzeit hat uns fast umgehauen. Am 26.08. bestellt und letzte Woche gekommen. Die angegebene Lieferzeit von 7-8 Wochen wurde eingehalten und unterboten.
Erster Eindruck: Süß! ;) ;)
Qualität i.o. Besonders die Bauanleitung! Einfach, klar, keine Fragen so muss das sein.

Ausrüstung:
Unsere Ausrüstung war bei Lipoly.de bestellt

3mal 1200 E-Tec
Mfly 290/05/28
Empfänger Jeti
Regler MGM
Servo 5,4g

Es ist schon erstaunlich, dass wir fast 100% die gleichen Komponenten verwenden wollen.

Ich werde auch mal berichten was wir so erleben.

Viele Grüße
Ralph

[ 23. Oktober 2003, 14:03: Beitrag editiert von: Noria ]

Sascha Fliegener
22.10.2003, 12:27
Hallo !

Schön, dass ihr diesen Thread eröffnet habt, vielleicht kann ich euch noch weiterhelfen, falls ihr noch Fragen habt.

Zuerst mal noch zur Klärung: Ich mache die Baukästen, weil ich sonst als Student im Moment nicht mehr die Möglichkeit hätte, mein Hobby zu finanzieren. Mehr ist es aber auch nicht, und bei dem Riesen-Boom im Moment komme ich hinten und vorne nicht mehr nach. Deswegen alle Interessenten: Vorneweg 8-12 Wochen Lieferzeit einkalkulieren. Wie Ralph aber bereits geschrieben hat, gebe ich bei der Auftragsbestätigung eine realistische Lieferzeit an, falls sich etwas verzögert werden die Leute benachrichtigt.

Eure angedachten Komponenten sind rund um in Ordnung, doch bedenkt folgendes: Die EA ist letzte Saison konstruiert worden und gedacht, um mit jedem Standard-Antrieb (wenn es sein muß 280 BB) und Standard-Zellen Kunstflug in der Halle machen zu können, auch wenn man das Modell mal 30 g schwerer baut als ich (oft realistisch).

Bei den jetzt erhältlichen Komponenten erreicht man leicht ein Gewicht unter 300 g. Meine EA wiegt mit 2 ETEC 1200 und B20-26S genau 300 g und fliegt damit schlechter als mit den ursprünglichen 330 g (NiMH Akkus), weswegen ich auf B20-18L @335 g umgerüstet habe. Für Outdoor empfehle ich ein Gewicht von 330 - 380 g. Über 380 g wird die Struktur des Modells überlastet, auch ist das original Fahrwerk über 350 g etwas weich, eventuell verstreben. Mit 300 g kann man wirklich in jeder Halle und auf engstem Raum fliegen. Die Kiste geht aber nicht so neutral wie mit 330 g. Unter 300 g ist noch nicht getestet.

Es kommt auch auf die Ansprüche an. Gestoßene Rollen und Einrasten gehen erst ab 330 g richtig gut, darunter ist das Modell natürlich EXTREM gutmütig und langsam. Bei mir war das Problem, dass ich für das AeroMusicals-Freestyle bei der DM einfach einen zu trägen Flieger @ 300 g hatte. Ich wollte nicht aufbleien, deswegen habe ich eine neue Version mit anderen Flügeln als Prototyp eingesetzt. Dieser Flieger, der für 270 g und Lipoly-Zellen konstruiert ist, wird irgendwann mal als Fun Extra AM-Edition rauskommen. Mit Steckflächen und ein bisschen aufwendiger aber auch teurer, eben eine Wettbewerbsversion der Fun Extra. Hier: http://www.rcmania.cz/2003/Movies/FliegenerTraining.mpg
sieht man den Flieger beim Training für AeroMusicals. Der Flug ist noch ziemlich schlecht, weil ich ohne Test vorher von 2 auf 3 Zellen umgestiegen bin und die Gasanahme viel zu heftig kam, für Gaskurve blieb keine Zeit mehr. In dem Modell steckt ein riesen Potential, ich muss es erst noch kennenlernen. Es ist aber auch bei weitem nicht so gutmütig wie die "Original"-New FUn Extra, die mit allen Komponenten klarkommt.

Ich hoffe ihr versteht den Drahtseilakt zwischen niedrigem Gewicht und etwas höherem jetzt. Durch die neuen Komponenten ist es genauso wahrscheinlich geworden, ein Modell zu leicht zu bauen als zu schwer. Das müssen wir auch erstmal checken.

Empfehlung: Für Indoor einen Lipolyakku verwenden und draußen einen 8-10 Zeller KAN NiMH.

@Gerhard: Du nennst dich Anfänger im Slowflybereich. Draußen wirst du mit der EA sicherlich klarkommen, sie kennt keine kritischen Flugzustände und ist in jeder Situation gutmütig. Du solltest aber Erfahrung mit 3-Achs-Modellen im Kunstflug haben. In der Halle musst du dich sehr sehr behutsam rantasten oder vielleicht doch mit einem 2-Achs Modell Magnum o.ä. zunächst einmal die Raumeinschätzung gewinnen. Mit 300 g ist die EA aber auch sehr robust, beim AA Training in 1/3 Turnhalle ist mir die Kiste das eine oder andere Mal runtergefallen, selbst Frontaleinschläge enden nicht mit total zerbröseltem Rumpf, wenn es nicht gerade Vollgas ist.

Zum Thema Tropfendesign: Habe gestern eine Anleitung auf die Seite gestellt, zu finden unter http://www.slow-flyer.com/tips.html

Wenn sonst noch Fragen offen sind, her damit. In Friedrichshafen bin ich ebenfalls bei der Slowflyshow und beantworte gerne eure Fragen.

Gruss,

Sascha

Jan
22.10.2003, 18:39
Original erstellt von Sascha Fliegener:

...Mit 300 g kann man wirklich in jeder Halle und auf engstem Raum fliegen. Die Kiste geht aber nicht so neutral wie mit 330 g. Unter 300 g ist noch nicht getestet...
Was heißt nicht neutral? Wegdrehen im Messer? Kannst Du ein bissel was dazu sagen?


Original erstellt von Sascha Fliegener:

...Gestoßene Rollen und Einrasten gehen erst ab 330 g richtig gut, darunter ist das Modell natürlich EXTREM gutmütig und langsam...
Heißt das, dass bei ca. 300 gr. die gerissenen Rollen nicht so gut kommen? Dreht sie weiter, oder fängt sie gar nicht an abzureißen?

Sascha Fliegener
22.10.2003, 19:13
Hallo !

Nicht so neutral: Das Modell bleibt z.B. bei einem Looping nicht so ruhig in der Bahn und läßt sich nur schwer ruhig abfangen.

Gestoßene usw.: So richtig abreißen wie ein Flieger für draußen tut sowieso kein Slowie. Irgendwie geht es aber. Mit 300 g kommt einfach nix, wenn ich die Knüppel reinhaue, das Modell fliegt einfach brav seine langsame Rolle ;) ...

Gruss,

Sascha

Gerhard_Hanssmann
22.10.2003, 19:56
@Jan, Dreamteam und Kaffeetrinken, das macht Spaß.

@Ralph, danke für den Hinweis zum Akkus. Kokam 1500 überlege ich mir nun auch.

@Sascha, hab deine Ergänzungen auf der Hompage gelesen. Toll und informativ gemacht. Meine Extra wird dort auch vorgestellt werden. Zum Troppfendesign gibts dann von uns noch Bilder mit unserem Kaffeekocher Jan. Hab schon mal in Jans Bauanleitung geblättert. Sehr gut und übersichtlich gemacht. Freue mich schon aufs Bauen.

Die meisten Microempfänger mit ca. 8 g Masse haben nur 4 Kanäle. Schließt ihr hier die 2 Querruderservos über V-Kabel an ?
Ist ein Einsatz eines etwas schwereren 5 Kanalempfängers nicht sinnvoll, mit der Möglichkeit verschiedene Querrudereinstellungen zu programmieren ?
Mein Favorit ist der Schulze 835 mit ca. 13 g.
Ralph, Du verwendest den Jeti mit 5 Kanälen
http://www.lipoly.de/jetirex5.jpg
Wie bist Du damit zufrieden ?
Wie ist die Liefersituation beim Jeti?

Markus Richter
22.10.2003, 20:37
Hallo,
ich bin auch total von der EA begeistert und fliege sie, sofern das Wetter es zuläßt,fast täglich :)
Anfangs flog ich die etec 1200 und LRK 290/5(soft,für Slowflyer unter 300gr,gekauft bei D.Rinninsland,Prop 9X4,7APC),die Bezeichnung von Mfly habe ich nicht parat.Ging damit schon sehr gut und ich werde sie auch so in meiner eigenen "Indoorhalle"(meine Werkstatt :) )fliegen.Gewicht damit 330gr .Für draußen habe ich die "heiße"Version des Motors und die 1500er Kokam(HD oder so)eingebaut.Gewicht 370gr ohne Fahrwerk.Flugzeiten von mindestens 20min mit viel "Getorque" etc. sind damit kein Problem.In der Regel fliege ich so etwa 23min.Senkrechtes Steigen bis zur Sichtgrenze geht damit natürlich auch.
mfG
Markus
PSIch habe mir mittlerweile schon eine zweite auf Reserve bestellt und noch drei weitere für Kollegen,die mich damit fliegen gesehen haben :) .
PPS Ich habe heute mit Daniel Rinninsland telefoniert.Er ist,meiner Ansicht nach, wirklich sehr bemüht seine Kunden zufrieden zu stellen,wenn seine Lieferanten allerdings nicht nicht liefern, kann er auch nichts machen :(

[ 22. Oktober 2003, 20:46: Beitrag editiert von: Markus Richter ]

Jan
22.10.2003, 22:21
@Markus,
ich habe mitbekommen, dass Du immer mal wieder auch die ganz großen, schweren oder schnellen Flieger fliegst. Finde ich lustig, dass auch bei Dir der Trend zu Depron geht. Die Dinger haben anscheinend ja auch Eigenschaften, die sich von den 3-Meter-Maschinen im 3-D-Kunstflug nicht sonderlich unterscheiden.

@alle:
Kennt Ihr schon dieses Video, auf das Sascha aufmerksam gemacht hat? Hier noch mal (damit auch der Gerhard es findet ;) ):

Das da ist die Web-Site:
http://www.rcmania.cz/

Das da ist ein Trainingsflug von Martin Müller:
http://www.rcmania.cz/2003/Movies/MartinMuellerTraining.mpg (mehr als 25 MB)

Das da ist ein Trainingsflug von Sascha Fliegener:
http://www.rcmania.cz/2003/Movies/FliegenerTraining.mpg (mehr als 22 MB)

Das da ist ein Trainingsflug von Alexander Kammerer: http://www.rcmania.cz/2003/Movies/AlexKammererTraining.mpg (mehr als 22 MB)

Quelle: http://www.rcmania.cz/ (noch viele andere tolle Videos, DSL sei gepriesen!!)

Gerhard_Hanssmann
23.10.2003, 07:14
Danke Jan, selbst ich habs geschafft, auf den richtigen Knopf zu drücken, um diese tollen Flugvorführungen sehen zu können.

Gerhard_Hanssmann
23.10.2003, 08:39
http://www.rc-network.de/upload/1066890817.jpg

Mit der Extra 330 S, im T.O.C 2003 Tropfendesign von Roland Matt (richtig geschrieben ?), bin ich schon fleißig am Üben.

http://www.rc-network.de/upload/1066891004.jpg

Sieht einfach Super aus, unser Vorbild, gell Jan. :)

Markus Richter
23.10.2003, 12:31
Hallo Jan,
ich baue natürlich auch weiterhin "große" Flieger(momentan Me 163;1:2).Elektroflug war mir auch ein Greuel,da mir zB.die Flugzeiten immer zu kurz waren.....Aber seit es die Lipolys gibt ,habe ich meine Meinung geändert.Ist halt alles so wunderbar unkompliziert.Sender umhängen,Flieger nehmen,auf die Wiese vorm Haus gehen und 20min lang die "Sau rauslassen" :) :) :) Danach kein lästiges Putzen........
mfG
Markus
PS Wenn ich meine 1:2 EA 260 aufbaue ,brauche ich mindestens 2 Leute dazu.....aber das Fliegen damit ist schon der Wahnsinn :)

Jan
23.10.2003, 13:17
@Markus,
...genau das verspreche ich mir von der kleinen Extra. Raus aus dem Haus, wann immer ich Lust habe. Kein Warmladen der Akkus nötig, da Spannungslage und Kapazität sich auch im geladenen Zustand mit der Zeit kaum verändern. Kein Lärm, keine Schmiererei usw.

@Gerhard
ok, kein Widerspruch. So wie die vom Roland Matt soll meine Extra mal aussehen.

Oder das blaue Gegenstück! Der Roland Matt hat wohl eine sehr ähnliche, die aber in Blau gehalten ist. Hat einer ein Bildchen?

Gerhard_Hanssmann
23.10.2003, 13:33
ne, Jan, R.Matt`s Extra hat obiges Trophendesign in Grundfarbe gelb.
Beim ersten Bild ist übrigens zu erkennen, dass die Landebahn nicht sauber gemäht ist. Jan, du hattest doch Pistendienst oder ;) ?

Sascha Fliegener
23.10.2003, 18:20
Hallo !

Ich verwende auch ausschließlich 5-6 K Empfänger. Bis dieses Jahr Sinsheim habe ich Webra Pico S5 Indoor eingesetzt. Schön leicht und Microquarz. Hatte nie damit Huddel, draußen vielleicht mal ein Zucker wenn ich zu weit weg war.

In Sinsheim hat irgendwie nix mehr geklappt. Hatte zuerst Störungen, weil meine Senderpotis kaputt waren. Dadurch die Kiste öfters runtergeschmissen. Irgendwann hatte auch der Empfänger gesponnen. Dazu muss ich allerding sagen: Ich habe die Empfänger ausgezogen, auf dem Plastikgehäuse war ein Aluaufkleber, vielleicht war der konstruktiv als Abschirmung gedacht (wohl eher nicht, müsste ja eigentlich dann an Masse gleget werden).

Jetzt verwende ich Lexors Mico 6 Empfänger. Laut Martin Müller ca. 9 g ohne Gehäuse (mit Quarz oder ohne weiß ich nicht). Funktionieren tadellos bis jetzt, setze sie in der neuen Saison in 4 Modellen ein. Habe den Eindruck, dass die Webras nicht sehr robust sind, aber sonst gut funktionieren (am Quarz liegt es übrigens nicht, getestet). Ich nehme jetzt lieber das Mehrgewicht in Kauf für einen Empfänger mit Standardquarz. Habe ja eh nicht das Problem, dass die Flieger zu schwer werden.

Noch ein Tipp: Ich empfehle in der Bauanleitung den Tamiya-Lack, für den Standard-Kunden leicht zu bekommen, Airbrushlacke wie Hansa oder Schmicke sind den meisten Leuten nicht bekannt.

Der Lack ist OK und verwendbar. Wenn ihr die EA aber wie die Matt-Version gelb grundieren wollt, unbedingt einen anderen Lack, Hansa oder Schmicke, verwenden, für großflächiges Sprühen sind die Tamiyas wenn überhaupt nur stark verdünnt einsetzbar, mit Hansa ist es total easy.

Wenn ihr sonst noch Fragen oder Ergänzungen zur Bauanleitung habt, nur her damit !

Ich werde die Baukästen übrigens demnächst überarbeiten und zahlreiches CNC-gefrästes Zubehör beilegen, Motorspant vorbereitet und gebohrt, Sperrholz-Räder, Ruderhörner, bei denen man nichts mehr falsch machen kann usw. Nehme da auch gerne Anregungen auf. Die Baukästen werden dann etwa 5,- EUR teurer, längerfristig, weil auch die Depronpreise gestiegen sind.

Gruss,

Sascha

Ralph Losemann (Noria)
23.10.2003, 21:34
Hallo,
habe heute früh den ersten Handschlag getan und bin jetzt beim Einbau der Anlage angekommen.
Das Bauen macht riesig Spass.
Fläche und alle Leitwerke habe ich in einem Arbeitsgang verklebt. Alles mit Stecknadeln fixiert und ausgerichtet, mit Epoxy gepunktet und dann mit Weißleim "endverklebt".

Einen Hinweis hätte ich noch. Die Ausschnitte für die QR Servos mindestens 5,5cm vor der Flügelhinterkante anzeichnen. Bei kleineren Werten reicht die Profiltiefe zum Versenken der Servos nicht aus.

So muss jetzt weiterbauen.....

PS: habe meinen ersten Beitrag editiert. Daniel R. von Lipoly hat doch noch geliefert. Das Päckchen kam ein Tag nach dem Storno an.

Viele Grüße

Ralph

mein Verein (http://www.mfc-riesa.de)

Gerhard_Hanssmann
23.10.2003, 22:49
@Ralph, wie lange hat die Akkulieferung gedauert ?
Welche Servos setzt Du ein ? Welche Farbgestaltung planst Du ?
Also doch E-tec 1200 bestellen.

Wie groß ist das Gewicht des fertig gebauten Rohbaus der Extra, also alles ohne Motor, Regler, Akku, Fernsteuerung und Kabel ? Das hilft mir beim Hochrechnen meines Gewichts.

Hat schon jemand Erfahrung mit dem Jeti Rex 5 Empfänger gemacht ?

Sascha Fliegener
23.10.2003, 22:57
Hallo !

Ich habe ein Gewicht von ~ 120 g. Ich würde aber 130 g einplanen, da auch die Dichte des Deprons manchmal schwankt, und Reserve eben...

Ein Hinweis noch: Ein Kunde berichtete mir, dass das serienmäßige Fahrwerk (mit Tesa befestigt, damit das Fahrwerk zur Not abschert und der Rumpf heil bleibt) bei Outdooreinsatz bei ganz normalen Landungen abreißt. Bei mir hatte es immer gehalten, aber vielleicht lohnt es sich bei Outdooreinsatz wirklich, das Fahrwerk zu versteifen und mit einem Hilfsspant einzubauen. Die Radschuhe sollte man für draußen am besten steckbar gestalten (mit Stück Silikonschlauch nur auf der Radachse gegen Abfallen sichern und an den Fahrwerksverkleidungen aus Depron durch Aussparung verhaken), dann können sie abfallen, wenn das Gras mal zu hoch ist...

Gruss,

Sascha

Christoph Eicker
24.10.2003, 13:11
Hallo alle zusammen,

die die Extra bauen möchten. Überlegt Euch die Motrenwahl nochmal:

ab November gibt es bei Lipoly die neuen Axis der 2208 Serie. Die wiegen nur 45 Gramm und bringen dafür erstaunliche Leistungen(Theoretisch :D ), und sind mit 65 E deutlich preiswerter als die LRK 290.

Also, ich plane einen kleinen 3D Slowflyer (Lento Xp aus FMT Extra) wie folgt auszustatten:

Axi 2208/34
Dreier Pack E-tec Lipoly
Hacker Master 08
LS APC Slow 9*3,8
Spannung: ca. 10 V
Strom 8,8 A
Drehzahl: 7880 U/min
Standschub: ca. 450 Gramm (Lt. Programm von R.Greisel)

Die Daten zu den neuen Axis kann man >>>hier<<< (http://www.hepf.at) ansehen.

Bei einem Abfluggewicht von ca. 350 Gramm sollte es damit locker senkrecht gehen.

Wäre das nicht auch was für Eure Extras anstelle des LRK 290??

Grüße

Christoph

Jürgen Heilig
24.10.2003, 15:43
Immer vorausgesetzt, dass die angegebenen Werte stimmen. Es gibt leider einige Hersteller/Vertreiber die hier "mit der Wahrheit etwas sparsam umgehen". ;) Jürgen

Sascha Fliegener
24.10.2003, 16:12
Hallo !

Mal von meiner Sicht aus: Die Power ist nicht mehr entscheidend bei der Motorenwahl. Meistens ist es eh viel zu viel, und man kriegt das nur noch mit einer Gaskurve in den Griff.

Viel wichtiger ist das Handling des Motors, insbesondere die Gasannahme. Beim LRK290-05 wie auch beim Hacker B20-26 S, den ich für die Extra empfehle, ist die Gasannahme traumhaft und man kann sichergehen, dass der Motor gut läuft. Ich hatte noch nie (!!!) einen Motorzucker oder Ausfall bei den verwendeten Komponenten, außer als ich einmal den Akkustecker nur halb eingesteckt hatte und er sich während des Fluges gelöst hatte, aber das war Blödheit. Ich empfehle offiziell nur Antriebe, die ich selber geflogen habe und ohne Probleme eingesetzt habe, daher den Hacker offiziell auf der Homepage. Den LRK 290 habe ich aber schon bei sehr vielen "kompetenten Kollegen" begutachtet, auch er funktioniert tadellos.

Ich will hier mit Sicherheit nicht die Axis schlechtmachen. Nur auf die prophezeiten Daten und den Preis sollte man auf keinen Fall schauen, diese Daten bringen einem absolut nichts.

Ich hatte bei der DM ein paar tschechische Motoren in der Hand, weiß nicht ob es Axis waren, scheinbar setzt sich ein Trend mit Glocken aus Spritzgußteilen, also Kunststoff, fest. Zumindest wenn man den Motoren das abverlangt, was sie leisten können und sie nicht überdimensioniert, könnte das im Extremeinsatz zu Hitzeproblemen führen. Wohlgemerkt "könnte", deswegen würde ich auf jeden Fall Praxistests abwarten.

Gruss,

Sascha

Ralph Losemann (Noria)
24.10.2003, 17:14
Hallo,

@Gerhard
Die Akkus von Schuebeler (Kokam 1500) sind heute gekommen (3Tage Lieferzeit)
Der 3er Pack 1500er ist 20g schwerer als die E-Tec.
Ich werde die Kokam verwenden. Einfach weil ich die 3er Packs noch als ECU-Akku in meiner Turbine testen möchte und die Belastbarkeit über der der E-Tecs liegt.
Gesamtgewicht (nahezu)flugfertig 320g mit den Kokams.
Es fehlt nur noch der Regler (bitte bitte liebe Post klingle bald bei mir :D :D :D )

Die Farbgestaltung übernimmt meine Freundin. Das hat mehrere Vorteile.......

Servos von Jamara 5,4g.
Beim Servoeinbau habe ich die langen Hebel um etwa 3mm gekürzt. So ergeben sich bei ca. 150% Servoweg die gewünschten Ausschläge.

Bauunfälle: :eek: Beim Einschrumpfen der Anlenkungen mit dem Lötkolben abgerutscht und ...

Eine supi Kiste für den Akku gebaut mit Belüftungslöchern usw. nur passte das Teil nicht in den Ausschnitt rein!? :eek:

Ach so: Habe verschiedenes Klebeband probiert und zum Schluss die besten Ergebnisse mit farblosen Paketband erzielt. Das klebt supi (ca.30mm breit geschnitten)

So der nächste Bericht ist dann Erstflug.

Grüße
Ralph

[ 24. Oktober 2003, 17:18: Beitrag editiert von: Noria ]

Sascha Fliegener
24.10.2003, 19:13
Hallo !

Eventuell könnten die 5.4 g Jamara Servos auf den Querrudern zu schwach sein. Habe einen Kundenbericht, dass die Querruder schwammig waren, es liegt eventuell an den Servos. Weiß aber nicht genau, ob es wirklich diese Servos waren bzw. tippe ich eher auf die Anlenkung, diese muß sehr starr ausgeführt sein, der Hebelarm der Ruderhörner sollte keinesfalls unter 5 mm betragen, besser etwa 10. Dann so lange Servohebel verwenden, bis der Ausschnitt passt. Servohebel verkürzen ist im Prinzip eher schlecht, besser auf beiden Seiten ausreichend lang anfangen und nur dann kürzen, wenn deutlich zu wenig Ausschlag.
Zukünftig wird es wie geschrieben CNC-Ruderhörner geben, um die Abstimmung zu erleichtern.

Gruss,

Sascha

Markus Richter
24.10.2003, 19:20
Hallo,
sehr gut eignet sich auch das Gewebeklebeband von tesa.Aber nicht das Standardgewebeband sondern dieses weiße,5cm breite Band auf einer großen Rolle mit einer glatten Oberfläche.Ich müßte morgen mal im Baumarkt nach der genauen Bezeichnung fragen(wenns interessiert?).Mit dem Cuttermesser ca 1cm breite Streifen runterschneiden.Das geht am einfachsten,wenn man es zum Schneiden auf die Schutzfolie von Beschriftungsfolien klebt.
Viel besser ist es allerdings meiner Meinung nach,wenn man Scharniere aus dünnen(!)Kunststoffblättchen einklebt.Dazu zB.eine Graupner Blisterverpackung(Kleinteile) zerschneiden,die Scharniere anschleifen und mit Styrosekundenkleber einkleben.Hält super und ist wesentlich dauerhafter als ein Klebebandscharnier.
mfG
Markus

Markus Richter
24.10.2003, 19:27
Hallo,
ich habe auch die 5,4gr Servos ohne Probleme beim Querruder eingesetzt.Das Ruderhorn bzw.der Kohlestab ist in eine Balsaleiste geklebt,die fast so lang ist,wie das Ruder tief ist.So kann die Kraft,meiner Ansicht nach, besser ins Ruder "eingeleitet" werden.Außerdem wird das Ruder dadurch "steifer".
mfG
Markus

Gerhard_Hanssmann
24.10.2003, 20:14
Original erstellt von Markus Richter:
Hallo,
sehr gut eignet sich auch das Gewebeklebeband von tesa.Aber nicht das Standardgewebeband sondern dieses weiße,5cm breite Band auf einer großen Rolle mit einer glatten Oberfläche.Ich müßte morgen mal im Baumarkt nach der genauen Bezeichnung fragen(wenns interessiert?).Mit dem Cuttermesser ca 1cm breite Streifen runterschneiden.Das geht am einfachsten,wenn man es zum Schneiden auf die Schutzfolie von Beschriftungsfolien klebt.
Viel besser ist es allerdings meiner Meinung nach,wenn man Scharniere aus dünnen(!)Kunststoffblättchen einklebt.Dazu zB.eine Graupner Blisterverpackung(Kleinteile) zerschneiden,die Scharniere anschleifen und mit Styrosekundenkleber einkleben.Hält super und ist wesentlich dauerhafter als ein Klebebandscharnier.
mfG
MarkusHallo Markus

Meinst Du das:

"Nach dem Verkleben der Tragfläche mit dem Rumpf, werden die Querruder mit Patentscharnieren versehen und mit Sekundenkleber (bei Depron Styrosekundenkleber) mit der Tragfläche verbunden.
Diese Scharniere sind leichtgängig, robust , dauerhaft und leicht zu verarbeiten."
Scharnierbefestigung bei der Herzog-SU.

http://www.rc-network.de/upload/1049474634.jpg

Der Name des Gewebebandes interessiert mich.
Der Hinweis für die Querruderversteifung und Ruderhornaufnahme ist gut !

@All
Gibt es Erfahrungen zu den 8g Servos HS 55 mit 11Ncm ? Sind die schon zu schwer ?

Ein Abfluggewicht von ca. 350 g outdoor ist doch ok ?

[ 24. Oktober 2003, 20:16: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Gerhard_Hanssmann
24.10.2003, 20:26
@Markus
Mit welchem Klebeband hast du die Flächenhalbschalen im Nasenleistenbereich verstärkt ?

Markus Richter
24.10.2003, 20:56
Hallo,
im Prinzip genau so.Ich nehme halt keine Patentscharniere sondern Folienstreifen aus Blisterverpackungen.Ihr kennt doch diese tiefgezogenen Folien,die auf Karton geklebt werden und als Verpackung für Kleinteile dienen,oder?Die Folie darf halt nicht zu dick sein,damit sie sich noch schön biegen läßt.Einfach mal ausprobieren,ihr nehmt dann sicher keinen Tesa mehr.... :)
Die Nasenleiste habe ich mit Tesa gesichert.Ich werde allerdings bei meiner neuen EA das Gewebeband nehmen.Das klebt "wie der Teufel" und schmiegt sich besser an.Allerdings kann man es kaum mit der Schere schneiden.Ich schaue morgen mal nach der genauen Bezeichnung.Es gibt dieses Band auch in schwarz und silber.
mfG
Markus
PS Es müßten auch Streifen aus dem etwas dickeren ,klaren Schrumpfschlauch als Scharnier funktionieren.Habe ich allerdings noch nicht probiert.Ist mir gerade beim Aufräumen "in die Finger gekommen".

[ 24. Oktober 2003, 21:09: Beitrag editiert von: Markus Richter ]

Markus Richter
25.10.2003, 13:15
Hallo,
ich schaffe es heute nicht mehr in den Baumarkt :( Wenn Gerhard will,kann er ein Bild von dem Gewebeband einstellen."Bilder sagen mehr als 1000 Worte".
mfG
Markus

Gerhard_Hanssmann
25.10.2003, 15:55
http://www.rc-network.de/upload/1067090054.JPG

Das ist das von Markus angesprochene Gewebeband.

Und das ist Markus:

http://www.rc-network.de/upload/1067090113.jpg

Jan
25.10.2003, 19:18
@Markus
Frage an den Lackiererfachmann: Womit hast Du lackiert?

Markus Richter
25.10.2003, 22:53
Hallo,
das Finish sieht auf den Bildern wesentlich besser aus,als es ist :( Ich habe,weil ich nicht mit einer langen Lebensdauer gerechnet habe und es schnell gehen sollte,Eddingstifte verwendet.
Eine "streifige"Angelegenheit :(
mfG
Markus

Gerhard_Hanssmann
25.10.2003, 23:01
Jan, du wirst dich doch wohl nicht ums Kaffeekochen drücken wollen ?

Gerhard_Hanssmann
26.10.2003, 08:17
Zur Motorbefestigung habe ich mir mit Markus zusammen einige Gedanken gemacht.
1.
Die Standartmotorbefestigung am Kopfspant, sie ist i.b. für Innenläufer mit Frontmontage ideal. Innenläufer verschwinden so ganz unter der Motorhaube. Aussenläufer konnen rückseitig angeschraubt werden, mit dem Nachteil, dass der Motor nicht unter der Haube ist.

Der Mfly LRK 290 kann mit einer Alumutter mit dem Motorspant verschraubt werden oder man fertigt eine Dornaufnahme an.

Bild Markus Richter:

http://www.rc-network.de/upload/1067151705.JPG

2.
Damit der Aussenläufer bei Rückwandmontage ganz unter der Haube verschwindet, muss der Motorspant nach hinten versetzt werden.
Der Mfly kann dann über die Alumutter oder mit der Dornaufnahme befestigt werden.

3.
Die Lagerung des Dorns zur Motoraufnahme( CFK-Rohr, D = mm; ca 7 cm lang) kann durch 2 gewichtsoptimierte Rumpfspanten im Abstand von ca. 5 cm geschehen. Durch den großen Spantabstand konnen die Hebelkräfte über den CFK-Dorn und die Spanten gut in den Rumpf eingeleitet werden. Mit einer kleinen Schraube wird der Motor mit dem Dorn verstiftet. Zugang zur Schraube über ein kleines Loch im Rumpfrücken und über die Wartungsklappe.
Der Motorzug läßt sich mit Hilfe einer Verlängerung im Dornrohr und der EWD Waage beim Verkleben, einstellen.

http://www.rc-network.de/upload/1067152334.JPG
Den GFK Propsaver gibt es bei Lipoly.de.

Gerhard_Hanssmann
26.10.2003, 08:26
>>Propsaver für LRK 290 Mfly<< (http://www.lipoly.de/)

http://www.lipoly.de/mitsaver3_s.jpg

Art.-Nr.: PR-LRK290

4 €.

Markus Richter
26.10.2003, 13:07
Der Propsaver ist jeden Euro wert! :cool:
mfG
Markus

[ 27. Oktober 2003, 18:47: Beitrag editiert von: Markus Richter ]

Michael Schöttner
27.10.2003, 14:14
Hallo Markus,
da muß ich korrigieren. Das Innengewinde im Motor ist ein M10. Zur Befestigung liegt ein mit 6mm holgebohrter Gewindestift aus Aluminium bei. Den kann man mit Endfest einfach in den Motorspant kleben.
Der Befestigungsgedanke mit dem etwas längerem CFK Rohr ist auch gut. Läßt man das Rohr in den Rumpf ragen, dann kann man Sturz und Seitenzug von innen bestimmen.
Gewindestifte gibt es als Ersatzteil. So kann man den Motor einfach von einem Modell ins andere Schrauben.
Ich werd demnächst mehr Bilder auf die Homepage stellen.

Gruß,
Michael

Ralf P
27.10.2003, 15:34
ich habs bei meiner ulti und dem 290/5 so gemacht:

9,2 bohrung in sperrholz (motorspannt) dann die hohlgebohrte Schraube M10 einfach in das Sperrholz schneiden lassen, anschließend den motor v. der anderen seite draufdrehen - fertig.

Gerhard_Hanssmann
27.10.2003, 17:25
Die Befestigung des Motors durch Aufdrehen auf die Aluhülse bietet vielfältige Befestigungsmöglichkeite.
Die Aluhülse muss nur irgendwie befestigt werden, schon ist eine Motorbefestigung geschaffen, bei der ein Motorwechsel äußerst einfach ist. Das ganze ist so auch sehr leicht, am Motor ist nur das nötigste dran.
Sobald ich den Motor hab, mach ich weitere Bilder von den Befestigungsmöglichkeiten.
Markus hat mich hier weitergeholfen :)

Markus Richter
27.10.2003, 18:29
Hallo Michael,
ich habs extra mit einer Mutter probiert...muß gleich nochmal schaun,was ich da wieder in die Finger bekommen habe :D
mfG
Markus
PS Dein Motor ist echt super!

Markus Richter
27.10.2003, 18:45
Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil! :) Es ist M10.
mfG
Markus
PS Was für Regler empfiehlst Du eigentlich?Die TMM Regler von MGM,mit denen ich sehr zufrieden bin, sind ja anscheinend momentan schwer zu bekommen.
PPS meine "Falschaussage"habe ich schon gelöscht :)

[ 27. Oktober 2003, 18:49: Beitrag editiert von: Markus Richter ]

Ralph Losemann (Noria)
27.10.2003, 21:47
Hallo,
heute Mittag kam dann der Regler (Hacker 08) und dann schnell noch den Erstflug "getätigt".

Ergebnis: :D :D :D :D

Es fliegt... und es macht richtig Laune. Vor allem im Messerflug ist das Flugzeug so stabil wie ich noch nie ein Flugzeug geflogen habe. :D

http://www.rc-network.de/upload/1067286754.jpg

...jetzt fehlt nur die Farbe.

Ach so: Reichweite mit Jeti Rex 5 gut, keine Wackler, Servos der Fläche etwas zu schwach. Der Rest muss sich zeigen.

Grüße
Ralph

Gerhard_Hanssmann
27.10.2003, 22:17
Hallo Ralph, gelungener Erstflug, das möchte ich auch melden.n Kommt aber auch noch. Glückwunsch.
Du hast auch Frontmontage mit dem Motor gemacht.
Kannst du von vorne noch ein Bild machen.
Die Lage des Seitenruderservos interessiert mich auch noch. Bild bitte.
JetiRex hört sich gut an. Vielleicht kauf ich mir diesen Empfänger in Friedrichshafen. Wenn mir sonst nichts zum Empfänger einfällt, wähle ich den alt bewährten Schulze 835, der ist mit ca. 14 g etwas schwerer.

Ralph Losemann (Noria)
27.10.2003, 23:24
Hallo,
hier die gewünschten Bilder

http://www.rc-network.de/upload/1067292672.jpg

http://www.rc-network.de/upload/1067292700.jpg

http://www.rc-network.de/upload/1067292724.jpg

Der Motor steht kaum über. An den Motorspant habe ich ein 2mm Balsateil hinten angeklebt und dann ein 12mm Loch gebohrt. Dort kann der Alustab des Motors durchgesteckt werden. Dahinter ist ein kleines 6mm Pappelsperrholzstück geklebt in das die Aluschraube für die Motorbefestigung geschraubt ist.

Der Motor selber ist nach dem Betrieb vollkommen kalt gewesen (bei dem Wetter kein Wunder).
Ich hatte einen mfly 290/05/28 eingebaut. Die Stromaufnahme mit 3 Zellen Lipoly und APC 9mal 3,8 Volllast 7,1A. Da ist die Luftschraube sicher etwas zu klein. Aber das Modell zieht sicher senkrecht hoch.

Ich habe jetzt einen mfly 290/05/24 montiert. Der zieht mit den gleichen Komponenten 9A.

Die Querruderservos werde ich gegen stärkere tauschen. Im normalen Flug und beim hovern usw. sind die Ausschläge voll da aber bei Volllast gerade reicht es nicht.

Grüße
Ralph

Michael Schöttner
28.10.2003, 11:38
Hallo Ralph,
da fällt mir noch ein, dass Martin Müller auf seiner Minsai 4 einen Spinner aus Depron über meinen Motor gesteckt hat. Das würde der Extra sicher auch gut stehen. (Wobei ich natürlich immer wieder gerne meinen Motor sehe;)
Wäre eine Alu Hutmutter mit Gewinde für einen Spinner interessant?

Gruß,
Michael

[ 28. Oktober 2003, 11:38: Beitrag editiert von: Michael Schöttner ]

Sascha Fliegener
28.10.2003, 13:40
... oder einfach beiliegenden Spinner mit 2 Streifen Tesa oder Uhu por auf der Luftschraube befestigen.

Etwas edler, Idee kommt mir grad, noch nicht getestet: Mit etwas 5 min Epoxy von innen in die Spinnerspitze senkrecht einen Kohlestab kleben. An die Welle vorne ein Stück Silikonschlauch befestigen. Dann müsste sich der Spinner einfach aufstecken lassen.

@Ralph: Grlückwunsch zum Erstflug und noch viel Spaß mit dem Modell !

@Gerhard: Du kannst deine 2 Extras in FH abholen. Bin Fr-So bei den Slowflyern

Gruss,

Sascha

Gerhard_Hanssmann
28.10.2003, 17:42
@Sascha, da freu ich mich drauf. Komme Sonntags.
Den Bau werde ich hier ausführlich dokumentieren.

@Michael, den Slowflybauern ist vermutlich eine Aluhutmutter als Spinner zu schwer. Bei der Extra ist ein Spinner im Bausatz dabei. Aus den leichten Meyerspinnern läßt sich auch für den Mfly 290 ein Spinner schnitzen.

@Ralph, danke für die Phptos. Der Motor ist recht nahe am Kopfspant. Sieht auch so ganz gut aus, selbst wenn der Motor nicht ganz unter der Haube ist. Zeigst Du uns später noch Bilder von der fertig gestalteten Extra. Wie wilst du sie designen ?

Ralph Losemann (Noria)
28.10.2003, 21:53
Hallo,
@Gerhard
ich werde das Modell in meinem "Standartdesign" wie meine SU-31 bemalen.

in etwa so:
http://www.rc-network.de/upload/1067374025.jpg

Heute früh bin ich auf einem Sportplatz mit Pappeln herum geflogen. Puh, das ist was ganz neues. Bisher ist mir eine räumliche Grenze beim Fliegen gänzlich unbekannt. Nach 5 Minuten bin ich erst mal entnervt auf den Flugplatz gefahren. Ehrlich, ich habe ein höllischen Respekt vor den Leuten die in der Halle so sicher fliegen und keine "Wandkoller" :D haben. Aber das wird schon noch werden. Da hilft halt nur üben.

Grüße
Ralph

Ralph Losemann (Noria)
31.10.2003, 19:59
Hallo,
habe nun so ca. 15 Flüge (...ein Flug dauert ja immer ne Weile :D )hinter mir und habe folgende Anmerkung:

-die Ausgleichsflächen am Höhenruder sind schon mehrfach abgebrochen. Das passiert beim Landen auf Gras. Da haken die Ausgleichsflächen ein und brechen ab. Ich habe sie jetzt entfernt und die Dämpfungsfläche angepasst.

Grüße
Ralph

Jan
02.11.2003, 18:33
Hi Gerhard,

hast Du Deinen Bausatz bekommen?

Ich bin gerade an meiner ASH 26. Heute ist das Einziehfahrwerk hineingekommen. Sobald der Flieger flugfertig ist, geht es an die Extra.

Gerhard_Hanssmann
02.11.2003, 21:56
Hallo Jan, das Dreamteam ist nun komplett mit Extras und LRK 290-05-28L ausgestattet.
Bald gehts mit Bauen los und ihr könnt hier mit verfolgen, wie langsam wunderschöne Extras entstehen.
Auf den mfly LRK werden wir auch eingehen. Wickelbilder, Standschubmessungen usw.

Sascha hat seine Extra phantastisch in FN vorgeflogen. Sie fliegt toll mit ihm an den Knüppeln.

Ralf P
02.11.2003, 23:55
@ gerhard

warum habt ihr euch für den LRK 290/5 entschieden und was gibt es für alternativen zu diesem Motor (lieferzeit is ja im moment kritisch).

PS: ich habe den 290/5 30 an 3x1200 ETECs in der ulti und bin ganz zufrieden damit - würde gerne auch mal einen anderen Motor probieren.

Daniel Rinninsland
03.11.2003, 10:42
Der Motor wird in Kürze besser verfügbar sein - es sind einige Änderungen im Ablauf und bei der Produktion in Angriff genommen, so daß ab Ende des Monats sicherlich die doppelte Stückzahl hergestellt werden kann. Falls Ihr nicht zuviel Werbung macht, könnte es dann ausreichend Motoren geben ;)

Gerhard_Hanssmann
03.11.2003, 11:51
Baubericht einer "The New Fun Extra" von Sascha Fliegener

http://www.slow-flyer.net/new_extra.gif

>>Sascha Fliegener<< (http://www.slow-flyer.net/new_extra.html)

Optimaler 3D-Freestyle-Flieger für drinnen und draußen bei Windstille.
Komplett aufgebaut aus tiefgezogenen Depron-Halbschalen, dadurch geringes Gewicht bei optimaler Festigkeit und Torsionssteifigkeit.
Alle 3D-Figuren und noch mehr werden von diesem Modell perfekt gemeistert. Rollenkreise mit Einrasten, gestoßene Rollen, Messerflugachten, Torquerollen,Aufwärts-Flachtrudeln usw. sind bei ausreichendem Training machbar.

1. Der Baukasteninhalt



Die aus Depron tiefgezogene Tragfläche und der Rumpf mit fertig gefrästen Ausschnitten für Fläche und Leitwerk.

http://www.rc-network.de/upload/1067856264.jpg

Die CNC - gefrästen Leitwerke und Querruder.
Alle nötigen Kleinteile wie leichter Motorspant in Sandwichbauweise, Spinner aus Depron, Radschuhe, leichte Räder,Fahrwerksverkleidung, fertig gebogenes Fahrwerk, CFK-Stäbchen fertig abgelängt zur Anlenkung, Schrumpfschlauch... und eine 10 seitige, übersichtlich gestaltete Bauanleitung mit vielen Bildern und Skizzen.

http://www.rc-network.de/upload/1067856451.jpg

[ 04. November 2003, 08:59: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Sascha Fliegener
03.11.2003, 12:07
Hallo !


die Ausgleichsflächen am Höhenruder sind schon mehrfach abgebrochen. Das passiert beim Landen auf Gras. Um die Ausgleichsfläche einfach einen Streifen Tesa ziehen, sodass das Depron auf der gesamten Breite der Ausgleichsfläche oben und unten mit Tesa verstärkt ist. Dann bricht es nicht mehr. Wenn das Tesa sich ablöst, das Depron vorher mit UHU-Por einstreichen.

Wir können in diesem Thread ja solche Tipps sammeln, dann kommen sie zukünftig in die Bauanleitung :)

Gruss,

Sascha

Gerhard_Hanssmann
03.11.2003, 12:39
2. Der Motor

Es wird ein >>LRK 290-05-28 Y Litze<< (http://www.mfly.de/prod01.htm) eingesetzt. Der Motor wird mit 3 Lipolyzellen und einer 9x4,7 (ca. 8A) bis 10x4,7 (ca. 12 A) Luftschraube eingesetzt.

http://www.rc-network.de/upload/1067858748.jpg

http://www.rc-network.de/upload/1067858792.jpg

Komplett mit Befestigungsmaterial für den Einbau und die Luftschraubenbefestigung wiegt der bis zu 130 W durchsetzende Motor nur 44 g. Die Befestigung des Motors durch das M 10 Innengewinde in der Statorachse bietet mit dem Befestigungsmaterial vielfältige Befestigungsmöglichkeiten im Modell.

http://www.rc-network.de/upload/1067859077.jpg

Befestigung des Motors mit der Alugewindehülse, die in den verstärkten Kopfspant eingedreht wird.

http://www.rc-network.de/upload/1067859207.jpg

Oder mit einer Huthülse, die ebenfals mit oder ohne Mutter im Kopfspant befestigt wird.

http://www.rc-network.de/upload/1067859323.jpg

Der Motor kann ganz einfach durch Aufschrauben auf die Gewindehülse, Magnetglocke dazu entfernen, am Modell befestigt werden. Leichter Ein- und Ausbau ist dadurch gewährleistet.

[ 08. November 2003, 17:42: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Sascha Fliegener
03.11.2003, 13:29
Hallo !

Auf dem Bild hast du noch die Bauanleitung vom März liegen. Beim Bausatz dabei müsste aber V1.1 vom August sein, da sind 2 neue Tipps drin...

Gruss,

Sascha

Gerhard_Hanssmann
03.11.2003, 14:33
Original erstellt von Ralf P:
@ gerhard

warum habt ihr euch für den LRK 290/5 entschieden und was gibt es für alternativen zu diesem Motor (lieferzeit is ja im moment kritisch).

PS: ich habe den 290/5 30 an 3x1200 ETECs in der ulti und bin ganz zufrieden damit - würde gerne auch mal einen anderen Motor probieren.Den Motor konnte ich sehr kurzfristig beziehen.
Mir gefällt die hervorragende Verarbeitung, das geringe Gewicht (am Motor ist nur das nötigste dran), der hohe Leistungsdurchsatz des kleinen Motors, die Befestigung des Motors und der LS und der Litzendraht des Stators.
Bei einem weiteren Mfly-Selbstbaumotor werde ich einige Bilder vom Aufbau und vom Wickeln zeigen.
Auf S.2 stehen Alternativen zum Mfly 290.
Hacker und Axi

Axi 2208/34
Dreier Pack E-tec Lipoly
Hacker Master 08
LS APC Slow 9*3,8
Spannung: ca. 10 V
Strom 8,8 A
Drehzahl: 7880 U/min

und

Hacker B 20-26S mit 4:1

Gerhard_Hanssmann
03.11.2003, 20:26
Dieses Modell zeigt die Kopfspantmontage des Motors

http://www.rc-network.de/upload/1067886592.jpg

http://www.rc-network.de/upload/1067886631.jpg

Eine andere Einbaumöglichkeit ergibt sich über die Lagerung eines 6 mm CFK-Rohrs mit ca. 7 cm Länge in 2 gewichtsoptimierten Spanten. So kann der Motor ganz unter der Haube verschwinden.

Kopfspant als schwimmendes Widerlager für das CFK-Rohr. Das hinteres Widerlager ,rot schraffiert, ist schraubbar. So läßt sich der Motorsturz leicht verändern. Das CFK-Rohr nimmt ein Stück Gummischlauch als schwimmendes Lager und die festgeklebte Aluhülse auf.

http://www.rc-network.de/upload/1067886803.jpg

Am schraubbaren Widerlager ist das CFK-Rohr festgeklebt.

http://www.rc-network.de/upload/1067887144.jpg

Der Motor wird mit abgenommener Magnetglocke einfach auf die Aluhülse aufgeschraubt.
Durch den großen Abstand der Widerlager werden die Hebelkräft weiträumig im Rumpf verteilt.

[ 12. November 2003, 20:11: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Markus Richter
03.11.2003, 21:23
Hallo Gerhard,
wie "fixierst" Du das CFK-Rohr im hinteren Lager?
Sollte doch auch irgendwie flexibel sein,oder?
mfG
Markus

Gerhard_Hanssmann
03.11.2003, 22:02
@Markus
Wenn das CFK-Rohr am hinteran Widerlagerplättchen festgeklebt ist, geht eien Änderung der Motorzugachse nur noch in engen Grenzen, da dann das Plättchen nicht mehr planparallel zum hinteren Spant ist.
Man kann den Stab auch gleich hinten festkleben, dann hat man die Verstellmöglichkeit der Motorzugachse nicht.

Sascha Fliegener
04.11.2003, 01:11
Hallo !


Wenn das CFK-Rohr am hinteran Widerlagerplättchen festgeklebt ist, geht eien Änderung der Motorzugachse nur noch in engen Grenzen, da dann das Plättchen nicht mehr planparallel zum hinteren Spant ist. Mein Vorschlag: Vorderer Spant übernimmt die Zugkraft und die Führungskräfte, der hintere die Momente der Lagerung (bei meinen Modellen ebenfalls so gelöst und sogar theoretisch die beste statische Lösung).

Umgesetzt in deinem Fall so: Kohlerohr vorne in Silikonschlauch gelagert. Auf dem Kohlerohr ein Ring, der die Zugkräfte auf das Silikonschlauchstück durch Pressung überträgt. Hinten müssen keine Zugkräfte mehr aufgenommen werden, daher muss das Rohr nicht verklebt werden und Du hast keine Probleme von wegen parallel und so. Weiterer Vorteil: Der Spant kann fast beliebig dünn sein, weil er nur in seiner Ebene und nicht senkrecht dazu belastet wird. Vorschlag: Spant aus Depron mit einem Loch in der Mitte. Ein Stück Kohleplatte 0.3-0.5 mm, das das Loch überdeckt und in seiner Mitte eine passende Bohrung (etwas Untermaß) für das Kohlerohr hat, auf das Kohlerohr aufschieben und am Spant einfach mit ein paar Streifen Tesa befestigen, das reicht absolut. Somit ist der Zug/Sturz dann stufenlos einstellbar und das durch die Kreiselkräfte erzeugte Moment wird wunderbar abgefangen.

Gruss,

Sascha

Gerhard_Hanssmann
04.11.2003, 08:14
Markus, ich schätze mal, dass die CFK Rohrlagerung ca. 3 g mehr Masse hat, als die Standartkopfspantmontage. Werde die Gewichtsbilanz genau durchgeben.

Sascha, werde deine Idee mit aufgreifen:

Mein Vorschlag: Vorderer Spant übernimmt die Zugkraft und die Führungskräfte, der hintere die Momente der Lagerung (bei meinen Modellen ebenfalls so gelöst und sogar theoretisch die beste statische Lösung).

Die vordere Lagerung muss auch die Drehmomente aufnehmen, die bei Drehimpulsänderungen des Motors durch Drehzahländerung entstehen. Ein CFK-Stift, der senkrecht durch das 6 mm Rohr hindurchgeht und hinter dem vordern Spant zwischen 2 Anschlägen fixiert ist, könnte diese Aufgabe übernehmen ?

Eine Kabeldurchführungstülle mit 6 mm Innendurchmesser aus Weich-PVC kann die schwimmende Lagerung im vorderen Spant übernehmen

Markus Richter
04.11.2003, 12:08
Hallo Gerhard,
man könnte den Stab vielleicht auch mit etwas Silikon und "Spiel"ins hintere Lager einkleben....ist mir gerade eingefallen.Könntest Du ja mal ausprobieren .Ich werde aber wahrscheinlich aus Gewichtsgründen der simplen Lösung(Einkleben des Aluteils)den Vorzug geben.
mfG
Markus

Gerhard_Hanssmann
05.11.2003, 16:08
Da ich leider ein nicht für Lipolyladung nachrüstbares Ladegerät besitze, habe ich mir nach der Lektüre dieses >>Berichts<< (http://elektromodellflug.de/Projekte/spectra2-ginzel.htm) für den >>Spectra II<< (http://www.ginzel.privat.t-online.de/deutsch/produkte/spectra/spectra.htm) als Ladegerät entschieden. Ein Aspekt ist auch die mögliche Reflexladung der NiCd und der NiMh Akkus.
Danke Gerd für den informativen Bericht und die Beratung.
Bei den Zellen bin ich mir noch unschlüssig.
Kokam 1500 (Schreibfehler !) oder E-Tec 1200 ?
Als Regler verwende ich den TMM 1210-3s PL ab Version2.24 mit Lipolyabschaltung und als Empfänger den Jeti Rex 5 Plus
Servos Futaba FS 40 Pico, mit diesen Servos habe ich in größeren Modellen schon gute Erfahrungen gemacht.

[ 06. November 2003, 08:44: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Gerhard_Hanssmann
05.11.2003, 18:08
Wickeln eines mfly- Motors mit Litze

Es soll ein Motor für 3 Lithiumpolymerzellen entstehen, der eine Luftschraube der Größe 9x4,7“ antreibt und dabei unter 8A Stromaufnahme bleibt.
Wir entscheiden uns für den 290-05-28L.
Nach folgendem Wickelschema wird gewickelt:

http://www.rc-network.de/upload/1068326945.jpg

Es werden pro Zahn 14 Windungen mit einer HF- Litze 35x0,1mm aufgebracht. Es entstehen somit insgesamt 56 Windungen pro Strang. D.h. auf Zahn 1 liegen 14 Windungen, ebenso auf Zahn 2. Dasselbe gegenüberliegend auf Zahn 7 und 8.
Man könnte auch 28 Windungen auf Zahn 1 wickeln und Zahn 2 frei lassen. Das verursacht jedoch unnötig große Wickelköpfe und einen daraus resultierenden höheren Widerstand.

http://www.rc-network.de/upload/1068319702.jpg

Im>>Bausatz<< (http://www.mfly.de/index.htm) enthalten sind alle Teile, die man zum Bau des Motors benötigt. Auf Wunsch erhält man gegen einen geringen Aufpreis auch HF- Litze, die das Wickeln wesentlich vereinfacht.
In die Glocke sind bereits die Magneten eingeklebt. Der Stator liegt als fertiges Paket bei und ist mit einer sehr stabilen Epoxypulverbeschichtung isoliert. Zusätzliches Isolieren entfällt somit. Ebenfalls sind die Kugellager schon in den Lagersitz eingepresst.
Zum Anschluss der Wicklungsenden liegt eine Platine bei, die es erlaubt den Motor auch in Dreieck zu verschalten.

http://www.rc-network.de/upload/1068319792.jpg

Beginnen wir also gleich mit dem Wickeln. Es ist zweckmäßig die Litze am anderen Ende festzumachen, damit man mit mäßigem Zug den Stator bewickeln kann.

http://www.rc-network.de/upload/1068319858.jpg

Beginnend von unten legt man eine Windung an die andere. Oben angekommen sollten 7 Windungen auf dem Zahn liegen.

http://www.rc-network.de/upload/1068319926.jpg

Nach 14 Windungen ist man wieder an der Wurzel des Zahns angekommen und es kann direkt die Überleitung auf den benachbarten Zahn stattfinden. Schaut man auf den ersten bewickelten Zahn, so ist dort die Wicklung im Uhrzeigersinn aufgebracht. Der Nachbarzahn hingegen wird gegen den Uhrzeigersinn gewickelt.

http://www.rc-network.de/upload/1068320017.jpg

Ist der zweite Zahn ebenfalls mit 14 Windungen versehen, so findet die Überleitung auf die gegenüberliegende Seite statt. Der Draht wird genau zwischen den 2 zu bewickelnden Zähnen eingeführt und es wird nun der Zahn zuerst bewickelt, der genau gegenüber des Zahn 2 liegt, damit das Wicklungsende genau auf der gegenüberliegenden Seite des Wicklungsanfangs endet.

http://www.rc-network.de/upload/1068320079.jpg

Der 3. Zahn ist nun im Uhrzeigersinn fertiggewickelt. Der 4. Zahn wird gegen den Uhrzeigersinn gewickelt, deshalb den Wickeldraht in die angefangene Nut legen und von unten, gegen den Uhrzeigersinn, mit dem Wickeln des 4. Zahnes beginnen. So wird das ganze symmetrisch!

http://www.rc-network.de/upload/1068320132.jpg

So muss es aussehen, wenn der erste Strang fertig ist. Der Wicklungsanfang befindet sich genau gegenüber des Wicklungsendes.

Beim Wickeln eines Strangs beachten:

Benachbarte Zähne eines Strangs gegensinnig wickeln.
Gegenüberliegende Zahne eines Strangs gleichsinnig wickeln.

[ 10. November 2003, 19:29: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Gerhard_Hanssmann
05.11.2003, 18:08
http://www.rc-network.de/upload/1068320546.jpg

2 Nuten neben dem ersten Wicklungsanfang beginnt man den zweiten Strang im Uhrzeigersinn zu wickeln. Dieser wird genau gleich wie der erste Strang gewickelt, das ganze ist nur um 120 ° weitergedreht.

http://www.rc-network.de/upload/1068320599.jpg

Den Nachbarzahn wieder gegen den Uhrzeigersinn wickeln.

http://www.rc-network.de/upload/1068320644.jpg

Die Überleitung findet wieder zwischen den beiden zu bewickelnden Zähnen statt. Welcher Zahn wird jetzt bewickelt?

http://www.rc-network.de/upload/1068320692.jpg

Hätten Sie es schon gewusst? Wenn ja, können Sie jetzt selbst fertig wickeln. Wenn nein, müssen Sie jetzt weiterlesen. Damit das Wicklungsende genau gegenüber dem Wicklungsanfang zu liegen kommt, muss zuerst der Zahn rechts bewickelt werden!

http://www.rc-network.de/upload/1068320759.jpg

Jetzt entsteht die erste Hälfte der Wicklung des zweiten Zahns. Hört sich kompliziert an, ist es aber nicht.

http://www.rc-network.de/upload/1068320816.jpg

Und so sieht die erste komplette Windung am zweiten Zahn aus.

http://www.rc-network.de/upload/1068320864.jpg

Wenn der zweite Strang fertig ist, sollte man wieder die Symmetrie erkennen können. Gegenüberliegend sind jeweils noch 2 Zähne für den letzten Strang frei, die Enden und Anfänge der Wicklungen sind jeweils 2 Nuten auseinander.

http://www.rc-network.de/upload/1068320913.jpg

Hier beginnen wir mit dem dritten und letzten Strang. Wieder im Uhrzeigersinn.

[ 10. November 2003, 19:31: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Gerhard_Hanssmann
05.11.2003, 18:09
http://www.rc-network.de/upload/1068321085.jpg

Der Nachbarzahn wird wieder gegen den Uhrzeigersinn gewickelt.

http://www.rc-network.de/upload/1068321138.jpg

Welcher Zahn wird nach der Überleitung bewickelt? ... richtig, der Rechte! Und zwar gegen den Uhrzeigersinn.

http://www.rc-network.de/upload/1068321185.jpg

Kurz vor der letzten Wicklung. Der Draht wird von oben nach unten auf den Nutboden geführt. Von dort an werden die letzten 14 Windungen wieder von unten nach oben und dann wieder zurück, gegen den Uhrzeigersinn gewickelt.

http://www.rc-network.de/upload/1068321235.jpg

Jetzt sieht man, dass aus jeder zweiten Nut ein Wicklungsanfang b. z. w. ein Wicklungsende rauskommt.

http://www.rc-network.de/upload/1068321284.jpg

Jetzt kommt die Platine ins Spiel. Etwas fummelig ist das Einfädeln der Wicklungsenden in die dafür vorgesehenen Bohrungen. Es ist hilfreich, wenn man die Wicklungsenden alle unterschiedlich lang lässt.

http://www.rc-network.de/upload/1068321342.jpg

Geschafft! Es spielt übrigens keine Rolle, welches Ende man wo einfädelt. Es darf lediglich keine Kreuzungen unter der Platine geben!

http://www.rc-network.de/upload/1068321389.jpg

Die Enden werden kurz abgezwickt und schon in die Position gebracht, an denen sie später verlötet werden.
Jedes zweites Ende wird zum Sternpunkt gefasst (Kupferring Mitte).

http://www.rc-network.de/upload/1068321444.jpg

Die Naturseide um die HF- Litze kann mit dem Fingernagel etwas abgestreift werden. Die Litze selbst kann wie normaler Kupferlackdraht verlötet werden. Lötkolben auf 350°C und Lötzinn mit Flussmittel.

[ 10. November 2003, 19:18: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Gerhard_Hanssmann
05.11.2003, 18:09
http://www.rc-network.de/upload/1068321588.jpg

Löten am Sternpunkt ist übrigens nicht so kompliziert, wie es aussieht. Durch die schwarze Eloxalschicht am Lagerkörper kann kein Masseschluss entstehen. Die eloxierte Oberfläche leitet nicht!

http://www.rc-network.de/upload/1068321634.jpg

So sieht der fertig verlötete Motor aus. Der Sternpunkt wurde mit etwas Lötzinn aufgedickt und ebenso die Anschlüsse, bei denen später die Leitungen zum Steller angebracht werden.

http://www.rc-network.de/upload/1068321690.jpg

Jetzt gibt es nur noch Montagearbeiten zu erledigen. Die präzissionsgeschliffene Welle wir von hinten durch den Lagersitz gesteckt.

http://www.rc-network.de/upload/1068321744.jpg

Die Lager scheinen gut zu fluchten!

http://www.rc-network.de/upload/1068321942.jpg

Jetzt wird die Glocke mit der beiliegende Imbusmadenschraube aus V2A, festgeschraubt. Für die Schraube ist in der Welle eine Abflachung angebracht. Dadurch verschwindet die Madenschraube komplett im 8mm Zentrierdurchmesser.

Eine Stunde haben diese Arbeiten gedauert,nun kann der Motor einem Probelauf unterzogen werden.Wickelfehler machen sich durch unrunden Lauf und erhöhte Leerlaufstromaufnahme bemerkbar.

http://www.rc-network.de/upload/1068321789.jpg

http://www.rc-network.de/upload/1068321882.jpg
Nach dem erfolgreichen Probelauf werden die Wicklungen gegen Verrutschen mit Uhu Endfest gesichert. Die Litze nimmt den Klebstoff vollständig auf, wenn man etwas Wärme zuführt. Das ganze ist dann bis 200°C temperaturstabil.

Litze oder Kupferlackdraht

Die geschmeidige Litze läßt sich viel leichter um die Zähne wickeln als der starre Kupferlackdraht, dadurch sinkt die Verletzungs - und Bruchgefahr der Litze ganz erheblich. Der Platzbedarf der Litze ist geringer.

Im Teillastbereich hat der mit Litze bewickelte Motor einen höheren Wirkungsgrad. Dies liegt am Skinneffekt:
Der im Teillastbereich mit hoher Frequenz tacktende Strom verursacht schnell ändernde Magnetfelder um den Spulendraht. Diese Magnetfeldänderungen verursachen eine Induktionsspannung, die in der Drahtmitte am größten ist, und wegen der Lenzschen Regel der angelegten Taktspannung entgegengerichtet ist. Das Drahtinnere steht daher weniger zum Stromfluß zur Verfügung. Der hochfrequente Strom fließt an der Drahtoberfläche. Da eine Litze mehr Oberfläche als ein Kupferlackdraht hat, ist die Litze für hochfrequenten Wechselstrom (Teillastbereich) besser leitend.

Standschubmessungen

http://www.rc-network.de/upload/1069613341.jpg

Regler TMM 1210-3 PL Version 2.24 mit Timing automatisch:

APC Slow 10 x 4,7

9.9V; 10,9A;108W; 6147/min; Standschub 580 g; 5,4 g/W
8,6V; 7,2A; 62W; 5274/min; 400g; 6,5g/W

APC Slow 9x4,7

12,7V; 9,6A; 122W; 8841/min; 600g; 4,9g/W
10,8V; 7,8A; 84W; 7859/min; 520g; 6,2g/W

Für 380 g Standschub sind bei Halbgas ca. 5 A bei 11,3 V notwendig.

APC Slow 9x3,8

10,7V; 8,2A; 88W; 7617/min; 500g; 5,7 g/W

Für 380 g Standschub sind bei Halbgas ca. 4,8 A bei 11,4 V notwendig.

>>Standschubmessungen mit 9x4,7 und 10x4,7 bei verschiedenen Spannungen<< (http://www.mfly.de/Techn_Daten.htm)

Copyright G.Hanssmann 2003

[ 23. November 2003, 20:10: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Gerhard_Hanssmann
05.11.2003, 18:09
3 Arbeiten am Rumpf

Zuerst wird am Rumpf im Bereich zwischen Kabinenhaube und Frontspant eine Wartungsklappe mit ca. 100 x 70 mm mit einem scharfen Messer herausgeschnitten. Als Auflage für die Wartungsklappe werden einige 1 mm mm Balsahölzchen in den Rumpf eingeklebt.Die Wartungsklappe wird später mit Tesa befestigt.

Die Balsaverstärkung ca. 60 mm x 70 mm als Gegenlager für das Fahrwerk wird in den Rumpf mit Weißleim und Styrosekundenkleber geklebt.

http://www.rc-network.de/upload/1068195840.jpg

Am Rumpfboden wird ein kleiner Anschlag aus einer Balsaleiste für das Fahrwerk angebracht. Durch einen langen Tesastreifen, der vom Flächenansatz über das Fahrwerk bis zum anderen Flächenansatzt reicht, wird das Fahrwerk später "elastisch" festgehalten.

Bild folgt noch.


Der Einbau des Motorspants bei Frontbefestigung eines Innenläufers

Da der Rumpf aus 2 verklebten Halbschalen aufgebaut ist, muss bei der Formgebung und Verklebung im Bereich der Nahtstelle besonders sorgfältig gearbeitet werden.

http://www.rc-network.de/upload/1068051184.jpg

Der in leichtester Sandwichbauweise aufgebaute Motorspant wird seitlich etwas angephast, um ihn der Rumpfform anzupassen. Zum Festhalten ist eine Holzschraube im Motorspant ganz nützlich. Der Spant wird mit wenig 5 min Epoxy eingeklebt. Darauf achten, dass der Spant parallel zum Rumpfabschluss ist und die Rumpfnähte an den Motorspant gedrückt werden. Für diese Arbeiten sind 3 Hände besser als 2. Die Rumpfnähte bis zum Aushärten des Harzes an den Spant drücken. Der Spant sitzt einige mm hinter dem Rumpfanfang, dadurch wird der Propellermitnehmer später verdeckt und sorgt so für ein besseres Aussehen.

http://www.rc-network.de/upload/1068051654.jpg

Die Rumpfnaht wird mit Styrosekundenkleber und Aktivator nachgeklebt. Stellen, die etwas uneben oder vom Sekundenkleber/Aktivator besonders angelöst sind, werden mit Leichtspachtel ausgebessert.

Zum Verspachteln des Modells wird der Dekor-Spachtel Mastic-Léger für innen und außen von Molto verwendet. Erhältlich im " Bauhaus " Baumarkt für ca.5 € das 200 g Gebinde.
Der Spachtel ist weiß, sehr sehr leicht, läßt sich wunderbar, auch auf leichtem und weichem Balsaholz oder Depron, übergangsfrei verschleifen, ist wasserverdünnbar, trocknet schnell, ist gut zu verarbeiten, hält auch auf Depron, Styropor und Styrodur und die gut schließende Kunstoffdose schützt vor dem Austrocknen.
>>Produktinformation Dekor-Spachtel<< (http://www.molto.de/produkt_detail_info.jsp?pid=7). Die EAN-Nummer des Spachtel lautet: 4007591141200

http://www.rc-network.de/upload/1057333309.jpg

http://www.rc-network.de/upload/1057333381.jpg

Motorbefestigung für den Mfly LRK

Bei dieser Extra wird der Motor nicht über den Motorspant befestigt, sondern über ein 6 mm CFK - Rohr, welches mit 2 Widerlagern positieniert wird (vgl. Punkt 2 Motor).

Die Formgebung des Rumpfabschlusses bei der Klebenaht erfolgt nun durch 2 Balsavierkantleisten 3 x 3 mm, die mit Styrosekundenkleber eingeklebt werden.

http://www.rc-network.de/upload/1068196115.jpg

Das vordere Widerlager für die Motoraufhängung ist aus 3 mm Balsasperrholz, damit es Zug - und Druckkräfte aufnehmen kann. Die Aluhülse wird mit einem 6 mm auf 4 mm Cfk-Röhrchen auf ein 4 mm CFK-Rohr mit Sekundenkleber festgeklebt. Der CFK - Stab wird schwimmend durch einen kleinen Silikonschlauch, der durch eine 1 mm GFK-Platte gehalten wird, gelagert. Im Crashfall reisst es hoffentlich nur das 1 mm CFK Plättchen vom Balssperrholzspant (Sollbruchklebestelle), ohne diesen oder den Depronrumpf wesentlich zu beschädigen.
http://www.rc-network.de/upload/1068483698.jpg

http://www.rc-network.de/upload/1068483986.jpg

[ 12. November 2003, 19:01: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Gerhard_Hanssmann
05.11.2003, 18:33
Auf der Rückseite des Widerlagers sind 3x3 mm Balsaklötzchen angebracht, die das Verdrehen des CFK-Rohrs durch einen 1,5 mm CFK-Splint verhindern. Der Splint kann über den Rumpfboden durch eine kleine Öffnung mit einer Zange entfernt werden.

http://www.rc-network.de/upload/1068484033.jpg

http://www.rc-network.de/upload/1068484076.jpg

Mit gleichmäßigem Abstand von 27 mm zur Rumpfvorderkante wird das vordere Widerlader mit wenig Weißleim in den Rumpf geklebt.

http://www.rc-network.de/upload/1068660183.jpg

Da das hintere Widerlager keine Zug- und Druckkrafte aufnehmen muss, wird es aus 1,5 mm Balsa aufgebaut und 78 mm von der Rumpfvorderkante eingebaut.

http://www.rc-network.de/upload/1068656868.jpg

Das eigentliche Widerlager ist aus 0,4 mm GFK. Die Stelle, welche Null Grad Sturz und Seitenzug ergibt, ist blau markiert. 2° Seitenzug und 2° Sturz ergeben sich, wenn mann das GFK Plättchen um ca. 2 mm nach links und ca. 2 mm nach oben verschiebt (rote Markierung; tan 2° = x/(78mm-27mm). Das GFK- Plättchen wird mit Tesa oder doppelseitig klebendem Klebeband fixiert.

http://www.rc-network.de/upload/1068657477.jpg

Die Rückseite des Widerlagers ist etwas verstärkt.

http://www.rc-network.de/upload/1068657171.jpg

Da die EWD Null Grad beträgt, kann die Bezugsline (Nulllinie) für den Motorzug mit einem geübten Auge durch Peilung gefunden werden.

http://www.rc-network.de/upload/1068658146.jpg

http://www.rc-network.de/upload/1068658186.jpg

Dies Nulllage entspricht der blau eingezeichneten Stelle des GFK Plättchens.
Das hintere Lager wird mit Weißleim und Styrosekundenkleber festgeklebt.
Die gesamte Motoraufhängung einschließlch der Aluhülse hat eine Masse von 6 g.

[ 12. November 2003, 19:03: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Markus Richter
05.11.2003, 23:15
Hallo Gerhard,
bei mir beginnt die Wartungsklappe 8cm hinter der Rumpfvorderkante.
Ich und meine drei "EA-Kumpels"fliegen die 1500er Kokam..Als Regler haben wir den MGM 1812 pl(überdimensioniert?).Die Servos sind von Jamara (XT Atom oder so).Bei mir ist der Akku mittlerweile nahe der Flächenhinterkante....
mfG
Markus

Sascha Fliegener
06.11.2003, 01:18
Hi !

Ich bin hier in der Studentenbude und habe leider keine EA hier, aber die Wartungsklappe müsste etwa auf "halber Strecke" sitzen. Kommt eigentlich nur drauf an, dass Du den Akku reinkriegst und die Motoraufnahme anfertigen kannst.


Kokam 350 oder E-Tec 1200 ? Die Kokams sind super, aber 2-3s und nur 1p wird besonders für draußen unbefriedigend. Recht teuer, aber "fetzen wie die Sau" dürfte ein 2-3 s (je nach eurer Wicklung !) und 2-3 p Pack ! Oder für Outdooreinsatz die Thunderpowerzellen verwenden, dann übernehme ich aber keine Garantie mehr, dass das Modell noch vollgasfest ist :D ...

Bin hier grade am Zeichnen des CNC-gefrästen Zubehörs für die neuen Bausätze. Müsste im Prinzip schon fertig sein. Ruderhörner sind dabei, einfach Depron einschlitzen und das Teil einkleben, fertig. Der Stummel ist für die Aufnahme des Schrumpfschlauchs. Die Teile werden alle aus 1-2 mm Sperrholz hergestellt, für den B20 ist ein fertiger Spant dabei (das Sperrholzteil wird dann auf den Balsa-Depron-Spant geklebt), auch ein allgemeiner nur mit Zentralbohrung. Die Räder dürften aus Sperrholz deutlich stabiler sein, Außen um die Kante wird auch Schrumpfschlauch mit Sekundenkleber geklebt, in die Mitte die Nabe. Schreibt ruhig mal, was ihr davon haltet (Hinweis noch, die Bahnen auf der Zeichnung sind werkzeugkorrigiert, also die Teile werden später dünner.)

http://slow-flyer.com/temp/new_extra_cad.gif

Sascha Fliegener
06.11.2003, 02:23
... und das werden die neuen Spanten (wie gehabt aus Balsa-Depron-Sandwich), die Sperrholzteile mit den genauen Motor-Befestigungslöchern werden da dann drübergeklebt. http://slow-flyer.com/temp/extraspa.gif

Gast_93
06.11.2003, 08:34
Sauber , bald fräst der Sascha....
Glückwunsch...

den Fräser mit 3 mm ? da hast du in deinen Rädern dann ne 3er Nabe, ist dess net zu gross oder steckst du da noch was rein? Nur mal so..

Gast_93
06.11.2003, 08:35
@Markus

wie zufrieden seit ihr mit den AToms...??
ich hatte bei 50 % Ausfälle, soll heissen, servos waren zwar sauschnell aber zucker ohne ende, keine rückstellgenauigkeit..etc.

sind dann doch bei den bits geblieben, die KEine Macken machen...

Ralph Losemann (Noria)
06.11.2003, 12:11
Hallo,
@Sascha
Ich habe mir mal die Videos der DM angeschaut. Dein rotes Modell ist doch eine Extra mit verkleinerter Fläche. Wie fliegt diese Version im Vergleich zur normalen Version und im Vergleich zum Monsun? Für welches Gewicht ist die Variante ausgelegt?
Ich habe ca. 30 Flüge weg und finde das das Modell mit verkleinerter Fläche besser(vor allem exakter) rollen müsste.
Kannst Du die Abmessungen der kleinen Fläche und die Größe der Querruder mal durchgeben? Ich möchte meine Fläche ebenfalls verkleinern. Ich dachte so an die Demontage der Querruder, abschneiden eines Streifens an der Fläche von hinten, zusammenkleben der Schale an der Hinterkante und Montage der Querruder. Müsste doch gehen oder? Zumindest geht das schneller als eine kleine Fläche zu bestellen.

@Armin
Ich habe in einem Forum gelesen dass ihr die Kokam 340 mit 1A Ladestrom belastet. Wie sind da die derzeitigen Erfahrungen? Denn das verkürzt die Ladezeit schon extrem.

Grüße
Ralph
mein Verein (http://www.mfc-riesa.de)

Gerhard_Hanssmann
06.11.2003, 13:39
@Markus, Ralph
Ihr habt ähnliche Komponenten wie ich.
Wie groß ist der Abstand Vorderkante Akku (E.Tec 1200 oder Kokam 1500) bis Vorderkante Rumpf ?
Brauche dieses Maß, damit es mit dem hinteren Widerlager für das CFK-Motoraufnahmerohr keine Überraschungen gibt.

@Sascha, die Sperrkolzteile sind gut und erleichtern das Zusammenbauen. Kokam 350 war ein Schreibfehler.

[ 06. November 2003, 13:40: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Ralph Losemann (Noria)
06.11.2003, 22:58
Hallo,
@Gerhard
mein Akku beginnt ca. 1cm nach der Flügelvorderkante.

Ich hatte heute etwas Zeit...

So sah er aus:
http://www.rc-network.de/upload/1068155377.JPG

Dann kam das Messer:
http://www.rc-network.de/upload/1068155412.JPG

Randbogen aufgeschnitten:
http://www.rc-network.de/upload/1068155485.JPG

Klebstoff dran und zwischen Leisten verpressst:
http://www.rc-network.de/upload/1068155530.JPG

Ruder dran, Lack kaschiert fertig:

http://www.rc-network.de/upload/1068155603.JPG

Hoffentlich bekommt Sascha keinen Anfall bei der "Vergewaltigung" :D :D

Gewicht mit 3s 340 Kokam flugfertig 265g. Den Schwerpunkt habe ich auf 33% erst mal angepasst.
Mal sehen ob es den gewünschten Effekt bringt. Morgen früh bin ich schlauer :eek: . Der Flügel ist übrigens nicht irgendwie instabiler, die Biegefestigkeit wird im vorderen Bereich erzielt.

Grüße
Ralph

Ralph Losemann (Noria)
07.11.2003, 10:45
Hallo,
bin gerade geflogen und: :D :D :D :D :D :D

-viel exakter
-größere Rollrate trotz etwas kleinerer Ruder
-viel neutraler
-aber auch (wie Sascha sagte nicht mehr ganz so allesverzeibar :D )
Für Schwerpunktanpassung war der Wind zu stark.

Jetzt ist üben angesagt und dann ab in die Halle.

Grüße
Ralph

Gerhard_Hanssmann
07.11.2003, 11:20
Hallo Ralph, sieht nun ähnlich aus , wie Saschas schlanke Extra und der Monsoon.
Sag mal, kannst Du bei dem Wind draussen fliegen ?

Markus Richter
07.11.2003, 12:26
@Armin
Ich habe gerade nochmal nachgeschaut.Die Servos sind von Jamara,heißen aber xt pico low und nicht atom.Sorry.Von den 10 Servos die ich eingebaut habe,hat eines manchmal "Zuckungen" und wird demnächst gewechselt.
mfG
Markus

Sascha Fliegener
07.11.2003, 14:09
Hallo !

Klar macht das Konzept Sinn, deswegen bin ich ja auch eine andere Version am Testen. In der Halle ist die aber bei Weitem nicht mehr so gutmütig. Wer 3D Fliegen will, sollte erstmal die original-Flügel beinbehalten. Mit starren Anlenkungen und gut eingestellt fliegt der Flieger auch absolut ausreichend exakt.

@Armin: Da kommt ne Nabe aus Kunststoffrohr rein.

Gruss,

Sascha

Gerhard_Hanssmann
10.11.2003, 16:36
Auf S.5 kann man in einem Bildbericht nachvollziehen, wie ein Mfly-LRK 290-05-28L gewickelt wird.

Ralph Losemann (Noria)
10.11.2003, 17:16
Hallo,
hatte die letzten Tage die Zeit mal verschiedene Motoren und Zellen zu testen. Mein (subjektiver) Eindruck:

Mfly-LRK 290-05-24L 3Lipos APC 9*3,8 11A ... geht wie verrückt. 2 Lipos APC 9*3,8 senkrechter Steigflug in Zeitlupe, Strom ca. 7A.

Mfly-LRK 290-05-28L 3Lipos APC 9*3,8 steigt sicher senkrecht Strom ca.8A
3 Lipos APC 10*4,7 Strom nicht gemessen ... geht wie verrückt.

Aufgefallen: die KOKAM 1500 haben eine deutlich bessere Spannungslage unter Last als die E-TEC.
Zwischen APC 9*3,8 und 9*4,7 habe ich keinen Unterschied feststellen können.
Regler (Hacker Master 08) nach dem Flug maximal lauwarm, die Akkus handwarm und der freiliegende Motor immer eeiiisskkaallttt :eek:

Flugzeit Kokam 1500 ca. 25 min
E-TEC 1200 ca. 20 min
Kokam 340 8min

Das Modell fliegt auch bei Wind recht gut (ca. 5-7m/s) Aber je weniger Wind desto mehr Spass.

In der Halle ist das alles bedeutungslos. Wie Sascha geschrieben hat ist hier weniger Leistung eher mehr.

Feststellung: Hallenflug ist eine echte Herausforderung für Geist, Augen, Adrenalinspiegel usw. :rolleyes: :rolleyes:

Grüße

Ralph

Gerhard_Hanssmann
10.11.2003, 18:21
Ralph, deine Infos sind für mich hochinteressant.
Bin immer noch unschlüssig, ob ich 3 Kokam 1500 oder 3 E-Tec 1200 anschaffen soll.
Erstaunlich, dass Du noch bei ca. 6 m/s Wind fliegen kannst.

Hab die schwimmende Motorbefestigung fast fertig, ist auf S.5 dazueditiert.Der Mfly LRK läßt sich auf diese Art hervorragend und modellschonend befestigen.

Ralph Losemann (Noria)
10.11.2003, 18:46
Hallo,
@Gerhard
mach doch die Entscheidung von der Flugfläche abhängig.
1. Fliegst Du meistens auf einem Flugplatz d.h. alles frei dann Kokam.
2. Fliegst Du auch immer mal auf einem Sportplatz o.ä. dann E-TEC

Grüße
Ralph

Sascha Fliegener
11.11.2003, 12:38
Hallo !

Die EA mit schmalen Flächen (ähnlich Monsoon) werde ich noch weiter optimieren. Am WE ist mir wieder aufgefallen, wie schlecht die Kiste auf's Höhenruder kommt, ansonsten fliegt sie super. Wenn ich diese Unart in den Griff gekriegt habe, denke ich drüber nach, sie als alternative Version anzubieten... Feedback natürlich gerne willkommen !

Habe am WE die Zubehör-Frästeile fertigentwickelt, zu sehen auf den nächsten Fotos. Die nächsten Baukästen werden damit ausgestattet sein, ich denke das wird das Aufbauen nochmal deutlich erleichtern und den Baukasten aufwerten. Im Gegenzug werden allerdings die Ruder nicht mehr angeschliffen sein, aber ich denke das ist ein fairer Tausch...

http://slow-flyer.com/temp/ea_neucnc%201.jpg

http://slow-flyer.com/temp/ea_neucnc2.jpg

http://slow-flyer.com/temp/ea_neucnc3.jpg

[ 11. November 2003, 00:38: Beitrag editiert von: Sascha Fliegener ]

Gerhard_Hanssmann
12.11.2003, 18:45
Dies sind die Umrisse für die Widerlager des CFK- Rohrs zur Motoraufnahme.

http://www.rc-network.de/upload/1068659109.jpg

Au,au, Radiergummi: Sturz bitte so und statt 3 mm in der Zeichnung nur 2 mm.

[ 12. November 2003, 19:50: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Gerhard_Hanssmann
13.11.2003, 16:47
Die recht zeitaufwändige Motorbefestigung mit schwimmender Lagerung eines CFK-Rohrs mit aufgeklebter Alugewindehülse zur Motoraufnahme und leichter Zugrichtungsveränderung, ist fertig.

http://www.rc-network.de/upload/1068738035.jpg

Über die Wartungsklappe am Rumpfboden ist die CFK-Rohrlagerung leicht zugänglich. In diesem Zwischenraum wird auch der Regler untergebracht.

http://www.rc-network.de/upload/1068738134.jpg

Auf die Gewindealuhülse M 10 wird der Motor aufgeschraubt.

http://www.rc-network.de/upload/1068738631.jpg

http://www.rc-network.de/upload/1068738268.jpg

Der Motor kann so ganz einfach abgeschraubt und in anderen Modellen verwendet werden. Eine Änderung der Motorzugachse ist mit wenigen Handgriffen möglich.

Auf S.5 ist der Einbau ausführlich erklärt.

[ 13. November 2003, 21:02: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Jan
13.11.2003, 22:31
...meine Lieferung von Daniel Rinninsland ist leider noch nicht da. Will auch... :(

Bestellbestätigung von Fr 03.10.2003, 12:14, Lieferung bis heute nicht, wieder ein Wochenende ohne...

Gerhard_Hanssmann
14.11.2003, 20:12
Aus 2 mm GFK-Platten wird ein Propsaver angefertigt.
Die drei Ringe haben die Maße: 14x8x6
In das Plättchen wird ein M& Gewinde für die Motorwelle geschnitten.

http://www.rc-network.de/upload/1068836968.jpg

Die GFK-Teile werden mit Sekundenkleber zusammengeklebt.

http://www.rc-network.de/upload/1068837073.jpg

Am Motor mit montierter Luftschraube sieht das ganze so aus.

Bild später

Ralf P
15.11.2003, 19:03
wo gibt´s denn die KOKAM konfektioniert (3er pack)?

Gerhard_Hanssmann
15.11.2003, 19:54
Ralph, >>Mamo<< (http://www.mamo-modelltechnik.de/)

Hab grad meinen Mfly 290-05-28 in der Hand mit der 10x4,7 mit 10 Zellen Kan laufen lassen. Man das bläst und selbst bei 1; 2, 3 A bläst es da schon recht ordentlich.

Gerhard_Hanssmann
16.11.2003, 14:27
Standschubmessungen auf S.5 ergänzt.

10V 11A 5800/min Standschub 585/g mit 10 x 4,7 APC Slow

da reicht bei 3 Lipoly schon die 9 x 4,7 ; 8,3A; 535g.

Der kleine Motor zieht wie die Sau und die Befestigung mit dem Aufdrehen auf die Aluhülse ist genial.

Gerhard_Hanssmann
16.11.2003, 19:41
Hier noch einige Bauideen von Markus Richter.

Das Fahrwerk wird in den Rumpf mittels eines Halbspantes (3 g ohne Draht) eingebaut. Der Fahrwerksdraht ist für das Fliegen im Freien entfernbar.

http://www.rc-network.de/upload/1069007271.jpeg

Der eingebaute Fahrwerksspant nass in nass mit leichtem Gewebe 25 g, 2 cm breit und wenig Harz.

http://www.rc-network.de/upload/1069010873.jpeg

http://www.rc-network.de/upload/1069010931.jpeg

Der Mfly LRK 290-05-28L wird am Kopfspant mittels diese Holzeinsatzes , der die Aluhülse aufnimmt, befestigt (3 g mit Aluhülse). Der Holzeinsatz läßt sich durch die großen Klebeflächen gut mit dem Kopfspant verbinden. Diese Art der Motorbefestigung ist einfach und nicht zeitaufwändig.

http://www.rc-network.de/upload/1069007603.jpeg

Die Alustatorachse mit dem Innengewinde verschwindet so wunderbar in dem ausgedrehten Holzeinsatz. Der Motor steht so nicht so sehr vom Kopfspant ab, weil die Aluhülse nach hinten versetzt ist.

Die Bilder erklären die Vorgehensweise von Markus beim Fahrwerksspanteinbau.
Hier wird die Lage des Schlitzes markiert.

http://www.rc-network.de/upload/1069087960.jpeg

http://www.rc-network.de/upload/1069088188.jpeg

Fahrwerk, als U-Bügel.

http://www.rc-network.de/upload/1069088255.jpeg

Durch Aufbiegen des U ´s klemmt das Fahrwerk, eine zusätzliche Befestigung scheint nicht notwendig zu sein.

http://www.rc-network.de/upload/1069088328.jpeg

Fahrwerksspant eingeglebt, ca 5 g mehr Masse.

[ 21. November 2003, 18:29: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Eckehard
17.11.2003, 09:57
Hallo Gerhard,

tolle Dokumentationarbeit leistest Du hier wieder!

Frage zu dem Fahrwerksdraht:
Ich nehme an, der Draht ansich ist so eine Art "umgedrehtes U" (wenn man nur den im Rumpf befindlichen Teil betrachtet).

Frage zu dem Fahrwerksspannt:
Der Spannt ist eingeklebt, aber am Rumpfboden muß doch dann ein Schlitz sein, in dem das U eingeführt werden kann?

Wie/wann hast Du den Schlitz angefertigt?
Wie verhindest Du, daß der Schlitz im Spant mit Epoxi "zufäuft"

Danke Grüße
Eckehard

Gerhard_Hanssmann
17.11.2003, 18:01
Als Stecksystem für die Motorseite werden 2 mm Goldkontakte gewählt. Am Motor werden 3 Stück 2 mm Buchsen angelötet. Der Motor läßt sich damit gerade noch auf die Alumotorbefestigungshülse drehen.

http://www.rc-network.de/upload/1069092735.jpg

Beim Regler werden 3 Stecker rechtwinklig zum Kabel angelötet.

http://www.rc-network.de/upload/1069092816.jpg

Mit einer Pinsette können die Reglerkabel beim Motor eingesteckt werden.

http://www.rc-network.de/upload/1069435500.jpg
Der TMM 1210-3 Profi Line (Version 2.26) arbeitet mit den Einstellungen: Full Modus; Bremse aus; 290 ms Anlaufzeit; automatisches Timing; Motor abschalten; 3 Lipoly, ohne Probleme mit dem Mfly LRK. Die Unterspannungserkennung schaltet bei der Einstellung : 3 Lipoly, den Motor bei 9,4 V ab.

[ 21. November 2003, 18:34: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Gerhard_Hanssmann
17.11.2003, 19:20
Einbau des Fahrwerkspants

Nach dem Muster von Markus erhält die Su auch einen Fahrwerksspant mit entfernbarem Fahrwerk.

Bilder später

[ 21. November 2003, 18:35: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Markus Richter
17.11.2003, 20:25
Kurz noch zu den Bildern meiner EA:Ich habe die Nähte(Fläche und Rumpf) und einen Bereich der Rumpfunterseite mit weißem Bespannpapier verstärkt.Das Papier habe ich mit sehr stark verdünnten Weißleim aufgebracht.Den Untergrund habe ich vorher mit ultrafeinen Schleifpad "aufgerauht".
mfG
Markus

Eckehard
18.11.2003, 10:01
Hallo Markus, Hallo Gerhard,

Danke für die perfekte Erklärung.....und die Mühe Dir Ihr Euch macht das eine oder andere hier zu erklären....

Zum Tipp mit den Verstärkungen (bespannpapier, Weißleim):
Bei einem anderen Depron Modell wollte ich die Nähte eigentlich von INNEN (Rumpf) mit einem 1cm breiten Streifen GFK und wenig Harz verstärken, aber mir erscheint es nun günstiger die Naht doch (obwohl vielleicht nicht so "schön") von außen zu verstärken...
Markus: Durch das Bespannpaier erhält der Rumpf ja nun bereiche, die beim "lackieren" unterschiedlich rau sind und unter Umstanden auch unterschiedlich viel Farbe "ziehen". Frage an Dich als Lack-Profi: Wie wirst Du das Modell "lackieren"?

Eckehard

Markus Richter
18.11.2003, 13:02
Hallo Eckehard,
die EA hat eh schon so viele unterschiedlich rauhe Bereiche(zB.wo die Nähte verschliffen sind),da kommt es darauf auch nicht mehr an :)
Meine erste habe ich mit Airbrushfarbe und tlw.mit Eddingstift "lackiert".Normalerweise mache ich mir berufsbedingt relativ viel Arbeit mit dem Finish meiner Modelle.Bei Depronmodellen nicht,die Lebensdauer ist ja doch nicht sooo lange(zumindest bei mir),daß es mir die Arbeit wert ist :) Mit etwas Geschick und geringsten Aufwand kann man mit Eddingstiften ein relativ ansprechendes Design hinbekommen.Mir reicht das....
mfG
Markus

Markus Richter
21.11.2003, 15:48
Hallo,
ich habe heute mal meine EA mit den 340er Kokam(3er Pack) ausprobiert.Auch nicht schlecht :)))allerdings ist der Spaß nach 6-7 min vorbei:-(
mfG
Markus

Eckehard
21.11.2003, 15:59
Hallo,

hm, 6 - 7 Minuten bedeutet ca 3A Durchschnittsstrom....(340er Zellen)....Wie hoch war denn der Strom?

Eckehard

Markus Richter
21.11.2003, 17:19
Hallo Eckehard,
kann ich nicht sagen bzw.habe ich nicht gemessen :(
mfG
Markus

Jan
21.11.2003, 18:13
...wieder mal ist Freitag, keine Lieferung von Daniel. :( Er antwortet auch nicht mehr auf Mails.

Gerhard_Hanssmann
21.11.2003, 18:39
Hallo Jan, hab gestern bei Lipoly.de 2 Stück E-Tec 1200 mAh bestellt. Hab mich wegen der geringeren Masse für die E-Tecs entschieden. Zur Alternative standen die Kokam 1500 mAh.
Bin gespannt, wie lange die Lieferung dauert. Lieferzeit von ca. 2 Wochen wurde mir zugesagt.
Was hast Du alles bei Lipoly.de bestellt ?
Wann fängst Du mit der Extra an ?

Gerhard_Hanssmann
21.11.2003, 19:03
Vermessen der Aufnahmen für das Höhenleitwerk und die Tragfläche

Mit ganz einfachen Mitteln lassen sich die Aufnahmen für das Höhenleitwerk und die Tragfläche vermessen, so dass die EWD von Null Grad und ein Motorsturz von 2 Grad eingehalten werden.

Zunächst wird eine Profilschablone des Tragflächenprofils durch Anpassen an die Tragfläche aus 2 Balsateilen angefertigt. Diese Schablone dient zum Übertragen des Profils auf den Rumpf.

http://www.rc-network.de/upload/1069436855.jpg

Mit einem langen Lineal wird die Bezugsline festgelegt und am Rumpf auf PVC-Klebeband markiert.

http://www.rc-network.de/upload/1069436944.jpg

Diese Bezugslinie wurde beim Einstellen des Motorsturzes schon einmal verwendet.

http://www.rc-network.de/upload/1069437058.jpg

Mit der Profilschablone kann nun einfach die Lage der Fläche auf einer Rumpfseitenwand markiert werden. Die Höhenleitwerksaufnahme wird an die Bezugslinie angepasst.

http://www.rc-network.de/upload/1069437484.jpg

Die Bezugslinie wird bei senkrecht stehendem Rumpf auf die andere Rumpfseite übernommen.

http://www.rc-network.de/upload/1069437542.jpg

Mit der Profilschablone wird die Lage der Fläche auf dieser Rumpfseite markiert.

Auf diese Art läßt sich einfach Motorsturz und EWD von Null Grad einstellen. Die Rumpfausschnitte sind sauber an die Fläche angepasst.

http://www.rc-network.de/upload/1069437751.jpg

http://www.rc-network.de/upload/1069437790.jpg

[ 21. November 2003, 19:09: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Gerhard_Hanssmann
22.11.2003, 07:03
Hallo Ralph, nett, dass Du wieder mal was schreibst.
Deine Begeisterung über die Extra kommt bei jedem Beitrag rüber. Gut so, das ist Ansporn für uns.
Zur Fahrwerksaufnahme: Die Bilder und die Idee sind von Markus. Seine Lösung ist sehr gut, wenn man mal von den ca. 5 g Masse absieht. Ein großer Vorteil der Fahrwerksaufnahme ist, dass das Fahrwerk für Übungen im Freien, bei ungeeigneter Landefläche, entfernt werden kann und dass die Aufnahme robust ist.
Bei meiner Extra werde ich das so ähnlich realisieren.
Wie lange hat bei euch die Lieferung der E-Tec 1200 von Lipoly.de gedauert ?

[ 22. November 2003, 07:05: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Jan
22.11.2003, 10:56
...ich möchte eigentlich vermeiden, dass wir hier in ein kollektives Schimpfen über Daniel R. ausbrechen. Der macht seinen Laden nach meiner Kenntnis auch nur "nebenbei". Und er ist natürlich abhängig von den Zulieferen. Fehlt z.B. ein Akku aus der Bestellung, kann er halt nicht versenden. Ich denke mir auch, dass er lieber Pakete packt (und damit wenigstens einige Kunden freundlicher stimmt) als Mails beantwortet (und nur vertröstet). Über gelegentliche Rückmeldungen würde man sich halt als Kunde schon freuen... :(
Hoffentlich geht das nicht noch mal eine Woche lang so. Ich will meinen Flieger endlich fertig achen. Seit ich den Schocker (shockflyer von Grüntjens Ikarus) geflogen bin, WILL ich so ein Ding haben. Das macht so was von Laune!!

@Gerhard
Ich habe noch keinen Handschlag getan. Will lieber alles beieinander haben.

Ralph Losemann (Noria)
22.11.2003, 12:12
Hallo,
@Gerhard
also die Fahrwerksaufnahme finde ich wirklich genial! Tolle Idee!

Bin jetzt schon recht viel geflogen.(wenn ich ehrlich bin seit dem Erstflug bis auf 2 Tage immer :eek: ) Irgendwie bin ich momentan "abhängig" von dem Teil. Ich bin sogar mal früher aufgestanden und vor der Arbeit geflogen weil es so schön wenig Wind war...Naja, mein Sender zeigt bei dem Modell mittlerweile 24 Betriebsstunden und die Anlenkungen usw. sind noch frisch. Lediglich die hintere Balsalage vom Motorspant löst sich langsam.
Eigentlich wollte ich noch ein paar Wechselakkus bei Lipoly.de bestellen. Aber ich verstehe das nicht. Erst warte ich ewig auf die erste Lieferung, dann habe ich etwas Freitag bestellt und Sonnabend war es da. Nun warte ich schon wieder seit 2 Wochen auf eigentlich lieferbare Akkus und... Und eine Antwort auf ne Mail bekomme ich auch überhaupt nicht.

In der Halle sind wir nun auch schon zwei mal geflogen. Das ist einfach geil. So nach 3Minuten muss immer mal der Schweiß von der Stirn gewischt werden.. :D :D

Morgen wird wenig Wind und ratet mal was da in der Luft ist?

Grüße
Ralph

Markus Richter
22.11.2003, 18:03
Hallo,
ich habe heute meinen etec-1200Akku mal wieder in die EA eingebaut.Flugzeit 15min(da gings noch immer senkrecht).
mfG
Markus,der auch fast jeden Tag mehrmals mit der EA fliegt :)
PS Kurz noch zu meinem Fahrwerksspant(Spant 3Gramm,Verklebung bzw.GFK-Verstärkung geschätzte 2Gramm).Ich denke man könnte auch dünneres Balsa verwenden,um Gewicht zu sparen.Außerdem wiegt die "Originalfahrwerksabstützung "auch ein bißchen was...
PPS Gewichte ohne Fahrwerk(9,5gr)
296gr mit 340er Kokam
341gr mit etec 1200
376gr mit Kokam 1500

[ 22. November 2003, 20:54: Beitrag editiert von: Markus Richter ]

Gerhard_Hanssmann
23.11.2003, 20:12
Standschubmessungen auf S. 5 ergänzt.

Jan
23.11.2003, 21:35
Original erstellt von Gerhard_Hanssmann:
[IMG]

APC Slow 10 x 4,7
9.9V; 10,9A;108W; 6147/min; Standschub 580 g; 5,4 g/W
8,6V; 7,2A; 62W; 5274/min; 400g; 6,5g/W

APC Slow 9x4,7
12,7V; 9,6A; 122W; 8841/min; 600g; 4,9g/W
10,8V; 7,8A; 84W; 7859/min; 520g; 6,2g/W
Für 380 g Standschub sind bei Halbgas ca. 5 A bei 11,3 V notwendig.

APC Slow 9x3,8
10,7V; 8,2A; 88W; 7617/min; 500g; 5,7 g/W
Für 380 g Standschub sind bei Halbgas ca. 4,8 A bei 11,4 V notwendig.

Copyright G.Hanssmann 2003Das sind sehr erfreuliche Werte. Der Gerhardsche Quotient ist nach meiner trüben Erinnerung beim Schöttner-Motor besser als jemals bei einem Außenläufer gemessen. Oder? Bin begeistert.

Ich hatte mir bei Daniel auch ein paar APCs bestellt der beiden gemessenen Größen bestellt. Ist natürlich schön, wenn Herstellerangaben so gut passen. Bin mal gespannt, ob man den Mehrschub des größeren Props braucht.

Ralph Losemann (Noria)
23.11.2003, 22:10
Hallo,
@Jan
habe alle 3 Luftschrauben probiert und bin bei der 10*4,7 hängen geblieben. Die passt einfach. In der Halle geht damit ohne Gaskurve nichts(bei 3 Zellen). Wenn der Sender keine Gaskurve hergibt dann sollte in der Halle der Gaskanal begrenzt werden.
Ich finde die 10*4,7 passt in der Halle mir dem 28Winder ganz gut mit 2Zellen Lipoly zusammen.

Grüße
Ralph

Gerhard_Hanssmann
29.11.2003, 16:59
Anfertigen des Kabelbaums für die Querruderservos

Fur die Futaba FS 40 Pico Servos (9 g) werden Aussparungen in die Fläche geschnitten. Die Servomitte ist ca. 20 cm von der Tragflächenmitte und 6 - 10 cm von der Flächenhinterkante. Die Sevos werden mit kleinen Blechschrauben gehalten. Die Servoauflage ist im Schraubenbereich mit 0,4 mm Sperrholz verstärkt.

http://www.rc-network.de/upload/1070121049.jpg

Der Kabelbaum wird aus 0,3 mm (Durchmesser) Kupferlackdraht angefertigt. Dazu gibt es
>>hier<< (http://www.rc-network.de/cgi-bin/ubb/ultimatebb.cgi?ubb=get_topic;f=2;t=000443;p=7) mehr Infos.
Der fertige Kabelbaum wiegt ca. 2-3 g.

http://www.rc-network.de/upload/1070121342.jpg

http://www.rc-network.de/upload/1070121574.jpg

[ 30. November 2003, 09:04: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Ralph Losemann (Noria)
30.11.2003, 10:10
Hallo,
nur so zur Feier des Tages......

http://www.rc-network.de/upload/1070183407.jpg

besinnliche Grüße
Ralph

Jan
30.11.2003, 11:50
Original erstellt von Noria:
Hallo,
@Jan
habe alle 3 Luftschrauben probiert und bin bei der 10*4,7 hängen geblieben. Die passt einfach. In der Halle geht damit ohne Gaskurve nichts(bei 3 Zellen). Wenn der Sender keine Gaskurve hergibt dann sollte in der Halle der Gaskanal begrenzt werden.
Ich finde die 10*4,7 passt in der Halle mir dem 28Winder ganz gut mit 2Zellen Lipoly zusammen.

Grüße
Ralph...lesen sollte man können. Habe Dein Post zunächst völlig falsch verstanden.

Nochmal für mich :rolleyes:
Schöttner 28er und die 10*4,7
- langsam, leicht und besinnlich -> 2 Zellen
- outdoor -> 3 Zellen

Scheint schon zu passen. Irgendwo schreibt Sascha, dass er seinen Flieger um einen Prop dieser Größe herumkonstruiert habe.

Ich will ENDLICH meine Akkus, mein Ladegerät und meine Props haben. *FRUST* Daniel mailt leider, dass er zur Zeit einfach nicht genug nachgeliefert bekommt. :(
Gehe doch noch zum Batt-Man. Kriege ich dort auch meinen Lader??

Gerhard_Hanssmann
30.11.2003, 12:19
Hallo Jan
E-tec 1200 sofort lieferbar bei z.B Battman.

oder Akkumotion:

IRATE 1100
Lithium-Polymerzelle Kapazität: 1100 mAh Gewicht: 22g Maße: 61 x 35 x 5 (L x B x H) Milimeter

Belastung 10C Dauer und 15C Kurzzeitig!

Bitte nur vorbestellen. Lieferbar sind diese Hammerzellen erst ab Mitte Dezember, frühestens!
Allerdings, wer früher bestellt bekommt auch früher!
:
15,50 EUR


Als Lader ist zum Einstieg der X Peak 3 von Jamara gut geeignet. Überall lieferbar.

Die 9 x4,7 mit 3 Lipoly und 290-05-28 wähle ich zum Erstflug. Da ist Standschub im Überfluss vorhanden.

Noria, ebenfalls besinnliche Vorweihnachtstage.

Gast_282
02.12.2003, 14:01
....weiß hier eigentlich keiner was mit dem Daniel los ist ???? noch vor 3 wochen mit ihm öfters gemailt - bestellung war damals auch nach ein paar tagen da - jetzt wart ich noch auf ne fuhre lipo's und nix geht mehr - keine mails, keine bestellung - gaaaar nix - ist doch schon etwas verwunderlich - sollte den kram auf weihnachten eigentlich haben.....

Sun
02.12.2003, 16:55
Moin.
Alle Leute, die aus Hamburg und Umgebung kommen schaut euch bitte meinen Thread zum Thema "Indoorflug Hamburg Messe" an.
http://www.rc-network.de/cgi-bin/ubb/ultimatebb.cgi?ubb=get_topic;f=9;t=000209

Sorry wenn ich hier Werbung mache. Aber wir brauche Mitglieder.

cu

Sun

[ 02. Dezember 2003, 17:04: Beitrag editiert von: Sun ]

Gerhard_Hanssmann
02.12.2003, 18:12
Die Empfängerantenne (0,3 mm Kupferlackdraht) wird im Innern des Flügels entlang der Nasenleiste verlegt, das Ende der Antenne wird am Randbogen abgewinkelt und festgeklebt. Die Enden der Servoanschlüße aus Kupferlackdraht werden verzinnt. Dies ist vor dem Einkleben der Fläche in den Rumpf einfacher als nachher.

http://www.rc-network.de/upload/1070384753.jpg

Um die Nasenleiste des Flügels unbedingt einen Streifen hochwertigen Klebebandes über die gesamte Spannweite kleben ( durch das orangefarbebe Klebeband angedeutet). Der Flügel ist völlig holm- und rippenlos. Wenn sich die vordere Klebenaht durch eine schiefe Landung etwas öffnet, gibt es sonst den berühmten Explosionseffekt der Schalenflieger.

http://www.rc-network.de/upload/1070385009.jpg

[ 03. Dezember 2003, 17:20: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Gerhard_Hanssmann
02.12.2003, 18:24
Servoaussparungen und Kabelbaum für die Leitwerksservos

Für die Leitwerke werden auch Futaba FS 40 Pico Servos (9g) mit 0,3 mm Kupferlackverkabelung verwendet.
Beide Kabelbäume zusammen haben eine Masse von 3 g.

http://www.rc-network.de/upload/1070385558.jpg

Die Aussparung für das Höhenruderservon wird mit 0,4 mm Serrholz für die Schrauben verstärkt.

http://www.rc-network.de/upload/1070385680.jpg

Die Aussparung für das Seitenruderservo.

http://www.rc-network.de/upload/1070385750.jpg

Gerhard_Hanssmann
02.12.2003, 18:31
Markus hat die Servos mit Hilfe eines 1 mm Sperrholzrahmens nach innen versetzt, eingebaut.

http://www.rc-network.de/upload/1070386229.jpg

Ralph Losemann (Noria)
03.12.2003, 09:04
Hallo,
wenn ich so den Bau verfolge, dann traut man sich gar keine eigenen Bilder mehr reinzustellen..... ;)

Wir haben mittlerweile 6 Motoren mfly 290/05 im Einsatz. Erfahrungen:
1. Die Madenschraube zur Glockenbefestigung lockert sich sehr gerne. Immer mal am Propeller ziehen, ob die Glocke nach vorn rutschen kann. (Abfallen kann sie nicht da die Luftschraube ein rausfallen der Madenschraube verhindert)
2. Zur Montage und Demontage immer die Glocke demontieren und am Stator drehen. Man ist bei schneller Demontage geneigt an der Platine zu drehen. Tut es bitte nicht......

Grüße
Ralph

[ 03. Dezember 2003, 09:05: Beitrag editiert von: Noria ]

Michael Schöttner
03.12.2003, 09:28
Hallo Ralph,
danke, dass Du es ansprichst!
Die Madenschraube ist mittlerweile aus V2A und kann viel stärker angezogen werden. Bei den Fertigmotoren ist jetzt mit Sicherungslack gesichert.
An der Befestigung arbeiten wir momentan. Da wird sich Anfang nächsten Jahres was tun.

Gruß,
Michael

Jan
05.12.2003, 16:39
Original erstellt von Schultze-Melling:
...meine Lieferung von Daniel Rinninsland ist leider noch nicht da. Will auch... :(

Bestellbestätigung von Fr 03.10.2003, 12:14, Lieferung bis heute nicht, wieder ein Wochenende ohne...Wieder mal ein Freitag. Nix Lieferung nix da.
:( Sind jetzt mehr als zwei Monate. :( :( :( :( :(

Eckehard
05.12.2003, 16:52
Hallo,

kannst Du bitte einmal versuchen Daniel per Telefon zu erreichen. IMHO ist sein Rechner inkl. vieler Bestellungen gecrashed....Du wartest u.U. noch länger, ohne daß Daniel estwas von Deiner Bestellung weis....
Schau mal auf seine HP....!

Eckehard

Jan
06.12.2003, 05:26
...würde manches erklären. Meine Bestellung ist aber vor dem Zeitraum. Rufe aber trotzdem mal an. Das X-peak ist aber wohl überall im Rückstand. Vielleicht hängt es daran.

Sebastian Scheinig
06.12.2003, 09:31
Hi Leute,

so schlimm es ist, dass ihr eure Sachen nicht bekommt, bleibt bitte beim Thema!

Gerhard_Hanssmann
07.12.2003, 16:47
Die Fahrwerksaufnahme

Aus leichtem 3 mm Balsasperrholz wird der Fahrwerksspant angefertigt (2 g). Als Distanzstücke dienen 1,5 mm Balsastege.

http://www.rc-network.de/upload/1070811336.jpg

Das Fahrwerk aus 1,5 mm Federstahldraht kann so in der Mitte des Spants von unten eingeschoben werden.

http://www.rc-network.de/upload/1070811458.jpg

http://www.rc-network.de/upload/1070811618.jpg

Das Fahrwerk klemmt in der Aufnahme und braucht daher nicht zusätzlich gesichert werden. Bei Bedarf kann ohne Fahrwerk geflogen werden, es muss nur aus dem Fahrwerksspant gezogen werden.

http://www.rc-network.de/upload/1070811697.jpg

Der Spant wird im Rumpf ausgerichtet und mit Weissleim verklebt. Einige Balsaleisten verstärken den Rumpf beim Fahrwerksspant.

http://www.rc-network.de/upload/1070811827.jpg

http://www.rc-network.de/upload/1070811867.jpg

[ 07. Dezember 2003, 16:51: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Gerhard_Hanssmann
07.12.2003, 19:04
Seit November 03 liefert Sascha die Baukästen mit CNC-gefrästen Sperrholzrädern aus.

http://www.rc-network.de/upload/1070819976.jpg

Als Radachse dient ein Bowdenzugaussenrohr. Die Bereifung der Räder wird mit 3 mm Schrumpfschlauch oder 3 mm Moosgummi hergestellt. Alle Teile werden mit dünnflüssigem Sekundenkleber verklebt.

Der Rumpf mit dem leicht nach vorne gebogenen Fahrwerk und den Rädern

http://www.rc-network.de/upload/1070982724.jpg

Für den Outdooreinsatz werden Räder mit 40 mm Durchmesser und dicker Schaumstoffauflage als Bereifung verwendet. Der Schaumstoff ist im Baumarkt in der Fliesenabteilung zur Spaltfüllung vor dem Silikonieren erhältlich.

http://www.rc-network.de/upload/1072100505.JPG

Durch etwas Stabilit (auch Schrumpfschlauch) sind die Räder auf der Radachse gesichert.

[ 22. Dezember 2003, 14:43: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Mr. Lightspeed :-)
07.12.2003, 22:34
@ Jan S.-M.
Ich hab Dir doch schon am 23.11. per Mail geschrieben das du mal bei D.Rinninsland anrufen sollst, was du auch machen wolltest...
Warum dann jetzt wieder so ein posting, das nix angekommen ist???

Christoph Eicker
08.12.2003, 09:22
Hallo Gerhard,

wie hast Du den Federstahl für das Fahrwerk so sauber gebogen bekommen?? Habe neulich für einen Slowflyer auch versucht, ein solches Fahrwerk aus 1,5 mm Federstahl zu biegen. Leider hat es erst beim dritten Versuch einigermaßen gepasst!

So ordneltich würde ich das auch gerne mal hinbekommen! :D

Grüße

Christoh

Jan
08.12.2003, 12:49
*offtopic on*
Heute morgen hatte ich ein kleines Päckchen in der Post. *freu*

Werde heute Abend auspacken.

PS:
Hatte doch noch Mailkontakt, deshalb kein Anruf. War ein netter Kontakt, es ist halt schwierig, wenn einen Lieferanten im Stich lassen. Wird bestimmt wieder besser.
*offtopic off* (sorry, Modi ;) )

Gerhard_Hanssmann
09.12.2003, 16:15
Original erstellt von Blade:


wie hast Du den Federstahl für das Fahrwerk so sauber gebogen bekommen??

Grüße

ChristohChristoph,
Plan zeichnen,
Draht mit Schraubstock und Hammer biegen und mit Plan vergleichen. Das ist schon alles.

Gerhard_Hanssmann
09.12.2003, 16:27
Ausrichten der Fläche und Verkleben mit dem Rumpf

Die Tragflächenausschnitte im Rumpf sind durch Ausmessen mit der Profilschablone so ausgespart, dass EWD und Lage zum Rumpf stimmen, vgl. S.8.
Durch Messen mit dem Stahllineal wird die Tragfläche genau zum Rumpf ausgemittelt.

http://www.rc-network.de/upload/1070983375.jpg

http://www.rc-network.de/upload/1070983414.jpg

Mit Weissleim werden Tragfläche und Rumpf miteinander verklebt.

http://www.rc-network.de/upload/1070983509.jpg

Gerhard_Hanssmann
09.12.2003, 19:32
Ausrichten und Einkleben der Leitwerke

Die Höhenruderdämpfungsflosse wird an den grün markierten Stellen mit hochwertigem Klebeband von beiden Seiten verstärkt. Das Depron vorher an den Klebestellen mit Uhu - Por dünn einstreichen, verteilen und 10 min ablüften lassen. So hält das Klebeband für immer bombenfest.

http://www.rc-network.de/upload/1070994060.jpg

An den Ausgleichsflächen des Höhenruders werden an den gelb markierten Stellen auch Klebebandverstärkungen angebracht.

http://www.rc-network.de/upload/1071683198.JPG

Der Schlitz für die Höhenruderdämpfungsflose (HRDF) wurde schon , wie auf S. 8 beschrieben, so augearbeitet, dass die EWD Null Grad beträgt. Die HRDF in den Schlitz schieben und kontrollieren, ob die HRDF parallel zur Tragfläche ist. Sonst wird der Schlitz im Rumpf parallel verbreitert, bis die HDF mit der Tragfläche fluchtet.

Der Schlitz für die Seitenruderdämpfungsflosse (SRDF) muss so ausgearbeitet werden, dass die SRDF mit der Mitte des Vorderen Rumpfteils (z.B Marke auf der Mitte der Kabinenhaube) fluchtet.

http://www.rc-network.de/upload/1070994852.jpg

Statt mit Klebeband, wie in der Bauanleitung beschrieben, werden die Ruder bei dieser Extra mit Patentscharnieren angeschlagen.

http://www.rc-network.de/upload/1071326577.jpg

Ein Patentscharnier läßt sich in mehrere kleinere Scharniere aufteilen, die mit Styrosekundenkleber und wenig Aktivator in die Schlitze der Dämpfungsflosse dauerhaft geklebt werden.

Mit Weissleim werden die Dämpfungsflossen in den Rumpf geklebt und ausgerichtet.
Die HRDF muss parallel zur Fläche eingebaut werden. Messen mit dem Stahllineal und Peilen helfen bei der Kontrolle. Die SRDF muss senkrecht auf der HRDF stehen und zur vorderen Rumpfmitte ausgerichtet sein. Auch dies wird durch Peilen kontrolliert.

http://www.rc-network.de/upload/1071327296.jpg

http://www.rc-network.de/upload/1071327342.jpg

[ 17. Dezember 2003, 18:48: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Gerhard_Hanssmann
14.12.2003, 10:54
Die nach dem Einkleben der Fläche und der Leitwerke eventuell noch vorhandenen Spalte und Lücken, werden mit 3mm Depronresten verschlossen.

http://www.rc-network.de/upload/1071394675.jpg

Die 1,5 mm Balsaaufnahme für den Hecksporn aus einem Bowdenzuginnenrohr wird mit Uhu Por verklebt. Im Rumpfinnern kann auch ein kleines Balsastück als Widerlager eingebaut werden.
Der Hecksporn wird mit wenig Epoxydharz verklebt.

http://www.rc-network.de/upload/1071396253.jpg

Anfertigen der Ruderhörner

Höhen - und Seitenruder erhalten 1,5 mm Balsaverstärkungen, die mit Uhu Por verklebt werden. In diese Verstärkungen werden die 1,2 mm Kohletäbe mit Epoxydharz verklebt. Sie dienen als Ruderhörner.

http://www.rc-network.de/upload/1071394883.jpg

http://www.rc-network.de/upload/1071395035.jpg

http://www.rc-network.de/upload/1071395067.jpg

Die Ruderhörner für die Querruder werden auf ähnliche Art angefertigt. Die Balsaverstärkung ist im Bereich des Ruderhorns auf 3 mm aufgedoppelt und hält das mit Sekundenkleber verklebte Ruderhorn sicher fest. Dieser Bereich wird im Depron mit wenig Epoxyharz verklebt, der Rest ist mit Uhu Por verklebt.

http://www.rc-network.de/upload/1071395322.jpg

http://www.rc-network.de/upload/1071395363.jpg

http://www.rc-network.de/upload/1071395407.jpg

Die Oberseite der Querruder benötigt für die Ruderhörner keine Verstärkung.

Die neuen Extrabaukästen haben Ruderhörner aus dünnem Sperrholz mit großflächiger Einleimfläche.

[ 14. Dezember 2003, 11:08: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Gerhard_Hanssmann
14.12.2003, 11:04
Sorry

[ 14. Dezember 2003, 11:05: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Jan
14.12.2003, 17:55
Gerhard, ich habe Freude, Dir zuzuschauen!! Ich vermute sehr, ich bin nicht der Einzige. :)

Die Idee mit der Ruderverstärkung zur Aufnahme des Ruderhorns ist gut.

Wann ist Erstflug? Wartest Du mit dem Finish noch bis meine fertig ist? :rolleyes:

Gerhard_Hanssmann
15.12.2003, 19:18
Jan, mein Maler - und Lackierermeister und Leader des Dreamteams, hat noch nicht mit seiner Extra angefangen. Hab Michael heute die Extra gezeigt, nun hat er genügend Motivation, dass er über Weihnachten loslegt. Airbrushen wird dann vermutlich erst im neuen Jahr sein. Erstflug, so weit ist es noch nicht.
Das Teil macht echt Laune.

Sascha Fliegener
16.12.2003, 13:29
Moin !

Sieht echt super aus, Respekt ! :)

Kleiner Hinweis für andere Erbauer: Es ist nicht nötig, die Balsaverstärkungen der Ruder bis ganz ans Ende zu ziehen, da kann man nochmal ein paar Gramm sparen (bzw. die neuen Ruderhörner werden einfach hochkant eingebaut, ist leichter und sieht besser aus, nach meinen Erfahrungen auch noch steifer dazu)

Gruss,

Sascha

Gerhard_Hanssmann
16.12.2003, 17:45
Hallo Sascha, der Bau der Extra macht enorm Spaß. Bald bin ich mit dem Rohbau fertig.Ohne Hardware werde ich sonst komplett bei 138 g landen. Ist das noch brauchbar ?

[ 16. Dezember 2003, 18:37: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Sascha Fliegener
16.12.2003, 18:45
Hallo !

Rechne mal hoch, für Indoor sollte das Modell möglichst 330 g wiegen. Das hat sich bei mir als "Idealgewicht" rausgestellt. Hier besser etwas weniger als mehr.

Outdoor ist es bis 380 g OK (aber ab 350 g ist die Original-Fahrwerkskonstruktion etwas zu weich ausgelegt).

Meine serienmäßig gebauten Modelle hatten immer ein Leergewicht (alles dran ohne RC + Antrieb, also auch Anlenkungen) von etwa 115-120 g.

Ich bin letzte Saison mit NiMH-Zellen und B20-S auf ein Gewicht von genau 330 g gekommen. Sollte also mit Lipos möglich sein, die 20 g Differenz wieder einzusparen.

Gruss,

Sascha

tanni60
16.12.2003, 19:23
genial

eine bessere Werbung für da Teil kann es nicht geben, auch haben will

Gerhard_Hanssmann
16.12.2003, 19:28
Die Waage meint, dass das flugfertige Modell mit 3 Etec 1200 mAh ohne Farbe auf 341 g kommt.
Mit 3 Stück Kokam 350 sind es 293 g.
Dutlichs Mehrgewicht hab ich durch:
Motorspanten für die schwimmende Lagerung des Motors
Fahrwerksspant
4 Stück 9 g Servos

Sascha Fliegener
16.12.2003, 19:35
OK, das ist im grünen Bereich. Rechne mal noch 10 g Reserve mit ein.

Je nach Akku kannst Du dann für Indoor/ Outdoor optimieren.

Gruss,

Sascha

Gerhard_Hanssmann
17.12.2003, 19:00
Das Anschlagn der Ruder

Die Querruder werden mit 6 Patentscharniren angeschlagen. Der Abstand zwischen Ruder und Fläche sollte ca. 0,5 mm betragen.

http://www.rc-network.de/upload/1071683391.JPG

http://www.rc-network.de/upload/1071683592.JPG

Das Höhenruder und dann das Seitenruder werden auch mit Patentscharnieren und Sekundenkleber angeschlagen. Das Seitenruderscharnier am Rumpfboden wird durch einen 2 mm Schrumpfschlauch hergestellt. Der Schrumpfschlauch wird durch 2 Streifen Klebeband sicher gehalten.

http://www.rc-network.de/upload/1071683696.JPG

Gerhard_Hanssmann
17.12.2003, 19:10
Einbau der Fernsteuerkomponenten

Die Querruderservos werden mit den Kupferlackdrähten verlötet. Die Kupferlackantenne wird mit dem Empänger verlötet.

http://www.rc-network.de/upload/1071684544.JPG

Der Regler befindet sich auf einem kleinen Balsabrett im Luftstrom. Der Empfänger ist mit doppelseitig klebendem Klebeband an der Rumpfwand befestigt.

http://www.rc-network.de/upload/1071684275.JPG

Der Wartungsdeckel wird durch kleinste Magnete gehalten.

http://www.rc-network.de/upload/1071684371.JPG

Zum Öffnen ist ein kleiner Griff am Wartungsdeckel angebracht.

http://www.rc-network.de/upload/1071684444.JPG

[ 17. Dezember 2003, 19:16: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Gerhard_Hanssmann
19.12.2003, 16:29
Montieren der Rudergestänge

Die Rudergestänge sind aus 1,2 mm Kohlestäben, die mit Schrumpfschlauch an den Ruderhörnern und Ruderhebeln befestigt werden. Zwischen Ruderhorn und Kohleschubstange muss ca. 2 mm Freiraum sein, damit das Schrumpfschlauchscharnier reibungsfrei arbeitet.

http://slow-flyer.com/temp/ruder.jpg

Quelle: Sascha Fliegener

Das Depron sorgfältig vor der Wärmezufur durch das Heissluftgebläse (250 °C) schützen. Vor dem Schrumpfen wird etwas Sekundenkleber zwischen Gestänge und Schrumpfschlauch gebracht.

http://www.rc-network.de/upload/1071847013.JPG

http://www.rc-network.de/upload/1071847118.JPG

http://www.rc-network.de/upload/1071847161.JPG

So entsteht eine einfache, leichte und priswerte Ruderanlenkung die spielfrei, kraftschlüssig und stellgenau ist.
Die Ruderhebel sollten ca. 15 mm, die Ruderhörner um 13 mm lang sein, dann ergeben sich über die Schrumpfschlauchanlenkung Ruderauschläge von ca. 45 °.
http://www.rc-network.de/upload/1072100044.JPG

http://www.rc-network.de/upload/1072100084.JPG

[ 22. Dezember 2003, 14:34: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Gerhard_Hanssmann
19.12.2003, 16:36
Die Anlenkung des Seitenruders

http://www.rc-network.de/upload/1071847942.JPG

http://www.rc-network.de/upload/1071848027.JPG

Die Maximalausschläge von ca. 45 °.

http://www.rc-network.de/upload/1071848064.JPG

http://www.rc-network.de/upload/1071848133.jpg

Gerhard_Hanssmann
19.12.2003, 16:47
Die Höhenruderanlenkung

http://www.rc-network.de/upload/1071848313.JPG

http://www.rc-network.de/upload/1071848363.JPG

http://www.rc-network.de/upload/1071848407.JPG

Die Futaba FS 40 Pico Servos, baugleich mit Ripmax SD 150, arbeiten zusammen mit der Ruderanlenkung stellgenau, schnell und mit hoher Kraftübertragung. Ein sehr funktionelles Anlenkungssystem.
Durch Erwärmen des Schrumpfschlauchs an der Scharnierstelle läßt sich der Radius abändern; so sind Feinjustierungn des Rudergestänges möglich.

[ 19. Dezember 2003, 16:55: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Tommi
21.12.2003, 11:47
Hallo Gerhard,
mein großes Kompliment für Deine Doku-Arbeit! Bei den Erläuterungen juckt es einem, die Extra nachzubauen!

Schöne Weihnachten und guten Rutsch (Flug),
Tommi

P.s.:
Nachfrage nach dem LE ist immer noch da :) .
Geht auch mit Lipos an meinem geupdateten Schulze...

Sascha Fliegener
21.12.2003, 13:48
Hi !

Für die ersten Flüge völlig ausreichend, aber für später und auch für Indoor sollten die Ausschläge ruhig noch etwas größer sein ;)

Gruss,

Sascha

Gerhard_Hanssmann
21.12.2003, 20:04
Gerade war der erste Flug im Wohnzimmer mit 3 Kokam 350, Hovergasstellung reicht ca. 5 min, Abflugmasse 298 g.
Mit 3 E-Tec 1200 hat sie 342 g.
Bin ganz begeistert.

http://www.rc-network.de/upload/1072033293.JPG

[ 22. Dezember 2003, 20:26: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Tommi
22.12.2003, 08:39
Mensch Gerhard, du überraschst immer wieder! Deine Extra braucht ja gar kein RC :cool: ...
Wo gibt's denn diesen Autopilot???

T.

Markus Richter
22.12.2003, 09:46
Die Bilder erinneren mich an einen Zauberer,der die Nummer mit dem "schwebenden Stock"vorführt :) Hängt die EA vielleicht auch an Schnüren :)
mfG
Markus

Gerhard_Hanssmann
22.12.2003, 15:06
Akkueinbau

Der Schwerpunkt der Extra ist bei 90 mm von der Nasenleiste aus an der Rumpfwand gemessen. Wegen der Leitwerksservos mit je 9 g Masse, muss der Akku weit vorne platziert werden. Er ist so leicht zugänglich. Bei anderen Extras ist der Akku weiter hinten, fast am Tragflächenende, positioniert.
Der Akkuhalter wird aus 1 mm Balsaholz und wenigen 0,4 mm Sperrholzverstärkungen aufgebaut. Klettband hält die Akkus sicher fest.

http://www.rc-network.de/upload/1072101086.JPG

Vorne wird der Akkuhalter auf dem Kohlestab für die Motoraufhängung fixiert, hinten wird er auf einem mit 0,4 mm verstätkten Balsabrettchen mit der Tragfläche verschraubt.

http://www.rc-network.de/upload/1072101311.JPG

http://www.rc-network.de/upload/1072101350.JPG

Bei dieser Akkulage ist die Extra leicht kopflastig, mit Farbe wirds vermutlich stimmen.

http://www.rc-network.de/upload/1072101443.JPG

Nach einiger Flugerfahrung mit der Extra kann der Schwerpunkt bis auf ca. 105 mm zurückgenommen werden. Bei dieser Schwerpunktslage ist das Hovern einfacher. Je nach Gewohnheit des Piloten sollte der Schwerpunkt so weit zurückgenommen werden, dass die Extra im Rückenflug oder im Messerflug auf Hoch/Tief neutral fliegt.

[ 22. Dezember 2003, 15:48: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Gerhard_Hanssmann
22.12.2003, 15:33
Restliche Arbeiten

Zu den restlichen Arbeiten an der Extra gehören:
Fahrwerksverstrebungen, Radverkleidungen und Spinner anbringen. Da die Extra überwiegend zum Outooreinsatz kommt, wird auf deren Anbringung verzichtet.

http://www.rc-network.de/upload/1072103081.JPG

Die Extra ist nun flugfertig und wartet auf einen windstillen Tag. Nach dem Einfliegen erhält die Extra noch ein Tropfendesign in rot/weiss nach Roland Matt.

http://www.rc-network.de/upload/1066891004.jpg

Tipps zum Airbrushen gibts auf der Seite von >>Sascha Fliegener<<. (http://www.slow-flyer.net/tips_3.html)

Die Extra in Tropfen - Design nach Roland Matt.
Der Massezuwachs durch die Lackierung beträgt ca. 5 g.

http://www.rc-network.de/upload/1075472118.jpg

http://www.rc-network.de/upload/1075472248.jpg

http://www.rc-network.de/upload/1075472278.jpg

http://www.rc-network.de/upload/1075472303.jpg

http://www.rc-network.de/upload/1075472333.jpg

Der Lackieraufwand hat sich gelohnt. Die Extra sieht traumhaft schön aus.

[ 30. Januar 2004, 15:28: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Gerhard_Hanssmann
22.12.2003, 15:45
Technische Daten in der Übersicht

Spannweite: 900 mm
Länge: 950 mm
Profil: E 479 vollsymmetrisch
Motor: Mfly 290-05-28L-Y
Regler: TMM 1210-3 PL
Luftschraube: APC Slowfly 9x4,7
Akku: 3 E-Tec 1200mAh (Flugzeit:um ca. 25 min ) oder 3 Kokam 350 mAh (ca. 8 min)
Empfänger: Jeti Rex 5 plus
Servos: 4 Stück Futaba FS 40 Pico, baugleich Ripmax SD 150
Abflugmasse: 342 g mit 1200 E-Tec, 298 g mit 350 Kokam
Messung mit 9 x 4,7:
10,8V; 7,8A; 7860/min; 520 g Standschub

[ 06. Januar 2004, 20:57: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Gerhard_Hanssmann
23.12.2003, 19:57
Erstflug

Heute, am 23.12.03 gegen 14 Uhr war Erstflug mit der Extra. Vor schneebedekter Winterlandschaft an der Wangener Linde ist der Kontrast zur weissen Depronextra nicht optimal, dafür war es windstill.
Nach dem Handstart sind kaum Eintrimmarbeitn zu erledigen. Die Ruderausschläge und die Expoeinstellungen (Quer 50 %, Höhe 30%, Seite 10%) passen gut zu meinen Steuergewohnheiten. Damit läßt sich die Extra exakt lenken. Die Ruder greifen sofort und neutralisieren ohne irgendwelche Störungen.
Nach wenign Kurven durfte die Extra mir vertraute Kunstflugfiguren fliegen. Darunter waren schon Rollenkrise in respektabler Höhe, Messerflug mit gerissener Rolle und weiter im Messerflug, Hovern, Turns, Rückenflug, Trudeln, Flachtrudeln usw.

Im Rückenflug muss etwas gedrückt werden, deshalb wird sie noch etwas schwanzlastiger eingestellt. Beim senkrechten Steigen bricht sie leicht nach links aus, hier muss etwas mehr Motorzug nach rechts eingestellt werden.
Der erste Flug dauerte mit den 1200er E-Tec ca. 15 min. Zwei weitere Flüge mit Kokam 350 mit je 5 min zeigen, dass 44 g weniger zu deutlich geringerer Fluggeschwindigkeit und höherer Wendigkeit führen. Diese Bestückung ist bestimmt ideal für den ersten Hallenflug. Der Mfly 290-05-28 L läuft durch die schwimmende Motoraufhängung angenehm leise, wird kaum warm und hat mit der 9 x 4,7 Power im Überschuss, mit der 10 x 4,7 wird die Extra kaum zu bändigen sein. Der TMM Steller arbitet mit dem Motor gut zusammen, und auch die Lipolyunterspannungsabschaltung funktioniert zuverläßig.
Die Extra wird zu einem meiner Lieblingsmodelle avancieren.

Jan
23.12.2003, 22:18
Hallo Gerhard,

das lese ich gerne. Gratulation zum erfolgreichen Erstfluch.

Joachim (foka4) hat schon vermutet, dass Du Deine Shockies jetzt gar nicht mehr brauchst. Kann ich mir einen im Tausch gegen Bares abholen?

Sascha Fliegener
24.12.2003, 10:21
Moin Gerhard !

Hört sich ja richtig gut an, gratuliere !

Denke es ist eine gute Möglichkeit, durch Akkuwechsel den Flieger für In- und Outdoor zu optimieren.

Gruß,

Sascha

Gast_282
30.12.2003, 16:18
...so hab jetzt meine auch erhalten - mega freu - wollte hier mal fragen was ihr für servos nehmt - dachte eigentlich an die jamara xt-atom 4,9 gr. aber anscheinend gibet die gar nicht mehr - hab zumindest nix im netz gefunden - was würdet ihr vorschlagen - so jetzt immer feste druf.. :) :)

Gerhard_Hanssmann
02.01.2004, 10:25
Für die Extra und andere Kleinmodelle gut geeignete Servos sind:

Dymond D 44 Servo 4,4 g leicht , 1,1 Kg/cm bei 4,8 V , 0,12 sec , 19 x 7,5 x 15,7mm.( ab 4 Stk 18,90 , ab 10 Stk 17,90)(Staufenbiel) Futaba FS 30 pico (baugleich Dymond D 54 Sub-Micro Servo 17,90€ Staufenbiel), 5,5 g, 0,10 s für 45° ca.24 € Höllein HiTec HS 50 (baugleich Lexors Micro 100 Ikarus 29,90 €), 6g, 0,09 s für 60°, ca. 32 € Höllin HiTec HS 55 (baugleich Nano S MPX od. Lexors Micro 200 Ikarus 24,90 €), 8g; 0,17s für 60°, ca. 20 € Höllein Futaba FS 40 Pico (baugleich Ripmax SD 150 für 25,50 € Höllein oder Dymond D 60 Super- Micro Powerservo 21,90€ Staufenbiel), 9 g, 0,15 s für 45°, ca. 28 € HölleinDie FS 40 Pico sind sehr robust, sie werden auch in Pylonflitzern eingsetzt. Hier ein weiteres >>Anwendungsbeispiel<< (http://www.rc-network.de/cgi-bin/ubb/ultimatebb.cgi?ubb=get_topic;f=2;t=000443)
C 141, C261 haben keine so robusten Getriebe. Der Hersteller verlangt für ein Ersatzgetriebe ca. 7 €.
Futaba oder HiTec Ersatzgetriebe sind deutlich billiger (3 bis 4 €).
Bei den einzelnen Servos gibt es durch die baugleichen Typen enorme Preisunterschied.
>>Ikarus<< (http://www.ikarus-modellbau.de/Ikarus/german/index-g.html) >>Staufenbiel<< (http://www.staufenbiel.com/) >>Hoellein<< (http://www.hoellein.com/websites_neu/home/home.html)

[ 05. Mai 2004, 15:39: Beitrag editiert von: Gerhard H ]

Sebastian Scheinig
03.01.2004, 13:09
Hab sie zwar noch nicht ausführlich getestet, aber von den ersten Eindrücken her, sind die Jamara XT Pico Low (6gr) auch sehr gut. Kräftig und sehr schnell! Wir haben hier jetzt 4Stück in Ultis verbaut. Morgen wird ausgiebig im Flug getestet. Werde berichten.

Ralph Losemann (Noria)
05.01.2004, 21:15
Hallo,
ein Tip für alle New Fun Extra Piloten: Das Rumpfvorderteil wird bei einem "Einschlag" recht häufig beschädigt.
Ich habe 4 Streifen Depron 3mm dick, ca. 15-20mm breit, innen in den Rumpf geklebt. 2 Stück links und rechts neben der Akkuklappe, 2 an den beiden Seiten. Die Streifen beginnen am Motorspant und enden an der Fläche. Die Akkuklappe ist noch vorn und hinten mit 3mm Depronstreifen verkastet.
Der Stabilitätsgewinn ist erheblich, das extra Gewicht ist nahezu null. Kleber Uhu Por
Besonders die Neigung zum Einreißen des Deprons im Bereich der Akkuklappe ist wesentlich kleiner.

Grüße
Ralph

Marcus M
05.01.2004, 22:46
die Jamara XT Pico Low (6gr) auch sehr gut. Kräftig und sehr schnell! Kann ich auch nur empfehlen !

Gruß

Marcus

Gerhard_Hanssmann
06.01.2004, 14:14
Zusammenfassung

Die sehr ausführlich gehaltene und mit vielen Bildern und Skizzen ergänzte Bauanleitung erleichtert den Bau der Extra und ist für den Modellbauer, der zum ersten Mal ein Leichtmodell baut, eine große Hilfe. Abweichend von der Bauanleitung sind Motor- und Fahrwerksaufnahme geändert worden. Dadurch kann der Motorzug leicht variiert werden und die Krafteinleitung durch Motorbelastungen jeglicher Art verteilt sich weiträumig im Rumpf. Das Drahtfahrwerk schluckt härtere Belastungen klaglos weg, der Fahrwerksspant hält einwandfrei im Rumpf. Wegen der geringen Stahldrahtdicke sollte die Masse des Modells ca. 350 g nicht überschreiten. Bei Outdooreinsätzen hat sich die Fahrwerksaufnahme bewährt. Für Landungen in hohem Gras kann das Fahrwerk einfach aus dem Fahrwerksspant gezogen werden.

Die verwendeten Fernsteuerkomponenten arbeiten alle einwandfrei. Der Jeti Rex 5 Plus Empfänger, mit der L- förmig in der Fläche entlang der Nasenleiste und des Randbogens verlegten Kupferlackdraht – Antenne, ist sehr leicht und zuverlässig.
Die verwendeten Futaba FS 40 Pico Servos (9 g) sind robust und stellgenau. Hier könnten aber etwas leichtere Servos eingesetzt werden.

Der Mfly 290-05-28L-Y mit 3 Lipoly und der APC 9 x 4,7 Slowfly ist von der Leistungsfähigkeit, der Größe und dem Gewicht ein idealer Antrieb für die Extra. Die Gaskurve wird so eingestellt, dass bei halbem Geberweg für Gas das Modell hovert. So lässt sich das Modell gefühlvoll beim Hovern in gleicher Höhe halten. Motor und TMM 1210-3 PL Regler befinden sich im Luftstrom, so dass Dauereinsatz möglich ist. Mit 3 E-Tec – 1200 Akkus sind Flugzeiten von knapp 25 min, mit 3 Kokam 350 von ca.8 min möglich.

Die in der Bauanleitung angegebenen Ruderausschläge und Expowerte stellen den geübten Modellflieger beim Einfliegen vor keinerlei Probleme. Die Extra fliegt sehr gutmütig. Beim langsamen Fliegen mit großem Anstellwinkel ist das Modell mit Querruder und Gasstößen immer zu beherrschen. Andererseits kann die Extra bei Vollgas mit ganz beachtlichen Fluggeschwindigkeiten aufwarten, die zu kraftvollem und weiträumigem Kunstflug genützt werden können.

Die Extra ist konstruktionsbedingt, durch Profilwahl, Profildicke, Rudergröße und Länge des Leitwerkhebelarms, ein Funflyer, der auf engstem Raum Flugspaß in Zeitlupe garantiert. Durch den großen Frontwiderstand wird die Extra nicht zu schnell, der Pilot hat etwas Zeit zum Überlegen. Die großen Ruderflächen bewegen das Modell in jeder Lage in die vom Piloten gesteuerte Richtung. Hovern, Torquen und Vorwärtsfliegen mit größtem Anstellwinkel sind Flugzustände, die sich bei der Extra leicht aussteuern lassen. Etwas träge reagiert die Extra auf Steuerkommandos für gerissene Figuren.

Mit kleinen Ausschlägen lassen sich mit der Extra Kunstflugfiguren üben. Hierbei hilft insbesondere im Messerflug der breitflächige Rumpf.
Mit Schwerpunkt bei 90 mm und E-Tec – 1200 Akku hat die Extra folgendes Messerflugverhalten: wegdrehen zur Längsachse in den Rückenflug, wegbiegen in Richtung Kabinenhaube.
Mit Schwerpunkt bei 105 mm und Kokam 350 Akku ist das Messerflugverhalten folgendermaßen: die Neigung zum Wegdrehen zur Längsachse in den Rückenflug ist deutlich geringer, das Wegbiegen in Richtung der Kabinenhaube ist nicht mehr vorhanden.
Der etwas schwere E-Tec – 1200 Akku, der über der Fläche platziert ist, verursacht im Messerflug ein um die Längsachse in den Rückenflug drehendes Drehmoment.
Das Flugverhalten ist mit den Kokam 350 gefälliger. Das Modell ist wegen der geringeren Masse quirliger und leichter zu steuern.

Kunstflug kann wegen der enormen Kraftreserven des Antriebs weiträumig und mit annähernd konstanter Geschwindigkeit in den Auf – und Abwärtspassagen geflogen werden. Bedingt durch den kurzen Leitwerkshebelarm und die großen Ruderflächen ist die Führung des Modells im Kunstflug bei manchen Figuren etwas schwammig.

Der Outdooreinsatz bereitet der Extra auch bei mäßigem Wind keinerlei Probleme. Beim Indooreinsatz sollten die Ruderauschläge mindestens 45 ° betragen.

Die Extra ist ein formschönes Modell für Funfly – und Kunstflugspaß auf dem Sportplatz um die Ecke oder in der Halle. Ein wirklich gelungenes Allroundmodell.

[ 06. Januar 2004, 20:07: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Fritz
06.01.2004, 20:44
Hallo!
Wir benutzen die GWS Servos, genau die GWS Pico BB.
Maße 22,8 X 9,5 X 15,5 mm, Gewicht 5,4 gr., Speed 0,12 sec bei 60 Grad und Kraft 0,7 kg. Kosten tun sie übrigens nur 14,50 Euro. Es sind glaube ich mit die kleinsten Servos und wir sind sehr zufrieden damit.

Carthago
07.01.2004, 19:57
Hallo Gerhard,

welche Servos bevorzugst du persönlich ?

Gerhard_Hanssmann
11.01.2004, 17:01
Hallo Frank

Mein Favorit ist das Pico FS 40 von Futaba. Damit bin ich bei Modellen von 300 - 1500 g voll zufrieden.
In dem nuen Monsoon von Sascha werd ich die leichteren Pico FS 30 von Futaba ausprobieren. Die Leistungsdaten und der Preis sprechen für dieses Servo.

Jan
18.01.2004, 21:47
...und fliegen tut sie wirklich grandios! Hier ein paar Bilderchen:

http://www.rc-network.de/upload/1074458779.jpg

...aber gut fliegen tun Shockies auch:

http://www.rc-network.de/upload/1074458813.jpg

...und es ist nicht so viel kaputt, wenn es hinfällt. Deshalb vielleicht erst mal ein eigener Shocky, bevor ich meine Extra baue.

(...das rechts ist Joachim mit seinem Shocky, den ich fliegen durfte. Danke noch mal. Er musste bei dem einen oder anderen Torque-Versuch das eine oder andere Mal die Zähne zusammenbeißen.) *edit* zur Klarstellung: das waren MEINE Torque-Versuche, bei denen der Joachim SEINE Zähne zusammenbeißen musste ;)

[ 18. Januar 2004, 23:14: Beitrag editiert von: Schultze-Melling ]

Gerhard_Hanssmann
18.01.2004, 22:11
:) Jan, Joachim, hat Spaß gemacht ;)

foka4
18.01.2004, 23:11
Hallo Gerhard und Jan,

ja es hat viel Spaß gemacht und mir auch viele neue Erkenntnisse gebracht, was den Hallenflug betrifft.
Scheckt salzig - wollte sagen nach mehr.

@Jan:
Ich habe Dein Foto ein wenig auf einen bestimmten Punkt in der Halle fokussiert, der Dir sicher noch in Erinnerung bleiben wird.

http://www.rc-network.de/upload/1074464095.jpg

Mal sehen, ob ich das dann mit Deinem Shocky auch schaffen werde...

[ 18. Januar 2004, 23:17: Beitrag editiert von: foka4 ]

Jan
23.01.2004, 22:16
*grusel*

Immerhin, mach mir das mal (lieber nicht) nach. Dein Shocky landete im Rückenflug brav oben auf dem Querträger (ich hatte gedrückt, nicht gezogen), rutschte dann herunter, wurde sanft in einen Sturzflug gebracht, ich fing ab und konnte noch eine Kurve drehen, bevor ich freundlich aufgefordert wurde, doch mal zu landen, um den Bruch zu prüfen. Glücklicherweise war kein Bruch. ;)

tanni60
24.01.2004, 12:17
wenn ihr immer nur torquen tut, warum nicht gleich nen Hubi schweben lassen ????

kleiner abendlicher Scherz

aber die Baubilder haben mir bei meinem Eigenbau sehr geholfen.

Mein LRK bedurfte eines D Checks .... aber er brummt wieder, der Kleine

Andreas B.
26.01.2004, 21:01
Also ich finde den Bericht toll

und glückwunsch zum sehr gelungenen Flieger.

du hast ja total exakt und perfekt gebaut also ich muss sagen das ich ein Modell FLIEGER bin und ich bewundere alle die das baue so gut beherschen das die flieger danach noch fliegen.

Andreas

Gerhard_Hanssmann
29.01.2004, 17:00
Mein Lackierermeister, Michael Grill, und ich waren fleißig.
Jans Extra:

http://www.rc-network.de/upload/1075391915.JPG

http://www.rc-network.de/upload/1075391942.JPG

http://www.rc-network.de/upload/1075391977.JPG

AndreCH
29.01.2004, 19:17
Hallo Gerhard, das sieht toll aus!

Würdest Du mir verraten wie der schwarze Streifen gemacht wurde, ge-airbrushed oder mit einem Eddingstift?

Gruss André

Gerhard_Hanssmann
30.01.2004, 07:07
Hallo André

Die schwarzen Ränder wurden mit einem wasserfsten Folienschreibr aufgemalt.
Staedtler, Lumicolor, permanent 317, M

Jan
30.01.2004, 07:59
Ein Dankeschön auf die Lackierer, Abkleber und Helfershelfer.

http://www.rc-network.de/upload/1075326211.gif

Die ist endgültig zu schön zum Fliegen. Schöner als das Original von R. Matt.
Was ist, wenn ich die beim ersten Flug zersemmele? Uhhhh... Ich muss Fliegen üben!!!! Am Sonntag! Steller da (Deiner auch Gerhard!!!), Empfänger da! Wir werden fliegen!! Freue mich.

Gerhard_Hanssmann
30.01.2004, 15:12
Die Extra in Leki- Design von >>Michael Grill<< (http://www.grill-gp.de/)

http://www.rc-network.de/upload/1075471763.jpg

http://www.rc-network.de/upload/1075471805.jpg

http://www.rc-network.de/upload/1075471866.jpg

http://www.rc-network.de/upload/1075471895.jpg

Gerhard_Hanssmann
30.01.2004, 15:21
Meine Extra in Tropfen - Design nach Roland Matt.
Der Massezuwachs durch die Lackierung beträgt ca. 5 g.

http://www.rc-network.de/upload/1075472118.jpg

http://www.rc-network.de/upload/1075472248.jpg

http://www.rc-network.de/upload/1075472278.jpg

http://www.rc-network.de/upload/1075472303.jpg

http://www.rc-network.de/upload/1075472333.jpg

Der Lackieraufwand hat sich gelohnt. Die Extras sehen traumhaft schön aus. Mit dem Modell sind wir in jeder Hinsicht zufrieden.

[ 30. Januar 2004, 15:26: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Sascha Fliegener
31.01.2004, 16:33
Hi !

Na dann mal Glückwunsch zur gelungenen Lackierarbeit und viel Spaß beim Fliegen !

Gelungene Flugfotos werde ich neben diesen natürlich auch sehr gerne auf die HP stellen !

Bis spätestens Sinsheim !

Sascha

Gerhard_Hanssmann
31.01.2004, 18:50
Mit dem Tropfendesign läßt sich die Extra auch vor winterlicher Schneelandschaft fliegen.

http://www.rc-network.de/upload/1075571269.jpg

http://www.rc-network.de/upload/1075571306.jpg

http://www.rc-network.de/upload/1075571335.jpg

http://www.rc-network.de/upload/1075571362.jpg

Landen: aushungern und plopp.

Andreas B.
31.01.2004, 19:43
Das teil sieht echt super aus!!

Hab noch viel spass mit dem FLieger.

Vieleicht ohne zu sagen das der Flieger nicht schön aussieht
ich persönlich finde das der rote streifen am seitenleitwerk noch weg gehört aber das ist nur meine meinung.

Andreas

[ 31. Januar 2004, 19:45: Beitrag editiert von: Andreas B. ]

Markus Richter
01.02.2004, 16:50
Toller Flieger und tolle Bilder :)
mfG
Markus

Sascha Fliegener
01.02.2004, 23:39
Hallo !

Gerhards Bericht ist jetzt auch in etwas kompakterer Form auf meiner Seite zu finden: http://slow-flyer.com/tips.html

Auch bei der Monsoon-Page hat sich was getan ;) ...

Gruß,

Sascha

WUEAND
02.02.2004, 09:31
Hallo Sascha,
so lob ich mir das. Ist übrigens auch ein Super Baubericht von Gerhard.
Sehr informativ und einfach klasse.
Sascha: hab mir jetzt erstmal einen Shocky geholt (kürzere Lieferzeit ;) ) Aber es ist nicht aller Tage Abend... für die New Fun Extra und ehrlich gesagt gefällt mir der Monsoon mittlerweile auch ganz gut. Warte auf die neue Version der New Fun Extra!

Gerhard: Glückwunsch auch zum Finish. Sieht wirklich toll aus!

Gruß Andreas

[ 02. Februar 2004, 09:31: Beitrag editiert von: WUEAND ]

Gerhard_Hanssmann
02.02.2004, 17:14
Danke, habs gern gemacht.
Sascha, der Baubericht passst gut auf Deine Seite :) .
Das Projekt "Extra" ist abgeschlossen und ist in jeder Hinsicht gelungen.

uwe
26.02.2004, 20:03
Hallo

Habe meine Extra jetzt auch bekommen und angesichts dieses Leichtgewichts (mein erster Slowfyer) schon ein wenig Respekt vorm Bau.
Aber mal eine kleine Frage bevor ich mir das Modell sinnlos verschmutze.
Ich habe für meine Airbrushpistole noch Farbe von Aero-Pro oder anders Aero-Color, kann ich diese verwenden oder muß es etwas haltbareres sein.
Freue mich über jede Hilfe.

Gruß Uwe

Alex K.
26.02.2004, 22:16
Hi

Wichtig ist eigentlich nur, dass die Farbe auf Wasserbasis ist. Das heißt keine ätzenden Lösungsmittel, da die das Depron angreifen.

Wie die Farbe auf Depron aussieht, ob sie hält, verläuft, etc. probierst du besser mal auf einem Reststück Depron aus. Kenne das Fabrikat leider nicht, sonst könnte ich dir mehr sagen.

Gerhard_Hanssmann
09.02.2005, 19:27
Und wieder ist ein Jahr vorbei und die Extra ist schon wieder beim Winterfliegen.

Hovern kann die Extra sehr gut, es geht meiner Einschätzung leichter als bei den Schockies.

http://www.rc-network.de/upload/1107973400.jpg

http://www.rc-network.de/upload/1107973470.jpg

http://www.rc-network.de/upload/1107973509.jpg

http://www.rc-network.de/upload/1107973585.jpg

Gerhard_Hanssmann
09.02.2005, 19:31
Man beachte auch die Hoverversuche auf den Bildern vor einem Jahr, mit den heutigen. Dazwischen liegt ein Jahr Schockflyerspaß mit enormem Zugewinn an Flugrutine im 3 D und Kunstflugfliegen.

Gerhard_Hanssmann
09.02.2005, 21:37
Sascha, vor einem Jahr fandest Du die Ausschläge bei der Extra fürs Hallenfliegen zu gering. Seit einigen Wochen hat die Extra längere Ruderhebel und die Ausschläge sind deutlich größer. Mittlerweile fliegt die Extra in der Hlle schon Rollenkreise. Vor einem Jahr traute ich mich noch nicht einmal in der Halle einen Looping zu fliegen !

Sascha Fliegener
10.02.2005, 14:43
Super,

freut mich ! Find ich schön, dass ihr mit dem Flieger immer noch so viel Spaß habt, schließlich is die Konstruktion ja schon etwas in die Jahre gekommen ;) .

Die Winter-Fotos sind super, ich glaub ich klau mir die mal für die Homepage ;) ...

Gruß,

Sascha

Gerhard_Hanssmann
01.02.2006, 16:37
Die 3s1p Irate 830 ist schon etwas in die Jahre gekommen. Nun fliegt die Extra mit 3s1p Kokam 910. Die Spannungslage ist besser als mit der Irate.