Befestigung von GM Spinner/Schraube am F5Bler

Hallo zusammen,

ich habe es in anderem Kontext irgendwo hier mal gelesen, aber kann die entsprechenden Beiträge leider nicht mehr finden. Deshalb wage ich hier mal einen neuen Anlauf...

Bei mir steht grade der Wechsel von einer RFM auf eine GM Schraube an und damit gehts von der Madenschraube auch zum Klemmkonus.
Die Befestigung des RFM Spinners ist ja denkbar einfach. Welle einseitig abflachen, alles entfetten und bei der Montage mittelfeste Schraubensicherung verwenden.
Bei den Klemmkoni an GM Spinnern scheint das ja etwas kritischer zu sein, es gab den ein oder anderen, der berichtete, dass die Schraube weggeflogen ist (kann mich leider nicht mehr dran erinnern wer es war). Das möchte ich natürlich vermeiden.

Daher meine Frage: Was sind eure Tipps und Kniffe um den GM Spinner bei F5B typischer Belastung sicher auf die Welle zu bekommen?

Neben mir ist das sicher für den ein oder anderen Ein- und Umsteiger auch interessant und sinnvoll wenn es als eigener Thread gut über die Suche zu finden ist :)

Danke und VG,
Holger
 
z.B bei mir ist die GM-Schraube weggeflogen und hatte das auch gepostet, aber auch vorher die RFM. Die GM hat m.M.n. das wesentlich bessere Konzept und überträgt auch sicher - im Sinne von "die kann das" - Leistungen von +7kW, die RFM ist bei mir schon bei 4kW abgeflogen, was natürlich nicht heißt, dass die nicht mehr könnte. Habe bei der RFM zu der Zeit noch beide Schrauben verwendet was aber keinen Sinn macht, weil das Drehmoment über die Pressung der Fläche von Welle zu Nabe auf einer Seite übertragen wird und NICHT durch die Madenschrauben.
Gerben hat in einem Thread, den ich jetzt auch nicht gefunden habe, ein Video von Georgi verlinkt. Das findest Du jedenfalls auf Georgis Facebookseite (suche nach GM propellers). Entfetten, entfetten, und anziehen ist die Devise, dann hält das, aber sowas von ...
Wegen "Einfachheit" ist der GM-Ansatz eigentlich nicht zu schlagen: originale Welle, entfetten, Mittelstück drauf, anziehen, hält. Und man soll auch nicht einen GM auf eine ziemlich ausgeschliffene RFM-Welle setzen, ist aber logisch, oder?.
 
Ahhh okay, dann warst du wohl einer von denen ich das gelesen hatte ;)

Die RFM hat bei mir bisher einwandfrei gehalten, allerdings auch nur mit einer Madenschraube wie von dir beschrieben auf eine Abflachung der Welle und damit eine Pressung Welle-Mittelteil hergestellt. Die zweite Schraube nur seicht angezogen.

Mein Motor hat jetzt natürlich die Abflachung an der Welle, aber die habe ich damals so klein wie möglich gemacht. Daher bin ich was das angeht optimistisch. Aber wenn das Standardvorgehen ordentlich entfetten und Schraube feste anziehen (ich habe mit Loctite mittelfest gesichert) ist, hab ich es glaube ich richtig gemacht:)

An die Facebookseite hatte ich gar nicht mehr gedacht, danke für den Tipp! Hier mal ein Link zum Video: https://www.facebook.com/GMPropellers/videos/911643362312029/
 
Ich hatte auch von RFM auf GM gewechselt. Meine Welle ist abgeflacht. Ich habe nur etwas entfettet und dann festgezogen. Loctite ist keins drauf. Hat bisher bei 6,2kW gehalten.
Allerdings hatte ich genug andere Stolpersteine auf meinem Weg, sodass ich damit keine hunderte Flüge vorweisen kann.
 
Mit "nicht auf ziemlich abgeschliffene Welle" meinte ich was ich vom Vorbesitzer bekommen habe für die RFM. So wird das bei euch wohl nicht aussehen. Wenn das wirklich nur ein kleine Abflachung ist, würde ich das auch ohne Wellenwechsel machen. Bei meiner war eine neue Welle nötig.
Nachtrag: Loctite und GM-System (auf Welle-Nabe bzw. Konus) würde ich definitiv nicht kombinieren, außer es soll 1x für ewig halten...

170710 Leomotion Flat auf Welle 1 klein.JPG.png
 
Bei den GM-Systemen schleife ich die Motorwellen vorher mit 400er Schmirgelpapier an, entfette Welle und Klemmkonus und gebe zusätzlich noch ein wenig Carbon-Montagepaste auf das Klemmstück.
Wichtig ist auch der richtige Anzugsdrehmoment...ich meine es waren 4Nm?...bin mir aber nicht mehr sicher.
 
Oha, da war ja wirklich nicht mehr viel Auflagefläche übrig :eek:
Loctite habe ich nur ins Gewinde der Inbusschraube gemacht, der Klemmkonus ist nur entfettet.

Von Anzugsmoment hatte ich bisher nichts gelesen. Ich habe, so wie Georgi im Video sagt, die Schraube so rangezogen, wie es halt von Hand geht...
 
Ich ziehe bis 4.5Nm , bei gut entfetten reicht das.
Viele Piloten ziehen es mit etwas Gefuhl und geht auch.
 
Ich habe gestern nun auch das erste mal die 18x22 im Flug verloren. Die Schraube ließ sich kaum noch lösen, da der Konus mitdreht. Beim Festziehen übrigens leider auch. Ich habe aber den Grund dafür evtl. schon gefunden: die M4 Schraube kommt gegen die Motorwelle. Werde das noch genau überprüfen müssen. Macht wenig Spaß ewig im Feld nach kleinen, schwarzen Dingern zu suchen 😎
 
Es macht noch weniger Spaß wenn den Flug danach die Magnete Plätzen.

:cry:

Aber wen du die Probleme bekannt bist wirkt es super und die Welle ist immer wie neu.
 
Ich wollte ja fliegen und bin deswegen erstmal die blaue 17x18RFM geflogen. Das geht soweit auch ganz gut, hat halt "nur" 4,5kW peak.
Werde mich auf die Suche nach einer Lösung begeben, allerdings werd ich erstmal mit der RFM weiter fliegen, da die Leistung eigentlich völlig reicht und sie viel (!) leiser ist, womit man auf dem Platz einfach weniger Probleme hat.
 
Das Problem beim GM Prop dass die Schraube gegen die Welle stösst ist bekannt. Einfach die Schraube etwas kürzen.

Ich verwende keine Montagepaste oder aufgerauhte Welle, sondern montiere den Prop vor jedem Flug neu. Dazwischen Welle säubern (mit dem Tshirt reicht). Handfest anziehen und gut.

Probleme kann es eventuell geben falls die Welle eine grosse Fase drauf hat für die Madenschrauben-Spinner, dann klemmen die Spannbacken nicht mehr gleichmässig. So eine ruinierte Welle wie oben auf dem Bild würde ich nicht mehr verwenden.


Grüsse, Andy
 
Schraube ist gekürzt, Welle wie immer entfettet, ich bin gespannt. Wenn man sie sehr fest schraubt dreht die Spannzange allerdings wieder mit. Allerdings viel später als vorher.
 
Hat natürlich wieder nicht gehalten. Gleich beim Anlauftest am Boden hatte ich einen Wurfstern :D
Hab den Spinner dann noch mal zerlegt und festgestellt, dass der Konus vorn anschlägt, den also auch noch gekürzt und nun kann man alles wieder richtig festziehen. Leider ist also vermutlich die Wellenbohrung verschlissen. Den Spinner gäbe es bei GM einzeln, es sieht aber so aus als wären die Stifte für die Blätter eingepresst ?!
 
So, ich melde mich nochmal:

Wie von Georgi im Video beschrieben die Aluminiumreste von der Motorwelle vorsichtig entfernt und die Welle etwas angerauht. Zusätzlich habe ich den Klemmkonus ca 1mm gekürzt, die Schraube war ja schon gekürzt. Habe eben einen Flug gemacht. Es hat gehalten. 6,2kW peak. Allerdings weniger Steigleistung als die blaue 17x18 trotz deutlich mehr Leistung. Es wirkt aber schneller :D
 
Musste jetzt auch feststellen, dass bei mir die Schraube von vorn gegen die Motorwelle drückt. Zum Glück noch vor dem ersten Test. Also Spinner runter und Schraube kürzen. Allerdings dreht beim Versuche die Schraube zu lösen jetzt der Klemmkonus samt Motorwelle im Mittelteil durch :cry:
Jemand ne Idee wie ich den wieder runter bekomme? :confused:
 
Meine ging mit der Schockmethode runter. Also abgewinkelter Inbus und dann mit einem Schlag lösen. Zu viel drehen lassen solltest du den Konus nicht, der reibt sich ein und klemmt dann nicht mehr genug. So ist es ja bei mir passiert als er weggeflogen war. Da drehte der Konus auch frei mit. Ich musste dann noch die Spannzange vorn ein wenig kürzen, da die sonst auch nicht mehr geklemmt hätte. Bei mir hält es nun seit acht Flügen wieder :)
 
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