3,5 mm Goldstecker: Wie bekommt man die Stecker/Buchsen ins Gehäuse?

Gast_9757

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Vielleicht stelle ich mich auch nur zu dumm an...

Bei Graupner hat man sich jetzt wohl auf das 3,5mm-Goldstecker-System "standardisiert". Und z.B. bei Nessel bekommt man diese Steckverbinder auch recht günstig. Mir gefällt das System recht gut, deutlich kompakter als meine 4mm-Steckverbinder, und mit dem Gehäuse auch noch verpolungssicher.

http://www.nessel-elektronik.de/Goldstecker/goldstecker.html#3.5mmGOLDSTECKER

ABER: Ich krieg es einfach nicht auf die Reihe, die Stecker/Buchsen verlustfrei in das Griffgehäuse zu schieben. Der Druck, den man ausüben muss, ist einfach zu hoch - man hat keinen richtigen Ansatzpunkt an Stecker/Buchse, und das Gehäuse mache ich mit meinem Brachialansatz auch meist kaputt.

Gibts da irgendeinen Trick, denn ich verpasst habe?
 

TiKli

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Kunststoffgehäuse auf eine stabile Unterlage stellen.
Stecker / Buchse so weit wie es geht senkrecht von oben einstecken.
Kleinen Schraubendreher o.ä. an Buchse / Stecker ansetzen und mit einem
kräftigen Schlag mit einem Hammer einklopfen.
So geht es meiner Erfahrung nach am besten, evtl. hat noch jemand bessere Tips.
Allerdings waren meine letzten Gehäuse von so schlechter Qualität, dass diese beim einschlagen alle gerissen sind.
Oder du nimmst anstatt der Gehäuse einfach Schrumpfschlauch, das hat sich auch bewährt.
 

Gast_9757

User gesperrt
Ja, so ähnlich mache ich es auch.

Manchmal klappt es, meistens knickt aber das Griffstück um, da man den (ziemlichen) Druck nicht "mittig" ausüben kann :(. Hätte gehofft, da gäbe es einen geheimen Trick...
 

VOBO

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Hallo, ich verwende auch nur Schrumpfschlauch zur Isolierung.

Aber:
Es gibt 3,5mm Stecker mit gedrehten(verdrehten) Lamellen bei Nessel.
Diese lassen sich wesentlich leichter einstecken als die heute vielfach von der Konkurrez (und ev. inzwischen auch bei Nessel erhältlichen?) angebotenen Teile mit geraden Lamellen.
Manchmal liegts auch an den Buchsen. Gute Buchsen haben eine angedrehte Phase, dort flutschen die Stecker viel besser rein.

Insbesondere die heutige Billigware aus China ist meist mit derartigen minderwertigen Stecksystemen ausgestattet (schlecht kopiert!).
Habe selbst gerade einen Motor aus HongKong importiert und dort nur mit Mühe die Steckverbindung herstellen können. Allerdings gehts nach der 1. Steckung dann doch etwas leichter.

Gruß Volker
 
Hallo,
ich hatte anfangs das selbe Problem. Es gibt auch eine Anleitung auf der Seite von Schulze http://www.schulze-elektronik-gmbh.de/ unter Download->Bedienungsanleitung->Sonstiges->Steckverbinder.
Am besten geht es meiner Meinung nach, wenn Du die Stecker gleich nach dem Löten (wenn sie noch so geschätzte 60-70 Grad haben) eindrückst bzw. noch mal mit einem Heissluftfön erwärmst.
Aber Vorsicht bei den Steckern, bei zu hoher Temperatur kann die Kontaktfeder beschädigt werden. Entweder vor dem Löten abmachen oder beim Löten den Stecker in eine Metallplatte mit einer passenden Bohrung stecken, damit die Wärme schnell abgeführt werden kann.
Dann genügt es, wenn Du mit einem Kleinen Schlitzschraubendreher auf dem/der Stecker/Buchse ansetzt und mit dem Griff eines anderen Schraubendrehers leicht draufschlägst.

Gruss Jan
 

Maistaucher

Vereinsmitglied, Offizieller 1. Avatarbeauftragter
Immer wieder beliebtes Problem.
Die gleiche Frage hatte wir 1738 bereits schon mal
und wurde damals in etwa so beantwortet.

Wichtig ist der Hinweis, beim Einschlagen das Gegenstück des Gehäuses aufzustecken,
damit nix so leicht verbiegt oder zusammengestaucht wird.
 
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