Suche den perfekten F3F Wettbewerbsflieger

Hallo Frenunde des schnellen Hangflugs,

Ich suche den perfekten F3F Wettbewerbsflieger (für meine Anforderungen ;)).

Also letztendlich ein möglichst guter Kompromiß bei der Erfüllung einiger Auflagen meinerseits.
Dass dies auf Kosten der maximal möglichen Flugleistung geht ist sogar mir klar :rolleyes:...

Was Stelle ich mir genau vor?
  • Spannweite 250 -300cm
  • eher ein bisserl mehr V-Form als etwas zu wenig
  • natürlich schnell, auch in den Wenden, guter Durchzug
  • leicht zu landen (schmiert nicht gleich ab, wenn's mal etwas langsamer wird) da meist in mitunter heftigen Turbulenzen gelandet werden muß, sowie gute "Bremsen"
  • gut zu reparieren
  • bezahlbar!
  • Einsatzbereich: vorwiegend bei 5-15m/s Wind, also kaum bei ganz schwachen Bedingungen oder wenn's mal richtig heftig wird

Der Tracer von NAN liegt schon dicht dran, ist mir aber aber zu langsam beim F3F und wenn's mal gekracht hat ist's mit dem Reparieren für meine Fähigkeiten schon mitunter mehr als schwierig.
Der Typhoon von RCRCM liegt auch schon dicht dran, ist mir aber zu klein und hat mir nach einer knappen Saison viel zu viel Spiel im Höhenruder. Könnte auch eine etwas sattere Flächensteckung gebrauchen.

Vielen Dank für eure Ideen und Vorschläge!

Grüße, Tom
 

vanquish

User
Hy,

@Spannweite: fast alle atuellen F3f-WETTBEWERBSMODELLE liegen da drinnen
@V-Form: Für viele WETTBEWERBSMODELLE gibts verschiedene Verbinder mit unterschiedlicher V-Form
@Schnell und gute Wende: Freestyler 3, Freestyler 4, Vampire, Extasy, Dingo, Stinger, Radical, Hurricane,...
@leicht zu landen: alle aktuellen F3f WETTBEWERBSMODELLE
@gut zu reparieren: Ist bei allen VollGFK/CFK-Modellen gleich gut oder schlecht... Da bei allen im Grunde die selbe Bauweise verwendet wird
@bezahlbar: bei den aktuellen WETTBEWERBSMODELLEN unter 1000€ die Modelle von Vaclav Vojtisek (Ascot short, Dingo, Stinger)
@Einsatzbereich: alle aktuellen F3f WETTBEWERBSMODELLE

Für mich persönlich stellt der FS3 den perfekten F3f-Wettbewerbsflieger dar.
 

Tofo

User
Hi,

die Frage ist halt, was der Pilot aus dem Modell raus holen kann. Bist du schonmal bei einem F3F Wettbewerb mitgeflogen?
Die von Mario genannten Modelle sind ein guter Anhaltspunkt. Damit liegst du am Anfang auf keinen Fall falsch.

Den FS3 kann ich dir ebenfalls empfehlen ;)

Grüße,
Thorsten
 
Hy,
...
@bezahlbar: bei den aktuellen WETTBEWERBSMODELLEN unter 1000€ die Modelle von Vaclav Vojtisek (Ascot short, Dingo, Stinger)
...

Für mich persönlich stellt der FS3 den perfekten F3f-Wettbewerbsflieger dar.

Danke Mario!

Das trifft die Preisvorstellung ;)
Stimmt es, dass der Dingo erst bei besseren Bedingungen richtig ins Spiel kommt?
Wen der 3 würdest du für den Bereich Light bis Medium nehmen?

Der FS3 ist sicher Klasse. Durfte ihn mal kurz pilotieren.
Ist aber für mein Budget zu teuer und sicher auch etwas zu sensibel, alleine was die Settings betrifft.
Mein Ziel bei der F3F Open im Oktober auf Rügen ist der vorletzte Platz :). Mehr wäre unrealistisch, da ich wenig F3F Trainingsmöglichkeiten habe und alle F3F Contests an den ich bisher teilnehmen konnte mangels Wind oder wegen Regen abgesagt wurden...

Grüße, Tom
 
Hi Thorsten,

Antwort zu deiner Wettbewerbsfrage siehe Post #5 ;)...
Gut zu lesen, dass es schon einen zweiten F3F Profi gibt der wie Mario ebenfalls auf die gleichen Modelle zeigt...

Grüße, Tom

Hi,

die Frage ist halt, was der Pilot aus dem Modell raus holen kann. Bist du schonmal bei einem F3F Wettbewerb mitgeflogen?
Die von Mario genannten Modelle sind ein guter Anhaltspunkt. Damit liegst du am Anfang auf keinen Fall falsch.

Den FS3 kann ich dir ebenfalls empfehlen ;)

Grüße,
Thorsten
 

Piegsa

User
super....

super....

Hallo Tom

Zitat von Dir:
........Mein Ziel bei der F3F Open im Oktober auf Rügen ist der vorletzte Platz . Mehr wäre unrealistisch, da ich wenig F3F Trainingsmöglichkeiten habe und alle F3F Contests an den ich bisher teilnehmen konnte mangels Wind oder wegen Regen abgesagt wurden.......


Zum Einstieg in die F3F Szene gibt es die Winterliga! Da musst Du nicht den etablierten F3F Fliegern den Platz nehmen!

Jürgen
 
Hallo Tom von den genannten Modellen kannst du alle in F3F einsetzen.Die erfolgreichsten Modelle sind aber zzt FS3,FS4,Aliasch :D.
Das sind allerdings auch die am meisten geflogenen Modelle und zukünftig der Pike Precision.
Wenn du allerdings deine Platzierung für die GO so im Auge hast,;) kannst du auch eine Menge Geld sparen.Vieleicht mal die Börse im Blick behalten und dort etwas gutes und günstiges abgreifen.

Toll das du dich geoutet hast :D;:D

und alle F3F Contests an den ich bisher teilnehmen konnte mangels Wind oder wegen Regen abgesagt wurden...
nix für ungut
 

vanquish

User
Stimmt es, dass der Dingo erst bei besseren Bedingungen richtig ins Spiel kommt?
Kann ich so nicht bestätigen. Allerdings sollte man den Dingo (wie aber auch einige andere F3f-Modelle) immer mit entsprechend Ballast fliegen. So hatte ich etwa auch im FS3 immer mindestens 2 Stangen im Verbinder und ich war zu der Zeit einer, der Ballast verabscheute wie der Teufel das Weihwasser... (Rügen 2011 hat mich bekehrt! :D )


Wen der 3 würdest du für den Bereich Light bis Medium nehmen?
Ascot short und Dingo bin ich selber geflogen. Stinger hab ich nur fliegen sehen. Die beiden ersteren sind sich sehr sehr ähnlich. Ich würde aber trotzdem rein aus dem Gefühl heraus den Dingo nehmen.
Der Stinger ist halt der neuere. Hat ein sehr dünnes Profil und ein noch dünneres Außenprofil. Bei Light bis Medium am Berg vermutlich dem Dingo überlegen


Der FS3 ist sicher Klasse. Durfte ihn mal kurz pilotieren.
Ist aber für mein Budget zu teuer und sicher auch etwas zu sensibel, alleine was die Settings betrifft.
So teuer ist der im Vergleich eigentlich gar net. 1350€ laut Webite.
Wenn du dich bei den Einstellungen an die Vorgaben von TUD hältst, hast du ziemlich das idealste Setting für den FS3. Schwerpunkt 98mm laut Vorgabe und that´s it! Da machst du fix nix falsch. Sensibel sind sie alle. Der FS3 aber sicherlich ein "Trottelflieger" ;)


Mein Ziel bei der F3F Open im Oktober auf Rügen ist der vorletzte Platz :). Mehr wäre unrealistisch, da ich wenig F3F Trainingsmöglichkeiten habe und alle F3F Contests an den ich bisher teilnehmen konnte mangels Wind oder wegen Regen abgesagt wurden...
Ganz ehrlich: Die aktuellen Wettbewerbsmodelle liegen so eng beisammen, da macht der Pilot mehr aus, als das Modell.
Spekulierst du nur mit Rügen, würde ich zu FS3 oder FS4 greifen. Brauchst dir nur die Ergebnisliste von Rügen 2011 anschauen. Sind dir die Freestyler zu teuer (is ja auch ok so!), würde ich bei einem Vaclav-Modell bleiben und hier ganz klar den Dingo nehmen. Warum?
Ich hab letztes Jahr auf Rügen die Erfahrung gemacht, dass man so schwer wie irgendwie möglich fliegen sollte. Und das nicht nur bei dem Brutalo-Wetter von 2011. Der Dingo verträgt Ballast sehr gut und es geht auch einiges rein. Mit etwas Bastelei geht sogar ein Ballastrohr in den Rumpf.
Der Stinger mit seinem sehr dünnen Profil ist VERMUTLICH nicht so für die dort herrschenden Verhältnisse geeignet. Ich flog letztes Jahr auf Rügen mit FS3 und einem Eigenbau mit ähnlichem Profil wie das vom Stinger. Hier fehlte eindeutig der Druck in der Wende. Lag zum großen Teil sicher am Piloten (also mir), aber auch am Modell. Mit dem FS3 war ich immer schneller...

Was ich total vergaß, ist der Viking2. Ich glaub, der hat so ziemlich das Beste Preis/Leistungsverhältnis und ist auch für den Wettbewerb absolut geeignet. Fliegt sich wirklich gut, nimmt Ballast gut an und hat damit super Durchzug. Nur ob sich eine Lieferung bis Rügen 2012 ausgeht???


LG, Mario

PS: Danke für die Blumen, ich würde mich jetzt aber nicht als F3f-Profi bezeichnen. Da gibts in den Ergebnislisten DEUTLICH bessere als mich... ;)
 
Hallo Tom
Zum Einstieg in die F3F Szene gibt es die Winterliga! Da musst Du nicht den etablierten F3F Fliegern den Platz nehmen!
Jürgen
Danke für den Hinweis Jürgen.
Denke, das Thema gehört nicht in diesen Thread und wurde vor über einem Jahr ja schon mal ausgiebig hier im Forum diskutiert.
Trotzdem. was hieß OPEN nochmal...:confused:???
Grüße, Tom

PS: auf jeden Fall freue ich mich für alle die (wirklich!), die den kurzfristigen Terminen der Winterliga Folge leisten können. Leider bin ich da jobmässig sehr eingeschränkt und muss alles längerfristig planen
 
Hallo Tom von den genannten Modellen kannst du alle in F3F einsetzen.Die erfolgreichsten Modelle sind aber zzt FS3,FS4,Aliasch :D.
Das sind allerdings auch die am meisten geflogenen Modelle und zukünftig der Pike Precision.
Wenn du allerdings deine Platzierung für die GO so im Auge hast,;) kannst du auch eine Menge Geld sparen.Vieleicht mal die Börse im Blick behalten und dort etwas gutes und günstiges abgreifen.

Toll das du dich geoutet hast :D;:D

und alle F3F Contests an den ich bisher teilnehmen konnte mangels Wind oder wegen Regen abgesagt wurden...
nix für ungut
Danke F3F-Racer ;).
 
Danke Mario!

Doch, du gehörst zu den richtig Guten!

Sehr konstruktive Tipps und Ratschläge von dir.
Und du hast natürlich auch recht: der Pilot macht das meiste aus.

Mit dem FS3 gehe ich nochmal in mich (was ich übrigens schon seit einem Jahr tue ;)).
"Trottelflieger" - schreit ja förmlich nach mir ;)... (an die wenigen Mitleser die es wieder falsch verstehen könnten: meine Art von Humor - ich nehme mich selber nicht ganz so wichtig)

Ja die Lieferzeit der noch Auszuerwählenden kann noch zum Problem werden...

Grüße, Tom

Kann ich so nicht bestätigen. Allerdings sollte man den Dingo (wie aber auch einige andere F3f-Modelle) immer mit entsprechend Ballast fliegen. So hatte ich etwa auch im FS3 immer mindestens 2 Stangen im Verbinder und ich war zu der Zeit einer, der Ballast verabscheute wie der Teufel das Weihwasser... (Rügen 2011 hat mich bekehrt! :D )



Ascot short und Dingo bin ich selber geflogen. Stinger hab ich nur fliegen sehen. Die beiden ersteren sind sich sehr sehr ähnlich. Ich würde aber trotzdem rein aus dem Gefühl heraus den Dingo nehmen.
Der Stinger ist halt der neuere. Hat ein sehr dünnes Profil und ein noch dünneres Außenprofil. Bei Light bis Medium am Berg vermutlich dem Dingo überlegen



So teuer ist der im Vergleich eigentlich gar net. 1350€ laut Webite.
Wenn du dich bei den Einstellungen an die Vorgaben von TUD hältst, hast du ziemlich das idealste Setting für den FS3. Schwerpunkt 98mm laut Vorgabe und that´s it! Da machst du fix nix falsch. Sensibel sind sie alle. Der FS3 aber sicherlich ein "Trottelflieger" ;)



Ganz ehrlich: Die aktuellen Wettbewerbsmodelle liegen so eng beisammen, da macht der Pilot mehr aus, als das Modell.
Spekulierst du nur mit Rügen, würde ich zu FS3 oder FS4 greifen. Brauchst dir nur die Ergebnisliste von Rügen 2011 anschauen. Sind dir die Freestyler zu teuer (is ja auch ok so!), würde ich bei einem Vaclav-Modell bleiben und hier ganz klar den Dingo nehmen. Warum?
Ich hab letztes Jahr auf Rügen die Erfahrung gemacht, dass man so schwer wie irgendwie möglich fliegen sollte. Und das nicht nur bei dem Brutalo-Wetter von 2011. Der Dingo verträgt Ballast sehr gut und es geht auch einiges rein. Mit etwas Bastelei geht sogar ein Ballastrohr in den Rumpf.
Der Stinger mit seinem sehr dünnen Profil ist VERMUTLICH nicht so für die dort herrschenden Verhältnisse geeignet. Ich flog letztes Jahr auf Rügen mit FS3 und einem Eigenbau mit ähnlichem Profil wie das vom Stinger. Hier fehlte eindeutig der Druck in der Wende. Lag zum großen Teil sicher am Piloten (also mir), aber auch am Modell. Mit dem FS3 war ich immer schneller...

Was ich total vergaß, ist der Viking2. Ich glaub, der hat so ziemlich das Beste Preis/Leistungsverhältnis und ist auch für den Wettbewerb absolut geeignet. Fliegt sich wirklich gut, nimmt Ballast gut an und hat damit super Durchzug. Nur ob sich eine Lieferung bis Rügen 2012 ausgeht???


LG, Mario

PS: Danke für die Blumen, ich würde mich jetzt aber nicht als F3f-Profi bezeichnen. Da gibts in den Ergebnislisten DEUTLICH bessere als mich... ;)
 
Tom, bin zwar kein Experte und habe keine Wettbewerbsambitionen, bin aber doch schon ein paar Modelle vergleichsgeflogen (FS3, Cyril, Hurricane, Short Ascot). Ich kann nur bestätigen, was meine Vorredner gesagt haben: der FS3 ist wirklich sehr, sehr angenehm zu fliegen und sauschnell ist er auch.

Du kannst ja überlegen, einen gebrauchten zu kaufen. Viele Piloten steigen jetzt von FS3 auf FS4 um und bieten Ihre sehr gut erhaltenen FS3 zum, Verkauf an. Vom Preis Leistungsverhältnis hast Du dann sicher ein absolutes Top MOdell ohne lange Lieferzeiten.

Philipp
 
Servus Tom!

Nun gebe ich auch noch meine Senf zu dem Thema ab.
Den FS3 bin ich selbst nie geflogen, hab ihn aber schon stundenlang beobachten können. Es dürfte wirklich ein "Trottelflieger" sein.
Mein Wunsch ein F3F/B Modell zu besitzen, wurde vor ein paar Jahren an einem Herbsttag auf dem Heulantsch (Stmk) geweckt. Dort konnte ich den Mario dabei beobachten, wie er bei annähernd null Wind und schwacherThermik mit seinem Short Ascot langsam aber doch weggestiegen ist. Als dann auch noch der Franz mit seinem Eigenbau angekommen ist, war es für mich klar, so ein Gerät muss her!
Ich habe mich auch sehr lange informiert, und bin dann (auch wegen des Preises) bei dem Dingo hängengeblieben.
Der Erstflug habe ich dann komplett alleine am Hang, bei doch recht moderaten Windverhältnissen, durchgeführt.
Nachdem ich ein paar Minuten gezögert habe, dachte ich mir einfach: "Was sch.... du dich an? Das Ding wurde gebaut um zu fliegen! Also wirds schon hinhauen."
Es hat hingehauen!:D
Komplett unkompliziert, einfach zu fliegen, mit sehr grossem Potential in der Thermik und in der Geschwindigkeit.
Mich hat der Dingo nie überfordert und mich nie im Stich gelassen (bis ein FS4 die Flugbahn gekreuzt hat :cry:).

Inzwischen hat mich das Wettbewerbsfieber gepackt, und ich wollte auch mal was anderes versuchen. Bin nun bei der Extasy (preislich deutlich höher anzuordnen) hängengeblieben und warte bis die 2. bei mir eintrudeln wird.

Meine Empfehlung: wenns preislich egal ist dann FS3, ansonsten Dingo, oder Viking 2 (nicht selbst geflogen, aber preislich sehr ok und die Leistung stimmt auch!).
Auf eine Wartezeit bei Neumodellen musst du dich so und so gefasst machen.
Vaclav und Jiri habens nicht so mit den Mails, wobei bei Vaclav scheint es noch besser zu sein.

Ich würd die Augen nach einem gebrauchten offen halten (wie Philipp schon gesagt hat :)).

LG, Christian
 
Tom, bin zwar kein Experte und habe keine Wettbewerbsambitionen, bin aber doch schon ein paar Modelle vergleichsgeflogen (FS3, Cyril, Hurricane, Short Ascot). Ich kann nur bestätigen, was meine Vorredner gesagt haben: der FS3 ist wirklich sehr, sehr angenehm zu fliegen und sauschnell ist er auch.

Du kannst ja überlegen, einen gebrauchten zu kaufen. Viele Piloten steigen jetzt von FS3 auf FS4 um und bieten Ihre sehr gut erhaltenen FS3 zum, Verkauf an. Vom Preis Leistungsverhältnis hast Du dann sicher ein absolutes Top MOdell ohne lange Lieferzeiten.

Philipp
Danke Philipp! Freut mich zu hören, dass auch du als (ich interpertiere!) "Normalflieger" mit dem FS3 sehr zufrieden bist.
Mir ist besonders der gute Kompromiss zwischen schnell und angenehm zu fliegen wichtig.
Ein Kollege von mir fliegt eine F3F Eigenbau-Rennmaschine, die zwar abgeht wie die Post, aber wenig Freude beim "normalen" Fliegen oder beim Landen macht.
Da geht wirklich nur schnell :rolleyes:...

Werde mich jetzt wirklich mal ernsthaft mit dem Thema "gebrauchter FS3" beschäftigen...

Grüße, Tom
 
Servus Tom!

Nun gebe ich auch noch meine Senf zu dem Thema ab.
Den FS3 bin ich selbst nie geflogen, hab ihn aber schon stundenlang beobachten können. Es dürfte wirklich ein "Trottelflieger" sein.
Mein Wunsch ein F3F/B Modell zu besitzen, wurde vor ein paar Jahren an einem Herbsttag auf dem Heulantsch (Stmk) geweckt. Dort konnte ich den Mario dabei beobachten, wie er bei annähernd null Wind und schwacherThermik mit seinem Short Ascot langsam aber doch weggestiegen ist. Als dann auch noch der Franz mit seinem Eigenbau angekommen ist, war es für mich klar, so ein Gerät muss her!
Ich habe mich auch sehr lange informiert, und bin dann (auch wegen des Preises) bei dem Dingo hängengeblieben.
Der Erstflug habe ich dann komplett alleine am Hang, bei doch recht moderaten Windverhältnissen, durchgeführt.
Nachdem ich ein paar Minuten gezögert habe, dachte ich mir einfach: "Was sch.... du dich an? Das Ding wurde gebaut um zu fliegen! Also wirds schon hinhauen."
Es hat hingehauen!:D
Komplett unkompliziert, einfach zu fliegen, mit sehr grossem Potential in der Thermik und in der Geschwindigkeit.
Mich hat der Dingo nie überfordert und mich nie im Stich gelassen (bis ein FS4 die Flugbahn gekreuzt hat :cry:).

Inzwischen hat mich das Wettbewerbsfieber gepackt, und ich wollte auch mal was anderes versuchen. Bin nun bei der Extasy (preislich deutlich höher anzuordnen) hängengeblieben und warte bis die 2. bei mir eintrudeln wird.

Meine Empfehlung: wenns preislich egal ist dann FS3, ansonsten Dingo, oder Viking 2 (nicht selbst geflogen, aber preislich sehr ok und die Leistung stimmt auch!).
Auf eine Wartezeit bei Neumodellen musst du dich so und so gefasst machen.
Vaclav und Jiri habens nicht so mit den Mails, wobei bei Vaclav scheint es noch besser zu sein.

Ich würd die Augen nach einem gebrauchten offen halten (wie Philipp schon gesagt hat :)).

LG, Christian
Hey Christian, cool!
Ich steh auch immer am Hang oder auf dem Platz und denke vor dem Start meiner "besseren" Flieger: oh je, wenn die Kiste jetzt geschrottet wird :eek:...
Aber ich sag' mir dann auch immer: sie sind ja zum Fliegen gemacht und meistens geht's ja auch gut.
Und wenn nicht, muss halt erst wieder gespart werden ;).

Also, wie im Post vorher geschrieben ist der nächste Schritt: suche "gebrauchten FS3" und nun auch noch "versuche einen Dingo oder Stinger zu bekommen" .
Mal schauen was eher klappt..

Grüße, Tom

PS: mein Beileid zum Dingoverlust :cry:
 
Hallo Tom,

wenn deine Wettbewerbsambitionen nicht die höchste Priorität haben, schau Dir mal den Virus von Markus Becker an.

Das Modell macht Spaß zu fliegen, geht eigentlich bei allen Bedingungen, ist sehr robust und kostet nicht so viel.

Gruß
Frank
 
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