Propeller Probleme Yak 54 Carbon z eflite

Hallo zusammen,

Ich habe neulich eine Carbon z Yak 54 3x aus dem Hause eflite erworben.
Ein geiles Teil, :)

habe allerdings ein Problem: nachdem ich den Luftschraubenmitnehmer
sowie Propeller mit der passenden Mutter festgezogen hab hat dieser eigentlich fest
gesessen ( abziehen war nicht möglich also hat der mitnehmer die passende Größe )

Nach einem gasstoß machte es Zack und die komplette Propellereinheit samt Spinner
und mitnehmer lag 2 Räume weiter ?? :confused:

3 versuche 3 identische Ergebnisse?? Warum??

Hätte jemand Ideen oder gleiche Erfahrungen?

Grüße (vom verzweifelten) Gerrit ;)


Ps: in der motorwelle ist eine 4-eckige einkerbung, vielleicht hat die was damit zu tun :confused:
 
Die ersten 2 Fragen die sich mir aufdrängen sind: Läuft der Motor richtig rum? Hast Du Softanlauf programmiert am Regler?

Ansonsten würden ein paar Bilder von der Antriebseinheit sicher weiterhelfen.

Gruß Ralph
 
Bilder

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Hi, ja Motor läuft richtig rum ;)

Eingestellt habe ich nichts , ich tippe auf ein mechanisches Problem

Bilder :

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An der Grundplatte fehlt ein Stück, das erzeugt Unwucht. Jedes kleine Manko, was Du mechanisch an der Befestigung mit dem Klemmkonus hast, deckst Du mit einer Unwucht auf. Mehr fällt mir so zunächst nicht ein, aber sicher kommt noch was...
 
An der Grundplatte fehlt ein Stück, das erzeugt Unwucht. Jedes kleine Manko, was Du mechanisch an der Befestigung mit dem Klemmkonus hast, deckst Du mit einer Unwucht auf. Mehr fällt mir so zunächst nicht ein, aber sicher kommt noch was...



Das Stück ist abgebrochen als der prop sie verabschiedet hat - war vorher noch dran

Gruß Gerrit :)
 
Der Motor ist fest? Ansonsten ist es ja eigentlich ganz easy, Mutter festziehen u fertig :) ist das Gewinde lang genug? Könnte ja sein, dass der Prop zu schmal ist u somit die klemmen nicht reicht. Also Scheiben unterlegen
 
Hallo in die Runde,

für mich sieht das so aus als wenn die Motorwelle zu kurz ist, und auch noch eine Kerbe hat....denke der Klemmkonus kann so kurz nicht richtig spannen !

VG Udo
 
Die Motorwelle ist recht kurz, das führt aber an dem Modell zu keinen Problemen, da der Klemmkonus eigentlich ziemlich gut ist. habe damit bei einigen 100 Flügen keine Probleme gehabt, trotz höherer Leistung (Aeronaut 12x7). Bitte mal ein Foto mit gelöster Spannmutter seitlich auf den Mitnehmer posten. ich sehe hier schon 2 Themen:Graupner E-Prop statt dem Originalen -> der originale hat hinten an der Nabe eine Zahnung, die in ein entsprechendes Gegenstück am Spinner greift und ein Durchdrehen verhindert. Das hat der E-Prop nicht. Wenn ich mich richtig erinnere hat der E-Prop auch eine sehr dünne Nabe, ich vermute, dass die Spannmutter die Nabe nicht richtig spannt, da sie bereits auf dem Gewindegrund aufsitzt -> Unterlegscheiben unter die Spannmutter legen und richtig fest anziehen.

Gruß, Achim
 
OK, Danke.

Mit montierter Spinnerrückplatte (neue besorgen, die hat mit dem ausgerissenen Bereich viel zuviel Unwucht) muss auf dem zylindrichen Teil (ohne Gewinde) komplett mit Unterlegscheiben aufgefüllt werden, damit die Spannmutter die Zugkraft bis in den Konus überträgt. Evtl auch noch eine größere Karosseriescheibe hinter die Spinnerrückplatte legen, damit Propnabe auch wirklich auf dem Spinner aufliegt und nicht auf dem schmalen Bund (Durchmesseränderung der Welle).
Da das mit den ganzen Unterlegscheiben auch schnell unwuchtig werden kann würde ich vorschlagen einen Original-Prop zu besorgen und zu montieren. Alternativ (statt dem E-Prop) besser einen Aeronaut Power Prop (12x6), der hat eine dickere Nabe und ist insgesamt steifer (E-prop neigt bei mir zum Flattern).
Wichtig ist auch das wirklich feste Anziehen (nicht ganz einfach, da Prop/Spinner gerne dabei Durchrutschen und man nirgendwo gut gegenhalten kann, deshalb hat der Original Prop auch die Zahnung).

Gruß,

Achim
 
die Bohrung im Propellermitnehmer ist leicht zu groß oder welle zu dünn,
dann klemmt der Mitnehmer nicht mehr flächig sondern nur noch auf ein oder zwei zehntel Millimeter (am hinteren Ende) auf der Welle, das ist zu wenig,

gute Mitnehmer gehen mehr saugend auf die Motorwelle und beim anziehen der Mutter "setzen" sich diese Mitnehmer flächig auf die Motorwelle, es gibt mehr Reibungsfläche und ein wegfliegen wird dadurch verhindert

Fehler suchen:
Welle zu dünn --> eher sehr selten
Bohrung im Mitnehmer zu groß --> Mitnehmer suchen der schon im nicht angezogenen Zustand weniger Spiel auf der Motorwelle hat und saugend auf die Welle zu schieben ist,
am Besten Motor mit in Laden nehmen und mehrere Mitnehmer aufschieben und probieren, wenn der Mitnehmer aufgeschoben ist sollte es sich nicht verkippen lassen (immer ohne angezogene Mutter, und ohne Gegenkonus probieren ....)




by the way .....
wenn man merkt das was faul ist, warum muss man das dann dreimal ausprobieren, du hast ja nur Glück das nur die Rückplatte vom Spinner Schaden genommen hat, das hätte auch ins Auge gehen können ....
 
Der Mitnehmer ist hier gar nicht das Problem (außer er wurde beim Wegfliegen beschädigt), sondern der Konus wird gar nicht richtig verspannt, da die Zugkraft der Spannschraube nicht auf die konisch gebohrte Grundplatte übertragen wird.
 
Der Mitnehmer ist hier gar nicht das Problem (außer er wurde beim Wegfliegen beschädigt), sondern der Konus wird gar nicht richtig verspannt, da die Zugkraft der Spannschraube nicht auf die konisch gebohrte Grundplatte übertragen wird.



Danke für die ausführliche Erklärung und die Tipps, werde ich
probieren. Am besten wird jetzt gleich eine neue Latte bestellt :)


@controller: ich habe beim zweiten Mal noch fester gezogen und beim
dritten versuch eine andere Mutter benutzt, ein Freund war der Ansicht dass sich die Mutter wo ich montiert hatte beim gasgeben löst

Danke auch an dich :D
 
Gerne.

Hast Du den Prop eigentlich aufgebohrt und anschließend gewuchtet? Speziell wenn ohne einen ordentlichen Stufenbohrer/Stufenreibahle aufgebohrt wird, sollte unbedingt gewuchtet werden.
Den beschädigten E-Prop unbedingt entsorgen, selbst kleinere als die erkennbaren Beschädigungen können schnell zum Brechen führen.

Gruß,

Achim
 
Hi

Du der prop ist so wie er war von mir montiert worden :
Ich hab da nix umgebaut. Modell wurde gebraucht gekauft, Erstflug steht bevor :D

Der Propeller sieht aber nicht so aus als hätte der Vorbesitzer in aufgebohrt

Gruß Gerrit
 
hallo

Ich denke es ist weder der Prop noch sonst etwas an der Verschraubung.
Die Ursache liegt an der hinteren Hülse die den 4 geteilte Konus zusammen drückt.
Die ist zu dünn und zu weich.
Es kommt daher im Wellenbereich erst gar nicht zu einem aureichenden Druck auf die Welle sondern alles weitet sich, und nur die vordere Kante der Motorwelle wird genutzt.
Alles kann dann wackeln, und fliegt weg !
Der Druck auf die Welle muß aber auf ganzer Länge erfolgen.
Darumm muß auf die Hülse der Spannzange, aussen ein Stützring mit wesentlich grösseren Abmessungen befestigt werden, der die Presskraft auch OHNE Verformung aushällt.
Ich habe das Problem selbst beobachte , sogar mit einer Stahl-Spannzange.

Gruß Aloys.
 
Die E-Flite Mitnehmer sind da aber meiner Erfahrung nach ganz OK, was aber natürlich einzelne Fertigungsfehler nicht komplett ausschließt.
Schicke selbst über den sehr ähnlichen Mitnehmer (in der blauen Yak54) deutlich mehr Drehmoment (mit anderem Motor ca. 1,5kW auf XOAR 13x8) und das funktioniert problemlos.

Ich bin mir sicher, das die Verspannung von Spannzange und Spannhülse nicht OK ist, da der Kraftfluss nicht OK ist (Spannmutter sitzt auf Gewindegrund auf oder Prop/Spinnerrückplatte am Wellenabsatz) oder sich die Mutter nicht fest genug anziehen lässt da beim Gegenhalten der Prop durchrutscht.
Der Original-Prop hat leider 2 Besonderheiten, die man bei einen Austausch gegen einen anderen leicht übersieht. Die Zahnung auf der Rückseite (gegen Durchdrehen, auch beim Gegenhalten; auf der entsprechenden Zahnung der Kunststoff-Spinnerplatte rutscht eine glatte Prop-Nabe leicht durch) und eine Zapfensenkung auf der Rückseite, die über den Wellenabsatz geht.
 
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