Austauschrunde zum IBEX 85A Regler

Hallo zusammen,

ich starte hier mal eine Thread zum Erfahrungsaustausch des Regler IBEX 85A von Hepf.
Es handelt sich um diesen Regler IBEX 85A

Ich habe natürlich gleich mal eine Frage zu diesem Bild.
1668168914004.png

1. Fließt der ganze BEC Strom übe das Rc Servokabel?
2. Wie mache ich denn die Aufteilung des Empfängerstroms bei einer CB220?
3. Kann ich die Plus- und Munisleitung des Rx Kabels direkt an die grünen MPC Stecker der CB220 führen?

Damit sind schon mal ein paar erste Fragen platziert.

Von der Beratung und dem Service bin ich bisher sehr angetan.

Gruß
Thomas
 
Hallo Karl,

sorry für meine Abkärzung. CB steht für Central Box. Diese stammt von Jeti CB 220
 
Puh, wie groß ist denn das Modell in das du all das einbaust und wieviele Servos werden da betrieben? Diese Central Box kann ja einen Haufen Servos sowie zwei Akkus managen und ist daher wohl für ein größeres Modell gedacht. In so einem Fall würde ich neben dem BEC auf einen zusätzlichen Akku bauen oder gleich zwei Akkus verwenden und auf das BEC des Reglers verzichten.

Gruß, Karl Hinsch
 
Jo, das Modell ist schon etwas größer (manche sehen es noch als Spielzeug an :-).
Der Regler kommt in eine LS10 von FW.
Bisher bin ich immer gut mit BEC und Stützakkus auch bei größeren Modellen gefahren.
Und ich stecke das Gewicht lieber in die Struktur als in Akkus :cool:
 
Du kannst vom Ibex BEC +- auf den Akku1 Eingang der CB legen. Zur Steuerung benötigst du nur Impuls und Minus. Ob BEC auch über das Telemetriekabel geht? Keine Ahnung, vermutlich nicht. Falls doch, muss hier entsprechend angepasst werden. Auf den Akku2 könntest du ein Backupsystem legen. Steht dein BEC z.B. bei 8V, bietet sich an einfach einen 2s LiFe als Backup zu nehmen. Den kannst du geladen im Modell lassen. Fällt die BEC Spannung unter die des LiFe, wird dir CB umschalten. Da der Strom an den CB-Eingängen gemessen wird, kannst du dich per Telemetriealarm warnen lassen :)
 

k_wimmer

User
Du kannst das ganze auch mit der CB220 so betreiben wie hier:
**********************************************************************
Just to show how I did it:

LiFePo4_Charge.JPG


The Board is this one:
https://www.microchip.com/en-u…pment-tool/MCP73X23EV-LFP

Just the half of it which is for charging 2Cell Batteries.
BEC is connected to Batt1
LiFePo4 is connested to Batt2.
Don't forget to disconnet the red wire for the ESC Channel !
As soon as BEC fails the Voltage drops to the LiFePo4 Voltage.
As long as BEC is working with 8.xxV the Battery is charged with max. 1A.
The electronic in the device only takes the current from the higher voltage.
So you always have a well charged Battery.
*****************************************************************************************
beschrieben.
Hatte ich auch schon zu Jeti Zeiten mit der CB200 so betrieben
 
Zuletzt bearbeitet:

onki

User
Hallo Thomas,

Es ist echt nicht ausrottbar die Mär, dass große E-Seglermodelle zwingend einen eigenen Akku als primäre Stromversorgung benötigen. Das ist eine völlig veraltete Darstellungsweise. Ein Backup-Akku (ideal ist hier ein A123 2s2500) am zweiten Eingang der CB220 ist mehr als ausreichend für den Notfall und gibt mehr als 2 Stunden Reservestrom. Wer dann noch nicht sicher gelandet ist, sollte keine Großmodelle fliegen.

Bei der Verwendung vom Centralboxen ist unbedingt ein Adapter nötig. Man kann zwar auch die Servostecker abzwicken und alles dort anlöten, dann ist der Regler aber nicht mehr von der RC-Anlage problemlos zu trennen und das mag ich nicht.
Dazu nutze ich eine doppelreihige Stiftleiste an die die beiden Servostecker so angesteckt werden, sodass Plus- und Minusanschluss sich jeweils gegenüberliegen. Die beiden Plus und Minusleitungen werden zusammegefasst und gehen über ein dickeres Kabel (ca. 0.75mm²) auf einen MPX-Stecker zur Centralbox (z.B. Akku 1).
Das Reglersignal geht als Einzelader über einen Servostecker an den entsprechenden Servoausgang der Centralbox. Das Telemetriesignal eben beispielsweise an den Ext-Port (weil deine anderen Ausgange mutmaßlich für Servos etc. benötigt werden.

Das ist aber nur die halbe Miete. Da der Regler auch an einen Magnetschalter bzw. RC-Schalter angeschlossen werden kann, kann dies über ein Y-Kabel geschehen, damit sowohl die Box, als auch der Regler eingeschaltet werden können. Das ist ewas schöner gelöst als bei den Mezons, wo ich eine Zwischenlösung mit Optokoppler (Verarmungstyp) verwenden musste.
Sollte aber problemlos klappen.

Zur Not können wir das ja bei mir mal austesten. Hab den Regler ja auch schon verwendet und konnte den ohne Ändernung testweise in meinen Ventus einbauen, wo auch so ein Adapter eingesetzt ist. Nur ist da am zweiten Stecker kein Telemetriesignal sondern das Drehzahlsignal, das zum LinkVario geht. Optokoppler-Lösung war aber auch kompatibel.

Gruß
Onki
 
Zuletzt bearbeitet:

S_a_S

User
Hallo Thomas,

ich finde es eher befremdlich, den 15(30)A BEC Strom über ein (1) Servokäbelchen laufen zu lassen.

Grüße Stefan
 

onki

User
Deshalb sind ja auch 2 Servokabel im Einsatz.

Zudem werden dort nie so hohe Ströme fließen. Da ist viel zu viel Theorie unterwegs und zu wenig Messdaten.

Die LS10 von Thomas ist mit meinem Ventus zu vergleichen. Dort ist die mittlere Stromaufnahme im Bereich von etwa 1,3A (13 Servos). Höchster je gemessener Strom lag für 4s bei 7A (Klappen voll, Bremse voll bei einer Landung). Wenn es richtig schnell wird gehen so rund 2,5A über die Kabel für 2-3s

Gruß
Onki
 

onki

User
Kleine Korrektur.

Wenn man den RC- oder Magnetschalter für den IBEX und die CB einsetzen möchte benötigt man ein Y-Kabel, bei dem von einem Schaltempfänger (Regler bzw. CentralBox) die Plusversorgung abgeklemmt ist. Sonst hab ich eine Doppelversorgung was zu Problemen führt.

Gruß
Onki
 

k_wimmer

User
Also Messdaten kann ich liefern:
Spitzenstrom bei meiner ASG29 von Tangent ist im Landeanflug wenn Fahrwerk mit Bremse, Störklappen und alle Ruder im Einsatz sind sind 4,5A !
Im normalen Flug werden die 2A fast nie überschritten.
Eingebaut sind in dem Fall insg. 12 Servos.
 

onki

User
Das ist doch ein alter Hut. Ich hab Gigabytes an Telemetriewerten, wo genau solche Messwerte aufgezeichnet wurden.
Daher ja auch die Angaben in #10. Wer sein E-Segler BEC halt auslegt nach Servoanzahl mal deren Blockierstromaufnahme und mit diesen Strömen rechnet, dem kann man halt nicht helfen. Das ist der Unterschied zwischen Theorie und Praxis.
Wenn in der Praxis alle meine Servos auf Blockierung laufen, stirbt das BEC sicher nicht wegen Überstrom sondern wegen Einschlag.

Hast du denn vor die Prop-Positionierung einzusetzen Thomas?
Wenn ich es richtig in Erinnerung hab, nimmst du einen Getriebeantrieb. Das wird dann spannend den Sensor unterzubringen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Onki,

Ja, ich habe es vor die Proplellerposition zu nützen.
Habe auch schon eine Idee, wie ich es für meinen Getriebe Antrieb umsetzen will.
Idee ist wie folgt. Der Magnet kommt auf das Mittelteil. Hierfür werde ich ein passendes Loch Bohren, falls erforderlich.
Der Sensor kommt an den Motorspant. Dieser ist bei mir immer 3-5 mm hinter dem Rumpfabschluss.
Das sollte so eigentlich funktionieren.
 

onki

User
Falls du den Hall-Sensor für die Prop-Positionierung schon hast, wäre das Messen der Schaltlogik interessant.
Also 3,3V an rot und braun des Sensors anlegen und dann mal messen was an orange passiert, wenn der Magnet in Reichweite ist.
Dann könnte ich alternativ auch einen bedrahteten Hallsensor heraussuchen, der bei beengten Verhältnissen zum Einsatz kommen kann, wenn die Platine zu groß für eine direkte Montage ist.
Ich tippe mal auf Open Kollektor Ausgang. Hab leider vergessen das zu messen, als ich den Regler zum ausprobieren hatte.

Der Sensor lässt sich im Zusammenhang mit Jeti-Empfängern ja auch als Rückmelde-Einrichtung verwenden (z.B. Fahrwerk eingefahren usw.).

Ich hab vor den IBEX 85 in der Winterpause irgendwie in meinen Skywalker zu bauen. Da muss ich ihn vermutlich aufmachen, weil es vorne wirklich saueng ist. Aktuell hab ich da einen YEP 90 mit direkt angelötetem UniSens-E drin. Die Prop-Positionierung und integrierte Telemetrie wären aber wirklich prima.

Gruß
Onki
 
[/QUOTE]
Hi Onki,

Ja, ich habe es vor die Proplellerposition zu nützen.
Habe auch schon eine Idee, wie ich es für meinen Getriebe Antrieb umsetzen will.
Idee ist wie folgt. Der Magnet kommt auf das Mittelteil. Hierfür werde ich ein passendes Loch Bohren, falls erforderlich.
Der Sensor kommt an den Motorspant. Dieser ist bei mir immer 3-5 mm hinter dem Rumpfabschluss.
Das sollte so eigentlich funktionieren.
Ich habe das bei meinem Cirrus folgendermaßen gemacht, vielleicht hilft es dir ja 😊
 

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onki

User
Hallo,

so in etwa hätte ich das auch im Sinn. Nur ist bei den Scale-Kisten auch genügend Platz vorne.

Den in Mumpe eingeklebten Magneten find ich persönlich nicht so elegant. Ich hätte da das Mittelteil ganz leicht angebohrt und den Megnet dann dort überstehend eingeklebt.
Scheint aber auch eine Sonderlösung zu sein mit Reisenauer Mittelteil und irgendeinem aufgeklebten Spinner. Ich bin und bleibe bei den Reisenauer Kunststoff-Spinnern. In einem Meter Entfernung nicht mehr zu unterscheiden in alpiner Umgebung aber wesentlich praktikabler.

Gruß
Onki
 
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