Hochlast-Drehwiderstand belasten

Chris.

User
Hallo,

Habe vor zu Testzwecken mir solch einen Widerstand zu besorgen http://www.conrad.de/ce/de/product/...SHOP_AREA_17440&promotionareaSearchDetail=005
Leider ist nirgendwo angegeben wieviel Ampere der Widerstand ab kann.Es steht zwar etwas von 60W bloß man weiß nicht wie sich das genau aufteilt.Ich kann den Widerstand mit 2A Strom und 30Volt belasten oder aber z.B.
mit 6 Volt und 10A (theoretisch).In Wirklichkeit ist bei dem Draht aber irgendwo ne Grenze und dazu bekommt man keine Information.Weder Conrad noch ein anderer Händler hat mir bisher eine Antwort gegeben.




Gruß Chris
 
Wie kommst du darauf dass es eine absolute Grenze bei Spannung oder Strom geben könnte? Die Grenze ist alleine die thermische Belastung und die Isolation. Die Isolationspannung ist mit 2000 Volt angegeben, die thermische Grenze bei 60 Watt.

Es kommt nur darauf an, wieviel Spannung über dem Widerstand abfällt, und wieviel Strom durch ihn fließt. Und dieses Produkt darf eben 60 Watt nicht übersteigen.



gruß cyblord
 

Chris.

User
Wie kommst du darauf dass es eine absolute Grenze bei Spannung oder Strom geben könnte? Die Grenze ist alleine die thermische Belastung und die Isolation
gruß cyblord
Und genau das ist meine Frage.Wieviel Hitze (Strom) kann der Widerstand abführen ohne durchzuglimmen.
Das konnte mir leider keiner beanworten :(



Gruß Chris
 
Nunja, ein richtiges Datenblatt fehlt zwar wirklich, aber die Angabe 60 W / 40°C gibt hier wohl die Antwort. Daraus könnte man ablesen, dass du bei =< 40°C Umgebungstemperatur auch 60 Watt Dauer verheizen kannst.
Eine Angabe in °C / W wäre zwar schön, aber ich denke dabei wird das Ding trotzdem ganz schön heiß. Wenn man bedenkt dass ein TO220 Gehäuse, bereits ca. 60 °C / W raushaut, bei 25 °C Raumtemp, und 2 Watt wäre man dann schon bei 2x60 + 25 = 145 Grad. Mit 60 Watt kannst mit dem Ding wahrscheinlich ne kleine Wohnung heizen ;-)

gruß cyblord
 

Chris.

User
Stimmt,das Datenblatt hat ich gar nicht bemerkt.
Ich hoff ja du hast recht damit aber so ganz kann man das noch nichtmal sagen.
Es gibt dort nämlich Widerstände die liegen im Kohm-Bereich und können trotzdem 60W.Das heißt der Draht wäre noch viel dünner und das wiederrum heißt dass er noch schneller durchbrennt.Also gibt es eigentlich gar keine Infos sondern man kann nur kaufen und auf blauen Dunst mit Strom belasten.....
Theoretisch wär es nachvollziehbar zu sagen 60W : 4,7 Ohm = 12,7....A
Aber ist das belegbar....?


Grüße Chris
 
Stimmt,das Datenblatt hat ich gar nicht bemerkt.
Ich hoff ja du hast recht damit aber so ganz kann man das noch nichtmal sagen.
Es gibt dort nämlich Widerstände die liegen im Kohm-Bereich und können trotzdem 60W.Das heißt der Draht wäre noch viel dünner und das wiederrum heißt dass er noch schneller durchbrennt.Also gibt es eigentlich gar keine Infos sondern man kann nur kaufen und auf blauen Dunst mit Strom belasten.....
Theoretisch wär es nachvollziehbar zu sagen 60W : 4,7 Ohm = 12,7....A
Aber ist das belegbar....?
Grüße Chris
P = U*I, also geht I = P/R nicht.

Wenn da 60 Watt draufsteht brennt auch kein Draht bei 60 Watt durch. 60 Watt gibt die maximale Verlustleistung an, welche das Bauteil aushält. Also die Spannung die daran abfällt multipliziert mit dem Strom. Bei hohen Widerstandswerten, kannst du doch gar keine hohen Ströme mehr erreichen. Bei nur 1kOhm und 30V hast du gerade mal 0,03A Strom ,also 30mA. Sagen wir mal du machst einen Kurzschluss und an dem Widerstand fällt die komplette Spannung ab, dann hat dieser einen Verlust von gerade mal 0,9 Watt zu verkaften. (Welche komplett durch Wärme abgeführt wird in dem er sich aufheizt.)

Mal so rum gefragt: Was willst du eigentlich machen? Wie willst du den Widerstand einsetzen?

gruß cyblord
 

Chris.

User
Möchte meine BECs vermessen.Dafür brauch ich nen Einschaltstrom.
Die normalen Hochlastwiderstände lassen sich leider nicht langsam im Wert hochfahren - dann bräucht ich zuviele.Habe jetzt sogar schon ein Rheostat besorgt dass mit 140 Watt angeben ist - allerdings bei 1,8A Dauer und bei 5A kommt rauch.
Tja - genau deswegen frag ich ja :)



'Gruß Chris
 
Möchte meine BECs vermessen.Dafür brauch ich nen Einschaltstrom.
Die normalen Hochlastwiderstände lassen sich leider nicht langsam im Wert hochfahren - dann bräucht ich zuviele.Habe jetzt sogar schon ein Rheostat besorgt dass mit 140 Watt angeben ist - allerdings bei 1,8A Dauer und bei 5A kommt rauch.
Tja - genau deswegen frag ich ja :)

'Gruß Chris
Ja wie gesagt, oftmals muss trotzdem verhindert werden dass die Bauteile zu heiß werden.

Warum nimmst du keine elektronische Last aus Transistoren? Da gibts im Netz viele Schaltungen zu. Das ganze kann dann auch mittels eines Potis eingestellt werden.
Für sowas einfach ein dickes Poti nehmen ist auch nicht ganz der richtige Weg.

gruß cyblord
 

Chris.

User
Ja,ich muss zugeben dass ich es lieber etwas "komfortabler" hätte.
Sicher kann man 5 Widerstände parallel zusammenkabeln aber der Umstand ist trotzdem groß und feines und schnelles wechseln zwischen den Werten ist auch nicht möglich.
Man kann scheinbar nicht alles haben...:)




Grüße Chris
 

haegar

User
... wenn man die Herr Ohm, Kirchhoff und wie sie alle heissen mal ein kleines Stückchen weiter bemüht als cyblord das getan hat, ist die Antwort auf die Frage ganz einfach.

P=U*I, U=I*R => P=I^2 * R

Andersherum, der maximal zulässige Strom ist I= SQRT (P/R)
 

rkopka

User
Habe vor zu Testzwecken mir solch einen Widerstand zu besorgen http://www.conrad.de/ce/de/product/...SHOP_AREA_17440&promotionareaSearchDetail=005
Leider ist nirgendwo angegeben wieviel Ampere der Widerstand ab kann.Es steht zwar etwas von 60W bloß man weiß nicht wie sich das genau aufteilt.Ich kann den Widerstand mit 2A Strom und 30Volt belasten oder aber z.B.
mit 6 Volt und 10A (theoretisch).In Wirklichkeit ist bei dem Draht aber irgendwo ne Grenze und dazu bekommt man keine Information.Weder Conrad noch ein anderer Händler hat mir bisher eine Antwort gegeben.
5V(BEC) und 1-10A (sagen wir mal)
max 50W und 5Ohm bis 0,5Ohm, soweit so gut. Paßt also mit dem Teil.

Leider fehlt tatsächlich sowas wie eine Stromangabe. Die 60W sind ja nur die Leistung, die abgegeben werden kann. Unklar ist ob sie auch von einem kleinen Teil der Wicklung verkraftet wird. Vermutlich nicht.

Im Extremfall wären da z.B. bei 100Windungen -> 1Wdg mit 0,047 Ohm -> P/R=I^2 -> I=35A, aber immer noch 60W.

Wenn man auf Nummer sicher gehen will, nimmt man Wurzel(60W/4,7Ohm) = 3,6A als maximalen Strom, das sollte immer gehen. Aus dem Bauch heraus würde ich sagen, auch der doppelte Strom geht wohl noch, aber evt. nicht so lang.
Eine Alternative wäre einfach ein Parallelwiderstand. D.h. man geht mit dem Drehwiderstand bis 3,6A und schaltet dann einen entsprechend leistungsfähigen Festwiderstand parallel.

RK
 

Chris.

User
Stimmt,bin ich auch schon drauf gekommen aber nicht zu Ende gedacht.
Wenn man jetzt nämlich nen hochohmigen Drehwiderstand sieht stimmt der Vergleich auch wieder.Denn bei 60W und 1kOhm wären 60:1000 Ohm= 0,06A
Das heißt der höchste Widerstandswert des Drehwiderstands ist gleichzeitig auch Grenze der Belastbarkeit.
Folglich würde Widerstand belastbar genug sein.Hab allerdings noch ein paar Transistoren aus einem Netzteil mit 80W rumliegen.Für den Anfang ganz
tauglich .:)



Grüße Chris
 

Chris.

User
Hallo RK,

Haben sich etwas überschnitten unsere Posts aber ich sehe du hast duetlich mehr Überblick bei den Bauteilen.
Wenn das doch nur bis 5A geht ist das doch zu wenig für den Preis.Dann bleiben nur die Transistoren..... :(




Gruß Chris
 

Chris.

User
Danke dir.
Kaputte Netzteile mit Bauteilen hab ich noch zur genüge.
Das passt sich gut :)


Grüße Chris
 

Chris.

User
Hallo,

Könnte man den Basisstrom der Transistoren auch mit nem Netzteil anlegen - wäre sicher am einfachsten.
Mit nem Poti hat man wieder nur nen sehr begrenzten Bereich und die Gefahr dass ein hochohmiges Poti bei zu weitem Öffnen durchbrennt ist ebenfalls hoch.
Denke mal ein Netzteil mit digitaler Anzeige macht die Sache auch übersichtlicher.



Grüße Chris
 

rkopka

User
Könnte man den Basisstrom der Transistoren auch mit nem Netzteil anlegen - wäre sicher am einfachsten.
Mit nem Poti hat man wieder nur nen sehr begrenzten Bereich und die Gefahr dass ein hochohmiges Poti bei zu weitem Öffnen durchbrennt ist ebenfalls hoch.
Denke mal ein Netzteil mit digitaler Anzeige macht die Sache auch übersichtlicher.
Die Anzeige kannst du auch anders machen. Außerdem wäre sowieso der Laststrom das interessante. Wenns nicht gerade die alten 2N3055 (recht geringe Verstärkung) sind, brauchen die nur sehr wenig Strom am Eingang, bei MOSFETs praktisch gar keinen, also keine Gefahr für ein Poti.
Wenn du nicht so den Durchblick hast, such dir lieber eine fertige Schaltung im Netz

RK
 

Chris.

User
OK,danke ich möchte nicht so gern nur ein Poti drehen da ich dann nie genau weiß wieviel Strom zur Basis fließt.Sichtbar ist ja nur das Produkt
der Laststrom.Wenn ich den HFE-Faktor kenne kann ich dann jedesmal genau bestimmen wie viel Strom vom Collector zum Emitter fließt.
Ein Labornetzteil lässt sich sehr genau regulieren.Wollte eigentlich schon ein paar ältere Transis nehmen mit geringerem Faktor nehmen.




Grüße Chris
 

FamZim

User
Hi

Der Verstärkungsfaktor liegt so bei 30, auch wenn die Dinger älter sind.
Wenn man Emiter und Kolektor vertauscht aber nicht ;) das hatte ich aber auch geschrieben.
Wo der Basisstrom herkommt ist dem T auch egal . Da kann man aber noch einen Schutzwiderstand reinmachen, so 10 Ohm um auch mit der Spannung fein abstimmen zu können.

Gruß Aloys.
 

Chris.

User
Ahja, was passiert dann wenn Emitter und Collector vertauscht werden : Kurzschluss ? :)
Schätze mal dann passiert gar nichts.


Gruß Chris
 
Oben Unten