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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Swift (3,20 m - x-Modells): Erfahrungen? spez. Flatterfestigkeit?



Zeagle
17.05.2015, 22:45
Hallo Zusammen
Ich würde gerne mal fragen, wie bei euch so der 3.2m Swift von X-Modell (Thommys) geht.
Ich habe nun 5 Testflüge hinter mir. Immer mit dem selben Resultat. Irgend ein Ruder (Seitenleitwerk !!! Wölbklappen) flattert immer. Ich wollte einen Vollgas Flieger. ( bei dem Preis und den Videos war ich davon ausgegangen). Beim letzten Ablasser sind nun eine Halbe Dichtlippe, zwei Servohörner, ein Teil der Oberflächenbeplankung ( nur ca 7cm x 1 cm) eine Servohalterung wieder der Seitenruderspannt , und sonst noch ein paar Sachen....kaputt.
Bei Ablasser ab ca 300 - 450m gibt er den Geist auf ( gps Speed ca 220 kmh). Servos schon ausgewechselt, Seitenleitwerkspannt geändert. Die Anlenkung hatte wirklich kein Spiel. Ich möchte nun keine Diskussion über Ruderflattern etc. einfach ein paar Erfahrungen von anderen Piloten wäre schön.
Ich bin echt Entäuscht und frustriert! Schade, den der Durchzug wäre echt Toll!
Danke für Euer Feedback
Thomas

UweH
17.05.2015, 22:53
Ich möchte nun keine Diskussion über Ruderflattern

Hallo Thomas, Du hast flatternde Ruder, möchtest aber keine Diskussion über Ruderflattern, also auch keine Vorschläge wie man das abstellt sondern nur Erfahrungen von anderen die das bei dem gleichen Modell auch haben oder nicht haben?
Kann man verstehen, ich tue es aber nicht :confused:

Gruß,

Uwe.

Robert G.
18.05.2015, 00:00
Welche Servos sind verbaut?
Welche Ruderhebel im Ruder, wie lang sind die Hebel im Ruder?

Wenn's flattert liegt es an der Anlenkung, Servo/Hebel oder Ruderhebel.

220km/h sind keine Geschwindigkeit für den Swift.
Bei meinem Rödel-Fox 2,8m mit Styro/Apachi Fläche (ohne Holm - ja, das waren noch Zeiten...) hat bei 250km/h nichts geflattert.

GTS
18.05.2015, 08:24
Hi
Hast du im Seitenruder eine saubere Lagerung der Zunge
Hergestellt ? , denn die Ruder haben das nicht und da flattert
es dann , bzw hast du den abschlussspannt bis ganz unten
In den Rumpf gezogen ?

Mfg

Ericson106
18.05.2015, 14:48
Hallo Thomas,

also bei meinem Swift flattert kein Ruder:

https://www.youtube.com/watch?v=L3_VKKh2KgM&feature=youtu.be

Wie hast du den die Anlenkungen gemacht, über kreuz oder gerade?

Gruß Eric

Thermike
18.05.2015, 17:50
Bei meiner auch nach 60 Flugstunden nicht...auch nicht mit Impeller.

Den Seitenleitwerkspant, habe ich mit Rovings an den Ecken aufgefüllt und dann vollflächig mit Kevlar beschichtet. Alle Ruder über Kreuz mit Fahrradspeichen. Also 450 m senkrecht und voll ziehen geht mit diesem Flieger...wobei der Schröder meines Kumpels alles noch besser macht....kostet halt auch ein wenig mehr!

Zeagle
18.05.2015, 19:46
Welche Servos sind verbaut?
Welche Ruderhebel im Ruder, wie lang sind die Hebel im Ruder?

Wenn's flattert liegt es an der Anlenkung, Servo/Hebel oder Ruderhebel.

220km/h sind keine Geschwindigkeit für den Swift.
Bei meinem Rödel-Fox 2,8m mit Styro/Apachi Fläche (ohne Holm - ja, das waren noch Zeiten...) hat bei 250km/h nichts geflattert.

Seitenruder mit Thommys Anlenkung realisiert.
Alle Ruder unten angelenkt.
Alles JR 181 er
Ein Fehler meinerseits: Wöllbklappenanlenkung aus der Mitte genommen... Dafür mehr Ausschlag

Zeagle
18.05.2015, 19:48
Bei meiner auch nach 60 Flugstunden nicht...auch nicht mit Impeller.

Den Seitenleitwerkspant, habe ich mit Rovings an den Ecken aufgefüllt und dann vollflächig mit Kevlar beschichtet. Alle Ruder über Kreuz mit Fahrradspeichen. Also 450 m senkrecht und voll ziehen geht mit diesem Flieger...wobei der Schröder meines Kumpels alles noch besser macht....kostet halt auch ein wenig mehr!

Seitenspannt, wie du beschrieben gemacht.

Zeagle
18.05.2015, 19:49
Hallo Thomas,

also bei meinem Swift flattert kein Ruder:

https://www.youtube.com/watch?v=L3_VKKh2KgM&feature=youtu.be

Wie hast du den die Anlenkungen gemacht, über kreuz oder gerade?

Gruß Eric

Hallo Eric, gerade Anlenkung. Wollte die Oberfläche nicht verschandeln 😉

Zeagle
18.05.2015, 19:58
Hi
Hast du im Seitenruder eine saubere Lagerung der Zunge
Hergestellt ? , denn die Ruder haben das nicht und da flattert
es dann , bzw hast du den abschlussspannt bis ganz unten
In den Rumpf gezogen ?

Mfg

Grüss dich.
Was meinst du mit Lagerung der Zunge? Den Führungsstrohhalm habe ich sauber mit Harz fixiert
Den Spannt bis mitte Rumpf runtergezogen.
Alles mit 24 Stundenharz gebaut.

Zeagle
18.05.2015, 20:00
Hallo Thomas, Du hast flatternde Ruder, möchtest aber keine Diskussion über Ruderflattern, also auch keine Vorschläge wie man das abstellt sondern nur Erfahrungen von anderen die das bei dem gleichen Modell auch haben oder nicht haben?
Kann man verstehen, ich tue es aber nicht :confused:

Gruß,

Uwe.

Hallo Uwe
Ich wollte damit nur sagen, das es genug Abhandlungen darüber gibt. Mich nimmt es einfach Wunder, ob ich der einzige mit diesen Problemen bin. ( wäre ja möglich, keiner ist unfehlbar :-)

Zeagle
18.05.2015, 20:28
Ich stelle mal ein paar Bilder rein, sieht teilweise vermüllert aus, ist ja auch kein Wunder

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Raphael
18.05.2015, 21:31
Wieso sitzt die Ruderhebelachse so weit hinter der Scharnierachse?
So führt jede vertikale Auslenkung der Scharnierlinie zu einer Weichheit in der Anlenkung.

Der Anlenkpunkt gehört immer so gelegt, dass Servo- und Ruderanlenkpunkt mit der Scharnierachse einen rechten Winkel bilden.

Robert G.
18.05.2015, 21:43
Hi,

leider kann ich an dem RC-Ausbau nichts entdecken was Vollgasfest ist. So ziemlich alle Baufehler gemacht die man machen kann.
Fläche: am Servohebel zu weit außen eingehängt. Durch die Anlenkung unten an den Rudern zu kurzer Hebelarm am Ruder.
Servos in der Fläche? S3173 oder so? Für's gemütlich fliegen reicht das.

Am Seitenruder darf der Hebel auch größer sein.

Der Swift kann mehr als der RC-Ausbau zuläßt.

So kann ein vollgasfester RC-Ausbau aussehen:
http://www.cmsmodell.ch/gallery-modelle/seglflug-swift-s1/swift-s1-a-3-17m/

Fliegerbigboy
18.05.2015, 22:09
kannst bitte mal Bilder der Seitenruderbefestigung einstellen,das flattern kam bestimmt davon.
was ist das für ein Stahl im Höhenruder

Gruss Werner

Zeagle
18.05.2015, 23:44
Wieso sitzt die Ruderhebelachse so weit hinter der Scharnierachse?
So führt jede vertikale Auslenkung der Scharnierlinie zu einer Weichheit in der Anlenkung.

Der Anlenkpunkt gehört immer so gelegt, dass Servo- und Ruderanlenkpunkt mit der Scharnierachse einen rechten Winkel bilden.

Hallo das ist nur bei den Wölbklappen so. Bei Quer ist er genau in der Achse.

Zeagle
18.05.2015, 23:46
kannst bitte mal Bilder der Seitenruderbefestigung einstellen,das flattern kam bestimmt davon.
was ist das für ein Stahl im Höhenruder

Gruss Werner

Hallo Werner, die Seitenruderanlenkung ist auf dem Foto ersichtlich. Ist mit dem Part von Thommy gemacht.
Der Stahl im Höhenruder kommt in das Loch der Aufnahme. So findet keine querverschiebung statt. ( ist auch so vom Hersteller vorgesehen.

Zeagle
18.05.2015, 23:50
Hi,

leider kann ich an dem RC-Ausbau nichts entdecken was Vollgasfest ist. So ziemlich alle Baufehler gemacht die man machen kann.
Fläche: am Servohebel zu weit außen eingehängt. Durch die Anlenkung unten an den Rudern zu kurzer Hebelarm am Ruder.
Servos in der Fläche? S3173 oder so? Für's gemütlich fliegen reicht das.

Am Seitenruder darf der Hebel auch größer sein.

Der Swift kann mehr als der RC-Ausbau zuläßt.

So kann ein vollgasfester RC-Ausbau aussehen:

http://www.cmsmodell.ch/gallery-modelle/seglflug-swift-s1/swift-s1-a-3-17m/

Hallo Robert, nun übertreib mal nicht. 😒
Servos Jr 181er die genügen locker !
Seitenruder vom Hersteller vorgegeben, warum auch grösser, braucht nicht mehr Ausschlag
Ich schaue gern deinen Link an.

Zeagle
18.05.2015, 23:58
Hallo Robert, nun übertreib mal nicht. 
Servos Jr 181er die genügen locker !
Seitenruder vom Hersteller vorgegeben, warum auch grösser, braucht nicht mehr Ausschlag
Ich schaue gern deinen Link an.

Ist auch ein bisschen gemein, meine "Baukünste" mit einem Vogel von Uwe Freitag zu vergleichen. Sieht echt gut aus, nur die Aussen-Seitenruderanlenkung finde ich nicht so schön, aber sicher Stabiler .
Für mich ist das festmontieren der Multiplex auf beiden Seiten ein No Go.

Robert G.
19.05.2015, 00:34
Entweder du kannst oder willst es nicht verstehen.

Nimm dir den RC-Ausbau von Uwe zu Herzen. Es gibt Gründe warum man eine Überkreuzanlenkung macht mit langen Hebel am Ruder und kurzen am Servo.
Ist das die HS-Version? Wenn nicht, wieder ein Fehler mehr. Die HS-Version ist hart, fest. Da flattert kein Ruder.

F3B-Modelle sind weicher von der Schale und halten mehr aus als 220km/h. Da flattert's nur wenn die Servos die Ruder nicht halten können.

Wenn deine Baukunst für Vollgas bisher nicht reichte, solltest du beim nächsten mal nicht mehr die gleichen Fehler machen.

Zeagle
19.05.2015, 00:49
Entweder du kannst oder willst es nicht verstehen.

Nimm dir den RC-Ausbau von Uwe zu Herzen. Es gibt Gründe warum man eine Überkreuzanlenkung macht mit langen Hebel am Ruder und kurzen am Servo.
Ist das die HS-Version? Wenn nicht, wieder ein Fehler mehr. Die HS-Version ist hart, fest. Da flattert kein Ruder.

F3B-Modelle sind weicher von der Schale und halten mehr aus als 220km/h. Da flattert's nur wenn die Servos die Ruder nicht halten können.

Wenn deine Baukunst für Vollgas bisher nicht reichte, solltest du beim nächsten mal nicht mehr die gleichen Fehler machen.

Danke Robert für die guten Tipps. Bin immer Froh um freundliche Unterstützung von "alten" Hasen

Nein, war nicht die HS Version, hat geheissen: die reicht voll aus...

Sicher nehme ich gerne gute Ratschläge an.
Ich denke, jeder fängt mal unten an. War halt ein teurer Lerneffekt.
Ich habe die Anlenkungsart betr. Flattern wohl zuwenig Beachtung beigemessen.

Gast_8039
19.05.2015, 08:49
... nun ja...
unabhängig der hier diskutierten Anlenkungen haben wir leider am vergangenen Wochenende einen X- Stingray HS beobachten dürfen, der sich ebenfalls flatternd verabschiedet hatte. Und zwar weder mit von außen erkennbaren (!) Baumängeln noch sonderlich harter Behandlung noch im Moment des Flatterns extremer Fluggeschwindigkeit/ Ablasshöhe. Der erfahrene Pilot ist ebenfalls nicht verdächtig, ein Schlamper zu sein...
Wenn ein Hersteller in einem als HS angepriesenen Flieger Balsabretter in Spw.-Richtung als Stützstoff bis in den Klappenkasten einbaut, die Elastic-Flaps daran mit Abreißgewebe anschlägt und diesen schub-labilen Murks mit rund 10 mm Abstand zwischen Scharnier und Steg garniert (= Schäl- und Schubkräfte), dann sollten wir ernsthaft die Frage nach den bauartbedingten Limits des als "heavy-slope" gelabelten Produkts stellen. Oder, ob preiswert und vollgasfest nicht doch unvereinbare Begriffe sind (vergleicht man Material und Bauweisen von Herstellern die diesen Begriff rechtfertigen- WAM, Matsches, Freitag und andere).
Nur mal so als kleine Anregung für Hersteller`s Werbeaussagen vs. AGB und die Betreiber mit ihren Vorstellungen bezüglich Preis/ Leistung...

Zeagle
19.05.2015, 10:24
... nun ja...
unabhängig der hier diskutierten Anlenkungen haben wir leider am vergangenen Wochenende einen X- Stingray HS beobachten dürfen, der sich ebenfalls flatternd verabschiedet hatte. Und zwar weder mit von außen erkennbaren (!) Baumängeln noch sonderlich harter Behandlung noch im Moment des Flatterns extremer Fluggeschwindigkeit/ Ablasshöhe. Der erfahrene Pilot ist ebenfalls nicht verdächtig, ein Schlamper zu sein...
Wenn ein Hersteller in einem als HS angepriesenen Flieger Balsabretter in Spw.-Richtung als Stützstoff bis in den Klappenkasten einbaut, die Elastic-Flaps daran mit Abreißgewebe anschlägt und diesen schub-labilen Murks mit rund 10 mm Abstand zwischen Scharnier und Steg garniert (= Schäl- und Schubkräfte), dann sollten wir ernsthaft die Frage nach den bauartbedingten Limits des als "heavy-slope" gelabelten Produkts stellen. Oder, ob preiswert und vollgasfest nicht doch unvereinbare Begriffe sind (vergleicht man Material und Bauweisen von Herstellern die diesen Begriff rechtfertigen- WAM, Matsches, Freitag und andere).
Nur mal so als kleine Anregung für Hersteller`s Werbeaussagen vs. AGB und die Betreiber mit ihren Vorstellungen bezüglich Preis/ Leistung...

Grüss dich Achim.

Genau, wegen solchen Erfahrungen habe ich hier den Thread aufgemacht. Danke für deinen Input. Das mit dem hinten liegenden Steg hat mein Freund auch "bemängelt".

lg Thomas

Ericson106
19.05.2015, 11:49
Hi Thomas,

sorry, aber so wie du die Anlenkungen gebaut hast, sehe ich das Flatterproblem zu 95 % darin begründet und nicht an einem Steg aus Balsa....

Die Ruder sind unten angeschlagen, daher muss die Anlenkung von oben über kreuz erfolgen.

Ich habe jetzt mit meinem Swift ca. 70 bis 80 Flüge gemacht, der Flieger wiegt 8,3 Kg (Impeller und 12s). Er wird von mir wirklich nicht geschont und auch schnell geflogen. Bei mir flattert nichts, auch Ablasser von weit oben sind kein Problem.



Gruß Eric

Thommy
19.05.2015, 11:55
Hallo zusammen,
beim X-swift 3,2m ist in den Flächen eine Überkreuzanlenkung vorgesehen,
da das Ruder unten anscharniert ist. Außerdem empfehlen wir ein Servo von 8-10 kg auf Wölbklappe.
Eine normale Anlenkung kann hier nicht funktionieren, da die Hebelverhältnisse nur eine mangelhafte Anlenkung zulassen.
Auch das Servo ist für die Wölbklappe völlig unterdimensioniert, da wegen des grossen Weges keine Kraft mehr vorhanden ist.
es ist mir auch unbegreiflich, warum man ein 10mm Servo einbaut, wenn Platz für 20mm vorhanden ist.
Für querruder sollte es wegen der anderen Wege reichen, wenn die Anlenkung optimal gestaltet ist.
Ehrlich gesagt wundert mich, dass so etwas nicht schon viel früher flattert. Das hat aber gar nichts mit der Bauweise des Modells zu tun.
Solche Anlenkungen führen auch bei an sich optimalen Modellen zu Problemen.
Hinzu kommt natürlich wenn ein Modell mal so richtig geflattert hat, dann weiss man nie, was noch in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Immer wenn die Sprache auf die Festigkeit der Modelle kommt, weise ich explizit auf die Bedeutung der Anlenkung und der verwendeten Servos hin.

Gruß
Thommy

Meffi79
19.05.2015, 12:13
na dann hoffen wir mal das die Anlenkungen halten werden bei den WK
hmm so ganz passen die 20mm Servos nicht rein ....

Grüsse

Gast_8039
19.05.2015, 12:55
Hallo zusammen,
beim X-swift 3,2m ist in den Flächen eine Überkreuzanlenkung vorgesehen,
da das Ruder unten anscharniert ist. Außerdem empfehlen wir ein Servo von 8-10 kg auf Wölbklappe.
Eine normale Anlenkung kann hier nicht funktionieren, da die Hebelverhältnisse nur eine mangelhafte Anlenkung zulassen.
Auch das Servo ist für die Wölbklappe völlig unterdimensioniert, da wegen des grossen Weges keine Kraft mehr vorhanden ist.
es ist mir auch unbegreiflich, warum man ein 10mm Servo einbaut, wenn Platz für 20mm vorhanden ist.
Für querruder sollte es wegen der anderen Wege reichen, wenn die Anlenkung optimal gestaltet ist.
Ehrlich gesagt wundert mich, dass so etwas nicht schon viel früher flattert. Das hat aber gar nichts mit der Bauweise des Modells zu tun.
Solche Anlenkungen führen auch bei an sich optimalen Modellen zu Problemen.
Hinzu kommt natürlich wenn ein Modell mal so richtig geflattert hat, dann weiss man nie, was noch in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Immer wenn die Sprache auf die Festigkeit der Modelle kommt, weise ich explizit auf die Bedeutung der Anlenkung und der verwendeten Servos hin.

Gruß
Thommy

Hallo Thommy,
Ich gebe Dir vollständig Recht in Sachen Anlenkungen und Servos. Ist Flattern durch Mängel an der Anlenkung erst mal angeregt, geht jede noch so hinreichende Bauweise in die Brüche! Umso wichtiger, dass das immer wieder klargestellt und Beispiele/ Einbauhinweise gegeben werden. Unabhängig davon empfehle ich aber, die o.g. Materialien/ Bauweisen kritisch zu hinterfragen- zumindest wenn im Zusammenhang Aussagen wie "heavy-slope" o.ä. fallen. Balsa und Abreißgewebe haben dann an solchen Strukturen einfach nichts mehr zu suchen -unabhängig davon ob dies auch am vorliegenden Swift zutraf oder nicht.

GTS
19.05.2015, 13:33
Hi

zur Bauweise könnte ich einiges Beiträgen
Nur wenn ich hier alles dokumentiere was bei meinem
Flieger vom Hersteller kam denke ich bekomme
Ich wohl Probleme ,
Nur ein Beispiel
Bei meinen beiden flächen sind die verbinderhülsen
Auf die letzten 3 cm eingefallen , dann wurde
Herstellerseitig an dem verbinder eingeschliffen
Bis er reinging , mit der Konsequenz dass der Verbinder Spiel
Hatte wodurch mir das ganze aufgefallen ist
Jetzt meine Frage wenn die Hülse nur auf ca 80 % mit den
Holmgurten verbunden ist ist dass dann in Ordnung ?
Oder wenn die einzige Lagerung im Seitenruder ein 1mm balsa ist
Auf welchem schlampig das bowdenzugröhrchen
Verklebt ist ?

Die Ablenkung von unten soweit vom drepunkt entfernt ist wirklich
Nicht gut und unterstützt natürlich das flatterverhalten

MFG

Meffi79
19.05.2015, 13:48
Auch bei mir sind die Taschen für den Flächenverbinder am schluss eingefallen.
Wenn man den CFK Verbinder mit ein wenig Kraft in den Flügel steckt sieht man an der Oberseite wie er sich abzeichnet.... Ich musste den Verbinder ein wenig abschleifen aber nicht sehr viel... Natürlich hat man kein gutes gefühl wenn man nachher damit fliegt..
(Ich habe die normale Version)

Grüsse Felix

GTS
19.05.2015, 14:01
Bei mir hat der Verbinder an der Wurzel
Spiel ca 3/10mm nach oben und unten , in
Längsrichtung verschweig ich das ganze mal
Die eingefallenen Stellen an der Hülse sind bei mir wenn ma da gegendrückt
Weich das heißt die haben an der Stelle keinerlei Verbindung
Zu den holmgurten und dem holmaufbau

Mfg

Zeagle
19.05.2015, 14:07
Betr. den Servos möchte ich einfach noch folgendes anfügen:

die Eckdaten:

Betriebsspannung: 4,8 ... 6,0 V
Stromaufnahme max. bei 4,8 V: 1110 mA
Stromaufnahme max. bei 6,0 V: 1240 mA
Stellmoment 4,8 V ca.: 64 Ncm
Stellmoment 6,0 V ca.: 76 Ncm
Haltemoment 4,8 V ca.: 135 Ncm
Haltemoment 6,0 V ca.: 159 Ncm
Drehbereich mit Trimmung ca.: 2 x 45°
Stellzeit 4,8 V ca.: 0,11 Sek/40°
Stellzeit 6,0 V ca.: 0,09 Sek/40°
Gewicht ca.: 21,5 g
Getriebe: MG

Also auch 15 kg Haltekraft, und 7.5kg Stellkraft., und bei Wölb braucht es während des Fluges ja nur Haltekraft.
So schlecht sind die ja auch nicht. Die Herstellerempfehlung ist da auch nicht besser. (normal Version)

Aber sicher mehr Kraft ist immer gut.

Zeagle
19.05.2015, 14:55
Hi Thomas,

sorry, aber so wie du die Anlenkungen gebaut hast, sehe ich das Flatterproblem zu 95 % darin begründet und nicht an einem Steg aus Balsa....

Die Ruder sind unten angeschlagen, daher muss die Anlenkung von oben über kreuz erfolgen.

Ich habe jetzt mit meinem Swift ca. 70 bis 80 Flüge gemacht, der Flieger wiegt 8,3 Kg (Impeller und 12s). Er wird von mir wirklich nicht geschont und auch schnell geflogen. Bei mir flattert nichts, auch Ablasser von weit oben sind kein Problem.



Gruß Eric

Danke Eric. werde ich nächstesmal machen.
lg Thomas

Zeagle
19.05.2015, 18:02
Hi

zur Bauweise könnte ich einiges Beiträgen
Nur wenn ich hier alles dokumentiere was bei meinem
Flieger vom Hersteller kam denke ich bekomme
Ich wohl Probleme ,
Nur ein Beispiel
Bei meinen beiden flächen sind die verbinderhülsen
Auf die letzten 3 cm eingefallen , dann wurde
Herstellerseitig an dem verbinder eingeschliffen
Bis er reinging , mit der Konsequenz dass der Verbinder Spiel
Hatte wodurch mir das ganze aufgefallen ist
Jetzt meine Frage wenn die Hülse nur auf ca 80 % mit den
Holmgurten verbunden ist ist dass dann in Ordnung ?
Oder wenn die einzige Lagerung im Seitenruder ein 1mm balsa ist
Auf welchem schlampig das bowdenzugröhrchen
Verklebt ist ?

Die Ablenkung von unten soweit vom drepunkt entfernt ist wirklich
Nicht gut und unterstützt natürlich das flatterverhalten

MFG

Grüss dich
Das mit dem Seitenruder war bei mir auch nicht fest. Habe mit aufgedicktem Harz nachgebessert. Wohl aber auch zu wenig.
Fliegst du schon mit deinem ?
Lg

GTS
19.05.2015, 19:51
Ne bin ihn noch nicht geflogen , bekomm ja so wie
es momentan ist den Verbinder nicht formschlüssig
In die Taschen , naja und ich hatte ihn mir zum
Richtigen bolzen gekauft und nicht zum vorsichtig
in der Gegend rumzufliegen !!!!
Und wenns mir das Ding in der Luft Zerlegt 😣
Bin da auch ein wenig ratlos was man macht





Bei mir hat der Verbinder an der Wurzel
Spiel ca 3/10mm nach oben und unten , in
Längsrichtung verschweig ich das ganze mal
Die eingefallenen Stellen an der Hülse sind bei mir wenn ma da gegendrückt
Weich das heißt die haben an der Stelle keinerlei Verbindung
Zu den holmgurten und dem holmaufbau

Mfg

Meffi79
21.05.2015, 14:13
habe bei meinem die Taschen überprüft beim Flügel. Soweit alles ok.
Bei meinem hat die Steckung kein spiel.
Bei einem anschliessenden Belastungstest muss ich sagen das die Flügel sicherlich einiges aushalten (ich habe die normale Version)

Grüsse Felix

Tillux
21.05.2015, 17:08
Zur X-Swift und anderer Modelle Qualität:

Manche sollen angeblich B- und C-Ware Modelle als A-Ware verkaufen und hoffen dann darauf dass es die Kunden nicht merken.
Da kann der Hersteller nichts dafür wenn er Ware ausdrücklich als B- und C- Ware ausweist, sich aber manche Verkäufer nicht daran halten.
Mein eigener X-Swift von Thommys ist einwandfrei, nichts daran zu mäkeln (da hätte ich mich schon aufgeführt;)).

Ein wichtiger Hinweis noch:
Die Seitenleitwerks-Abschlussleiste sollte bis zum Rumpfboden reichen da sich ansonsten der Swift evtl. aufschaukeln und vibrieren kann.
Das kommt dadurch dass sich das Seitenleitwerk mit zu kurzer Leiste verdrehen lässt.
Dies könnte zu den besagten Beschädigungen geführt haben.
220 kmh sind ´Pipifax´ für den Swift, das fliege ich ja mit meiner alten Alpina ohne Probleme.

Lieben Gruß, Til

Zeagle
22.05.2015, 07:21
Zur X-Swift und anderer Modelle Qualität:

Manche sollen angeblich B- und C-Ware Modelle als A-Ware verkaufen und hoffen dann darauf dass es die Kunden nicht merken.
Da kann der Hersteller nichts dafür wenn er Ware ausdrücklich als B- und C- Ware ausweist, sich aber manche Verkäufer nicht daran halten.
Mein eigener X-Swift von Thommys ist einwandfrei, nichts daran zu mäkeln (da hätte ich mich schon aufgeführt;)).

Ein wichtiger Hinweis noch:
Die Seitenleitwerks-Abschlussleiste sollte bis zum Rumpfboden reichen da sich ansonsten der Swift evtl. aufschaukeln und vibrieren kann.
Das kommt dadurch dass sich das Seitenleitwerk mit zu kurzer Leiste verdrehen lässt.
Dies könnte zu den besagten Beschädigungen geführt haben.
220 kmh sind ´Pipifax´ für den Swift, das fliege ich ja mit meiner alten Alpina ohne Probleme.

Lieben Gruß, Til

Hallo Til
Wenn ich ihn dann mal flicke, werde ich das sicher auch umsetzen, mit der aussenliegenden Seitenanlenkung, hat man ja auch automatisch mehr Platz im Heckbereich zum arbeiten.
der Pipifax hat aber gaaaaaaaaaaaanz schön geflattert. :-)

Tillux
22.05.2015, 15:28
Servus,
hab mich nun grundsätzlich ein bisschen umgehört (ist eben auch wichtig für unsere ´Klappi´Speedjunkies):

...erst ein kleiner Tip am Rande: Die Nasenleiste beim X-Swift runder schleifen (ist fertigungstechnisch zu scharfkantig)

Es ist essentiell wichtig daß bei den Swifts ganz allgemein das Seitenleitwerk inkl. Ruder absolut stabil gebaut und angelenkt ist.
Also mit langer Abschlussleiste bis Rumpfboden, evtl. mit Hilfsspanten und spielfreiem, hartem Scharnier. Das Höhenleitwerk darf natürlich auch nicht ´rumwabbeln´.
Auch durch die oben überstehende Finne am Ruder kann es bei zu weicher Ruder-Aufhängung leicht zu Flattererscheinungen führen.
Andererseits verringert die Finne Stellkräfte und die Ruderwirkung ist auch größer als ohne.

Also Thomas, besser Du schaust das alles bei deinem Swift noch mal ganz genau an bevor Du zum Speeden gehst:D
Rüttele und biege einfach mal ordentlich am Leitwerk und den Rudern rum, dann merkst Du schon ob es labbert oder nicht.
-Wenn es labbert oder es sich verbiegen lässt dann mach Dir einfach zusätzliche (sinnvolle) Spanten rein. Das ist kaum Aufwand.

-Wenn das Flattern bei deinem Swift vom Leitwerk kam hast Du sowieso viel Glück gehabt mit den rel. kleinen Beschädigungen.
Hab da schon Flieger gesehen die dadurch absolut unsteuerbar wurden und dann aus Frust alles abgeworfen haben ;)(z.B. am Sudelfeld früher).

Lieben Gruß, Til

bie
22.05.2015, 16:34
Hallo Till und Swift-Piloten


…Es ist essentiell wichtig daß bei den Swifts ganz allgemein das Seitenleitwerk inkl. Ruder absolut stabil gebaut und angelenkt ist.
Auch durch die oben überstehende Finne am Ruder kann es bei zu weicher Ruder-Aufhängung leicht zu Flattererscheinungen führen.
Andererseits verringert die Finne Stellkräfte und die Ruderwirkung ist auch größer als ohne…


in einem Artikel in einer Ausgabe der AUFWIND - es ist schon ein paar Jahre her - ging es u. a. auch um Flatterneigung von Rudern. Hier wurde als probates Mittel gegen Seitenruderflattern dringend empfohlen, bei einer Konfiguration wie dem Swift (gleiches gilt auch für die L-213A und andere mit der Konfiguration) das Seitenruderbatt gewichtsmäßig auszugleichen, indem man in die Finne (Ausgleichsfläche) oberhalb der Dämpfungsfläche entsprechend Gewicht (Blei o. a.) einbringt.

Ob das bei der kleinen Ausgleichsfläche und dem großen Ruder gewichtstechnisch möglich ist, weiß ich nicht. Aber das lässt sich leicht ausprobieren, indem man den Rumpf auf die Seite legt, die Servoanlenkung vom Ruder löst und dann mit Tesa auf der Ausgleichsfläche so lange Gewicht anbringt, bis das Ruder im Gleichgewicht ist. Dadurch sollte sich schnell abschätzen lassen, ob es möglich ist.

MarkusN
22.05.2015, 17:04
in einem Artikel in einer Ausgabe der AUFWIND - es ist schon ein paar Jahre her - ging es u. a. auch um Flatterneigung von Rudern. Hier wurde als probates Mittel gegen Seitenruderflattern dringend empfohlen, bei einer Konfiguration wie dem Swift (gleiches gilt auch für die L-213A und andere mit der Konfiguration) das Seitenruderbatt gewichtsmäßig auszugleichen, indem man in die Finne (Ausgleichsfläche) oberhalb der Dämpfungsfläche entsprechend Gewicht (Blei o. a.) einbringt. Der Artikel war, IIRC, über das Fräulein Rottenmeier oder den Wobbegong. Raphael sollte da genaueres dazu wissen.

Tillux
22.05.2015, 18:31
...Fräulein Rottenmeier oder den Wobbegong...

:eek:????!!!:confused::confused:

Fräulein Rottenmeier
1350646

Wobbegong
1350647

MarkusN
22.05.2015, 19:40
:eek:????!!!:confused::confused:
Logo (https://www.logo-team.biz)

Tillux
22.05.2015, 19:50
Logo (https://www.logo-team.biz)

...muß man das verstehen? Ich versteh echt nur Bahnhof (gehts da nur mir so?).
:confused:

...der Link führt bei mir ins leere...

Arne
22.05.2015, 20:14
Das sind Modelle vom Logoteam. Das sollte es erklären für dich.

Hannes Kolks
22.05.2015, 20:20
Die Jungs vom Logo-Team sind in Deutschland eine DER Adressen im Bereich Entwicklung wettbewerbsorientierter F3B / F3Fund F3K-Modellen. Versuch es mal mit diesem Link: http://www.logo-team.biz/

Frl. Rottenmeyer und Wobbegong waren / sind Modelle des Logo-Teams.

Ich kann nur empfehlen, den besagten Artikel in der AUFWIND zu lesen. Qualitativ derart hochwertige Artikel sind in unserer jetzigen bunten Modellflugpresse leider zur absoluten Ausnahme geworden:cry:

LG
Hannes

Arne
22.05.2015, 20:23
Normalerweise verkneife ich es mir immer aber an der Stelle möchte ich (wieder ot) einmal kurz sagen: You get what you pay for.
Das meine ich im Ansatz völlig wertfrei. Ich habe es beim Stingray auch schon mal gesagt (beim Swift hier wird es wohl vergleichbar sein), die X-Models Variante ist für das Geld ein wirklich gutes Modell. Aber es ist eben auch verhältnismäßig günstig. Für den damit möglichen Entwicklungs- und Fertigungsaufwand kann man eben nur in gewissen Grenzen Qualität, Vorfertigung etc. erwarten. Und auch bei der vielstrapazierten Vollgasfestigkeit. Es ist wohl möglich, diese mit Sorgfalt, sehr guten Anlenkungen etc. in gewissen Grenzen zu erreichen. Wer mehr will (und bei 500m und mehr Ablasshöhe fängt das an) der sollte vielleicht über entsprechendes Material nachdenken, die Alternativen sind bekannt. Kostet deutlich mehr aber kann eben auch mehr. Nochmal(!), gute Modelle für ihr Geld aber erwartet nicht zuviel, das ist unfair. Zum Themenstarter, du hast ja jetzt so einige Tips bekommen, wie du optimieren kannst. Damit sollte sich das ganze noch etwas verbessern lassen.

Tillux
22.05.2015, 20:37
...selbst wenn man kann, will vielleicht nicht jeder weit mehr als 2000 Euro für ein ca. 3m Modell ausgeben. Bei entsprechender eigener Bauausführung sind die X-Models (A-Ware) klasse und der Swift ist ohne Grenzen in der Luft nicht zu zerbröseln (habe noch nichts anderes gehört). Und persönlich finde ich die Formgebung gerade des X-Swift absolut gelungen.

MarkusN
22.05.2015, 21:20
Sorry für die Konfusion mit dem Link. Hatte ihn aus Google kopiert, von wo er mit dem ganzen Google-Rattenschwanz kam; beim Editieren muss ich dann irgendwie Mist gebaut haben.

Habe aber ehrlich gesagt schon etwas gestaunt, dass man die zwei Namen erklären muss. Ist halt doch schon eine Weile her.

Tillux
22.05.2015, 21:26
...na die Namen mußt Du nicht erklären (siehe Bilder;)),

...aber für Modelle sind sie ziemlich lustig gewählt:D. Mit reinen Zweckmodellen kenne ich mich auch wenig aus.

MarkusN
22.05.2015, 21:36
...aber für Modelle sind sie ziemlich lustig gewählt:D.Das Fräulein finde ich sehr treffend: Knallhart... Wer Raphaels Quadratlooping mit dem Teil gesehen hat, vergisst den nicht so schnell.

Gast_8039
26.05.2015, 12:09
Zum Themenstarter, du hast ja jetzt so einige Tips bekommen, wie du optimieren kannst. Damit sollte sich das ganze noch etwas verbessern lassen.

Dass die Flieger ein gutes Preisleistungsverhältnis haben, steht außer Frage.
Ob es A- oder B-Ware gibt, keine Ahnung. Der von mir inspizierte und durch Delamination innerhalb der Balsalage zerstörte Stingray (mit mutmaßlich ähnlichem Aufbau) zeigte keine Fertigungsmängel im klassischen Sinne einer QS -. Will sagen, die Klebung Balsa an Schale war einwandfrei wie Anhaftungen zeigten und ebenso die Passungen (Kleberaupen) zwischen Steg und Schale waren gut. Aber erst mal ist eine gewisse Empfindlichkeit dieser Bereiche gegen evtl. Vorschäden durch Delamination infolge Schlag, Transport etc. zu unterstellen. Und gemeinerweise ist für derartige Vorschäden typisch, dass sie erst mal unsichtbar sind...
Mein Verbesserungsvorschlag wäre, zumindest für die HS-Varianten die Stegpositionen sauber zu spezifizieren -> d.h. näher an die Scharnierlinie hin, um Momente und Schälkräfte zu reduzieren. Dann sollte man auch den Stützstoff Balsa in diesem Bereich ausnehmen lassen. Evtl. dann noch statt Abreißgewebe ein Aramidband ca. 60g/m² aufwärts unter 45° einlegen. Das dürfte weder ein großes bautechnisches Problem, noch eine wesentliche Kostenfrage sein. Ansonsten kann die Anlenkung leisten was sie will, die festgelegte bauweisen-bedingte Grenzbelastung steht als nächste Hürde an und ist fliegerisch im Alpinen auch erreichbar. Und im Endeffekt wäre die Bezeichnung "Heavy Slope" zumindest fragwürdig.

Zeagle
29.05.2015, 20:58
Hallo liebe Moderatoren, ich würde gerne wissen, warum der Titel meines Treads geändert wurde?
Gruss Thomas

blubblub
01.06.2015, 14:57
Hallo Thomas,
Auch mein Swift hat das Seitenruder abgeworfen und die ganze Finne hinten wurde dabei de laminiert.
Ursache war Wohl oder Übel die lasche Anlenkung am Seitenruder.
durch eine Anfrage hier auf RC-Network bin ich von Edi auf diese cmsmodell.ch Seite verwiesen worden und konnte da gute Beispiele entnehmen.
Die Querruder und Wölbklappen sind von Anfang an mit M3 Schubstangen und Gabelköpfe angelenkt worden und haben dem ganzen Treiben stand gehalten.
In der Seitenfinne wurde die gelöste schicht komplett entfernt und mit einem zusätzlichen Kohlegewebe verstärkt
auch im vorderen Drittel der Finne wurde eine art Kohlerohr ein laminiert und so habe ich eine absolute steife Finne erhalten welche mit einem mit Rowings belegtem Schluss spannt verschlossen wurde
Mittlerweile fliege ich meine Swift wider Hemmungslos und habe viel Spaß damit
Gruß
Michu
1355961135596213559631355964

Zeagle
01.06.2015, 21:16
Hallo Thomas,
Auch mein Swift hat das Seitenruder abgeworfen und die ganze Finne hinten wurde dabei de laminiert.
Ursache war Wohl oder Übel die lasche Anlenkung am Seitenruder.
durch eine Anfrage hier auf RC-Network bin ich von Edi auf diese cmsmodell.ch Seite verwiesen worden und konnte da gute Beispiele entnehmen.
Die Querruder und Wölbklappen sind von Anfang an mit M3 Schubstangen und Gabelköpfe angelenkt worden und haben dem ganzen Treiben stand gehalten.
In der Seitenfinne wurde die gelöste schicht komplett entfernt und mit einem zusätzlichen Kohlegewebe verstärkt
auch im vorderen Drittel der Finne wurde eine art Kohlerohr ein laminiert und so habe ich eine absolute steife Finne erhalten welche mit einem mit Rowings belegtem Schluss spannt verschlossen wurde
Mittlerweile fliege ich meine Swift wider Hemmungslos und habe viel Spaß damit
Gruß
Michu
1355961135596213559631355964

Hallo Michu
Danke dir für deine Infos und Fotos. Mein Swift ist im Moment im Gestell, ich werde ihn bei Gelegenheit und guter Laune nochmals hervorholen , die Tips und Infos einarbeiten und dann nochmals zügig runterfahren, und wenn er dann nicht hält, hat es sich erledigt 😉
Es freut mich, das deiner nun läuft.! Und ein bisschen befriedigt es mich auch, das ich wenigstens nicht der Einzige bin .
Ich werde dann, falls dieser Tread dann noch existiert, meine Erfahrungen nochmals reinstellen.
Allen hilfreichen User ein herzliches Dankeschön !
Liebe Grüsse Thomas

Hansjörg Rothfuß
09.10.2015, 11:10
Hallo Swift-Fliegers,

ich würde gerne wissen, welche äußeren Abmessungen
der Flächenverbinder des 3,2 X-Swift hat?
(hat zwar mit dem Thema direkt nichts zu tun,
würde mich aber sehr freuen wenn sich einer
der Swift-Besitzer die Mühe machen würde.....)

Vielen Dank vorab,
Gruß Hansjörg

Tillux
09.10.2015, 12:35
4x2x45 cm

L.G.:)

Hansjörg Rothfuß
09.10.2015, 19:04
Danke dir, Tillux

Zeagle
30.10.2016, 16:19
Hallo zusammen

Wollte nur noch ein kleines Feedback meiner Swifterei geben....
Ich habe den vermüllerten Swift als defekt verkauft, da ich meinen neuen bekommen habe. Von Uwe Freitag.
Der hält ! Einfach endlos geil ! 1685036
500m anstechen, und nach 300m voll Höhe und Seite ziehen, und er geht in eine wunderschöne Flachfrille (schreibt man das wirklich so ?)
Wer "günstig" kauft , kauft zweimal..... wobei günstig beim X-Modell ja relativ ist.
Liebe Grüsse eines glücklichen Swift Piloten....

P51er
30.10.2016, 22:21
Was bis heute noch keiner gefragt hat...auf welche Seite hast du denn die Ruderhörner in den Flächen der X-Swift eingeklebt. Mich wundert es sehr, das es niemand aufgefallen ist...das die Ruderhörner auf der falschen Seite eingeklebt worden sind:D

Und das mal so am Rande erwähnt....

Das hat nix mit günstig zu tun...mit eher grob fahrlässig!

Robert G.
30.10.2016, 22:50
Was bis heute noch keiner gefragt hat...auf welche Seite hast du denn die Ruderhörner in den Flächen der X-Swift eingeklebt. Mich wundert es sehr, das es niemand aufgefallen ist...das die Ruderhörner auf der falschen Seite eingeklebt worden sind:D

Und das mal so am Rande erwähnt....

Das hat nix mit günstig zu tun...mit eher grob fahrlässig!

Wurde schon vor langer Zeit darüber geschrieben:
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/516353-Erfahrungen-(Flatterfestigkeit)-Swift-(3-20-m-x-Modells)?p=3726549&viewfull=1#post3726549

P51er
30.10.2016, 23:59
Da wurde geschrieben, das die Anlenkungspunkte der Ruderhörner nicht über den Drehpunkt ist...vielleicht verstehen wir uns nicht richtig.

Die Ruderhörner wurden fälschlicher Weise auf der Unterseite der Fläche in den Ruder eingeklebt. Richtig wäres gewesen, das man die Ruderhörner auf der Oberseite eingeklebt hätte. Die Ruderscharniere befinden sich auf der Unterseite.
Das man den Drehpunkt beachten soll ist aber auch klar...

Robert G.
31.10.2016, 09:13
Hi,

Durch die Anlenkung unten an den Rudern zu kurzer Hebelarm am Ruder.




Die Scharnierlinie ist unten - und die Ruderhebel auch unten. Genau lesen.

Compositas
31.10.2016, 09:54
Die Scharnierlinie ist unten - und die Ruderhebel auch unten. Genau lesen.
Ja, und genau das ist falsch. An solche Modelle gehört immer eine Überkreuz-Anlenkung, um die Ruderdicke als zusätzlichen Hebelarm zu nutzen, eine harte Kinematik und das Servo muss so grund- (!!) eingestellt sein dass es möglichst 100% Servoweg macht. Bildbeispiel in Kürze

Robert G.
31.10.2016, 10:44
Wer die Beiträge von Seite 1+2 gelesen hat, da wurde bereits alles geschrieben und auch per Link auf sinnvolle Anlenkungen verwiesen.
Spätestens dann sollte man wissen was man falsch gemacht hat.

Compositas
31.10.2016, 19:09
Und für alle die Bildmaterial bevorzugen, bitte schön: hier eine überkreuz angelenkte, garantiert flatterresistente WK eines ähnlichen Modells (oben angelenkt, unten angeschlagen).

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Zugegeben, doppelte Hörner braucht es nicht in jedem Falle und wenn Hutzen drauf sind schauts auch nochmal besser aus ;)

Robert G.
31.10.2016, 20:58
Hebel, Abstand zur Scharnierlinie wäre mir zu wenig und in Flugrichtung zu weit vor der Scharnierlinie.

1685979

Compositas
01.11.2016, 10:52
[QUOTE=Robert G.;4183466]Hebel, Abstand zur Scharnierlinie wäre mir zu wenig und in Flugrichtung zu weit vor der Scharnierlinie.
QUOTE]

Hallo Robert,
kannst Du das bitte genauer begründen? Danke!
Evtl. vorher das Gesamtkonstrukt nochmal überdenken

Robert G.
03.11.2016, 20:47
Wenn's um "Flatterfestigkeit, Vollgasfest" geht, bevorzuge ich eine ~90°-Anlenkung am Ruder, vom Drehpunkt der Anlenkung zur Scharnierlinie. Im Bild rot. Gelb wird sicher keiner bauen, soll nur das Problem verdeutlichen.
Sollte die Wölbklappe auch als Butterfly genutzt werden, kommt man am relativ langen Servohebel nicht vorbei. Weshalb ich an der Wölbklappe stärkere Servos als am Querruder einbaue.

Sollten Fehler im Bild sein, darauf Hinweisen.
1687597

Küstenschwalbe
03.11.2016, 21:05
Hallo Robert,

super Zeichnung ;). Der Unterschied bei den Längen der Hebelarme (Klappenseite) zwischen rot und blau entspricht aber nicht den Bemaßungspfeilen (rechte Seite) sondern entscheidend ist der rechtwinklige Abstand der Kraftlinien zum Drehpunkt der Klappe.
... Und der ist fast identisch. Somit kein nennenswerter Nachteil.

Aber.... der riesen Vorteil von Compositas (blau) Anlenkung macht sich beim Ausfahren der Klappe bemerkbar. Dann hat er einen unschlagbar galaktischen Hebelarm an der Klappe, im Gegensatz zur roten Version.

Robert G.
03.11.2016, 21:37
Hallo Jens,


Dann hat er einen unschlagbar galaktischen Hebelarm im Gegensatz zu deiner Version.
Braucht man das bei Klappe weit nach unten wie Butterfly? Ich denke nicht. Wer will schon bei High-Speed Butterfly fahren (einmal geht immer :) )
Der Ausschlag nach oben wäre mir dafür zu wenig.


entscheidend ist der rechtwinklige Abstand der Kraftlinien zum Drehpunkt der Klappe

Edit, glaube ich weis was du meinst - werd's gleich ändern, kleinen Moment... nun korrigiert. Hm, hätte ich selber merken/sehen müssen. Danke.

Küstenschwalbe
03.11.2016, 22:00
Hallo Robert,

nein, ich meinte die echte wirksame Hebellänge.

Nur mal als Beispiel, der orange, der blaue und der grüne Hebel haben alle in dieser Klappenstellung etwas gemeinsam.
Nicht die Klappe bewegen, dann ändert sich eine ganze Menge.
Aber in dieser Stellung haben alle 3 Hebel den gleichen wirksamen Hebelarm.

Das ist laut Definition der Abstand der Kraftline zum Drehpunkt (siehe Hebelgesetze) und der ist in diesem Fall (in dieser Klappenposition) bei allen drei der gleiche Abstand. ;) Mein Favorit ist eindeutig "orange".

1687598

Compositas
04.11.2016, 05:24
Servus Jens!
Bist auf der richtigen Spur! Noch ein konkreter Tipp: wo ist die Scharnierlinie in meinem Beispiel? Sie liegt immer in Flugrichtung vor der Schnittlinie, damit das Ruder eintauchen kann. Ok, war gemein, da für euch nicht zu sehen. Aber somit wird der "kinematische" Hebel in der Anlenkung nicht ganz, aber fast rechtwinklig. Auch wenn das aufgrund der Formgebung und Position des Hebels nicht offensichtlich ist. Und der Hauptvorteil ist das Aufstellen bei WK-Ausschlag, d.h. geringe Servolast und Hebellänge- sowie die Tatsache dass man keinen der Klappenstege durchtrennen muss da die Anlenkung immer stationär oberhalb dieser verläuft.

Compositas
04.11.2016, 07:45
Der Ausschlag nach oben wäre mir dafür zu wenig.


Wir erreichen durch die entsprechende Formgebung unserer Hebel gut 15-20° nach oben. Das reicht, um in Speedstellung ausreichend WK mit der QR nach oben mitzunehmen.
Womit Du bei Deinen Bedenken aber durchaus recht hast ist, dass die Scharniere durchaus höher beaufschlagt werden, als wenn kürzere Hebel rechtwinklig angeordnet wären- vektoriell bedingt. Es ist daher vorauszusetzen, dass die Bauausführung (Steg-/ Schalenverbund, Scharnier, Steifigkeit Klappe) einwandfrei sind. Ích würde aber ohnehin solche Anlenkungen (oder gar IDS/ RDS) nicht an einer weichen und mittels Silikonscharnier angesetzen Klappe einsetzen wollen.

Robert G.
04.11.2016, 12:27
Hallo Robert,

nein, ich meinte die echte wirksame Hebellänge.

Nur mal als Beispiel, der orange, der blaue und der grüne Hebel haben alle in dieser Klappenstellung etwas gemeinsam.
Nicht die Klappe bewegen, dann ändert sich eine ganze Menge.
Aber in dieser Stellung haben alle 3 Hebel den gleichen wirksamen Hebelarm.

Das ist laut Definition der Abstand der Kraftline zum Drehpunkt (siehe Hebelgesetze) und der ist in diesem Fall (in dieser Klappenposition) bei allen drei der gleiche Abstand. ;) Mein Favorit ist eindeutig "orange".

1687598


Hallo Jens, Composit-As

bedeutet das, trotz unterschiedlicher Hebellänge ist aufgrund des Winkels zur "Schubstange - rot" die Schub- Zugkraft am Servo gleich (in dieser Klappenstellung-Strak) ?

1687718

Compositas
04.11.2016, 14:24
Tschulligung, habe mich bei obigem Thread fies verschrieben! Gemeint war: die Scharnierlinie liegt in Flugrichtung hinter der Schnittlinie.
Entscheidend ist aber in jedem Fall der Hebelarm Scharnierlinie - Anlenkpunkt mal rechtwinkliger Vektor und diese Größe hängt auch von der jeweiligen Position des Servoabtriebs ab. Im obigen Bild bzw. der gezeigten Position sind sich orange und blau ebenbürtig, grün ehrlicherweise besser (aber auch ganz ehrlich: grausam hässlich). In Speedstellung ist orange etwas schlechter, dann blau und am stärksten grün. Für WK in Landestellung geht nur orange oder blau, aber mit Einbußen und im Falle blau mit gekappten Stegen. Außerdem stehen alle außer Orange grässlich weit ab.
Merke: Überkreuz ist immer gut und Orange ist der beste Kompromiss - wenn idealerweise mit Gegenlager und im steifen Verbund verbaut!

P51er
04.11.2016, 15:16
Obwohl der Druckpunkt am Orangen Ruderanschluß bei jeder Bewegung eher nach oben und unten drückt statt mehr zum Servo geht...würde ich nicht so machen...bei mir liegt der Anlenkungspunkt der Wölbklappen zwar vor der Scharnierlinie, sitzt aber deutlich höher...damit der Hebel richtig kräfte aufnehmen kann...
Wenn man orange so umsetzt(so wie es gezeichnet ist), wäre das bestimmt eine sehr schwammige Angelegenheit.

Tillux
04.11.2016, 16:48
...wäre das bestimmt eine sehr schwammige Angelegenheit.

...Genau so ist es !

Sagt der anerkannt Sachverständige für Hebelverhältnisse ;)

Compositas
05.11.2016, 08:49
...Genau so ist es !
Jein.
Deswegen schrieb ich auch "in der dargestellten Position", welche praktisch Quatsch wäre. Unsere Hebel sind allesamt alles andere als schwammig sondern knallhart, stehen aber auch in Wahrheit nie so, wie dargestellt. Zudem kommt es auf die korrespondierende Hebel-Stellung am Servo und die sich einstellenden Winkelverhältnisse an. Besser nochmal einen Blick auf mein drittes Bild, da kann man`s eher erahnen- Zusammenfassend will ich nur drauf raus, dass ein vorverlagerter Anlenkpunkt bei den WK vorteilhaft ist und man mit Detailarbeit alle Zielkonflikte lösen kann ohne dem Servo Extra-Weg verpassen, weit heraus stehende Hebel akzeptieren oder die Klappen-Stege ausschneiden zu müssen.
PS @ Til: vermute ich richtig, dass Du niemals ein IDS einbauen würdest? ;) Und Übrigens: Dein E80 macht mir mit dem neuen Motor viel Freude, der HET war dagegen nicht lange online...

Chrig 66
05.11.2016, 10:02
Das gleiche Problem diskutiere ich immer wieder mit einem Vereinsfreund (Anlenkung vor oder nach oder wie weit vor oder nach Scharnierlinie). Und wir sind nicht der gleichen Meinung! Meine Ansicht, ich hoffe sie stimmt einigermassen, ist diese: Mit der Verlegung der des Anlenkpunktes vor oder nach 90° zur Scharnierlinie erreiche ich eine Differenzierung der Wege, das gleiche gilt auch beim Servo. Diese ist ja teils gewollt (viel Ausschlag nach unten bei WK). Gleichzeitig differenziert sich auch die "Härte" der Anlenkung, dh. eine Richtung ist super, die andere wird weicher. Die orangene Anlenkung ist bei Ausschlägen nach oben weicher als eine 90° Anlenkung. Im Gegensatz wird eine 90° Anlenkung bei maximalem Auschlag nach unten weich (ist ja nicht schlimm). Eine leichte Abweichung von den 90° baue ich auch ein, va. beim Servo, beim meist nicht gelingenden Versuch den maximalen Servoweg ausnützen zu können.
Viele Grüsse
Chrigu

Compositas
05.11.2016, 10:31
Die orangene Anlenkung ist bei Ausschlägen nach oben weicher als eine 90° Anlenkung. Im Gegensatz wird eine 90° Anlenkung bei maximalem Auschlag nach unten weich (ist ja nicht schlimm)....beim meist nicht gelingenden Versuch den maximalen Servoweg ausnützen zu können.


Also, das ist das entscheidende Kriterium: immer 100% Servoweg als Ziel, egal was dranhängt! Besonders bei den WK wo der Zielkonflikt Präzision/ Spielfreiheit (zuständig für Flatterresistenz) vs. maximaler Verfahrweg (Landestellung) zu lösen ist. Begrifflich gefällt mir Präzision übrigens besser als "Härte". Hierbei spielt auch wie bereits angemerkt immer stark die Ausführung der gesamten Peripherie mit ein: Servo, Servorahmen (mit-ohne Gegenlager), Flügelbauweise, Stege, Klappengeometrie und -Steifigkeit etc. Einen in sich "weichen" Flügel muss ich immer mit einer hebeltechnisch "präzisen" Anlenkung und geringen Klappen-Verfahrwegen "schützen"- ein guter Carbon-Flügel verträgt dagegen sogar ein IDS...


Die orangene Anlenkung ist bei Ausschlägen nach oben weicher als eine 90° Anlenkung.

wenn statt "weicher" "ungünstiger" gemeint war, einverstanden.
Aber es kann der hebel-/ krafttechnische Nachteil in dieser Position (sofern moderat) voll akzeptabel sein und eben nicht zu einem weichen Ruder führen. Zuerst einmal erhöht sich durch das Hebelgesetz die resultierende Zug-/ Druckkraft in der Anlenkung bei gegebener Servokraft bzw. gegebenem Ruderdruck. Die Anlenkung wird aber trotzdem dann nicht weich, wenn die Servo-Abtriebskraft durch den in schräger Position stehenden Abtriebshebel gleichermaßen verstärkt wird (bei geringerem Weg) und die gesamte Konstruktion in sich stabil und steif genug ist um den höheren Kräften nicht durch Verformung nachzugeben. Und genau das ist die Voraussetzung, wie bereits in meinem früheren Beitrag angesprochen.
Und wir liegen noch immer mit den Strukturkräften weitaus niedriger als bei einer mäßig ausgeführten klassischen oder gar einer IDS-Anlenkung oder hebeltechnisch besser als wenn Anlenkung und Scharnier auf einer Seite liegen

Compositas
06.11.2016, 14:46
Nachfolgend noch ein Bild. Nehmen wir an, das ist von einem fiktiven Flieger, der zwar nicht von mir, aber auch wirklich gut ist ;). Jedenfalls, der flattert niemals, wenn man das Grundlegende nicht verbockt. Trotzdem ist die ganze Geschichte mit der fiktiv aufgemalten Anlenkung nicht so ganz optimal- trotz des Lieblingshebels einiger...
Warum?
1688944
Bei einem Stegabstand von hier fast 20mm kann der Anlenkungshebel auf Neutral so optimal stehen wie er will- ich muss beide Stege an der Stelle durchtrennen. Was aber schlimmer ist: die strukturelle Schwachstelle ist der weite Bereich zwischen der Klappenverkastung. Und dies geht um ein Vielfaches höher in das Gesamtsystem ein als ein paar akademische Millimeter Hebelweg Differenz welche zu einer bestimmten Klappen-Position ohnehin zwangsläufig entsteht. Hier lohnt sich allgemein sehr zu optimieren.
PS: wer in meinem früheren Bild genau hinsieht, erkennt dass die Scharnierlinie nur rund 1,5mm vom Klappensteg entfernt liegt, die Stegabstände danach nur so breit wie nötig, damit die Einlauflippe bei Vollausschlag nicht am flügelseitigen Steg anschlägt. Und der Hebel wird erst hinter dem Klappensteg eingeharzt- somit keinerlei Schwächung des Stegs/ Torsionskastens