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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fantastic-Jets Baubericht Pichler Viper-Jet XL für 120 mm Impeller



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J.G
05.10.2017, 21:46
Hallo Freunde des kalten Strahls,

nach dem ja bereits seit einiger Zeit bekannt ist, dass von Pichler eine größere Viper kommen wird, darf ich euch hier wieder an einem kleinen Baubericht mit Einschätzung zur
Qualität, sowie einem abschließenden Test und einer Bewertung zu den Flugeigenschaften des neuen Viper-Jet XL teilhaben lassen.

Die wichtigsten Merkmale werden von Pichler Modellbau wie folgt beschrieben:

Produktmerkmale
* ARF Fertigmodell in moderner Holzbauweise (Lasercut)
* Fertig bespannt wie abgebildet
* Sensationell ausgebautes Cockpit wie abgebildet (serienmäßig)
* Funktionelle Landeklappen
* Scale Fahrwerksbeine im Lieferumfang
* Elektrisches Einziehfahrwerk (optional erhältlich)
* Umfangreiches Zubehör, reich bebilderte Anleitung

Erstauslieferung Ende Dezember 2017

Technische Daten
Spannweite = 1885mm
Länge = 1820mm
Abfluggewicht = ca. 8,1 .. 9,1kg
Flächeninhalt = 62.2dm²
Flächenbelastung = 143.1g/dm²
R/C Funktionen = Seitenruder, Höhenruder, Querruder, Landeklappen, Motorregler, Einziehfahrwerk
Kanäle = 8 Kanäle / 8 Servos

Das Licht der westlichen Welt erblickte die Viper beim gemeinsamen Auspacken auf dem Betriebsgelände der Fa. Pichler in Eggenfelden

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Auf jeden Fall schon mal Sperrgut ;)


So sieht dann der Inhalt übersichtlich ausgebreitet aus

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Eines schon mal vorweg, der neue Viper-Jet XL ist ein paar Zentimeter kürzer als die BH Albatros,
aber wirkt viel größer !

Immer besonders interessant sind die Einzelteilgewichte, die sich wie folgt darstellen:

Pichler Viper Jet XL:

Flügel li 478 g
Flügel re 489 g
Seitenleitwerk mit Ruder 125 g
Rumpf solo 1144 g
Cockpit 277 g
Pilot 58 58 g
Einlauf GFK li 118 g
Einlauf GFK re 119 g
Höhenleitwerk mit Ruder links 149 g
Höhenleitwerk mit Ruder rechts 149 g
Nozzle 25 g
Finnen 46 g
Einlauflippe li 17 g
Einlauflippe re 18 g
Winglet li 40 g
Winglet re 40 g
Fahrwerksbeine & Kleinteile 251 g
Steckungsrohre Aluminium 234 g
Kleinteile und Radschächte (ABS) 178 g
Kabinenhaube 173 g

Summe Bausatz Einzelteile 4128 g

Später mehr ;)

Gruß Jürgen

feldi
05.10.2017, 21:54
Hallo Jürgen
Das hört sich ja schon mal recht vielversprechend an, wär doch ne praktische größe für ne 8er Turbine ?
Weiß schon willst nicht hören. ;)

Lg Kalle

Kbernd
05.10.2017, 21:57
Hallo Jürgen,
nicht "später mehr". GLEICH MEHR:D:D
Gruß Bernhard

Steffen L.
05.10.2017, 22:12
Abonniert :D

Merci schon mal!

tribort
05.10.2017, 22:34
Häng mich auch mal rein!
Steht der Preis schon fest?

hps
05.10.2017, 22:35
Als „alter“ Viper Fan habe ich mir diese Version auch bereits bestellt und bedanke mich gleich bei Jürgen für das Unboxing. Ich habe es schon befürchtet aber das Übersichtsfoto der Einzelteile bestätigt mir, dass hier für einen 120er einiges zu optimieren ist und habe daher auch bereits einige Überlegungen angestellt ;). Ich werde den Baubericht sehr gespannt verfolgen.
Jetgruß Peter

Famoso
05.10.2017, 23:03
Da setze ich mich dazu, freue mich schon.🍿

tulura
06.10.2017, 01:24
Da freu ich mich auf einen interessanten und ausführlichen Bericht in gewohnter FJ-Qualität!
Gleich die erste Frage:
Auf was bezieht sich "scale" bei den Fahrwerksbeinen?
Die des Originals sehen nämlich anders aus; hier ganz gut zu erkennen.

https://www.flickr.com/photos/9412yee_haw/554394082/in/photostream/
https://www.flickr.com/photos/9412yee_haw/554393960/in/photostream/

Tulura

tulura
06.10.2017, 01:33
Steht der Preis schon fest?

699,-
http://shop.pichler.de/viper-jet-impeller-flugmodell-black-horse-modell-BH175

Tulura

mr.sush
06.10.2017, 05:53
Hallo Jürgen

Vielen Dank schon mal für den Bericht! Ich freue mich darauf gespannt mit zu lesen.

Diese Viper steht bei mir auf der Liste.

Popcorn ist bereit, kann los gehen...... :D

Gruss
Sascha

max-1969
06.10.2017, 10:31
Häng mich auch mal rein!
Steht der Preis schon fest?

Preis steht schon fest ....
siehe Thread hier (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/651752-Black-Horse-VIPERJET-120-EDF-1885mm-*-NEUHEIT-2018-*)

.... sorry ... zu spät gesehen, dass da schon jemand geantwortet hat...

max-1969
06.10.2017, 10:46
Als „alter“ Viper Fan habe ich mir diese Version auch bereits bestellt und bedanke mich gleich bei Jürgen für das Unboxing. Ich habe es schon befürchtet aber das Übersichtsfoto der Einzelteile bestätigt mir, dass hier für einen 120er einiges zu optimieren ist und habe daher auch bereits einige Überlegungen angestellt ;). Ich werde den Baubericht sehr gespannt verfolgen.
Jetgruß Peter

Ich habe die Viper auch schon ins Auge gefasst und freue mich auf die schon fast gewohnt sehr tollen und lehrreichen Berichte von Jürgen.

Was meinst Du mit "dass hier für einen 120er einiges zu optimieren ist " Peter?

Auslass zu klein ? Einlässe ?

Habe jetzt schon ein paar Parallelen zu meiner Phönix Hawk gezogen bei der der komplette Bausatz ca. 3700g Gewicht hatte (allerdings samt pneumatischem Fahrwerk mit 670g)
und das bringt hier natürlich schon noch einige Zuladung (ca. 800g) im Vergleich.

Aber jetzt lassen wir mal Jürgen ran, und uns mit tollen Eindrücken begeistern ... ist ja noch genug Zeit zum Studieren bis zur geplanten Auslieferung.
Auf der anderen Seite ist ja kaum mehr Zeit hier noch Verbesserungen für die erste Charge reinzubringen, wenn der Termin mit Jänner 2018 auch wirklich eingehalten werden soll.

max-1969
06.10.2017, 10:59
Auf was bezieht sich "scale" bei den Fahrwerksbeinen?
Die des Originals sehen nämlich anders aus; hier ganz gut zu erkennen.


Ich denke, dass hier zu Gunsten der Rasenstartfähigkeit das Thema Scale bei den Beinen ein wenig in den Hintergrund gestellt wurde und geschleppte Beine verwendet werden (sicher auch, weil diese im Portfolio vorhanden sind),
Ich persönlich (wir haben nur Rasenpiste) finde das recht gut . Mit Scale Radgröße würde man meines Erachtens nach definitiv Probleme am Rasen bekommen.

hps
07.10.2017, 09:19
Servus Jürgen,
könntest du uns bitte den Durchmesser des Aufnahmebolzens für die FW-Mechanik verraten, damit man sich im Vorfeld schon ein wenig hinsichtlich FW-Mechaniken umsehen kann. Dürfte ja keine gängige Größe sein (10, 11, 12,7mm?). Die Durchmesser der ALU-Steckungen wären übrigens auch interessant um sie gegebenenfalls gegen CFK-Varianten zu tauschen. Danke vorweg.
Jetgruß Peter

J.G
09.10.2017, 20:57
Hallo zusammen,

erst mal vielen Dank an die vielen Meldungen schon zu Beginn des Berichtes. Leider hat sich nach dem der Beitrag hochgeladen war mein Rechner verabschiedet ::cry:
Morgen wird der neue aufgesetzt, der alte auf dem ich gerade noch schreibe läuft nur im völlig reduzierten Modus.

Ein paar von den Fragen bzw Meldungen möchte ich trotzdem kurz beantworten:

@Tulura, Scale Fahrwerk oder nicht, wir beziehen diese Aussage einmal nicht nach der Optik, sondern nach der Funktion, dann passt das :D

@Markus, Ich habe im Vorfeld bereits alle relevanten und in meinen Augen sinnvollen Verbesserungen zweisprachig und bebildert dokumentiert an den Importeur weitergeleitet.
Hoffen wir mal das Beste, obwohl es keine extremen Sachen sind, die Viper ist wirklich sehr schön gemacht.;)

@Peter, was siehst Du schon in der Übersicht worüber Du dir Gedanken machen musst ?

Die Fahrwerksbeine sind mit 10 mm Bolzen als Verbindung zwischen Mechanik und Fahrwerksbein ausgestattet, hier mal vorab ein Bild

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Ansonsten denke ich wird es am übersichtlichsten sein, wenn wir schwerwiegende Diskussionen bis zum Ende des Berichts aufsparen, Fragen sind natürlich kein Problem:)

Sobald der neue Rechner läuft geht es hier weiter:cool:

Bis bald

Gruß Jürgen

Jackass1983
10.10.2017, 07:58
Morgen zusammen,

erstmal danke für die Bilder bisher.

Auf der Pichler Seite steht was von Januar 2018 als Liefertermin.
Sie wird wohl vorher kaum woanders schon zu beziehen sein, Oder?

Mfg. Mark

hps
13.10.2017, 18:01
Servus,
ich hab mich jetzt sehr viel im Netz wegen eines geeigneten EZFW für die Viper umgeschaut. Die Pin-Größe von 10mm ist in Europa eher unüblich. JTM bietet solche Mechaniken an, jedoch nirgends verfügbar.
Das Elektron EZFW "ER-30 eVo" hätte mir sehr gut gefallen, jedoch ist die maximale Pin-Öffnung nur 6mm; gegebenenfalls könnte man diese auf 10mm aufbohren.
Ich bin dann aber bei JP-Hobby fündig geworden. Diesen Hersteller kenne ich durch seine Alu-Impeller. In Europa werden die EZFW-Mechaniken in Frankreich von der Firma "TurbinesRC" vertrieben. Das elektrische "ER-120" würde sehr gut für die Viper passen. Es ist für Modelle bis ca. 10Kg geeignet. Zudem ist es mit 270g relativ leicht. Es hat eine Pin-Öffnung von 12mm, es wird jedoch eine Distanzbuchse auf 10mm mitgeliefert. Ich habe das per Mail bestätigt bekommen. Eine zusätzliche Steuerungselektronik speist die Mechaniken. Der Preis von 189,- scheint mir interessant; mit Lieferung aus Frankreich wird man gesamt wahrscheinlich bei ca. 200,- liegen.
Zum Testen habe ich mir auch ganz preiswerte asiat. HK-Mechaniken (bis 12kg :rolleyes:) bestellt und werde die Aufnahmen mal versuchen auf 10mm aufzubohren. Vielleicht ergibt sich hier eine sehr preiswerte Variante. Werde von Erfolg oder Mißerfolg berichten ;).

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Bildquelle: https://www.turbines-rc.com/en/retracts/1293-jp-hobby-90-120-alloy-electric-retracts-set-3-retracts-module.html

Vielleicht hat jemand noch andere Möglichkeiten entdeckt. Sicher kann uns später Jürgen auch dazu etwas berichten.
Jetgruß Peter

max-1969
13.10.2017, 18:47
Vielleicht hat jemand noch andere Möglichkeiten entdeckt. Sicher kann uns später Jürgen auch dazu etwas berichten.
Jetgruß Peter

Hallo Peter!
Ich habe, als ich für meine Hawk das JTM Fahrwerk bestellt habe, gleich ein 2. Fahrwerk mitbestellt (for future use) :D und es ist zufälligerweise auch das
JP ER-120 geworden. Allerdings sieht meines etwas anders aus (http://mlhobby.com/landstall-hjul-axel/jp-elstall-aluminium-120/) und es sind keine Reduktionshülsen dabei gewesen. Von der Qualität her aus meiner Sicht deutlich besser als das JTM, wobei der neueste JTM den selben Controller dabei hat als das JP.

spazierflieger
13.10.2017, 18:49
Könnte das von HK was taugen?

https://hobbyking.com/de_de/all-metal-servoless-90-degree-retract-for-large-models-10-12kg-w-10mm-pin.html

hps
13.10.2017, 18:51
Könnte das von HK was taugen?

https://hobbyking.com/de_de/all-metal-servoless-90-degree-retract-for-large-models-10-12kg-w-10mm-pin.html
Habe meinen obigen Post um diese Variante erweitert! ;)

Hallo Thobi,
das von dir angesprochene erscheint mir zu schwer und überdimensioniert. Ich werde es mit der Kunststoffvariante versuchen. Aufbohren und die obere Platte mit einer Carbonplatte verstärken.

hps
13.10.2017, 18:56
Hallo Peter!
Ich habe, als ich für meine Hawk das JTM Fahrwerk bestellt habe, gleich ein 2. Fahrwerk mitbestellt (for future use) :D und es ist zufälligerweise auch das JP ER-120 geworden. Allerdings sieht meines etwas anders aus (http://mlhobby.com/landstall-hjul-axel/jp-elstall-aluminium-120/) und es sind keine Reduktionshülsen dabei gewesen. Von der Qualität her aus meiner Sicht deutlich besser als das JTM, wobei der neueste JTM den selben Controller dabei hat als das JP.
Ja, es hat sich jedoch nur die Farbe geändert, so habe ich es zumindest auf deren Homepage gelesen. Reduktionshülsen sollten definitiv dabei sein.

Jetzt sollten wir es aber mal gut sein lassen und warten, was Jürgen uns Neues vom Aufbau der Viper berichten kann. Wir warten schon alle sehr gespannt!

HE-219
13.10.2017, 23:05
Hallo,
Viper ist zwar nicht so meins aber ich muß gestehen durch die Folie macht sie einen sehr hochwertigen eindruck solltest dem Pichler mal sagen das die die anderen Jets vor allem den Eurofighter auch mal mit einer anderen Folie bringen sollen.

Und Peter bei den Elektron solltest du mal auf die Hersteller Seite gehen dort hat man bei den Mechaniken und vor allem bei den Beinen eine viel größere Auswahl dort kann man auch 8mm Pins ordern und auch gleich dort bestellen, ich hatte den Eindruck da ist einiges viel billiger alls beim Händler. Nur die Elektronik braucht einen eigenen Akku 2S aber das entlastet dann ja auch das BEC, ist ja auch nicht verkehrt.

Gruß
Markus

J.G
14.10.2017, 13:02
Morgen zusammen,

erstmal danke für die Bilder bisher.

Auf der Pichler Seite steht was von Januar 2018 als Liefertermin.
Sie wird wohl vorher kaum woanders schon zu beziehen sein, Oder?

Mfg. Mark

Hi Mark,

nein:)

Gruß Jürgen

J.G
14.10.2017, 13:06
Hallo zusammen,

zum Thema Fahrwerk, wartet doch einfach mal ab, ich bekomme Mechaniken für die Viper und werde diese hier auch mit in den Bericht einbringen;)

Gruß Jürgen

J.G
14.10.2017, 13:35
Hallo zusammen,

noch sind meine Probleme mit dem Computer noch nicht ganz beseitigt, ist deshalb noch etwas mühsam.

Das letzte war die Aufstellung der Einzelteile mit den Gewichtsangaben, jetzt geht es weiter mit den Detailaufnahmen der einzelnen Komponenten.
Ich denke damit werden auch viele Fragen automatisch beantwortet werden, wenn noch was unklar sein sollte, einfach melden.

Der Rumpf

wie bei der Albatros auch, ein Kunstwerk und wirklich sehr schön verarbeitet, viel Platz und eine sehr lange Akkurutsche, sowie ein extra Platz für den Empfänger, machen schon mal einen
guten Eindruck. Der Flügel wird wie gewohnt über Aluminium Zungen die in den Rumpf eingeführt werden fixiert. Bei der Albatros war es aber nur eine und beim Eurofighter auch, hier sind es zwei.
Aber Bilder sagen mehr:

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Hier im Heckbereich der Rumpfunterseite kann man unter der Folie erkennen wo die Finnen ihren Platz
einnehmen werden, aber noch ist alles verhüllt :D

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Der Arbeitsplatz für den 120er Impeller, genügend Platz zum austoben;)

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Später mehr, denn 20° und Sonne satt ziehen mich nach draussen:cool:


Gruß Jürgen

flug-ente
17.10.2017, 13:49
Hallo
Wer sich jetzt schon Gedanken über das passende Fahrwerk machen will,kann auch bei Lindinger.at reinsehen.Hab dort einige von Planet Hobby SLR über Pichler,Ribmax oder Robart alle elektr.gefunden.Einzig keins genau mit 10 mm Bohrung.Aber das lässt sich meineserachtens problemlos Ändern.

Gruß Jens

J.G
21.10.2017, 21:29
Hallo
Wer sich jetzt schon Gedanken über das passende Fahrwerk machen will,kann auch bei Lindinger.at reinsehen.Hab dort einige von Planet Hobby SLR über Pichler,Ribmax oder Robart alle elektr.gefunden.Einzig keins genau mit 10 mm Bohrung.Aber das lässt sich meineserachtens problemlos Ändern.

Gruß Jens

Hallo Jens,

man kann es auch hier gleich einbaufertig mitbestellen, wenn es so weit ist: www.fantastic-jets.com;)

Gruß Jürgen

Jetzt aber zurück zum Thema ......

J.G
21.10.2017, 21:42
Hallo zusammen,

weiter geht es mit den Detailbildern

Cockpit und Kabinenhaube

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Die Qualität der Verglasung gibt keinerlei Grund zu meckern, keine Kratzer, keine Staubeinschlüsse

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Der Rahmen ist sehr sauber lackiert, das Material selbst super transparent

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Später mehr.....

Gruß Jürgen

J.G
25.10.2017, 12:19
Hallo zusammen,

weiter geht es mit den Detailaufnahmen der Einlauflippen und der Einlaufkanäle. Die Kanäle sind bis auf ein paar Kleinigkeiten recht ordentlich
gemacht, so dass wir uns dazu entschlossen haben, erst mal einen "closed duct" Antriebsstrang zu realisieren. Leider sind die Kanäle auch wieder
aussen glatter als innen, aber wir nehmen das mal so hin, (einen Hinweis zu Verbesserungen hat der Hersteller selbstverständlich von uns erhalten) weil die Qualität
schon recht ordentlich ist.

Die Einlauflippen aus ABS, die noch montiert werden müssen, haben an der Vorderkante einen Radius von ca. 4 mm und sind sehr passgenau und sauber gefertigt, besser als bei allen anderen
BH Jets, die wir bisher getestet und gesehen haben.;)

Einlauflippen

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Einlaufkanäle

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Später mehr.....:cool:

Gruß Jürgen

J.G
28.10.2017, 18:34
Hallo zusammen,

bevor es mit den Detailaufnahmen zu den Leitwerken weiter geht, noch schnell die Bilder zu den beiden Leitfinnen am Rumpfheck, die ebenfalls
zu Längsstabilität im Flug beitragen. Sehr aufwändig gemacht, Rippenkostruktion mit Vollbepankung, zwei Kunststoffdübel an der Wurzelrippe sorgen für
die richtige Verbindung.

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Später mehr...

Gruß Jürgen

J.G
30.10.2017, 20:07
Hallo zusammen,

zwei Dinge habe ich noch übersehen die zum Bauabschnitt "Rumpf" gehören:

Bugfahrwerkswanne aus ABS und die Nozzle am anderen Ende der Viper, Auslassdurchmesser sieht schon mal gut aus für einen 120er Impeller......

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Später mehr....

Gruß Jürgen

max-1969
30.10.2017, 21:26
Auslassdurchmesser sieht schon mal gut aus für einen 120er Impeller......
Gruß Jürgen

Hmm :confused: ... 97mm hinten wenn ich mich nicht verschaut habe ... dachte immer für einen 120er sollte der Auslass zwischen 103 und 105mm liegen (Jetfan) ... hab da dann wohl was falsches im Kopf.
Zumindest ist es nicht extrem viel kleiner, und den ein oder anderen mm kann man sich da durch etwas Kürzen des Auslasses holen.

Baust Du eigentlich den HST 77 ein, den Du auf den Kanalfotos auch drauf hast, oder kommt doch der HDS 86 hinein?

J.G
31.10.2017, 13:48
Hmm :confused: ... 97mm hinten wenn ich mich nicht verschaut habe ... dachte immer für einen 120er sollte der Auslass zwischen 103 und 105mm liegen (Jetfan) ... hab da dann wohl was falsches im Kopf.
Zumindest ist es nicht extrem viel kleiner, und den ein oder anderen mm kann man sich da durch etwas Kürzen des Auslasses holen.

Baust Du eigentlich den HST 77 ein, den Du auf den Kanalfotos auch drauf hast, oder kommt doch der HDS 86 hinein?

Hi,

da schummelt die Linse ein wenig;), der Durchmesser ist exakt 103 mm, was sich aber auch noch in einem Bereich von 3-4 mm vergrößern lässt,
wenn man die Nozzle etwas kürzt, wie Du ja auch schon geschrieben hast.

Ist aber eigentlich nicht notwendig, beim 86er HDS von Schübeler, den ich verwenden werde, sind 96 mm ein guter Wert in der 12 S Konfiguration, das fliege ich auch so in der Avanti XS.
Beim DS94 HST in der F-20, da habe ich 105 mm Auslassdurchmesser, aber der Fan hat ja auch 128 mm Durchmesser.....

Gruß Jürgen:cool:

fly-bert
31.10.2017, 14:16
Hallo Jürgen,
auch ich komme auf 97 mm. Der Knopf im Zentimeter sind erst 100

MfG
Herbert

J.G
31.10.2017, 15:20
Hallo Jürgen,
auch ich komme auf 97 mm. Der Knopf im Zentimeter sind erst 100

MfG
Herbert

Hi,

es sind aber 102 mm, das liegt am Blickwinkel der Linse, wie gesagt. Ihr könnt aber auch gerne vorbeikommen und selber noch mal nachmessen :D

Gruß Jürgen

fly-bert
31.10.2017, 17:13
Hallo Jürgen,
da hab ich wohl das falsche Bild interpretiert...:)

MfG
Herbert

max-1969
01.11.2017, 09:41
da schummelt die Linse ein wenig;), der Durchmesser ist exakt 103 mm,

Da schummelt die Linse aber gewaltig, oder ich habe schon so "verbogene" Augen :D:D:D

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Werde jetzt nicht extra zu Dir kommen zum Nachmessen ;);):D:D ... messe es dann, wenn mein bestellter Bausatz kommt.
Vor allem wenn 96mm für den HDS passen ist es ja so und so ausreichend.

J.G
02.11.2017, 23:40
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:D:D:D:D:D:D;)

Gruß Jürgen

J.G
03.11.2017, 20:30
Hallo zusammen,

es geht ernsthaft weiter;) die Leitwerke sind das Thema für die nächsten Detailaufnahmen. Hier erkennt man auch erste Unterschiede zur Konstruktion
der Albatros aus gleichem Hause, die Beplankung ist vollflächig aufgebracht und auch das Seitenleitwerk ist abnehmbar, wenn erforderlich.
Als Steckung dient ein Aluminiumrohr (dazu an anderer Stelle mehr) und zur Fixierung am Rumpf wird auf das übliche Verfahren bei Black Horse Modellen zurückgegriffen.
Dem Prototypen liegen für die Verbindung der Ruder mit den Dämpfungsflächen Fliesscharniere bei, für die Serie haben wir angeregt dies zu ändern, es sollen
Stiftscharniere zum Einsatz kommen.....

Seitenleitwerk

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Hier noch die kleine Horizontale Dämpfungsfläche am Seitenleitwerk, unter der Folie ist bereits alles vorbereitet für die Montage, man kann das Teil aber auch weglassen.

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Später mehr.....


Gruß Jürgen

J.G
07.11.2017, 21:02
Hallo zusammen,

bald habt ihr es geschafft:D Es geht weiter mit den Detailaufnahmen der Flügel. Bei unserem Muster sind noch alle Ruder mit Fliesscharnier am Flügel befestigt, in der Serie
werden auf unser Anraten bereits Stiftscharniere verwendet werden und die Landeklappen können damit auch in eine ordentliche Landeposition gebracht werden. Die Bilder aus der
Fertigung mit den Stiftscharnieren haben wir bereits gesehen. Auch der Flügel ist wie die Leitwerke vollbeplankt, lediglich die Perforierung zur Entlüftung beim Aufbringen der Folie
bleibt leicht sichtbar darunter.

Der Flügel wird mit zwei Aluminium Zungen am Rumpf geklemmt und so fixiert, wer es anders machen will, kann auch eine Verschraubung über die Wurzelrippe mit dem Rumpf realisieren.
Steckungsrohr ist wieder aus Aluminium, wir haben hier eine Längere Ausführung vorgeschlagen. Die Fahrwerksaufnahme macht nach aufschneiden der Folie einen guten Eindruck, ABS Teile verschließen den Radschacht passgenau. So weit so gut...


Flügel

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Später mehr ......

Gruß Jürgen

J.G
13.11.2017, 20:59
Hallo zusammen,

so es fehlen noch die letzten Bilder der Flügel und der Winglets. Zwischenzeitlich trudelt auch das Zubehör für die Viper langsam ein, war heute bei Pichler und habe
ein Set mit Landescheinwerfer für die Viper abgeholt, Servos fehlen noch, dann kann es los gehen.
Aber hier erst noch die restlichen Bilder vom Flügel....

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Soweit man es sehen kann, eigentlich alles gut verklebt, eine Nacharbeit erspare ich mir also...;)

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Schnell mal die Folie entfernt für einen ungehinderten Einblick, gut zu erkennen die vielen Öffnungen
in der Beplankung, die zur Entlüftung beim aufbringen der Folie dienen sollen .....

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Passgenaue ABS Radschächte liegen dem Bausatz auch für die Flügel bei

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Später mehr...


Gruß Jürgen

J.G
15.11.2017, 00:02
Hallo zusammen,

auf zur letzten Detailbilderschlacht mit dem Thema Winglets, dann gibt es noch etwas zum Zubehör und dann geht es los mit dem eigentlichen Baubericht
und den eigentlich wichtigen Dingen. Aber ich denke Ihr habt schon mal einen kleinen Überblick zur Qualität der Einzelteile.
Die Winglets sind aus ABS gefertigt mit einer Wurzelrippe aus Balsasperrholz und zwei Paßstiften.

Übrigens ist die erste Lieferung für Mitte Dezember bereits ausverkauft, die zweite folgt Mitte März, Reservierungen können aber weiter über unseren Shop (www.fantastic-jets.com), oder auch andere Händler erfolgen, Ausgeliefert wird dann chronologisch nach Zahlungseingang:cool:

Winglets

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Später mehr

N8 ;)

Gruß Jürgen

max-1969
15.11.2017, 19:26
Ich habe den Thread jetzt ein wenig aus den Augen verloren, da die Detailbilder für mich jetzt nicht so interessant sind als die folgenden Bauthemen.
Aber Du musst ja die Spannung bis zum Eintreffen aufrecht erhalten Jürgen, von daher musst Du das natürlich gut einteilen :rolleyes::rolleyes::D:D:D

Für mich neu und erfreulich ist aber der Liefertermin des ersten Containers ..... kommen die jetzt früher ??



Übrigens ist die erste Lieferung für Mitte Dezember bereits ausverkauft, die zweite folgt Mitte März, Reservierungen können aber weiter über unseren Shop (www.fantastic-jets.com), oder auch andere Händler erfolgen, Ausgeliefert wird dann chronologisch nach Zahlungseingang:cool:


Bisher hatte ich immer nur die Info Mitte - Ende Jänner .... wäre ja ein Monat früher ... toll !!!

J.G
15.11.2017, 21:44
Ich habe den Thread jetzt ein wenig aus den Augen verloren, da die Detailbilder für mich jetzt nicht so interessant sind als die folgenden Bauthemen.
Aber Du musst ja die Spannung bis zum Eintreffen aufrecht erhalten Jürgen, von daher musst Du das natürlich gut einteilen :rolleyes::rolleyes::D:D:D

Für mich neu und erfreulich ist aber der Liefertermin des ersten Containers ..... kommen die jetzt früher ??



Bisher hatte ich immer nur die Info Mitte - Ende Jänner .... wäre ja ein Monat früher ... toll !!!

Hi,

das sind die Informationen die ich habe...;) Bei den Bildern geht es nicht ums hinhalten und zeitschinden, sondern darum, so viele Informationen wie möglich hier für euch bereitzustellen:rolleyes:

Gruß Jürgen

Vielflieger
16.11.2017, 06:22
Hi,

das sind die Informationen die ich habe...;) Bei den Bildern geht es nicht ums hinhalten und zeitschinden, sondern darum, so viele Informationen wie möglich hier für euch bereitzustellen:rolleyes:

Gruß Jürgen

...ein Schelm, der dahinter eine gekonnte Werbemaßnahme vermuten würde... ;)

Bitte trotzdem weiter machen. Ich finds super.

Eine Frage hätte ich noch: Die Entlüftungsöffnungen in der Beplankung... das ist aber eher schon ein Witz, oder. Also die Idee an sich ist jetzt nicht blöd, aber: Gibts die nicht auch kleiner. Die netten Chinesen könnten doch auch kleinere Löcher mit ihrem Laser ins Balsa ballern... Wenn man es sich genau anschaut sind da mindestens 20% von der Flächentiefe nicht mehr durchgängig beplankt... Da geht jede Menge Festigkeit flöten, die eigentlich schon da wäre.

Grüßle

Stefan

J.G
16.11.2017, 12:08
...ein Schelm, der dahinter eine gekonnte Werbemaßnahme vermuten würde... ;)

Grüßle

Stefan

Hi Stefan,

natürlich ist das auch Werbung für Fantastic-Jets (und auch alle anderen Händler, die die Viper im Programm haben werden) ich könnte aber auch einfach eine Werbeanzeige schalten, der Aufwand wäre deutlich geringer, von der Zeit will ich mal gar nicht sprechen......
Uns interessiert aber nicht nur die geschäftliche und finanzielle Seite in Sachen EDF, wir machen das aus Überzeugung und Leidenschaft für die EDF Szene.....und das schon so lange, wie kaum ein anderer Händler und Hersteller:)

Gruß Jürgen

J.G
17.11.2017, 20:10
Hallo zusammen,

nun habe ich noch ein paar Bilder von den Fahrwerksbeinen für euch und dann verschwinde ich wieder in der Werkstatt, da warten 3 Projekte auf die Fertigstellung....:rolleyes:

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1870067

Grundsätzlich machen die Fahrwerksbeine einen deutlich stabileren Eindruck als die der L-39
ob das aber auch so ist, wird sich sehr schnell in der Praxis zeigen....

Später mehr

Gruß Jürgen

Waldy74
18.11.2017, 11:57
Hallo Jürgen
Hab mal ne frage zur Folie? Auf den meisten
Bilder von dir sieht die Folie irgendwie matt aus,
oder täuscht das nur.

Gruß Walter

J.G
18.11.2017, 14:32
Hallo Jürgen
Hab mal ne frage zur Folie? Auf den meisten
Bilder von dir sieht die Folie irgendwie matt aus,
oder täuscht das nur.

Gruß Walter

Hallo Walter,

das ist richtig, die verwendete Folie ist matt und das soll ja jetzt modern sein ;)
Ist natürlich Geschmacksache.....

Gruß Jürgen

Waldy74
18.11.2017, 19:58
Hallo Jürgen
Noch mal eine Frage zur Folie. Ist die Folie nur
matt Lackiert worden, oder ist die die Folie von
haus aus matt. Ist das Design vielleicht sogar
auf gedruckt? (Hatte ich auch schon mal bei ein
Modell)
Gruß Walter

J.G
21.11.2017, 13:28
Hallo Jürgen
Noch mal eine Frage zur Folie. Ist die Folie nur
matt Lackiert worden, oder ist die die Folie von
haus aus matt. Ist das Design vielleicht sogar
auf gedruckt? (Hatte ich auch schon mal bei ein
Modell)
Gruß Walter

Hallo Walter,

das ist bedruckte Folie, da ist kein Lack drauf, lässt sich gut mit einem Föhn bearbeiten und mit einem Baumwolltuch festdrücken, wenn es mal Falten machen sollte, Bügeleisen sollte man nicht verwenden. Es ist das selbe Material wie auch schon beim Eurofighter von Pichler. Ich denke man könnte da auch mit einem glänzenden Klarlack drüber gehen.

Gruß Jürgen

hps
24.11.2017, 10:50
Servus Jürgen,
könntest du uns bitte den Raddurchmesser der HFW-Räder und deren Radbolzendurchmesser geben. Würde gerne Angebote von elektr. Radbremsen (Black Friday) in Anspruch nehmen :cool:, bräuchte dazu aber diese Dimensionen. Danke vorweg und
Jetgruß Peter

J.G
24.11.2017, 12:37
Servus Jürgen,
könntest du uns bitte den Raddurchmesser der HFW-Räder und deren Radbolzendurchmesser geben. Würde gerne Angebote von elektr. Radbremsen (Black Friday) in Anspruch nehmen :cool:, bräuchte dazu aber diese Dimensionen. Danke vorweg und
Jetgruß Peter

Hi Peter,

na klar kann ich;) also die Räder sind 75 mm, wobei das schon grenzwertig ist, weil sie die Gabel innen schon leicht berühren. Ich würde hier auf 70 mm reduzieren. Die Achse ist eine M5 Schraube mit Schaft, exakt gemessen sind es 4,9 mm.
Happy black Friday, was immer das sein soll ....................

Gruß Jürgen

hps
24.11.2017, 13:19
Vielen Dank Jürgen, das hilft mir!

Btw. Black Friday (englisch Schwarzer Freitag) wird in den Vereinigten Staaten der Freitag nach Thanksgiving genannt. Da Thanksgiving immer auf den vierten Donnerstag im November fällt, gilt der darauffolgende Black Friday als Start in ein traditionelles Familienwochenende und als Beginn der Weihnachtseinkaufsaison. Zu diesem Anlaß gibt es in der Geschäftswelt immer Sonderangebote; die Asiaten ziehen da natürlich auch mit :D.

Jetgruß Peter

J.G
24.11.2017, 13:28
Vielen Dank Jürgen, das hilft mir!

Btw. Black Friday (englisch Schwarzer Freitag) wird in den Vereinigten Staaten der Freitag nach Thanksgiving genannt. Da Thanksgiving immer auf den vierten Donnerstag im November fällt, gilt der darauffolgende Black Friday als Start in ein traditionelles Familienwochenende und als Beginn der Weihnachtseinkaufsaison. Zu diesem Anlaß gibt es in der Geschäftswelt immer Sonderangebote; die Asiaten ziehen da natürlich auch mit :D.

Jetgruß Peter

Ja schon klar, meine Frage war ja auch eher sarkastisch.......
Amerikanischer Schwachsinn und die ganze Welt muss mitmachen:rolleyes:

Allen die noch bewusst leben, einen schönen Freitag und ein schönes Wochenende auch ohne den ganzen Wahnsinn ;)

Gruß Jürgen

hps
24.11.2017, 13:52
Für all jene, die evt. auch elektr. gebr. Räder in die Viper einbauen wollen, hier eine Info. Da Jürgen bereits berichtet hat, dass die originalen 75mm Räder sowieso eher zu groß sind, würden eventuell auch 65mm passen. Ich habe die elektr. gebr. Räder von JP Hobby mehrfach in Verwendung und bin damit sehr zufrieden; sie sind von guter Qualität. Diese gibt es bis max. 65mm mit 4mm oder 5mm Radachse. Sollten sie wider Erwarten für die Viper zu klein sein, dann kommen sie eben in einen späteren Jet rein. Auf Grund von "Black Friday" ;) gibt es bei RC-Castle auch noch 10%, somit habe ich eben mit Versand ca. 75,- bezahlt. Meist kommen die Päckchen von RC-Castle auch ohne Zoll/EUSt durch.
Happy Black Friday :D - Peter

J.G
24.11.2017, 14:14
Für all jene, die evt. auch elektr. gebr. Räder in die Viper einbauen wollen, hier eine Info. Da Jürgen bereits berichtet hat, dass die originalen 75mm Räder sowieso eher zu groß sind, würden eventuell auch 65mm passen.
Happy Black Friday :D - Peter

Hallo Peter,

die 65er Räder pasen in jedem Fall für die Viper ;)

Gruß Jürgen

Waldy74
25.11.2017, 17:41
Hallo Jürgen
Da das Modell erst in ein paar Wochen lieferbar ist
und ich im Vorfeld alle Rc Komponenten besorgen
möchte interessiert es mich noch welche servo Größe
im Modell benötigt werden? Antrieb und Ezfw ist ist
bereits vorhanden.
Gruß Walter

J.G
26.11.2017, 15:05
Hallo zusammen,

kurzes Update zur Qualität der Flächen-und Leitwerk Steckungen und zur Ausstattung des Viper Bausatzes mit entsprechendem Zubehör.

Flächen-und Leitwerksteckung:

Wie auf den Bildern zu sehen sind alle Steckungen in Aluminium. Die Rohre mit relativ viel Wandstärke sind Standard bei Black Horse
Die Durchmesser mit 12 mm bzw. 19 mm ausreichend dimensioniert, aber auch leider schwer. Der Markt stellt aber alternativ auch Carbon Rohre in diesen Abmessungen
zur Verfügung, wer will, kann hier die Gewichtsbilanz sicher um 50% reduzieren.

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1874275

später mehr

Gruß Jürgen

J.G
26.11.2017, 19:47
Hallo zusammen,

noch schnell das versprochene Update, ich hab die Steckungsrohre mal auf die Waage gelegt und noch eine kurze Info zu den GFK Ruderhörnern. Die dem Bausatz beiliegenden sind zwar grundsätzlich in der Qualität ok, aber für meinen Anspruch sind die Laschen für die Verklebung im jeweiligen Ruder etwas kurz geraten, ich habe das Dokumentiert und an den Hersteller weitergeleitet der das in der Serie ändern kann, wie damals bei der L-39.

Steckungsrohre, hier lässt sich sehr einfach Gewicht sparen, wenn man CFK Rohre, statt Alu verwendet.
1874478

GFK Ruderhörner im Lieferumfang
1874485

Wir haben uns vorab schon mal selber neue gemacht, vielen Dank an Harald und seine Fräse ;)
1874486

Zur RC Ausstattung:

Es kommt wieder bewährtes Material zum Einsatz, das wir eben auch selber aktiv im Einsatz haben, es gibt natürlich genügend alternativen auf dem Markt und unsere Auswahl soll auch nur als Anhaltspunkt zu verstehen sein.

Servoauswahl auf allen Rudern: Spektrum A5060 HV

• Abmessung: 32.8 x 13.7 x 27.4 mm
• Betriebsspannung: 6.0 - 8.4 V
• Getriebe: Metall
• Gewicht: 26g
• Stellzeit (6V): 0,15 Sek/60°
• Stellzeit (8,4V): 0,11 Sek/60°
• Stellkraft (6V): 6,3 kg/cm
• Stellkraft (8,4V): 8,5 kg/cm

Die 5060 Servos passen optimal in die Vorgefertigten Servoaufnahmen, manchmal muss man mit der Feile noch ein wenig material abtragen, aber das geht ganz schnell.
Größer sollten die Servos aber nicht sein, sonst handelt man sich einen Komplettumbau der Servoaufnahmen ein. Und kleiner als 28 mm in der Länge sollten sie auch nicht sein, sonst
klappt es mit der Verschraubung nicht.

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Empfänger Spektrum 12 K mit integrierter Akkuweiche und vier Satelliten. Als Stromversorgung verwenden wir Lipo Akkus 2x 2S 1800mAh
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1874497

Servokabel/Verlängerungen und Stecker, machen wir seit Jahren nur noch selber und krimpen
mit guter Ware aus dem Hause Powerbox Systems

1874498

Fahrwerksmechaniken verwenden wir von Pichler Modellbau, diese passen perfekt in die vorbereiteten Aufnahmen in Flügel und Rumpf und machen einen sehr
guten und stabilen Eindruck. Alles ist komplett in Alu und die Verbindungsstifte sind mit 8.0 & 10.0 mm sehr massiv ausgeführt.

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Anlenkungsmaterial für die Servo/Ruder Verbindung

Für meinen Anspruch etwas zu schwachbrüstig ausgelegt, da nur weiche M2 Schubstangen und Kunststoffsicherungen beiliegen. Wir haben beim Hersteller angeregt in der Serie
besseres Material beizulegen

1874520

Wir haben dann gleich aus dem Zubehörangebot entsprechend hochwertiges Material ausgesucht das in der Viper zum Einsatz kommen wird, dazu auch noch mehr.
wenn es im eigentlichen Baubericht los geht.

1874521

Antrieb Setup

Als Impeller kommt der selbe Antrieb zum Einsatz der auch in unserer Avanti XS mit Leistung und Flugzeit überzeugt, sollte also auch in der ähnlich großen und
schweren Viper XL bestens überzeugen:

Schübeler DS86 AXI HDS mit TS X-501 5Y

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Die Leistungsdaten:


Zellen: 12 S
Strom: 130 A
Schub: 86 N
Drehzahl: 33.500 U/Min
Gewicht: 1.190 g

Regler YGE160 HV

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Beide Antriebskomponenten bilden einen zuverässigen und erprobten Antriebsstrang und somit brauchen wir uns hier schon mal
keine Gedanken machen und können uns voll auf die Viper konzentrieren.

Energiespender

Wie auch in der Avanti XS werden wir ausprobieren was am besten funktioniert und Performance und Flugzeit zufriedenstellend sind,
entweder 2x die Red Power 6S 6500er Zellen, oder die neuen Red Power 8000er Zellen die wir in unserer F-20 bereits ausgiebig getestet haben.

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1874545


So weit so gut für heute ;)

Später mehr....

Gruß Jürgen

J.G
07.12.2017, 16:23
Hallo zusammen,

bevor es hier endlich weiter geht, wollte ich euch mitteilen, dass seit gestern, bereits die ersten Viper Jets an die Kundschaft ausgeliefert sind. Die nächste
Serie folgt im Februar/März ;)

Gruß Jürgen

Erik Toncar
09.12.2017, 17:59
Hallo zusammen,
seit heute Nachmittag liegt der ViperJet auch bei mir aufm Bautisch.

Unterschiede zu Jürgen's Prototyp :
1. Stiftscharniere anstatt Fliesscharniere, Löcher sind vorgebohrt
2. Ausschnitte und Verglasung für Landescheinwerfer in den Flächen vorbereitet

Unterschied zur L-39 :
Cockpit deutlich schwerer, allerdings auch von deutlich besserer Qualität (keine Plastiktüte)

soviel nach der ersten Begutachtung

J.G
10.12.2017, 12:23
Hallo zusammen,
seit heute Nachmittag liegt der ViperJet auch bei mir aufm Bautisch.

Unterschiede zu Jürgen's Prototyp :
1. Stiftscharniere anstatt Fliesscharniere, Löcher sind vorgebohrt
2. Ausschnitte und Verglasung für Landescheinwerfer in den Flächen vorbereitet

Unterschied zur L-39 :
Cockpit deutlich schwerer, allerdings auch von deutlich besserer Qualität (keine Plastiktüte)

soviel nach der ersten Begutachtung

Hallo Erik,

vielen Dank für die Info, wir haben die Bausätze vor dem Versand nicht geöffnet um die Änderungen zu prüfen, ist ja alles so schön verpackt;)
kannst Du mal prüfen ob die Ruderhörner und das Anlenkungszubehör geändert wurden ?

Gruß Jürgen

J.G
10.12.2017, 12:53
Hallo zusammen,

Es geht nun weiter mit dem Einbau der Servos. Dazu mussten alle Servobefestigungen etwas nachgearbeitet werden, ist aber sehr schnell erledigt.
Vorab noch ein Bild eines netten Zubehörs zum Schwerpunkt einstellen, Daumen hoch :cool:

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Servoeinbau in Serienarbeit, einmal alles durchnummeriert und es kann los gehen:

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Erst mal wurden alle Schlitze für die Ruderhörner in den Servoabdeckungen verlängert, eine Laubsäge und
ein Rundholz mit feinem Schleifpapier drauf, leisten hier gute Dienste

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Mit einem Schleifstab (schon etwas betagt) wird mit wenigen Handgriffen die Befestigung angepasst, bis die Servos
ohne Kraft anzuwenden überall gleichmäßig und plan aufliegen.

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Wichtig ! Unbedingt vorbohren bevor die Schrauben für die Servobefestigung eingedreht werden. Hier wird nur Balsasperrholz verwendet
und das bricht wenn man nicht vorbohrt und damit ist eine sichere Befestigung der Servos dann eher Glücksache.
Wenn man es vernünfig macht, ist das Material aber völlig ausreichend.

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Ich empfehle alle Servobefestigungen mit dünnflüssigem Sekundenkleber nachzukleben, man kann auch zusätzlich noch mit
nünnem doppelseitigem Klebeband für weitere Sicherheit sorgen.

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1880817

Später mehr.....


Gruß Jürgen

max-1969
10.12.2017, 13:34
1880811


Warum werden denn alle Servodeckel in eine Richtung so weit geöffnet ? :confused: .... Damit der Gabelkopf / Anlenkung besser eintauchen kann? :confused:

Beim Ausschlag in die andere Richtung wird nichts geöffnet (ist ja auch nur mehr wenig Material da) und es sieht so aus, als ob das Servo hier nicht mal 45°
Ausschlag machen kann bevor es am Deckel ansteht? :(

Hab jetzt selbst schon etwas bezüglich möglicher Servos überlegt :( ... da ist das hier gewählte Spektrum 5060 Servo eines der wenigen, was wirklich sehr gut passt
und für die Größe eine Super Stellkraft hat. :) Ist halt preislich schon nicht mehr ganz ohne. :rolleyes: Aber es gibt kaum Alternativen

Ich habe mir zum Testen 2 Rotorstar Servos bestellt, die stark, kräftig, günstig und auch ganz gut rückstellen, aber die sind 35.5mm breit und wenn ich mir ansehe wie knapp die 32mm des Spektrum Servos hier bereits sind, wird das vermutlich mit den Rotorstar nicht mehr gut klappen. Und Deckel nachmachen ist auf Grund der matten (offenbar bedruckten) Folie auch kaum möglich. :(

Ich hoffe ich bekomme nächste Woche auch meine Viper und dann sehe ich mir das genauer an.

hps
10.12.2017, 14:05
Warum werden denn alle Servodeckel in eine Richtung so weit geöffnet ? :confused: .... Damit der Gabelkopf / Anlenkung besser eintauchen kann? :confused:
Das kann ich auch nicht ganz nachvollziehen. Bei den Servoabdeckungen für die Flaps könnte ich das ja noch verstehen, aber Jürgen wird sich dabei schon etwas gedacht haben und uns das plausibel erklären.

Erik Toncar
10.12.2017, 15:35
Hier das aktuell beiliegende Anlenkungsmaterial, Ruderhebel und Scharniere

J.G
11.12.2017, 11:47
Hier das aktuell beiliegende Anlenkungsmaterial, Ruderhebel und Scharniere

Hallo Erik,

vielen Dank für die Info, das sieht doch schon mal deutlich besser aus als das material das ich im Bausatz vorgefunden habe. Schön wenn der Hersteller so schnell reagiert ;)

@max1969 und hps,

die Öfnnungen für die Ruderhörner in den Abdeckungen sind einfach zu klein um auf vernünftige Ausschläge zu kommen und das Eintauchen der Gestänge würde ebenfalls Probleme bereiten.

Gruß Jürgen

J.G
11.12.2017, 11:55
Hallo zusammen,

nächster Schritt, Ruderhörner einkleben:

Folie entfernen, Ruderhörner anschleifen und entfetten, Ruder mit Klebeband abdecken, Ruderhörner einkleben und bevor der Kleber fest ist, das Klebeband wieder entfernen.....

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1881407

Später mehr.....

Gruß Jürgen

Waldy74
11.12.2017, 18:36
Hab heut mein Bausatz abgeholt. Bin schon
sehr gespannt wie es hir weiter geht.
Gruß Walter

hps
11.12.2017, 20:01
Hallo zusammen,
morgen kommt auch meine Viper auf den Bautisch. Da ich vorhabe, viele Details zu modifizieren, gewichtsoptimiert zu bauen und völlig andere Komponenten als Jürgen zu verwenden (z.T. auch deutlich preiswertere), macht es vielleicht auch Sinn, einen eigenen Thread zu öffnen. Ich möchte den sehr detaillierten und informativen Baubericht von Jürgen nicht stören und vielleicht ist es auch für die vielen Viper-Käufer interessant, Alternativen für die diversesten Komponenten zu erfahren und zu finden, respektive die selber Verwendeten anderen mitzuteilen.
Jetgruß Peter

tuxian
11.12.2017, 20:07
Hallo Peter,

das hört sich interessant an.
Ich überlege ob ich die kaputte L-39 wieder durch eine L-39 oder durch einen Viperjet ersetzen soll.
Beim Antrieb schwanke ich noch zwischen elektrisch und Turbine.


Gruß
Markus

max-1969
11.12.2017, 21:36
Bin heute von Modellbau Reisl auch schon informiert worden, dass meine Maschine abholbereit ist. :cool:
Komme jedoch beruflich erst am Donnerstag oder Freitag dazu die Maschine abzuholen ... so lange muss ich mich wohl noch gedulden. :rolleyes:

Möchte meine Maschine wie Peter auch eher möglichst leicht bauen, da ich gesehen habe wie problemlos z.B.: meine Phoenix Hawk mit 5.9kg im Vergleich
zu schweren Exemplaren fliegt. Wird so wie es aussieht bei der Viper etwas schwieriger / schwerer werden aber dennoch baue ich immer nach dem
Motto ..."leicht fliegt leicht" und bin daher gespannt, was Peter hier macht.

Der HDS Antrieb und die hier gezeigten Fahrwerkselektroniken von Pichler passen zwar sicher gut
sind aber m. E. nach auch relativ schwer .... da kann man sicher einiges sparen ... es bleibt also spannend :D

J.G
11.12.2017, 21:58
Hallo zusammen,

@hps, gute Idee, macht ihr das mal parallel mit euren Alternativkomponenten,
hier geht’s morgen in bewährter Qualität weiter ;)
In der kommenden Saison können wir dann mal zusammen fliegen gehen ...

Gruß Jürgen

Christian0007
11.12.2017, 22:15
Bin schon gespannt, unterschiedliche Bauberichte beim gleichen Modelle geben meist auch unterschiedliche Erfahrungen im Bau wieder.

Erik Toncar
12.12.2017, 18:17
Ich möchte ja nicht neugierig erscheinen, aber .....

... hat schon jemand versucht die Fahrwerksbeine einzufedern ?

J.G
12.12.2017, 18:42
Ich möchte ja nicht neugierig erscheinen, aber .....

... hat schon jemand versucht die Fahrwerksbeine einzufedern ?

Hallo Erik,

ja, ist schön straff, aber geht, nur Mut ;)

Gruß Jürgen

Erik Toncar
12.12.2017, 18:47
wie denn ohne federn ?

HE-219
12.12.2017, 18:51
wie denn ohne federn ?


Ansprüche hast du, Flügel willst du auch noch haben oder wie.?:D:D:D


Gruß
Markus

hps
12.12.2017, 19:12
... ich glaube, Erik meinte, es sind gar keine Federn drinnen, oder :D?

J.G
12.12.2017, 19:12
Hallo zusammen,

zwischenzeitlich sind dann auch alle Ruder eingeklebt, bei unserer Testmaschine ist alles noch mit Fliesscharnieren gemacht,
das bleibt erst mal so, evtl. wird spätr noch bei den Landeklappen nachgerüstet. Mich interessiert aber auch ob der so erreichbare Landeklappen-Weg
für den Alltag reichen würde.....

Da alle Seriemodelle mit Stiftscharnieren ausgeliefert wurden beschränke ich mich auf ein paar wenige Bilder davon. Die Vorgehensweise ist ja jedem bekannt.
Bei den Stiftscharnieren kann ich nur empfehlen die Stifte auch anzuschleifen und vor dem einkleben zu entfetten. Auf das Gelenk einen tropfen Öl, dann gibt es nachher keine böse Überraschung, aber das wisst ihr ja......

1881994

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Nicht gerade viel Weg wei den Klappen :rolleyes:

1881997

Später mehr........

Gruß Jürgen

max-1969
12.12.2017, 20:57
wie denn ohne federn ?

Wie ... echt ... bei Dir sind gar keine Federn drinnen ... :eek::eek:

Michael R.
12.12.2017, 21:10
Wie ... echt ... bei Dir sind gar keine Federn drinnen ... :eek::eek:

sicher sind da Federn drinnen...

J.G
13.12.2017, 21:23
Hallo zusammen,

weiter mit dem Servoeinbau und Kabelkonfektionierung, muss man nicht viele Worte verlieren. Nur eines, auch hier empfehle ich die Löcher für die
Befestigungsschrauben der Servoabdeckungen vorzubohren, die Schrauben eindrehen und anschließend wieder entfernen und mit Sekundenkleber die
Gewinde im Holz härten.....

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Bei Höhen-und Seitenleitwerk sind die Kabellängen an den Servos in der Regel ausreichend, im
Rumpf müssen natürlich entsprechende Kabelbäume angefertigt werden.

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Im Flügel müssen die Kabel für die Servos etwas verlängert werden, 15 cm von der Wurzelrippe sollten reichen
um die Verbindung zum Rumpf ohne großes Gefummel beim Aufbau des Modells herzustellen.

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1882430

Später mehr.....

Gruß Jürgen

max-1969
14.12.2017, 21:22
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:D:D:D:D:D:D;)

Gruß Jürgen

Ich hatte heute auch schon "Vorweihnachten" und konnte meine Viper abholen. Sieht wirklich alles gut aus, wenn auch mein gerade eben
gewogenes Gesamtgewicht 4367g beträgt (wirklich alles gewogen und die Kleinteile mit Plastiktüten, also ein paar Gramm müsste man abziehen)


Dann hat mich natürlich auch noch die ein paar mal hier zitierte Nozzle bzw. der Auslassdurchmesser interessiert ... und siehe da

.... ich habe auch so einen komischen Messstab, der 97mm anzeigt obwohl es ja 102 mm sind ... bzw. schiefe Optik beim iPhone :p:p:D:D:D:D:D:D:D

noch dazu unscharf ..... :rolleyes::rolleyes:

J.G
14.12.2017, 22:03
Hallo zusammen,

nach dem nun alle Servos in den Flügeln und in den Leitwerken montiert und die Kabel für die Servos im Flügel fertig konfktioniert und alles
im Flügel sauber verlegt wurde, kann das Hauptfahrwerk montiert werden. Die Mechaniken, sind die von Pichler Modellbau für den Viper Jet empfohlenen.
Es sind keine Änderungen notwendig, also Plug & Play und durchaus mit Reserve, also auch durchaus in noch schweren Jets bis 10 kg ausreichend stabil.
Leider sind keine Bremsen vorgesehen, wer also auf extrem kurzen Plätzen landen muss, der wird hier u.U. nachrüsten müssen. Da wo ich fliege, geht das auch ohne Bremsen und das spart auch wieder etwas Gewicht.

Hauptfahrwerk Montage:

Erst mal die Folie mit einem Balsamesser oder ähnlichem entfernen. Man kann direkt an den Kanten entlang schneiden, da nacher die Radkästen mit
ABS Schalen verkleidet werden

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Erstes Probesitzen der Mechanik, passt !

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Die Ränder der ABS Radschächte sind sehr breit, es reichen 5 mm, also wird mit einer Lexanschere alles unnötige Material entfernt

1882753

Dann wird der Ausschnitt für die Mechanik gemacht

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Es bleibt auch unter dem Radkasten noch Platz für Kabel, die Kanten vom Zuschneiden des ABS Materials, werden mit etwas schwarzer
Farbe, oder Eding wieder farblich angepasst, sonst sieht es billig aus...

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Als nächstes wird wieder alles demontiert und die Fahrwerksbeine in die Mechanik eingesetzt. Dazu müssen erst die vormontierten
10 mm Verbindungsstifte aus der Mechanik entfernt werden, da sich diese bereits am Fahrwerksbein befinden. Dabei ist mir
aufgefallen, dass es leider nur Drehteile aus Alunminium sind (eine Info an den Hersteller haben wir übermitelt und dokumentiert)
Alle Schrauben werden bei der Montage dann mit Schraubensicherung mittelfest gesichert.

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Nach dem Funktionstest werden die ABS Radschächte mit 5 Min. Epoxi eingeklebt, ich empfehle hier sehr sparsam
mit dem Harz umzugehen und die Teile mit schwachhaftendem Klebeband zu fixieren bis alles getrocknet ist.
Das Ergebnis ist durchaus ansprechend ;)

1882778

Später mehr....

Gruß Jürgen

J.G
15.12.2017, 12:57
Hallo zusammen,

ich war neugierig und hab mal die Bugfahrwerksmechanik aufgeschraubt, um zu sehen wie die Qualität aussieht.
Kugellager und Matallgetriebe.......

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Später mehr....

Gruß Jürgen

komar96
15.12.2017, 14:25
@ Jürgen
Wäre das Fahrwerk auch für die BH L39 geeignet?
Gruß
Wolfgang

J.G
15.12.2017, 18:14
@Wolfgang,

für die Albatros sind die Mechaniken leider nicht geeignet, weil viel zu groß und auch relativ schwer. Hier kann man die
Kunststoff Version von Pichler verwenden, oder eben das bewährte Eflite EFLG500. Aber es werden allmählich mehr anbieter
mit bezahlbaren Fahrwerken....

Hier die Abmessungen des Alu Fahrwerkes für die Viper:

1882981

Gruß Jürgen

max-1969
15.12.2017, 18:21
Das Fahrwerk samt Einbau sieht wirklich gut aus, da wurde ganze Arbeit geleistet und wirklich gut aufeinander abgestimmt ... sehr stimmig muss ich sagen.

J.G
15.12.2017, 18:48
Das Fahrwerk samt Einbau sieht wirklich gut aus, da wurde ganze Arbeit geleistet und wirklich gut aufeinander abgestimmt ... sehr stimmig muss ich sagen.

Hallo Markus,

ja ich denke die Qualität ist schon so weit ok, aber wie so oft, kann man das erst wirklich sagen wenn mal eine Saison mit dem Fahrwerk rum ist.
Und wie ich schon geschrieben habe, wären Bremsen, gute Räder und wechselbare Verbindungsstifte noch auf der Wunschliste vom Hersteller abzuarbeiten.
Ebenso wäre es schön wenn die Mechaniken HV könnten und eine Überlastabschaltung hätten....... Der Hersteller ist aber Informiert;)

Gruß Jürgen

J.G
17.12.2017, 16:35
Hallo zusammen,

es geht weiter mit der Montage des Bugfahrwerks

Die vorgesehene Mechanik passt ohne jegliche Nacharbeit in die Fahrwerksbefestigung und muss nur mit den beiliegenden Schrauben befestigt werden.
Anders sieht es bei der Verbindung des Fahrwerksbeines mit der Mechanik aus, die Drehnocke in der Mechanik hat eine 8 mm Bohrung, das Fahrwerksbein einen 10 mm Verbindungsstift :confused:
Daher musste die Drehnocke vorsichtig aufgebohrt werden um das Fahrwerksbein montieren zu können. Wir haben den Fehler in der laufenden Erstproduktion an den Hersteller übermittelt, dieser Fehler sollte also bei den bereits ausgelieferten Viper Jet bereits behoben sein, vielleicht kann das mal jemand bestätigen, wir hatten leider keine Zeit die Modelle vor dem Versand an unsere Kunden auszupacken und zu prüfen.

Wir haben übrigens keine Änderungen bei den Federn der Fahrwerksbeine vorgenommen, da erfahrungsgemäß die Vorspannung schnell nachlässt, sollte das Ergebnis dennoch unbefriedigend sein, kann man immer noch für Abhilfe sorgen.

Ansonsten gibt es zu diesem Bauabschnitt keine Auffälligkeiten;)

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Der Radschacht, wird wie beim Hauptfahrwerk auch durch ein ABS Tiefziehteil verkleidet

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Auch hier wurde wie beim Hauptfahrwerk der Rand der als Auflage auf dem Rumpf und zur Verklebung dient, deutlich reduziert 5 mm reichen völlig aus, die Schnittkanten verschliffen und anschließend mit schwarzem Edding nachgefärbt, Lack geht natürlich auch...

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Das Tiefziehteil kann montiert werden, ohne die Mechanik entfernen zu müssen, einfach unter der Mechanik
einfädeln, vorne nach innen und ganz nach vorne ziehen, mit leichtem Druck am anderen Ende rutscht es dann in die richtige Position.

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Das ABS Teil wird noch mal demontiert, die Position für die Seildurchführungen der Bugradlenkung müssen noch übertragen werden. Dann
kommt man mit kleinen Öffnungen für den Seilaustritt aus.
Dazu haben wir mit Klebeband Markierungen angebracht, im Kreuzungspunkt befindet sich die Austrittsöffnung für das Seil. Die Wanne wird wieder
eingesetzt und mit Klebeband übeträgt man nun die Position in dem es fluchtend auf das vorherige geklebt wird.
Wo sich die Klebebänder treffen, wird mit einem Karosserielochbohrer wird beidseitig ein ca. 3-5 mm Loch gebohrt, fertig.

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Wanne wieder einsetzen die vorkonfektionierten Seile einführen und mit dem Bugfahrwerksbein provisorisch verbinden.
Lenkservo montieren und dann ist das erst mal so weit erledigt. Die endgültige Befestigung der Seile erfolgt parallel mit der Programmierung
der Servos, dann werden auch die Seile mit den Quetschhülsen fixiert und die ABS Wanne mit dem Rumpf verklebt.

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Später mehr......

ich wünsche allen Mitlesern einen angenehmen 3. Advent :)

Gruß Jürgen

max-1969
17.12.2017, 17:00
Anders sieht es bei der Verbindung des Fahrwerksbeines mit der Mechanik aus, die Drehnocke in der Mechanik hat eine 8 mm Bohrung, das Fahrwerksbein einen 10 mm Verbindungsstift :confused:
Daher musste die Drehnocke vorsichtig aufgebohrt werden um das Fahrwerksbein montieren zu können. Wir haben den Fehler in der laufenden Erstproduktion an den Hersteller übermittelt, dieser Fehler sollte also bei den bereits ausgelieferten Viper Jet bereits behoben sein, vielleicht kann das mal jemand bestätigen, wir hatten leider keine Zeit die Modelle vor dem Versand an unsere Kunden auszupacken und zu prüfen.


Bei meiner Maschine hat das Bugfahrwerk bereits einen 8mm Stift eingebaut (Hauptfahrwerke 10mm), kann somit bestätigen, dass die Änderung bereits übernommen wurde.
Auch der Radausschnitt ist geändert worden, der Tiefziehteil hat kaum mehr Überstand als 5mm und braucht nicht mehr nachgeschnitten zu werden. :cool: Zusätzlich sind Deckel für
Beine dabei, die montiert werden können.

J.G
18.12.2017, 23:47
@Markus,

danke fürs nachschauen, gut zu wissen, dann funktioniert die Kommunikation
mit dem Produzenten optimal, die Info zu den Fahrwerksverkleidungen und den Landescheinwerfern
habe ich relativ spät weitergegeben.
Naca Einläufe für die Reglerkühlung liegen jetzt auch bei habe ich gesehen......

Morgen gehts hier wieder weiter 😉

Gruß Jürgen

J.G
19.12.2017, 18:42
Hallo zusammen,

die Finnen zur aerodynamischen Stabilisierung sind ein sehr kleiner und einfacher Bauabschnitt.
Es gibt dazu nicht viel zu sagen, Folie an den zu verklebenden Stellen entfernen und mit dem guten alten
wasserfesten Weissleim verkleben.....

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Nach einer halben Stunde in der 23° warmen Werkstatt ist alles gut fest und die Klebebänder können weg.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen, für einen Holzflieger eine sehr gute Passung ;)

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Später mehr......

Gruß Jürgen

J.G
20.12.2017, 18:35
Hallo zusammen,

hier geht es weiter mit dem Einbau des Reglers, bzw. der zusätzlichen Kühlluftzuführung für den Regler. Bedingt durch die "Close Duct" Lösung ist es wichtig
für zusätzliche Öffnungen an geeigneter Stelle zu sorgen. Im Vorfeld zum Produktionsstart der Viper, haben wir darauf hingewiesen, da bei unserer Testmaschine
dafür nichts vorgesehen ist. Auch diese Empfehlung wurde vom Hersteller noch in der Serienversion umgesetzt, wie man auf den Bildern der Verpackung sehen kann. Die Position der Naca Einläufe muss allerdings so gewählt werden, dass die Kühlluft auch direkt und auf kürzestem Weg zum Regler gelangt und dort für Kühlung sorgt, also nicht an die Rumpfseite wie in den Abbildungen der Bauanleitung zu sehen ist.

Da bei unserem Testmuster noch keine Naca Einläufe im Zubehör waren, haben wir welche von uns genommen.

Die Reglerposition wurde wie folgt ermittelt, das passt auch dann, wenn sich jemand für ein "Open Duct" System entscheiden sollte. Hier sollte man dann darauf achten, dass zwischen Impeller Vorderkante und Ende der Einlaufkanäle möchlichst 120 mm Abstand sind.

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Um die optimale Position für die Öffnungen zu finden, kann man mit einer dünnen Nadel, von innen nach außen an den Spanten vorbei vorsichtig ein paar Löcher stechen, dann sieht man vor dem Anzeichnen der Position, wo die Spanten und Gurte liegen.

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Mit einem Balsamesser lassen sich die Öffnungen sehr einfach aufschneiden.....

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Die Stege der Spanten werden mit einem Sägeblatt durchtrennt und entfernt.

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Auf der Innenseite sieht das dann so aus

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Mit Revell schwarz seidenmatt ansprühen oder streichen, oder rot, oder grün, oder pink.....:D
Nur mal reingelegt....

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Später mehr.......................


Gruß Jürgen

J.G
24.12.2017, 13:21
Hallo zusammen,

noch schnell ein paar Infos,Bilder und Empfehlungen zur Regler Montage. Wie vorher auf den Bildern schon zu sehen, ist das Ende der
sehr langen Akkurutsche ein perfekter Ort für den Regler. So bleiben die Anschlusskabel für den Antriebsakku sehr kurz und man erspart sich das
einlöten von zusätzlichen Caps. Durch die Closed Duct Lösung ist es wichtig für gute Kühlung des Reglers zu sorgen, da ja kaum Luftbewegung im Rumpf
stattfindet. Ich habe den Regler jetzt noch zusätzlich "tiefer gelegt" damit wird er in jedem Fall bestens mit Frischluft versorgt, man könnte ihn aber natürlich auch mit dem Kühlkörper in den Einlauf versenkt auf einer Seite der Einlaufkanäle platzieren (hatten wir so beim BH Eurofighter)
Für den Fall, dass wir aber später evtl. noch einen Versuch mit Open Duct realisieren werden, sparen wir uns mit der derzeitigen Reglerposition zusätzliche Arbeit.

Am Rumpfende, wird noch eine Öffnung geschaffen, um für ausreichend Luftbewegung im Rumpf zu sorgen, aber dazu später....

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Wieder im Einsatz, mein Mini Fuchsschwanz ......:D

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Später mehr.......

Wünsche allen RCN und EDF Usern und Mitlesern, auch an dieser Stelle noch mal besinnliche und friedliche
Weihnachten..;)

Gruß Jürgen

Daniel Jacobs
25.12.2017, 21:43
Hallo Jürgen,


so wie Du die 2 NACA Einlässe verklebt hast, werden die nur schlecht funktionieren. Der Absatz vorne macht alles zunichte. Wenn Du hingehst und die Einlassvorderseite Bündig mit dem Rumpf machst, passt es. Man erkennt sogar eine Schnittlinie, wenn Du der folgst und dann richtig verklebst, machen die Einlässe was sie sollen.


Gruß.

tulura
26.12.2017, 09:01
Moin Daniel,

das wird er schon wissen - so ist halt der Einbau ein Vielfaches leichter.
Mit Bund einfach reingesteckt muss du nicht so genau ausschneiden und die Folie bleibt schön gehalten.
Ein bisschen Luftbewegung werden sie schon erzeugen ( aber wohl eher mit saugenden Wirkung).

Tulura

wst
26.12.2017, 11:42
Hallo Jürgen,

Lese aufmerksam diesen tollen Baubericht mit…

Du hast in Post #96 geschrieben „ Da bei unserem Testmuster noch keine Naca Einläufe im Zubehör waren,
haben wir welche von uns genommen."

Was meinst du mit "haben wir welche von uns genommen.", ich würde nämlich welche benötigen finde auf deiner Homepage aber keine …:confused:


Danke Vorab !
Werner

J.G
28.12.2017, 10:47
Hallo zusammen,

hoffe Ihr habt die Weihnachtsfeiertage alle gut überstanden;)

Zunächst erst mal die Antworten auf die Fragen von Daniel Jacobs, Tulura und Werner.

Das Daniel als aufmerksamer Leser und alter Hase in der Scene, meine Nacas bemängeln wird war klar, aber es ist natürlich richtig. Die Wirkung ist
sicher nicht optimal so, aber wie Tulura bemerkte wird es auch eine Öffnung des Rumpfes am Heck geben um zusätzlich eine Saugwirkung zu erreichen.
Mit den Rändern um die Nacas wird aber auch die Folie dauerhaft um die Ausschnitte herum fixiert und das Einkleben der Nacas ist so auch einfacher, die Folie reagiert leider empfindlich auf Klebstoffe und Lösemittel.Es ist also eine Kompromisslösung. Die ABS Teile sind aber erst mal nur eingelegt, evtl. mache ich noch mal ein Update...;) Wie sehen eigentlich die Nacas aus die der Serienversion beiliegen ?

@Werner,

die ABS Tiefziehteile aus unseren eigenen Lagerbeständen sind Restbestände aus unserem Laden, leider gibt es desn Artikel so nicht mehr, aber vielleicht liegen bei einem Händlerkollegen noch welche rum, ansonsten sollten die dem Bausatz beiliegenden Nacas auch funktionieren.

Hier noch ein Bild der Verpackung:

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Gruß Jürgen

J.G
28.12.2017, 10:59
Hallo zusammen,

kleines Video für zwischendurch;) Die für die Viper empfohlenen Fahrwerksmechaniken funktionieren gut und ohne jegliche Nacharbeit, hier ein Test mit 4,8 Volt:


https://youtu.be/3Hq304BpZ6s

Später mehr......

Gruß Jürgen

J.G
28.12.2017, 18:31
Hallo zusammen,

weiter geht es mit der finalen Verkabelung der Tragflächen, Stecker anbringen und der Herstellung der Kabelbäume im Rumpf. Ich verwende hier seit Jahren
das Zubehör von Powerbox-Systems (Kabel,SteckerBuchsen) zum krimpen und empfehle es daher auch unseren Kunden in unserem Shop. Das Kabel ist suprleicht, hat einen 0,35er Querschnitt und die Isolierung ist extrem Hitzebeständig.
Die Stecker für die Rumpf/Flügel Verbindung mit Verriegelung, von einem anderen Anbieter, sind wir gerade am Testen (sollen dann auch in unseren großen Projekten zum Einsatz kommen) machen einen sehr guten Eindruck und sind super leicht. Die Kontakte (vergoldet) kann man krimpen, oder löten. Es gibt Gehäuse für 2, 3, und 4 Servos.....

Das benötigte Material ist zum Glück noch vor Weihnachten eingetroffen, es kann also weiter gehen.......

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Die Steckverbindung ist mit einer Verriegelung versehen die ein Lösen der Steckverbindung durch Vibrationen verhindert, aber
mit einem schnellen Handgriff zu lösen ist.

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Die fertigen Kabelbäume für den Rumpf

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Wie üblich, wird eine Seite der Steckverbindung fest montiert, die andere Seite bleibt flexibel am Kabel, in unserem Fall wird die Rumpfseitige Steckverbindung
fix montiert. Dazu wird 3.0 mm Polystyrol (ca. 50x35 mm) verwendet, lässt sicht super einfach verarbeiten und kleben und ist leicht.

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Das material ist weiss und passt damit perfekt zu den Farben die sich in unmittelbarer Nähe zur Befestigungsposition befinden, gut für die Augen:D
Nur wenige Tropfen Sekundenkleber reichen für einen sicheren Halt.

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Später mehr......

Gruß Jürgen

J.G
28.12.2017, 19:20
Hallo zusammen,

es fehlt noch die Verkabelung im Rumpf.....

Die Kabel für Höhen- und Seitenleitwerk haben erst mal nur auf einer Seite eine Buchse bekommen, die exakte Länge wir erst nach der Fixierung im Rumpf ermittelt. Zur Sicherheit werden die Kabelenden mit den Buchsen, aussen am Rumpf mit Tape gesichert.

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Die kleinen Kabelhalter 6,0 mm von Extron mit Klebesockel, leisten bei der fixierung der Kabel wertvolle Dienste...

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Die Führung der Kabel aus dem vorderen Bereich des Rumpfes, kann man prima hinter der Konstruktion bewerkstelligen, ohne
groß mit Kabelbindern, oder Klebesockel zu arbeiten.....

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Am Spektrum Empfänger mit Doppelstromversorgung, der schon mal probeweise Platz nehmen durfte, trifft sich dann das
ganze Kabel Chaos. Die Kabel wurden auf die passende Länge gebracht und die Servostecker sind auch bereits dran. Hier wird erst final aufgeräumt, wenn alles fertig programmiert ist ;)

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Später mehr.....

Nächster Akt, Antriebsstrang ;)

Gruß Jürgen

J.G
29.12.2017, 14:46
Hallo zusammen,

die Vorbereitungen zum Antriebseinbau (diesmal closed Duct) beginnen mit der Herstellung des Schubrohres, im Bausatz ist keines enthalten.
Dazu haben wir eine Abwicklung angefertigt, die exakt für den Schübeler DS86 HDS passt, aber auch beliebig an andere Impeller Hersteller angepasst werden kann. Wir bieten das Material als Rohzuschnitt 650x350x0,3 mm, nach Schablone geschnitten oder auf Wunsch auch montagefertig an.
Das Material ist sehr dünne, aber extrem stabile Polyester Folie, innen grau und außen weiss und absolut blickdicht (man sieht also keine Innereinen, wenn man einen Blick in den Auspuff wirft:D)
Das Material wird gerollt und überlappend der Länge nach mit Pattex transparent verklebt, aussen und innen werden dann noch zur Sicherheit zwei Streifen Tesa aufgeklebt.
Die Kabel vom Motor werden mit Gewebeband hintereinander angeordnet fixiert und durch ein Langloch aus dem Schubrohr geführt. Die Öffnung wird druckdicht mit Tesa Textil-Gewebeband abgeklebt.
Die Montage des Schubrohres am Impellermantel erfolgt ebenfalls mit Tesa Textil-Gewebeband und kann bereits vor der Montage des Antriebes erfolgen, da die komplette Antriebseinheit über den Kabinenhaubenausschnitt in den Rumpf eingebracht werden kann.
Es müssen keine Änderungen an den hinteren Ringspanten des Rumpfes bei Verwendung eines Schübeler DS86 HDS gemacht werden, das Schubrohr hat einen Durchmesser von 96 mm am Auslass, damit kommt der Antrieb bestens klar, die Viper wird damit genügend Standschub haben und schnell genug sein.......

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Der Blick in den Auspuff, so muss das aussehen ;)

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Später mehr.....


Gruß Jürgen

J.G
29.12.2017, 21:07
Hallo zusammen,

eine weitere Komponente im Antriebsstrang sind die Einlaufkanäle, auch diese passen eigentlich vom Querschnitt und von der Konstruktion her ganz gut zum Schübeler Impeller meiner Wahl, wir hatten zwar im Vorfeld zur Konstruktion den Hersteller darauf aufmerksam gemacht, daß die glatte Oberfläche innen sein muß, aber leider wurde diesem Punkt kein Gehör geschenkt. Andererseits haben nicht so extrem glatte Oberflächen auch Vorteile in der Aerodynamik wie man mittlerweile weiß, wir werden sehen. Die bei unserem Testmuster noch runde Zusammenführung der Einlaufkanäle vor dem Impeller, wurde aber noch in einen spitzen Auslauf für die Serienversion des Viper-Jet XL geändert.

Ich bin normalerweise ein verfechter der Open Duct Antriebslösung, halte aber in diesem Fall die geschlossene Ausführung für sinnvoller, da die Dynamik für einen Sportjet so etwas besser sein dürfte und auch die Stromaufnahme, hat sich gezeigt, ist etwas geringer.

Ein kleinwenig Nacharbeit an den Klebestellen konnte ich mir nicht verkneifen................

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Wenn man den Impeller in die spätere Position in die Einlaufkanäle bringt, fällt auf, dass der Spinner des Rotors sehr nahe an der Zusammenführung
der Kanäle ist, daher wurde hier entsprechend Material entfernt. Die neuen Kanäle laufen spitz zu, der Abstand zum Spinner bzw. zur Rotornabe sollte auf jeden Fall deutlich sein.....

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Die Öffnung in der Mitte erzeugt eine Saugwirkung im Rumpf und sorgt so für eine permanente Strömung die zur Kühlung der Akkus und des Reglers bei Closed Duct Anwendungen dient. Dafür sollte aber auch im vorderen Rumpfbereich eine Frischluftzufuhr geschaffen werden, später mehr dazu...

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Passt so weit ganz gut, verklebt werden beide Kanalhälften aber erst im Modell....

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Später mehr.....


Gruß Jürgen

fly-bert
30.12.2017, 08:52
Hallo Jürgen,
eine allgemeine Frage zum Einlauf: du schiebst diesen ja über den Impeller, also entsteht auch eine Kante. Ich hoffe, ich seh das so richtig.
Ist das strömungstechnisch OK? Ich habe mich bis jetzt immer bemüht hier einen möglichst glatten Übergang zu schaffen.

Mfg
herbert

J.G
30.12.2017, 10:34
Hallo Jürgen,
eine allgemeine Frage zum Einlauf: du schiebst diesen ja über den Impeller, also entsteht auch eine Kante. Ich hoffe, ich seh das so richtig.
Ist das strömungstechnisch OK? Ich habe mich bis jetzt immer bemüht hier einen möglichst glatten Übergang zu schaffen.

Mfg
herbert

Hallo Herbert,

so ganz optimal ist es natürlich nicht, aber einen Falz anzuformen ist in der Serie für den Hersteller schwierig, weil ja auch die Materialdicke am Impellermantel von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich ist. Natürlich könnte man da jetzt Hand anlegen und selber was machen, optimieren lässt sich alles ;)

Gruß Jürgen

fly-bert
30.12.2017, 10:52
Natürlich könnte man da jetzt Hand anlegen und selber was machen, optimieren lässt sich alles ;)

Gruß Jürgen

Mir hat ein Kollege 3x2 verschiedene Ringe(mit den dementsprechenden Innendurchmessern) aus 4 mm Pappel gefräst. Der Einlauf wird vorne festgeklebt,
der Übergang verschliffen und von hinten kann man den Impeller hinein schieben.

Mfg
Herbert

Manuelbrustbauer
30.12.2017, 16:44
Könnte das von HK was taugen?

https://hobbyking.com/de_de/all-metal-servoless-90-degree-retract-for-large-models-10-12kg-w-10mm-pin.html

Hey Hey,...

Diese Mechanik schaut als Hauptfahrwerk ja ganz gut aus, aber gibts das auch als Bugfahrwerk?

Ich hätte schon gesucht, konnte aber nix finden..

LG Manuel

madop
30.12.2017, 17:06
Hi Manuel,
ja, das gibt es auch:
https://hobbyking.com/de_de/all-metal-servoless-90-degree-steering-nose-retract-for-large-models-10-12kg.html
Gruß Martin

J.G
30.12.2017, 18:50
Mir hat ein Kollege 3x2 verschiedene Ringe(mit den dementsprechenden Innendurchmessern) aus 4 mm Pappel gefräst. Der Einlauf wird vorne festgeklebt,
der Übergang verschliffen und von hinten kann man den Impeller hinein schieben.

Mfg
Herbert

Hallo Herbert,

das ist auch eine gute Lösung ! Man kan auch den Mantel mit Trennmittel behandeln und ein Harz/Microballon Gemisch rundherum in den Einlauf einbringen und dann den Impeller einschieben, nach dem Aushärten alles verschleifen und verspachteln.

Der Adapterring für den Schubrohranschluß lässt sich auch auf der Vorderseite des Impellers verwenden, man müsste nur den Übergang spachteln und verschleifen.

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Andererseits muss man dann auch vorne am Einlass die Optimierung konsequent weiterführen und auch hier schleifen und spachteln......
Ob es dann leistungsmäßig spürbar ist, steht auf einem anderen Blatt, aber die Stromaufnahme wird sich positiv verändern, also weniger sein.

Gruß Jürgen

J.G
31.12.2017, 18:12
Hallo zusammen,

Hochzeit, also Antriebseinbau, noch im alten Jahr ;)

Der Regler wird schon vor Antriebsmontage im Rumpf mit dem Motor verbunden. Wie bei Schübeler Antrieben in dieser Klasse üblich, wird der Anschluss des Reglers an den Motor nicht mit Steckern gemacht, sondern mit hochwertigen vergoldeten Kabelösen und Schrauben, Kontaktprobleme ausgeschlossen ! Schrumpfschlauch drüber fertig....

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Der komplette Antriebsstrang ist nun fertig für die Montage im Rumpf, die Fanfix Befestigungslaschen zur Befestigung des Impellers sind bereits vom Hersteller montiert und Kühlkörper muss man auch nicht auf dem Motor verkleben, der Stator in dem der Motor sitzt ist komplett aus Aluminium und sorgt so für einen kühlen Antrieb. Über den Kabinenhaubenausschnitt kann nun alles zusammen in den Rumpf eingebracht werden.

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Der Impeller wird dann so weit wie möglich nach hinten geschoben, von vorne werden die beiden Einläufe in den Rumpf eingebracht und zum Test mit Klebeband fixiert, passt so weit ganz gut....

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Später mehr.....


Gruß Jürgen

J.G
31.12.2017, 21:28
Hallo zusammen,

Endmontage des Antriebs und letzter Post für dieses Jahr ;)

Blick in den Einlauf.....

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Da die Einlaufkanäle "nacktes" Laminat sind, die Einlauflippe rot und der Blick von vorne damit nicht wirklich zufriedenstellend war für mein Auge, musste noch die Spraydose geschwungen werden. Die vermeintlich glatte Oberfläche, die wir uns alle auf der Innenseite der Kanäle gewünscht hätten, ist nicht wirklich glatt.
Nach dem schleifen mit 600er Naßschleifpapier (innen so weit wie möglich) wurde schnell klar, dass auch die Aussenseite der Kanäle über und über voll ist mit Microlöchern. Also Augen zu und mit dem zufrieden geben was die Gegebenheiten möglich machen. Nicht wirklich schön und damit nich meinem Anspruch gerecht, aber wenigstens ROT :D

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Die Kanäle wurden ausgerichtet und mit Sekundenkleber verklebt, an der Zusammenführung wird noch zusätzlich mit Tesa Textilgewebeband am Impeller verklebt, das hält. Im unteren Bereich kann man dazu bevor der Impeller in den Einlauf geschoben wird, bereits Klebeband anbringen (ist etwas fummelig) und wird dann beidseitig hochgezogen und verbindet sich mit dem Klebeband im sichtbaren Bereich oben....

Zur Befestigung des Impellers reichen Schrauben mit Holzgewinde, einfach vorbohren, eindrehen und wieder entfernen, die Gewindegänge im Holz mit Sekundenkleber härten, etwas warten und dann die Schrauben zusammen mit einer M4 Plastik Beilagscheibe wieder eindrehen. Die Scharauben werden nur handfest angezogen, die Beilagscheibe drückt die Gummitüllen der Befestigunslaschen nur ganz leicht, das reicht und ermöglicht die Entkopplung der Motorgeräusche von der Rumpfzelle, zumindest ein wenig.

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Im nächsten Jahr mehr......;)

Jetzt wird gefeiert :cool:

Wünsche allen einen guten Rutsch und einen grandiosen Start ins Jahr 2018

J.G
02.01.2018, 13:28
Hallo zusammen,

Schubrohrzentrierung und Montage der Nozzle, sind die folgenden Arbeiten. Das Schubrohr mit Auslassdurchmesser von 96 mm, hat rundherum einen gleichmäßigen Abstand zum Ringspant am Rumpfende. Somit könnte man falls notwendig die Schubachse noch etwas korrigieren, aber erst mal bleiben wir damit schön mittig. Mit doppelseitigem Schaumklebeband von Tesa, wird das Schubrohr an vier Punkten fixiert.

Die Nozzle wird anschließend einfach mit zwei kleinen Schrauben am letzten Spant verschraubt....

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Die Löcher für die Schrauben werden etwas kleiner gebohrt, dann kann man die Schrauben ein Stück weit eindrehen, die Nozzle auf das Schubrohr aufschieben und mit einem Schraubenzieher einfach festrauben, das Schubrohrmaterial lässt sich zur Seite drücken und man hat gute Sicht auf die Schrauben, einfache Montage ohne langes fummeln .....

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Später mehr......


Gruß Jürgen

heli-papa
02.01.2018, 14:01
Sorry Jürgen, ich bin ja noch frisch bei den Impellern...... und sorry das ich das Bild geklaut habe.

Sitzt dort der Regler im Schubrohr? Hat das keinen Einfluss auf den Schub? Kühlung ist schon klar...

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LG Frank

crutav
02.01.2018, 14:08
ich würde mal sagen da 3 kabeln rausführen sitzt der regler nicht hinterm Motor....

bei meinen ersten het impellern war dies aber gang und gebe diese gleich hinten am Motor dranzugeben.

lg max

J.G
02.01.2018, 17:04
Sorry Jürgen, ich bin ja noch frisch bei den Impellern...... und sorry das ich das Bild geklaut habe.

Sitzt dort der Regler im Schubrohr? Hat das keinen Einfluss auf den Schub? Kühlung ist schon klar...


LG Frank

Hallo Frank,

in meinen Bauberichten gibt es eine klare Struktur, Du findest zu jeder Frage eine Antwort, aber lesen musst Du noch selbst .....;) Ich kenne bis dato keinen 120er Impeller mit Regler direkt hinter dem Motor, das würde keinen Sinn machen, ausserdem wären die Kabel zum Akku dann vermutlich 60 cm lang und Probleme vorpogrammiert..... die Regel ist: Akkukabel so kurz wie möglich, Kabel zwischen Regler und Motor verlängern ist in der Regel kein Problem.

http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/653768-Fantastic-Jets-Baubericht-Pichler-Viper-Jet-XL-f%C3%BCr-120-mm-Impeller/page7

Gruß Jürgen

J.G
02.01.2018, 17:42
Hallo zusammen,

die Einlaufkanäle müssen vorne noch mit dem Rumpf verschliffen werden, mit dem anbringen der Einlauflippen ist dann der größte Teil der Arbeiten erst mal erledigt und ein Ende, sowie der Erstflug in Sicht:cool:
Verklebt wird mit 30 Min. Epoxi, da bleibt ausreichend Zeit zum fixieren und Ausrichten der ABS Teile, vorher wird stirnseitig die Folie entfernt. Die Flach auf dem Rumpf aufliegenden "Splitterblades" werden danach vorsichtig an der Aussenkante entlang mit Sekundenkleber mit dem Rumpf verklebt.

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Später mehr......

Gruß Jürgen

max-1969
02.01.2018, 17:54
Da die Einlaufkanäle "nacktes" Laminat sind, die Einlauflippe rot und der Blick von vorne damit nicht wirklich zufriedenstellend war für mein Auge, musste noch die Spraydose geschwungen werden. Die vermeintlich glatte Oberfläche, die wir uns alle auf der Innenseite der Kanäle gewünscht hätten, ist nicht wirklich glatt.
Nach dem schleifen mit 600er Naßschleifpapier (innen so weit wie möglich) wurde schnell klar, dass auch die Aussenseite der Kanäle über und über voll ist mit Microlöchern. Also Augen zu und mit dem zufrieden geben was die Gegebenheiten möglich machen. Nicht wirklich schön und damit nich meinem Anspruch gerecht, aber wenigstens ROT :D


Hallo Jürgen!

Hast Du die Kanäle rein wegen der Microlöcher von aussen lackiert? :confused:
Machen die strömungstechnisch wirklich etwas aus (kann ich mir kaum vorstellen) oder war das eher eine optische Geschichte ??? :confused:
Hätte verstanden, wenn Du nur innen verschliffen und innen lackiert hättest, um die Oberfläche glatter zu bekommen, aber hinter das Geheimis vom aussen lackieren komme ich irgendwie nicht. :rolleyes::rolleyes:

J.G
02.01.2018, 19:06
Hallo Jürgen!

Hast Du die Kanäle rein wegen der Microlöcher von aussen lackiert? :confused:
Machen die strömungstechnisch wirklich etwas aus (kann ich mir kaum vorstellen) oder war das eher eine optische Geschichte ??? :confused:
Hätte verstanden, wenn Du nur innen verschliffen und innen lackiert hättest, um die Oberfläche glatter zu bekommen, aber hinter das Geheimis vom aussen lackieren komme ich irgendwie nicht. :rolleyes::rolleyes:

Hi,

die Kanäle wurden im vorderen Bereich auf der Innenseite farblich aus genannten Gründen an die Farbe der Einlauflippen angepasst. Da es ja nicht möglich ist die komplette innenseite der Kanäle gleichmäßig von vorne bis hinten einzufärben, sieht das Ergebnis entsprechend sch........aus. Also wurden die kompletten Kanäle aus optischen Gründen auch außen ganz dünn lackiert und dabei sind natürlich die ganzen Microlöcher sichtbar geworden.
Die paar Gramm mehr steckt der Antrieb locker weg .....:D

Gruß Jürgen

max-1969
02.01.2018, 19:21
Hi,
die Kanäle wurden im vorderen Bereich auf der Innenseite farblich aus genannten Gründen an die Farbe der Einlauflippen angepasst. Da es ja nicht möglich ist die komplette innenseite der Kanäle gleichmäßig von vorne bis hinten einzufärben, sieht das Ergebnis entsprechend sch........aus. Also wurden die kompletten Kanäle aus optischen Gründen auch außen ganz dünn lackiert und dabei sind natürlich die ganzen Microlöcher sichtbar geworden.


Versteh, alles klar



Die paar Gramm mehr steckt der Antrieb locker weg .....:D
Gruß Jürgen

Das mit Sicherheit, ist ja mit 8.6kg Schub am Prüfstand wirklich ein starker Antrieb. Bin schon auf die Performance im Flug gespannt.

J.G
02.01.2018, 20:05
Versteh, alles klar



Das mit Sicherheit, ist ja mit 8.6kg Schub am Prüfstand wirklich ein starker Antrieb. Bin schon auf die Performance im Flug gespannt.

Hi,

ich auch, der Antrieb macht schon in der Avanti XS einen schlanken Fuß :D Und die ist deutlich schwerer ;)

Gruß Jürgen

J.G
03.01.2018, 21:43
Hallo zusammen,

zwischenzeitlich ist das Cockpit und die Kabinenhaube vorbereitet für die Verklebung, vorher aber noch schnell die Winglets mit 30 Min. Epoxi an den Flügel kleben. Die Folie an der letzten Rippe des Flügels wurde dazu teilweise entfernt, passen tun sie eigentlich ganz gut. Ich empfehle sehr wenig Klebstoff zu verwenden und falls doch was rausquillt, sofort mit einem saugfähigen Tuch entfernen, die rote Farbe ist nicht sehr gut zu sprechen auf Lösemittel und Härter...
Die Winglets verbessern übrigens die Längsstabilität bei Wind enorm und verhindern das Gieren um die Hochachse...

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Wie man auf den Bildern auch sehen kann, ist meine Version noch ohne Vorbereitung für die Landescheinwerfer, was wir damals umgehend
reklamiert haben und eine Skizze an den Hersteller weitergeleitet haben.....
In der Serie ist das bereits geändert, ich muss hier noch selber Hand anlegen :(

Später mehr.....


Gruß Jürgen

J.G
07.01.2018, 13:42
Hallo zusammen,

gestern hatte die Viper ihren Erstflug, mehr dazu und ein Video in Kürze, erst aber noch wie gewohnt, die restlichen Details abarbeiten und dokumentieren.
Den mitgelieferten Piloten haben wir samt Steuerknüppel mit 30 Min. Epoxi auf seinen Platz geklebt. Die Kabinenhaube wurde auf der Innenseite mit 240er Schleifpapier an den Stellen wo verklebt wird. Vorher wird alles noch sauber geputzt, damit später keine Brösel im Cockpit rumfliegen.

Im Vorfeld wurde das Cockpit samt Verglasung auf dem Rumpf entsprechend ausgerichtet und die Überstände der Verglasung an allen Seiten mit einem Bleistift markiert. Die Überstände wurden dann vorne und hinten auf die Innenseite der Haube übertragen.

Dann wurde erst mal nur am hinteren Cockpitrahmen verklebt, nach dem Aushärten der Rahmen mit fixierter Haube auf den Rumpf aufgesetzt und verriegelt und mit nur einem Tropfen vorne in der Mitte verklebt und mit Klebeband fixiert.

Nach dem Aushärten kann man dann bequem rundherum verkleben und muss nicht aufpassen, dass Klebstoff irgendwo hinfließt wo er nicht soll und die Haube mit dem Rumpf verklebt. An den Längsseiten kann man sich ein paar dünne Leisten zu Hilfe nehmen, damit der Anpressdruck überall gleichmäßig ist.

Austretender Klebstoff kann nach dem Aushärten vom Cockpitrahmen mit einen Stecheisen o.ä. vorsichtig entfernt werden.

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Später mehr.....


Gruß Jürgen

J.G
07.01.2018, 22:40
Hallo zusammen,

wie im Vorfeld angedeutet, lässt sich bei den mitgelieferten Steckungsrohren viel Gewicht sparen, genau gesagt 152 Gramm, denn die komplette Carbonsteckung wiegt gerade mal 79 Gramm.
Die Rohre kaufen wir von einem Industriellen Hersteller zu, nicht billig, aber dafür mit Produktdatenblatt zur Kerbfestigkeit, Biegefestigkeit usw.

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Später mehr....

Gruß Jürgen

J.G
07.01.2018, 23:22
Hallo zusammen,

die Anlenkung der Ruder gestaltet sich recht einfach, aber wie bereits zu Anfang des Berichtes erwähnt, war das Material das dem Prototypen beilag nicht zu gebrauchen.
Also wurde auf eine bewährte Kugelkopf/Gabelkopf Variante und 3 mm Edelstahl-Gewindestangenmatrial zurückgegriffen. Die Anlenkung ist absolut steif und gibt nur das als Bewegung frei, was sich als Getriebespiel im Servo findet und das kann man getrost vernachlässigen.

Querruder:

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Landeklappen:
Bei den Landeklappen steht durch die Konstruktion beim Prototypen bedingt, nur relativ wenig Ausschlag zur Verfügung, soll aber erst mal so beibehalten werden, die Praxis wird es dann zeigen, ob eine Änderung notwendig ist . Es wäre aber auch durchaus eine innenliegende verdeckte Anlenkung möglich, auch das Ruderhorn könnte man dazu umfunktionieren, mit der Serienversion lässt sich ja viel mehr Weg realisieren. Aber wir lassen das mal so wie auf den Bildern zu sehen.

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Seitenruder:

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Höhenruder:

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Später mehr.........

Gruß Jürgen

max-1969
08.01.2018, 17:19
Hallo Jürgen!
Nur so aus Interesse ... passen die Gewinde der Metallkugelköpfe mit dazugehörenden Gewindestangen so genau zusammen sodass diese kein Spiel haben und sich nicht verdrehen können?

Ich sichere hier normalerweise zumindest auf einer Seite mit einer Kontermutter, verwende jedoch meist auch nur einfache Gabelköpfe ... evtl haben die ja mehr Spiel im Gewinde.
Bei den Gabelköpfen wird das bei mir sonst immer etwas wackelig und sorgt für Spiel am Ruder.

Kenne aber die hier sehr hochwertig wirkenden Kugelköpfe nicht.

J.G
08.01.2018, 21:55
Hallo Jürgen!
Nur so aus Interesse ... passen die Gewinde der Metallkugelköpfe mit dazugehörenden Gewindestangen so genau zusammen sodass diese kein Spiel haben und sich nicht verdrehen können?

Ich sichere hier normalerweise zumindest auf einer Seite mit einer Kontermutter, verwende jedoch meist auch nur einfache Gabelköpfe ... evtl haben die ja mehr Spiel im Gewinde.
Bei den Gabelköpfen wird das bei mir sonst immer etwas wackelig und sorgt für Spiel am Ruder.

Kenne aber die hier sehr hochwertig wirkenden Kugelköpfe nicht.

Hi,

Du hast recht, hätte ich noch erklären können. Ich mache das wie folgt:

Die Gewindestangen aus Edelstahl werden auf der einen Seite bis zum Anschlag eingedreht, das ist fast wie kontern. Dann wird während der Programmierung
der Servomittelpositionen der exakte Abstand, bzw. die genaue Länge für die Gewindestange ermittelt und zwar so, daß diese auch auf der anderen Seite bis zum Anschlag eingedeht ist und noch ein klein wenig mehr.
So kann ich auf eine Kontermutter verzichten. Bei den Landeklappen ist einseitig ein Gabelkopf drauf, auch hier wird die ganze Gewindelänge im Gabelkopf verwendet, im Kugelkopf wieder bis zum Anschlag eingedreht, das hält dann auch einwandfrei.

Bei den Schrauben die den Kugelkopf mit den Ruder-oder Servoarmen verbinden, verwende ich M2 Senkkopfschrauben, (da die Löcher in den Kugeln meistens etwas größer sind und damit Spiel in der Anlenkung das Ergebnis ist) der Senkkopf zentriert die Kugel absolut spielfrei ;)


Gruß Jürgen

max-1969
08.01.2018, 22:20
Hi,

Du hast recht, hätte ich noch erklären können. Ich mache das wie folgt:

Die Gewindestangen aus Edelstahl werden auf der einen Seite bis zum Anschlag eingedreht, das ist fast wie kontern. Dann wird während der Programmierung
der Servomittelpositionen der exakte Abstand, bzw. die genaue Länge für die Gewindestange ermittelt und zwar so, daß diese auch auf der anderen Seite bis zum Anschlag eingedeht ist und noch ein klein wenig mehr.
So kann ich auf eine Kontermutter verzichten. Bei den Landeklappen ist einseitig ein Gabelkopf drauf, auch hier wird die ganze Gewindelänge im Gabelkopf verwendet, im Kugelkopf wieder bis zum Anschlag eingedreht, das hält dann auch einwandfrei.

Bei den Schrauben die den Kugelkopf mit den Ruder-oder Servoarmen verbinden, verwende ich M2 Senkkopfschrauben, (da die Löcher in den Kugeln meistens etwas größer sind und damit Spiel in der Anlenkung das Ergebnis ist) der Senkkopf zentriert die Kugel absolut spielfrei ;)


Gruß Jürgen

Danke Jürgen für die Erklärung, wobei meine M3 Gabelköpfe auch wenn Sie durchgeschraubt sind etwas Spiel haben, aber wie gesagt evtl. ist das den Edelstahlgewindestangen geschuldet, dass die besser passen und damit das kontern unnötig machen.

Sieht so auf alle Fälle deutlich wertiger aus als mit Kontermuttern !!

J.G
08.01.2018, 22:38
Hallo zusammen,

was jetzt noch bleibt sind ein paar kleine Detaillösungen, wie zum Beispiel beim Bugfahrwerk. Nach dem mit der Programmierung des Modells auch die Servoposition des Lenkservos klar ist, können die überschüssigen Anlenkseile gekürzt werden.
Als letztes bleibt die Zentrierung des Bugrades in der Mittelposition, damit sich hier nichts verklemmen kann und das Fahrwerk immer sicher funktioniert.
Dazu ist bereits werkseitig eine Feder an das Fahrwerksbein geschraubt, die dann nur noch irgendwo vor dem Fahrwerksbein zentral mit dem Rumpf verschraubt werden soll. Das hat mir schon beim Eurofighter nicht gefallen.
Daher wird auch hier die Feder entfernt und durch eine transparente "Zentrierplatte" ersetzt. Das Material ist 1,5 mm dickes Astralon (ABS oder ähnliches geht auch) Die Platte ist 25 mm lang und 13 mm breit und wird mit der vorhandenen Schraube und einer Beilagscheibe ans Bein geschraubt, am unteren Ende liegt die Platte auf der Derehnocke nur ca. 3 mm auf und zentriert so das Fahrwerksbein. Beim Lenken im ausgefahrenen Zustand ist der leichte Widerstand für das Lenkservo kein Problem.

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Und hier noch ein Bild von der entlasteten Seilanlenkung, wenn das Fahrwerk eingefahren ist.

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Später mehr......


Gruß Jürgen

tulura
09.01.2018, 00:20
... clevere Lösung, mit dem Arretierplättchen!

Tulura

RAVIC
09.01.2018, 09:11
..... dem kann ich nur beipflichten; nachahmenswert weil viel präziser und zudem ohne das lästige Gefummel mit dem Verbauen von Federn !

Raoul

J.G
09.01.2018, 22:15
@Raoul & Tulura,

vielen Dank ;)

Gruß Jürgen

J.G
09.01.2018, 22:28
Hallo zusammen,

da ich keine BEC Stromversorgungen jeglicher Art in Modelle einbaue die in der Preisklasse der Viper liegen und hier aus guter Erfahrung auf die bewährte
Doppelstromversorgung im Spektrum 12K Empfänger zurückgreife, musste noch ein geeigneter Platz für die 2S Lipo gefunden werden.

Zum Einsatz kommen 2x 2S 1800mAh Red Power Lipo. Um den angegebenen Schwerpunkt zu erreichen muß die Empfängerstromversorgung wie ursprünglich gedacht, aus dem Kabinenhaubenbereich verschwinden. Der Wartungsdeckel für den Impeller auf der Unterseite des Rumpfes ist ein perfekter Platz.
Nur schnell mit 0,5 mm Sperrholz eine Auflage gemacht (wiegt 8 Gramm) Klettband drauf und fertig.

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Gut geschützt und gut zugänglich.....

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Später mehr.......


Gruß Jürgen

J.G
10.01.2018, 23:39
Hallo zusammen,

abschließend noch ein paar kurze Infos zu verschiedenen Dingen, als nächstes dann die Vollzugsmeldung und meine Einschätzung zu den Flugeigenschaften.

Um für Luftbewegung im Rumpf zu sorgen, damit Regler und Akkus etwas Frischluft bekommen wurden im Vorfeld ja bereits die Nacas auf der Rumpfunterseite eingebaut, nun wurde auch am Heck noch die Folie über zwei Öffnungen entfernt.

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Asche auf mein Haupt, die Hauptfahrwerksbeine habe ich dann auch noch richtig herum eingebaut, so dass die Achsaufnahme im Radschacht liegt, wenn das Fahrwerk eingefahren ist. Sieht optisch einfach schöner aus, die Flugleistung hat sich aber nicht spürbar verändert :D
Der Umbau ist schnell erledigt, wenn man die empfohlenen Fahrwerksmechaniken verwendet, kann man die ABS Radschächte verkleben, die Mechanik ist ohne Probleme und ganz fix demontiert und wieder eingebaut.

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Dann noch schnell zwei Bilder zur Akkuposition, den Schwerpunkt habe ich mit der beiliegenden Schwerpunktwaage ermittelt.
Das Kabelchaos ist noch nicht final geordnet, aber das kommt wenn dann alles passt.

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Das Viperchen in freier Wildbahn :)

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Sollte ich noch was vergessen haben, bitte melden ;)

Später mehr........


Gruß Jürgen

J.G
11.01.2018, 12:22
Hallo zusammen,

der Viper-Jet Prototyp hatte vor eine paar Tagen seinen Erstflug und zwar völlig unspektakulär. Nun ist mir auch klar, warum so viele
Viper-Jets auf dem Markt sind (gemeint sind aber nicht die Schaumwaffeln) und die Viper so beliebt ist. Habe selten einen so entspannten Erstflug erlebt, das Teil ist noch einfacher zu fliegen als die L-39 von BH ;)

Ich musste lediglich ein paar Klicks Querruder und Höhenruder trimmen, ansonsten fliegt die Viper (auch ohne Kreisel) wie auf Schienen, der Schwerpunkt ist so wie angegeben auf der sicheren Seite, hier wird noch weiter nach hinten verlegt, dann ist auch die Landegeschwindigkeit reduzierbar. Meine Klappen an der Viper lassen sich ja konstruktionsbedingt nur ca. 30° ausfahren, das bremst nicht wirklich.
Ich werde in den nächsten Tagen noch die Ruderausschläge mitteilen und es wird noch ein paar Änderungen geben, die dokumentiert werden.

Das Abfluggewicht mit voll geladenen Akkus 2x 6S 6500mAh Red Power SLP liegt bei 8240 Gramm in der closed Duct Version. Flugzeiten von deutlich über 5 Min. sind kein Problem.

Hier erst mal ein Zusammenschnitt von den ersten beiden Flügen, leider ist die Qualität recht bescheiden, dabei hatte es hier auf dem Bildschirm so gut ausgesehen :( Aber ich denke für einen ersten Eindruck reicht es aus. Viel Spass beim anschauen und danke fürs "Mitlesen" ;)


https://youtu.be/Ki9vFEKo9VQ


Später mehr.....

Gruß Jürgen

max-1969
11.01.2018, 20:39
Asche auf mein Haupt, die Hauptfahrwerksbeine habe ich dann auch noch richtig herum eingebaut, so dass die Achsaufnahme im Radschacht liegt, wenn das Fahrwerk eingefahren ist. Sieht optisch einfach schöner aus, die Flugleistung hat sich aber nicht spürbar verändert :D
Der Umbau ist schnell erledigt, wenn man die empfohlenen Fahrwerksmechaniken verwendet, kann man die ABS Radschächte verkleben, die Mechanik ist ohne Probleme und ganz fix demontiert und wieder eingebaut.


.... und ich hab mir schon den Kopf zerbrochen welches geheime Vorteil dahintersteckt, warum Du (und Peter auch) die Beine anders rum eingebaut habt ;):D:D:D

jetzt bin ich wieder beruhigt :D:D:D

Muss man zum Beine wechseln überhaupt die Mechaniken ausbauen / wechseln?
Müsste doch reichen, die Madenschraube bei der Nocke zu lockern und die beiden Beine umzustecken, oder?

Übrigens ..... großes Kompliment zur tollen Performance der Maschine ... sieht echt top aus und man sieht dass die Maschine
genug Leistung hat und auch aus der Rückenlage heraus ohne Anlauf nach oben durchgezogen werden kann !! Das macht Spass !!

Vor allem ist Dein erzieltes Gewicht super. Ein Kollege von mir ist ebenso bei 8.3 kg gelandet, allerdings hat er den deutlich leichteren HET 800 68 685 eingebaut (mehr als 400g) ... dafür aber Beleuchtung und schwerere Akkus ... das dürfte sich dann offenbar ausgleichen.

Hast Du mal den Standschub gemessen, würde mich als Vergleichswert interessieren.
Klar, dass das bei einem geschlossenen System immer deutlich schlechter als bei einem offenen System aussieht ... hätte mich nur im Vergleich zum Antrieb meines Kollegen interessiert.

PS.: Hattest ja einige Journalisten dabei die gefilmt haben :D:D:D

Ghostrider
11.01.2018, 20:57
Hi Jürgen,

ist immer ein Genuss die beim Bauen zu zuschauen und anschließend beim Flug.Wie auch in meinem Staffi sind natürlich die RedPower 6S/6500 ein echtes Leichtgewicht mit viel Power. Das macht es mit deinen anderen Verbesserungen zum Gewicht zu einem Coolen Flieger.

VG
Heiko

P.s. mit einem ORB zum Schluss im Video der die beim Erstflug die Daumen gedrückt hat

Waldy74
12.01.2018, 00:39
Gratuliere zum gelungen erst Flug, und super
gebaut.
Gruß Walter

Erik Toncar
12.01.2018, 07:26
@Max
wenn du die originalen Fahrwerksmechaniken benutz musst du sie ausbauen.
Die Fahrwerksbeine sind mit 3 Madenschrauben gesichert.
An 1 Madenschraube kommst du bei eingefahrenem Fahrwerk ran.
An die anderen beiden Madenschrauben kommst du nur ran wenn du die Befestigungslaschen demontierst.

siehe #86

max-1969
12.01.2018, 08:20
@Max
wenn du die originalen Fahrwerksmechaniken benutz musst du sie ausbauen.
Die Fahrwerksbeine sind mit 3 Madenschrauben gesichert.
An 1 Madenschraube kommst du bei eingefahrenem Fahrwerk ran.
An die anderen beiden Madenschrauben kommst du nur ran wenn du die Befestigungslaschen demontierst.

siehe #86

Aja, danke das hatte ich nicht mehr im Kopf, danke für den Hinweis.

J.G
12.01.2018, 12:59
....

Hast Du mal den Standschub gemessen, würde mich als Vergleichswert interessieren.
Klar, dass das bei einem geschlossenen System immer deutlich schlechter als bei einem offenen System aussieht ... hätte mich nur im Vergleich zum Antrieb meines Kollegen interessiert.

PS.: Hattest ja einige Journalisten dabei die gefilmt haben :D:D:D

Hi Max,

vielen Dank ;) Performance der Viper ist wirklich gut, das stimmt. Ich habe mir auch im Vorfeld keine Gedanken darüber gemacht, ob der Schub reichen wird, weil ich die Antriebskombi mit dem Schübeler DS 86 HDS plus TS5Y bereits in der Avanti XS verwende und daher habe ich leider keine Vergleichsmessung für Dich ;)

Das geht auch leider nicht mehr, weil ich schon wieder einen Schritt weiter bin :D


Später mehr....

Gruß Jürgen

max-1969
12.01.2018, 13:27
Das geht auch leider nicht mehr, weil ich schon wieder einen Schritt weiter bin :D


Oha .... Einläufe schon wieder rausgeschnitten :rolleyes::rolleyes: ...... da bin ich auf das Resultat gespannt.

J.G
12.01.2018, 16:04
Hi Jürgen,

ist immer ein Genuss die beim Bauen zu zuschauen und anschließend beim Flug.Wie auch in meinem Staffi sind natürlich die RedPower 6S/6500 ein echtes Leichtgewicht mit viel Power. Das macht es mit deinen anderen Verbesserungen zum Gewicht zu einem Coolen Flieger.

VG
Heiko

P.s. mit einem ORB zum Schluss im Video der die beim Erstflug die Daumen gedrückt hat

Hallo Heiko,

vielen Dank, freut mich wenn es Dir gefällt und schön, dass Du mit mit den Red Power Akkus auch immer noch zufrieden bist ;)
Wir sehen uns :cool:

Gruß Jürgen

J.G
12.01.2018, 16:07
Gratuliere zum gelungen erst Flug, und super
gebaut.
Gruß Walter

Danke Walter, auch Dir noch viel Freude mit der Viper und eine erfolgreiche Saison :)


Gruß Jürgen

J.G
13.01.2018, 17:55
Hallo zusammen,

habe zwischenzeitlich ein paar Flüge runter und verschiedene Tests mit den Einlaufkanälen gemacht, mittlerweile bin ich
bei der Open Duct Version angekommen (Da bin ich ja auch Zuhause :cool:) und ich kann nur sagen, der Leistungszuwachs ist grandios.
Intension war die Tatsache, das es beim gasgeben zunehmend geknackt hat in den Kanälen und mir bedingt durch die weite Zuführung der Spliter (Innenseiten der Kanäle) so dicht an den Rotor, die Gräuschkulisse nicht gefallen hat.
Die Fluggeschwindigkeit zur Closed Duct Version hat sich nicht verändert, aber die Steigleistung durch den deutlich besseren Standschub, ich habe zwar noch nicht gemessen, aber es ist schon mit den bloßen Augen zu erkennen.

Es gibt ein kurzes Video, leider ist dann der Akku vom Handy dem eisigen Wind zum Opfer gefallen und die Sicht war bescheiden, sodass es Probleme mit dem Autofocus gab, aber ich denke ich kann ein paar Sequenzen zusammenschneiden..;)


Später Mehr

Gruß Jürgen

J.G
14.01.2018, 15:30
Hallo zusammen,

ich will hier noch mal kurz auf die Veränderungen und Anpassungen im Antriebsstrang eingehen die zwischenzeitlich parallel zu den Testflügen erfolgt sind.
Wie im Video zu sehen ist gibt es von der Leistungsseite her absolut nichts zu meckern, aber wir wollen ja auch sehen und hören was Veränderungen an der Luftzuführung nach sich ziehen. Ausschlaggebend war aber zum einen, dass sich die Einlaufkanäle beim gasgeben zusammenziehen und dabei ordentlich knacken, belässt man das so, kann es passieren, dass die Kanäle implodieren. Auf das nachfolgenede Szenario kann ich gerne verzichten.:rolleyes:

Was kann man also dagegen unternehmen:


Kanäle mit Tape oder Kohlerovings verstärken
Einen Antrieb mit weniger Leistung einbauen
Kanal im Splitter Bereich vor dem Impeller öffnen
Umbau auf OPEN DUCT



Ich habe mich zunächst für die Lösung 3 entschieden (wer will schon weniger Leistung :D und die Kanäle sollte man besser vor der Montage entsprechend überarbeiten)
Dazu wurden auf jeder Seite 80 mm von der Kanalinnenwand mit Dremel und Feile entfernt (man bricht sich dabei fast die Finger )

So hat es vorher ausgesehen

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und so wenn die Innenwände entfernt sind

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Die Änderungen hatten keinerlei Einfluss auf die Flugleistung (siehe zweiter Start im Video) aber das Kanalknacken ist damit weg und die Gefahr des Kanal Infarktes auch ;) Zudem wird mehr Luft aus dem Rumpf abgesaugt, was zur Kühlung der Akkus und des Regler beiträgt.

Da ich seit der Geburtsstunde unserer F-20 Tigershark überzeugter Open Duct Praxisanwender bin, war nun Variante 4 an der Reihe

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Positiver Nebeneffekt, der Antrieb rückt 20 mm nach hinten, die Viper ist ohnehin noch etwas zu kopflastig

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Mit dem Einlauftrichter wird die Einfließende Luft wieder beruhigt zum Rotor geführt ;)

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Ach ja und etwas Gewicht kann man auch noch sparen.....

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Wa man bei Open Duct unbedingt beachten sollte, es macht absolut keinen Sinn, von der Einlauflippe am Rumpf des Modells, die Luft völlig
ungeführt in den Rumpf blasen zu lassen, das kostet extrem Leistung und treibt den Strom in die Höhe.
Eine gute Open Duct Lösung verfügt über eine saubere Einlauflippe und einen Kanal der eigentlich genau so gut gestaltet sein muss wie bei einem
Closed Duct System, aber eben vor dem Impeller endet. Der Kanal muss dabei so ausgerichtet sein, dass er die Luft über alle Hindernisse wie Spanten, Kabel und andere Einbauten hinweg genau auf den Rotor richtet. Nur so macht das Sinn !

Video folgt noch ....


Gruß Jürgen

Hoeby
14.01.2018, 15:50
Ach ja und etwas Gewicht kann man auch noch sparen.....

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Wass wiegt die Einlauftrichter?

J.G
14.01.2018, 23:45
Wass wiegt die Einlauftrichter?

Hi,

das war ja auch eher ironisch gedacht, weil es am Ende nicht auf diese 60 Gramm ankommt, aber so ein Trichter
wiegt nicht wirklich viel, die sind super leicht mit 28 Gramm 😉

https://www.fantastic-jets.com/epages/61034323.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61034323/Products/FJ1000PS540

Gruß Jürgen

J.G
15.01.2018, 23:58
Hallo zusammen,

hier schnell ein paar Sequenzen vom ersten Flug mit open duct System, leider ist wie gesagt, nach kurzer Zeit der Akku vom iPhone temperaturbedingt ausgestiegen, es war echt saukalt .....
Wir liefern was vernünftiges nach, wenn das Wetter wieder besser ist, aber das könnte etwas dauern, so wie die Wettervorhersage aussieht...:(

Gruß Jürgen


https://youtu.be/rZfqGOerWIQ

max-1969
16.01.2018, 12:52
Hallo Jürgen!

Du machst es einem nicht leicht bei closed duct zu bleiben :D:D:D:D Jetzt hab ich extra so eine schöne Einlaufrundung "aufmodelliert"
und wenn ich das so lese sollte ich das am Besten gleich wieder abschneiden :p:D:D

Wenn man die beiden Flüge jetzt nicht so direkt nebeneinander sieht, ist es nicht ganz einfach zu sehen, wie viel sich die Performance geändert hat.
Aber das kannst Du als Pilot viel besser beurteilen. Wie sieht es eigentlich im "Mittelbereich" aus bzw. hat sich die Flugzeit geändert?
Laut meinen Infos bzw. auch einer Erfahrung, die ich mit einer FlyFly Hawk gemacht habe braucht man bei Closed Duct für normale "Reisegeschwindigkeit"
etwas weniger Leistung und dadurch verlängert sich die Flugzeit ein wenig.

Konntest Du hier etwas feststellen, oder ist das so wenig, dass man es nicht merkt?

Muss mir das nochmals durch den Kopf gehen lassen, ob ich nach Deinen Erfahrungen noch mit closed duct starte oder
die Kanäle gleich abschneide. :confused::confused:

Ich habe ja auf alle Fälle einen deutlich schwächeren Antrieb, evtl. verhält sich da dort wieder etwas anders.
Muss mal drüber schlafen. :rolleyes::D:D

J.G
16.01.2018, 14:11
Hallo Jürgen!

Du machst es einem nicht leicht bei closed duct zu bleiben :D:D:D:D Jetzt hab ich extra so eine schöne Einlaufrundung "aufmodelliert"
und wenn ich das so lese sollte ich das am Besten gleich wieder abschneiden :p:D:D

Wenn man die beiden Flüge jetzt nicht so direkt nebeneinander sieht, ist es nicht ganz einfach zu sehen, wie viel sich die Performance geändert hat.
Aber das kannst Du als Pilot viel besser beurteilen. Wie sieht es eigentlich im "Mittelbereich" aus bzw. hat sich die Flugzeit geändert?
Laut meinen Infos bzw. auch einer Erfahrung, die ich mit einer FlyFly Hawk gemacht habe braucht man bei Closed Duct für normale "Reisegeschwindigkeit"
etwas weniger Leistung und dadurch verlängert sich die Flugzeit ein wenig.

Konntest Du hier etwas feststellen, oder ist das so wenig, dass man es nicht merkt?

Muss mir das nochmals durch den Kopf gehen lassen, ob ich nach Deinen Erfahrungen noch mit closed duct starte oder
die Kanäle gleich abschneide. :confused::confused:

Ich habe ja auf alle Fälle einen deutlich schwächeren Antrieb, evtl. verhält sich da dort wieder etwas anders.
Muss mal drüber schlafen. :rolleyes::D:D

Hi,

wie ich schon geschrieben habe, Open Duct ist nicht gleich Open Duct, wenn man eine definierte und aerodynamisch gute Luftführung zum Impeller hin sicherstellt und nicht nach der Einlauflippe aufhört sich gedanken zu machen, dann ist auch der Strom nur minimal höher. Jedes Kabel und jeder Spant der nicht vom Kanal überbrückt wird, der sorgt für Wirbel und damit für mehr Energieverbrauch, wenn dies nicht möglich ist, dann macht es sogar Sinn, die Rumpfinnenseite zu verkleiden und alles was aerodynamisch Probleme bereiten könnte darunter zu verstecken. Ich behaupte mal es wird sehr schwer sein überhaupt einen Unterschied in der Flugzeit festzustellen, man fliegt ja auch nicht immer exakt gleich und in den Figuren mit genau der selben Gasknüppelstellung.....

Aber wie gesagt, man muss es sauber machen und der Trichter hat hier auch mehr Vorteile als eine Einlauflippe.....

Du kannst ja erst mal so mit Closed Duct starten, wenn Du schon so viel extra Arbeit investiert hast und wenn es dir nicht reicht umbauen ;)

Gruß Jürgen

J.G
26.01.2018, 21:02
Hallo zusammen,

die Viper fliegt hervorragend, zwischenzeitlich ist einiges an Tests bis hin zur Open Duct Lösung, die ich auch hier ganz klar besser finde, realisiert worden, viele kleine Änderungen wurden an den Hersteller übermittelt, teilweise sogar mit Rückmeldung aus der Fertigung in China, das ist eine Erwähnung wert und zeugt vom guten Kontakt der Firma Pichler zum Hersteller.
Was noch aussteht ist ein Update auf die neuen Flügel aus der Serie, dann kann ich auch mit Bremswirkung der Landeklappen rechnen und es muss dann natürlich auch die Beleuchtung installiert werden zu der wir die Vorgaben gemacht haben. Wenn die Lieferung hier in Deutschland eingetroffen ist, werde ich hier noch mal ein Update fahren.

Zu den Flugeigenschaften gibt es eigentlich nur gutes zu Berichten, vor allem braucht es keinerlei Nachbesserung an der EWD oder der Schubachse des Antriebes und das ist mehr als erfreulich. Mit dem Schübeler DS86 HDS in der gewählten Motorisierung mit dem TS 5Y Motor bleiben keine Wünsche offen, ich bin in der Richtung verwöhnt, wie sicherlich einige von euch wissen, aber hier bin ich auch echt begeistert, es macht richtig fett Spaß. Lediglich beim Schwerpunkt wurde experimentiert, die Herstellerempfehlung ist auf der sicheren Seite, legt man den Schwerpunkt 10 mm weiter nach hinten geht sie beim Start weicher weg und beim Landen kann man sie besser anstellen und damit langsamer machen.

Zum Fluggewicht (8240 Gramm) kann ich nur sagen, das passt perfekt zum Flugzeug und mit den 6500er Red Power Akkus schafft man knapp über 5 Minuten, man muss sich also nicht um jedes Gramm verkünsteln und damit ist das Modell eigentlich sehr schnell und mit minimalem Aufwand fertig zu stellen.
Man erhält ein tolles Flugzeug zu einem absolut fairen Preis. Da ich wie gesagt überzeugt bin, dass hier nicht jedes Gramm gespart werden muss, werde ich zu einem späteren Zeitpunkt auch noch mal einen Test mit den neuen 8000er Red Power Zellen in der Viper machen. Das Abfluggewicht war jetzt an der unteren Schwelle der Herstellerangabe und auch mit den größeren Akkus wir das max. Gewicht nicht erreicht.

Die Einstellungen der Ruder habe ich nach persönlicher Vorliebe für den Erstflug gewählt und eine kleine Auswahl an Variationen auf ein paar Schalter verteilt. Nach ein paar Flügen ist dann alles eingestellt. Einen Kreisel kann man sich sparen, auch bei Wind liegt die Viper super stabil in der Luft, ich bin fast geneigt die Viper als optimalen Jet für den Einstieg in die EDF Thematik zu empfehlen, das geht bestimmt auch mit einem Kerokocher nicht schlecht.

Dann habe ich hier noch die Werte für euch, wie ich sie fliege und ein kleines Video dazu, nicht wundern, die Servos machen Spektakel, aber das ist normal.
Landeklappenwerte sind nicht unbedingt übertragbar, weil meine Klappen ja mit Fliesscharnieren befestigt sind, aber die Bremswirkung wird trotzdem mit den neuen Stiftscharnieren besser sein.

Dann bedanke ich mich erst mal fürs Mitlesen und wünsche euch viel Spass mit euren Vipers, wir bekommen sehr bald die nächste Lieferung und können dann auch die Rückstände ausliefern. Wenn es Fragen gibt könnt ihr euch gerne melden.
Ich wünsch euch was, bis zum nächsten Update hier, oder beim nächsten Projekt ;)

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https://youtu.be/Nd3_WPL6Z7U

max-1969
27.01.2018, 22:20
Zum Fluggewicht (8240 Gramm) kann ich nur sagen, das passt perfekt zum Flugzeug und mit den 6500er Red Power Akkus schafft man knapp über 5 Minuten, man muss sich also nicht um jedes Gramm verkünsteln und damit ist das Modell eigentlich sehr schnell und mit minimalem Aufwand fertig zu stellen.


Ich weis nicht, ob es ein Gewicht gibt, das perfekt zu einem Flugzeug passt :confused: , ich denke das jeder für sich selbst beantworten muss welches Gewicht für einen perfekt ist und welches nicht / nicht mehr. :rolleyes:
Es ist auf alle Fälle so, dass man hier mit den vom Hersteller / Jürgen angegebenen Komponenten sehr rasch ein super fliegendes Modell aufbauen kann mit wie man an den Videos erkennen kann tollen und problemlosen Flugeigenschaften. :cool::cool:
Es hat aber meiner Meinung nach genauso seine Berechtigung, wenn man z.B.: einen bestehenden Antrieb samt Akkus hat mit dem das Modell auch ausgestattet werden kann, sich aber bewusst ist dass hier entweder Abstriche in der Leistung gemacht werden müssen oder man versucht eben gewichtstechnisch zu optimieren. Dass dies Zeit kostet und auch die ein oder andere Änderung nötig macht ist auch klar. Und es zeigt halt vielleicht dem ein oder anderem eine Möglichkeit wie es auch mit weniger Leistung bzw. mit sehr gängigen Akkus (2 Stück 6S 5000 mAh ) möglich ist, die Maschine zu betreiben.

Ich würde das persönlich aber noch nicht wirklich als Kunst bezeichnen :confused: ... oder doch :rolleyes::rolleyes::D

J.G
28.01.2018, 15:29
Ich weis nicht, ob es ein Gewicht gibt, das perfekt zu einem Flugzeug passt :confused: , ich denke das jeder für sich selbst beantworten muss welches Gewicht für einen perfekt ist und welches nicht / nicht mehr. :rolleyes:
Es ist auf alle Fälle so, dass man hier mit den vom Hersteller / Jürgen angegebenen Komponenten sehr rasch ein super fliegendes Modell aufbauen kann mit wie man an den Videos erkennen kann tollen und problemlosen Flugeigenschaften. :cool::cool:


Hallo Markus,

ich denke ich bin durchaus in der Lage einzuschätzen, ob Flugzeug und Gewicht im Einklang sind, denn nur dann stimmt auch die Performance. Mein Ansatz zu diesem Bericht, ist ausserdem ein völlig anderer, als der in dem Du normalerweise schreibst. Bei mir geht es darum zu zeigen, dass es nicht erst viele Änderungen braucht um ein sehr gut fliegendes Modell zu erhalten, dass sich in sehr kurzer "Bauzeit" realisieren lässt, weil es empfohlenes Zubehör gibt das Sinn macht. Kann sein, dass man etwas mehr Geld investiert, aber am Ende ist man schneller am Ziel (auf dem Flugplatz) und kann eine herausragende Performance genießen ;)

Gruß Jürgen

max-1969
28.01.2018, 16:50
ich denke ich bin durchaus in der Lage einzuschätzen, ob Flugzeug und Gewicht im Einklang sind, denn nur dann stimmt auch die Performance.


Klar kannst Du das einschätzen, wie ich bereits geschrieben habe ist das aus meiner Sicht eben immer subjektiv, denn viele Piloten haben unterschiedliche Ansprüche, evtl. andere Voraussetzungen und oft auch ein anderes Flugkönnen und was für den einen perfekt ist, ist es für den anderen vielleicht nicht weil man sich zum Beispiel beim Landen etwas schwerer tut und froh über ein leichteres Modell ist.

Ist genauso, wenn ich bei uns im Verein mit meinem Zwoadrittl oder Voodoo fliege und einige meinen ... "der ist aber extrem schnell, wäre mir viel zu schnell" :eek::eek: ... und dann kommt mal der F5D Weltmeister bei uns auf Besuch und lacht, weil er sich dabei fast langweilt. :D:D ..... für mich ist er Perfekt von der Geschwindigkeit ... genau passend zu meinem Flugkönnen / nichtkönnen.

Und so soll es eben jeder machen können wie er es gerne möchte .... genau darum haben Peter und ich die Änderungen, die wir für unsere Voraussetzungen (kleiner Antrieb, kleinere Akkus ...) als geeignet erachten nicht hier herein geschrieben um den stimmigen Bericht mit den passenden Komponenten hier nicht zu stören.

Und so wundere ich mich dann halt manchmal ein wenig über die dezenten "Seitenhiebe" :confused:

Es kann und soll jeder so tun wir er es für richtig hält ... ist ja nur ein Hobby. Und für mich bzw. mein vielleicht nicht so vorhandenes Flugkönnen zählt halt ein altbekanntes Sprichwort .... "leicht fliegt leicht" ... vielleicht mehr als für andere ...




Mein Ansatz zu diesem Bericht, ist außerdem ein völlig anderer, als der in dem Du normalerweise schreibst. Bei mir geht es darum zu zeigen, dass es nicht erst viele Änderungen braucht um ein sehr gut fliegendes Modell zu erhalten, dass sich in sehr kurzer "Bauzeit" realisieren lässt, weil es empfohlenes Zubehör gibt das Sinn macht. Kann sein, dass man etwas mehr Geld investiert, aber am Ende ist man schneller am Ziel (auf dem Flugplatz) und kann eine herausragende Performance genießen ;)
Gruß Jürgen

Ich habe auch immer schon geschrieben, dass mein Ansatz Gewicht reduzieren auf Grund des schwächeren Antriebs und der kleineren Zellen ist und nur vorgestellt was ich dabei mir für Gedanken gemacht habe .... ich habe hier nie dazu aufgerufen es nachzumachen oder dass es besser wäre als die Empfehlungen von Dir. Sollte es so rübergekommen sein möchte ich das hier klar stellen, dass es nicht meine Absicht war.

So und jetzt widme ich mich wieder meiner Viper :confused::confused:

J.G
28.01.2018, 17:27
@Markus,

kein Problem, verschiedene Ansichten, verschiedene Ausstattungen, das selbe Modell, das gleiche Hobby, alles ist gut ;)

Gruß Jürgen

J.G
25.03.2018, 21:44
Hallo zusammen,

nach dem bei der letzten Viper-Jet Lieferung auch meine neuen Flügel angekommen sind und somit der Bericht nun auch der ist Version angepasst werden kann, gibt es dann noch ein paar Ideen zur Beleuchtung und zur Anlenkung der Landeklappen von mir. Meine Flügel hatten ja noch keine Vorbereitung für die Landescheinwerfer was aber Black Horse auf meine Anregung hin schnell umgesetzt hatte .....

1935631

Später mehr...


Gruß Jürgen

J.G
27.03.2018, 23:45
Hallo zusammen,

erster Akt, die Stiftscharniere einkleben mit 30 Min Epoxi, vorher die Gelenke vorsichtig mit einem Tropfen Öl schützen, falls Harz austreten sollte.
Erst mal sind die Landeklappen dran, um die Löcher herum wird wieder mit Klebeband abgeklebt, damit es da sauber bleibt wo sonst garantiert irgendwie immer der Kleber hintropft...:rolleyes:

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1936652

Später mehr


Gruß Jürgen

J.G
03.04.2018, 12:23
Hallo zusammen,

erster Akt Stiftscharniere einseitig einkleben erledigt.....

Landeklappen
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Querruder
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Alle Stiftscharniere werden dann bevor das Harz anfängt auszuhärten, in die gleiche Position gebracht und das Gelenk abgeknickt, von der Seite durchpeilen und wenn alle in der gleichen Position sind, hatt man auch den Drehpunkt in einer Flucht und die Ruder sind damit auch leichtgängig.

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Bevor aber die Landeklappen und Querruder am Flügel selbst verklebt werden, muss noch die Beleuchtung installiert werden.
So wie die Vorbereitung für die Landescheinwerfer ausgeführt ist, passen die Unilight Spots perfekt, wir haben dafür ein Sonderset mit 6 Stück Scheinwerfern (8W) mit Elektronik im Setangebot, das auch noch erweitert werden kann.

1940269

Wir haben aber auch bei Pichler eine interessante Alternative entdeckt, die man zwar noch etwas anpassen muss, die aber dann ziemlich cool aussieht und im Betrieb an das Lichtdesign eines großen Bayrischen Autoherstellers erinnert...:cool: Der schwarze Schrumpfschlauch und der Großteil der Kabel inkl Schalter wird aber entfernt.

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Dazu werden die drei Löcher für die Landescheinwerfer vorsichtig auf 19 mm vergrößert...

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Dann wird der Scheinwerferkasten mit Dampfabsperrfolie beklebt...

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Aus den Resten des Carbon Steckungsrohres werden je drei Rohrstücke mit 30 mm abgesägt, die passen nämlich zufälligerweise perfekt
als Aufnahme für die LED's

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Auch hier wird noch Dampfabsperrfolie zweckentfremdet .....

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Später mehr....

Gruß Jürgen

J.G
03.04.2018, 21:36
Hallo zusammen,

Fertigstellung der Landescheinwerfer. Die Hülsen für die LED's werden sauber in Flugrichtung ausgerichtet und verklebt. Danach die Leuchtmittel von vorne eingesetzt und an den Kabeln durch die Rückseitige Öffnung im Flügel eingezogen. Die Öffnung bleibt und trägt neben der einfacheren Verkabelung auch zur Kühlung der LED's bei....

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Das Tagfahrlicht sieht dann so aus ....:D

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Und die fertige Beleuchtung in freier Wildbahn so .....
Auch bei Sonnenschein ;)

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Später mehr......

Gruß Jürgen

Christian Abeln
03.04.2018, 22:14
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Jetzt muss ich mal was loswerden... Volle Deckung :D

Jürgen: Deine Angaben sind vorbildlich... Nicht nur irgendwelche Ausschläge ohne andere Angaben sondern Schwerpunkt etc gleich mitgeliefert. Da können sich einige (auch hier) mal ne Scheibe von abschneiden.
Warum ich das sagen? Weil immer Ruderausschläge "mit denen das Modell todsicher fliegt" angegeben werden ohne die Rahmenbedingungen festzulegen. Danke dafür :)
Vielleicht nächstesmal noch das Gewicht dazu dann ist meiner Meinung nach alles wichtige zusammen.

Nein. Ich werde nicht gesponsort :)

J.G
05.04.2018, 22:13
Jetzt muss ich mal was loswerden... Volle Deckung :D

Jürgen: Deine Angaben sind vorbildlich...

Nein. Ich werde nicht gesponsort :)

Hi Chris,

vielen Dank, das ehrt mich und ich geb Dir trotzdem ein Bier aus, wenn wir uns auf einem EDF-Meeting in der kommenden Saiso treffen sollten :D

Gruß Jürgen

J.G
05.04.2018, 22:31
Hallo zusammen,

die Verkabelung für den Landescheinwerfer muss noch geordnet und verlängert werden und es fehlen noch die Positionslichter und das ACL

Durch die bereits erwähnte Öffnung auf der Rückseite kann man die Kabel easy nach aussen führen und erst mal weiter verarbeiten..

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Das Gewicht der je drei Spots für den Landescheinwerfer hält sich auch in Grenzen

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Positionsbeleuchtung, normalerweise ist die bei der Viper unter einer Verglasung vorne am Winglet, dazu müsste man aber wieder mehr Aufwand betrieben, ich habe mich daher aus Zeitgründen für die superschmalen Pos & ACL's von Unilight entschieden. Sieht auch nicht soooo schlecht aus..

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Man braucht nur einen Schlitz in das ABS fräsen und mit dem Karosserielochbohrer ein zusätzliches Loch für den Widerstand, damit das Kabel durchgezogen werden kann. Später sieht man davon nix mehr

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Der Kühlkörper muss etwas angepasst werden, weil sich dahinter der Passbolzen in der Endrippe befindet..

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Fehlt also nur noch die Verkabelung bis zur Flächenwurzel...

Später mehr....

Gruß Jürgen

Christian Schulze
06.04.2018, 11:22
Hi,

ich lese da schon eine ganze Zeit im Hintergrund still mit.
Mir stellt sich die Frage, ob jemand die Maschine auf (großen/kleinen) Grasplätzen fliegt ?

Nach den letzten Flügen von Jürgen zu urteilen wird sie durch den weiter hinten liegenden SP beim Landen deutlich langsamer als bei den ersten Flügen (oder auch den, die man auf Youtube so findet).

Gruß,
Christian

max-1969
06.04.2018, 13:41
Hi,

ich lese da schon eine ganze Zeit im Hintergrund still mit.
Mir stellt sich die Frage, ob jemand die Maschine auf (großen/kleinen) Grasplätzen fliegt ?

Nach den letzten Flügen von Jürgen zu urteilen wird sie durch den weiter hinten liegenden SP beim Landen deutlich langsamer als bei den ersten Flügen (oder auch den, die man auf Youtube so findet).

Gruß,
Christian

Wie meinst Du das, dass die Maschine beim Landen deutlich langsamer wird ... das hat ja nichts mit einem Grasplatz zu tun ... oder war das einfach nur allgemein gemeint ?

Zwei Vereinskollegen und ich fliegen die Maschine auf unserem Modellflugplatz (reine Grasfläche) in Meggenhofen / OÖ.

siehe auch hier (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/651752-Black-Horse-VIPERJET-120-EDF-1885mm-*-NEUHEIT-2018-*?p=4531951&viewfull=1#post4531951)

Mit voll gesetzten Klappen kann die Maschine zum Landen sehr langsam gemacht werden, man muss schon fast aufpassen, dass diese nicht zu langsam wird. :)
Wir haben alle den Rat von Jürgen mit 1cm zurückversetztem Schwerpunkt befolgt und das passt aus meiner Sicht wirklich gut.

Evtl. könnte man sogar noch versuchen den ein oder anderen mm zurück zu gehen, weil die Maschine im Messer noch ein klein wenig auf hoch geht.

Werde ich am Wochenende nochmals versuchen zu verifizieren, denn meine Maschine dreht im Messer auch etwas raus, was die Maschinen von Josef und Michael nicht machen und erst dann checke ich das nochmals mit dem Schwerpunkt.

max-1969
06.04.2018, 13:47
Hallo zusammen,

Fertigstellung der Landescheinwerfer. Die Hülsen für die LED's werden sauber in Flugrichtung ausgerichtet und verklebt. Danach die Leuchtmittel von vorne eingesetzt und an den Kabeln durch die Rückseitige Öffnung im Flügel eingezogen. Die Öffnung bleibt und trägt neben der einfacheren Verkabelung auch zur Kühlung der LED's bei....

Das Tagfahrlicht sieht dann so aus ....:D

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Und die fertige Beleuchtung in freier Wildbahn so .....
Auch bei Sonnenschein ;)

1940534

Später mehr......

Gruß Jürgen

Das sieht echt genial aus ... coole Idee ...
vor allem BMW Fans werden voll drauf abfahren ...

Christian Schulze
06.04.2018, 13:58
Hallo Markus,

danke für die Antwort,

das langsame reinkommen sieht einfach besser aus, war nur allgemein. Und da hilft dann ein passender SP schon.

Bin von den E-Impellern fasziniert, was da heutzutage möglich ist. Hab bisher zwei Segler mit den MIG-Flight-triebwerken eigenstartfähig gemacht. Mein 5m Salto wird von dem 90mm Triebwerk an 12S beim Start geradezu weggerissen , das begeistert schon. Ein Segler ist halt von Haus aus schon auf geringen Widerstand getrimmt, da geht dann in der Luft die Post ab.

Ich schau mich jetzt also auch nach nicht-Segler-E-Jets um.

Bin aber auf 80m Grasplatzlänge beschränkt. Und da gehts dann glaub ich E-Jet-mässig nur mit leichten Modellen (leicht fliegt/startet/landet leicht).
Schaum mag ich (keinen) mehr und Holz ist fast immer leichter wie GFK.

und so bin ich auf die Viper XL gestossen, da ich da meine 12S weiternutzen könnte. (oder die kleinere mit 6S)


Christian

J.G
06.04.2018, 20:44
Hi,

ich lese da schon eine ganze Zeit im Hintergrund still mit.
Mir stellt sich die Frage, ob jemand die Maschine auf (großen/kleinen) Grasplätzen fliegt ?

Nach den letzten Flügen von Jürgen zu urteilen wird sie durch den weiter hinten liegenden SP beim Landen deutlich langsamer als bei den ersten Flügen (oder auch den, die man auf Youtube so findet).

Gruß,
Christian

Hallo Christian,

ich war am vergangenen Montag mit der Viper bei einem Nachbarverein fliegen. Die haben auch nur Rasen und einen relativ kurzen Platz. Beim ersten Start habe ich die komplette Länge gebraucht, beim zweiten Start waren es ca. 70 Meter mit Schwerpunkt weiter hinten, also da geht noch was. Die Landungen klappen mittlerweile sehr langsam und völlig unkritisch, ich habe ja jetzt auch den neuen Flügel drauf mit den Stiftscharnieren und damit auch einen vernünftigen Weg für die Landeklappen. Die Viper ist definitiv auch auf kleinen Rasenplätzen ohne Probleme einsetzbar !

Werde versuchen morgen mal ein Video zu machen....;)

Gruß Jürgen

Christian Schulze
06.04.2018, 21:32
Werde versuchen morgen mal ein Video zu machen....;)


Hallo Jürgen,
danke dir, das wär super.

Auf den meissten Videos sieht es nämlich immer so aus als ob alle Jet-Piloten immer Hartpisten und/oder riesige Grasplätze haben.

Gruß, Christian

J.G
08.04.2018, 23:21
Hallo zusammen,

wie angekündigt hier schnell ein Handy Video vom Rasenstart mit der Viper, bei leichtem Ostwind. Startstrecke bei Klappenstellung 12 mm (innen gemesen) ca. 50-60 Meter und wenn man ein wenig Fahrt aufnimmt (Fahrwerk rein, Klappen auf null) dann kan man direkt nach dem Start einen Aufschwung fliegen ;)

Landen ist völlig easy (ich brauch aber auch noch etwas Übung) aber ich bin immer noch am experimentieren mit dem Schwerpunkt. Messerflug ist eigentlich relativ neutral und gut aussteuerbar.....


https://youtu.be/xOONWeJpcQk

Gruß Jürgen

J.G
10.04.2018, 20:44
Hallo zusammen,

Beleuchtung einbauen war die letzte Arbeit die ich dokumentiert habe, jetzt noch Kabel einziehen, dazu nur ein paar Bilder, erklärt sich eh von selbst...
Danach noch eine Baustelle die ich erwähnen möchte, die Landeklappen Anlenkung;)

Mit Stahldrahthaken zum durchfädeln geht am einfachsten, von Servodeckel zu Servodeckel...

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Winglets bis zur Verklebung mit Tape fixieren...

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Später mehr...


Gruß Jürgen

J.G
12.04.2018, 09:52
Hallo zusammen,

schnell noch zum Thema Landeklappenanlenkung. Da ich bei vielen anderen Modellen seit Jahren eine verdeckte Anlenkung bevorzuge ( z.B. auch bei der F-20 ) und sich die Profildicke und Konstruktion des Flügels auch bei der Viper dazu eignet, habe ich das mal umgesetzt. Der Vorteil ist eine absolut steife und spielfreie Landeklappe in jeder beliebigen Position, abhängig natürlich von der Qualität des Servos und der Anlenkung selbst.

Ich habe es wie folgt gemacht...


Die dem Bausatz beiliegenden GFK Ruderhörner können dafür adaptiert werden
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Da ich eine doppelte Lagerung für den Kugelkopf bevorzuge und an der entsprechenden Position an der Landeklappe kein Material für eine kraftschlüssige Verklebung vorhanden ist, musste ein kleine 45x15 mm große und 1,5 mm dicke Sperrholz-Befestigungsplatte angefertigt werden.
Mit Folie beklebt und mit eingeklebten Ruderhörnern sieht das so aus...

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1944133

Der ganze Zauber wird dann an der Landeklappe verschraubt und verklebt

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Fertig sieht das dann so aus ;) Die Endleiste am Flügel bekommt eine Durchführung für das Gestänge....

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1944137


Später mehr......


Gruß Jürgen

Christian Schulze
16.04.2018, 15:22
Hallo Jürgen,

wie hast du denn das mit der Spannungs-Versorgung des Fahrwerkes gemacht ? So einen (oder gar mehrere) Limiter mit eingebaut ?
Irgendwo stand, das die Fahrwerke nicht HV-fähig sind und du ja HV-Servos direkt an 2S Lipos fliegst.

Gruß,

Christian

J.G
16.04.2018, 18:28
Hallo Jürgen,

wie hast du denn das mit der Spannungs-Versorgung des Fahrwerkes gemacht ? So einen (oder gar mehrere) Limiter mit eingebaut ?
Irgendwo stand, das die Fahrwerke nicht HV-fähig sind und du ja HV-Servos direkt an 2S Lipos fliegst.

Gruß,

Christian

Hi Christian,

ganz easy, einfach ein 3Y-Kabel verwendet und den Voltlimiter zwischen Empfänger und 3Y-Kabel, funktioniert problemlos ;)

Gruß Jürgen

J.G
18.06.2018, 11:11
Hallo zusammen,

meine bisherigen Erfahrungen zum Viper Jet, stimmen immer noch mit meiner ersten Aussage überein und es macht super viel Spass damit zu fliegen.
Ich habe die Viper auch häufig im Mischbetrieb mit den 6500er und den 8000er Akkus geflogen, die 600 Gramm Mehrgewicht merkt man nur in den Abwärtsfiguren, da braucht sie dann etwas mehr Platz und in der Landegeschwindigkeit. Ich habe noch etwas mit dem Schwerpunkt experimentiert, bin aber jetzt wieder bei meiner Empfehlung in diesem Bericht gelandet, passt so am besten.

Zwischenzeitlich habe ich das Fahrwerk auf hochwertige Fahrwerksbeine von Behotec umgebaut, die hatte ich hier noch von einem anderen Projekt übrig. Dazu habe ich Reduzierhülsen anfertigen lassen, die dann für einen 6 mm Verbindungsstift passen. Beim Bugfahrwerk wird als Sicherung gegen herausfallen oben einfach ein Stellring auf den durchgehenden Stift gemacht.
Durch den größeren Nachlauf (Achse weiter nach hinten versetzt) und nachlassen der Seilspannung der Lenkung, dreht sich das Fahrwerksbein allerdings seitlich weg und will nicht mehr in den Fahrwerksschacht. Abhilfe schafft ein GFK-Streifen der vorne auf das Bein geschraubt wird und das Fahrwerksbein in der Spur hält. Im ausgefahrenen Zustand wird der geringe Widerstand in der Mittelposition spielend vom Lenkservo übersteuert.

Die deutlich weicheren Federn lassen die Viper jetzt wie auf Wolken über den Rasen schweben, voll beladen mit den Akkus geben die Federn bereits minimal nach und beim Landen federn sie super durch und entlasten die Fahrwerksaufnahme.



Ein paar Bilder

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Hauptfahrwerk

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Ein Genussflug, allerdings noch mit den original Fahrwerksbeinen.....


https://youtu.be/JEBCu8RNuvg


Gruß Jürgen

Christian Schulze
18.06.2018, 11:28
Da steigt die Freude
:)

ist der Container schon da ?

Christian

Arvid Jensen
18.06.2018, 11:33
Sieht sehr gut aus! :) aber wo ist das Maisfeld :D diesem Jahr

J.G
18.06.2018, 12:03
Da steigt die Freude
:)

ist der Container schon da ?

Christian

Hallo Christian,

heute angekommen, das Warten hat endlich ein Ende, aber es sind auch schon wieder alle weg :rolleyes:
Also wieder warten für die, die noch nicht vorbestellt hatten...

Deine wird also in Kürze mit Zubehör bei dir ankommen ;)

Gruß Jürgen

J.G
18.06.2018, 12:07
Sieht sehr gut aus! :) aber wo ist das Maisfeld :D diesem Jahr

Hi Arvid,

danke, kein Mais im Bereich des Anfluges im Osten oder Westen, nur im Süden ein Feld, aber das ist nicht tragisch.
Viel besser ist es aber im nächsten Jahr, wenn wir wieder EDF Meeting haben, dann gibt es keinen Mais in unmittelbarer Nähe ;)

Gruß Jürgen

PS liebe Grüße an Bente :)

J.G
20.06.2018, 18:41
Hallo zusammen,

hab hier noch eine Kleinigkeit, die ich euch nicht vorenthalten wollte. Zur Fixierung der Tragflächen und Leitwerke am Rumpf mit den Klemmschrauben gibt es ja zu jeder Inbusschraube eine Öffnung über die das Werkzeug eingeführt wird. Diese Löcher haben mich von Anfang an gestört, das ist jetzt vorbei:

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1974211

geht natürlich auch beim Leitwerk ;)

Gruß Jürgen

tuxian
20.06.2018, 22:28
Schaut gut aus!

Die schwarzen FW Abdeckungen passen bei mir überhaupt nicht, wie habt ihr das gelöst?
Die sind zu lange und würden beim Ausfahren an der Tragfläche anstehen.
Wahrscheinlich fliege ich aber mal bevor ich hier viel Aufwand investiere.

Gruß
Markus

J.G
21.06.2018, 12:18
Hi Markus,

die Fahrwerksverkleidungen habe ich (noch) nicht montiert, weil der Fahrwerksumbau ja noch geplant war, aber so weit ich das gesehen habe, wird die Verkleidung mit einem Scharnier direkt am Flügel befestigt und einmal beweglich am Fahrwerksbein.

Sollte also machbar sein....

Gruß Jürgen





Schaut gut aus!

Die schwarzen FW Abdeckungen passen bei mir überhaupt nicht, wie habt ihr das gelöst?
Die sind zu lange und würden beim Ausfahren an der Tragfläche anstehen.
Wahrscheinlich fliege ich aber mal bevor ich hier viel Aufwand investiere.

Gruß
Markus

tuxian
21.06.2018, 12:25
Hallo Jürgen,

ja laut Anleitung sollte es so sein aber wenn das Scharnier befestigt wird würden sich die Fahrwerksverkleidungen am FW Bein vertikal verschieben.
Ist nicht wichtig aber interessant wäre es wie man das sinnvoll montieren könnte.

Gruß
Markus

J.G
21.06.2018, 13:52
Hallo Jürgen,

ja laut Anleitung sollte es so sein aber wenn das Scharnier befestigt wird würden sich die Fahrwerksverkleidungen am FW Bein vertikal verschieben.
Ist nicht wichtig aber interessant wäre es wie man das sinnvoll montieren könnte.

Gruß
Markus

Hi,

so z.B.

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Gruß Jürgen

tuxian
22.06.2018, 21:28
Danke für die Info, das dürften andere Teile als die originalen sein.
Die Befestigung verschiebt sich am FW Bein beim Ein- und Ausfahren oder?

Die Anleitung stimmt leider nicht ganz mit den Teilen zusammen.

Z.b. beim SR steht etwas von einer Gewindestange mit 2x40mm doch mir bleibt eine mit 3x55mm übrig.
Benötigt habe ich eine mit 3x40mm. Zum Glück hatte ich eine passende daheim.

Das SR Steckungsrohr hat laut Anleitung 115mm Länge doch das passende welches dabei ist hat 185mm Länge.

DAs HR Steckungsrohr hat laut Anleitung 312mm Länge doch das passende welches dabei ist hat über 410mm Länge.

Und dann bleibt noch ein Steckungsrohr mit 200mm Länge übrig. War das bei euch auch so?

Gruß
Markus

J.G
25.06.2018, 10:03
Danke für die Info, das dürften andere Teile als die originalen sein.
Die Befestigung verschiebt sich am FW Bein beim Ein- und Ausfahren oder?


Das SR Steckungsrohr hat laut Anleitung 115mm Länge doch das passende welches dabei ist hat 185mm Länge.

DAs HR Steckungsrohr hat laut Anleitung 312mm Länge doch das passende welches dabei ist hat über 410mm Länge.

Und dann bleibt noch ein Steckungsrohr mit 200mm Länge übrig. War das bei euch auch so?

Gruß
Markus

Hallo Markus,

das Bild mit den Fahrwerkstüren sollte nur als Beispiel dienen, ist von meiner F-20, aber es zeigt wie es gemacht wird wenn man die Fahrwerksverkleidung am Flügel mit einem Scharnier anschlägt und mit einer Kugelkopf Befestigung am Fahrwerksbein beweglich befestigt. Entscheidend ist es die richtige Position der Lagerung der Kugelköpfe am Fahrwerksbein zu finden, da muss man etwas rumprobieren, aber es ist keine Hexerei.

Kleines Beispielvideo:


https://youtu.be/T_ZKD0vJ6ug


Zu den Steckungsrohren

Die Längen wurden auf unsere Empfehlung hin in der Serie verlängert um eine bessere Krafteinleitung sicherzustellen. In der Bauanleitung wird man die Maße nicht angepasst haben, vermute ich.

Gruß Jürgen

tuxian
25.06.2018, 10:22
Hallo Jürgen,

okay alles klar danke.

Ich bin gestern endlich mit dem Turbineneinbau und der Ausrichtung Schubrohrs fertig geworden.

https://farm2.staticflickr.com/1815/42946747172_c7b08a7249_c.jpg (https://flic.kr/p/28r4iG9)

Beim Bug-FW habe ich auch einen GFK Streifen zum mittigen Ausrichten verwendet da mir deine Lösung gut gefallen hat.
Damit die Seile für die Anlenkung sich nicht irgendwie zur Seite beim Einfahren legen habe ich innen einen Gummiring montiert welche diese beim Einfahren etwas nach innen zieht.
Trotzdem stehen die Messinghülsen innen etwas beim Bugfahrwerksschacht an. Hoffentlich scheuert es die Seile nicht dadurch bald ab.
Lieber wäre mir eine einseitige Anlenkung mit Gewindestange. Beim Pichler-FW ist ja eine dabei aber die passt nicht zum originalen Bug-FW.

Hat jemand empfohlene Ausschläge in Grad? Bzw. wurden die mm außen gemessen?

Gruß
Markus

J.G
25.06.2018, 10:28
Hi Markus,

die Maße sind immer auf der Innenseite der Ruder, also zum Rumpf hin gemessen:

1976022

Gruß Jürgen

tuxian
25.06.2018, 10:45
Ok alles klar danke. Ein etwas größerer Landeklappenauschlag bei der Landestellung ist wahrscheinlich auch kein Problem?

Gruß
Markus

tuxian
27.06.2018, 07:52
Ich hoffe, dass ich den Schwerpunkt noch richtig einstellen kann da ich derzeit noch recht schwanzlastig bin obwohl Turbinen- und E-Akkus bereits weit vorne sind.

Gruß
Markus

tuxian
27.06.2018, 08:27
Bei deinem Komplett Beleuchtungsset für Viper-Jet XL 1:5 (Pichler) "Civil/Sport" sind keine ACL und Navigationslichter vorgesehen oder?

Gruß
Markus

J.G
27.06.2018, 09:55
Ok alles klar danke. Ein etwas größerer Landeklappenauschlag bei der Landestellung ist wahrscheinlich auch kein Problem?

Gruß
Markus

Hallo Markus,

ich habe es ehrlich gesagt noch nicht nachgemessen, habe es nach Gefühl eingestellt so ca. 40-45°
Damit kommt sie wie auf Schienen angeflogen bis zum Aufsetzpunkt.

Ich werde mal messen wenn ich wieder mit der Viper unterwegs bin ;)


Gruß Jürgen

J.G
27.06.2018, 10:05
Bei deinem Komplett Beleuchtungsset für Viper-Jet XL 1:5 (Pichler) "Civil/Sport" sind keine ACL und Navigationslichter vorgesehen oder?

Gruß
Markus

Hi Markus,

das Set ist mit 6x ultrahellen Scheinwerfern und einem Beacon ausgestattet, kein ACL und keine POS.

Du kannst aber einfach die neuen und sehr kleinen Leuchtmittel (mit POS und ACL) zusätzlich bestellen und einfach zusätzlich am Steuermodul anstecken:

1976736

1976737


https://youtu.be/0v3hLsC6B34

Gruß Jürgen

tuxian
27.06.2018, 11:19
Danke für die Infos.

Die 6x ultrahellen Scheinwerfern an einem Ausgang vom Unilight Modul sind von der Strombelastung kein Problem? Genügt ein Unilight Kabel für 3x ultrahelle Scheinwerfer?

Die Winglets würde ich auch erst nach dem Erstflug montieren, wird für das Flugverhalten kein Nachteil sein?

Gruß
Markus

J.G
27.06.2018, 11:37
Danke für die Infos.

Die 6x ultrahellen Scheinwerfern an einem Ausgang vom Unilight Modul sind von der Strombelastung kein Problem? Genügt ein Unilight Kabel für 3x ultrahelle Scheinwerfer?

Die Winglets würde ich auch erst nach dem Erstflug montieren, wird für das Flugverhalten kein Nachteil sein?

Gruß
Markus

Hi,

nein, ist kein Problem, ich habe auch die Landescheinwerfer von links und rechts mit einem Y-Kabel zusammengefasst.

Fliegen geht auch ohne Winglets :D

Übrigens, auf dem Video zur Beleuchtung, kann man auch die Klappenstellung in Landeposition sehen ;)

Gruß Jürgen

tuxian
27.06.2018, 13:04
Hallo Jürgen,

alles klar, vielen Dank für die Info.

Gruß
Markus

MaxAut
03.09.2018, 08:31
Hallo Jürgen!

Ich baue gerade auch einen BH ViperJet XL und lese mit Begeisterung diesen Thread. Ich habe ein paar Fragen, und hoffe Du kannst mir Infos dazu geben.

Thema Flächenstecker und Anschlüsse: Welcher Hersteller stellt die von Dir verwendeten Flächenstecker her und wo kann ich diese beziehen? Auf eurer Webseite habe ich die leider nicht gefunden. Wie hast Du die Steckung dann mit dem Licht realisiert? Ich komme auf 14 Pole: 3 * 3 für die beiden Servos und das FW, 2 für die Scheinwerfer, und 3 für ACL und POS. Man könnte natürlich sparen und den Strom für die Servos und das FW zusammenlegen, dann wären es 10 Pole, was sich mit den Steckerleisten nach Deiner Beschreibung (die für 4 Servos) ausgehen würde.

Thema Stromversorgung der Fahrwerke: Ich habe, so wie Du ja auch HV Servos verbaut und daher das Problem der Fahrwerksstromversorgung. Zur Reduktion auf 5,5V verwende ich das Single BEC von Jeti. Dieses liefert eben 5,5V und ist mit 1A Maximalstrom angegeben. Leider konnte ich bei meiner Recherche nirgends die maximale Stromaufnahme eines Fahrbeines in Erfahrung bringen. Hast Du zufällig Werte dazu, bzw. wie machst Du es in der Praxis? Reicht ein Single BEC für alle drei, oder soll ich zwei (eines für Bug, denn das wird wohl am meisten Strom brauchen, weil es gegen den Wind fährt, und eines für die beiden Haupt FW), oder gar drei nehmen?

Ich freue mich schon sehr auf die Fertigstellung meines Projektes! Diese Woche werden noch die fehlenden Teile (Antrieb, zentrale elektronik Box) geliefert, und dann werde ich wohl in den nächsten 2 Wochen meinen Erstflug mit der Schönen haben :cool:

Liebe Grüße,
Max

J.G
05.09.2018, 23:23
Hallo Jürgen!

Ich baue gerade auch einen BH ViperJet XL und lese mit Begeisterung diesen Thread. Ich habe ein paar Fragen, und hoffe Du kannst mir Infos dazu geben.

Thema Flächenstecker und Anschlüsse: Welcher Hersteller stellt die von Dir verwendeten Flächenstecker her und wo kann ich diese beziehen? Auf eurer Webseite habe ich die leider nicht gefunden. Wie hast Du die Steckung dann mit dem Licht realisiert? Ich komme auf 14 Pole: 3 * 3 für die beiden Servos und das FW, 2 für die Scheinwerfer, und 3 für ACL und POS. Man könnte natürlich sparen und den Strom für die Servos und das FW zusammenlegen, dann wären es 10 Pole, was sich mit den Steckerleisten nach Deiner Beschreibung (die für 4 Servos) ausgehen würde.

Thema Stromversorgung der Fahrwerke: Ich habe, so wie Du ja auch HV Servos verbaut und daher das Problem der Fahrwerksstromversorgung. Zur Reduktion auf 5,5V verwende ich das Single BEC von Jeti. Dieses liefert eben 5,5V und ist mit 1A Maximalstrom angegeben. Leider konnte ich bei meiner Recherche nirgends die maximale Stromaufnahme eines Fahrbeines in Erfahrung bringen. Hast Du zufällig Werte dazu, bzw. wie machst Du es in der Praxis? Reicht ein Single BEC für alle drei, oder soll ich zwei (eines für Bug, denn das wird wohl am meisten Strom brauchen, weil es gegen den Wind fährt, und eines für die beiden Haupt FW), oder gar drei nehmen?

Ich freue mich schon sehr auf die Fertigstellung meines Projektes! Diese Woche werden noch die fehlenden Teile (Antrieb, zentrale elektronik Box) geliefert, und dann werde ich wohl in den nächsten 2 Wochen meinen Erstflug mit der Schönen haben :cool:

Liebe Grüße,
Max

Hallo Max,

danke für die Blumen, freut mich;)

Die Stecker die wir verwendet haben sind nicht leicht zu besorgen, weil man sehr große Mengen abnehmen muss, normalerweise. Aber wir haben einen Weg gefunden und kurz nach der Jetpower Messe werden wir die Stecker auch in unserem Shop haben.

Zur Verkabelung, jeder Flügel hat zwei Steckerleisten, einmal alle Servos und das Fahrwerk und der andere für die Beleuchtung, ist glaube ich auf den Bildern auch irgendwo zu sehen, ansonsten kann ich auch noch mal ein paar machen.

Die Stromaufnahme vom Fahrwerk kann ich nicht wirklich sagen, aber es lässt sich feststellen. In meinem Fall ist es relativ egal, weil ich mit 2x 2S 1800mAh als Stromversorgung unterwegs bin und die Weiche im Empfänger 2x 20A kann. Ich bin bei Modellen dieser Größe kein Freund von BEC Lösungen, da hab ich schon zu viel ungutes gesehen. Ich habe die drei Mechaniken über ein 3Y Kabel zusammengefasst und an einem Steckplatz am Empfänger angesteckt.
Dazwischen ist noch ein Spannungsregler der auf 6V reduziert, weil ich ansonsten nur HV Servos verwende.

Viel Erfolg für den Erstflug, die Viper wird dir sicher viel Spass bereiten.


Gruß Jürgen

Theo Häusler
06.09.2018, 06:55
Hallo Max,

ich habe es gemessen, eine Mechanik zieht mit Bein und Rad dran, also beim heben des Gewichtes 0,3 Ampere.
du kommst also mit allen auf 0,9 Ampere.
Da aber keine Überlastabschaltung drin ist, habe ich mir von Emcotec/Hacker das OCP Modul besorgt und dazwischen geschalten..
Das schaltet wenn etwas blockiert bei ca. 1,5 Ampere ab. Man kann es aber so programmieren dass es nach 5 Sekunden (hab ich natürlich gemacht) dann wieder Strom drauf gibt und man somit wieder probieren kann, zum Beispiel wieder ausfahren.
Bei mir funktioniert das so einwandfrei.
Ahja, ich fahre das Fahrwerk direkt mit einem kleinen 2S Lifepo, 800mah der hat unter Last 6,3 Volt, das machen die Fahrwerke tadellos mit, sie laufen ja nur ca. 8 Sekunden damit.
Ja, der kleine langt völlig, damit könnte ich fast ne Stunde ein und ausfahren.
Klar kann man jetzt diskutieren was übler ist, landen mit Fahrwerk irgendwo halb, oder es brennt wegen Überlast durch.
Mir ist jedenfalls diese Lösung lieber.
Hoffe geholfen zu haben :-)

Gruß Theo

"M"
06.09.2018, 08:29
Hi,

hier mal ein Regler incl. I-BEC Logg..
BH L39 - Jive 80HV BEC - 4Z KAN 650 Puffer - E-flite Einziehfahrwerk elektr. 60-120.


2008199



Grüße
Meinhard

Christian Schulze
08.10.2018, 13:41
So, der Bau meiner Viper schreitet auch voran.

Ich hab mich entschlossen auch die OpenDuct Variante zu bauen.
Wie weit habt Ihr denn die Einlaufkanäle innen gekürzt ?
So wie hier auf dem Bild




Da ich seit der Geburtsstunde unserer F-20 Tigershark überzeugter Open Duct Praxisanwender bin, war nun Variante 4 an der Reihe
...
1897652

Wa man bei Open Duct unbedingt beachten sollte, es macht absolut keinen Sinn, von der Einlauflippe am Rumpf des Modells, die Luft völlig
ungeführt in den Rumpf blasen zu lassen, das kostet extrem Leistung und treibt den Strom in die Höhe.
Eine gute Open Duct Lösung verfügt über eine saubere Einlauflippe und einen Kanal der eigentlich genau so gut gestaltet sein muss wie bei einem
Closed Duct System, aber eben vor dem Impeller endet. Der Kanal muss dabei so ausgerichtet sein, dass er die Luft über alle Hindernisse wie Spanten, Kabel und andere Einbauten hinweg genau auf den Rotor richtet. Nur so macht das Sinn !




oder kürzt man die noch weiter ?

Ich würde auch noch die Wanne des Bugfahrwerks mit einer Öffnung zur zusätzlichen Luftzufuhr versehen. Damit hoffe ich das ich mir die (serienmäßigen und zusätzlichen) NACA-Einlässe ersparen kann und doch noch eine gewisse Luftströmung im Rumpf über die Akkus und den Steller habe.

Kabel werd ich alle in Trinkhalmen verlegen, sodass sich da nix bewegen kann.


@Jürgen,
Der Einlauftrichter, passt man den an den Stellen wo er zu groß ist an die Rumpfkontur an oder schneide ich den einfach rundum auf einen kleineren Durchmesser ab ?
Beim Einlauftrichter steht auch dabei, das der Antrieb nicht ganz abgestellt werden sollte im Flug wegen Überdruck im Rumpf. Reichen die beiden Löcher am Rumpfende aus um das zu verhindern auch wenn der Antrieb ganz abgestellt wird?


jetzt hab ich die Bilder der anderen OpenDuct Variante von Peter gefunden:
1887936

also praktisch noch mehr wegschneiden von den Einläufen.
Ich hab die ja noch nicht eingebaut, komme also noch gut ran zum bearbeiten.




Christian

J.G
09.10.2018, 11:18
[QUOTE=Christian Schulze;4646699]So, der Bau meiner Viper schreitet auch voran.

Ich hab mich entschlossen auch die OpenDuct Variante zu bauen.
Wie weit habt Ihr denn die Einlaufkanäle innen gekürzt ?
So wie hier auf dem Bild

Hallo Christian,

mach es so wie ich es beschrieben habe, dann passt es optimal, die Luft wird über alle Hindernisse so weit wie möglich geführt und auf den Fan ausgerichtet.
Die Enden können zur Reduzierung der Wirbel mit Chevrons versehen werden, dann gibt es keine geraden Abrisskanten, das verringert auch zusätzlich noch den Widerstand.



Ich würde auch noch die Wanne des Bugfahrwerks mit einer Öffnung zur zusätzlichen Luftzufuhr versehen. Damit hoffe ich das ich mir die (serienmäßigen und zusätzlichen) NACA-Einlässe ersparen kann und doch noch eine gewisse Luftströmung im Rumpf über die Akkus und den Steller habe.

Die Luft reicht auch ohne öffnen des Bugfahrwerkschachtes völlig aus und die Naca Einläufe waren eigentlich gedacht für die Rumpfunterseite als Kühlluftzufuhr für den Regler, leider wurden die Nacas aber nicht wie gewünscht beigelegt, sondern in die Rumpfseite eingebaut.

@Jürgen,
Der Einlauftrichter, passt man den an den Stellen wo er zu groß ist an die Rumpfkontur an oder schneide ich den einfach rundum auf einen kleineren Durchmesser ab ?
Beim Einlauftrichter steht auch dabei, das der Antrieb nicht ganz abgestellt werden sollte im Flug wegen Überdruck im Rumpf. Reichen die beiden Löcher am Rumpfende aus um das zu verhindern auch wenn der Antrieb ganz abgestellt wird?

Einfach im Durchmesser entsprechend anpassen, aber dabei die von uns in der Anleitung zum Trichter erwähnten Min. und Max. Durchmesser einhalten. Ein permanent laufender Impeller reduziert auf jeden Fall den Widerstand wenn man z.B. im Abschwung das Gas ganz wegnimmt und verbessert somit die Dynamik des Flugzeuges, außerdem wird es dem Regler einfacher gemacht seine Arbeit zu tun, weil er immer aktiv bleibt und der Prozessor mitrechnet, also auf jeden Fall so machen wie ich es beschrieben habe.


jetzt hab ich die Bilder der anderen OpenDuct Variante von Peter gefunden:


Kann man auch so machen, aber wie oben von mir beschrieben, ist die Luft länger "geführt"


Gruß Jürgen

Christian Schulze
09.10.2018, 12:24
mach es so wie ich es beschrieben habe, dann passt es optimal, die Luft wird über alle Hindernisse so weit wie möglich geführt und auf den Fan ausgerichtet.
Die Enden können zur Reduzierung der Wirbel mit Chevrons versehen werden, dann gibt es keine geraden Abrisskanten, das verringert auch zusätzlich noch den Widerstand.


Tja dann werd ich mal die Säge und den Dremel auspacken. :D



Die Luft reicht auch ohne öffnen des Bugfahrwerkschachtes völlig aus und die Naca Einläufe waren eigentlich gedacht für die Rumpfunterseite als Kühlluftzufuhr für den Regler, leider wurden die Nacas aber nicht wie gewünscht beigelegt, sondern in die Rumpfseite eingebaut.


Bei mir sind die Löcher für die NACAs zwar im Holz ausgespart, aber die Folie ist noch drüber; bleibt sie damit auch und die NACAs kommen in die Restekiste.



Einfach im Durchmesser entsprechend anpassen, aber dabei die von uns in der Anleitung zum Trichter erwähnten Min. und Max. Durchmesser einhalten. Ein permanent laufender Impeller reduziert auf jeden Fall den Widerstand wenn man z.B. im Abschwung das Gas ganz wegnimmt und verbessert somit die Dynamik des Flugzeuges, außerdem wird es dem Regler einfacher gemacht seine Arbeit zu tun, weil er immer aktiv bleibt und der Prozessor mitrechnet, also auf jeden Fall so machen wie ich es beschrieben habe.


OK, mach ich so.


Danke schön,

Christian

zehgeh
26.10.2018, 14:24
...so, jetzt bin ich auch infiziert, danke! :D

Habe mir die Viper XL bestellt und werde sie mit Kingtech K85G aufbauen. Wird mein erster "heißer Strahl"...
Als Servos habe ich die Graupner HVS 933 ausgesucht, Beuteltank von Richter, Akkuweiche von Jeti.

Grüße,
Christian.

Christian Schulze
26.10.2018, 15:46
...so, jetzt bin ich auch infiziert, danke! :D


so gings mir auch.

Bin aber aus Zeitmangel immer noch nicht fertig.

Hab mir aber die Woche fast ein Ei gelegt ... Wollte gerade die Einläufe und Einlauflippen verkleben, da hab ich gesehen, das ich ja danach das schubrohr nicht mehr reinbringe :eek:

Also, erst Schubrohr verbauen und dann die Einläufe, die Reihenfolge ist fürs Wochenende geplant.

Christian

tuxian
26.10.2018, 23:28
...so, jetzt bin ich auch infiziert, danke! :D

Habe mir die Viper XL bestellt und werde sie mit Kingtech K85G aufbauen. Wird mein erster "heißer Strahl"...
Als Servos habe ich die Graupner HVS 933 ausgesucht, Beuteltank von Richter, Akkuweiche von Jeti.

Grüße,
Christian.

Gib dann bitte wegen dem Gesamtgewicht trocken Bescheid, würde mich interessieren.
Welches Volumen hat denn dein Beuteltank?

Gruß
Markus

zehgeh
28.10.2018, 11:52
Hallo Markus,

sobald ich die Viper fertig habe melde ich mich wegen des Gewichts. Geplant ist ein 2000 ml Beuteltank.

Grüße,
Christian.

Florian_S
31.03.2019, 17:33
Hallo zusammen,

weiter geht es mit der finalen Verkabelung der Tragflächen, Stecker anbringen und der Herstellung der Kabelbäume im Rumpf. Ich verwende hier seit Jahren
das Zubehör von Powerbox-Systems (Kabel,SteckerBuchsen) zum krimpen und empfehle es daher auch unseren Kunden in unserem Shop. Das Kabel ist suprleicht, hat einen 0,35er Querschnitt und die Isolierung ist extrem Hitzebeständig.
Die Stecker für die Rumpf/Flügel Verbindung mit Verriegelung, von einem anderen Anbieter, sind wir gerade am Testen (sollen dann auch in unseren großen Projekten zum Einsatz kommen) machen einen sehr guten Eindruck und sind super leicht. Die Kontakte (vergoldet) kann man krimpen, oder löten. Es gibt Gehäuse für 2, 3, und 4 Servos.....

Das benötigte Material ist zum Glück noch vor Weihnachten eingetroffen, es kann also weiter gehen.......

Die Steckverbindung ist mit einer Verriegelung versehen die ein Lösen der Steckverbindung durch Vibrationen verhindert, aber
mit einem schnellen Handgriff zu lösen ist.


Die fertigen Kabelbäume für den Rumpf

Wie üblich, wird eine Seite der Steckverbindung fest montiert, die andere Seite bleibt flexibel am Kabel, in unserem Fall wird die Rumpfseitige Steckverbindung
fix montiert. Dazu wird 3.0 mm Polystyrol (ca. 50x35 mm) verwendet, lässt sicht super einfach verarbeiten und kleben und ist leicht.

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1889077

1889078

Das material ist weiss und passt damit perfekt zu den Farben die sich in unmittelbarer Nähe zur Befestigungsposition befinden, gut für die Augen:D
Nur wenige Tropfen Sekundenkleber reichen für einen sicheren Halt.

1889091

1889093

Später mehr......

Gruß Jürgen


Hallo Jürgen,

leider ist dein Postfach voll, auf der Homepage kann ich die Steckverbindungen leider nicht entdecken.
Kannst du uns mitteilen woher wir diese Steckverbindungen bekommen können?

Liebe Grüße
Florian

J.G
06.05.2019, 18:41
Hallo Jürgen,

leider ist dein Postfach voll, auf der Homepage kann ich die Steckverbindungen leider nicht entdecken.
Kannst du uns mitteilen woher wir diese Steckverbindungen bekommen können?

Liebe Grüße
Florian

Hallo Florian,

die Steckverbindungen hatte ich bisher über einen Großhändler in England bezogen, leider gibt es diese Quelle nicht mehr, aber ich habe den Bezugskontakt von ihm erhalten, die Anfrage läuft bereits .....
Melde mich wenn es absehbar ist wann die Teile hier ankommen...;)

Gruß Jürgen

Florian_S
06.05.2019, 22:21
Danke dir Jürgen für die Rückmeldung ;):)


Hallo Florian,

die Steckverbindungen hatte ich bisher über einen Großhändler in England bezogen, leider gibt es diese Quelle nicht mehr, aber ich habe den Bezugskontakt von ihm erhalten, die Anfrage läuft bereits .....
Melde mich wenn es absehbar ist wann die Teile hier ankommen...;)

Gruß Jürgen

Alpenflitzer
13.05.2019, 13:27
Hallo Zusammen,
nachdem ich die Berichte über die BH Viper passiv schon längere Zeit verfolge, möchte ich mich jetzt erst einmal bei jenen bedanken, die mir durch ihre Berichte und Tips indirekt Hilfestellung beim Aufbau meiner eigenen Viper geholfen haben. DANKE!

Nachdem ich ja schon einige "fertige" Flieger aus chinesischer oder anderer östlichen Produktion mein eigen nannte, weiß ich um die "Schwachstellen" dieser Produkte einigermaßen bescheid. Als dann REISL Modellbau in Österreich auch die "unwrapped" Version der VIPER XL anbot, musste ich zuschlagen. Vorweg: ich war vom Rohbau einigermaßen beeindruckt. So einen Rumpf mit diesem Gewicht aus Holz zu bauen ist schon eine Kunst. Das beherrschen die Vietnamesen. Leider mangelt es immer noch bei der Schleifarbeit ( zuviel ungenau weggeschliffen ) und die Kunststoffteile für die Fahrwerkschächte sind wenig brauchbar. Aber ich will nicht motzen, der Flieger ist um dieses Geld schlicht ein Hammer, und nachdem bei der unwrapped Version leicht nachgearbeitet werden kann ein tolles Basisprodukt für eigene Verbesserungen.

Mein Jet ist mittlerweile fertig, bloß das Wetter hat den Erstflug bis jetzt verhindert. Ich habe ein paar Änderungen gemacht, und will hier nach der "Flugerprobung" berichten. Der Rumpf ist durchgehend mit 49g Matte beglast, im Cockpitbereich seitlich mit 90g und auf der Unterseite mit 140g, quasi als Vorbereitung für allfällige Bauchlandungen, wenn das FW spinnt. Eigentlich wollte ich den Rumpf lackieren, habe ihn dann aber mit Autofolie beklebt. Das geht ganz gut, und sieht nicht schlecht aus, die Flächen habe ich aus Gewichtsgründen nicht beglast, sondern nur mit Oracover bebügelt. Ich hatte Angst, dass alles zu schwer wird. Das FW ist das große HK Fahrwerk mit den Originalbeinen. Nachdem der Flieger mit einer Kingtech KT70 befeuert wird, habe ich es zusätzlich noch mit einer elektrischen Bremse ausgestattet. Mein Flugplatz hat eine lange Betonpiste, da bleibt kein Jet ohne Bremse stehen.

So, als kleinen Vorgeschmack ein Foto vom 1. Bodenlauf in meinem Garten.

Liebe Grüße an die Community.

2131403

hps
13.05.2019, 13:34
Servus Martin,
Kompliment zu der sauber aufgebauten und folierten Viper. Ebenso zu dem sehr ansprechenden Design. Ich denke auch, dass sie mit der K70 gehr gut motorisiert ist. Bin schon gespannt auf deine ersten Flüge; wirst sicher begeistert sein ob der guten Flugeigenschaften. Freu mich auf ein Video! Alles Gute und
Jetgruß Peter

Michael R.
13.05.2019, 13:43
Hallo Martin,

tolle Arbeit! Gratuliere zu diesen schönen Model!
Alles Gute für den Maiden!

Viele Grüße
Michael

J.G
13.05.2019, 13:45
[QUOTE=Alpenflitzer;4790501]Hallo Zusammen,
nachdem ich die Berichte über die BH Viper passiv schon längere Zeit verfolge, möchte ich mich jetzt erst einmal bei jenen bedanken, die mir durch ihre Berichte und Tips indirekt Hilfestellung beim Aufbau meiner eigenen Viper geholfen haben. DANKE!



Liebe Grüße an die Community.


Servus Martin,

sehr schön geworden deine BH Viper XL :) Nach dem ich damals die unwrapped Version ins Leben gerufen habe, gibt es dazu auch einen Beitrag, in dem es speziell um diese Ausführung geht.

http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/695971-*****-Viper-Jet-XL-von-Pichler-Fantastic-Jets-Sonderedition-quot-Unwrapped-quot-*****

Es wäre cool, wenn Du über deine Viper und die Entstehung hier was schreiben würdest, dann haben wir hier an der richtigen Stelle ein schönes Nachschlagewerk.....

Wünsche Dir schon mal viel Erfolg für den Erstflug ;)

Gruß Jürgen

Alpenflitzer
03.06.2019, 19:23
Hallo Kollegen,
erst einmal in aller Schnelle: Vielen Dank für Eure Anerkennung und Statements. War sehr beschäftigt, und bin nicht zuletzt aufgrund des Wetters noch nicht zum Jungfernflug gekommen. Aber: jetzt könnt's was werden, melde mich sofort danach. Bis dahin bitte noch etwas Geduld und viele erfolgreiche Flüge.

Mit freundlichen Grüßen, Martin

Alpenflitzer
14.06.2019, 10:36
Hallo Jet Community

So wieder einmal in aller Schnelle, kurz geht es leider diesmal nicht. Gestern, am Donnerstag den 13. 06. 2019 ist es mir gelungen, endlich den VIPER XL Erstflug durchzuführen. Das einzig Bemerkenswerte daran war meine Nervosität, was soll ich sagen, der Rest unspektakulär, fliegt wie auf Schienen, mein Daumensprung mal Pi Setup hat lückenlos gepasst. Ich musste lediglich das Höhenruder 2 Klicks nach Tief trimmen, alles andere wie aus einem Guß. Der Jet fliegt auch super langsam, ebenso die Landung, alles top. Natürlich hatte ich diesen Flug ohne FW einfahren, und ohne jede Klappenstellung durchgeführt, das sollte später kommen, doch dazu kam es leider erstmal nicht.
WARUM?
Ich hatte ja bereits mehrere "Bodenläufe" durchgeführt. Eigentlich immer ohne Probleme. Zurück zum Tage des Erstfluges. Jedoch diesmal traten beim Starten für mindestens 3 - 4 Sekunden lang ungewöhnliche Flammen aus dem Schubrohr aus. Da ich diese Flammen von meiner JetCat kannte, erwartete ich, dass selbige nach dem "Anbrennprozess" wieder verschwinden, nachdem mir das aber zu lange dauerte, stellte ich die Turbine wieder ab, und ließ sie sicher 10 Minuten auskühlen. Im Anschluss startete ich erneut, und die Turbine brannte so an wie ich es gewohnt war. Keine Flammen, kein Nichts. Daraufhin führte ich den Erstflug ohne Auffälligkeiten durch.

Beim Anlassen zum 2. Flug traten wieder diese Flammen auf. Diesmal wartete ich ein bißchen länger. ( geschätzt 5 - 10 sec ) Danach stellte ich die Turbine wieder ab. Jedoch war es im Inneren des Rumpfes mittlerweile so heiß geworden, dass die weiße Folie bereits begann Blasen zu werfen. Ich vermutete bereits einen Brand im Inneren des Holzrumpfes, stellte den Jet auf seine Nase (auf dem Asphalt) und riss den unteren Deckel auf. Nachdem keine Flammen erkennbar waren, ersparte ich mir und unserer Umwelt den Einsatz meines Halonlöschers.

Bei der anschließenden Befundung musste ich feststellen: Schubrohr innen wellig verworfen, Außenmantel aus Alu teilweise geschmolzen, zum Glück keine Verkohlung oder angebrannte Teile im Holzrumpf, jedoch auf der Außenseite mehrere münzengroße Ablösungen der GFK Beschichtung und der Autofolie am Rumpfhinterteil, sowie eine ramponierte Nase.

Nach Rücksprache mit ein paar Kollegen der jetfliegenden Zunft kam ich zu der Erkenntnis, dass womöglich mein Turbinen-Schubrohr Abstand grenzwertig zu gering ist. Dies erklärt jedoch nicht, warum dieser Abstand teilweise funktioniert, und dann wieder nicht. Auch erklärt es nicht diese beiden "Heißstarts". Ergänzend Muss ich anführen, dass ich ein Beutel-Tanksystem a la Richter benutze, der Beutel niemals auch nur annähernd prall gefüllt war, und ich zur Sicherheit zwei Festo Absperrventile, eines zwischen Tank und Pumpe, sowie eines zwischen Betankungsanschluss und Tank verwende, um ungewünschten Kerosinzufluss zur Turbine zu vermeiden.

Anbei ein Foto meines TW Einbaus, das kaputte Schubrohr muss ich erst ablichten. Ich bitte um Tips, Statements und Meinungen. Vielleicht kann ich mit Eurer Hilfe diesen Fehler lokalisieren und beheben.

2144158
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L. G. an die Community

toto44
14.06.2019, 11:04
Evtl den Beutel zu voll getankt? Das gibt dann Druck ins System, und die Turbine bekommt mehr Sprit als sein soll. Ist bei meiner P 20 jedenfalls so. Beutel zu prall=Fehlstart mit Flamme und overtemp.

Michael H.
14.06.2019, 12:40
Schöner Flieger! toll, dass es die "unwrapped" gibt - dadurch entsteht etwas Abwechlung zu den üblichen Viperlackierungen. :)

Ich schleiche ja auch als überzeugter Elektroflieger immer wieder mal auf den Turbinenseiten rum. Sogar mit "entsichertem Bestellfinger", weil die Dinger inzwischen ja fast günstiger sind, als ein ordentlicher 120'er mit Regler und Akkus. Bin aber bisher standhaft geblieben und werde es wohl auch eine Weile. Abgefackelte Flieger mag ich einfach nicht so und das Risiko ist ja doch immer dabei...

Aber man kann ja nie wissen.

Ich hoffe, die Heisstarts bleiben Einzelfälle und Du hast noch viele schöne Flüge mit der Viper - sie fliegt ja wirklich genial :)

LG
Michael

GuidoM
14.06.2019, 12:49
Nach Rücksprache mit ein paar Kollegen der jetfliegenden Zunft kam ich zu der Erkenntnis, dass womöglich mein Turbinen-Schubrohr Abstand grenzwertig zu gering ist.

Für mich sieht der Abschand eher zu groß aus. Hier ein Bild von meinem Einbau der K-70 in der Blackhorse L-39. Ich hatte bisher keinerlei Problem mit diesem Abstand.
Ich habe den Abstand nach Grumania-Angaben (da ist ja auch Dein Rohr her) gewählt: Die Turbine soll 4cm in den Trichter hinein ragen. Da der Konus bei der K-70 so kurz ist, kommt das heraus, was auf dem Bild zu sehen ist.

Auf der anderen Seite bin ich mir relativ sicher, dass der Abstand nichts mit den Heißstarts zu tun hat. Hat die Turbine das Problem auch auf dem Teststand gehabt?

Gruß,
-Guido

2144216

Alpenflitzer
14.06.2019, 13:27
Hallo zusammen, Hier noch ein paar Bilder zum Staunen und Nachdenken......................

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2144231
2144232


Ich denke mittlerweile auch, dass der Abstand zum Schubrohr nicht wie eingangs vermutet zu gering, sondern eher zu groß war. Weiterhin denke ich, dass die beiden Heißstarts gar nichts mit dieser Konfiguration zu tun haben.

Für jene, die nicht alles gelesen haben, im Beuteltank war kein Überdruck, und warum sollte eine Turbine, die anstandslos gelaufen ist, und nur 10 Minuten auf dem Boden stand, plötzlich mit Kerosin überflutet sein? Und: ich schließe immer beim Tanken den Absperrhahn vom Tank zur Turbine, um solche Flutungen grundsätzlich zu vermeiden.

L. G.

Alpenflitzer
14.06.2019, 13:32
Für mich sieht der Abschand eher zu groß aus. Hier ein Bild von meinem Einbau der K-70 in der Blackhorse L-39. Ich hatte bisher keinerlei Problem mit diesem Abstand.
Ich habe den Abstand nach Grumania-Angaben (da ist ja auch Dein Rohr her) gewählt: Die Turbine soll 4cm in den Trichter hinein ragen. Da der Konus bei der K-70 so kurz ist, kommt das heraus, was auf dem Bild zu sehen ist.

Auf der anderen Seite bin ich mir relativ sicher, dass der Abstand nichts mit den Heißstarts zu tun hat. Hat die Turbine das Problem auch auf dem Teststand gehabt?


Ja Guido, ich denke in Deine Richtung. Auf dem Prüfstand hat es das nicht gegeben, sonst hätte ich die Biene ja gar nicht eingebaut. Und von dem mittlerweile insgesamt 7 Starts mit eingebauter Turbine haben 5 ohne jedes Problem gezündet. Ein Startversuch ist misslungen, da hatte ich den Gasknüppel zu lange vorne, das ist der Startermotor abgeraucht. Sonst immer alles ohne Vorkommnisse.
L.G.

Alpenflitzer
14.06.2019, 13:35
Hallo Guido,

sehe ich da auf Deinem Foto eine Masseverbindung von der Turbine zum Schubrohr?

L. G.

Alpenflitzer
14.06.2019, 13:58
Noch eine Ergänzung:

so sieht ein Kabelbaum aus, wenn man noch Glück hat:

2144296



Der Vergleich mach Sie sicher:

Mein Einbau exact fotografiert:

2144297


und im Anschluß von außen: die beige Linie wo das Ende der Düse tatsächlich war, und die rote Linie, wo das Ende der Düse laut Grumania sein müsste:


2144298


da lag ich leider ganz schön daneben, aber ich glaube es hat sich nicht wirklich negativ ausgewirkt?
Bitte kann mir jemand seriös erklären, was das mit den Heißstarts zu tun haben sollte>?


Bitte um Eure Meinung.

L.G. Martin

GuidoM
14.06.2019, 14:36
sehe ich da auf Deinem Foto eine Masseverbindung von der Turbine zum Schubrohr?

Ja, aber die Frage, ob das wirklich notwendig ist, kann ich nicht beantworten.
Das Kabel war schnell gemacht und beruhigt die Paranoia. Das ist alles. ;)

-Guido

philigu001
14.06.2019, 14:41
Hallo Guido,
ist die K70 in der BH L39 abgeregelt auf 162000 u/min?
Wie ist der Schubrohrdurchmesser?

Gruß
Günter

GuidoM
14.06.2019, 22:02
ist die K70 in der BH L39 abgeregelt auf 162000 u/min?
Wie ist der Schubrohrdurchmesser?

Hallo Günter,

Ich habe auf 172.000 u/min abgeregelt, allerdings wiegt sie trocken auch 6,2 kg.
Verbaut ist das 40-80N Schubrohr von Grumania. Innerdurchmesser ist 65mm, Außendurchmesser 70mm.

Gruß,
-Guido
PS: Wir sind hier ziemlich offtopic fürchte ich...

tuxian
14.06.2019, 22:42
Habe auch die K70G im Viperjet und nun genau 200 Flüge bisher und hatte das Problem noch nie. Der Beuteltank war auch schon öfters recht prall. gefüllt.
Abstand wurde genau nach Anleitung eingestellt.
Drosseln würde ich sie nicht. So stark ist er mit der K70G nicht motorisiert.

Gruß
Markus

J.G
15.06.2019, 23:46
Hallo Günter,

Gruß,
-Guido
PS: Wir sind hier ziemlich offtopic fürchte ich...

Hallo zusammen, hallo liebe Freunde des heißen Strahls.
Nichts für ungut, aber ich denke es würde mehr Sinn machen die Problematik im Turbinenbereich zu diskutieren.

Wenn die EDF Freunde was suchen, wird das sonst sehr unübersichtlich hier.

Danke 😉

Gruß Jürgen

Alpenflitzer
16.06.2019, 10:59
Hallo zusammen, hallo liebe Freunde des heißen Strahls.
Nichts für ungut, aber ich denke es würde mehr Sinn machen die Problematik im Turbinenbereich zu diskutieren.

Wenn die EDF Freunde was suchen, wird das sonst sehr unübersichtlich hier.



Sorry, das war unpassend, ich hab das zum "heißen Strahl" verlagert, werde jedoch hier in Bezug auf das Modell weitermachen.

Schönen Sonntag noch.

Christian Schulze
21.06.2019, 11:22
Ich mal wieder,

meine Viper ist inzwischen auch schon geflogen, und sogar ganz gut.

Leider hat mir beim beim letzen Flug der Steller abgeregelt und das noch dazu im simulierten Landeanflug mit Durchstarten :cry:
(weil ich die Unterspannungserkennung des YGE zu hoch eingestellt hatte, ich aber nicht wußte, das der bei Erreichen dann abregelt und nicht nur per Telemetrie warnt)

Bei der eigentlich sanften "Landung" im weichen Acker mit halb eingefahrenem Fahrwerk gab es dann doch ein paar Schäden. Sind aber schon wieder repariert.
Auch der Impeller hat sich etwas nach vorn bewegt und dabei die Einlaufkanäle beschädigt.

Das größere Problem war aber, das mit eingeklebten Einlaufkanälen der Impeller mit montiertem Schubrohr nicht mehr ein und ausgebaut werden kann (muß ja nach vorne rausgezogen werden)


Wie macht Ihr das den mit den Kanälen und dem Ein/Ausbau ? Jedesmal rausreissen , wohl eher nicht. Oder doch die Kanäle im Rumpf soweit abschneiden wie es Peter gemacht hat ?

Christian

Christian Schulze
13.08.2019, 14:02
So,
hab jetzt auch ein paar Flüge hinter mich gebracht und bin bin schwer beeindruckt von den Flugeigenschaften des Modells.

bei einem Flug (mit Landung dazwischen wegen Triebwerk-Absteller) war auch mal eine Kamera on Board (hab die "Serienmäßige Halterung" am Seitenleitwerk dafür genutzt).

erster Flug

https://www.youtube.com/watch?v=K8gjnkz80xI

zweiter Flug

https://www.youtube.com/watch?v=sDS5pRvY1rg

Der Triebwerkabsteller war seltsam. Ich habe ein Männchen geflogen (im Video bei ca. 3:25), und an der Spitze das Gas ganz rausgenommen (die erhöhte Standgasdrehzahl wie von Jürgen empfohlen hatte ich vergessen einzuschalten).
Dann lief der Antrieb nicht mehr an und ich bin zwangsweise sofort gelandet. Aber nach dem vollständigen Stillstand des Impellers (am Boden) lief er wieder ganz normal und ich konnte auf die Seite rollen. Der zweite Start dann war sofort anschliessend.

Hab ich noch nie so gehabt, auch bei anderen Elektroantrieben nicht.

Ich hab auch im Log des Stellers nachgeschaut und nichts gefunden. Werde mir das jetzt irgendwie programmieren, das die erhöhte Leerlaufdrehzahl im Flug zwangsweise aktiv ist.

Mir ist bei meinem Antrieb (DS-86 mit Tenshock X501-5Y, YGE 200, SLS 12S7000) nur aufgefallen, das bei vollen Akkus der Antrieb doch 180A zieht, da brechen dann meine Akkus schon bedenklich ein. Eingestellt hab ich alles nach Anleitung von Schübeler.


Gruß,
Christian

Michael H.
14.08.2019, 12:17
Servus Christian,

ich hatte mit meinem Antrieb (dasselbe Setup wie Deiner - nur mit Regler YGE 205 HVT und 6500'er Red Power Akkus) auch Probleme mit Abstellern bzw. frühem Abregeln des Reglers, hohem Strom und starker Reglererwärmung. In Schwandorf haben wir zusammen mit Jürgen (Gollnow) ein paar Einstellungen ausprobiert und ich bin jetzt bei folgenden Werten:
Polzahl : 8-Pole (der YGE war im Auslieferzustand bei 2 voreingestellt)
Timing: war erst 18°. Nach RS mit Schübeler haben wir's auf 12° zurückgenommen. Da ich aber immer noch gelegentlich Fälle habe, in denen der Regler "zumacht", bin ich jetzt sogar auf 6° zurückgegangen, ohne, daß ich irgendwas merke.

Beim Strom liege ich jetzt bei knapp 150A max. (vorher 175 !), Reglertemp. bei max. 68°. Trotzdem habe ich Fälle, wo der Regler nach ca. 2-3 min Flug zurückregelt (Strom bei Vollgas max. 45A), obwohl er nicht allzu warm ist und die Akkus auch keinen Spannungseinbruch zeigen. Die Viper fliegt aber so gut - es hat immer noch zum sicheren Landen gereicht.

Ich habe H.Jung gestern mal meine Telemetriemitschriebe geschickt und hoffe, daß er mir noch einen Tipp geben kann.

LG
Michael

Christian Schulze
14.08.2019, 13:33
Genau dieselben Einstellungen und (leider auch) Symptome habe ich auch ... ich bekomme auch Temperaturwarnungen (im Log geht's hoch bis 87 °C) und der Spitzenstrom laut Stellerlog liegt bei 191 A.

da unser Flugplatz nur knapp 80m lang ist (davor und dahinter ist Acker) sind Landungen nicht aus jeder Position problemlos möglich ...
einmal blieb der Antrieb leider beim Durchstarten weg ... zum vollständigen Einfahren des Fahrwerks vor der Notlandung im weichen Acker hat es leider nicht gereicht. Deswegen mußte ich schon einiges reparieren. Auch die Einlaufkanäle haben etwas gelitten als sich der doch recht schwere Antrieb mit Teilen der Spanten nach vorne bewegt hat. Die Rumpfspitze haben die Akkus von innen her etwas verformt. Aber nach der Reparatur hab ich jetzt ein paar problemlose Flüge geschafft (wenn man mal von den Temparaturwarnungen absieht). Sorgen hat mir aber jetzt der "Absteller" gemacht. Zum Glück war ich hoch genug und hab in der Segelfluglandung den Platz einigermaßen sanft getroffen.


Schwandorf hat bei mir leider nicht geklappt, obwohl ich eigentlich nur 25km wegwohne :rolleyes:

Ich häng mal meine derzeitigen Einstellungen mit an.
2170897

2170898

2170899

2170900

Hab gestern auch noch beim Steller ein Loch in den Rumpf gesägt und eine Hutze drüber gesetzt (vorher war nur so ein NACA-Einlauf drin).

Ich werde dann mal mein Timing auch runter nehmen, weiß aber nicht wann ich das wieder testen kann.

Gib mir bitte Bescheid, was YGE dazu meint (evtl. rufe ich heute nachmittag selber mal dort an)


Gruß,
Christian

Baste
14.08.2019, 21:56
Das Problem liegt meines Erachtens hier beim Motorhersteller.

Schübeler hat den Tenshock X-501-5Y im DS-86-AXI HDS ausgiebig vermessen und der Strom sollte sich bei 130 - 140 A einpendeln. Diesbezüglich hat auch der Jürgen diese Antriebskombination für die Viper ausgewählt und empfohlen. Wer die Blackhorse Viper kennt, weis dass ein 12s und 180 - 190 A Antrieb hierfür sinnfrei ist. Das Modell wird dadurch nur stromhungriger aber kaum schneller.

Eure Motoren von Tenshock scheinen offensichtlich in ihrer spezifischen Drehzahl (nach oben) zu streuen. Das kann durch Fertigungstoleranzen vorkommen. Durch das Herabsetzen des Timings wird zwar der Strom geringer, aber auch der Wirkungsgrad des Motors. Schübeler gibt für ihre Antriebskombis immer eine Empfehlungen für die Reglereinstellung vor die bzgl. Leistung und Wirkungsgrad erprobt wurden.

Ich würde an eurer Stelle Kontakt mit Schübeler aufnehmen. Die haben für solche Probleme ein offenes Ohr und können Lösungen anbieten. Das ein 205 A Regler bei 180 A Spitzenstrom ins Schwitzen kommt ist nachvollziehbar. Die 80 % Regel ist hier nicht gegeben.

Viele Grüße
Baste

Sh33p
15.08.2019, 12:06
Danke Jungs, ihr macht mir ja Hoffnungen für meinen Erstflug, wenn ich damit rechnen muss, das der Regler abregelt! Setze auch den Tenshock mit YGE 165HVT ein.

Könnt ihr mir noch was zur Leerlaufdrehzahl sagen, darüber lese ich gerade zum ersten mal, ist damit sowas wie Standgas bei den Verbrennern gemeint?


Viele Grüße, Jan

Christian Schulze
15.08.2019, 13:59
Hallo Jan,

wenn du den Erstflug an einem gößeren Flugplatz machen kannst, ist das immer von Vorteil.
bei unseren 80m Graspiste muß der Anflug im Seglermodus schon passen. Das war aber bei meinem Erstflug kritisch, weil ich ja nicht wußte, das man das Modell wirklich so langsam machen darf, und wie er die Geschwindigkeit hält. Deswegen wollte ich erstmal einen Anflug testen und durchstarten. Blöd, wenn man dann quasi einen Absteller hat ... war ich vom Elektroflug so nicht gewohnt.

Mit der Leerlaufdrehzahl bin ich gerade am experimentieren, wie ich das mache.
Evtl. so, das wenn das Fahrwerk eingefahren ist, oder die Landeklappen ausgefahren sind, dann wird einfach ein bisschen was auf den Gaskanal gemischt. Eigentlich soll der ja gar nich mehr anschieben, wenn der Landeanflug sitzt, die Piste ist eh schon kurz.
Mal sehen wie ich das mache.


@Baste,
Danke dir, so hab ich das noch gar nicht gesehen. Ein ähnliches Problem hatte ich schon mal mit einem Leopard 4082. Der sollte ca. 140 A ziehen, meiner hat tatsächlich auch fast 200A gezogen. Das hat einen Graupner 160cool in die ewigen Jagdgründe geschickt. Der YGE200 (der jetzt in der Viper arbeitet) hat zwar auch geschimpft, aber er hat es überlebt. Der Motor hat sich nach ein paar Flügen aber mit einem Rauchwölkchen verabschiedet. Der jetzt neue Leo (laut Beschriftung identische) verhält sich genauso wie erwartet.

Hm,
@ Jürgen, wenn du noch mitliest, hast du solche Fälle schon gehabt (quasi falsch gelabelte Motoren) ?


Ich werd leider so schnell nix testen können, weil ich jetzt erstmal Urlaub mache.

Gruß,
Christian

"M"
15.08.2019, 17:34
Hi,

Tenshock X-501-5Y im DS-86-AXI HDS an 12S.

Welche Drehzahl ist denn im Logg bei Volllast zu sehen?

Grüße
Meinhard

Christian Schulze
15.08.2019, 20:09
Hi,
ich lade mal meine Logdatei hoch.

in der einen Datei sind beide Flüge drin, im ersten Teil, der "Absteller".
Wenn man sich den Gaskanal (Ch1) dazu einbelndet, sieht man, das der Antrieb nicht so richtig reagiert. Das Männchen wurde bei ca. 8:35 geflogen. Im Log sieht man dauernd noch ein bisschen eine Drehzahl. Nach der Landung ist das Modell stehen geblieben, ich bin dann gegen 9:15 auf die Seite gerollt.

Unmittelbar danach erfolgte ein erneuter Start, (das nächste Video). Bei dem Flug lief alles problemlos.


Christian

Christian Schulze
15.08.2019, 20:12
Irgendwie kann ich plötzlich nix mehr hochladen ... alles ungültig.


Maximaler Strom beim ersten Start mit vollen Akkus: 192A, Drehzahl dabei 34400 U/min, Spitzenleistung 8396W

Christian

Theo Häusler
15.08.2019, 20:19
Hallo zusammen

Ich habe auch das Problem mit dem Yge 205 HVt am tenshock in der Viper
Ich habe alles probiert. Regler in Ansaugschacht mit den oberen kühlrippen. Zusatz caps, also Elkos eingelötet
Kühlkörper und Lüfter timing etc. Pp.
Der Regler wird immer zu heiss auch wenn ich sehr soft geflogen bin. Hatte auch Aussenlandung mit Beschädigung
Dann hatte ich keine Lust mehr und habe einen Kontronik Kosmik 200HV aus meinem Heli eingebaut
Der läuft mit Timing auf Auto, bei 30 Grad Außentemperatur und sehr flottem Flugstil hatte ich maximal 56 Grad
Sonst immer um die 50, dabei sitzt der Regler nicht im Schacht hat nur einen kleinen Kühlkörper und 30mm Lüfter.
Die Telemetrie des kosmik sagt bei Vollgas um die 130 bis 140 Ampere
Der YGE zeigte 165 bis 170!
Der Jet geht aber gefühlt mit dem Kosmik besser
So und jetzt sagt mir einer es liegt am Motor, das glaube ich nicht mehr.
Der Regler, also der YGE 205 geht morgen zum überprüfen weg
Der Kosmik bleibt in der Viper, da es perfekt funktioniert.
Soweit meine Erfahrungen

Christian Schulze
15.08.2019, 20:31
Hallo Theo,

Danke für die Info.

Nach meiner ersten Aussenlandung mit Absteller hab ich den YGE auch eingeschickt. Nichts feststellbar, hab alles auf Werkseinstellungen gesetzt und dann die Schübeler einstellungen gemacht. :cry:

Tja,
ich hab noch einen Graupner Cool160, evtl. probier ich den mal aus.

So jetzt hats geklappt. bitte die Datei von .txt nach .zip umbennenen

2171650

Michael H.
16.08.2019, 07:08
Ich hatte ja meine Logs zu YGE geschickt. Die Antwort kam postwendend. Guter Service !
Zitat:
"also nach Auswerten des Logs kann man sehen dass tatsächlich die Elkos zu heiß werden.
Diese befinden sich innerhalb des Reglers auf der Unterseite, und werden dementsprechend bei Ihnen nicht gekühlt.
Folgende Möglichkeiten bestehen:

- Sie verwenden ein zusätzliches Caps-Modul. Dieses finden Sie unter Zubehör auf unserer Homepage. Dadurch werden die internen Elkos entlastet.
- Sie kühlen auch die Unterseite des Reglers, z.B. indem der Regler komplett im Luftstrom sitzt.

Ideal wäre natürlich beides.
Was mir noch auffällt, dass Sie nur 25C Akkus verwenden. bei 6500mAh Akkus bedeutet das eine Maximalbelastung von 162,5A. Da liegen Sie etwas drüber.
Wenn man jetzt davon ausgeht, dass die C-Angaben oft überdimensioniert angegeben werden, und die Akkus zukünftig eher schlechter werden, ist das sehr sehr grenzwertig.
Dadurch entsteht auch wieder ein größerer Spannungshub, was die Elkos zusätzlich belastet.

Ich würde auch dennoch empfehlen das Timing auf 12° einzustellen, da bei 6° Kommutierungsprobleme entstehen können.
Im Regler-Log konnten ich auch ein Paar Fehlkommutierungs-Einträge entnehmen." Zitat Ende

Ich hatte allerdings schon so eine Antwort vermutet und bin mir unschlüssig, was ich nun mache. Ich habe eigentlich keine Lust, die Viper komplett umzubauen um dem Regler noch mehr Luft zuzuführen.
Kurzfristig klatsche ich auf die Reglerrückseite noch einen großen Kühlkörper - vielleicht bringt das noch ein bisschen.
Ausserdem packe ich den YGE aber mal in meine kleine F-104 (90'er WeMo mit HET 1125) - da kenne ich die ganzen Ströme etc. und kann die Werte des YGE mit denen des Mezon vergleichen. Hab nur immer recht wenig Bock auf solche Forschungsprojekte...
Bei Schübeler werde ich auch nochmal anrufen. Aber ich vermute, mehr als mir anzubieten, dass sie den Antrieb vermessen, wenn ich ihn einschicke, können die auch nicht machen.

Ich habe den Verdacht, daß hier eine Motor/Reglerkombi vorliegt, wo die beiden Teile einfach nicht miteinander klarkommen.
Wahrscheinlich ziehe ich die Anschaffung des Antriebsstrangs für meinen großen Starfighter (120'er ejets mit HET, Regler weiß ich noch nicht) vor, und probiere dann mal einen Kreuztausch der Komponenten.
Die Auswahl an HV Regler in der Klasse mit Telemetrie und BEC ist ja leider nicht allzu groß.
Wenn der Kontronik nur nicht so sauteuer wäre...:(

Lasst uns gegenseitig hier mal im Austausch dazu bleiben

LG
Michael

Capali
16.08.2019, 07:54
Hallo zusammen,

ich verwende diese Fan-Motor-Regler Kombination in meiner Avanti XS. Allerdings noch den 200HVT, also die erste Serie nach der Umstellung auf HVT. Habe den Regler hinter einem Naca platziert und ein Cap 7 Modul angelötet. Mode 5 über Gasweg eingelernt und danach Timing auf 12° gesetzt. Spitzenstrom 156A bei einer max. Reglertemperatur von bisher 52 °C. Fliege diese Kombi jetzt in der zweiten Saison ohne Absteller.

2171744

Gruß
Christian

Theo Häusler
16.08.2019, 09:37
Hallo zusammen

@Michael, den Lüfter am Boden und die Caps habe ich auch probiert
Das bringt es nicht. Ich bin zum Schluss mit dem Yge Regler mit oberen Rippen im Ansaugkanal, den CAPS Modul
Einem Kühlkörper am Boden und einem zusätzlichen 60mm Lüfter an einem selbstgedrucktem Halter geflogen, das sah aus wie in einem PC.
Irren Aufwand reingesteckt, mit dem Ergebnis das der Regler trotzdem überhitzt.
Dann den Kosmik rein und gut war es.
Am besten du versuchst es mal in der Börse, da sind immer mal wieder Kontronik kosmik zu finden.
Ich bin sehr gespannt was mir YGE dann schreibt wenn der Regler zur Überprüfung war.
Wenn es an meinem Antrieb liegt, bin ich durch mit den „finest brushless Controller“

Gruß Theo

Christian Schulze
16.08.2019, 16:33
Man oh man,
ihr macht mir Hoffnung

habe genau den schon etwas älteren HVT200-OPTO (war der erste von YGE in der Klasse mit Telemetrie) drin wie Christian in seiner Avanti. Auch das YGE-Kondensatorpack ist dran.

Evtl. teste ich doch mal andere Akkus. Bei einem anderen Modell hatte ich nämlich auch dauernd Hohe Stellertemparaturen und Spannungseinbrüche. Hab dann von eine 25/45C auf 45/90C gewechselt, und siehe da keine Übertemperatur mehr , keine Spannungseinbrüche mehr. Insgesamt mehr Spaß, und da sorgenfrei.

Für die Viper würde ich halt gerne leicht bleiben und deshalb eher leichtere Akkus nutzen. Was fliegt ihr denn so ?
Etliche wohl die RedPower 6500,

Christian , was wiegen denn die Swaytronic 8000 ? Bist du zufrieden mit diesen Typen ?

War bisher immer sehr zufrieden mit SLS, aber da wiegen entsprechende Packs auch einiges.


Meine Viper hat derzeit ein Abfluggewicht von 8400g. Ich glaube daraus ergibt sich auch das unkritische Start- und Landeverhalten.


Achja, ich muß meine nach ca. 60-70m Rollstrecke doch recht wegreissen vom Boden. (SP ist schon wie Jürgens, also 10mm nach hinten)

Christian

Theo Häusler
16.08.2019, 19:06
Hallo Christian
Hast du das Bugrad verlängert, bzw. Untergelegt?
Ich habe bei mir zwischen Aufnahme im Rumpf und Einziehfahrwerk 10mm untergelegt, dadurch steht die Viper angestellt also Nase etwas hoch und startet viel schöner aus Gras.
Das Fahrwerk geht einwandfrei rein und es schaut nur ganz leicht das Gelenk des Beins raus was mich nicht stört.

Gruß Theo

Michael H.
20.08.2019, 06:51
Ich habe jetzt hier in der Börse einen Cool Kosmik 200 HV gefunden und gekauft.
Sowie der Regler da ist, werde ich ihn einbauen und natürlich berichten, ob sich dadurch was verändert hat.

Der YGE kommt dann erstmal in ein anderes Modell.
LG
Michael

Capali
22.08.2019, 07:40
Christian , was wiegen denn die Swaytronic 8000 ? Bist du zufrieden mit diesen Typen ?

Christian

Hi Christian,

ein 6S Pack wiegt 1075g. Bin sehr zufrieden mit den Packs. Fliege auch 6000er in meiner Mini Avanti.

Gruß
Christian