Cheater Holes Auslegung ?

oliver23

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Moin moin, frohes neues Jahr

Gibt es eine Berechnung oder Faustformel , um Cheater Holes einzubringen. Und wo die am geschicktesten positioniert werden
Oder einfach Pi mal Daumen
 

heikop

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Pi mal Daumen und dort wo sie am wenigsten auffallen. So hat es zumindest bei meinen Schaumjets immer gut funktioniert.
 

Scrad

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Unterm Flieger ist meist schlecht sofern er kein Fahrwerk hat. Beim Landen holt er sich sonst den Dreck/Gras rein.

Links und Rechts am Rumpf ca. 5-10 cm vor dem Impeller bringt gute Ergebnisse.

So lange vergrößern bis er nicht mehr an Standschub zulegt wenn du das Maximum an Standschub rausholen möchtest.

Wie gross sie dann werden hängt davon ab wie mühsam sich der Impeller die Luft durch die vorhandenen Einläufe holen muss.
 
Hallo Oliver ich mache das, bei allen meinen Modellen schon Jahre so. Ca 5-10 cm vor dem Einlaufring auf der Oberseite links und rechts ,bevor sich durch den Unterdruck die Kabinenhaube zusammenzieht öffnen die Klappen. Ob das jetzt Optimal ist, ist eine andere Sache jedenfalls für mich passt das.
 

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Scrad

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Das ist natürlich die edle Variante .

Kannst Du etwas dazu sagen ob die Klappen bei höheren Geschwindigkeiten wenn die Anströmung hoch wird tatsächlich geschlossen bleiben ?

Oder öffnet der Unterdruck selbst dann noch die Klappen ?

Gruß Jörg
 

HK111

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Gibt es eine Berechnung oder Faustformel , um Cheater Holes einzubringen. Und wo die am geschicktesten positioniert werden
Es hängt auch davon ab, was man will. Wenn es vor allem um Standschub geht, dann denke ich "groß und nahe an die Impeller" (siehe Beispielfoto von meiner MiG-29 - über die Ästhetik lässt sich natürlich streiten). Wenn es um Kanaloptimierung geht, um z.B. mit störenden Kanalverengungen wie bei der Su-35 beim Flügelholm und bei den Fahrwerken umzugehen, dann sind Platzierung und Form wahrscheinlich subtiler.

Das Beispiel von Herbert finde ich sehr gelungen.

Cheers,
Henrik
 

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