Geburtstagsträume zerplatzt:

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Nimbus

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Hallo Forum, ich bin neu und habe eine Frage:

Meine Vereinskollegen schenkten mir zum Geburtstag eine Ariane V-Max. Leider ist diese gestern im 4. Flug unerklärbar geplatzt. Ich hatte in meinen 3 vorherigen Flügen keine harte Landung (weicher Schnee). Obwohl die Maschine auf der Homepage des Generalimporteurs, bis 27 Zellen ausgewiesen wird, ist meine mit einem 500/27, und 14 x 2200er GP im schnellen Steigflug zerbrochen.

Bei Kontrolle der Reste (ein HS 81 MG-Servo kann ich noch gebrauchen), stellte ein erfahrener Kollege fest, daß die Gewindeaufnahmen für die Flächen keine Metallbuchse hatten. Auch meinte er, die Fläche hätte kurz vorher Vibrationen gehabt. Ich habe Metallschrauben verwendet.

Auch sind am V-Leitwerk nach Einschlag, beide Kugelkopf-Anformungen glatt abgebrochen. Kollege meinte, es seien keine Rovings sondern nur reiner Harz verwendet worden.

Frage:
Kann eine Vibration durch evtl Flächenanheben, so einen Schaden verursachen?


Danke Christoph
 
Hallo Christoph,

leider bist du nicht der erste.
Hier wurde bereits darüber diskutiert

Das wird dich zwar auch nicht trösten, zeigt aber dass hier doch aller Wahrscheinlichkeit ein Produktions- oder Konstruktionsfehler vorliegt.

Ich würde meinen Händler konsultieren und ihm die Sache schildern....

@alle:
So langsam wirds aber Zeit für eine Rückrufaktion :mad:
Oder wie seht ihr das ??
 
Mein Beileid Christoph,

ich flieg die v-max selbst seit ca 6 Monaten, zwar bisher ohne Probleme, doch bei den Beiträgen hier im Forum macht man sich so seine Gedanken, zumal mein Flieger genauso ausgerüstet ist wie deiner (nur statt 500-27 ein 38er).
Andererseits habe ich dem Teil auch schon die Sporen gegeben ( anstechen, Gerissene, enge Wenden) allerdings alles harmonisch (kein "digitaler Input", bis auf die Gerissenen).
Deiner ist im Steigflug geplatzt, das ist ungewöhnlich, da die Fahrt bei gegebenem Antrieb doch geringer als beim Anstechen ohne Motor ist. Die Vibrationen (die der Antrieb verursachte?) könnten da sicher eine Rolle spielen.
Halt uns auf jeden Fall auf dem laufenden über evtl. entdecke Mängel bzw. Baufehler.
Ich würde auch den Händler kontaktieren, sowas darf bei einem in den Betriebsgrenzen bewegten Modell einfach nicht passieren.
 
bei einem Vereinskollegen:
die erste V10 hat's bei leichtem Abwärtsflug (noch beim Einfliegen) zerbröselt. Flügel nach oben zusammengeklappt. Material- Herstellungsfehler der Fläche laut Hersteller. Die zweite hält.

http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=37364&highlight=ariane

Selbst mit Vibrationen sollte die Fläche am Rumpf bleiben. Ordentlich gebaut reißt es den Motor raus bzw. bricht vorne der Rumpf samt Motor ab (Opus 1,5kW Antrieb und die LS gebrochen)
 
Hallo Christoph,

willkommen hier im Forum. (Auch wenn der Grund wehtut:cry: )

Es wird allerlei Müll als belastbar verkauft (27 Zellen Empfehlung). Wenn die Maschine bei 14 Zellen wie Du es beschrieben hast, platzt, ohne der Einzigste zu sein, sollte man nachdenklich werden.

Weil auch noch ein Geschenk, und "nur" mit 14 Zellen geflogen, ist es doppelt ärgerlich. "Nur das Etikett zu kopieren", reicht eben nicht aus:(

Vielleicht solltest Du Dich über einen renomierten Hotti informieren.

Grüße
Jörg Peter
 
@Robert: Klasse finde ich, wenn der Hersteller einen etwaigen Produktionsschaden akzeptiert und Ersatz liefert.

Mancher Platzer kann auch die Folge einer unsanften Landung sein und sich Monate später generieren.

Meine V 11 hat nun ca. 70 Hardcore-Flüge mit "gerissenen Rollen" in der Aufwärstpasssage, bei 24 Zellen, überstanden.
 
Hallo Dominik,

es sind sicher keine Buchsen verarbeitet. Ich habe ja Metallschrauben (Alu) verwendet und der Bruch auf einer Seite (nach Aufschlag) geht auch direkt durch das Gewinde.
 
Hottiplatzer

Hottiplatzer

Hallo Christoph,

ein Zerlegen beim schnellen Steigflug (ohne extreme Manöver) ist absolut ungewöhnlich, selbst wenn ein Hotliner "sparsam" aufgebaut ist. Könnte es sein, dass sich irgendein Bauteil deines Antriebsstrang gelöst hat, dass dadurch Vibrationen entstanden sind, die deinen Flieger zerlegt haben? War dein Antrieb nach dem Crash noch komplett oder lag ein Luftschraubenblatt vielleicht nicht an der Absturzstelle?

Zitat: "...stellte ein erfahrener Kollege fest, daß die Gewindeaufnahmen für die Flächen keine Metallbuchse hatten. Auch meinte er, die Fläche hätte kurz vorher Vibrationen gehabt. Ich habe Metallschrauben verwendet."
= keine Buchse in der Fläche oder kein Gegenlager im Rumpf für die Flächenschraube? Konntest du die Fläche fest anschrauben oder hatte das Ganze Spiel oder griffen die Schrauben nicht oder wurde die Fläche beim Festschrauben zusammengezogen?

MfG Axel
 
Hallo Toni,

es handelt sich um eine FIMEX Version.

Ich bin etwas überrascht, über die vielen Beiträge zu dem Thema. Anscheinend bin ich nicht der Erste, dem bei diesem Modell so etwas passiert.

Axel: selbstverständlich waren die Flächen ordungsgemäß angeschraubt und nicht mit Spiel. Soviel Verständnis als Ing. für Maschinenbau habe ich schon ;-). Auch dass nicht 2 Gewindebuchsen auf eine Schraube wirken können. Der Antrieb war nach dem Crash noch fest verschraubt (Motor + Spinner). Die Luftschraube ist abgebrochen und der Akku ist aus der Halterung geflogen.

Wie gesagt, mein Kollege ist sich sicher, Vibrationen an der Fläche gesehen zu haben.

mfg Christoph
 
............ich hatte selbst schon eine dieser Modelle in der Hand, in der Tat auch ohne Metallbuchsen.

Mit 14 Zellen der 2200er Klasse, kann ich mir schon ein Zerlegen vorstellen, wenn die Verarbeitung fehlerhaft ist.

Grüße
Jörg Peter
 
Nimbus schrieb:
Hallo Forum, ich bin neu und habe eine Frage:

Meine Vereinskollegen schenkten mir zum Geburtstag eine Ariane V-Max. Leider ist diese gestern im 4. Flug unerklärbar geplatzt. Ich hatte in meinen 3 vorherigen Flügen keine harte Landung (weicher Schnee). Obwohl die Maschine auf der Homepage des Generalimporteurs, bis 27 Zellen ausgewiesen wird, ist meine mit einem 500/27, und 14 x 2200er GP im schnellen Steigflug zerbrochen.

Voll-GfK/CfK Flieger zeigen recht schnell, ob sie grundsätzlich was taugen und auf die lange Frist, ob sie richtig gut sind. Gravierende Verarbeitungsmängel zeigen sich sehr früh, überlebt ein Flieger die ersten 10 Flüge, überlebt er meistens auch die nächsten 50 wenn nichts unvorhergesehenes passiert (mistige Landungen) und dann merkt man langsam, ob ein Flieger nachhaltig gebaut wurde, denn dann werden sie langsam aber sicher merklich weich, als dass es wieder zunehmend interessant wird. Ist die Frage, wie man die Flieger ran nimmt, wie die Lebensdauer solcher Flieger ist.

Bei Kontrolle der Reste (ein HS 81 MG-Servo kann ich noch gebrauchen), stellte ein erfahrener Kollege fest, daß die Gewindeaufnahmen für die Flächen keine Metallbuchse hatten. Auch meinte er, die Fläche hätte kurz vorher Vibrationen gehabt. Ich habe Metallschrauben verwendet.

Also waren keine Metallbuchsen in der Fläche zur Lagerung der Schraubenköpfe oder aber waren keine Metallgewindeeinsätze im Rumpf? Oder weder noch? Metallbuchsen in der Fläche müssen nicht unbedingt sein, das kann man auch anders bauen (mache ich bei Eigenbauten beispielsweise auch), der Aufbau muss aber sicherstellen, dass die Verschraubung die Fläche nicht zusammen drücken kann. Ist der Unterbau im Bereich der Verschraubung zu weich, kann das auf Dauer nicht halten.

Halten die Flächenschrauben noch im Rumpf?

Auch sind am V-Leitwerk nach Einschlag, beide Kugelkopf-Anformungen glatt abgebrochen. Kollege meinte, es seien keine Rovings sondern nur reiner Harz verwendet worden.

Frage:
Kann eine Vibration durch evtl Flächenanheben, so einen Schaden verursachen?


Danke Christoph

Das ist sehr interessant. Wie sehen denn die Bruchstellen der abgebrochenen Harzstümpfe am V-Leitwerk aus? Was mich interessiert geben die meisten Digicams leider nicht her aber sind da eher "Baumringe" zu sehen in der Bruchstelle oder ist die Bruchstelle rauh stehen Fasern raus? "Baumringe" deuten auf nicht gefülltes Harz hin, das bricht so weg, wäre grob fahrlässig sowas auf den Markt zu bringen. Weissgerber hat die Bauweise (Außenkontur) an seinen Arianes auch, aber da sind Glasrovings in den Stümpfen, die brechen nicht weg. Die Detaillösungen und der Name deuten schon an, wer da nachgemacht wurde, aber wäre mal interessant wie viel von der Bauweise übernommen wurde ;) . Rovings dort in ausreichendem Maße hineinzubringen, ist aber im Bau eine richtige Fummelei ,und kostet Geld (nicht wegen des Materials ;) ).

Also wenn die Fläche Spiel bekommt, weil sie sich zusammen ziehen kann oder die Schrauben nicht mehr halten, kann da sicher auch ein Flattern entstehen. Deshalb wäre mal weitere Details interessant.

Aber klingt schon bitter - noch ein Servo brauchbar heißt doch im Umkehrschluss, dass Antrieb, Akku und der ganze rest hin sind - echt bitter!
 
Hallo Christoph,

da das wohl in meinem Post für dich nicht deutlich wurde:

1. Natürlich gehe ich davon aus, dass du die Flächenschrauben ohne Spiel festgezogen hast, die frage ist nur, in was? Waren in dem Rumpf(!) nun Gewindeeinsätze aus Metall vorhanden oder nicht?

MfG Axel
 
Hallo Christoph ist das die neuste Version gewesen?? Ich habe mein Ariane V Max von Fimex im November geliefert bekommen und bin jetzt gerade dabei die Flächenservos einzukleben. Wenn ich das hier lese dann stehen mir die Haare zu berge.

Was sagt denn Herr Fenske dazu??

Mir liegen meine Componenten und vor allem die Sicherheit auf unserm Platz doch sehr am Herzen.
 
Sven schrieb:
Hallo Christoph ist das die neuste Version gewesen?? Ich habe mein Ariane V Max von Fimex im November geliefert bekommen und bin jetzt gerade dabei die Flächenservos einzukleben. Wenn ich das hier lese dann stehen mir die Haare zu berge.

Was sagt denn Herr Fenske dazu??

Mir liegen meine Componenten und vor allem die Sicherheit auf unserm Platz doch sehr am Herzen.


Moin,

die Händler können da nicht viel machen. Die importieren die Dinger und entsprechend des Qualitätssegmentes, aus dem sie auswählen, haben sie mehr oder weniger Risiko, sich die Kunden zu verprellen.
Ich für meinen Teil mache mir auch meine Gedanken, wenn ein Händler schreibt, in einen Flieger würden 27 Zellen passen, wenn andere Händler dies nicht tun oder einen deutlichen Disclaimer dabei haben... . Sicher sollte man sich auf Werbetexte verlassen können, wie weit das aber wirklich der Fall ist, sieht man ja immer wieder.

Geh mal einfach hier die Bilder durch: Da sind einige zersägte Hotlinerflächen zu sehen und bei einigen graust es einem, dass sowas verkauft wird. Das heisst nicht, dass alle Flieger von dem Typ gleich schlecht sein müssen, allerdings hört man wesendlich weniger über frühzeitig gefaltete Avioniks, Surprise, Arianes, ...

Es kommt auch vor aber deren Holmkonstruktionen sind aufwendiger, wie beispielsweise hier an einem Avionikflügel gezeigt. Teilweise haben solche Holme eine Wurfpassung, teils sitzen sie sehr sauber drinne und Präzision kostet Zeit und Geld.

In dem letzten Bild sieht man sowohl eine sauber verarbeitete als auch eine mistige Fläche, beide aus dem Billigsegment. Die sauber verarbeitete ist sicher ihr Geld wert aber verglichen mit der Avionikfläche und der Bauweise des Holmes sollte klar sein, warum ein High-End-Flieger trotzdem eine deutliche Nummer was anderes ist. Wie früh man einen Flügel weich gekocht bekommt, hängt dann zu guterletzt vom Flugstil und der Bauweise ab. Das Glückspiel einen tauglichen Flieger zu bekommen, geht man halt mal mehr ein, mal weniger, muss jeder wissen, auch Edelflieger können mal fehlerhaft sein, es kommt aber wesendlich seltener vor. Wenn die platzen, hatten sie meistens eine entsprechende Vorgeschichte, die die Besitzer nur teilweise schon wieder vergessen haben... .

Tja und was man bekommen hat, weiss man bei Schalentieren immer erst, wenn man sie nach ihrem Tod zersägt hat, sei es, weil man sie selbstverschuldet getötet hat oder weil sie sich gefaltet haben... Der Einblick durch Servoschächte ist doch arg begrenzt, wirkliche Sicherheit gewährleistet ein Blick dort rein nicht, er zeigt nur eine Tendenz...
 
Hallo Eike

Gut geschrieben. Guter Beitrag!
Mein neuer Hangsegler ist nun bestellt. GFK-Rumpf, Styro-Furnierfläche. Von einem Deutschen Kleinhersteller. Und nicht von einem Chinesen, der nach zuviel "Kleb-Reis" den Kleb-Stoff vergisst :-) Habe selbst ein solches Modell... liegt immer noch im Keller und noch nicht im Sperrmüll...

Gruss Christoph
 
Hallo Forum,

Entschuldigung, wenn ich nicht deutlich geschrieben habe:

Es waren keine Gewindebuchsen im Rumpf. Nach dem Crash ist ein Riss genau durch die Gewindebohrung für die Flächenschraube im Rumpf gegangen. Die von mir verwendeten Alu Schrauben sind beide rausgerissen worden.

*für Sven* Die Fimex Areane ist das Modell Zeitpunkt Jahreswechsel 2005/2006.

Wenn ich Eure Anregungen so lese, bin ich langsam sicher, dass der Crash durch eine mangelhafte Flächenverbindung verursacht wurde, und nicht an meiner Modellbauerfahrung oder falsche Materialbehandlung lag. Sicherlich hätte ich besser prüfen müssen, ob eine Metallbuchse verbaut wurde, aber bisher hatte ich damit noch nie Probleme, und habe mich eben auf die Konstruktion verlassen. Nach dem Motto: "Die wissen schon warum".

Ich bin noch ein frischer Modellbauer, und habe letzten Sommer mein erstes GFK Modell, den Toplight Ultra (2,2m) von Franken Modellbau gekauft. Damit bin ich super zufrieden.

Ich habe aus diesem Forum erkannt, dass anscheinend ein Flugzeug unter mehreren Namen von verschiedenen Händlern mit unterschiedlichen Qualitätsstufen verkauft wird.

Da mir die Vmax sehr gut gefällt, und ich sicherlich keine mehr von Fimex hole oder auch keine Lust auf einen Umtausch habe (30h Bauzeit und 30 Minuten Flugzeit bis möglicher Crahs) ist ...

die Frage an Euch:

Welcher Händler hat unter welchem Produktnamen ein vergleichbares Flugzeug mit Top Qualität?

Danke im Voraus,
und immer
Oben bleiben,

Christoph
 
Nimbus schrieb:
Hallo Forum,

Entschuldigung, wenn ich nicht deutlich geschrieben habe:

Es waren keine Gewindebuchsen im Rumpf. Nach dem Crash ist ein Riss genau durch die Gewindebohrung für die Flächenschraube im Rumpf gegangen. Die von mir verwendeten Alu Schrauben sind beide rausgerissen worden.

*für Sven* Die Fimex Areane ist das Modell Zeitpunkt Jahreswechsel 2005/2006.

Also gar keine Einsätze und dann aufgeplatze Verschraubungen sind unentschuldbar. Das kann nicht dauerhaft halten. Deutet für mich auch nicht drauf hin, dass das dauerhaft so gebaut würde, denn sonst würden wir noch öfter von zerlegten Fliegern hören. Zu dem Preis kann man aber nur bedingt reproduzierbar hochqualitativere Flieger sicherstellen. Dass es die gibt, zeigen ja die Flieger, die bisher halten und wohl auch halten werden, wenn sie nicht überstrapaziert werden.

Wenn ich Eure Anregungen so lese, bin ich langsam sicher, dass der Crash durch eine mangelhafte Flächenverbindung verursacht wurde, und nicht an meiner Modellbauerfahrung oder falsche Materialbehandlung lag. Sicherlich hätte ich besser prüfen müssen, ob eine Metallbuchse verbaut wurde, aber bisher hatte ich damit noch nie Probleme, und habe mich eben auf die Konstruktion verlassen. Nach dem Motto: "Die wissen schon warum".

Verschraubungen sind auch keine Teile, die man nacharbeiten sollte. Entweder sowas taug oder aber geht zurück - wenn man es rechtzeitig merkt - wenn nicht ist es bitter.

Ich bin noch ein frischer Modellbauer, und habe letzten Sommer mein erstes GFK Modell, den Toplight Ultra (2,2m) von Franken Modellbau gekauft. Damit bin ich super zufrieden.

Ich habe aus diesem Forum erkannt, dass anscheinend ein Flugzeug unter mehreren Namen von verschiedenen Händlern mit unterschiedlichen Qualitätsstufen verkauft wird.

Tja nu - die Qualitätsstufen sind Spekulation. Ob da unterschiedliche Stufen vermarktet werden, wissen nur die Händler, die hoffentlich wissen was sie kaufen...
Unterschiedliche Lackierungen aber sonst gleiche Flieger, vielleicht ein Unterschied bei Zubehörteilen. Das sind die Unterschiede, die der Endkunde sieht. Wer genau guckt, sieht noch die Art des Stützstoffes. Die hat aber auch bei gleichen Quellen schon variiert. Ob die Qualität nun zwischen den Händlern schwankt oder ob sie bei eben dem Fliegertyp schwankt, kann wohl keiner so ganz genau sagen...

Da mir die Vmax sehr gut gefällt, und ich sicherlich keine mehr von Fimex hole oder auch keine Lust auf einen Umtausch habe (30h Bauzeit und 30 Minuten Flugzeit bis möglicher Crahs) ist ...

die Frage an Euch:

Welcher Händler hat unter welchem Produktnamen ein vergleichbares Flugzeug mit Top Qualität?

Danke im Voraus,
und immer
Oben bleiben,

Christoph

Das musst du dir überlegen. Der Preis steigt vornehmlich mit dem Arbeitsaufwand beim Bau. Solche Flieger basieren gerne auf alten Formen, die als "Billig Hotliner" ein zweites Leben mit neuem Namen haben. Aus einer neueren Form zu bauen, kostet auch nicht viel mehr. Du kannst die Flieger aber besser vermarkten und bekommst somit auch mehr Geld, um eine höhere Verarbeitungsqualität sicher zu stellen.
 
Hallo Christoph,

Vielleicht erkennt man in der Historie der Hotliner die Problematik, mit der Du auf schmerzhafte Weise konfrontiert wurdest:

Zu einer Zeit, in der es die leistungsfähigen brushless-Motoren noch nicht gab, mussten die Hotliner 2,5 KG wiegen, um die schweren Bürstenmotoren mit 20 und mehr NiCd Zellen zu beschleunigen. Dafür war die Anforderung maximale Stabilität, mit entsprechendem Gewicht.

Mit Einführung des brushless-Zeitalters, konnte man leichtere Antriebsstränge mit weniger Zellen, exorbitant beschleunigen. Entsprechend wurden die Hotliner, um die Antriebe geschnitzt. Mit Einführung der 2200er NiMh-Zelle stieg die Leistungsmöglichkeit um weitere ca. weitere 30 % gegenüber der NiCd-Zelle. Somit war mancher obsolete Hotliner, einfach gesagt, überlastet. Der Glasfaseranteil verringerte sich gegenüber Kohle+Aramidfaser. Diese Gewebearten ergeben höhere Material- und Lohnkosten, da komplexer in Verarbeitung.

Der User möchte/erwartet ein hochwertiges Produkt, bei geringen Kosten. Großzügig gerechnet kostet ein Hotliner zwischen 800 und 1500 Euro mit kompletter Austattung. In der Sparversion des Technologieträgers (Hotliner mit „mit Sichtkohlebeigabe") verhält sich das wie der Schokoladenanteil im Marmorkuchen. Der Marmorkuchen wird dadurch nie zur Hochzeitstorte.

Seriös betrachtet, ist Deine Ariane V-Max, ein Produkt, das mit einem 10-Zellenantrieb und einem 8-900-Euro Komplettausstattungspaket ordentlich geschnürt ist. Sich dieser Tatsache bewusst, wird der User zufrieden sein.

Den Golf mit Porsche-Optionen, gibt es nicht. Manche Hotliner sind in Namen und Optik zwar ähnlich dem Orginal, jedoch nur ähnlich.

Vielleicht verstehe ich Deine Fragen dahingehend richtig, dass Du Dir einen Hotliner gewünscht hast, der zunächst in rantastender „Sparfunktion“ gut marschiert, mit Option nach „oben“. Dagegen spricht jedoch Dein „Trägermaterial“.

Renommierte Voll-GFK-CFK-AFK Hotliner kosten in der Basis 2-300 Euro mehr. (Im Abflug also 1100-1300 Euro aufwärts). Dafür erhältst Du ein Flugzeug in Option/Auslegung bis 24 Zellen (4/5tel 2200er) . (oder 16 Zellen 3000er).

Die Zahl 27, hinter Deiner Antriebsbezeichnung im Kontronik Antrieb suggeriert nicht nur, sondern bestätigt Deine Einsatzmöglichkeit im High-Speed Bereich. Gleiche Zahl in Marketing Deines „Trägermaterials“ bezeichne ich als „leicht überzogen“. (Im wahrsten Sinn des Wortes).

Zur Frage des richtigen Hotliners mit High-Tech Materialen, stellt sich sie quälende Tatsache des nochmaligen monetären und temporären Kraftaktes. Es gibt renommierte deutsche Händler mit deutschen Produkten (……….oh nein……..blos nix aus Deutschland……….blos nix mit deutscher Besteuerung,……….blos keine Arbeitsplätze in Deutschland fördern…….), die wirklich langfristig funktionieren.

Kauf Dir eine Ariane V 11 von Weissgerber (zigfacher Weltmeister im F5B), somit ist die Basis, (Dein Trägermaterial) 300 Euro teurer, jedoch keine Anlehung an High-tech, sondern die Vorlage. Hier spreche ich nicht von Erfahrungen eines Freundes eines Fliegerkollegen, sondern von eigenen Erfahrungen.

Viele Grüße
Jörg Peter
 
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