Wo ist jetzt segeln erlaubt

Hi,
da ich Anfänger in dieser Materie bin und meine Sea Dolphin von Kyosho fast fertig ist, wollte ich wissen wo ich ueberall segln darf und wo nicht.
Gibt es bestimmte Seen/Gewässer die zu vermeiden sind, genehmigungspflichtig sind oder kann man überall gleich loslegen.

Und falls noch jemand aus dem Raum 64 bei Darmstadt kommt kann er/sie mir mal schöne Plätze nennen.

Ich habe zwar in der unmittelbaren Nähe 3 Möglichkeiten, werde diese aber erst aufsuchen wenn ich weis wies nun "gestzlich" aussieht.

M f G

Oliver

P.S. Habe gegoogelt und im forum nachgelesen und nichts befriedigendes gefunden.
 

Walter Ludwig

Moderator
Teammitglied
Moin Oliver,

zu wissen, wie es gesetzlich aussieht hilft Dir aber nur bedingt.

Wenn es sich um private Gewässer handelt, mußt Du den Besitzer fragen.

Ist es ein öffentliches Gewässer, so könnte es vielleicht verpachtet sein, z.B. an einen Angelverein.

Erkundige Dich bei der zuständigen Stadt-/Gemeindeverwaltung.

Auf der Homepage des minisail e.V. - www.minisail-ev.de - findest Du auch ein Verzeichnis von öffentlich zugänglichen Segelgewässern. Dort triffst Du bestimmt auch den einen oder anderen Kollegen.

Viel Spass mit Deinem neuen Modell
 
Von wegen neues Modell,
mein Sender und Empfäger ist im A****.
Jetzt muss ich bis ende diesen Monats warten bis ein passendes Sender-Empfäger Set auf den Markt kommt das halbwegs bezahlbar ist (69,- EUR).
Ok, das alte Teil was ich habe ist auch über 12 Jahre alt, und laut Fachberatung kosten mich die Einzelteile auch knappe 100,-.
Naja, abwarten und gedult zeigen. Mache ich halt einen zwei Wochen langen Badewannendauerbelastungstest umd undichte Stellen zu finden *frustriertsei*.

Aber Danke für die Info, da werde ich recherchieren (hab ja jetzt Zeit).

Oliver
 
Aha,
und wieder etwas schlauer.
Dann brüll ich nur "Das ist mein Erlebnisraum" und alle die was von mir wollen sind befriedigt weil ich die Gesetzestexte kenne. Gut.
Dann kann dem Spass ja nix mehr im Wege stehen.

MfG

Oliver
 

Walter Ludwig

Moderator
Teammitglied
:confused: :confused: :confused:

Wenn Andere Rechte an der Gewässernutzung besitzen, dann nützt Dir die Kenntnis des Gesetzestextes und Dein "Erlebnisraum" auch nicht viel.

Also versuchen mit den Beteiligten zu reden und eine gemeinsame Lösung zu finden.
 

pwr

User
Oliver333 schrieb:
Aha,
und wieder etwas schlauer.
Dann brüll ich nur "Das ist mein Erlebnisraum" und alle die was von mir wollen sind befriedigt weil ich die Gesetzestexte kenne. Gut.
Dann kann dem Spass ja nix mehr im Wege stehen.
Was genau möchtest du damit sagen?
 

Stephan Ludwig

Moderator
Teammitglied
ganz einfach:

der Regatta-Segler an sich brüllt RRRRAAAAAUUUUM

der Erlebnissegler, also Fahrtensegler brüllt demnächst ERRRRRLLLEEEBNISRAAAAUMMMM

:D
 
hehe so in der Art ja.
Nein ich schüttel nur den Kopf welche Auflagen Deutschland wieder zu jedem ach so kleinen Hobby bringt.
Ich meine sein wir mal ehrlich. Ich bin auch im Schützenverein, das es da gewisse Regeln gibt und WBKs und Scheine und das ist auch gut so.
Aber das man sich nen Ast schwitzen muss nur weil man ein bootchen zu wasser lässt und davor alle Instanzen durchgeht ist echt wiedr mal typisch.
Klar, Unwissenheit schüzt vor Starfe nicht, aber das ist echt nur zum Kopfschütteln.
Kein Wunder das es in Deutschland.....nee, nicht hier das gehört zu nem anderen Thema,.......

Danke für die Mühe ich werde mich da schon erkundigen.
 
Ach, ich würde da gar nicht soviel fragen

einfach mal antesten. und gucken ob einer was sagt.

Oft führen Anfragen erst recht zu einem "Verbot" weil vielleicht irgendwelche "Grünen" meinen du würdest mit deinem Boot den Geschlechtstrieb von irgendwelchen geschützte südamerikanischen Frösche stören.
 
Sind Gurken vielleicht auch grün ;)
 
Jo ich versuchs erstmal ohne Genehmigung, also so richtig illegal.
Und wenn ich erwischt werde könnt Ihr es sowieso alle in der Bildzeitung lesen.
O. aus DA. erschlug Gewässerschutzbeauftragtenwieauchimmer mit einer ferngesteuerten Segelyacht. Sein Ziel ist es den seltenen dreiäugigen lilagrünpigmentierten aus Lateinamerika stammenden Killifisch in den Gewässern unsere Umgebung auszurotten.

Tja, wird vielleicht auch nicht passieren ;-)

Oliver
 

Rio1

User
Hallo Oliver,

ich mache es seit einem Jahr so.
Mit Modellsportfreunden kann es schon mal wegen Kanalüberschneidungen zu Ärger kommen. Da muß man halt vorher nach den genutzten Kanälen fragen. Private Seen gibt es bei uns auch. Dort ist natürlich der Eigentümer bzw. Pächter der Ansprechpartner.
Ich habe bisher jedoch noch keine schlechten Erfahrungen gemacht, obwohl ich auf dem Oder-Spree-Kanal als Bundeswasserstrasse segele. Selbst Wasserschutzpolizei und Schiffahrtspolizei gucken wohlwollend zu. Dafür halten die Frachtschiffe voll drauf :-() und bei dem Tempo was die fahren, kann man bei fehlendem Wind schon den schönsten Thrill erleben.
Oder man hat mal eine Angel am Kiel und Zoff mit dem Petrijünger. Für Schäden bist du dann auch haftbar. Muß doch nochmal gucken, was meine Haftpflicht dazu sagt.
Bei Segelvereinen kann man wenn man höflich fragt oft auch die Steganlagen nutzen und man holt sich keine nassen Füße.

Viel Spass beim Segeln und schöne Grüsse von der Spree

Mario
 
Hm,
Thirll werde ich genug haben wen ich das Boot zum ersten mal zu Wasser lasse und auf die anderen Uferseite stapfeln muss.
Trotzdem danke für deine Antwort.

Oliver
 
Hallo,
es mal so ohne Absprachen zu versuchen ist ein Weg, der mir jetzt nicht mehr liegt und bei uns in Rostock so richtig daneben ging.Der zwischenmenschliche Schaden (mit den Anglern als Pächter) ist nicht mehr zu heilen. Muß aber nicht immer so sein.

Versicherung:
einige Hausratsversicherungen decken Haftungsrisiken beim Umgang mit einigen Sportgeräten/Spielzeugen mit ab. Leider sind die Modellsegler bei den Versicherern oft sehr unbekannt.
In meinem Fall bedurfte es mehrerer Anrufe durch meinen Agenten, die alle ablehnend behandelt wurden. Versichert sind u.A. Schäden durch Ruderboote, Paddelboote und Spielzeuge. Nicht aber Schäden durch Motor- und Segelboote, egal wie groß sie sind.
Ich mußte denen lange erklären, was ein Modellsegelboot ist. Immer wieder wurde nur der Antrieb durch Windkraft gesehen. Erst als ich behauptete, dass das "Segelboot" bei Zuladung von 2-3 kg unter geht und sie das nachvollzogen, ging alles rel. reibungslos und der Schaden wurde nach Einreichung der Schadensmeldung zügig geregelt.

MfG

Ulli
 
Ähm, ohne sehr neugierig wirken zu wollen......
was ist denn bitte passiert? Ich meine ausser einem Badegast in den Kopf zu fahren kann man doch nicht so viel kaputt machen?
Oder was für hi-tech Instrumente schwimmen bei Euch im See so rum?
Liege ich da jetzt so falsch?

MfG

Oliver
 
Dem Mitsegler sein Boot die Bordwand durchstoßen (Gummifender lief zur Wasserlinie aus, so dass dort eine scharfe Kante hinter 1 mm Gummi vertseckt war).

Ulli
 
Oha, ok das leuchtet ein.
Ich werde es dann mal probieren wenn erstmal niemand und nichts im Wasser ist. Da kann ich eventuell am Ende des Tage ein U-Boot haben mehr aber auch nicht.

Oliver
 
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