SES 640 von Simprop

Rolf Germes

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Hallo Leutz !

Ich habe mir die SES 640 von Simpop gekauft und folgendes Problem damit :

Nach mehrmaligem , schnellen hin und her bewegen des Senderknüppels , laufen die Servos auf Endausschlag und sind nicht mehr regelbar !!!!
Erst nach abschalten der Empfängerstromversorgung und wiedereinschalten , ist das Servo wieder steuerbar , bis die Sache sich wiederholt . Es ist bei mir kein Einzelfall , da in dem Modell 2 verbaut sind und beide das Problem gleichzeitig haben !

Ich verwende eine FC 18 (PPM) und einen Schulze Alpha 835 W mit Schulzequarz! Desweiteren einen Jamara Regler mit BEC an 8 Zellen !
Motor ist während des Tests ausgeschaltet!

Kennt jemand dieses Problem auch ?
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steht nun bei den Fernsteuerungen
HWE :rcn:

[ 20. November 2004, 05:07: Beitrag editiert von: Heinz-Werner Eickhoff ]
 
Hei Baphomet,

das SES 640 ist ein sehr starkes (6,40 Kg/cm) Servo und erfordert vor allem bei Hin- und Herbewegungen eine solide und starke Spannungsversorgung, sonst bricht beim Anlaufen und Belastung die Spannung zusammen. Dieses ist nach Deiner Schilderung vermutlich der Fall, da ich in einigen F3B-, F3J- Wettbewerbsmodellen und auch Großmodellen diese Servos bis jetzt ohne derartigen Probleme verwendet habe. Ich nutze sie, da sie durch ihr großes Drehmoment (dadurch exakte Rückstellung auch bei großer Belastung), geringen Getriebespiel und Preiswertigkeit, anstatt der vorher eingesetzten Digitalservos, die durch ihr ständiges Geknurre in den Neutralstellungen mir nicht behagte und außerdem noch 1/3 des Anschaffungspreises der meisten DIGIs kosten.

( 6,4 Kp/cm, Metallgetriebe, Kugellager, Abmessungen: 28 x 14 x 29,8mm, Gewicht: 28g - Angaben nach Hersteller)

[ 20. November 2004, 10:01: Beitrag editiert von: Günther Hager ]
 
Hallo Baphomet,

ich betreibe bis auf wenige Ausnahmen (nur bei Großmodellen mit Doppelstromversorgung) alle Modelle, darunter fallen auch meine 7 Wettbewerbsmodelle mit 4 NC- oder 4 NiMH- Zellen. Die obigen Angaben sind denen des Herstellers entnommen. Selbst habe ich das Moment nicht gemessen, es ist aber für die Größe des Servos und den Preis enorm, vor allem bei der Rückstellung besteht dadurch keine erkennbare Abweichung.
Übrigens besagen die 6V bei den Angaben, dass es sich immer dann um 4 NC- oder 4 NiMH- Zellen handelt, die im vollgeladenen Zustand ihre 6 V haben oder für 4 Kohle-Braunstein-Elemente, kurz genannt Taschenlampenbatterien, die ebenfalls nur die 6 V haben.

Die Zellenzahl wird von vielen ignoriert und um eine schnellere oder stärkere Funktion der Servos zu haben werden 5 Zellen auf Kosten der Sicherheit eingebaut und z. T. vergewaltigt.
Meist geht es gut und das ist dann meistens das Argument und die Aussage; „Ich mache das immer so und habe noch nie Ausfälle gehabt“. Dass aber dann selbst die starken meist auf den Klappen verwendeten Volzservos bei F3B-Modellen während des Hochstartes abrauchen kümmert kaum.
Ich selbst treffe bei Verwendungen von 2 x 5 Zellen Vorkehrungen um die Spannung nicht zu überschreiten oder baue dementsprechende oder stärkere Servos ein.

Doch das ist ein anderes Thema

Siehe auch auf meiner HP warum ich nur bei besonderen Ausnahmen 5 Zellen verwende.

[ 21. November 2004, 12:59: Beitrag editiert von: Günther Hager ]
 
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