Ich bau mir ne E-Me 109 vom Tiedeken

heut kam der ersteigerte Baukasten für eine 1:12 Me 109 von Andreas Tiedeken.

Nach erster Sichtung kann über die Qualität der Teile ( Gfk Motorhaube,Klarsichtkanzel, saubere Frästeile) nicht gemeckert werden.

Der Aufbau wird Dank der Styro/Balsasandwich Rumpfrückenteile einfach und sauber ausgeführt. Eine bebilderte Bauanleitung liegt auch bei und die Tragflächen sind sauber verarbeitet, mit Querrudernut versehen und die 12° V Form sind auch schon drann.

Als Motorisierung wird voraussichtlich der Hacker A 30-28 S an 3S mit Scorpio Easy 40 zum Einsatz kommen.

Ich stürtz mich mal in´s Baugetümmel und mach einige Bilderlein...bis Dähre soll sie ja auch fliegen!

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Rumpfbau

Rumpfbau

Der Aufbau gestaltet sich auch ohne Plan als völlig simpel ausführbar. Seitenzug und Sturz sind in den Seitenteilen und im Rumpfdeckel bereits eingebaut (2° und 2°) deshalb ist es wichtig beide Seitenteile auch richtig rum zu verbauen.

Die Seitenteile haben bereits Zapfenlöcher zur Aufnahme aller Rumpfspanten.

Es wird also mit dem Rumpfdeckel begonnen und dieser auf einem mit Klarsichtfolie abgeklebten Baubrett gefixed. Sekundenkleber ist hier gefragt um die Seitenteile links und rechts am Deckel zu verkleben. Aber nun erstmal Eins nach dem Anderen.

Deckel fixieren, 1. Seitenteil winklig und passig am Deckel ankleben.

Dann alle Spanten winklig ausrichten (noch nicht einkleben) und das 2. Seitenteil passig und hinten bündig mit dem anderen Seitenteil und dem Deckel verkleben. Die Spanten dann fertig mit Deckel und beiden Seitenteilen verkleben. Damit hat man nun einen verzugfreien,stabilen Rumpf.

Danach folgen die Doppelungen im Bereich der Tragflächen mit der Flächenschrauben Aufnahme. Das Ganze wird in einem Zug an seinen Platz geklebt.

Als nächstes sind die Dreieckleisten für den Rumpfboden dran.



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Mehr Bilder folgen!
 
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Hallo Klaus,
ist ein schöner Flieger, Jürgen hat ihn schon seit ca. 2 Jahren im Einsatz und sie war ihm noch nie kaputt genug um sie zu verschrotten, da sie selbst noch mit stotterndem 2,5er fliegbar ist und auf Grung ihren geringen Größe auch schwer zu cutten. Wir haben ihre Gutmütigkeit und ihren Baukomfort mit unserer schnellen C3603 Thun gemischt und das ganze in die Haut einer Hurrican gepflanzt. Der Prototyp von Jürgen fliegt sehr schnell, ist "Sau wendig", aber noch ohne Skelett, meine sollte Gestern ihren Jungfernflug mache, da ich aber erst um 8:30 (Nacht durch gemacht) fertig geworden bin, reichlich fertig war und keine Lust mehr hatte, habe ich wohl das Powerpack etwas zu optimistisch mit einem Punkt Heißleim in den Rumpfrücken geklebt, der dann auch promt beim abwerfen nachgegeben hat und ich noch so gerade über unseren Parkplatz mit den ganzen geparkten Autos kam und sie dann mit stehendem Motor irgendwie in den Acker recht unsanft ablegen konnte. So und jett kommt das interessante, warum ich den Schmöh in deinen ME 109 Bericht schreibe, sie hat den doch recht heftigen Bumms ohne erwehnens werten Schaden überstanden, also nur die Kusstoffschrauben der Flächenbefestigung und ein Servohorn müssen getauscht werden. Also wie kam es dazu bei einem hekömmlichenModel mit Styro-Balsa-Fläche ohne Holm und Balsa-Sperrholz-Rumpf, wie es auch deine Neerwerbung die Me 109 ist? Wir haben ihr ein Stützskelet im Rumpf spendiert was den Motor mit den Servos und den Flügeln verbindet und das ganze zu einer recht stabielen Konstruktion werden läßt und den Flügel wie auch bei anderen Modellen mit zwei M4 Kunststoffschrauben und einem Flächendübel befestigt. Da ich aber nicht wie sonst üblich den Flügel in einem Stück beplankt, sonder in zwei Hälften von Jürgen bekommen habe und GFK Manschetten fürchterlich find und keine Zeit hatte noch einen Holm einzubauen und zu verspachteln habe ich mich dazu entschlossen mal ein Experiment zu machen. Die beiden Hälften habe ich damit es schnell geht mit Styro Sekundenkleber und Aktivator zusammen geklebt, die Hälfte hatte da schon ihre Abachi Nasen- und Balsa Endleisten und waren fertig verschliffen. So fehlte jetzt nur noch ein Servo, Flächendübel und zwei Löcher für die Flächenbefestigungsschrauben, da mir das Balsa aber als zu weich erschien, habe ich in dem Bereich der Löcher noch ein 0,8mm Sperrholzbrettchen von unten auf den Flügel geklebt und die Löcher nach oben hin, also konisch, erweitert, so das die Schrauben unter Biegung etwas Bewegungsfreiheit haben. So dann mußte noch der Flügel angemalt werden und dabei kam mir die nächste Idee, irgendwo in meinem Keller mußte ich doch noch Bespannpapier haben und in so einem lang geplegten Chaos wie in meinem Keller findet sich sowas immer recht schnell in dem passenden Haufen von Teilen, also fix etwas zugeschnitten auf 20 cm Breite und mit der Farbe einfach mit auf die Flächenverbindung gepinselt. Einmal von unten, da die Hurricane ja ein Tiefdecker wie fast alle Warbirds ist, gegen Beschädingung der Balsabeplankung bei der Landung und einmal von oben, damit sich die Rumpfseitenwäne nicht durch die Beplankung scheuern können. Dann war da nur noch ein Problem, wie soll ich den Flächendübel ordentlich in einen Flügel eibauen der keine stabiele Flächenhälftenverbindung hat sonder auf Stoß geklebt wurde? Platinenabfall lag ja noch genug an meiner Fräse rum, also ein passend großes Stückchen gesucht und ein 6mm Loch durch gebohrt, nur wie befestigen? Für ein Einlassen in den Flügel hatte ich keine Zeit mehr, es war schon 7:30Uhr und um 9:30 Uhr wollten die ersten Piloten zum Wettbewerb bei uns am Platz sein, also die Nasenleiste im Rumpfbereich abgeschliffen und die Platine mit dem Loch passend davor geklebt, das Loch noch durch die Abachinase gebohrt und den Dübel mit Styro Sekundenkleber verklebt und zur besseren Kraftverteilung noch auf der Obersete des Flügels hinter die nach oben überdimensionierte Platine etwas Paffpulver geschüttet und mit CA ausgehärtet, fertig. So und jetzt mal eine "afterschow" Betrachtung nach den Absturz meiner "neuen" Hurricane. Sie schlägt also ziemlich steil ein, der Flügel will nach vorne, da ist aber der Flügelaufnahmespant, im Normalfall kein Problem, die Nasenleiste wirkt dann wie ein Spaltbeil und zerteilt den Spant, geht aber nicht mehr da der Flügel jetzt eine gerade Formschlüssige also platte Kante hat und der Rumpf durch das Skelett sich auch nicht mehr zerbröselt. Bedingt durch seine pure Styro-Balsakonstruktion mit der Teilpapierbeplankung ist er aber dazu in der Lage sich etwas zu verformen und zu stauchen ohne dauerhafte Schädigung und das reicht um die Schrauben in den konischen Bohrungen unter Biegespannung zu bringen und die armen sowieso jetzt schon überstrapazierten Schrauben mit der scharfen 0,8er Sperrholzkante zu zerschneiden und sie vom schweren und sich jetzt in den Boden bohrenden Rumpf zu trennen um nicht von ihm zerschlagen zu werden. Auch der Rumpf hat jetzt von seinem Flügel befreit weniger Masse zu bremsen und hat in meinem Falle keinen Schaden genommen. Bin gespannt auf den nächsten Absturz, muß ja nicht gerade Morgen sein, mich interessiert aber schon ob es jetzt Zufall war oder ob sie wieder das Ganze so klaglos übersteht. Da dein lektrisch werden soll mußt du ja eh sowas wie ein Skelet bauen um die Akkubefestigung zu realisieren, der schöne Lipo soll sich ja nicht gleich durch die Bordwannd bei der ersten Landung verabschieden. Was meinst du denn was die Me mit Akku und Motor so an Abfluggewicht bekommen wird?
Gruß Daniel
 
Inlay-Skelett

Inlay-Skelett

Hi Daniel, Mann das war ja nen Mega Text!! Also, ich hoffe irgendwo flugfertig bei 850g zu liegen..da ginge auch der Axi 22/12-20 ganz gut. Kann natürlich erst zum Ende hin mal die Waage konsultieren. Das mit dem Inlay-Skelett werde ich wohl oder übel auch so machen, der Motor bekommt dann deinen Gfk Träger! Passt ausgezeichnet von der Länge. Ich hab auch mal gleich 4 von den Gfk Motorhauben für unsere 110er geordert.
 
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Hallo Klaus,
an die Hauben habe ich auch schon gedacht, ich habe auch ein da, aber die gehört Jürgen und damit ist er recht pingelig. Was nimmt der Herr denn für so eine Haube? Ich will auch ein von unsere neuen Hurricane's mal lektrisch machen, ich habe ja sofort 2 gebaut, aber nur die eine Hurri bis Morgens fertig bekommen, der anderen fehlt noch die 2. Schicht Farbe und das Quer- und Höhenruderservo. Ton hat aber noch zu dem Wettbewerb in 2 Wochen in Holland noch 2 Nieuport's und 4 lange Mototrhauben geordert und sofort noch blind eine Ki87 und eine Fokker D7 geordert, die sind beide ja noch in der Entwicklung.
Gruß Daniel

Ps: Mike hat mir noch eine P47 in die Hand gedrückt, soll ich sie dir schicken oder zum nächsten Wettbewerb mitbringen, müßte Dähre sein. CFK-Motorhaube dazu gefällig? Wir haben die P47 mit Mikes Genehmigung mal kopiert und bei mir fliegen noch so knapp 10 Stück rum, also wenn du mal Ersatzteile brauchst....sind natürlich nicht gebraucht, wie man den Bildern unten nach vermuten könnte. Sind Bilder von dem ersten Combat den ich ernsthaft mit geflogen habe, naja und von meinem ersten Middair mit Holger's Focke Wulf 190 A, der Wettbewerb hat mir dann auch meinen ersten 1.Platz gebracht und das mit einer Kopie von Mike's P47.



 
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P47

P47

Ja, wär toll, wenn du mir die schicken kannst..da müßte auch nen Satz Flächen für die Bearcat bei sein oder?? Möchte für Dähre wenigstens 2 einsatzbereite Maschinen haben, wenn ich denn Frei bekomme.
 
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weis nicht, ist ein zugeklebter Karton. Sag mal deine Motoraufnahme hatte doch einen 25 Durchmesser für die Verschraubung und passt in eine 37er Röhre rein oder? Wen ja wieviele brauchst du?
 
Hallo Klaus,
na wenn du sie gleich mit in dem Karton haben willst den ich dir Morgen schicke solltest du dich aber beeilen mit den fehlenden Maßen sonst dauert es bis Dähre, also bis zum 18.03.
Gruß Daniel
 
Rumpfrücken, Rumpfoberteil,HLW Auflage.

Rumpfrücken, Rumpfoberteil,HLW Auflage.

Das Aufbringen der beiden Styro-Balsa Sandwichteile ist unspektakulär und ich habs mit dem PU Kleber gemacht. Die HLW Auflage wird aus 3 8mm Formteilen zusammengeklebt und bündig mit dem Rumpfheck verklebt.
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Dieses zarte, filigrane Motorträger-Gebilde stammt aus der Daniel Lux Kollektion für sichere Motordome und hat schon erfolgreich so manchen Wellenschaden vermieden bei grad mal 10g Gewicht.

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Cockpit,HLW Träger,HLW

Cockpit,HLW Träger,HLW

Weiter gehts im Sauseschritt, das Cockpit wird mit den beiliegenden 1,5 balsa Teilen verputzt, das HLW aufgeklebt und die Anformung zum Rumpf hin formschön angeschliffen.

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Auch die Quali der Tragflächen ist sehr gut und die Abachibeplankung hat keinerlei Fehler. Die Querrudernuten betragen bereits 8mm und die Verkastung kommt mit je 4mm (Ruder und Fläche) der Stabilität zu Gute.

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Das SLW wird aus 2 Formteilen zusammengeklebt.

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Das momentane Rohbaugewicht des Rumpfes ohne Hauben, Motordom und SLW beträgt 96g
 
Hallo Klaus,
darf ich es auch mal probieren? Ich habe da noch eine Thun mit einem etwas zu schweren Flügel:D ....... der ist schon ganz schwarz von innen:rolleyes: , ich mache auch Russen Sterne drauf;)
Gruß Daniel
 
Hallo Eckart,
sieht gut aus, ich habe auch gerade schon bei den Vektoren nachgesehen, da find ich aber nur die vom Galland, setzt du die Hartmann auch rein? Wäre es sehr unverschämt dich zu bitten so einen Satz auch für unsere 110er Wespe zu machen,.... sie soll ja mal schön aussehen:rolleyes: , auch wenn es in der Augen manch Anderer Verschwendung ist einen Combatflieger scaliger zu machen.
Aber so ein Flieger (von Gero D.) sieht doch einfach besser aus
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Klaus hat das böse Zeichen mal verharmlost!

Leider sehen meine aber meist so aus:cry:

Gruß Daniel
 
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Eckart Müller

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Off topic, aber egal... Me 110, ZG. 1 -WESPEN-

Off topic, aber egal... Me 110, ZG. 1 -WESPEN-

RCN-Me-110_WESPEN-k.gif

Wird wahrscheinlich ziemlich kurzfristig bereitgestellt werden!

EDIT: Huuu, das haben wir doch schon seit dem 28.12.2005. Macht mich ganz irre...keine Übersicht mehr...das prangere ich an...das gilt nicht, ist unfair und alles...
 
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