Graupner Grob Twin Acro 4m oder 3,40m?

Hallo,

wollte mal fragen ob jemand beide Modelle von Graupner kennt und geflogen ist? Es handelt sich um die Graupner Grob G103 A Twin Acro III aus den 90iger Jahren. Es gab eine mit 4,00m und eine mit 3,34m Spannweite.

Inwiefern unterscheiden sich die Flugeigenschaften, bzw. haben die Modelle unterschiedliche Profile? Wieviel schwerer ist die größere Akro?

Über ein paar Meinungen zu den beiden Modellen würde ich mich sehr freuen. Würde mir gerne eine der beiden Modelle in naher Zukunft anschaffen bin aber noch nicht sicher ob groß oder klein.

Gruß
 
G'day,
ich hatte vor jahren die 4-Meter Version sowohl verbachte ich auch einige Flugstundenen mit dem Original. Zur Twin III 4Meter kann ich Dir sagen, dass sie mich wohl beeindruckt hat. Was einfach die Freude bei mir zersägen liess, war dass sie ein relativ hohes sinken aufweiste. Vorallem im Kurvenflug.
Bei Glissaden war sie stark. Hatte man fast mehr sinkvermögen wie mit den ausgefahrenen Störklappen.
Was mir aufgefallen war dass die ganze Flügelaufnahme (die 4-Kant Stifte) nicht einem 4 Meter Segler entsprach. Meiner Meinung nach zu schwach.


Jedoch ist es ein sehr schönes Modell.

greetings, Joe
 
Hallo,

ich hatte die kleine Version. Ich habe sehr viel dem Schwerpunkt und der EWD

experimentiert bis sie so flog, wie ich mir das vorgestellt habe.

Bei mir hat das Modell einen sehr positiven Eindruck hinterlassen.:D

Zu den Einstellungen kann ich nichts mehr sagen da das zu lange her ist.

Viel Erfolg bei der Auswahl

Georg
 
Zuletzt bearbeitet:

DG-Fan

User
Hallo,
ich habe noch immer die kleinere Version im Gebrauch.
Nach der Winterpause und wenn ich mal in den Alpen
zum Fliegen komme, wird sie eingesetzt.
Habe mit ihr auch nach 20 Jahren Modellflugpause
wieder das Fliegen angefangen. Habe sie vor 5 Jahren
gebraucht gekauft und bereue es nicht.
Nenne sie liebevoll,,Alte Ziege'',was auch in kleinen Lettern
draufsteht.Sie hat schon viel bei mir mitgemacht.
Thermikflüge in der Ebene von über 1,5 Std sind mit
ihr keine Seltenheit.
Obwohl ich auch Besitzer von hochwertigen Scale-Großseglern
bin, würde ich sie nie hergeben.
Vereinskameraden haben die 4m Version und sind damit
sehr zufrieden.Einer ist mit der 4m Version schon deutscher
Meister bei der DM Scale-Semiscale des DMFV geworden.
Sie haben auch aus dem Pendelhöhenleitwerk ein Gedämpftes
gemacht, wie im Original.

Gruß
Thomas
 
Hallo,
danke an eure Antworten.

Wie ist denn das Abreißverhalten und die Langsamflugeigenschaften? Kann man die als absolut unkritisch beurteilen?
Und wie sieht die Festigkeit der Flächen in Bezug auf Kunstflug aus?

Thomas hast Du vielleicht mal ein Foto deiner "Ziege"? Würde mich mal interessieren. Und was fasziniert Dich am meisten an dem Modell, das Du es nie hergeben würdest.

Danke an Euch,
Gruß
 

DG-Fan

User
Hallo Dani,
das Teil geht gut in der Thermik und heitzen ist mit ihr auch
möglich.Langsam fliegen gelingt auch ganz gut mit ihr.
Nur wenn's gut weht,sollte man kurz anfliegen, sonst schafft man's
nicht zum Platz.Kunstflug ist auch kein Problem.

Meine Ziege


Gruß
Thomas
 
Ich habe einen Bausatz der 3,4m-Version gebaut, elektrisch.
Gesamtgewicht mit 4s 3600gr.
SP wird mit 80mm angegeben, EWD mit 1,5°. Gibt es dazu eigene Erfahrungswerte?
 
Hallo Dani, ich habe zwei Modelle der 4 m Version geflogen. Ich bin restlos begeistert von dem Modell. Es gibt eigendlich nur 2 Dinge die du beachten solltest.

1.) Gewicht max. 5,5 kg sonst wird der Abriß kritisch, mein Erster hatte ein KTW im Rücken und 8 kg. Man dachte an eine Kurve, zu spät schon abgerissen!!
2.) Der Bowdenzug der zum Höhenleitwerk geht ist nicht praxistauglich-direkte Anlenkung mit einem Standartservo mit mindestens 6 kg Stellkraft und Schubstange einbauen!!

Wenn du dir die beiden Bemerkungen zu Herzen nimmst bekommst du einen Segler der Superlative. Trotz Eppler Strak in der Termik kaum zu schlagen, für den Schnellflug gibt es bessere Modelle. Kunstflug ist möglich allerdings sollte man dann aber nicht die maximalen Ausschläge geben. Ist in der manntragenden Fliegerei ja auch so. Nebenbei bin ich das Original als Twin III sl geflogen, eigenstartfähig mit Klapptriebwerk. Die Festigkeit der Flächen ist mehr als ausreichend und hat einen Holm bis hinters Querruder. Die Flachstahlsteckung ist zwar nicht mehr zeitgemäß aber ausreichend. Was mich stark beeindruckt hat ist das Bremsverhalten mit den 370 mm langen Bremsklappen. Es gibt wenige Segler in der Größe die so bremsen. Ich bin gerade dabei eine der zwei wieder flugbereit zu machen. Einen verlor ich wegen der Höhenruderanlenkung wie beschrieben. Ich habe mir leichtere (ca. 150g leichte) Styro Balsa Höhenleitwerke gebaut um das Modellgewicht so gering als möglich zu halten. Das Pendelhöhenleitwerk finde ich ok, ich würde es nicht gegen ein gedämpftes tauschen, weil man dabei wirklich die EWD verstellt und nicht das Profil wölbt. Der leichtere der beiden wog nur 5150 g. Ich habe sogar noch einen sehr leichten Rumpf liegen. Ich habe den Testbericht aus der Modell wo beide Modelle beschrieben sind. Finde ich nebenbei toll das sich doch einige Anhänger dieses Modells finden. Wo bekommt man solche Modelle noch zu kaufen? Ich hoffe geholfen zu haben. Gruß Andi
 
Ich bin die Astir (3,4m) geflogen. Die im Plan angegebenen Werte für SP und EWD liegen recht gut.
Überrascht bin ich über die Geschwindigkeit des Modells - ist sehr flott unterwegs. Langsam mag sie nicht, wird sofort unruhig um die Längsachse.
Änderungen des SP/EWD änderten daran grundsätzlich nichts.

Aufgefallen ist mir, dass das Profil recht dünn ist.
Um welches Profil es sich handelt, weiß ich nicht. Graupner antwortet auf eine entsprechende Frage nicht.
Gerüchteweise könnte es ein E205 sein. Dann fliegt sie wie hier beschrieben ....
http://www.aerodesign.de/

Hat jemand Erfahrungen zum Flugverhalten.
 
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